lie sonst noch w 2lur die vierte ’I in Troßen' irrtümlich in te (Siebener, die zu ।en duij bicßmn1 ' Sastgcöers mit
1 "'4l l«m
Ä*
mit 5 A
rir örffc-J" nui fr*11»!«.
-iu d°-dL"d **a ä* 2 Origen 3U,
SM AuStrag >o ©ielen. riL2i9QmQnn» ;£Ä5 kriuinphinie der ,9 ium Schlust ''ebener die ton- mit mindestens 2 r r ^errejgen t Jur 5u«l»betg, 7^ache SchiedL an der Straf- e^Eckballes ver.
placiert und M erzielte mit \ aber die Mw machten es "vtz gröberem n gewechselt wur« « der Kampsgeist Soden machte den Dazu kam, daß
Mittelstürmers ohmsiveiseschlcch, fiel wieder voll- :it etftmali wie* crde in der Mr« iqä sich alfyiltft Läuferreihe" und gedessen tarn der Treffern aur ganz itten Tor Fried, fer Gießens b'ii die geschwächt, t auch tue beite cs nicht mehr ver> so mehr, als auch erteidiger infolge istungen bedenklich
^.1900.
lantfurt am Sonr- :t ersten Elf M ns aus den n> Die PostsP?rll'- durch einen 12:3* Igs muß in ersw 16 der Sieg flcfl® cr Wannschast ct- gungsleute mußtc
Und gleich d>m mit dem Nld » iand einen c)cherz
ine Frage- sie lchan-.M > Freunde l'ch l Hein, diese M len h°r, »J »
die SeschM M
N trctb w P
Ifciccft« * und -- sich 2oe WL ÄWffJ .Sagen 6« J
ich glaube.
eine gE
Ella sehr jtil diel' Skt >eStnw
K »«.vic •“* z" HJ’Jrin ® J -.daWhax “ä> * '.Äft
rc<61
nämlich auf ihre beiden wurfträftigsten Stürmer und die beiden Verteidiger verzichten. 2n der ersten Spielhälfte lieferten sre chrem Gegner eine gleichwertige Partie und hätten bei noch besserer Zielsicherheit des Mittelstürmer-, der jedoch der Brauchbarste in der 1900er Fünferreihe war und auch die drei Gegentore warf, einen Dorsprung herausarbeiten können. So waren zu Halbzeit die Frankfurter 4:3 im Vorteil. Aach dem Wechsel änderte sich das Bild vollkommen. Der Postsportverein zog alle Aegister seines Könnens und drängte 1900 in die Defensive. Der Mittelstürmer des Gastgebers, der als bester Frantfurter Stürmer überhaupt anzusehen ist, wurde stets gut freigespielt und brachte fast alle Treffer auf sein Konto. Dagegen wollte es im Gießener Sturm nicht mehr recht klappen, so daß die Angriffe nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Dazu kam, daß der eine Gießener Derteidiger manaels spielerischer Routine den anstürmenden Postsportlern nicht immer den notwendigen Widerstand entgegensetzen konnte. Der freundschaftliche Charakter des Spiels blieb jederzeit gewahrt.
Mitelrhein-Handballmeisterschafi der O. T.
3m Mittelrheinkreis der D. T. wurde am gestrigen Sonntag der Kreismeister der Turnerinnen ermittelt. 3m Vorspiel hatten sich Mainzer Turnverein von 18 17 und Stadtsportverein Frankfurt unentschieden getrennt. 3m Rückspiel blieben nun die Mainzer 3:2 Sieger und wurden damit zum zweiten Male Kreismeister. Vei den Herren fand in Darmstadt das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft der Gruppe Ost zwischen den punktgleichen Tabellenführern Polizei Frank- s u r t und Turnverein Herrnsheim statt. Die Frankfurter blieben mit 3: 0 Sieger und wurden damit Gruppenmeistcr, so daß es im Endkampf um die Kreismeisterschaft zu einer Begegnung Polizei Frankfurt — Turnverein Algenrodt kommt.
Neue deutsche Schwimm-Rekorde.
