menreichen Dreungesßainer H«i§e her zum Geb» feistem. einem mächtigen Haufen großer Basalt- blöde. Bon seiner Spitze genießt man eine prächtige Aussicht in die Lauterbacher Gegend, namentlich auf Schloß Eisenbach. Dem Zeichen folgend gelangen wir über Wiesen und Triften, auch teilweise Wald auf einsamem Fußpfad nach Lanzenhain und von hier auf fester Straße zu unserem Endziel, dem malerisch auf einem Hügel gelegenen Herbstein mit Resten der ehemaligen Stadtbefestigung. Dauer der Wanderung 4Vi Stunden.
Reisewinke.
Wer kann Jugendherbergen benutzen?
Das Deutsche Iugendherbergswerk ist eine außerordentlich segensreiche Einrichtung — selbst die ausländische äugend ist darüber des Lobes voll und wünscht sich auch solche „youthinns“ wie die Deutschen sie haben! —, aber die De- nutzungsbestimmungen find leidet noch immer nicht genügend bekannt. Allzuoft kommt es vor, daß Wanderer bei den Herbergsvätern spät abends Aufnahme heischen, ohne gültige Ausweise, oder ohne überhaupt einen Ausweis zu haben. Man merke sich daher kurz das Wichtigste aus den Denutzungsvorschriften der DIH.: Wer über 20 Jahre alt ist, braucht eine gelbe „Mitgliedskarte" (jährlich 3 bis 4 Mk.), die das Recht gibt, in über 2000 Jugendherbergen, die Einzelwanderern freistehen, zu übernachten. Bon jungen Leuten unter 20 Zähren wird keine Mitgliedschaft verlangt: sie brauchen nur einen grünen „Dleibenausweis" (0,50 Mk. jährlich). Geschlossen wandernde Gruppen erhalten für 25 Pfennig einen blauen „Führerausweis" für ihren Leiter, wenn sie die körperschaftliche Iah- resmitgliedschaft erwerben (mindestens 5 Mk.). Führer von Schulgruppen erhalten den Führerausweis durch ihre Schule.
Gesellschaftsreisen im Lpälsommer und Herbst!
Am 24. August beginnen ab Hessen Sonderfahrten in die Schweiz. Reiseziele sind der Vierwaldstättersee — Locarno — Lugano, das Berner Oberland mit Interlaken, Zermatt mit dem Matter- horngebiet und der Genfer See. Am 3. bis 14. September verkehren Sonderzüge von München zu den bekannten Alpenseebädern Veldes am Veldeser See sowie Pörtschach und Velden am Wörthersee, ferner zu den Adria-Seebädern Abbazia-Portorose und Ve- nedig-Lido. Hierbei kann man einen Kuraufenthalt anschließen von 18, 11 und 19 Tagen. Die beliebte Sonderfahrt Triest—Venedig—Gardasee wird in der Zeit vom 21. bis 28. September wiederholt. In der gleichen Zeit werden Sonderfahrten veranstaltet nach Florenz, Rom und Neapel sowie nach Südtirol. Mittelmeerreisen mit Aegypten und Palästina, Fahr, ten an die Riviera und nach Paris, Schiffsreisen entlang der dalmatinischen Küste und eine Reihe anderer Fahrten ergänzen das reichhaltige Herbstprogramm, von dem noch eine lötägige Autoreise durch Italien vom 5. bis 19. Oktober mit der Reiseroute München, Tirol, Lombardei, Toscana, Rom, Umbrien, Adria, Venedig, Dolomiten, München besonders hervorgehoben zu werden verdient. Die technische Leitung dieser Reisen liegt in Händen der bekannten Verkehrsgesellschaft Siemer & Co., München.
Einheitliche Wegebezcichnung im Werratal.
