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WetallgeseMchaft 10450; Schuckcrt 146; Leonh. Tietz 129; 3f<taffenburger Zellstoff 9550; Hapag 90,25.

frankfurter Pferdcmarkt.

Der Frankfurter Arbeitspferde- markt im August wird am kommenden Montag aus dem Gelände de» Landwirlschastlichen Verein» abgehalten. E» wird gutes Material in schwersten, mittleren und leichten Arbeit», und Wagenpferden zum verkauf gestellt werden- auch Tiere geringerer Qualität werden ausgelrieben sein.

Lchweincmartt in Homberg a. d. Lhm.

er. Homberg a. d. Ohm, 14 Aug. Der gestrige Schweinemarkt war mit 249 Ferkeln befahren. Für sechs bi» acht Wochen alte Tiere wurden 25 bis 30 RM, für acht di» zehn Wochen olle 30 bi» 40 und für zehn bi» zwölf Wochen alle 35 bi» 46 NM. je Stuck gezahlt Da bei der annehmbaren Witterung viele Ääilfcr erschienen waren, wurde der Markt bald geräum*

Oberbeff cn.

Gemeinderat in Lauterbach.

C Lauterbach, 15. Aug. In der jüngsten G e meinderatssitzung stand da» Problem der Errichtung einer Jugendherberge er­neut zur Beratung. Der Bürgermeister gab zunächst ein Schreiben de» Iugendherbcrgsverbande» bekannt, wonach Kiefer mit der Herrichtung des der Stadl gehörigen Skinnerschen Anwesens als Jugend- herberge einverstanden ist. Nach den Abmachungen befahlt der verband für die zur Verfügung gestellten Räume eine jährliche Miete von 300 Mark und übernimmt die »osten für die noch herzurichtende Abortanlage sowie für die innere Einrichtung. Die ersorderlichen baulichen Veränderungen sollen auf Kosten der Stadt ersolgen. Der Gemeinderat ist mit biejer Regelung einverstanden.

$ur Anschassung eines neuen Trichono- fkopsfürdasSchlachthaus zum Preise von 1140 Mark wurde die Genehmigung erteilt; es soll jedoch mit der Lieferfirma wegen eine» billigeren Preises verhandelt werden.

Ab 1. September 1930 treten neue Fleisch- beschaugebühren in Straft, die wie folgt be­schlossen wurden: für ein Stück Großvieh 1 Mark, ein Schwein 0,80, ein Stück Kleinvieh 0,40, ein Saug- lamm 0,15 Mark und ein Kilogramm eingeführtes Fleisch 1 Ps.

Mil den Straßenkostenbeiträgen in den In lefzler Zeit neuerstellten Straßen hat sich der Ge- meinderat bereits in mehreren Sitzungen befaßt. In der vorigen Sitzung ist eine Beschlußfassung aus- gesetzt worden, um durch die Verwaltung weitere Feststellungen vornehmen zu lassen, von dem Er- gebnis gab der Bürgermeister Kenntnis. Nach langer Aussprache wurde beschlossen, 50 v.H. Straßen- foflcnbciiräge nach § 14 der Ortsbausahung von den Anliegern der fraglichen Straßen zu erheben, die in Raten bis zum 31. März 1932 zu zahlen sind

ftrciö -llsfclv.

*-* Alsfeld, 14. Aug. Einem lange gehegten Wunsche entsprechend, wird gegenwärtig die Straße von Alsfeld nach Altenburg von der Prooinzialstraßenoerwaltung mit einer Teer- decke versehen. Durch den immer mehr zunehmen.

de» Autoverkehr war die Staubplage auf dieser Straße innerhalb der Stadt Alsfeld geradezu uner­träglich geworden. Der Äoftenanteil der Stabt be­trägt etwa 6000 RM. Gleichzeitig wurden mit der Teerung der Straße verschiedene Verbesserungen durch DerbreiterungderFahrbahn inner- halb der Ortsdurchfahrt Alsfeld vorgenommen. Von der Stadtverwaltung wurde unter Mitwwkung des hiesigen Verkehrs- und Lerschonerungsoerein» ein neuer Steg über d i e Schwalm ange­legt, der nunmehr eine beaueme Verbindung der Spaziergangswege an den Anlagen in den Erlen nach dem benachbarten Altenburg ermöglicht, was von der Bevölkerung dankbar begrüßt wird, da gerade die Anlagen in der Nähe de» Erlentciches und der sog. Erlen in der letzten Zeil besonder» schön ausgeboul und erweitert worden sind und gern aus­gesucht werden.