Der deutsche Rückenmeister Küppers, der sich jetzt den Bremer Sportfreunden angeschlossen hat, unternahm am Freitagabend im Bremer Hansabad einen angemeldeten Rekordversuch über die 400-Meter-Strecke und konnte auch seine eigene Bestleistung von 5:59,2 auf 5:57,6 verbessern.
Aach ihm unternahm seine Braut, Reni Erkens, Oberhausen, einen Angriff auf den von ihr selbst gehaltenen Rekord über 500 Meter beliebig. Auch ihr älnternehmen glückte, denn die deutsche Meisterin konnte ihre alte Rekordleistung um genau 18 Sekunden von 6:39,1 auf 6:11,1 verbessern.
Arbeiter-Tuni und Sportbund.
Lollar 1 — Gießen Id 5:0.
3n Lollar standen sich am Sonnlag diese Mannschaften im ersten Serienspiel komplett gegenüber. Lollar konnte bereits nach wenigen Minuten durch seinen Halbrechten in Führung gehen. Aach ebenso kurzer Zeit führte Lollar bereits 2:0. Run wurde Gießen merklich besser, konnte aber nichts Zählbares erreichen. Kurz vor Halbzeit erhöhte Lollar das Resultat auf 3:0. Aach 3cm Seitenwechsel weiter flottes und offenes Spiel, bei dem beide Schlußmänner öfters reitend eingreifen muhten. Während es Lollar gelang, noch zweimal erfolgreich zu sein, blieb den Gästen das verdiente Ehrentor versagt.
Vorher spielten die 3ugendmannschaften Lollar gegen Beuern. Auch hier konnten die -Einheimischen die Anfängerjugend Beuerns leicht mit 6:0 Toren abfertigen.
Heuchelheim I — wieseck Ib 3:2.
Wieseck 1b war in Heuchelheim zu Gast. Beide Mannschaften waren komplett. Wieseck gelang es Lald, durch einen schön getretenen Eckball in Führung zu gehen. Heuchelheim ging nun mächtig aus sich heraus und konnte kurz vor Halbzeit den Ausgleich Herstellen. Halbzeit 1:1. Auch rach dem Seitenwechsel weiter flotter Kampf. Wieseck konnte durch Elfmeter abermals die Führung erringen. Beide Schlußmänner bekamen reichlich Arbeit. Erst kurz vor Schluß konnten die Einheimischen den Ausgleich und wenige Minuten später das Führungstor erzielen. Bei diesem Stande blieb es bis zum Schluß.
Burkhardsfelden 1 — wieseck I 2:5.
Burkhardsfelden hatte Wieseck 1. im ersten Se- rienspiel zu Gast. Während die Gäste mit nur 10 Mann und darunter noch Ersah antraten, stellten sich die Einheimischen in kompletter Aus
stellung. Den Einheimischen gelang es bis Halbzeit, zweimal erfolgreich zu sein, dem die Gäste nur ein Tor entgegensetzen konnten. Aach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Dem technisch überlegenen Spiel der Gäste hatte Burk- hard-selden wenig entgegenzusetzerr. Viermal noch mußte der Hüter der Einheimischen das Leder aus den Maschen holen, während auf der Gegenseite alle Angriffe an der sicheren Abwehr scheiterten.
3n Wieseck trafen sich die zweite Jugend W i e s e ck s gegen die 3ugcnd Rödgens. Dieses Spiel konnten die Einheimischen mit nur zehn Mann und 3:0 Toren für sich entscheiden.
Krcisturntag beb 9. Kreises.
Am Sonntag fand in Frankfurt a. M. der ordentliche Kreisturntag des 9. Kreises statt. Die Berichte über die avgelaufene Geschäftsperiode lagen gedruckt vor. Nach kurzen Erläuterungen konnte man zur Aussprache schreiten. Besonders wurden hier die technischen Belange der Turnsparte
einer eingehenden Kritik unterzogen, während man zu geschäftlichen Angelegenheiten wenig zu sagen hatte. Hierauf wurde mit großer Aufmerksamkeit das Referat des Bundes-Turn- und Sportwartes Bühren über die Entwicklung der Tumsparte entgegengenommen. In sehr interessanten Ausführungen legte der Redner die technische Entwicklung der Tumsparte dar. lieber die Aufgaben des kommenden Kreistages gab der Kreisoertreter Bauer einen kurzen Ueberblick. Nachdem noch die Wahl der Spartenvertreter zum Kreistag vorgenommen war, schritt man zur Wahl der Delegierten der Sparte zum ordentlichen Bundestag in Köln. Sodann wurde ein Antrag angenommen, nach dem in Zukunft die Delegierten zum Kreisturntag nicht mehr von den einzelnen Vereinen, sondern von den Bezirken auf Grund ihrer Mitgliederzahl auf Kosten der Kreis- turnkasse entsandt werden. Die Wahlen fanden schnelle Erledigung, da der geschäftsführende Vorstand, sowie der technische Ausschuß einstimmig wiedergewählt wurden. Nach sechsstündiger Beratung fand die arbeitsreiche Tagung ihr Ende.