Die Wanderwege im Tal der Werra, das sich auf der Strecke zwischen Eisenach und Hann. Münden für Fußtouren außerordentlich gut eignet und ab Treffurt auch für den Paddelbootwanderer in Frage kommt, haben jetzt durch den „Werratalverein" einheitliche Bezeichnungen erhalten. Besonderer Wert wurde auf die gute Kennzeichnung der Anschlußstrecken und der Wege im Meißnergebiet gelegt, das zum Wandergebiet des Werratals gehört.
Reifeliteratur.
— Reichsbäderadrehbuch. nach amtlichen Quellen bearbeitet, Illustrierter Führer durch alle deutschen Bäder, Kur- und Erholungsorte, sehenswerte deutsche Städte, Sanatorien und Heilanstalten, 6. Ausgabe, Berlag Reichsbäderadrehbuch, Berlin SW 19, Leipziger Straße 76. (260). — Der bekannte, mit einer Fülle von Illustrationen ausgestattete Führer gibt erschöpfende Auskunft über alles Wissenswerte, über die deutschen Fremdenverkehrsgebiete, ihre landschaftlichen Schönheiten, ihre Heilquellen und klimatischen Vorzüge. Reu ist der Abschnitt Presse- und Fremdenverkehr.
Wirtschaft.
Weizenvennahlungszwang und Mühlen-Zndustrie.
Die Landwirtschaftskammer für Hessen schreibt uns: Vor einigen Tagen ging durch die Presse die Mitteilung, daß die südwestdeutschen Groß. mühlen die Stillegung von 14 Betrieben beschlossen hätten mit der Begründung, daß aus der alten Ernte für Äugust kein Jnlandsweizen mehr zur Verfügung stehe und Auslandsweizen neuer Ernte noch nicht in ausreichender Men^e in vermahlungsfähigem Zustande am Markt erhältlich sei. Entgegen diesen Mitteilungen ist festzustellen, daß schon seit Wochen auf dem Weizenmehlmarkt eine absolute Geschäftslosigkeit herrscht, die besonders in der Mannheimer Gegend sehr zu wünschen übrig läßt. In Frankfurt sowohl, wie in Mannheim find größere Menge n Inlandsweizen angeboten. Auf der Frankfurter Getreidebörse vom 5. August find größere Umsätze franko Mannheim getätigt morden. Nach dem Mannheimer Marktbericht vom 28. Juli wurde Neuroeizen aus der Rheinpfalz und Rheinhessen zu 27,50 bis 29 Mark franko Mannheim angeboten, desgleichen Weizen aus Norddeutschland. Es kann deshalb mit Fug und Recht angenommen werden, daß genügend Weizen käuflich ist. Auch ist zu berücksichtigen, daß infolge des stärkeren Verbrauchs von Roggenbrot die Auslandsanlieferung an Weizen in den letzten Monaten erheblich zurückgegangen ist. Im allgemeinen volkswirtschaftlichen Interesse darf man hoffen, daß auch in Zukunft der Weizenverbrauch s i ch in engeren Grenzen hältunddafür mehr Roggen konsumiert wird. Auf diese Weise wird es möglich sein, unsere Handelsbilanz in erheblichem Maße aktiv zu gestalten und den Absatz von Roggen zu erleichtern. Auffallend ist, daß in letzter Zeit eine wiederholte Preissteigerung des Weizen- mehls stattgefunden hat, der erst jetzt wieder ein kleiner Abschlag gefolgt ist.
Wochenbericht vom Frankfurter Effektenmarkt.
