Ausgabe 
18.7.1930
 
Einzelbild herunterladen

Aegypten am Vorabend der Revolution.

Oie Schüsse von Alexandria.

Fast über Rächt ist es im Riltal zu einem Aufruhr gekommen, der wohl seit dem Jahve 1921 ber folgenschwerste ist. Der neue Minister­präsident Srd ky-Pascha hatte in der salschen «offnung gelebt, es würde ihm ähnlich wie Mahmud Pascha gelingen, die Diktatur aus»urichten und ohne Parlament zu regieren. Schlimmstenfalls rechnete er mit einem Ein­greifen Englands. Nun liegen zwar schon britische Kriegsschiffe vor Alexandria, aber von einem tatkräftigen Eingreifen Groß-DritcrnnienS zugunsten eines der streitenden Lager in Aegyp­ten ist noch recht wenig zu merken. Das mag felttam erscheinen, aber bei näherem Zusehen zeigt sich alsbald der Grund und gleichzeittg Die Erklärung für dieses eigenartige Verhalten der Londoner Negierung.

DaS Kabinett Macdonald hatte zur Vorbe­dingung der Annahme des englisch-ägyptischen Vertrages die Einberufung deS Par­laments sowie die Bildung einer Regierung in Kairo gefordert, die eine wirkliche Repräsen­tation des Willens der Massen des ägyptischen Volkes darstellt. Infolgedessen muhte der Füh­rer der Liberalen Partei, der damalige Dik­tator Mahmud Pascha. daS Feld räumen, und. wie nicht anders zu erwarten war. zog die ägyptische DolkSpartei, die sogenannte W a f d, mit erdrückender Mehrheit in das Parlament ein, entsprechend der Tatsache, dah vier F ü n f - t e 1 der Ration dieser nationalägyptischen Par­tei angehören. Der neugewählte Ministerpräsi­dent Rahas Pascha brachte den Vertrag mit England nicht zustande, und der König sah darin den willkommenen Anlaß, die ihm unbequeme Wafd zu beseitigen. Eine Rückberufung der Liberalen war unmöglich. Man wählte daher einenUnpolitischen", den in früheren Kabinet­ten mehrmals als Finanzminister bewährten Sidky Pascha, einen Mann von wirtschaftlich außerordentlich großen Fähigkeiten, der jedoch politisch seltsame Wandlungen durchgemacht, an­fangs zu den Gründern der Wafd zählte, sich dann mit Zaglul Pascha überwarf und schließ­lich zum mindesten mit seinen Sympathien im li­beralen Lager landete.

Es hielt schwer, mit ihm eine Regierung zu­stande zu bringen, aber es gelang, indem man zunß Teil Liberale, zum Teil ilnioniftert, die eigentliche Königspartei, heranzog. Sidky ist heute

der geschworene Feind der Wasd. Sr verbot nach Auflösung deS Parlaments oder besser, was allerdings prakttsch dasselbe ist, Ver­tagung auf unbestimmte Zeit, jede Werbereise der Führer der Wafd. Dieser Befehl, über dessen Verfassungsmäßigkeit sich streiten läßt, wurde von Rahas Pascha mißachtet, und bei dessen Besuch in der Rahe von Alexandria kam es dann zu jenen großen Unruhen, die schließlich Tote und Verwundete forderten. Aegypten steht heute vor der Revolution, wenn es nicht schon mitten drin ist. Die Bewe­gung. die jetzt entfacht ist. kann durch hie Macht von Polizei und Militär unterdrückt werden, sie kann aber ebenso gut zur Errichtung einer absoluten Herrschaft der Wafd und sogar zum Sturz des Königtums führen. England wird dies alles ruhig betrachten und sich damit ,begnügen", seine Hand nur desto schwerer auf den Sudan, dos Zukunftsland, zu legen.

Oie Beisetzung der Opfer.

Neue Kundgebungen in Alexandria.

