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dann geben Sie sie bitte spätestens im Laufe des Mittwochs beziehungsweise Donnerstags in der Geschäftsstelle auf
biS 18 Uhr; tn der Abendvorstellung (20 bis 22.15 Uhr): .Die erste Frau Selby." — Lichtspielhaus 'Bahnhofstraße: »Die Sehnsucht jeder Frau.- — Astoria-Lichtspiele: .Die Rettung" und .Wer gewinnt das grobe Match." —
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute nachmittag Weihnachtsmärchen 15.30 Uhr. — 20 Uhr Erstausführung unter der Spielleitung Walther Bäuerles „Die erste Frau Selby" von Ervine. Mitwirfende Domen: Jahn. Koch. Walther-Lederer; Herren: Bäuerle. Hauer. Schelcher, Wesener.
Datrn für Donnerstag, 18 Dezember
1786: Karl Maria B. Weber in Eutin geboren; — 1803: der Dichter Johann Gottfried o. Herder in Weimar gestorben.
•• Pensionierung im Finanzministerium. Am 11. Dezember wurde der Staatsrat im Hessischen Ministerium der Finanzen und Vorsitzende ter Ab e l nz für Rauwesen in diesem Ministerium, Ministerialdirektor Dr. Hermann Kratz, auf Grund des Altersgrenze-Gesehes in den Ruhestand versetzL
•• G i n Unterbezirk der Dampf- kess e l - 2ns p e k t i o n kommt nach Gießen. Auf eine Kleine Anfrage der Deutschen Volkspartei, ob die Regierung plane, einen Teil der Dampfkessel-2nspektion nach Gießen zu verlegen, erfolgte eine indirekte Antwort in einer Verordnung des Arbeits- und des Innenministers. die den Minister für Arbeit und Wirtschaft ermächtigt, Unterbezirke der Dcrmpskessel-Inspek- tion zu errichten und deren Sih zu bestimmen. 2n einer zweiten Verordnung wird festgelegt, bah die Provinz Oberhessen einen Unterbezirk der hessischen Dampfkessel-Inspektion mit dem Sih in Gießen bildeL
•• Schulfeiern an Mozarts Geburtstag. Am 27. Januar 1931 fahrt sich zum 175. Male der Geburtstag Wolfgang Amadeus Mozarts. Der hessische Minister für Kultus und Volksbildung gibt den Schulen anheim, nach Möglichkeit Schulfeiern abzuhalten und bei dieser Gelegenheit auf die tausendjährige österreichisch-deutsche Kulturgemeinschaft und auf den großen Anteil Oesterreichs an der deutschen Gesamtkultur hinzuweisen. Wenn gröbere Feiern veranstaltet werden, die sich über zwei Unterrichtsstunden erstrecken, kann der übliche Unterricht an diesem Tage ausfallen.
•• Todesfälle in Dieben. ES verstorben in Giehen in der Zeit vom 1. bis 15. Dezember: 1. Helmut Richard Ernst August Dechtoldt, 4 Jahre, Wilsonstrabe 4. 1. Gregor Winfried Fritz Mischler, 6 Jahre, Wartweg 23. 2. Karl Georg Emil Keil, Däckermeist-rr, 64 Jahre, Reustadt 6. 2. Dr. mcd. Reinhold Ludwig Waslö, Facharzt. 66 Jahre, Goet^estrahe 30. 3. Otto Helmut
Müssing, 4 Jahre, Schissenberger Weg 41. 3. Wilhelm Hübner, Dauoberinspektvr, 63 Jahre. Vruchstrahe 17. 4. ElemenS Heinrich Karl August Ludwig Schwerdtscger, Monteur. 73 Jahre, Am Riegelpfad 32. 5. Katharine Abt, geb. Walter. Witwe, 74 Jahre, Erednerstrah« 29. 5. Elise Frifchholz, geb. Heb, 62 Jahre, Draugasse 2. 7. Thekla Oppenheim, geb. Rosenbaum, 52 Jahr«, Dahnhofstrabe 33. 7. Karl Decker, Gewerbelehrer, 59 Jahre, Wetzlarer Weg 41. 7. Dr. mcd. Georg Honigmann, Unitxtrsität-professor, 67
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** Gin englischer Rezitationsabend. vom Englischen Seminar der Universität und den höheren Schulen Gießens am Montagabend veranstaltet, war gut besucht, vor allem war die Schuljugend reich vertreten. Man berichtet uns über den Abend: Miß Ward ist eine DortragSkünstlerin, der reich« Mittel zu Gebot stehen. Ihre reife, durchgeistigte Darbietung hält sich von Uebertreibung fern, ohne im geringsten einförmig zu werden. Das viel
seitige Programm bot ihr Gelegenheit, ihr Können nach den verschiedensten Seiten zu entfalten. Den Anfang bildete die Gerichtsszene aus dem.Kaufmann von Venedig". Sie verlieh jeder einzelnen Person, durch bewegliches Mienenspiel und le- vendige Gesten unterstützt, eigene Prägung. In dramatisch bewegter Szene lieh sie den eifernden Shylock, die klarsinnige Porzia vor unS erstehen. PorziaS schöne Worte über die Gnade waren von tiefer Wirkung. — Es folgte ein Kapitel au8 DickenS „Christmas Carol“, Miß Ward schilderte mit kleinen köstlichen Rüancen die Weihnachten feiernde Familie Cratchit. In heiterer und lebendiger Darstellung schuf sie die Atmosphäre. die der Szene ihren Reiz gibt. — In einer Mischung von Märchen- und Dalladenton folgte der Vortrag von DrowningS „Lied Piper* in dem sich die behaglichen und heiteren Töne des AnsangS zum tragischen Ende steigerten. Die Lautmalerei deS Gedichts brachte der Vortrag in reicher Abstufung glänzend zur Geltung. — In Shelleys Gedicht „The CloudT< war das elementar Dewegte und der eigenwillige Rhythmus gut her- ausgearbeitet. Rach dem temperamentvollen und packenden Vortrag von Tennysons „The Charge* of the light Brigade“ folgte zum Schluß Ms humorvolle Darstellung eines Kapitels aus Je- romeS „Three Men in a Boat“, die viel Heiterkeit auslöste. Der freie Dorttag sämtlicher Stücke war eine Leistung. Das warme Organ und die schöne, llare Aussprache Mih Wards trugen aur Wirkung bei. Die Vortragende sand regen Beifall. Sie kann in Gießen jederzeit wieder warmer Aufnahme gewiß fein.