Schon zu Beginn der neuen Woche machte sich eine freundlichere Stimmung bemerkbar, nachdem nunmehr die Abgaben, die die Börsenstimmung längere Zeit ungünstig beeinflußt hattet, ganz aufgehört zu haben scheinen. Eine gewisse Rervositat verblieb aber vorläufig weiterhin, doch machte sich bei vorsichtiger Operation der Kulisse eine Besserung des Kursniveaus bemerkbar. Die meist schwächere Reu- yorker Börse und die anhaltende internationale Wirtschaftsdepression wurden immer noch peinlich empfunden, doch konnten diese Momente nicht mehr so nachteilig wirken. Das Geschäft war vorläufig noch sehr geringfügig, da die Kulisse immer noch nicht den Mut zu größeren Engagements aufbringen konnte. Zwischendnrch verstärkte sich die Zurückhaltung wieder mehr, da der Markt ohne Anregung lag. Anlaß zu besonderer Besorgnis war nicht vorhanden: die Wirtschaftsverhältnisse lagen unverändert ungünstig, eine weitere Verschlechterung war nicht eingetreten und wurde auch gerade nicht erwartet. Die Tendenz wurde freundlicher, und die Kulisse schritt, veranlaßt auf Bankenkäufe, in größerem Umfange zu Deckungen, so daß das Geschäft schon im Vergleich zu früher ein etwas anderes Bild bot. Die Umsatztätigkeit war lebhafter. Ratürlich standen Spitzenwerte im Vordergründe, während die Rebenmärkte kaum eine Färbung erfuhren. Günstig beurteilt wurde die feste Reuhorker Börse. Das Publikum kam wieder mit Aufträgen an den Markt, ebenso fehlte das Ausland auch nicht. Besonders war der feste Schiffahrtsmarkt ausschlaggebend für die Tendenzgestaltung, oder wenigstens der erste Ansporn hierzu. Auch boten die sehr niedrigen und stark unterbewerteten Kurse eine Anregung und veranlaßten zu weiteren Eindeckungen, so daß sich in dieser Woche bei zeitweise recht lebhaftem Geschäft teilweise ganz ansehnliche K u r s e r h ö h u n g e n ergaben. Hinzukam noch die sich verschiedentlich bemerkbar machende Materialknappheit, was zuerst am Schiffahrtsmarkt festgestellt wurde, so daß die Baissepartei nicht mehr den Mut aufbringen konnte, einen Vorstoß zu unternehmen. Besonders groß war das Interesse für Siemens, Schiffahrtswerte, Kunstseideaktien, die bis zu 6 Proz. gewannen. Aber auch die Kaliwerte müssen erwähnt werden, von denen Aschersleben 11 Prozent und Westeregeln 10 Proz. gewannen. Salzdetfurth konnten sich nur wenig über den Stand der ver
gangenen Woche erhöhen, es muß aber berücksichtigt werden, daß auch hier durch die Verstimmung über den Kaliabsatzrückgang der Kursver- lust ein viel größerer war. Auch am Zellstoffmarkt hatte sich die Lage erheblich gebessert, und Waldhof und Aschaffenburg gewannen bis zu 10 Proz. Chadeaktien lagen trotz der schlechten spanischen Valuta 6 Mark fester. Schiffahrtswerte bis 5 Proz. höher. Deutsche Anleihen gut behauptet. Don Ausländern bestand für Mexikaner besonderes Interesse. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3 Proz. nach 2,5 Proz. ziemlich flüssig. Am Devisenmarkt lag Spanien schwach, das Pfund war ziemlich fest.
Wochenbericht
vom Frankfurter Produktenmarkt.
Rachdem zu Beginn der Woche noch ein Anziehen der Preise festzustellen war, wurde die Stimmung im Verlaufe allgemein etwas schwächer. Die Händler zeigten kaum Hnter- nehmungslust.
Am Weizenmarkt machte sich zu Beginn der Woche von feiten der rheinischen Groß- mühlen noch größere Kauflust bemerkbar, so daß Weizen recht beachtlich anziehen konnte. Nachdem bekannt wurde, daß die Reichsregierung einen 60proz. Vermahlungszwang für August festgelegt hat, wurde es allgemein schwächer, da die Mühlen nicht in der Lage wären, eine so hohe Vermahlung durchzuführen, da die Frucht viel zu schlecht fei.
Roggen hatte bei ziemlich starkem Angebot kaum Geschäft, doch blieb der Preis unverändert.
