Ausgabe 
15.12.1930
 
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von den

wohnlicher Briefe keinen Ersatz leistet. Aber auch r^e Versendung von Geld in Einschreibebriefen ist "ach wie vor nicht zu empfehlen. Geht ein derartiger Briet verloren, so erhalt der Absender 40 Mark Ersatz. Wird ein Einschreibebrief ledoch nur fernes Geldes beraubt, so ist die Post nicht ersatzpflichtig, da sie nach § 10 des Postgelctzes nur für den Vertust, nicht aber für die Beschädigung tBeraubung, ei.ios Einschreibebriefes ha tet. Da­her sollte Geld nur mit Zählkarte oder Postanwei- sung unter Umständen im Geldbrief. verschickt werden.

7iad>frog zum LantztagSber cht.

Der natlonatfoAtal>ftifche LbgeorSnete Dr. Werner, Butzbach, bittet uns um Aufnahme folgender ergänzender Zeilen:

Der Redner des LandbundeS, Dr. Mulles, hat ausdrücklich aus Grund der namentlichen Abstimmung und nach scharser Zurückweisung durch Abg. Dr. Werner festgestellt, dah er sich geirrt, und dah Abg Dr. Werner gegen die Verlängerung des Landtag- gestimmt habe.

Abg. Dr. Werner hatte dem Landbund mit Rücksicht aus die Tatsache, daß der Landbund vor einem halben Jahr in eine sozialdemokra­tisch geführte Koalition eintreten wollte, den Vorwurf gemacht, die Landbundfraktion habe bei den Landtagsverlängerungsbestrebungen Heb- flmmendienste geleistet, eine Meinung, die auch andere Parteien, -. B. die Deutsche Volkspartei, offen vertreten.

Der Versuch de- Redners des Landbundes, den Abgeordneten Dr. Werner als mitschuldig an der Verlängerung des Landtages zu bezeich. nen, scheiterte. Dr. Muller muhte den Rückzug an tret en." _________________________

Aus Oer provinz>olh«iuptstaOi

Ei ehen, den 15. Dezember 1930.

Winterkleidung.

Do > Stadtmedizinalrat

Dr. Fifcher«Oefoy'Zrankkurt a. M.

Starsrecheit tragen, Hauotsendezeiten für den 6ÜN westdeutschen Rundfunk sind die Zeiten von 12 bis 14.30 und von 16 bis 23 Uhr

** Evangelisch.k'rchlichePerfonalti. Durch die Kirchenregierung wurde dem Pfarrer ßrtcörid) Germer au Grohen-Linden die evan» gelifche Pfarrstelle zu Allendors a. d. Lahn, Diakonat Gtt>ßen-Linden, Dekanat Gießen, übertragen.

* Dcutschnationa.er Handlung-- gehtlfen-Verband. Die Or.sgruppe Die­ben des Deutschnationalen Handlungsaehilsen- VerbondeS hielt, wie man uns berichtet, tm De» bandsheim einen Kinder- und Märchennachmittag ob. Robert May (Darmstadt) verstand es in ausgezeichneter Weise, die Jugend mit seinem Puppenspiel ^Wer andern eine Grube gräbt" zu unterhalten. Es handelte sich dabei nicht um ein Kasperltheater im üblichen Sinne, sondern um ein Spiel in drei Auszügen, das geschickt dem Tätig­keitsdrang der Kinder angepatzt war Die Kinder nahmen denn auch lebhaftesten Anteil an der Aufführung und waren schnell zu Mitspielern geworden. Die Ausführung brachte aber neben dem Humor auch eine Reihe ernster Belehrungen, die in dieser Form sicher aus fruchtbaren Boden gefallen sind. Lebhaftes Interesse brachten die Kinder auch den Märchenspiclen .Hänsel und Gretel", .Der FroschEnig" und.Brüderchen und Schwesterchen" entgegen.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung ) Hausfrauen gegen die Erhöhung der werktorise.

- -2>1* beabsichtigte Erhöhung der Tarife für Gas und Elektrizität hat in der Be- völkerung große Beunruhigung hervor» gerufen. Die Reichsregierung bringt auf Preis­abbau und legt die moralische Verpflichtung dazu dem Handel und dem Gewerbe auf. Do ruft cs in weiten Kreisen lebhaftes Befremden hervor, wenn trotzdem die städtischen Werke ihre Tarife erhöhen wollen. Man hofft auf Herabsetzung der Preise, und siehe da, es wird uns eine Erhöhung beschert. Das wirkt, als wollte man mit der einen Hand nehmen, was man mit der anderen gibt. (Preissenkung!) Wir können übrigens darauf Hinweisen, daß in an de» ren Städten die Tarife herabgesetzt werden. Wie wir hören z. B. in Wiesbaden.

