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dabei, zu sanieren, wo es Ginn und Wert hat, so ist die Subvcntionslast der Städte verringert, und der Steuerzahler profitiert davon.

Die Zentren der Opernkultur in Deutschland werden von der Filmoper, die ja, oberflächlich gesehen, als Konkurrenzunternehmen auftritt, nicht berührt werden. Die staatlich geschützten Opernfilme werden tunlichst in die Opernhäuser geleitet werden. Die Künstler werden leicht bei­einander sein, ihre besondere Eignung und Aus­wahl dürfte nicht auf Schwierigkeiten stoßen. Wie weit sie Freiheit oder Verpflichtung erhalten, in den Werken der neuen Gattung mitzuwirken, das ist eine Frage der Organisation und der

Verträge. Wenn es gelingt, den Sängern einen neuen und rentablen Nebenverdienst zu ver­schaffen, ohne daß der Dienst am Stammopern­institut leidet, so wird vielleicht die Zeit kommen, in der das ideale, kunstbeflissene, heilige und von der Materie befreite Arbeiten an der Oper und in der Oper wieder auflebt, in der dann das wirtschaftliche Schwergewicht des Dienstes dem zahlungskräftigen Opernfilm zuneigt. Wir kom­men dann von dem Wahnsinn der Prominenten­gagen endlich los und hatten bei der Heran­ziehung deutscher, auf deutschem Voden ansässiger Künstler ein Paroli gegen die Auswanderertartik der Stars.

Wirtschaft.

Oie Aeubelastung des Kraftwagen­verkehrs.

Die neuen Vorschläge, die im Zusammenhang mit der künftigen neuen Steuerregclung auch auf eine Erhöhung der Sätze für Lastkraftwagen von mehr als zwei Tonnen Eigengewicht hinzielen, haben insbesondere in der Industrie außerordent­lich verstimmend gewirkt, und es ist verständlich, wenn die Automobilindustrie der Reichsbahn den Vorwurf macht, daß sie die treibende Kraft bei der beabsichtigten Drosselung des Lastkraftwagen­verkehrs ist. Wie notwendig im Interesse der Deutschen Reichsbahn eine stärkere Heranziehung der schweren Lastwagen für die künftige Steuer- rcgelung in ihrem Konkurrenzkampf gegen das Automobil ist, geht am deutlichsten aus der Tat­sache hervor, daß sie den Gesamtbruttoausfall im Güterverkehr allein für dos Jahr 1928 auf 200 bis 210 Millionen Mark schätzt, während der Ausfall im Stückgutverkehr mit 60 Millionen Mark und der Ausfall im Eilstückgutverkehr mit 180 Millionen errechnet worden ist. Die Automobilindustrie, die inzwischen zu einer starken Abwehraktion ausgeholt hat, führt nun aber auch ihrerseits den Nachweis, welche bedenklichen Folgen durch die Drosselung des Lastkraftwagen­verkehrs und eine weitere Sonderbesteuerung für die Volkswirtschaft entstehen können. Schon jetzt zeigt nach ihren Feststellungen die zwangsläufige Folge der ständigen Neubelastung einen fort­schreitenden Rückgang in den Produktionsziffern der Lastkraftwagen. Während sich der Bestand an leichten und mittleren Fahrzeugen seit 1924 vervierfachen konnte, hat die Zunahme der Fahr­zeuge von mehr als drei Tonnen Eigengewicht nur etwa ein Viertel betragen, und in den beiden letzten Jahren ist eine fast völlige Stagnation eingetreten. Die ständigen Neubelastungen, die nicht nur in Form von Sondersteuern, sondern auch durch die Erhöhung der Venzinzölle, die Neuschassung des Denzolzolls und anderen ein­getreten sind, hoben zu einer Absatzstockung ge­führt. die sich zu einer Katastrophe für die ein­schlägige Industrie auszuwirken beginnt. Der Absatz von Lastkraftwagen ist bei den von der monatlichen Produktionserhebung erfaßten Wer­ken von 12 306 Fahrzeugen in den ersten fünf Monaten des vergangenen Jahres auf 8399 in diesem Jahre zurückgegangen. Zur Bekräftigung ihrer Argumente führt die Automobilindustrie schließlich noch gegen die Neubelastung des Last- ' kraftwagenverkehrs aus, daß in der Mehrzahl -der übrigen Länder die Automobilindustrie nach großzügigen Gesichtspunkten gefördert wird. So hat man z. B. im Nachbarland Oesterreich bei der Einführung einer kombinierten Treibstoff- und Pauschalsteuer die Nuhfahrzeuge von der Pauschale völlig freigelassen.