Etwas mehr Interesse bestand für Hafer alter Ernte, der nur in sehr geringen Mengen noch vorhanden fein soll. Zu erhöhten Preisen konnte die Ware gut abgesetzt werden. Reuer Hafer war dagegen vernachlässigt, obwohl viel bessere Muster gezeigt wurden.
Das M e h l g e s ch ä f t kam fast vollkommen zum Stillstand. Die Mühlenkonvention hatte die Preise um 0,25 Mk. pro Doppelzentner ermäßigt trotzdem zeigte sich kaum Rachfrage. Auch Roggenmehl war bei entgegenkommenden Forderungen ruhig.
Futtermittel still bei unveränderten Preisen. Von Hülsenfrüchten waren Linsen etwas schwächer. Rauhfuttermittel zumeist etwas niedriger. Kartoffeln bei ruhigem Geschäft und großem Angebot weiter schwächer.
Die Woche schloß zu folgenden Rotierungen: Weizen 272,50 Mk., Roggen 170, Hafer (alter) 192,50 bis 195, Hafer (neuer) 172,50 bis 175, Weizen- und Roggenkleie 7,75 bis 7,90, Weizenmehl (südd.) 43,25 bis 44, Weizenmehl (nieder- rhein.) 43 bis 43.75, Roggenmehl 26,50 bis 27,50, Kartoffeln (gelbfl.) 3,25, Erbsen 28 bis' 40, Linsen 36 bis 70, Heu (südd.) 5,50 bis 6, Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt) 3,20, Weizen- und Roggenstroh (gebündelt) 2,80, Treber (getrocknet) 10,25 bis 11 Mk.
Wochenbericht
vom Frankfurter Schtachtviehmarkt.
Trotzdem der Auftrieb in ollen Viehgattungen erheblich größer war, konnte sich die Hm* sahtätigkeit weiter geringfügig steigern. Auch war zumeist eine, wenn auch nur kleine, Preiserholung festzustellen, was in der Hauptsache auf den verstärkten Kauf von feiten des Exports zurückzuführen war. Auf dem R i n derma r k t war der Auftrieb stärker als in der Vorwoche. Rach ruhigem Handel verblieb geringer Heberstand. Die Preise zogen bei Ochsen, Kühen und Färsen leicht an, gaben bet Bullen aber geringfügig nach. Das angetriebene Vieh war von mittlerer Qualität. Etwa 51 Prozent des Auftriebs gingen wieder in die bekannten Dersorgungsgebiete. Auf dem Dchweinemarkt war die Beschickung ziemlich groß. Rach anfangs regem, zum Schluß aber stark abflauendem Handel wurde nahezu ausverkauft. Die Preise zogen weiter etwas an. Kälber hatten bei zunächst ruhigem, später etwas regerem Geschäft leicht anziehende Preise. Der Markt wurde geräumt. Schafe nach regem Geschäft und etwas höheren Preisen geräumt. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1658 Rindern, darunter befanden sich 414 Ochsen, 182 Dullen, 495 Kühe und 445 Färsen, ferner aus 1298 Kälbern, 311 Schafen und 5587 Schweinen. Im Vergleich mit dem Auftrieb der vergangenen Wyche waren 225 Rinder, 70 Käl
ber, 40 Schafe und 340 Schweine mehr ani getrieben.
Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 58—61, a2) 54—57, bl) 50 bis 53. Dullen zQ 52—56, b) 48—51. Kühe a) 48-51, b) 44-47, c) 40-43, d) 35-39. Färsen a) 60—62, b) 56—59, c) 50—55, Kälber b) 76 bis 80, c) 70—75, d) 65—69. Schafe al) 49 bis 52, b) 42—48. Schweine b) 70—72, c) 71—73, d) 71-73, e) 68—70.
•
* Kündigung des Lohntarifs im Ruhrbergbau. Der Zechenverband wird, wie jetzt bekannt ist, die im Ruhrbergbau bestehende Lohnordnung zum "30. September kündigen, um mit den Gewerkschaften in eine Erörterung über eine Produktionskostensenkung einzutreten, die im Hinblick auf die Entwicklung des Hmsahes und der Preise unumgänglich ist.
