SJ.-fpor/
Bezirkssportfest der „Deutschen Zugendkrast^.
-Zum Andenken an den verstorbenen Gründer der Datschen Jugendkraft, Prälat Mosterts, und aus Anlaß des zehnjährigen Bestehens hielt im Auftrage des Bezirkes Wetterau die Abteilung Ilbenstadt ein B e z i r k s - S p o r t f e st ab. Trotz des schlechten Wetters ließen sich die Jugendkrastler nicht abhalten und traten zahlreich an.
3m Festgottesdienst hielt der Gaupräses, H. H. Pfarrer Niklaus aus Mainz, die Festpredigt. Aach dem Festgottesdienst begannen kurz nach 10 älhr die Wettkämpfe, die sehr beachtenswerte Leistungen zeitigten. Am Aachmittag stellten sich die Teilnehmer zu einem Festzuge durch die Straßen Ilbenstadts. Bor dem Kloster auf dem freien Platz fand dann der Festakt statt. Der Gauleiter, Herr Weidlich aus Mainz, hielt eine begeisternde Aede. Er gedachte des Gründers und wies auf die hohen Ziele der Deutschen Iugendkraft hin. Aach- dem trug Friedberg einen Sprechchor vor und daran anschließend fand die Wimpelweihe statt. Aach einer kurzen Andacht fand der Festakt sein Ende und der Festzug bewegte sich zum Fest- platz. Vor Beginn des Festzuges wurde die große Ilbenstädter Staffel gelaufen. Auf dem Festplatz fanden zwei Propagandaspiele statt, und zwar Oberursel gegen Vilbel und Oberwöllstadt gegen Heldenbergen. Ferner wurde noch eine 3X 1000-Meter-Stafsel gelaufen.
Aach Beendigung der Spiele begab man sich nach dem Saal der „S)rei Hasen", wo diePreis- Verteilung vor sich ging. Am Abend fanden sich die Ilbenstädter Iugendkraftler mit ihren Angehörigen wiederum zusammen und verlebten noch einige schöne Stunden.
Aenderungen derOreSdenerBeschlüffe.
Außer Westdeutschland haben jetzt auch Mittelund Aorddeutschland von dem Recht, die in
Dresden beschlossenen Spesensätze abändern zu dürfen, Gebrauch gemacht. Mitteldeutschland lehntdie Zahlung von Darentschädigungen für Training ganz ab und hat die übrigen Sätze herabgesetzt. Der Aorden gestattet bei Spielen am Ort lediglich Erstattung der baren Spesen.
Vor einer süddeutschen Amnestie?
Der Vorstand des Süddeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verbandes ertläcte bei einer Besprechung, die er in Stuttgart mit den Vertretern der führenden süddeutschen Vereinehatte, daß er Vergehen gegen die Amateurbestimmungen, die sich vor dem Dresdener Bundestag ereigneten, nicht verfolgen würde, wenn die Vereine sich unbedingt an die in Dresden aufgestellten Spesensätze halten.
Krastsportmeisterschasten der Polizei.
In Spandau wurden am Dienstag und Mittwoch die Polizeimcisterschaften im Kraftsport ausgetragen. Die süddeutschen Teilnehmer schnitten dabei durchweg recht gut ab. Im Stein st oßen wurde Kühner (Karlsruhe) Zweiter im Federgewicht, Hammcrich (Karlsruhe) siegte im Leichtgewicht, wo Wehland (Wiesbaden) Zweiter wurde. Im Mittelgewicht wurde Eschelbach (Mannheim) Dritter und im Schwergewicht belegte der Nürnberger LIebler den zweiten Platz. Im Hammerwerfen siegte im Leichtgewicht Bührer (Karlsruhe) und Weyland (Wiesbaden) wurde hier Dritter. Eschelbach (Mannheim) unt> Wiedmaier (Karlsruhe) belegten im Mittelgewicht den ersten bzw. dritten Platz. 3m Ringen fielen die Meisterschaften im Mittel-, Halbschwer- und Schwergewicht alle drei nach Dar m st a d t. Kraus, Siebert und Liesfeld sind die Titelträger. 3m Gewichtheben erreichte der Münchener Gietl im Halbschwergewicht im linksarmigen Reißen mit 175 Pfund seinen eigenen Weltrekord.
LeichtathletischeMWauderSy.-Vg.1900
Das Ergebnis: 244 Siege.