Gchwememarki in Gießen.

Der heutige Schweinemarkt war beschickt mit 193 Tieren. Es kosteten : Ferkel bis zu 6 Wochen alt 30 bis 34 Mk., von 6 bis 8 Wochen alt 34 bis 38 Mk., von 8 bis 13 Wochen alt 38 bis 50 Mk., Läufer 60 bis 70 Mk., Einleger 100 Mk.

* Verwaltungsrat der B. I. Z. Der Verwaltungsrat der B. I. Z. behandelte in feiner dritten offiziellen Session eine ganze Reihe von Fragen. Er beschloß, daß die heutige Session die letzte des Finanzjahres sein soll. Weiter be­schloß der Rat, die deutsche, englische, französische und italienische Sprache als offizielle Sprachen der Bank zu bezeichnen, in denen die Korre­spondenz geführt werden soll. Die Aktien der Bank sollen nunmehr in Druck gegeben werden. Der Verwaltungsrat nahm sodann Kenntnis von der weiteren Zeichnung' von Aktien der Bank

durch zwölf Länder, welche, wie bereits früher gemeldet, der Bank weitere 25 Millionen Anteil­scheinkapital zuführten. 2n diesem Zusammen­hang beschloß der Rat, die weitere Zuteilung neuer Aktien vorläufig hinauszuschieben. Der Rat nahm auch Kenntnis von der Verteilung des Ertrages der Boung-Anleihe, die auf den Stichtag des 10. Juli erfolgte. Vom Ertrag er­hielten u. a. Frankreich 132 Millionen Dollar, Deutschland 101 Millionen, England 50 Millio­nen, Italien 13 Millionen usw Insgesamt kamen etwas mehr als 300 Millionen zur Verteilung. An dem Bericht über die bisherigen Operationen der Bank schloß sich eine sehr rege Aussprache, in der allgemein der hohen Befriedigung über die bisherige Entwicklung der Bank Ausdruck gegeben wurde.

* Der Aktienindex. Der vom Statistischen Neichsamt errechnete Aktienindex (1924/26 - 100) stellt sich für die Woche vom 7. bis 12. Juli 1930 auf 111,5 gegenüber 113,2 in der Vorwoche, und zwar in der Gruvpe Bergbau und Hüttenbetriebe auf 109,4 (111,2), in der Gruppe verarbeitende In­dustrie auf 100,6 (102,2) und in der Gruppe Handel und Verkehr auf 132,3 (133,9).

* Frankfurter Börse. Vom 1. August ab wird die Notiz für 6proz. Hessische Staats-Braun­kohlen. und Roggen-Anleihe von 1923 wegen Ge- samtkündigung eingestellt.

* Zum Konkurs des Bankhauses Nauheim & C o., Darmstadt. In der Konkurssache Nauheim & Eo. wird jetzt eine Abschlagsquote von 10 Proz. an die Waren­gläubiger zur Ausschüttung gebracht. Infolge verschiedener Prozesse ist eine Ausschüttung an die Wertpapierengläubiger zur Zeit noch nicht möglich.

' Verkürzte Arbeitszeit bei den Adlerwerken. Auch die Adlerwerke vorm. Heinrich Kleyer AG., Frankfurt a. M., wollen nunmehr ihre Produktion den verschlechterten Ab­satzverhältnissen anpassen. 11m zu vermeiden, daß sich große Lagerbestände ansammeln, wurde be­schlossen, die Arbeitszeit in der Woche auf 40 Stunden einzuschränken, das bedeutet praktisch, daß der Samstag als Arbeitstag ausfällt. Auch die tägliche Autoproduktionsziffer wird redu­ziert. Diese Maßnahmen werden jedoch nicht verhindern können, daß die geplante Entlassung von mehreren hundert Arbeitern erfolgen muß.

* Jakob Stück Nachf. AG., Hanau. Aus dem nach Abschreibungen von 130 000 (70 000) Mk. sich ergebenden Reingewinn von 78 152 (121 949) Mk. wird eine verminderte Di­vidende von 5 (7) Prozent auf 1 Mill. Mk. Aktienkapital ^verteilt.