* Internationale Gesellschaft für Stickstoff - Industrie - AG. In Basel wurde gestern die Internationale Gesellschaft für Stickstoff-Industrie-AG. mit einem Stammkapital von 6 Millionen Schweizer Francs gegründet, von dem zunächst 20 Prozent eingezahlt worden sind. Den Derwaltungsrat^biiden vorläufig Geheimrat Dr. H. Schmitz als Präsident ' und Eduard Greutert, Bankier in Basel, und Carlo Mollwo, Bankdirektor in Basel, als Mitglieder. Die Gründung steht im Zusammenhang mit der kürzlich zustande gekommenen Konvention De l’Industrie de l’Azöte.
• Heber eine Million Mark Verlust bei der FrankfurterGasgesellschaft. Bei der Frankfurter Gasgesellschaft ergibt sich nach Vornahme von 1,19 Mill. Mk. Abschreibungen und nach Verrechnung des Restverlustes auf die Beteiligung an der Gewerkschaft Hungen von 1,2 Mill. Mk. ein 03 e r I u ft von 1,13 Mill. M k. Die Gasabgabe betrug insgesamt 91,3 Mill. Kubikmeter bei einem mittleren Gaspreis von 17,118 Pf. pro Kubikmeter. Die Zahl der Angestellten stellte sich Ende 1929 auf 325, der Arbeiter auf 856 und der Pensionäre auf 385, Die Frankfurter Gasgesellschaft hat 94 Prozent Aktien der Reue Gaswerk Eberstadt AG. in Cberstadt a. d. D. erworben und zwar in 03er- folg der von der Gasgesellfchast betriebenen Gruppengaspolitik. Zu den Bestrebungen, die Gasversorgung Frankfurts zu vereinheitlichen, wurde in einer Pressebesprechung erklärt, daß noch nicht feststehe, welcher Weg dabei beschritten werde. Eventuell soll eine neue, rein kommunale Gesellschaft gegründet werden, in die die Anlagen der Gasgesellschaft, die Gaswerke von Griesheim, Heddernheim und Fechenheim und die Beteiligung der Stadt Frankfurt an der Hessen-Rassauischen Gas AG. eingebracht werden. Die Angelegenheit des Angebots der Ruhrgas AG. auf Kauf der Kohlenfelder sei zurück- gestellt worden.
* Die Stillegung von Vienenburg. Die gestern gemeldete Entscheidung der Preuhag bedeutet die endgültige Stillegung des gesamten Kaliwerks Vienenburg. Rachdem Schacht I früher bereits außer Betrieb war, sind nunmehr Schacht II und Röhrigtschacht nach dem im Mai erfolgten Wassereinbruch ebenfalls stillgelegt.
* Stillegung der Stoewerwerke. Der Stillegungsantrag, den die Rährnaschinen- und Fahrradfabrik Bernhard-Stoewer-Wecke AG., Stettin, die vor einiger Zeit ihre Zahlungen eingestellt haben, beim Gewerbeaufsichtsamt eingereicht hat, ist jetzt genehmigt worden. Darauf ist gestern der größte Teil der Arbeiter entlassen worden. Die Angestellten und Lehrlinge, die noch im Betrieb sind, sind lediglich mit Inventurarbeiten beschäftigt. Heber Die Weiterführung des Hnternehmens sind Verhandlungen im Gange. Mit den Gläubigern wird ein Vergleich angestrebt.
frankfurter Abenvbörse.