Preußen.

©er Wetzlarer Schlachthof-Konflikt beigelegt.

DSN Wetzlar, 15. Aug. Nach langwierigen Verhandlungen ist nunmehr eine Sereinba* r u na zwischen der Stadtverwaltung und der Metzgerinnung zustande gekommen, wo­nach versuchsweise die Schlachtgebühr pro Kilogramm 10 Pfennig betragen soll Die Metzgerinnung wird sich dafür einsetzen, daß ihre Mitglieder wieder sämtlich im städtischen Schlacht- Hof schlachten. Die neuen Schlachtgebuhren gelten ab 11. August.

Ureis Marburg.

]( Marburg, 15. Aug. Vergangene Nacht statteten Diebe dem Veftaurant Schützcnpfuhl, dem bekannten ,W irtShauS an der Lah n", einen Besuch ab. Die Geschäftskasse war zwar leer, dagegen fielen den Einbrechern Zigarren, Zigaretten und Schokolade in die Hände. Al» der Besitzer des Gasthofs aufmerksam wurde, nahm er mit mehreren Bekannten in einem Auto die Verfolgung der Dieb? auf, und es gelang auch, dicht vor dem Ltadtwalde in der Gisseiberger Straße zwei Männer einzuhvlen, die in Pa­keten die gestohlenen Sachen bei sich trugen. Bei ihrer Festnahme stellte man fest, daß es sich um die auf derQBalje befindlichen Arbeiter Otto Hager aus Roßheim -Xn Baden und Heinrich Gräfe auS Posen handelte. Die beiden Wan­derer wurden in» hiesige Landgericht»gefängnis cingelicfert

Spiclplnu der frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 17. Aug., von 19.30 bis 22.15 Ahr: Der, Bettelstudent Montag, 18., 19.30 bis 22.15: Der fliegende Holländer. Diens­tag, 19., 19.30 bi» nach 22: Der Troubadour. Mittwoch. 20.. 19.30 bis 22.15: Der Bettelstudent. Donnerstag. 21.. 19.30 bis 22.30; Die Fieder- mau». Freitag. 22., 19.30 bis gegen 22.30: Die verkaufte Braut. SarnStag, 23., 19.30 bis 22.30: Die Macht de» Schicksals. Sonntag. 24.. 19 bis gegen 22.: Aida. Montag, 25., 19.30 bis gegen 22.30: Margarethe.

Schauspielhaus Sonntag. 17. Aug., von 20 bis gegen 22.30 älhr: Zum letzten Male: Gastspiel der Berliner Rotterbühnen. Meine Schwester und ich. Vom 18. bis einschließlich 28. August bleibt daS Schauspielhaus geschloffen.

Oie Kurzschrift in der Schule.

Don Direktor $tonncr»mann, Stiel.

Der Erlaß des preußischen AnterrichtSminister» vom 27. 3uni 1925, der die Einführung der E i n- heitskurzschrifl als wahlfreien tinicrrichtS- gegenständ in die höheren und mittleren Schulen empfiehlt, sieht auch die Einrichtung wahlfreien K u r zs ch ri f 1 u n 1 c r r » ch i S in den Volksschulen vor, und ermächtigt die Vcgtcrungen, über Anträge auf Einführung von, Kurzschriftunterricht oder Kurzschrttilehr- g äugen in Volksschulen selbständig zu entscheiden.