* Kündigungen in der Westerwäl- der Draunkoylenindustrie. Die Grube Alexandria der Westerwälder Draunkohlenwerke in Höhn sieht sich infolge wirtschaftlicher Not­lage außerstande, ihren Betrieb fortzuführen. Sie beabsichtigt, in nächster Zeit etwa 250 bis 300 Bergleute zu entlassen.

* Fusion in der Westerwälder Ba- saltindustrie. Die Westerwaldbrüche AG., die der Basalt AG., Linz, nahesteht, wird dem­nächst die Rk^inisch-Nassauische Naturstein AG. aufnehmen. Die Verhandlungen sind noch im Gange.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 16. Juli. Tendenz: freund­licher. Trotz der immer noch nicht getroffenen Entscheidung im Reichstage und des nicht gerade günstigen Standes der Besprechungen wurde die Situation eher zuversichtlicher beur­teilt. Die Spekulation war aber trotzdem sehr zurückhaltend, in Erwartung der Entscheidung, die heute in Form der Abstimmung fallen wird. Aufträge waren kaum eingetroffen, so daß Erst­

Notierungen kaum zustande kamen. Das Geschäft beschränkte sich in oer Hauptsache auf Stüt- zungskäuse von Bankseite. Material kam kaum' an den Markt und konnte glatt untergebracht werden. Bei freundlicher Tendenz ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendbörse in den Spitzenwerten Kursbesserungen bis zu 2 Prozent. Die unregelmäßige gestrige Neuhorker Börse und die erneut geplante Brtriebseinschränkung bei Adlerwerke, in deren Zusammenhang auch Arbeite rentlassungen vorgenommen werden müssen, machten keinen Eindruck. Im Vordergründe des Interesses standen am Elek- tromarlt Siemens, mit einem Gewinn von 3Prozent. Lechwerke waren gut behauptet. Sonst waren Umsätze an diesem Markte vor­läufig nicht zu verzeichnen. Etwas mehr in Er­scheinung traten noch am Montanmarkt einige Montanwerte, wo z.B. Buderus, Gel­senkirchen, Harpener bis 1,5Prozent an­ziehen konnten, während R h e i n st a h l eher im Angebot lagen und leicht gebrückt eröffneten. Banken lagen wenig verändert. In Reichs­bankanteilen kam zunächst ein Schranken- 4urs noch nicht zustande, doch wurde dieses Papier etwa 5 Prozent fester taxiert. Kunst- s e i d e a k t i o n konnten sich leicht bessern. Sonst waren in den übrigen Werten Umsätze kaum zu verzeichnen. I.-G.-Farben eröffneten 1,5Pro­zent höher. Am Rentenmarkt war die Ihn» sahtätigkeit in Altbesitzanleihe etwas lebhafter, und der Kurs war gebessert. Ausländer still. Im Verlaufe stagnierte das Geschäft fast voll­kommen, da Aufträge auch später nicht hinzu­kamen. Die Kurse waren in der Hauptsache gut behauptet. Es ergaben sich nur teilweise geringe Abschläge. Am Geldmarkt war Tagegeld mit 4,5 Prozent weiter etwas versteift. Am De­visenmarkt konnte sich die Mark weiter etwas befestigen. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1878, gegen Pfund 20,375, London gegen Kabel 4*8657, gegen Madrid 42,05, gegen Holland 12,0875, gegen Schweiz 25,03.

Berliner Börse.