Frankfurt a. M., 15. Aug. Tendenz: knapp behauptet. An der Abendbörse nahm die Lustlosigkeit wieder stärker zu, und bei kleinen Hm» sätzen waren die Kurse meist nur knapp behauptet. Einiges Angebot bestand in Salzdetfurth und Aku, die je 1,5 Prozent verloren. I.-G.-Farben waren kaum verändert, auch im übrigen traten Kursveränderungen gegen den Berliner Schluß kaum hervor. Anleihen waren vernachlässigt. Reubesitzanleihe 7,63; Adca 106; Danatbank 178,50; Dresdner Bank 123,50' Reichsbank 237: Gelsenkirchen 104: Aschersleben 185; Salzdetfurth 300; Mannesmann 82,50; Phönix 76; Rhein. Braunkohlen 203; Rheinstahl 83; Stahlverein 76,50; Aku 84; AEG. 135; Bemberg 84,75; Daimler 27; Scheideanstalt 134,50; Licht L Kraft 131; I.-G.- Farben 148,38; Gesfürel 132; Holzmann 77,50;
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
FrantsuN a.M.
Berlin
Schluß» lurs
Gchlußk. Abend- börsc
Schluß, hird
Gchlußk. Mittag» börse
Datum
14. H.
15 8
14 8
15. 8.
6% S)eut|d)e uieuqsametgt
von 1927 .........
87,75
87,75
—
88
7% Deutsche Reichsanleihe
von 1929 ..........
101,75
101,75
—
102
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
AuSlos.-Rechten.......
60
59,9
_
60
DeSgl. ohne Auslos.-Rechte . .
7,9
7,65
—
7,6
8% Hess. BolkSstaat von 1929 (rtcfja&lh. 102%)......
94,4
94
—
94
Oberhelsen Provinz • Anleihe mii
Buslos.-Rechten......
59,25
59
—
Deutsche Komm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1.......
58,9
58,95
—
58,7
8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse
XIII unkündbar bis 1934 . . .
101
101
_
_
7% Franks. Hhp.-Bank Goldpse unkündbar bi« 1932 .....
96
96
*y,% Rhelntsche Hyp^Bank Ltqu. Goldpse.........
87,05
87
_
8% Pr. LandeSpsandbriesanstalt, Pfandbriese R. 17......
101,25
101,25
_
101,25
8% Pr. LanbeSplandbriesanstalt,
Komm^Lbl. $H. 80......
98
88
_
98
7% Pr. LandeSpfandbrtesanstalt,
Psandbctefe R. 10......
97
97
97
S.E.G. abg. BorkrtegS-Obligatio-
nen, rückzahlbar 1982 .....
92
92
—
—
4% Oesterreichtsche Goldreote . .
26,4
26,25
4,20% Oesterretchische Silberrenle
3,25
_
3,2
4% Oesterreichtsche Einheitliche
Rente...........
2,15
—
_
2,13
«% Ungarische Goldrente ....
24,2
19,5
24,1
—
24,2
4% Ungarische Staattrente v. 1910
—
—
19,6
4Vi% detgl. von 1918.....
—
—
4% Ungarische Kronenrente . . .
2,15
2,15
2,13
4% lürftfdje Zollanleihe von 1911
5,05
5,25
5,2
4% Dürkische Bagdadbahn-Anl
5,05
5,13
Serie ............
4% dergl. Serie ll . .... • •
6% Rumänische veretnh. Rente
—
5,3
5,05
5,13
5,2
9,5
9,4
von 1903 ....... " /
—
9,6
4K% Rumänische veretnh. Rente
' 16
von 1918 ..........
16
—
16
t% Rumänische veretnh. Rente .
7,4
7,4
—
7,4
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß» fur<
Gchlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Gchlußk. Mittag» börse
Datum
14 8
15 -
14 o
15. 8.
pamvuig-AmerUa Pater . .
90
90,25
89,75
90.25
Hamburg-Südam. Dampfschifs
. 8
—
—
147,5
148
Hansa Dampsschtss.....
10
—
—
125
Norddeutscher Lloyd ....
. 8
89,5
90
89,9
90,25
Allgemeine Deutsche Creditanst. 10
106
106
106,25
106,5
Barmer Bankverein ....
10
115,25
115
115,25
115
Berliner Handelsgesellschaft .