Dieser Erlaß ist nicht ohne Wirkung geblieben. 3n dem Gutachten über die Erfahrungen mit der EinheitSkurzlchrisl, da» die Preußische Regierung im Dezember 1927 an da» Reichsministerium de» 3nnem erstattet Hal, heißt es .Besonders an- S»erkennen ist, daß auch der Unterricht in der inheitskurzlchrist in den Volksschulen erfolgreich betrieben worden ist." Der Sammelbericht der Preußischen Regierungen, auf den sich dieses Gutachten stützt, hebt hervor, daß Kurzschrifl- unterricht nur in den Volksschulen der größeren Städte in stärkerem Maße erteilt worden sei. doch fänden sich auch in kleineren Städten und selbst aus dem Lande nidfrt wenige Volksschulen mit Kurzschristunterricht Heber die Erfolge mit dem Kurzschristunterricht an Volks­schulen wird gesagt: »Ueberraschend sind die in verschiedenen Bezirken gerade in Volksschulen erzielten günstigen Ergebnisse deS Kurzschrift­unterrichts, eS wird von Leistungen bis zu 220 Silben in Volksschulen berichtet Auch Aeuße- rungen, daß die Volksschüler diesem Unterricht eifrig und gern folgen und daß auch die Gltem die Einführung des Kurzschriftunterrichts mit Freuden begrüßen, finden sich in den Berichten."

Inzwischen haben weitere Volksschulen den Kurzschriftunterricht eingeführt. Der Freistaat Braunschweig ist sogar zum pflichtigen Unterricht in seinen sechs- und mehrklass,gen Volksschulen übergegangen. 3n einer Zeit, wo die Kurzschrift ein notwendige» Rüstzeug der Angehörigen aller schreibenden Berufe bildet, wo alle Behörden von ihren Beamten und An­

jcftellten ausreichende Kenntnisse und Fertigkeit n der Kurzschrift verlangen, wo auch der Volk»- chüler Minister und Reichspräsident werden kann. >arf die Kurzschrift vor der Volksschule nicht Halt machen, gehen doch etwa 10 Prozent unserer VolkSschüler in die genannten Berufe über. Für unsere VolkSschüler ist der Unterricht in der Kurzschrift vielleicht sogar ungleich wichtiger, als der Unterricht in einer fremden Sprache, den die städtischen Schulen in steigendem Maße einführen. Die Erlernung einer fremden Sprache hat für unsere VolkSschüler in erster Linie allgemein- und formalbildenden Wert, selten kann der VolkS­schüler fremdsprachliche Kenntnisse im Leben ver­werten. Auch im günstigsten Falle kann die Volksschule nur die Änfangsgründe einer Fremd­sprache vermitteln. Die Kurzschrift hat aber für den VolkSschüler auch eine hohe praktische Be­deutung. Denn die Beherrschung der Kurzschrift erleichtert ihm den Eingang und Aufstieg bei jenen Berufen, die nur kurzschriftkundigen Per­sonen ossenstehen. Zudem kann in der Kurzschrift

wegen ihres eng bogrctuten Stoffumfange» bie Volksschule eine abgcW.rHcnc Bildung vermitteln und töte Schüler hinsichtlich der Weiterbildung auf eigene Füße stellen.

Aber auch wegen ihre» hohen Bildung»- und ErziehungSwerteS darf die Kurzschrift im Lehrplan der V o l f » f d> u l c Heimat- recht beanspruchen. Der Kurzschristunterricht ist nicht nur Schreib- und Leseunterricht, sondern auch Sprach- und Denkunlerricht. Er zwingt zum Uebcrlcgen und Schließen und ermöglicht in der Auswahl des LledungSstoffeS jede beliebige Ver­knüpfung mit anderen Unterrichtsfächern, die auf diese Weise gestützt und vertieft werden. Ra- mentlich in der Verknüpfung mit dem Deutschunterricht wirkt der Kurzschrist- unterrichl anregend und fordernd ein auf sprach­liche» Denken und orthographische» Schreiben. Er verbessert auch die Handschrift und erzieht zur Ordnung und Genauigkeit. Im rechten Geiste erteilt, ist der Kurzschristunterricht ErzlchLtzgS- und Arbeitsunterricht im besten Sinne de» Worte».