•• Konzerte vor Kranken. Der Ehor des evangelischen IugendvereinS Klein-Linden gab am Sonntagnachmittag den Patienten und Angestellten der Hell- und Pflegeanstalt und der Heilstätte Seltersberg je ein GesongSkonzert, das bei den Zuhörern viel Freude auslöste. Zum Vortrag gelangten geistliche Lieder und Lieder im Volkston, die besonders durch die frische Wiedergabe gefielen. Den jugendlichen Sängern wurde der herzliche Dank der Zuhörer und der Kliniksverwaltungen zutell.
* Veranstaltungen im Gewerk- schastsbund der Anae st eilten. In der Iugendgruppe des Gewerkschaftsbundes der An- gestellten hielt Postinspektor Sahm - Gießen einen Vortrag über den Wert und die Bedeutung des Postscheckoerkehrs. Der Vortrag wurde mit großer Aufmerksamkeit verfolgt und durch einen Film unterstützt, der die Vorteile des Postscheckoerkehrs In drastischer Form zeigte. — In den Räumen der Liebigshöhe veranstaltete der Gewerkschaftsbund am Samstagabend feine Weihnachtsfeier, in der neben einer ernsten Festansprache des Ortsgruppenvorsitzenden Prokurist Zecher eine Reihe heiterer Darbietungen den Abend füllte.
Aus öer prvvinzialbouptstadi
Gießen, den 17. Dezember 1930.
Pfarrer Heinrich Adolph f.
Am 13. Dezember verschied hier im Alter von 76 Jahren der früher« Seelsorger an den Krankenhäusern und Psleaeanstalten, Pfarrer L R. Heinrich Adolph. Der Dahingeschiedene war am 13. Rovember 1354 al- Sohn eines Försters zu Sichenhausen geboren. Er besuchte daS Gymnasium zu Büdingen und studierte in Leipzig und Gießen Theologie. Hier genügte er auch im Infanterie-Regiment Rr. 116 feiner Militär- dienstpflicht.
Am 16 Oktober 1830 wurde Adolph Pfarrvikar in Crumstadt im Ried, am 10. Rovember 1881 Pfarrverwalter in Watzenborn und zugleich in Lechgestern, am 21. Dezember 1883 wurde chm die Pfarrstelle zu Watzenborn übertragen. Veit dem 25. September 1890 war er Pfarrer in Rodheim v. d. H, seit dem 7. August 1896 Pfarrer tn 'Büttelborn und DiakonuS in Groß-Gerau. Nachdem die Gießener Kranken- und Pflegeanstalten früher von Assistenten, die häufig wechselten, pastoriert worden waren, wurde im Jahre 1912 eine besondere Pfarrstelle für diese Institute errichtet. Pfarrer Adolph hatte diese Stelle provisorisch sckon am 1. Oktober 1907 erhalten. ES war ein großes und nicht leichteS Arbeitsfeld, das ihm hier zugeteilt war; denn der fortwährende Umgang mit Kranken und seelisch De- brängten erfordert ein große- Maß von Eingabe und Aufopferung. Diesen großen Anforderungen ist der Verstorbene, der ein fehr ge- wifsenhafter und treuer Mann war, durchaus gerecht geworden. Jahr um Jahr ging er von einem Krankenbett zum anderen und suchte die Leidenden aufzurichten unb innerlich weiterzuführen. Auch hat er sich derer, die alS gesund entlassen worden waren, späterhin, wenn sie In wirtschaftlicher Be- drängnis waren, treulich angenommen. Zu den amtlichen Obliegenheiten des Anstaltsgeistlichen gehört die Seelsorge in allen Krankenanstalten, Der Provinzial-Pfiegeanstalt und der Landes- Heil- und Pslegeanstalt. Außer den Besuchen bei den einzelnen Kranken hat der Anstaltsgeistliche sehr viele Gottesdienste und Andachten, oft Tag für Tag, abzuhalten.
Im Jahre 1925 muhte Pfarrer Adolph wegen geschwächter Gesundheit und vorgerückten Alters von seinem Amte aurüdtreten. Die Jahre deS Ruhestandes waren für ihn vielfach Leidens- jähre. Das Andenken an diesen treuen und aufrichtigen Mann wird von vielen in Ehren gehalten werden.
Vorrrotizen.
TageSkalender für Mittwoch. Stadltheater: „Goldmarie und Pechmarie". 15.30


