Ausgabe 
17.4.1930
 
Einzelbild herunterladen

'«ne.

6bn klaren dir Bläh 'ppeloorlagr wdie Linsselluna 'erschlffötin.

un9 hoi also l-l. der Reldjerodjr-

^b, wie dirVoss, ie Regirrvag 'Paazerschis. e Zu machen, d. h. ielchrkagsauslösviig r Laurale für da» benb für den Bf- u.dchdie ooH> Ifo die Trvp-r der te, Treviraaa», ivmtrag im Bddjfr Saazerschisssbaur za «m Falle Im Brichr- 1 re.

sgeführt: Ls Ist in die Reichrrrgimmg iieichsrais in rollern lach dem negaii- Soner Flollen- err begrüßenswerte» die veranlworlllchrn ing anfänglicher Br nangrifsnahme i Die Spatfamlcit fommen. Sie mib veiles Selb lieb'".

knappen Hu* dravchi.

i geyen die sähe

> Meldung.) Wir wir ien Amt eine Die j cheRegierung lollerhöhungen -t vorigen Woche be» . ii. a. behauptet, MB Höhungen die Grund- feien, aber noch mcht ich en j) an bei 6/ ' außerdem noch die arungen der ^e ir ­re nz verletzt wur-

Plättern fefiB^ riedensabtom- sei enthält, wonach L» beim Doriregeu

s,*tt ^binetis. ,* * »!R 7 ncb?n der 6t. erster L

$*** -I- tu:;

Ä'-

Juch.

ielttC Mt

"'-Ä falbe duM *. w* Ml M®**" SSW to6"k

»iS

»* *

SS'« n, nicht

|eo ®*fl5 » Eti,e

Freund-

länge-

anna

dringender 11 m ft ä n b e* keine W i rk- samkeit finden.

Vle IloNage der deutschen Landwirtschaft ist als (in solcher dringender, die neuen MgrarjoUbe- schiiMe des Reichstages oollaus rechtfertigender

Umstand anzusehen.

T-t übrigen ist man in deutschen Regierungskreisen ^r Ansicht, daß mögen die neuen deutschen Agrar- .öde auch gewisse Nachteile für Polen bringen Jon einer Verschiebung der Grundlagen für >xrt Handelsvertrag nicht gesprochen werden könne Der Vertrag gewähre vielmehr Polen noch wie vor so viele Vorteile, daß die polnische «Regierung nur ein Interesse daran haben könne, das Abkommen möglichst bald zu ratifizieren. Von deutscher Seite, d. h. vom Auswärtigen Amt, werde, so heißt es in derBörsen-Zeitung", der Vertrag

jedenfalls noch vor der Sommerpause dem Reichs­tag zur Ratifizierung vorgelegt werden. Eine De- ontmortung der polnischen Rote sei wohl erst nach den Osterferien zu erwarten.

Spanische Konzession für deutschen Ilugbetrieb.

Paris, 16. April. (WTB.) HavaS meldet auS Madrid, daß der KadinettSrat die Kon­zession für den Betrieb der Luft­verkehrs st recke Barcelona Eadix Se­villa und SevillaKanarische Inseln durch deutsche Gesellschaften genehmigt hat. Als Ausgleich dafür wird Spanien- Beteiligung an den deutschen Plänen einer Luftverkehrsver­bindung mit Amerika gefordert.

Verschärfung der Lage in Indien.

c o n d o n, 17. April. (TU. Funkspruch.) Die U n - ruhen In Indien haben sich auf die drei wich­tigsten Punkte Karachi, Kalkutta und Bombay ausgedehnt.

3n Kalkutta hat sich die Lage erheblich verschlimmert. Das Europäerviertel wurde von Eingeborenen angegriffen. Europäer wurden auf dem Heimweg von ihren Bureaus mit Steinen beroorfen. 3n den wichtigsten Polizeistationen wer- den britische Truppen in Bereitschaft gehalten. Der Sicherheitsdienst in den Straßen wird weiterhin durch Panzerwagen unterstützt. Mu» Bombay sind 300 Freiwillige Gandhis ausmarschiert, um die Salzloger der Regie­rung zu plündern.

3n Karatschi, das bisher ziemlich ruhig war, sind sechsFühr-rdesRalionalkongres- ses verhostet worden. Die Polizei hat ein Lager der Anhänger Gandhis, eine Hindu-Druckerei und eine Schute zur Förderung der homerule-ve- roegung in 3ndlen durchsucht und zahlreiches ma­terial beschlagnahmt. Dor einem Gericht in Ka­rachi sammelte sich eine große Menschenmenge an, warf die Fensterscheiben ein und versuchte, das Ge- däude zu stürmen. Zwei europäische Poliziste» wur­den verwundet. Die Polizei feuerte In die Menge. Die Zahl der Verletzten aus Selten der Eingeborenen sind nicht bekannt. Ueber 50 Per­sonen sind in Karachi verletzt worden, darunter 15 Polizisten und elf Feuerwehrleute.