Trotz aller unterrichtlichen und erzieherischen Werte wird man indessen die pflichtige Ein­führung deS Kurzschriftunterrichtes in die Volks­schule nicht befürworten fönnen. Sine solche Forderung ließe sich nur dann begrün­den. wenn die Kurzschrist geeignet wäre oder Aussicht hätte, an die Stelle der Langschrist au treten, die Schrift für alle zu werden. Eine solche Möglichkeit ist aber nach dem gegen­wärtigen Stande der Kurzschristentwicklung nicht gegeben, ülnd an die Ersetzung der mechanischen Schrift durch die Kiirzschrist ist schon gar nicht zu denken. Die Kurzschrift wird wohl noch für lange, wenn nicht für Immer, eine HilsSschrist bleiben.

Von den aaßerpreuhischen Ländern geben Bayern. Sachsen. Hessen. Braunschweig und Hamburg den angehenden Lehrern Gelegenheit zur Erlernung und Einübung der Kurzschrift und zur Einarbeitung in die Methode ihre» älnterrichtS. Fast alle Reichs- und Länderbehor- den verlangen von ihren Beamten und An­gestellten die Beherrschung der Kurzschrift. Rur die Preußische Unterrichtsverwaltung legt den Anwärtern für den Schuldienst eine solche Ver­pflichtung nicht aus. DaS ist ein unhaltbarer Zustand, der alle Bestrebungen zur Einführung der DinheitSkurzschrift und zur Erreichung der damit verbundenen Vorteile hemmt. Man gebe der Schule auch der Volksschule I sachlich und methodisch vorgebildcl- rifHtbrer,

dann werden die kulturellen und wirtschaftlichen Vorteile einer deutschen EinheitSkurzschrift erst in vollem Umfange zur Geltung kommen.

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5724 D

Krofdorf, Vetzberg, Oroßen-Linden, den 15. August 1930.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 17. August, nachmittags 3 Uhr,

in Krofdorf statt

5740D

5747 D

Die trauernden Hinterbliebenen.

Heuchelheim, den 15. August 1930.

05068

5691D

Gießen, den 16. August 1930

5722 D

Groben-Linden. den 16. August 1930

5728V

Druckschriften

Ehren gedenken

Glebcn, den 16. August 1930.

Für die vielen Beweise inniger Teilnahme an dem Verlust, der uns so schwer betroffen, sowie für die überaus zahlreichen Kranz­spenden, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.

Die tieftrauemden Hinterbliebenen:

Albert Leib nebst Kindern.

Namens des Gleiberg Vereins:

Graet. Provinzialdirektor.

Heute vormittag, 11 Uhr, entschlief nach kurzem, schwerem Leiden meine liebe Frau, die treusorgende Mutter unserer Kinder, unsere liebe Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante

Karoline Leib, geb. Mohr

im vollendeten 30. Lebensjahre.

Dankaagung.

Für die überaus zahlreichen Beweise herz­licher Teilnahme bei dem unerwarteten Hin­scheiden unserer lieben, treubesorgten Mutter

Frau Margarete Lenz

sagen wir allen BeteUigten auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Ludwig Lenz IV. nebst Angehörigen

Heuchelheim (Brauhausstr. 14), den 18. August 1980. _____________________________________________________ 05092

Im Namen aller Hinterbliebenen:

Wilhelm Luh,

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sagen wir innigen Dank.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Frau S. Cullmann.

Nachruf.

Am 13. d. M. verschied das Vorstandsmitglied des Oleibergverelns

Herr Adolf Geisse zu Giefeen.

Wir sind bestürzt über das plötzliche, unerwartete Hinscheiden unseres Mitgliedes, der uns durch seine hervorragenden Charaktereigenschalten und seine stete Hilfsbereitschaft ein treuer Freund geworden war. Wir werden seiner allezeit in

Frankfurt am Main

Pferde-Märkte 18. August. 6. Okt., 1. Dexbr. Durch »chn. Auftr 700 Pferde

aller Raiten, auch Sdihdrtpferdt: frOfcte Auswahl u. beste Gelegenheit f. Kauf od Tausch. Ein Besuch dieser Mtrkte ist zu empfehlen. Der Handel Sonntags verbot

Danksagung.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme, insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dörr am Grabe unserer Heben Verstorbenen

Frau Margarete Rinn Wwe.

geb. Schaum

sowie für die prachtvollen Kranzspenden sagen wir herzlichen Dank.