Nach Abschluß einer Arbeitsperiode erscheint es angebracht, eine Bilanz zu ziehen und zwar in diesem Falle über die Tätigkeit der 1900er Leichtathleten ^und Leichtathletinnen in der Saison 1930. Daß die Spielvereinigung 1900 mit „Hessen-Preußen" und „Kurhessen" Kassel über die zahlenmäßig stärkste Athletikabteilung im Bezirk Hessen-Hannover verfügt, dürfte vielen, bekannt sein. Es bleibt also die Feststellung übrig, wie die 1900er Leichtathletik den Verein im Jahre seines 30jährigen Bestehens zu repräsentieren vermochte. Dafür ist die Zahl und Qualität der Erfolge, und schließlich die Art der selbst ausgerichteten Veranstaltungen maßgebend. Was Zahl und Wert der Siege anbetrifft, so läßt sich feststellen, daß in diesem Jahre ein ganz erstaunlich hoher Stand erreicht wurde. Auf 25 Veranstaltungen brachten 1900s Vertreter
82 erste, 87 zweite und 75 dritte Plätze, insgesamt also 244 Siege an sich. Durch die Veranstaltungen auf eigenem Platz — der Zeitfolge nach waren es: der DSB.-Staffeltag am 1. Juni 1930, die Bezirksmeisterschaften von Hessen-Hannover am 22. Juni, die IX. Nationalen Jubiläumswettkämpfe am 20. Juli, die Gaujugendwettkämpfe am 14. September und die Dereinsmeisterschaften am 28. September — leistete der Verein wieder ein gutes Stück Pionierarbeit für die Leichtathletik. Sie zeichneten sich alle durch mustergültige Abwicklung und gute sportliche Ausbeute aus. Ruhmesblätter in den Annalen der 1900er Leichtathletik stellen zweifellos die diesjährigen Nationalen Wettkämpfe und die Bezirksmeisterschaften dar. Diese brachten die Spiel- vereinigung 1900 mit sieben Meisterschaften an die Spitze der hess.-hann. Leichtathletik.
Bei der Schwierigkeit der heutigen wirtschaftlichen Verhältnisse war das gute Gelingen der Veranstaltungen sowie die reiche Erfolgsserie eine besondere Genugtuung für die verantwortlichen Stellen innerhalb des Vereins.
Da die nachfolgende Statistik auf Grund der von den Wettkämpfern in der Saison errungenen ersten bis dritten Plätze, also auf quantitativer Grundlage aufgestellt ist, erscheint die Beleuchtung der einzelnen Disziplingruppen in qualitativer Hinsicht notwendig.
In den Sprintstrecken standen bei den Akti- I ven nur Durchschnittsleute zur Verfügung, auch bei den Damen trat gegenüber dem Vorjahre keine wesentliche Aenderung ein. Die Leistungen der Jugend im Staffellauf waren dagegen ganz hervorragend. Es sei hier nur auf die Staffelerfolge der ^.-Jugend hingewiesen, die bei dem Jugend
sportfest der Frankfurter Eintracht in der 4X100- Meter->vtaffel über die Frankfurter Großvereine in 46,4 Sekunden triumphierte, in Dortmund nur um Brustbreite gegen die in Westdeutschland ungeschlagenen Jünger Houbens unterlag und bei den am Platze stattgehabten Jugendnationalen des VfB. Gießen die Schwedenstaffel an sich brachte.
Die Mittelstreckler waren zu Anfang der Saison wohl die stärkste Waffe der Aktiven. Peters und Bepperling hätten die 800 Meter auf erstklassiger Bahn unter 2 Minuten laufen können. Peters kam trotz ungünstiger Verhältnisse zweimal auf 2,03 Minuten. Inzwischen war durch den Weggang von Knigge und Dr. langes eine weitere Schwächung eingetreten. Sie wurde jedoch durch Günthers Betätigung zum guten Teil aufgehoben. In der Jugend wurde in Baumstieger ein hoffnungsvolles Talent entdeckt. M o o tz zeigte ansprechende Leistungen. Was die Frauenabteilung angeht, so steht zu erwarten, daß im kommenden Jahr eine gute Mittelstreckenvertretung vorhanden ist. — Die lange Strecke, die natürlich nur den Aktiven Vorbehalten bleibt, weist 1900s zur Zeit besten Könner, den bekannten Marathonläufer Gerhardt (früher Weilburg) auf. Er belegte bekanntlich bei der deutschen Marathonmeisterschaft den 9. Platz.