Entgegen den bisherigen Meldungen ist sestzu- stellen, daß der Sekretär Gandhis nicht verhaftet worden ist. Er ist am heutigen Mitt­woch zu einer Beratung mit Gandhi zusammenge- trossen.

Wachsende Besorgnis in England.

London, 16. April. (WDD.) Die Berichte über die Ausdehnung der indischen LIn- ruhen nehmen in der Presse großen Raum ein.

Evening Standard" schreibt, die Lage in Indien werde jeden Tag ernster. Das Blatt betont, daß heute abend schwere Lln- ruhen in Bombay vorgekommen seien. Aus

Kalkutta berichtet das Blatt, daß -Wei von neun Europäern, die durch Steinwürfe verletzt wur­den, davon eine Frau, ernst darniederliegen.

Im Unterhaus teilte der Staatssekretär für Indien We dg w ood Denn über die Aus­schreitungen In Kalkutta mit, er fei über­zeugt, daß die örtlichen Behörden sich der Lage gewachsen zeigen würden. Der Konservative, Lord ODin ter ton, wies daraus hin, daß -um ersten Male seit den Tagen der passiven Resistenz EuropäeL Angriffen ausgesetzt ge­wesen seien und forderte Wedgwood Denn auf, festzustellen, ob die indische Regierung irgendeine Ursache für den ernsten Stand der Dinge angeben könne. Winterton nahm auf die wachsende Desorgnis in England über diese Zu» nähme der Gesetzlosigkeit in einigen großen Städten Indiens bezug und fragte, welche Schritte die Regierung unternehmen werde, um dem Ein­halt zu tun. Wedgwood Denn erwiderte, er brauche nicht erst zu sagen, daß die Regierung die Lage mit ernster Aufmerksamkeit verfolge.

Eingeborene Beamte für Gandhi

Dombay, 10. April. (WTD.) Rach einer amtlichen Mitteilung haben im Dezirk Dombay von 2774 eingeborenen Beamten 317 um ihre Entlassung gebeten, um ihrer Sympathie für Gandhi Ausdruck zu geben.

Bombay, 16.April. (WTD. Funkspruch.) 500 Freiwillige verkauften heute abend in den Borstädten von Dombay gesetzwidrig her- gestelltes Salz.

Docker- und Sirahenfegerstrett in Karatschi.

Karatschi, 16. April. Die Docker und Straßenfeger sind wegen der B e r h a s - tung der K o n g r e ß s ü h r e r in ben (Streif getreten.

Zusammenstöße zw schen Hindus und Mohammedanern.

Madura, 16. April. (WTD. Funkspruch.) Anläßlich eines Hindufesttages kam es hier zu Zusammenstößen zwischen Hindus und

Mohammedanern. Auf beiden Seiten gab es Verwundete. Gin Mohammedaner starb im Krankenhaus.

Aus aller Well.

Lchnee im Schwarzwald.

5 r e i b u r g L Br 17. April. (MTV. Funkspruch.) Auf dem Hochschwarzwald hielt der seit Anfang der Woche eingefrefene S chneesal! auch heule mor­gen noch an. Bei minus 4 Grad weht ein hef­tiger Sturm. Die Schneedecke Hal In freien Lagen eine höhe von 50 Zentimeter, infolge Rückganges der Temperatur schneit es jetzt auch in den tieferen Lagen, während es in den Tälern weiterhin reg­net Die Schwarzwaldflüssc fuhren dem Oberrhein erhebliche Wassermengen zu, so daß in den letzten Tagen ein Steigen des Rheinwasser- stände» um etwa einen Bieter eingetreten ist. Auch in den Voralpen der Schwei; schneit es un­unterbrochen.

Schneefall und Kälte in Spanien.

Wie HavaS auS Madrid meldet, ist die Temperatur in Leon beträchtlich gefallen. Man stellt reichliche Schneefälle fest. Seit meh­reren Iahren ist um diese Iahreszeit eine so starke Kälte nicht dagewesen.

Unwetter in Frankreich.

An der Mittelmeerküste herrschte, wie auS Paris gemeldet wird, am Dienstag ein un­gewöhnlich starker Rordwe ft sturm. Das Meer war entfesselt. Die aus Algier kommenden Dampfer erlitten erhebliche Verspätungen. Ein Passagierdampser nach Ostasien konnte Marseille nicht verlassen. Weitere Meldungen über Un­wetter sind aus Elermont-Ferrand eingelaufen. Im ganzen Departement Auvergne gehen seit MDci Tagen so gewaltige Schneemassen nie- der, daß die höher gelegenen Straßen für Auto­mobile unbefahrbar sind.