Die Hausfrauenberatung in Gießen hält es für >hre Pflicht, auf die nachteiligen Folgen dieser Maß­nahme aufmerksam zu machen. Alle Schichten der Bevölkerung werden durch diese indirekte Steuer getroffen, und gerade die am schwersten rinnenden am empfindlichsten. Sie ist daher im höchsten Grade unsozial.

Auch für die Werke und die Stadt läßt sich ein Vorteil nicht erkennen. Die Werke werden vermin- derte Einnahmen haben, und es liegt ganz und gar nicht im Interesse der Stadt, ihre Werke zurück- gehen zu sehen.

Zahlreiche Haushalkimgen werden wieder zur Kohlenheizung zurückkehren müssen, um so mehr, als die Kohlenpreise bereits eine Senkung erfahren haben. Auch wird manche Hausfrau mehr als bisher mit Licht sparen muffen, was den äugen nicht gerade zutraulich sein dürfte Und doch ist für viele die Gesundheit das einzige' Gut, das sie noch besitzen, ein Gut, heute unschätzbarer denn je, mit dem hauszuhalten dringendstes Gebot ist Für die ohnehin bis zur Grenze ihrer Leistungsmöqlich. feit belastete Hausfrau bedeutet auch die Kohlen» Heizung ein nicht zu unterschätzendes Mehr an Ar­beit, das ihre Gesundheit gefährdet

Wieder einmal hat die Stadtverordneten-Der» sammlung Beschlüsse gefaßt, die schwer wie. gende Folgen für die Hausfrau hoben. Sie soll das Defizit der Stadt aus ihrem ohnehin so schmal gewordenen Beutel decken Es bleibt ja nicht bei der Mehrausgabe durch die Tarife, die Geschäfte wälzen natürlich die für sie dadurch ent­stehenden Betriebsunkosten ebenfalls auf die Ver­braucher ab.

Die Hausfrauenberatung Gießen ist bei der Stadt und den Stadtverordneten wegen der Tarife vorstellig geworden. Sotten aber ihre Bemühungen jetzt und in Zukunft Erfolg haben, so ist ein f e st e r Zusammenschluß aller Hausfrauen unbedingt erforderlich. Die Hous» frau darf verlangen, daß ihre Interessen in der Stadtoerordneten-Versammlung stärker als bisher berücksichtigt werden.

_______________Die Hausfrauenberatung Gießen.

Der Fehler der männlichen Winterkleidung besteht zunächst darin, dah zu dickes Unterzeug gebraucht wird. Zumal wenn es aus Wolle her- gestellt ist, verfilzt es durch die Schweiß auf nähme sicht und wird dann undurchlässig für Luft, hindert somit die Haut an ihrer Ausdünstung und befördert die Ansammlung schädlicher Stosse im Körper. Leichtes, poröses Unterzeug dagegen bietet nur Vorteile: wird ein dickerer Anzug als im Sommer getragen, dann werden gesunde Men­schen sich auch im Winter mit der praktischen Rehunterkleidung oder, was den Oberkörper be­trifft, aucf)_ dem Leinwandhemd auf der bloßen Haut begnügen können. Die Oberkleidung behält nur dann ihre Luftdurchlässigkeit, wenn sie regel­mäßig gereinigt, durch Klopfen und Bürsten vom Staub befreit und nach dem Ablegen zum Lüften an das offene Fenster gehängt wird. Es ist auch durchaus nicht nötig, den Hals durch enge Kragen abzuschließen. Der Schillerkragen, der zur völligen Abhärtung gegen Erkältungen führt, wie auch der freie Hals der Matrosen das beste Mittel zur Verhütung von Erkältungskrankheiten in dem rauhen Klima ist. hat sich nicht eingebürgert, aber die Forderung, den engen, steifen Stärke­kragen durch einen niedrigen, weiten, weichen -u ersehen, ließe sich überall leicht durchführen Für die Kopf- und Fußbekleidung des Mannes im Winter gilt ebenfalls der Grundsatz, daß ein Zuviel nur schadet und neben Erkältungen noch andere Leiden hervorruft. Der Fuß, der viel bewegt wird, kann ganz gut mit baumwollenen Strümpfen gegen die Kälte geschützt werden, und bedarf nur beim Wintersport, wenn er durch Bandagen eingeengt ist, einer dickeren Bekleidung hi Gestalt sogenannter Sportstrümpfe. Mnb wer es nicht vorzieht, auch während des Winters bar­häuptig zu gehen, was ohne gesundheitlichen Scha­den möglich ist, der soll, wenn er es überhaupt noch besitzt, das natürliche Haarkleid des Schädels durch eine leichte Hülle schützen. Ein Ohren- oder Aasenschuh ist nur bei der größten Kälte, wenn zugleich ein scharfer Wind weht, nötig. Der Mantel kann natürlich auch durch andere Klei­dungsstücke erseht werden, ist aber deshalb vor­

'Kornotiicn.