12
141
140
141,9
140
Commerz, und Privat-Bank.
11
128,75
181
128,5
128,75
128,5
Darmstäoter und Nalionalbanl
12
178,5
180,5
178
Deutsche Banl und
DiSconto-Gesellschast, . . .
10
123,4
123
123,5
124,75
123
Dresdner Banl......
10
124
123,5
123,5
Reichsbanl........
12
—
237
240,75
236,5
A.E.G...........
. 8
136,5
135
136,13
135
Bergmann . .......
. 9
—
—
166,5
165
Bektr. LieferungSgesellschaft.
10
—
—
122,4
122
Licht und Kraft......
10
132,5
131
132,25
130,25
Felten & Guilleaume . . . Gesellschaft für Elektrische
1V1
97,5
96,5
96,5
98
Unternehmungen ....
Hamburger ElektrizilStS-Werke
10
134
132
134
132,5
10
—
130
128,5
Rheinische Elektrizität . . .
. 9
—
—
125
Schlesische Elektrizität. . . .
10
—
—
127,5
126,25
SchuckerlLCo. ......
11
148,25
146
148,5
147
Siemens & Halske.....
16
—
188,5
186,5
TranSradto . . ......
. 8
—
—
108
109
Lahmeoer S Co.. .....
10
151
151
151
151,25
Buderus .........
. d
58,25
57,25
57,5
56
Deutsche Erdöl ......
. 6
—
70,5
71,13
Essener Steinkohle.....
. 8
—
—
Gelsenkirchener ......
. 8
104,75
104
104,5
104
Harpener.........
. U
97
96
97
96,25
Harsch Eisen. .......
6‘/,
—
82,13
82
Ille Bergbau .......
10
—
220
220
klöcknerwerke..... .
. 7
78,25
76,5
78,75
76,5
Köln-Neuessen..... .
—
80,5
79,75
ManneSmann-Röhieu ...
. 7
83,75
82,5
83,5
82,65
Mantselder Bergbau ....
. 7
—
53,75
52,65
Oberschles. Eisenbedars . . .
. 6
48,5
—
Oberschlei. KokSwerke....
. 7
—
83,9
83,13
Phönix Bergbau......
6V.
75,13
76
76,4
75,75
Rheinische Braunkohlen . .
10
205
203
205
203
Rhein stahl........
Rtebcck Montan......
. 6
16,5
83
85,4
84,75
7,2
Frankfurt a. M. Berlin
Schlußkurs
Gchlußk. Abend» börse
Echluß» lurS
Gchlußk. Mittag» börse
Datum
14 8
15 8
14 8
15 8
Bereinigte Stahlwerke .
16’/,
76,5
76,5
76,4
76,5
Olavi Minen.....
—
—
38,75
187,25
38,75
Kaliwerke Aschersleben .
. 10
187,5
185
185
Kaliwerke Westeregeln .
e
. 10
194,5
190,5
194
190,5
Kaliwerke Salzdetfurth .
-
. 15
304
300
304
301
5k. ®. Farben.Industrie . Dynamit Nobel ....
-
. 12
150
148,4
149,5
70,25
148,25
. . 6
—-
—
70
Scheideanstalt.....
. . 9
135
134,5
—
Goldschmidt.....
. . 5
54
53,5
54
54
Rütgerswerke.....
. . 6
48,5
48
48,75
49,4
Metallgesellschaft. . . .
. . 8
104,5
104,5
104
104
Philipp Holzmann . . . Zementwerk Heidelberg
. . ?
77,75
77,5
77,65
77,25
. 10
102,5
102
Cementwerk Karlstadt. .
•
. 10
123
——
——
—
Wayh & Frey lag . . .
. . 8
65
65,5
66
66
Schultheis Patzcnhofer .
-
. 15
—-
252
250
Ostwerke.......
. 12
—
—
202
200
Aku.........
. 18
87,25
84
87,25
85,5
Bemberg.......