Berlin, 16. Juli. Wie nicht anders zu er­warten war. zeigte der heutige Vormittagsver­kehr bei der ungeklärten innerpoliti­schen Lage Zurückhaltung. Wirtschaftliche Mo­mente lagen kaum vor. Auch von dem unregel­mäßigen Schluß der gestrigen Neuyorker Börse konnte keine Anregung ausgehen und die Tendenz des hiesigen Marktes beeinflussen. Ileberraschen- verweise bot der Beginn des offiziellen Marktes dann ein freundlicheres Bild, und man konnte auf fast allen Märkten gegen den gestri­gen Schluß 2prozentige Gewinne feststellen. Die Ämfatztätigkeit blieb aber an den meisten Märkten sehr gering. Reichsbank lagen zu Beginn 2 Prozent fester und gewannen nach den ersten Kursen sofort weitere 1,5 Prozent, da Gerüchte auftauchten, daß dieses Papier, ebenso wie die Reichsbahnvorzugsaktien, mit als erstes für die Aenderung beim Handel mit Stück- zinsen vorgesehen sei. Ferner zogen Salz- oetf urth, Westeregeln, Spritwerte usw. bis etwa 2 Prozent an. Am Chemie- markt lagen I. - G. - F ar b en 1,40 Prozent höher und ziemlich fest. Dagegen gaben @ Den- s k a 2,50 Mark nach. Deutsche Anleihen etwas anziehend. Ausländer kaum verändert. Rur LissabonerStadtanleihe, auf eine Meldung, daß nach der Ratifizierung des Boungx Planes seitens Portugals mit einem rascheren Vorwärtskommen der Aufwertungsverhandlungen zu rechnen sei, lagen um 0,75 Prozent fester. Der Rentenmarkt lag heute wesentlich ruhiger. Auch für landwirtschaftliche Liquida­tion spsandb riefe hatte das Interesse wie­der nachgelassen. Der Geldmarkt zeigte heute schon wieder eine kleine Erleichterung. Tages- gelb gab auf 3 bis 5,5 Prozent nach. Die übrigen Sähe des Geldmarktes waren unverändert. Auch nach den ersten Kursen setzten sich die Steige­rungen meist noch bis zu 1 Prozent fort. Dann machte sich aber doch wieder das Fehlen von Publikumskäufen bemerkbar, und die Kurse bröckelten später meist wieder auf das Anfangs­niveau ab. Nur Reichsbankanteile fanden meist weiter Beachtung und lagen mit 266 Proz. auffallend fest. Die übrigen Märkte hatten sehr ruhiges Geschäft, da die Börse sich in Erwartung neuer Nachrichten aus dem Reichstage zurück- hielt.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 16. Juli. Am heutigen Produktenmarkt war die Stimmung infolge der höheren Auslandnotierungen fester. Das Geschäft konnte sich auch im Verlaufe etwas beleben, da das Angebot von Inlandware weiter sehr groß

war. Weizen wurde bei unverändertem Kurse notiert. Roggen dagegen zog bis zu 2,50 Mk. an. Für Hafer (inländischer) machte sich verstärkte Nachfrage bei einem Gewinn bis zu 5 Mk. be­merkbar. Auch das Mehlgeschäft war etwas reger» Weizenmehl zog bis 0,25 Mk. an, Roggenmehk bis zu 0,75 Mk. Kleie lag ruhiger, die Preise blieben gut behauptet. Es wurden notiert (dir Preise verstehen sich für Getreide je Tonne, für die übrigen Waren je 100 Kilogramm): Weizen 302,50 bis 305,00, Roggen 170, Hafer, inländischer 172,50 bis 175,00; Weizenmehl, südd. Spezial 0 43,50 bis 44,25, Roggenmehl 26 bis 27, Weizen­kleie 8,75 bis 9, Roggenkleie 9. Tendenz fester.

Turnen, Sport und Spiel.

Radsport im Lahngau.

Das Dierer-Vereins-MannfchaftsMhrwr über 100 Kilometer, des Lahngaues im BDR. ging am Sonntag von statten. Radclub Germania Gießen und Radfahrer-Verein 18 8 7 Wetzlar bewarben sich um die Meisterschaft. Germania hatte einen Ersatzfahrer, Wetzlar zwei Ersatzsahrer am Start. Fahrwart Kehr (Gie­ßen) entließ 6.25 Ilhr die Germania; 6.30 Tlhr folgte Wetzlar. Die Strecke Gießen Grünberg Gießen mußte zweimal durchfahren werden. Ger­mania hatte Pech, dreimal muhten Defekte be­hoben werden. Wetzlar hielt ohne Schaden durch. Das Ergebnis lautete: 1. Radfahrer-Verein 1887 Wetzlar 3:44,45 Stunden; 2. Radclub Germania, Gießen 3:49,10 Stunden.

paddlergilde Gießen.