Heuschreckenplage in Marokko.

Nach einer Havas-Meldung aus Larrasch hat sich ein gewaltigerheuschreckensch warm über der Gegend niedergelassen. Der Zugverkehr ist ins Stocken geraten. Alle Vorkehrungen zur Be- kämpfiing der Plage sind getroffen worden.

Lin Telephongespräch rund um die halbe Erde.

Nachdem vor kurzem die Strecke BerlinBuenos Aires dem allgemeinen Fernsprechverkehr übergeben werden konnte, wurde am Mittwoch zum ersten Male eine drahtlose telephonische Ver- ftänbigung zwischen Buenos Aires und Batavia über Berlin hergestellt. Das Tele- phvngespräch, das 23 000 Kilometer überbrückte, also eine Strecke, die größer ist als der halbe Erdumfang, wurde mit Hilfe von Telefunkenkurzwellensendern hergestellt und ergab eine ausgezeichnete Verständi­gung zwischen den sprechenden Personen in Batavia und Buenos Aires.

Drei Opfer eine» Flugzeugzusammenstoh».

Zwei Kampfflugzeuge stießen nach einer Meldung aus Paris über Chateaurou? z u - sammen und stürzten ab. Das eine fiel auf einen Platz der Stadt nieder, das andere auf ein Haus, wo eS in Brand geriet. Eine Frau, die sich in dem Hause befand, fand dabei den

T o b. Die Piloten beider Flugzeuge, ein Untev- leutnant und ein Unteroffizier, wurden getötet

Drei Millionen Dollar Feuerschaden.

Im Sägewerk der amerikanischen Firma Infv« lat Lumber, einer der größten Hartholzsägereien der Welt, in Cadiz auf der Philippinen- Insel RegroS brach ein Feuer auS, das einen Schaden von schätzungsweise drei Mil­lionen Dollar anrichtete. 12 00 21 r bei* ter sind beschäs t igungSloS geworden.

Oie Wetterlage.

Wettervoraussage.

IM

Tho

2T

ScillyJ

(lerml

Ab-rder

'Rinnj

Bist

rei

O

7<5

Wien

-A

=3

^33

Mittv/och.

16. April 1930, 7* aDds.

*T$17657* ~La Coruna 1

Gwonrenios (9neuer. Qnaro Pedec*t ® wolltio. Dtdecxt eRcge^ * Sehnte a Graupeln Hebel K Gcwit'Tr .©Windstille. O-» XW leichte» o$i nissige» »Odsudwest q, stormoctie» nordWeA Oie Piene fliegen mit dem winde. Die do den Stationen stenenoen Zote len geben die Temperatut an. Die Limen verbinden Orte eH.fllcJch<< «u> Mecresniveau umoereennettn Luftdruck

w Rayen-.

rtamtrg. vevo

Weiterhin herrscht durch das Zusammentressen verschiedener Cuftmalfon der zentraleuropäischen Störung über Deutschland trübes und regnerisches Wetter. Ihr Kern hat sich seit gestern nur wenig verlagert, aber etwas abgeslacht. Die weiter« Abflachung und somit der Energieverlust geht nur langsam vonstatten, wird sich aber morgen bemerkbar machen, so daß die anhaltenden Äie- ff derschläge nur noch zeitweise auftreten. Dabei bleibt jedoch der Himmel vorläufig überwiegend bewölkt und Dunstbildung tritt auf.

Wettervorhersage für Freitag: Meist wolkiges und dunstige- Wetter, nur zeit­weise noch Riederschläge, Temperaturen wenig verändert. __________________________

Verantwortlich für Politik: i. 93.: Ernst Blumschein.

DEUTSCH-AMERIKANISCHE PETROLEUM-GESELLSCHAFT

Drücken Sie auf den Anlasser, gleich merkenSie, wie ESSO wirkt! Klopffrei kommt der Motor sofort auf Touren und zieht mit ge­schmeidiger Riesenkraft den schwersten Wagen an. Kilometer auf Kilometer legt Ihr Wagen sicher und schnell zurück trotz schlechter Strassen und steiler Steigungen, ESSO BEDEUTET» schnelles Starten, rückstandlose Verbrennung, klopffreies Fahren und unwiderstehliche Kraft

Tanken Sie ESSO, den roten Betriebsstoff, an den silbernen Esso-Pumpen.

die geschmeidige Riesenkraft DAPOtlN STANDARD MOTOR OIL

Da kommt er ja, der Osterbote aller Zeiten.- Damit das Gute, das er bringt,

auch köstlich österlich gelingt, müßt Ihrs mit »Rama« zubereiten.

FRÖHLICHE OSTERN!

MARGARINE

Rama imBlauband

doppelt so gut1

IPfd 50 Pfg

mil Qofontie-äichen für frische QuofiB

r&K e'/pjunffc

tun