Wirtschaft.
Buderuö'sche Eisenwerke, Wehlar.
Ter Geschäftsbericht.
Der Amsah der Buderusschen Eisenwerke in Wetzlar mit fremden Abnehmern erhöhte fich im 3ahre 1929 auf 49,42 (i. V. 45,16) Mill. Mk. Die Llmsahsteigerung von 9,44 Proz. entfällt fast ganz auf einen erhöhten Auslandsabsatz. Aach dem Geschäftsbericht hatte die Gesellschaft in den ersten drei Monaten 1929 nur einen schwachen Versand infolge des harten Winters, war dann aber bis in den Dezember hinein gleichmäßig gut beschäftigt. Der weitere Verlauf der Krisis des Wirtschaftslebens sei heute noch nicht abzusehen, zweifellos werde aber die Aufnahmefähigkeit des deutschen Baumarktes 1930 stark vermindert sein.
Die Betriebe erzielten einen erhöhten Tleberschuß von 5,13 (4,64) Mill. Mk., wovon Handlungsunkosten 2,42 (2,17) und Abschreibungen 1,49 (1,41) Mill. Mk. erforderten. Einschließlich 0,92 (1,03) Mill. Mk. Vortrag aus 1928 verbleibt ein Reingewinn von 2 135 547 (2 089 470), woraus, wie bereits gemeldet, eine erhöhte Dividende von 6(5) Prozent auf 26 Mill. Mk. Stammaktien und wieder 5 Prozent auf 300 000 Mk. Vorzugsaktien vorgeschlagen werden. Ferner wird eine Hochofenerneuerungsrücklage von 800 000 Mk. gebildet. Der nach Ausschüttung von 41 200 Mk. Aufsichtsratstantieme verbleibende Rest von 166 940 Mk. soll vorgetragen werden.
Die Gesellschaft ist zur Zeit damit beschäftigt, unter endgültiger Aufgabe des Hochofenbetriebes der Georgshütte Burgsolms die Roheisenerzeugung auf der Sophienhütte Wetzlar zu- fammcnzusassen und die Leistungsfähigkeit der drei Hochöfen mit dem gestiegenen Roheisenbedarf der Gießereien des Unternehmens auf jährl. etwa 275 000 T. zu steigern. Der Bauplan wird nach Maßgabe der für diesen Zweck verfügbaren Mittel voraussichtlich bis Ende 1934 durchgeführt sein. Die neue Rücklage soll zur Deckung des über die bereits erfolgte Abschreibung der alten Anlage hinauSgehenden Dau- kostenauswandes beitragen. Der Um» und Ausbau des Hochofenwerks bildet den Schlußstein des Rationalisierungsprogramms.