Am vergangenen Sonntag fand das 3. Hanauer Kanu-Treffen statt, zu dem 16 Vereine, 76 Boote und 111 Paddler aus Darmstadt, Frankenthal, Frankfurt, Hanau, Höchst, Kaiserslautern, Mainz, Mannheim, Saarbrücken, Wertheim, Hanau und Gießen gemeldet hatten. Max Lehmann, der erstmalig im Kanu an den Start ging und, da ein Anfängerrennen nicht ausgeschrieben war, in einem für Junioren offenen starten mußte, konnte sein Rennen als erster Sieger beenden. Am Start wax in diesem Treffen vielfache Konkurrenz aus Frank­furt a. M Frankenthal und Darmstadt. Auch Heinz M o e s e r, der den Jugendeiner bestritt, schnitt recht gut ab. Es gelang ihm, hinter dem Vertreter des Frankfurter Kanuklubs vor Mainz, Hanau, Franken- thal und dem Frankfurter Kanuoerein den zweiten Platz zu belegen. Aus München kommt leider die Nachricht, daß die Deutschen Langstreckenmeister, schäften verschoben sind. Hierdurch sind die Vertreter der Paddlergilde Gießen, die sich bereits zum Trai­ning an der Isar befanden, gezwungen, auf ihre Teilnahme zu verzichten.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Naunheim 1 Gießen I 5:1.

Zu einem Freundschaftsspiel trafen sich beide Mannschaften am vergangenen Sonntag in Naun. heim. Wahrend die Einheimischen komplett antraten, stellten sich die Gaste dem Unparteiischen mit Ersaß. Vom Anstoß ob wurde ein flottes, spannendes Spiel geboten. Daß bie Einheimischen die Gäste mit obigem Resultat abfertigen konnten, überraschte allgemein, jedoch zeigte der Sturm Naunheims eine Schuß- freudigkeit, die man bei dem stark geschwächten Sturm der Gäste ganz vermißte.

Gießen 1b Naunheim Ib 0:1.

Auf dem Trieb standen sich diese Mannschaften gegenüber. Bei Beginn des Spieles sah man die Gäste mit nur neun Mann und mit viel Glück die drängenden Angriffe der Einheimischen abwehrcn. Allmählich kam bann Naunheim, das sich in- zwischen vervollständigt hatte, mehr auf. Eine Reihe Ecken auf beiden Seiten brachte nichts ein. Halbzeit 0:0. Nach Seitenwechsel drängte Naunheim mehr, doch wurden die sichersten Sachen von den reichlich unbeholfenen Gästestürmern ausgelassen. Auch Gie- ßen brachte keine einheitliche Leistung zuwege. Erst kurz vor Schluß gelang es den Gästen, das einzige Tor des Tages zu erzielen und so einen verdienten Sieg mit nach Hause zu nehmen.

Gießen Jugend Wiefeck Jugend 1:0.

Vorher lieferten sich diese Mannschaften ein flottes, aber reichlich hartes Spiel. In der ersten Halbzeit, die torlos verlief, wurde ein ausgeglichenes Spiel ge. zeigt. Nach Seitenwechsel versuchen beide Parteien mit allen Mitteln zu Erfolgen zu kommen. Erst gegen Schluß des Spieles konnte Gießen das einzige Tor des Spieles erzielen und so mit viel Glück den Sieg für sich buchen.

Die 2. Jugend Wiesecks mußte sich im Spiel gegen die Jugend Saubringens auf eigenem Platze eine 2.1-Niederlage gefallen lassen, während die 3. Jugend Wiesecks im Spiel gegen Odenhausen einen 2:0-Sieg mit nach Hause nehmen konnte.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Sie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H

$ranffurt a. Ul.

Berlin

Schluß«!

Schluß»! Anfang»

furtf |

Kur«

turs |

Rurei

Datum

15. 7.

16. 7.

15. 7. 1

16. 7.

6% £eutid)e vteiq-amelyc von 1927 .........

7% Deutsche Reichsanleihe

88,25

-

88,75

-

103,25

103,25

Deutsche Anl.-Ablös.-Echuld mit

60,25

60,5

60,13

60,4

DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte . . 6% Hess. Bolksstaal von 1929

8,7

8,7

8,65

8,8

(tüa'iablb 102%).....

98

98,13

cberhejsen Provinz - Anleihe mi

Ausios.Rechten......

57,5

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1......

8% Franks. Hyp.-Bank Goidpse

59,75

-

59,8

-

XIII unkündbar 6(<s 1934 . . . 7% ssranks. Hyp.-Bank Goidpse

102

unkündbar 618 1932 .....

4 K% Rheinische Hyp.-Bank

96,75

Öiqu. Goidpse........