Gerhardt war in der vergangenen Saison TBeff- deutschlands bester Langläufer.
Neben ihm trat Paul (3000 und 5000 Meter) etwas in den Hintergrund. — In den Sprungübungen zeigte H. Jung im Stabhochsprung eine erfreuliche Leistungssteigerung. Er sicherte sich den Bezirksmeistertitel. Nach ihm muß von den Aktiven Weil genannt werden, der auf den Gaumeisterschaften 1,70 Meter übersprang. Sehr ansprechende Leistungen wurden in der Jugend gezeigt. Drei Leute über 6 Meter weit, zwei L-Jugendliche 1,50 Meter im Hochsprung. Bei den Frauen vermochte Frl. P. Richtberg nicht an ihre vorjährige Leistung anzuknüpfen. — In den Wurfübungen ist, was die Aktiven angeht, ein kleiner Rückgang zu verzeichnen. Immerhin können sich die 12,99 Meter Schäfers im Kugelstoßen und auch Hopfenmüllers und Vogts Speerwürfe, die an der 47-Meter-Grenze lagen, sehen lassen. In der Jugendklasse dominierte der der 8 Klasse zugehörige Gräf, der über 50 Meter Speer warf. Rodriguez (A=SL) zeigte gute Diskusleistun- gen. Ebenso waren die Ballweitwürfe der zahlreichen C=, D= und ^-Jugendlichen beachtlich. Bei den Damen mar Frl. M. Lösch (Mädchenfl. B) allen anderen voraus.
Auf Grund der Einzel- und Staffelleistungen ergibt sich, nach Punkten gewertet, folgende Ordnung:
Aktive: 1. H. Peters, 45 P.: 2. Th. Hopfenmüller, 41 P.; 3. E. Guyot, 35 P.; 4. R. Bepper- ling, 24 P.; 5. N. Geist, 22 P.: 6. H. Jung, 20 P.; 7. W. Knigge, 18 P.: 8. W. Glagow, 15 P.-, 8. C. Weil, 15 P.; 9. A. Vogt, 13 P.; 9. R. Paul, 13 P.
Jugend: 1. R. Schickedanz, 38 P.; 2. K. Fel- fing, 34 P.: 3. H. Guthardt, 28 P.: 4. W. Gräf, 26 P.; 5. Frz. Koch, 25 P.; 6. A. Heymann, 23 P.; 7. Mootz, 16 P.: 8. Baumstieger, 15 P.; 9. Rodriguez, 14 P.; 10. K. Volk, 12 P.
Frauen und Mädchen: 1. M. Lösch, 20 P.; 2. Eh. Holstein, 8 P.: 3. A. Knab, M. Andreä und E. Richtberg, 7 P.; 4. D. Nickel, 6 P.: 5. P. Richtberg, 5 P.: 6. R. Lippert, 4 P.; 7. L. Braun, M. Kömbel und G. Guth, 3 P.
Oie Tennisdamen gegen die Rangliste.
Mit Ausnahme von Cilly Anßem haben fast alle namhaften deutschen Tennisspielerinnen an den Deutschen Dennisbund die Bitte gerichtet, in Zukunft keine Rangliste der Damen mehr aufzustellen, da diese ihnen die Freude am« Sport verderbe und die Kameradschaftlichkeit zerstöre. Die Damen schlagen vor, eine unnumerierte und alphabetische Liste mit etwa 15 oder 20 Aamen zu veröffentlichen.
Hohensyburg-Rennen.
Als letztes großes motorsportliches Ereignis des Jahres veranstaltete am Sonntag der Gau Va des ADAC, das Hohen- syburg-Rennen auf der fünfmal zu durchfahrenden 15-Kilometer°Rundstrecke, die von etwa 100 0 00 Zuschauern umsäumt war. Für die Schwierigkeit der Strecke spricht die Tatsache, daß von den 31 gestarteten Lizinzfahrern nur 13 das Ziel erreichten und bei den Ausweisfahrern standen von 61 Teilnehmern nur 35 durch. Die beste Zeit des Tages fuhr der Dresdner Levy auf Bugatti in 44:06 Min. bei einem Stundendurchschnitt von 100,6 Kilometer und bei den Rädern war Kürten, Düsseldorf auf Tor- na? in 45:15 (98 St.-Kilometer) der Schnellste. Während der Veranstaltung ereignete sich ein Sturz, bei dem der Dortmunder C e h e r (Dixi) ein Dein brach.