Heber die verschiedenen Be triebe wird im Geschäftsbericht u. a. ausgeführt: Ab 1. April 1929 setzte die Staatshilfe für den Eisenstein- bergbau an Sieg, Lahn und Dill, sowie in Oberhessen in Höhe von 0,50 Mk. je Tonne wieder ein. Die Weiterbewilligung für das Etatsjahr 1930 31 dürfte gesichert fein. Die Förderung, sowie die Aus- und Vorrichtungsarbeiten auf den Eisensteingruben ging planmäßig vor sich. Die Kalksteingewinnung blieb hinter dem Vorjahre infolge des verminderten Bedarfs der Hochöfen zurück. — Hüttenbetrieb: Man hofft, den neuhergerichteten Hochofen H der Sophienhütte im April 1930 wieder anblasen zu können. 'Weiterhin ist eine Trockengaseinrichtung im Bau. Graugußgiehereien: Der Anteil der auf der Sophienhütte nach dem Schleuder- gußversahren hergestellten Muffendruckröhren am Gesamtabsah stieg 1929 auf 37,1 (24,7) Prozent. Die gesteigerte Erzeugung der Karlshütte- Staffel an Abflußrohren und Kanalartikeln konnte nur ins Ausland zu stark gedrückten Preisen abgeseht werden. Infolge der Vergrößerung der Werksanlagen der Main-Weser-
Hütte konnte der vermehrten Aachsrage nach den Erzeugnissen entsprochen werden. — Elektrizitätswerk: Die Stromerzeugung wurde ganz nach der Sophienhütte verlegt. Mit der Preußenelektra wurde ein langjähriges Strom- lieserungsabkommen auf Gegenseitigkeit getätigt. Die Abgabe von Drehstrom an Fremde erfuhr eine Verringerung um 6,82 Prozent: die eigenen Betriebe nahmen 4,11 Prozent weniger ab. — Zementwerk: 3nfolgc der bekannten Verhältnisse auf dem Zementmarkte konnte die Leistungsfähigkeit der Anlagen nur zu etwa drei Viertel ausgenutzt werden. — Ende 1929 betrug die Zahl der Angestellten und Arbeiter der Stammwerke 6351 (i. V. 6571). Daneben beschäftigten die Tochtergesellschaften und Konzernwerke am 3ahresfchluß zusammen 2924 (2766) Angestellte und Arbeiter.
Oie Arbeitsmarktlage in Hessen und Hessen-Nassau.
lieber die Arbeitsmarktlage in Hessen und Hessen-Nassau berichtet das Landesarbeitsamt Frankfurt: Die winterliche Höchstbelastung des Arbeitsmarktes war in der Vorwoche erreicht. In der Berichtswoche trat in den meisten Arbeitsamtsbezirken eine merkliche Entspannung ein, die, wie gewöhnlich im Frühjahr, von den Außenberufen ausging und infolgedessen vorerst auch nur den Arbeitsmarkt der Männer entlastete. Die Zahl der Arbeitsuchenden sank insgesamt um rund 3500, von 230 800 (darunter 199 500 Männer) auf 227 300 (davon waren 196 000 Männer). Am stärksten nahm die Arbeitslosigkeit ab im Baugewerbe (mit rund 2000 Abgängen) und in der Lohnarbeit wechselnder Art (1200, vorwiegend Bauhilfsarbeiter). In Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Gärtnerei war der Rückgang (absolut 370) relativ ebenso groß, als im Baugewerbe. In der Steinindustrie ist die Lage noch gedrückt und uneinheitlich, immerhin ging die Zahl der Arbeitsuchenden um 260 zurück, gegenüber eine Zunahme in der Vorwoche von 360. Das Verkehrgewerbe erfuhr ebenfalls eine allerdings nur geringe Belebung (150 Abgänge) durch Einstellung von Zeit- und Streckenarbeitern bei der Reichsbahn. Der erwartete saisonmäßige Aufschwung im Bekleidungsgewerbe ist bisher ausgeblichen; von den rund 11100 Arbeitsuchenden am Schluß der Vorwoche gingen nur etwa 180 in Arbeit. Die geringe Entlastung in der Lederindustrie (insgesamt 160 Abgänge) hat ihre Ursache in der saisonbedingten Aufnahmefähigkeit der Portefeuilleindustrie. Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger in Arbeitslosen- und Krisenunterstützung ging nach den vorläufigen Meldungen der Arbeitsämter um 2763, von 168 859 auf 166 096 zurück.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 18. März. Tendenz: etwas freundlicher. — Vormittags herrschte wieder starke Verstimmung und große Zurückhaltung, da der Ordermangel weiter anhielt. Die offizielle Eröffnung der Börse brachte jedoch eine bessere Beurteilung der Stimmung, da einige günstige Rachrichten heute etwas mehr Beachtung fanden. Vor allem wurde mit Befriedigung die Unterzeichnung des Polenabkommens ausgenommen. Aber auch die gestrige feste Reuyorker Börse und die leichte internationale Geldmarktlage, in deren Zusammenhang erneut DiskontermäßigungShoffnungen
in Erwägung gezogen wurden, gaben der Börse einen gewissen Anreiz. Die Spekulation schritt in Erwartung einer baldigen Besserung zu Mei- i nungskäufen, so daß zu den ersten Kursen auf den meisten Marktgebieten eine etwas leb* 1 t) a f t e r e Geschäftstätigkeit festzustellen war. Gegenüber der gestrigen Abendbörse traten zunächst in Reaktion der lehttägigen Ab- wärtsbewegung überwiegend Besserungen ein. Mehr in den Vordergrund treten konnten Siemens, die 3 v. H. gewannen. AEG. lagen leicht erhöht. Gesfürel zogen 1,75 v. H. an. Der Chemiemarkt war anfangs nur wenig beachtet, Farben konnten sich nur auf gestrigem Riveau behaupten. Die übrigen Werte dieses Markte- lagen ebenfalls nur wenig beachtet und geringfügig gebessert. Der Montanmarkt konnte von der allgemein besseren Beurteilung nur wenig profitieren. Mansfelder lagen sogar im Angebot und 1,25 Prozent schwächer. Rur Buderus fanden auf die Dividendenerhöhung etwas Beachtung. Zellstofswerte lagen uneinheitlich. Die Veränderungen blieben jedoch nach beiden Seiten gering. Von Kunstseidewerten waren Aku auf dem stark ermäßigten Stand gut gehalten. Angebot war in diesem Papier nicht mehr zu bemerken. Dagegen lagen Bemberg angeboten und 3 Prozent schwächer. Am Schiffahrtsmarkt waren Norddeutscher Lloyd 1,5 Prozent fester, Hapag vernachlässigt. Zement Heidelberg konnten sich auf den günstigen Zementabsatz weiter leicht bessern. Wayß & Freitag 2,25 Prozent abgeschwächt. Bankwerte gehalten. Renten gedrückt. 3m Verlaufe wurde d i e Hmsatztätigkeit wieder sehr bescheiden: der Auftragsmangel hemmte jede Unternehmungslust. Die Tendenz blieb jedoch unverändert freundlich, da auf der anderen Seite der heute veröffentlichte Reichsbankausweis mit seiner ziemlich starken Entlastung befriedigte. Teilweise konnten sich Spezialwerte noch etwas bessern, besonders die anfangs vernachlässigten Farbenwerte. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5,5 Prozent wieder flüssiger. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1935, gegen Pfund 20,3850, London gegen Kabel 4,8613, gegen Paris 124,88, gegen Mailand 92,84, gegen Madrid 38,45, gegen Schweiz 25,1250, gegen Holland 12,1250.
Berliner Börse.
Berlin, 18. März. Rach einem ruhigen abwartenden Dormittagsverkehr schien es an der Dorbörse, als ob sich eine freundlichere Tendenz entwickeln wolle. 