Tageskalender für Montag. Eng- l'lches tiemtnar der Universität: Englischer Rezila- tionsabenb, 20 Uhr, im Turnsaal des Realgmnna- *md- Gesellschaftsoerein e. 23. (Klub): ördentl. Mitgliederversammlung, 20.30 Uhr. - Lichtspiel» baus Bahnhofstraße:Delikatessen- und .Kunst- schützen- - Ästoria-Lichtspiele:Die Rettung" und Wer aewinnt das große Match"

Aus dem Stodttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Dienstag, 19 30 Uhr, ge­langt Schillers Trauerspiel .Fabale und Liebe" «,ntrCJ.L öer Resie Walther Bäuerle letzmalig zur Aufführung. - Mittwoch. 15.30 Uhr, erste Wieä>r- holung des mit großer Freude aufgenommenen Weihnachtsmärchens:Goldmarie und Pechmarie" oon Aloys Prafch mit der Musik von Gustav Stef­fens; Spielleitung Karl Volck Abends 20 Uhr Erst- auffuhrung:Die erste Frau Selby", Komödie von -st. John Ervine. Das Stück hat bisher überall große Erfolge erzielt.

Unser Winterllima macht es in der Regel nicht erforderlich, sich mit dicken Pelzen zu be­hängen, ausgepolsterte Ueberschuhc zu tragen, sich Hals und Gesicht dick zu vermummen und den behaarten Kopf mit dicken giU- oder Tuch- Hüllen zu bedecken, ganz abgesehen... L... vielen Stofflagen, die den übrigen Körper ver­kleiden. Soll der Körper voll leistungsfähig bleiben, dann muß die Kleidung luftdurchlässig sein; diese Bedingung müssen wir unbedingt für die Winterkleidung stellen. Der Abhärtung sind Grenzen gesetzt, die bei jedem Menschen ver­schieden sind. Man wird also keine Rorm fest- setzen können, denn ein Mensch kann mehr Kälte vertragen als der andere. Jeder sollte aber nur bas unbedingt Aötige auch im Winter um seinen Körper haben.

teilhaft. weil er den Uebergang au- der Kälte in den geheizten 3nnenraum auf bequemste Wege durch Ablegen ermöglicht.

Die weibliche Kleidung ist im großen und aanzen viel gesünder als die männliche Man braucht nicht zu glauben, daß dafür die gesund­heitliche Aufklärung verantwortlich fei; leider ist immer noch die Mode, die ohne Rücksicht auf Gesundheit diktiert, und nun zufällig einmal das Richtige trifft Die Richtigkeit dieser Behaup­tung wird ja u. a. dadurch erhärtet, daß das gesundheitswidrige Korsett wieder auitaucht, allerdings unter dem Decknamen Korselett! Im­merhin weist die Winterkleidung des weiblichen Geschlechtes Widersinnigkeiten auf. Fl)rstrümpfe an den vom Rock nicht bedeckten Unterschenkeln, am Hals aber dicke Pelze, ist ein Gegensatz, der zu ganz ungleichmäßiger Erwärmung bzw. Ab­kühlung des Körpers und damit leicht zu Erkäl­tungskrankheiten, zu denen nicht nur Schnupfen unb Husten gehören, führt Der Hals kann übri­gens viel leichter abgehärtet werden, als der Un­terschenkel _ Wenn es auch zu weit gegangen ist, nun alle möglichen Unterleibserkrankungen auf die an und für sich sehr vernünftige Kurzröckigkeit zurückzuführen, so muß doch während des Winters die Forderung gestellt werden, die Deine genügend warm zu bekleiden Ueber die sonstige Beklei- düng gilt dasselbe wie bei den Männern.

Da- Abhärten durch Luftbaden und kalte Ab­waschungen sollte im Sommer beginnen und dann durch die Uebergangszeit hindurch auf den Winter übergeleitet werden. Wer Furcht vor Erkältung hat und sich vor jedem Luftzug scheut, wer sich durch dicke Kleid""g beschwert, der ist viel ge­neigter zu Krankheiten als derjenige, der sich leicht bekleidet in der u. d^n Luft lebhaft hin und her bewegt und mit windgeröteten Wangen heimkehrt. Und beginnt man mit der Abhärtung unter Wah­rung aller Vorsicht, ohne sie erzwingen zu wollen, unter Rücksichtnahme auf die E nstellung des find- lichen Körpers schon in früher Jugend, dann braucht man auch im Winter nicht ängftlid? zu sein und kann die Kinder viel leichter bekleiden, als es noch vor 20 Jahren üblich war.