8% Pr. Landespsandbriefanstall,

90,3

Psandbriese R. 17......

101,5

101,76

8% Pr. Lande-plan vbrtesanstalt

ftomnt.-Cbl. R. 20......

7% Pr. LandeSpsandbriesanstall,

96,5

96,75

i E.G. abg. VorkriegS-Obligatio

92,5

4% Lelterrerchische Golvrente .

26,75

I

26.b

1,20% Oesterreich Ische SUbenentc i% Oesterreich«che Einheitliche

2,8

2,95

-

Rente..........

7,8

<% Ungarische Goldrente . . . .

23,5

23,65

l% Ungarische Elaatsrente v. 191(

20,26

>'/r% vesgl. von 1913 . . . .

20,8

1% Ungarische fttonentente . .

1,85

1.9

I 96

4% Dürktsche Zollanleihe von 1911

4% Türkische Bagdadbahn»AnI

5,13

5,25

5,15

Serie ...........

-

5,25

_

4% desgl. Serie II . . - - - -

5% Rumänische vereint). Rente

5,26

9,55

5,13

von 1903 .........

lYWo Rumänische veretnh. Rente

9,7

-

16,1

_

16,25

7.8

1% Rumänische vereinb Rente

7.7

7,8

Frankfurt a. M.

Serkin

Frankfurt a. 271.

Berlin

Banknoten.

Schluß»!

l-ilhr»

Schluß»

Anfang»

Schluß«

l-Uhr«

Schluß«

Anfang«

Berlin, 15-jull

Gelb

Brief

lurS |

Kurs

turs

Kur«

turd

Kurs

fürs

Kurs

Amerikanische Noten . .

4,17

7719

Datum

Belgische Noten ...

58,50

58,74

15. 7.

16. 7.

15. 7.

16. 7.

Datum

15. 7.

16. 7.

15. 7.

16. 7.

Dänische Noten ...

f f

111,88

112,32

Englische Noten . . . . französische Noten . . .

MM«

20,33

20,41

Hamburg.Aiaertka Potei . - . 7

97,5

-

97

96,6

Bereinigte Siahlwerle ...

85

-

85,5

85,75

16,44

16,50

Hamburg.Südam.Dampsschifs. 8

Otavi Minen......16'/.

42.13

42

Holländische Noten . . . .

168,16

168,84

Hansa Tampsichiss.....10

Kaliwerke Aschersleben ... 10

205

204,5

208.75

Italienische Noten....

22,00

22,08

Norddeutscher Lloyd.....8

97

97,5

97,75

97,75

Kaliwerke Westeregeln ... 10

210,5

211,75

214,5

Norwegische Noten . . .

111,95

112,39

'Allgemeine Deutsche Credllansl. 10

110.75

111,25

111,25

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

366

366

363

Deutlch-Ocsterrelcn, 1 100 Schilling

59,18

59,42

18atmet Bankverein .... 10

120

120

120

120

Rumänische Noten . . .

2,47

2,49

Berliner Handelsgesellschaft . 12

(Sommer^ und Prival-Bank . 11

157

139

139,25

157,5

139

157,5

139.25

I. G. Farben-Jndustrie ... 12

160,5

'S!

160,75

162,13

Schwedssche Noten . . . Schweizer Noten ...»

112,33

81,44

112,77

81,76

Darmstädter und 'Nationaldank 12

200,5

200,5

201

Spanische Noten ....

48,40

48,60

Deutsche Bank und

Scheideanstalt....... 9

144

Tschechoslowakische Noten.

. . .

12,40

12,46

DiSconto-Gesellschast, . . . 10

Dresdner Bank......10

Reichsdank........12

131

131

260,5

131

130,9

131

262

130,75

131

263,5

Goldschmidt ........5

Rütgerswerte..... 6

Metallgesellschast.......8

59

57,5

113,5

59,5

57,25

113,5

57,4

Ungarische Noten........

Dcoifvnmartt Berlin

73,10

franffurl

73,40 a. M.

A.EG............6

150,75

151.25

151,25

Philipp Holzmann......7

Zementwerk Heidelberg . . 10

Cementwork Karlstadt. ... 10

86

107

131,5

85,25

15-Juli

16.3u1l

Bergmann.........9

Elektr. LteserungSgesellschaft. 10

178

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Licht und Straft......io

Felten L Guilleaume . . . 1'/t

148

146,25

147,5

Wayß & Frcytag......8

75,75

75.25

76,75

108

Amst-° Nott.