3n der Hauptsache waren es wohl börsentechnische Momente, die diese Hoffnung aufkommen liehen, daneben wies man aber auch aus den sehr festen Schluß der gestrigen Reuyorker Börse und die international äußerst flüssigen und leichten Geldverhältnisse hin. Demgegenüber mußten die ersten Kurse enttäuschen, da sie überwiegend etwas unten dem Dortagsschluh lagen. Wider Erwarten kam noch etwas Material heraus, wobei neue Arbeiterentlassungen im Ruhrbergbau und bei Daimler, rückgängige Geschäftsentwicklung im Maschinenbau und das anhaltende, drückende Angebot in Aku-Aktien mitbeftimmenb gewesen fein dürsten. Die Verluste waren im allgemeinen minimal. Rur Aku, Deutsche Linoleum waren mit minus 3,5 Prozent, Bemberg mit minus 2,75 Prozent, Berger mit minus 2 Prozent etwas stärker gedrückt. Siegen-Solingen zogen dagegen bis auf 18 Prozent an. Auch Charlottenburger Wasser, Gesfürel und Schlesisch-Berliner Gas erfreuten sich eines gewissen Interesses und lagen Cttoa 1 Prozent gebessert. Berliner Handelsgesellschaft, die heute exklusive Dividende 12 Prozent tendierten, gleichfalls freundlich. Deutsche Anleihen waren ganz uneinheitlich. Altbesitz in Reaktion auf die gestrige Steigerung 35 Pf. rückgängig. Von Ausländern Anatolier schwächer. Der Pfandbriefmarkt war freundlich. Der Geldmarkt war wieder leichter. Tagesgeld 4,25 bis 6,5 Prozent: sonst waren die Sähe unverändert. 3m Verlaufe stimulierte die Meldung eines Mittagsblattes, die von einer unveränderten zehn- prozentigen Dividende bei der Dedi-Bank mit auffallender Bestimmtheit spricht. Hinzu kam, daß der Reichsbankausweis per 15. März mit einer Entlastung von 321 Millionen als recht günstig anzusprechen ist. Erwähnenswert find die starke Abnahme der Wechselbestände um 278 Millionen, der Giroguthaben um 71,8 Millionen, des Rotenumlaufs um 314,2 Millionen und die Zunahme der Goldbestände um 18,3 Millionen. Die Deckung besserte sich auf 58,1 bzw. 67,8 Prozent. Ausgehend von den Hauptspekulationswerten kam es zu Besserungen von 1 bis 2,5 Prozent. Rheinische Braunkohlen gewannen 4 Prozent, Salzdetfurth 3 Prozent.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5,5 v. H., Lombardzinsfuß 6,5 v. H.
Frankfurt a. Ul.
Berlin
«Schluß-j für» |
1-Uhr- Kurs
Schluß-j turs I
Antana- Kurt
Datum
17. 3.
18. 3-
17. 3.
18. 3.
<% Deutsche Rcichtanieihe von 1927 .........
87,5
—
86,9
—
i% Deutsche Reichtanlelhe von 1929 .........
99
_
99
—-
teulfdit Anl.-Abwi.-Schuld mit AuSIos.-Rechtrn ......
52,15
52,05
52,3
—
LeSgl. ohne AuSlos.-Rechte . . .
8,35
—
8,4
8,4
1% Hell. «olhftaat von 1929 <rück,ahlb. 102%)......
85,75
_
86,5
—
Oberhessen Provinz. Anleihe tnil
Slurios.-Rechten......
49
_
—
—
keutsche komm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1 ....
1% Franks. Hyp.-Bank Goldpse.
XIII unkündbar bis 1934 . . .
50,1
_
50,3
—
96,5
_
1% Franks. Hvv.-Bank Goldpse. unkündbar bi» 1932 ....
85,75
_
_
_
Rheinische Hhp^Bank
Liqu. Goldpse........
82,65
_
J% Pr. LandeSpsandbriesanstalt, Psandbricse R. 17
4% Pr. LandespsandbriesanstaU, Komm.-Lbl. R. 16
97
_
97
94
_
94
1% Pr. Laudeepsandbriesanstalt, Psandbricse R. 10 ....
U.E.G- abg. BorkricgS-Obligatio- nen. rückzahlbar 1932 .....
89
—
89
_
—
—
43o Oesterreichricke Golvrenle . .
28,5
—
—
_
<20% Oesterreichische Silberrenie
5
——
5
—
•4% Oesterreichische Einheitliche
Rente • ■ -
2,75
-
2,9
-__
N% Ungarische Goldrente ....
26
26,05
26,2
26
d% Ungarische Staatsrente v. 1910
WV»% Mol. von 1913
23,2
—
—
22,9
—
—
24,5
—
*Vo Ungarische Kronenrente . . -
2,6
—
2,55
2,4
Tückische Zollanleiüe von 1911
6,4
6,4
6,55
6,5
Türkische Bagdodbahn-Anl. Serie 1
6,55
—
6,6
6,6
<"0 beSgl. Serie n......
——
—
6,5
—
BVo Rumänische vereinh. Rente von 1903 ... .
11
—
11,1
—
4/.% Rumänische vereinh. Rente von 1913 ..........
17,1
—
17,2
•—
d'o Rumänisch« vereinh. Rente .
9
—
9
—
Franksuri a. Hl.