Alexandria, 16. Juli. (WTB.) Nach Ab­schluß der Formalitäten wurden um 18.30 Uhr die Leichen der Opfer der Unruhen der Menge übergeben. Die Särge wurden von freiwil­ligen Trägern übernommen. Hinter ihnen folgte einungeheurerZug von Tausenden von Per­sonen, der sich durch die Hauptstraßen von Alexan­dria nach dem Friedhof bewegte. Es wurden zwar häufig Rufe:Es lebe Nahas Pascha!" laut, aber es kam zu keinerlei Ruhestörungen oder Kund­gebungen gegen die auf Wache stehenden Polizisten und Soldaten. Um 20 Uhr kam der Zug auf den arabischen Friedhof an, wo die Särge von den Ver­wandten übernommen und beigesetzt wurden. Die Teilnehmer zerstreuten sich dann in voller Ordnung. Spät abends war alles ruhig. Aber am nächsten Tage veranstaltete eine etwa 1900 Köpfe zählende Volksmenge eine Kundgebung in den Straßen. Am Eingang zum Araberviertel stieß sie auf T r u p- p e n, die Schreckschüsse abgaben, um die Menge ausetnanderzutrciben. Eine Person wurde verletzt. Eine Anzahl von Mitgliedern des Wafd-Ausschusses in Alexandria ist verhaftet worden. Zwei da­von sind Abgeordnete. Die Konsuln der fremden Mächte in Alexandria haben dem Gouverneur gegenüber ihrer Besorgnis Ausdruck gegeben für den Fall, daß die augenblicklich in Alexandria befindlichen Truppen vermindert würden.

aebietes von 6 0 0 a u f 2 5 0 Mann mit der fränkischen These über den Zweck dieser Truppe, die danach lediglich dem Schutze der Verbindungswege für die Defat- zungstruppen bienen sollte, durchaus im Widerspruch. Der Beschluß auf Verminde­rung, nicht Zurückziehung, trägt keineswegs den Tatsachen Rechnung. Die Eisenbahnschuh truppe hat ihre Aufgabe erfüllt. Für das Ver­bleiben selbst nur deS Restes besteht kein zu­reichender Grund. Im übrigen ist daran zu er­innern, dah England seinerzeit feine Truppen zurückgezogen hat, ohne die Regierungskommis­sion oder den Völkerbund weiter mit der Ange­legenheit zu befassen.

Aus öfter Welt.

Kundgebung der Deutschamerikaner am Steuben-Denkmal.

Etwa 200 Amerikaner nahmen an der Kund­gebung der Deutsch-Amerikanischen Sieuben-Ge­sellschaft amPotsdamer Steuben-Denk- mal teil. Oberbürgermeister Rauscher (Pots­dam) begrüßte die Gäste und Mitglieder der Familie von Steuden. Er gab dann seiner Freude darüber Ausdruck, daß die Steuben-Gesellschaft mit Erfolg gegen die Kriegsschuldlüge eingetreten sei. Direktor Dr. Bertling vom Amerika-In- stttut hob die Bedeutung Steubens für Amerika und Deutschland hervor. Ein Vertreter der amerikanischen Deutschlandpilger, der auch in Gießen durch mehrere Besuche bekannte Tur- nerführer Georg Seibel aus Pittsburg, schil­derte die Umstände, die zur Gründung der Ge­sellschaft geführt haben. Unermüdlich werde man für den Anteil deutschen DluteS am amerika­nischen Geschick eintreten. Drei Hochs auf die amerikanischen Deutschlandpilger beschlossen die Feier. Mehrere Kränze wurden am Denkmal niedergelegt.

Graf Zeppelin" überfliegt Island.

