Ausgabe 
17.7.1930
 
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Ernste Lage in Aegypten.

Oie Unruhen in Alexandrien dauern an. Unzufriedenheit mit England.

Oben links: Die Ankunft Nahas Paschas in Alexandria, wobei es zu Unruhen kam, die 17 Tote forderten. Unten links: König Fuad I. Oben rechts: der frühere Ministerpräsident Nahas Pascha, der Führer der Wafd-Partei, die sich gegen die englische Vorherrschaft wendet. Unten rechts: Blick auf Alexandria.

London, 16.2uli. (XU.) Nach den letzten Berichten sind bei den Unruhen in Alexandrien 17 Personen getötet und 400 verwundet worden. Die Regierung hat das Erscheinen von drei führenden Blättern der nativ- nalistifchen Wafdpartei verboten. Die Unruhen sind für die Behörden trotz der herr­schenden Spannung vollkommen über­raschend gekommen. Die Polizei wurde auf dem Mohammed-Ali-Plah von Studenten i n kurzer Zeit überwältigt. Auch das Ein­greifen einer kleinen Abteilung ägyptischer Sol­daten blieb erfolglos. Die Polizeistationen sind angegriffen worden, von denen eine vollständig zerstört wurde. Die passive Haltung Eng­lands hat in nichtägyptischen Kreisen starke Besorgnis und Kritik hervorgerufen. Minister­präsident Macdonald teilte im Unterhaus mit, das) die Regierung mit Rücksicht auf die Be­drohung ausländischen Lebens und Eigentums

in Alexandrien zwei Kriegsschiffe dahin entsandt habe. Der englische Oberkommissar in Aegypten fei beauftragt worden, dem ägypti­schen Ministerpräsidenten mitzuteilen, daß die britische Regierung sich nicht in den Kampf gegen die ägyptische Verfassung einmischen werde und daß er für den Schuh des ausländäschev LebenS und (Ngentums verantwortlich fei.

In Alexandria kam es zu neuen Unruhen vor dem Krankenhause, als der Generalstaats­anwalt es ablehnte, die dort aufgebahrten Opfer der Unruhen vor der Sektion freizu- geben. Mehrere tausend Mnwohner rotteten sich zusammen und bewarfen das Kran­kenhaus mit Steinen. Die Polizei hatte große Mühe, die Ordnung wiederherzustellen. Die Menge wollte die Beisetzung der Getöteten zu einer imposanten öffentlichen Kundgebung ge­stalten.

in etwa fünf Jahren die Wohnungsbaupolitik des Reiches vor allem auf den Ersah bau­fällig gewordener Altwohnungen die Schäden einer relativ schlechteren Bauarbeit der ersten Rachkriegsjahre werden sich dann stärker bemerkbar machen und auf die Be­seitigung sogenanter Elendsquar- tiere richten wird.

Oie Auswirkungen der Pensionskürzungspläne.

Berlin, 16. 9uli. (Priv.-Tel.) Die von der Sozialdemokratie betriebene Pensionskürzung der Beamten auf eine Höchstgrenze von jähr­lich 12 0 0 0 Mark scheint gewisse parlamenta­rische Erfolgsaussichten zu haben, wenn auch die praktischen Auswirkungen nach Ansicht unterrichteter Reichsstellen zumindest recht zwei­felhafter Natur sind. Der Kreis der von der

Kürzung erfaßten Reichsbeamten dürfte relativ ge­ring sein. Man schätzt, daß etwa 60 Ministerial- beamte die Minister werden nach dem neuen Pensionsgesetz ja nicht getroffen eine Kürzung erfahren, deren Gesamtertrag 150 000 Mark im Jahr wahrscheinlich nicht übersteigt. Eine stärkere finanzielle Entlastung wird die Kürzung für die Militärpensionäre bringen, da die Zahl der pensionierten und von der Kürzung betroffenen Generäle angesichts des ziemlich schnellen Wechsels in diesen Positionen relativ größer ist. Eine Gesamt- aufstellung fehlt noch, aber bei einem jährlichen Pensionsetat von 640 Millionen des Reiches wird durch die Kürzung praktisch nur eine geringe Summe eingespart. 3m übrigen scheint man in den zuständigen Reichsstellen die Bedenken der preußi­schen Regierung zu teilen, die den Weg dieser Kür­zung aus beamtenpolitischen Gründen für v er­seh l t halt, da sie die Spitze der Beamtenschaft vom Ministerialdirigenten an der mittleren Stufe so sehr annähert, daß der Anreiz, sich der Beamten­