Berlin
Schluß- kurz
1-llhr- flurj
Schluß- Iura
Anfang«
Hure
Dalum
17- 3-
18. 3.
17. 3-
18. 3.
riamburg-Vltnertfa Uatct
. . . 7
105,25
105
104,75
105
Hamburg.Südam.Dampfschlss. 8
—
—-
158,5
—
Hansa Tampsschiss . . .
. . 10
—
—
145,5
—
Norddeutscher L!ohd . .
. . . 8
106,25
107.9
106.75
107.75
WgemeineTeulscheEreditanst. 10
120,25
—
120,25
120.25
Barmer Bankverein . .
. . 10
128
• 128
127 65
127,5
Berliner HandelSgeseUschast . 12
178,5
——
178 5
169
Commerz- und Privat>Bans . n
153.5
153,5
153,5
153 5
Darmstädter und Nationalbank 12
226.25
—
225,75
226
Deutsche Bank und
Tirconto-Gesellschast, .
. . 10
142
142,75
142
142,25
Dresdner Bank ....
. . 10
145.5
145
145.5
145,5
Reich.'»,!......
. . 12
—
—
279.25
272,5
. . . 8
160
160,5
160,25
160.5
. . . 9
—
—
193,5
191,75
Dektr. LieserungSgesellschast. 10
—
—
—
158
Licht und Krall ....
. . 10
165
—
—
164.25
Fellen & Guilleaume
. - l¥t
124
—
—
124
GeseUschast sur Elektrische Untemehmungen . .
. . 10
168
169,75
168
168.9
Hamburger Elekirizitätt-Derke 10
Rheinische Elektrizität .... 9
—
—
130
—
Schlesische Elektrizität. .
. . 10
—
—
158,5
159
Schucken & C-o.....
. . 11
—
—
181,5
181
Siemens & Hallke . • •
. . 16
241,5
244.5
241,75
244
Transradio . . . • • •
. . . 8
—
—
—
—
. . 10
163.25
162,5
—
Buderus..... •
. . . b
75
75,25
74,9
75
Deutsche ErdSI . . • •
. . . 6
—
97,5
97
96,75
Eisenei Steinkohle . . •
. . . 8
—
—-
140.25
—
Gelsenkirchener . . • •
. . . 8
137,5
137,6
137,25
137,25
. . . 0
130
—
130
130
. . sy,
—
—
105,65
105
Ilse Bergbau . . • • •
. . 10
—
—
250
—
felodr.etiDetfe . . . • •
< • t f
—
—
100,75
101
Köln-Neuesten.....
, , . 7
—
—-
103
102,75
Manncsmann-Röbrea .
. . . 7
103
101,5
102,75
103
Mansselder Bergbau . . Obrrschlch. Eisenoedart .
• • - 7 . . . b
—
—
102,75
102.5
67
Lberschlcs. Kokswerke . .
... 7
—
97.13
99,9
99
Rheinische Braunkohlen
. . en
100
• . 10
227
227
233
. . . 6
——
—
H1,5
111.5
Riebeck Moulou . . . .
. . 7,2
—
—-
—
93
Jranffurt a. 271.
Berlin
Schluß-, kurz 1
1-llhr- ITurd
Schluß- kurz I
Ansang- «ur«
Datum
17- 3.
18. d.
17. 3-
18. 3.
Bereinigie Stahlwerke .
94.5
—-
94,5
95
Ctaoi Minen.....
.
6'/.
—
—
56,25
56,25
Kaliwerke Aschersleben .
.
■
10
206.5
——
205.5
—
Kaliwerke Westeregeln .
•
•
10
209,5
—
208
208
Kaliwerke Salzdetsurth .
•
•
15
353
—
351,5
354
I. G. Farben-Industtie.
-
12
158
158,13
158
157,5
Dnnamit 'Nebel ....
. 6
75
Scheidcanstalt.....
e
e
. 9
147.75
—
—
. 5
66
—
66
——
RülgerSwerke .....
. 6
74.5
75
74,75
74,13
Metallgelelllchafi. . . .
. 8
104
104
104
—
PHUiVV Holzmann . . .
. 7
95
—
Zementwerk Heidelberg
•
10
126,25
127
Cementweri Karlstadt. .
•
10
146
Wavb & Frehtag . . .