Wie die Hamburg-Amerika-Linie mitteilt, hat der Führer des LuftschiffesGraf Zeppelin". Kapitän Lehmann, im Einvernehmen mit den Passagieren die Fahrtroute geändert. Das Luftschiff wird Island anfliegen und I über Frankreich zurückkehren. Heute früh, 6 Ahr, mitteleuropäischer Zeit, befand sich das ßuft- I

schiff auf 63,5 Grad Rord und 10,7 Grad West in der Rahe von Island. In Reykjavik traf das Luftschiff um 11 Ahr ein. Cs verweilte eine Stunde lang in schönstem Sonnenschein über der Stadt und ihrer Umgebung. Als es über der RehkjaneS Bergkette erschien, sandte Premier­minister Thorhallsson an Kapitän Lehmann ein Telegramm, in dem er ihn im Ramen deS isländischen Volkes in Island willkommen hieß, ihm für den weiteren Verlauf der Fahrt Glück wünschte und ihn bat. den Drudergruß Islands an Deutschland zu überbringen. Vom Kommandanten des Luftschiffes lief folgen­des Antworttelegramm ein:Passagiere und Mannschaften des Lufttchiffes danken dem Pre­mierminister für den freundlichen Gruß und sen­den die herzlichsten Glückwünsche auS Anlaß deS Lausendjahrfestes. Wir wünschen dem isländischen Volke eine glückliche Entwicklung für die Zukunft. Ihre Grüße werden wir dem deutschen Volke überbringen."

Zwei neue Todesfälle in Lübeck.

Bedauerlicherweise ist ein st e t i g e s Anwach - s e n der S t e r b l i ch k e i t s z i f f e r bei den mit dem Tuberkulosepräparat gefütterten Säuglingen zu beobachten. Nachdem bereits in den letzten Tagen täglich ein Todesfall zu verzeichnen war, sind nunmehr wieder zwei Säuglinge ge­storben, so daß die Todesziffer damit 61 erreicht hat. Krank sind noch 58, gebessert 73, gesund bzw. in ärztlicher Beobachtung befinden sich 59 Säug­linge.

12 Todesopfer bei einer Gasexplosion.

In einem Tunnel der Het-Hetfchy-Anlagen, die San Franzisko mit Wasser versorgen, ereignete sich eine Gasexplosion, durch die zwölf Mann der Belegschaft getötet wurden. Den übri­gen Arbeitern gelang es. wenn auch teilweise mit Gasvergiftung, sich durch einen anderen Aus­läufer des Tunnels ins Freie zu retten.

(Eine chinesische Stadt von Kommunisten geplündert.

9n Kwantung ist die Tätigkeit der Kommunisten wieder lebhafter geworden. Die Stadt Tschao- ping, 50 Kilometer nördlich von Swatou, ist von ihnen eingenommen und geplündert worden. Hervorragende Bürger wurden ermor­det, die Akten in den Gerichtsgcbäuden vernichtet und die Sträflinge aus den Gefängnissen befreit.

Äerliner Börse.

Berlin, 18. 3uli. (WTB. Funkspruch.) Der heutige Frühoerkehr stand vollkommen unter dem Eindruck der vormittags im Reichstag zu erwarten­den politischen Entscheidungen. Die Spekulation ver­

Oberheffen.

Landkreis sieben.

O H o lzhe im, 17. Juli. Jetzt haben wir auf unserem Friedhof einen Brunnen mit einer Pumpe. Tierarzt Dr. M ö r I e r (Butzbach) bat mit der Wünschelrute die Dohrstelle be­stimmt. Run fehlen nur noch einige Ruhe­bänke. Ferner hat die Gemeindeverwaltung noch auf der vor 6 Jahren angelegten Bleiche einen Brunnen Herstellen lassen

s. 3 n b e i b e n, 17. Juli. Dieser Tage feierte ber älteste Einwohner unseres Dorfes, bet Strahenwärter L R. Heinrich Frank, im Kreise seiner Familie seinen 8 6. Geburtstag. Er ist geistig unb körperlich noch sehr rüstig unb hilft noch bei allen landwirtschaftlichen Arbeiten >n Hof unb gelb. Er ist heute der alleinige Veteran der Kriege von 1866 und 1870-71 in unserer Gemeinde An allen Gesch^jnissen des öfsenttichen Lebens nimmt er mit Interesse Anteil.

s. Trais-Horloff. 17. Juli. Kurz nach dem Kriege hat sich hier auf dem Wohnhause des Landwirts Hermann Daltzer ein Stor­chenpaar cingcniftet, das seitdem alljährlich wiederkehrt und regelmäßig brütet. Es hat In diesem Sommer ein Gelege von vier Eiern eine seltene Zahl ausgebrütet.