karriere zu widmen, eine bedenkliche Verringerung erfährt, «ollte die Pensionskürzung auf 12 000 Mk. jährlich für das Reich durch di« Sozialdemokraten zur Annahme gebracht werden, so wird sich die merkwürdige Situation ergeben, daß die unter so­zialdemokratischer Führung stehende Preußenregie- rung a n den alten Sätzen fest hält. Wie wir von unterrichteter Seite Höven, ist angesichts dieser Schwierigkeiten der Gedanke aufgetaucht, eine generelle Kürzung der Pensionen vorzunehmen, die von den jetzigen 80 o. H. des Gehaltes auf 75 v. H wie in der Vorkriegszeit heruntergesetzt werden sollen.

Prdmienmarff in Alsfeld.

Alsfeld, 16. Juli. Am vergangenen Montag fand in der gewohnten Weife der dies­jährige Prämtenmarkt statt, der sich eines recht guten Besuchs erfreute. Auch die Beschickung des Marktes mit Prämiierungsvieh hielt sich auf der vorjährigen Höhe, bei den Pferden war sogar eine Zunahme zu verzeichnen. Es waren zur Prä­miierung aufgetrieben 141 Pferde (114), an Rind­vieh 80 Stück Rotvieh der Vogelsberger Zucht, 150 Stück Fleckvieh, 128 Stück Ziegen, 810 Ferkel gegen 408 im Vorjahre, sowie 14 Schafe und 8 Eber. An Prämien gelangten insgesamt etwa 4000 Mk. zur Verteilung. Das zur Schau gebrachte Zuchtmaterial war nach übereinstimmender Auf­fassung der Preisrichter besser als im vergange­nen Jahre. Zu der von dem Landwirtschafts- kammcrausschuh für die Provinz Oberhessen gleichzeitig mit dem Prämienmarkt veranstalteten Bullenauktivn waren 40 Tiere aufgetrie­ben. Die Mehrzahl wurde verkauft, die Preise bewegten sich zwischen 800 unb 1220 Mk. Am Rachmittag fand auf dem Festplatz eine reiter­sportliche Veranstaltung des Reit- und Fahr­vereins für den Kreis Alsfeld unter der Lei­tung von Rittmeister a. D. Graf Bredow zu Altenburg statt, die sich eines regen Interesses und guten Besuchs erfreute. Man beschränkte sich diesmal auf Schulreiten und Geschicklichkeitsprü­fungen der Reiterabteilungen. Reu war die von der Bezirksstelle für Pflanzenschutz bei dem Land­wirtschaftsamt Alsfeld in Verbindung mit dem Obst- und Gartenbauverein für den Kreis Alsfeld in der Turnhalle veranstaltete Ausstellung für Schädlingsbekämpfung, welche die Schädlinge und Krankheiten unserer Nutzpflanzen sowie deren fachmännische Bekämpfung in sehr anschaulicher Weise zeigte. In der Stadt, insbe­sondere auf dem Marktplatz herrschte das be- kcnmte bunte Jahrmarkttreiben.

Nachspiel zu den Wormser Unruhen.

WSR. Darmstadt, 16. Juli. Vor der Großen Strafkammer in Darmstadt begann am Dienstagvormittag die Berufungsver­handlung wegen der Wormser Unru­hen im Januar. Don den damals zwanzig Angeklagten hatten sich jetzt noch siebzehn zu verantworten. Die Vernehmung der Angeklagten nahm den ganzen Tag in Anspruch und förderte nichts Reues zutage. In der heutigen Verhand­lung soll eine eingehende Vernehmung des Po- lizerdirektors K 1 a p p r o t h und des Polizei­hauptmanns Jennewein erfolgen. Man hofft hierdurch eine solche Klärung zu erzielen, daß auf den größten Teil der Zeugen verzichtet wer­den kann.