. 8
80.25
78
80
-
SchullheiZ Paxenhoser .
15
-
-
268
266,5
Lstwerke.......
12
-
210,5
210
Aku ........
18
88
88
90,5
87
Bemberg..... •
Zellstoss Daldhos . . .
e
14
142,5
145,25
142.5
•
31/.
202,5
202
201,25
201
Zellstoss Alchafkenburg .
e
e
12
151,25
151,5
150
150,5
Ebarlottenburger Wasser
•
•
. 8
—
—
96,5
Dessauer GaZ.....
. 9
—
165,5
166,75
Daimler Motoren . . .
. 0
37
—
36.75
37
Teustche Linoleum . .
e
e
e .
—
—
236
232,5
. 0
—•
—
45.13
44,25
Rat. Automobil . . .
A
e
. 0
—
17,5
-
Lrenstctn Ä Koppel . .
. 6
—
—
—-
72
Leonhard Tietz . . • •
10
—
153
154
152.75
SvenZko.......
—
338,75
337
Frankfurter Maschinen .
•
. 4
—
—
36,75
—
Gritzner ......
. 6
40,75
—
41
—
Hehligenstaedl . • • •
IunghanS......
. 0
. 6
36,5
—
37,5
_
Lechwerke.......
. 8
105
105
—
Mainkrasiwerke Höchst a. 2R..
. 8
106
—•
—
Miag.........
10
130
—-
129,5
129
Gebr. Roeder.....
e
M
10
104
—
——
—
Voigt & Haesfner . . .
. 9
218
218
—•
Süddeutsche Zucker . .
•
•
10
151,75
151
—
Banknoten.
Äerlin, 17. März
Geld
25nef
Ämertkantiche 'Noten.....
4,178
4,198
Belgische Noten........
58,28
58,52
Dänische Noten ........
111,88
112,32
Englische Noten........
20,325
20,405
Französische Noten......
16,37
16,43
holländische Noten ......
167,61
168,29
italienische Noten......
22,03
22,ii
Norwegische Sloten......
111,88
112,32
Deutsch-Oesterr, i 100 Kronen
58,83
59.07
Rumänische Noten......
2,46
2,48
schwedische Noten ......
112.23
112,67
Schweizer Noten.......
81,04
81,36
Spanische Noten.......
52,90
53,10
Tschechoslowakische Noten . .
12,36
12,42
Ungarische Noten.......
72,95
73,25
Leoi
tnmartl Berlin — Frankfurt a.M.
17. 2Jldr,
18. Mär,
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
»rief
Geld
»rief
Ämft.-Rott.
167,93
168,27
167,90
168,24
Buen.-AireS
1,551
1,555
1,557
1,561
Brst.-Antw.
58,36
58.48
58.275
58,495
Chrisnania.
112,05
112,27
112,25
112,27
Kopenhagen
112,12
112,34
112,12
112,34
Stockholm .
112,42
112,65
112.46
112,68
feelfingforö.
10,542
10,562
10,542
10.562
Italien. . .
21,93
21,97
21,93
21,97
London. . .
20,362
20.402
20.363
20,403
Neuyork . .
4,1885
4.1965
4.1895
4.1975
Paris....
16,38
16,42
16,385
16,425
Schwei, ..
81,09
81,25
81.06
81,22
Spanien.
53,00
53.10
53.00
53.10
Japan . . .
2,068
2,072
2,068
2.072
wo be Jan.
0,481
0,483
0,488
0,490
Wien MD -
Lest, abgeft
58,995
59,115
58,995
59.115
Prag . . . .
12,41
12,43
12,41
12,43
Belzrad . .
7,405
7.419
7,399
7,413
Budapest. .
73,17
73,31
73,195
73.335
Bulaarien.
3,037
3.041
3,039
3,045
Lissabon . .
18,81
18.85
18,81
18,35
T an zig. . .
81,37
81.53
81,385
81,545
Konstantin-
1,785
1,789
1,784
1,788
Athen. . .
5,425
5,435
5,425
5.435
Canada . .
4,178
4.186
4,1845
4.1925
llrn not). .
3.676
3.684
3.676
3.684
Cairo ...
20,88
20,92
20,88
20,92