Kreis Schotten.

Gichels achsen, 16. Juli. Gin schönes Beispiel echt dörflichen Gemeinsinns zeigt jetzt unfer kleines Gemeinwesen. Auf Anregung des hiesigen Turnvereins wurde vor einiger Zeit das Projekt erwogen, den früheren Brandteich am Südausgang des Dorfes in ein Schwimm­bad umzuwandeln. Da auch ber Gemelndevvr- ftanb bas Dorhaben begünstigte, unb einen geld­lichen Zuschuß in Aussicht stellte, entschloß man sich, den Plan noch in diesem Jahr zur Aus­führung zu bringen. Die Ausschachtungsarbeiten haben jetzt begonnen. Alle Hand- unb Spann­dienste werden unentgeltlich von der opferfreu­digen Bewohnerschaft, insbesondere vom Turn­verein, geleistet. Die Handwerker haben sich ver­pflichtet. die ihnen zukommenden Arbeiten ohne jegliche Dergütcmg zu übernehmen, so dah eigent­lich nur Materialkosten erwachsen, die durch bas Entgegenkommen ber Gemeinbe sowie verschiedene Geldspenden gedeckt werden können. Das Bassin soll 50 Meter lang und etwa 20 Meter breit werden. Eine eingebaute Schleuse ermöglicht es. das Bassin abzulassen, um im Falle eines Bran­des das angesammelte Wasser ins Dors zu füh­ren. Die Arbeiten werden so beschleunigt, dah die Anlage noch vor Herbstbeginn fertiggeftellt ift. Der Turnverein, der in ber Hauptsache an dem Zustandekommen des Schwimmbades be­teiligt ist. wird sich das Verdienst erwerben, eine beneidenswerte Einrichtung geschaffen zu haben, die dem ganzen Dors zum Segen ge­reicht.

I Steinberg, 15. Juli. DieVogels­berger Sängervereinigung" im Gau Vogelsberg-Süd" deS Hessischen Sängerbundes hielt dieser Tage hier Ihr diesjähriges Bun­de s f e st ab. verbunden mit Fahnenweihe und Jubelfeier des GesangvereinsHarm onle. Der abendliche Festakt wurde des Regens wegen in die Festhalle verlegt. Der Vorsitzende des festgebenden Vereins, Zimmermeister und Sage- werksbesitzer H. A L a n g l i h. begrüßte die Erschienenen und eröffnete das Fest. Bei Lieder­vorträgen und Konzertstücken ging die Zeit rasch hin. Am folgenden Tage bewegte sich ein Fest­zug durch die geschmückten Straßen des Dorfes zum Festplatz. Rach einem Degrüßungschor und Der Begrüßungsansprache des Dirigenten des feftgebenben Vereins, Lehrer Iud er sieben (Glashütten), nahm Pfarrer Ehr Hard (Hir­zenhain) die Weihe ber Fahne vor. Der Fahnen­träger sprach ein Treugelobnis. Eine von Frauen und Jungfrauen des Dorfes gestiftete Fahnen­schleife wurde mit einem Weihespruch durch Fräulein M. L a n g l i h an der Fahne befestigt. Danach hielt ber Dundesvorsitzende, Lehrer Riedel (Gedem) die Festrede unb nahm fol­gende Ehrungen verdienter Sänger vor: H QL Langlitz erhielt die Ehrung des Hessischen Sängerbundes für 25jährigen Dorsih im Gesang­verein Harmonie (Steinberg) und H. Hey (Gedern) diejenige für 40jährige Mitgliedschaft im Gesangverein Liederkranz (Gedem). Es folgte die Aeberreichung eines Fahnennagels durch den Festwirt und der Vortrag der beiden Massen­chöreDeutschland, dir mein Vaterland" und Bleib' deutsch, du herrlich Land am Rhein", die unter ber Stabführung des Dundesvorsihen- ben Riedel (Gedem) vorzüglich zum Vortrag gebracht wurden. Das Singen der Bundes- und Gastvereine schloß sich an und zeigte sehr beach­tenswerte Leistungen.