Flugzeugabsturz im Odenwald.

Die Pilotin tödlich verunglückt.

WSR. Darmstadt, 16. Juli. Heute mittag nach 12 Uhr stürzte ein Flugzeug, das kurz vorher das Dorf Würzberg bei Erbach im Odenwald überflogen hatte, in der Rähe der Heistermühle bei Wüi^berg ab. Das Flugzeug wurde von der 38jährigen Pilotin Paula Kister aus Böblingen gesteuert, die bei dem Absturz den Tod fand. Augenzeugen wollen beobachtet haben, wie der Motor plötzlich aus­setzte, worauf sich die Pilotin zum Gleitflug an- schickte. Vermutlich ist die Maschine in den Daum- Wipfeln hängengcblieben, wodurch der Absturz verursacht wurde. Die Maschine trug die Be­zeichnungDeutsche Luftfahrtgesellschaft 909 Her­mann Köhl".

Berliner Börse.

Berlin, 17. Juli. (WTB. Funkfpruch.) Die gestrigen Vorgänge im Reichstag haben in der innerpolitischen Lage zu einer wesentlichen Klä­

rung geführt und eine merkliche Beruhigung an den Effektenmärkten hervorgerufen. Die Um­satztätigkeit war zwar im heutigen Frühverkehr immer noch klein, die Tendenz muh aber alB nicht unfreundlich bezeichnet werden, obwohl Kurse noch nicht zu hören sind Am Devisen­markt nannte man: London gegen Pari« 123,60, London gegen Mailand 92.88. London gegen Madrid 41,58. London gegen Buenos 40,85, London gegen Kabel 4,865054, London gegen Berlin 20,3725, Kabel gegen Berlin 4,187073.

Die Wetterlage.

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Wettervoraussage.

DaS britische Tief ift wohl mit seinem Kern­gebiet konstant liegen geblieben, hat sich jedoch räumlich weithin ausgedehnt. Seine Ausläufer greifen bis über Frankreich und über ganz Deutschland vor. Infolge eines plötzlichen Warm­luftvorstoßes fielen in der letzten Rächt in unse­rem Gebiet ganz erhebliche Riederschläge. Do hatten wir in Gießen 19,3 mm; Aachen meldete sogar 40 mm. Auch sind die Temperaturen durch die Zufuhr der Warmluft an der Vorderseite etwas angestiegen. Unser Wetter wird noch wei­terhin unter dem Einfluß der ausgedehnten Stö­rungen zu leiden haben. Somit ist das Auftreten von Riederschlägen noch nicht beendet. Da sich auch bald die Rückseite auswtrken wird, so wer­den später etwas kühler« Luftmassen zufliehen, die beim Zusammentreffen mit der vorgelagerten Warmluft Anlah zu Gewitterstörungen geben. Dabei dürfte dann leichte Abkühlung eintreten.

Wettervoraussage für Freitag. Wechselhaftes Wetter mit einzelnen Äiederschlä- gen, teils gewitterhafter Art.

Lufttemperaturen am 16. Juli: mittags 18,0 Grad Celsius, abends 15,3 Grad; am 17. Juli: morgens: 17,0 Grad. Maximum 21,2 Grad, Mi­nimum 14,4 Grad.

Relseweilerdlenst.

Garmisch-Partenkirchen. 15 Grad: gestern: warmer Tag, Südwestwind; heute mor­gen: halb bis ganz bedeckt; gestern: teils heiter, teils wolkig.

Borkum. 15 Grad; gestern: der Jahreszett angemessene Temperatur, Südwestwind; heute morgen: halb bis ganz bedeckt, meist trübe.

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Wontog, Den 21 Juli 1930 wegen Umbauarbeiten bis auf weiteres geschloffen.

Gießen, den 17. Iull 1930.

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