41 Stunden im Wasser.
Die Kanalschwimmerin Mercedes Gleitze gefällt sich noch immer in Rekordleistungen im Dauerschwimmen. 3n Hüll verblieb sie 41 Stunden im Wasser und verbesserte damit ihre eigene Bestleistung ganz erheblich.
Campbell
macht wieder Weltrekordversuche.
Der englische Rekordfahrer Eapt. Malcolm Campbell, der in der vergangenen Saison verschiedene Rennen für Mercedes-Benz fuhr, hat für Januar neue Weltrekordversuche mit seinem in den letzten neun Monaten gebauten „Bluebird" angekündigt. Für denselben Zweck sind übrigens noch drei Rennwagen im Bau, und zwar ein Packard, ein Triplex und Napier.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
H Groß-Rechtenbach, 15. DEL Die hiesige Evangelische Gemeinschaft feierte am Sonntag das 5 0jährige Bestehen des Vereinshauses. Dazu hatten sich viele Gäste aus den Gemeinden des Hüttenbergs und dem benachbarten Hessen eingefunden. Der Vorsitzende Des Zweigvereins der Evangelischen Gesellschaft Groh-Rechtenbach, Friedrich Ludwig, gab einen Lieberblick über die Anfänge und die Entwicklung der Gemeinschaft. Johannes Bork von Lützellinden gedachte besonders der alten Heimgegangenen Gründer und Väter Johannes Seipp und Karl Ludwig und gab ernste Ermahnungen. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Harth, begrüßte die Festversammlung, .die erste Festansprache hielt Inspektor El aß en über den Zweck und die Ziele der Arbeit in den Gemeinschaften. Herzliche Grüße von dem Verband der Oberhessischen Pilgergemeinschaften überbrachte deren Senior, Prediger Karl Peters vom Bibelheim Flensunger Hof. Den Gruß der Kreisverbindung Wetzlar der Evangelischen Jungmännerbünde überbrachte Pfarrer Koch, Lützellinden. Musikvorträge der Posaunenchöre von Weidenhausen, Hochelheim, Hörnsheim, Groh- Rechtenbach und Gesangsvorträge des Gemischten Chores und des Männerchores der feiernden Gemeinschaft Umrahmten die schöne Feier.
< Aus dem Kleebachtal, 15. Oft. Die Kartoffelernte, die sehr reichlich ausfiel, ist jetzt in allen Gemeinden beendet. Auf schwerem Boden haben die Kartoffeln etwas unter Fäulnis gelitten, im allgemeinen ist die Qualität aber gut. Zu Beginn der Ernte wurden befriedigende Preise bezahlt. Nachdem nun aber der Handel und die Genossenschaften die Kartoffeln aufkaufen, erhal
ten die Landwirte nur 1,80 bis 2 Mark für den Zentner.
<> Hochelheim, 15.Oft. Der Gemeinde- r a t befaßte sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Prüfung der Rechnungen über den Wasserleitungs. und Kanalbau. Die Versammlung erkannte die Schlußrechnungen der beiden Baufirmen an. Nach den Abrechnungen belaufen sich die Kosten für das Ortsnetz einschließlich der Stanalifation auf 135 000 Mark, für den Hochbehälter auf 20 000 Mark und für die Zuleitung von Niederkleen nach Hochelheim auf rund 58 000 Mark. Ueberschreitungen der Kostenvoranschläge konnten vermieden werden.
Kreis Biedenkopf.
WSN. Biedenkopf, 15. Oft. Das Uhrengeschäft Heinzerling wurde nachts von Einbrechern heimgesucht. Diese zertrümmerten mit einem Hammer, der sich später noch im Schaufenster vor.and, das Schaufenster und ent-« wendeten eine Menge Wertgegenstände. Von den Tätern fehlt noch jede Spur.
Kirche und Schule.