hält sich vollkommen abwartend, so daß noch fdni Kurse zu hören waren. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Pari» 123,59, London gegen Mailand 92,87, London gegen Spanien 41,75, Lon­don gegen Kabel 486,45, London gegen Berlin 20,3712, Kabel gegen Berlin 4,1875, London gegen Buenos 40,50.

Oie Wetterlage.

:i\im

S5E

fTÄ (Ku O M "/Uten.

7 ^49 Osto 2iaf Grs

wyV 16

ParisZ'Trinkt

OWorxenios.0 neuer. 3 naro etdecii » worwig ® oeoecit, eRegea

* Schnee o Graupein fitDti X 0ewiiter.@windjtnie.-O sei* leichter Ost. y m*»'0tr Suosoovesi q stürmische« "ordwtsl Ole Pfeile fliegen mit dem winde Oie oeinen Stationen stehenden iat> len geben die Temperatur an Die Linien verbinden Ort» mit gleich«* <uf neeresmveau umgerechneten Luftdruck

Wettervoraussage.

Zentraleuropa steht immer noch im Zeichen tiefen Druckes. Während über den britischen Inseln der turn weiter feftlicgt, hat sich an seiner Südseite ein Teil abgespalten unb zu einem selbständigen Wirbel entwickelt, der heute morgen über dem süd­lichen Deutschland sowie dem angrenzenden Alpen- gebiet lag. Infolgedessen haben erneut anhaltende Niederschläge eingesetzt. Nach dem Vorüberzug dieses Negengebietes wird zwar die Wolkendecke durch- brochen, jedoch gelangt die Wetterlage in den Be- reich ber etwas kühleren Westluft bes britischen Fallgebietes, dabei bleibt ber Witterungscharakter vorerst veränberlich unb Schauer treten auf. Es ift aber anzunehmen, baß sich ber tiefe Druck jetzt langsam auffüllt unb zum Abzug kommt.

Wettervorhersage für SamStaar Wechselnde Bewölkung, dabei vorübergehend auf* heiternd, mäßig warm, zeitweise Regenschauer.

Wettervorhersage für Sonntag: Besserung der Wetterlage, aber immer noch mäßig warmes, wechselhaftes Wetter mit ver­einzelten Schauem wahrscheinlich

Lufttemperaturen am 17. Juli: mittags 20,5 Grad Celsius, abends 16,6 Grad: am 18. Juli: morgens 16,2 Grad. Maximum 21,5 Grad, Mini­mum 15,2 Grad.

(Schluß de» redaktionellen Teils.)

Welche Hautcreme soll man nehmen? Nivea-Creme! Sie enthält bas hautoerwanbte Eure- rit. Dadurch besitzt sie die Eigenschaft, vollkommen in die Hautzellen einzubringen unb ihre wohltuenbe Wirkung in bie Tiefe oorzutragen. Di« Haut wird so verjüngt und gekräftigt, sie wird elastisch unb geschmeibig. 1060v

Erne nufidjß Salbe \ teden Hautjucken,

Wundsein u.

M Sonnenbrand

Penoten Creme

In lh u Drop Do-.e u lub» 60PLjtÄ

Jean Weisel, (Heben, Sonnen strafte 6, Telephon Nr.SSM

Für die Gefundheit

NdBrflches

iieuiiHi

u/y« t

und verwenden ausschliesslich! echte Orient-Tabake. Wir stützen) uns nicht auf Tradition, sondern) gelten in Fachkreisen als fortschritt) lieh. Unsere Raucher sagen, dass Kolibva die beste 5 Pfennig - Zigarette sei