. 14
88,5
84,75
88,75
85,5
Zellstoff Waldhos . . .
•
13 V,
127
——
125,75
124
Zellstoff Aschaffenburg .
•
. 12
95
95,5
93
95
Charlottenburger Wasser
•
. . 8
—
—
91,5
92
. . 9
—
—
128,25
126,75
Daimler Motoren . . .
e
• . o
27,5
27
27,4
27,13
Deutsche Linoleum . .
181
180,5
181
179,5
Maschinenbau A.»S. . .
•
.. 6
—
—
39,5
38,5
. . 0
—
—
—
—-
Orenstein & Koppel . .
. . 6
——
—
58
58
Leonhard Tietz ....
. 10
131
129
130,75
130
Svenöka.......
295
293
294,5
293,5
Frankfurter Maschinen .
. . *
22,25
22
—
22,5
31,25
Gritzner.......
. . 6
31,5
31
—
HeyliaenNaedt ....
Iunghans.......
. . 0
—
—
—
. . 6
—
26
26
Lechwcrke.......
. . 8
94,25
95
—
—
Mainkrastwerke Höchst a. M
. . 8
—
—
Miog.........
. 10
88
—
—
86
(Hebt. Roeder.....
. 10
98,5
58,5
—
Boigt & Haesfner . . .
. . 9
152
—
153
Süddeutsche Zucker . .
•
. 10
145,5
146,75
—
145,25
Banknoten.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Berlin, 15. August
Geld
Drie]
Amerikanische Noten......
4,167
4,187
Belgische Noten. .......
58,38
58,62
Dänische Noten ........
111,88
112,32
Englische Noten .......
20,347
20,427
Französische Noten .......
16,415
16,475
Holländische Noten .......
168,23
168,91
Ftaltenische Noten...... .
21,97
22,05
Norwegische Noten.......
111,94
112,37
Deutsch-Oesterreich, t 100 Schilling
59,03
59,32
Rumänische Noten.......
2,465
2,485
Schwedische Noten .......
112,13
112,57
Schweizer Noten ........
81,44
81,76
Spanische Noten ........
44,61
44,79
T'chechoslowakijche Noten. ....
12,37
12,43
Ungarische Noten........
73,15
73,45
>4. August
15. August
Amtliche -Notierung
Amiliche Notierung
Geld
Srie,
Geld
Shei
Amst.»Nott.
168,40
168,88
168,52
168,86
Bmn.-Aire
1,531
1,534
1,528
1,532
Brss.-Antw-
58,465
58,585
58,46
58,58
Christtania.
112,10
112,32
112,11
112,33
Kopenhagen
112,17
112,39
112,18
112,40
Stockholm .
112,42
112,64
112,38
112,60
Helsingiors.
10,526
80,546
10,525
10,545
Italien. . .
21,91
21,95
21,905
21,945
London. . .
20,373
20,413
20,373
20,413
Neuhork . .
4,182
4,190
4,1825
4,1905
PoriS....
Schwei» . .
16,445
16,485
16,445
16,485
81,345
81,505
81,345
81,505
Spanten . .
45,00
45,10
45,15
45,25
Japan - . .
2,067
2,071
2,062
2,073
>ttio de Ian Wien in D-»
0,425
0,427
0,419
0,421
Ctft. abgesi
59,12
12,406
59,24
59,12
59,24
Prag . . . Belgrad .
12,426
12,407
12,427
7,428
7,442
7,425
7,439
Budapest. .
Bulgarien .
73,34
3,032
73,48
73,35
73,49
3,038
3,032
3,038
Lissabon .
18,80
18,84
18,80
18,84
Dan,ig. . Konstantia.
81,44
81,60
81,44
81,60
1,784
1,789
1,784
1,789
Athen. .
5,43
5,44
5,435
5,445
Tanada .
4,186
4,194
4,185
4,193
Uruguay.
3,467
3,473
3,467
3,473
Cairo . .
20,88
20,92
20,882
20,922