Dergeööng oon MfletiikMen.

Die zur Herstellung von zirka 357 Ifd. m Gossenpflaster vorkommenden Arbeiten und Lieferungen sollen auf dem Submis- sionswege vergeben werden. Ofierten hier- zu sind bis Samstag, dem 23. d. 2TL, nach­mittags %2 Uhr, auf hiesiger Burger- meisterei einzureichen. wo auch die näheren Bedingungen zu erfahren sind. Zuschlags­frist acht Tage. 5715D

Beuern, den 14. August 1930.

Hessische Bürgermeisterei Beuern.

Lindenstruth.

Von der Reise zurück

Dr. Wolf

ObereleWieh en»»ordnet Indvetne und eeoreru». L-»"*wirt»cb»n und Be-

orgfltt'g gedeckt HSrden. Lieferung nennen, gut und pre-ewert

BrOhl'sche Druckerei, Steven, Schulstraße 7, Anruf Nr. 1151

Kavalleri&VereinGießen e.V.

Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben une. ib. Kameraden Heinrich Becker

Sc hm lederne luter geziemend in Kenntnis zu setzen. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken be­wahren. Die Feuerbestattung fand auf Wunsch des Verstorbenen in aller Stille etatu Der Vorstand.

Erdbeerpflanzen In den Sorten

RotkavvlevoniLchivabenland. etne.Ntesen- forte tOberlchiesiem äußerst fruchtbar.

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öer Sloöt ©lefien.

Montag, den 18., und Dienstag, den 19. August, soll das Grummetgras von den städtischen Wiesen ösfentlich meistbietend versteigert werden, und zwar:

Montag, den 18. August 1930:

a) vormittags %% Uhr (Zusammenkunft in der Marburger Straße, Ecke Schwarzlachweg), von den Wiesen in der Schwarzlach, 11 Abteilungen;

b) vormittag» 9% Uhr (Zusammenkunft am Schlachthof), oon den Wiesen im

Neustadter Feld, bei dem Schlachthof, Hohleiche und auf der Insel;

c) vormittag» 10J4 Uhr (Zusammenkunft in der Restauration von Gg. Schrimpf, Kaiserallee 4), die Wiesen an der Throm- schen Fabrik, eine W'ese hinter der Kläranlage, von den Wiesen am Weiher, am Ohleberg, im Heegstrauch und am Alten Steinbacher Weg (Rußland):

d) nachmittag» 2 Uhr (Zusammenkunft in der Restauration Philolophenwald), von den Wiesen im Wiesecktal und an der Eselswicsc. 5655C

Dienstag, den 19. August 1930:

a) vormittag» 9 Uhr (an Ort und Stelle), an der Annerödcr Straße, von den Wielen am Altentisch und Utersbrunnen, anschließend an der Rödgener Straße von den Ochsenwiesen und den Wiesen im Stolzenmorgen.

b) vormittag» IVA Uhr (an Ort und Stelle), das Grummetgras von den Wiesen des Gas- und Wasserwerks in den Gemeinden Rödgen und Großen- Buseck.

Steigliebhaber, welche die Wiesen zu besichtigen wünschen, wollen sich an den städtischen Wiesenmeister Klos, Bücking­straße 4, wenden. Die Bürgermeistereien der umliegenden Gemeinden werden er­sucht, Borstehendes in ihrer Gemeinde bekanntmachen zu lasten.

Gießen, den 12. August 1930.

Der Oberbürgermeister.

____________I. B.: Klinglpor.___________

Bekanntmachung.

Detr: Das Gesetz über die Ortspolizei.

Aus die im Amtsoerkündigungsblatt 58 vom 1. August 1930 veröffentlichte Be­kanntmachung des Kreisamts Gießen über die den hessischen Städten und Gemein­den zur Ausübung und Derwaltung übertragenen ortspolizeilichen Angelegen­heiten wird hiermit hingewiesen.

Gießen, den 12. August 1930. -5655B

Der Oberbürgermeister. Dr. 8#IIer,