<H Gedern, 15. Oft. Der Anordnung des Lan- öeskirchenamtes zufolge beschloß der hiesige Kirchenvorstand die Veranstaltung einer Reformationsfeier am 31. Oktober, der somit nach jener Anordnung als kirchlicher Feiertag gilt. An diesem Tage wird ein befonders^ausgestalteter Gemeindegottesdienst stattfinden, für auch die Mitwirkung der Schuljugend durch einen Schülerchor und Deklamationen vorgesehen ist. Der Schulunterricht fällt nach der Verfügung des Ministers für Kultus- und Bildungswesen aus. Llm den festlichen Charakter des für die evangelische Kirche bedeutsamen Tages auch äußerlich zum Ausdruck zu bringen, wird mit der Kirchenfahne geflaggt werden.
Schafft den Haustieren naturgemäße Lebensbedingungen!
Der Gießener Tierschutz-Verein, Weserstraße 4, teilt uns mit: Für das menschliche Leben hat man längst einzusehen begonnen, daß jede naturwidrige Einrichtung in Nahrung, Kleidung und in der ganzen Lebensweise die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebenslust beeinträchtigt. Genau dasselbe gilt für die in unfern Dienst gestellten Tiere, die, aus ihrem natürlichen Leben herausgelöst, ein mehr oder weniger unnatürliches Dasein zu führen gezwungen sind. Damit sie gut gedeihen, ihre Kräfte aufs möglichste gebrauchen können und sich wohl fühlen, müssen wir versuchen, ihre natürlichen, selbstverständlichen Bedürfnisse zu befriedigen-Das bedeutet für alle unsere Tiere: genügend Futter und Wasser, Schuh vor den Unbilden der Witterung und reichliche Bewegungsfreiheit, Licht und Luft. Darum soll man die Hofhunde nicht bei Tag und bei Nacht anfetten, womöglich an schadhaften, ver- flöhten Hütten. Deshalb ist es eine Quälerei, Kühe, Ziegen, Schweine und Kaninchen in dunkle, kleine Ställe zu sperren, oder dort dauernd anzubinden. Deshalb sollten alle Zugtiere in einem Geschirr arbeiten, das die freie Bewegung nicht beeinträchtigt. Also fort mit Scheuklappen, Aufsatzzügeln und scharfen Gebissen! Diese scheinbar kleinen Aenderungen in der Tierhaltung kosten kein oder kaum Geld, nur etwas Einsicht und Verständnis für die Leiden und Freuden unserer Tiere, und werden durch ihr Gedeihen und ihre Anhänglichkeit aufs schönste belohnt.
Oie Neuregelung der Krisenfürsorge.
WTB. Die gestern veröffentlichten neuen Vorschriften Des Reichsarbeitsministers für dieK r i - fenfürforge, die am 3.November in Krast treten, sehen entgegen den ersten Mitteilungen eine Höchstdauer der Unterstützung für 32, oder bei über 40 Jahre alten Personen für 4 5 Wochen vor. In beiden Unterstützungsfällen ist nämlich die Höchstdauer um je sieben Wochen herabgesetzt worden.
y
MpMamä J dann! w weint]
spricht
*er nicht!
BORAX.
RUDER
Und weint der Kleine Bruder- k
Cott eben qfeich k und ä
W ZV/‘mm
XA/SER,
Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
* Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 76 vom 14. Oft. enthält: Strahensperre-Auf- hebung. — Die Kreisfürsorgerinnen. — Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche. — Dienstnachrichten.
1 EUliFftl^AUftOint» -UlMtaHEIHEiWASJEi,
'ateuev HAU 3
EH. u U« Wx ' . V
AM
B
; -K
J.sTZj.
JKefir Glanz in MeM-L israd MzZssk
Wo © im Hause ist, herrscht funkelnde, blitzende Pracht — der wohlige Zauber gepflegter Sauberkeit! Alle Geschirre und Geräte in Küche und Haus—ob aus Porzellan, Glas, Kristall, Steingut, Holz, Marmor, Stein — spielend rasch macht sie © hochglänzend und appetitlich rein. Wie neu sehen alle Sachen wieder aus!
© duldet keine Verunreinigungen! Zähester Schmutz, härteste Verkrustungen — Fett, Öl, Sauce, Schmiere — sie müssen © weichen. Es hat erstaunliche Energien! Wagen Sie einmal einen Versuch. © wird durch wunderbare Leistungen rasch Ihr Herz gewinnen. Millionen von Hausfrauen erfreut schon
Henkels Aufwasch-Spül-und Reinigungsmittel
1 für Haushund Küchengerät aller Art .^Vv ... , - ■ Pergeste.«t :n den Persilwerken