168,41

168,75

168,40

168,74

Gelellschast für Elektrische Unternehmungen .... 10

147,5

_

147,25

I48

Schilltvets Patzenhofer ... 15

-

286,5

288,25

Buen.-Aires Brss.-Antw

1,527

58,47

1,531

58,59

1,523

58,455

1,527

58,575

Hamburger EleklrtzilätS-Werte 10

Rheinische Elektrizität .... 9

134

Ostwerke.........12

236,5

238,5

Christiania.

112,10

112,32

112,09

112,31

131,5

131,5

103,5

104

103,5

104

.Kopenhagen

112,14

112,36

112,11

112,33

Schlesische Elektrizität. ... 10

Tchuckert & (So.......11

_

144 173,25

143,5

173,9

Bemberg.........1<

Zellstoff Waldhof .... 19'/,

105

145,5

104

146,9

105

146

Stockholm - Hklsinafors-

112,49

10,536

112,51

10,556

112,50

10,534

112,72

10,554

Siemen« & Halske ..... 16

215

218

216

217,5

Zellstoff Aschaffenburg . . . 12

111

111

110

Italien. . .

21,92

21,96

21,915

21,955

Transradio..... 8

Charlottenburger Wasser ... 8

101

101,5

äonbon. ..

Neuhork . .

20,36

20,40

20,357

20,397

Luhmeyer L Eo.......10

160,5

160,25

Dessauer GaS........9

Daimler Motoren ...... 0

32,6

145,75

32,75

146

32,75

4,185

16,485

4,193

16,505

4,1835

16,455

4,1935

16,495

Buvems . . ......d

73

73,5

73

Deutsche Linoleum......

201

200,25

201

Schweiz «.

81,34

81,50

81,22

81,48

Deutsche Erdöl.......0

84,5

85,5

Maschinenbau A.-G. ..... 0

46

Spanien.

48,35

48,45

48,35

48,45

(Etiener Steinkohle ...... 8

128,5

Rat. Automobil.......0

-

ftapnn . .

2,068

2,072

2,068

2,072

Gelsenkirchener.......8

126,5

127,75

126,75

127,5

Orenstein & Koppel.....6

68

)Hio de Ian

0,462

0,464

0,464

0,466

Harpener......... 0

118,5

118,75

119,5

119,5

Leonhard Tietz ...... 10

140

140,5

141

Wien tu D--

Hoesch Eisen..... . . 6%

93,75

Svensko...........

314

311,5

Oest- abaest

59,12

59,24

59,10

59,22

Ille Bergbau...... 10

Klöcknerwerke . *1

-*

-

239

Prag - . . .

12,41

12,43

12,417

12,437

95,75

95,75

frankfurter Maschinen .... 4

24,75

25,5

Belgrad . .

7,425

7,439

7,425

7,439

Köln-Neuesten........7

91

93

Gritzncr....... 6

31

31

Budapest. .

Bulgarien.

73,31

73,45

3,040

73,31

73,45

Mannesmann-Röhren .... 7

93,65

93,75

Heyligenstaedt ....... o

IunghanS..........6

3,034

3,034

3,040

ManSfelder Bergbau.....7

67,65

67,75

36,13

36

-

Lissabon . .

18,76

18.80

18,76

18,88

Oberschles. Eisenbedars .... 6

57,25

Lechwerte..........8

Mainkraftwerkc Höchst a. M.. .8

93,75

93,75

Danzig. .

81,38

81,54

81,38

81.54

Oberschles. Kokswerte.....7

-

92,5

93,4

Konstantin-

1,784

1,789

1,784

1,739

Bhönh Bergbau..... 6%

85,75

86

Mlag...........10

92

91,6

Athen. .

5,43

5,44

5,425

5,435

Rheinische Braunkohlen . . 1<

223

223,5

223,5

Gebr. Roeder.......10

104.25

-

Tanada .

4,185

4,195

4.184

4,192

Ryetnstahl..... 6

Riebeck Montan......7,2

102

101,5

101,4

101,4

Botgl & Haessner......v

Süddeutsche Zucker .... 10

158

148

158

llrn .uat).

Cairo . .

3,596

l 20,875

3,604

20,913

4,606

20,875

3,614

20,915