Denkt an die Vogelfütterung!

©treut tm Winter in einer gedeckten Garten- Hütte, oder an einem Fensterbrett Sämereien (Hanf, Mohn, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Hafer, Hirse) aus! Kartoffeln darf man nicht füttern, weil sie leicht verderben. Dom Drot benutzt man nur die trockene zerriebene Kruste. Achtet daraus, dah das Futter den- geln gerade bei Schneesturm und Glatteis zu- gänglich sein muh! Offene Futterhäuschen sind daher ganz unbrauchbar. Stellen sich Sperlinge in zu groher Zahl ein und verdrängen diese die anderen Arten (Meisen) vom Futterplatze, so richte man besondere Futtergelegenheiten ein, an denen die Sperlinge das Futter nicht ertei­len können. Man fülle eine halbe Kokosnuhschale mit_ warmgemachtem Talg, dem Sämereien zu­gefügt sind (c8 sind auch fettige Futterküchen zu haben, die man nur einzuschmelzen braucht), oder man nagele schmale Speckstreifen (nur itn- gesalzenen frischen Speck verwenden) an Bäume, ober benutze eine Meisenfutterglocke, die aber nur mit Hanfsamen gefüllt werden darf. Leicht kann man sich auch eine geeignete Futterkrippe anfertigen, oder ein Hessisches Futterhaus. Die Wintcrfütterung muh regelmäßig durchgeführt werden. Zwar können sich die Vögel bei mildem Wetter überall Futter suchen, es ist aber für fie wertvoll, wenn sie .wissen, wo bei Rauhreif und Schnee der Tisch für sie gedeckt ist.

Taten für Dienstag 16. Dezember

Sonnenaufgang 7.59 Uhr, Sonnenuntergang: 15.52 Uhr. Mondaufgang: 3.54 Uhr. Mond­untergang 13.25 Uhr.

1770 Ludwig van Beethoven in Bonn geboren. 1878 der Schriftsteller Karl Gutzkow in Frank­furt a. M gestorben.

Geld gehört nicht in Briefe.

DSR. Weihnachten steht vor der Tür. Ge­schenke werden versandt, leider auch häufig in Form von Geldscheinen in gewöhnlichen oder ein­geschriebenen Briefen. Diese Der e.idungsart ist aber falsch^ denn Briefkastenräubern sind seht oft namhafte Geldbeträge in die Hände gefallen. Die Aichtankunft eines Briefes mit Geld ist für den Absender wie für den Empfänger stets mit Aerger, Vetdruh und vor allem mit Schaden verbmnäm, | weil die Post für Verlust oder 'Beraubung ge-

Die Burgersteuersatze in Hessen. Durch das vorn Hessischen Landtag jetzt beschlossene Gesetz über den Landessatz der Bürger- ft e u e r ist festgelegt worden, daß als hessischer Landessatz der Bürgersteuer die in der Notoerord- uuna des Reichspräsidenten vorn 26. Juli bestimm- ten Mindestsätze gelten. Diese Mindestsätze be- zisfern sich in der niedrigsten Stufe auf 6 Mark für selbständige Personen und 3 Mark für Ehefrauen und Personen über 20 Jahre ohne eigenes Einkorn- chen. Die Sätze erhöhen sich von Einkommen über 8000 Mark ab in mehrfacher Staffelung.

Der Silberne Sonntag brachte ge­stern unserer Stadt einen erheblich stärkeren Verkehr von auswärts, als man ihn am Kupfer­nen Sonntag bemerken konnte. Die Reichsbahn muhte am Rachmittag die Züge aus Richtung Gelnhausen und Fulda verstärkt fahren, um den Erfordernissen des Verkehrs gerecht werden zu können; auch aus Wetzlar war der Zustrom von Kaufinteressenten nach Gießen sehr gut. Weiter wiesen die Kraftomnibusse der Reichspvst und der Kraftverkehrsgesellschaft Hessen auf allen nach Gießen führenden Strecken gegenüber dem Vorvnntag einen erheblich stärkeren Verkehr auf, auf manchen Linien der Reichspost war es sogar notwendig, Sonderfahrten einzurichten und dazu verstärkte Verkehrsmittel bereitzustellen. Wenn trotz dieses erheblichen Besuches von aus­wärts der Passanten-Deickehr in den Straßen am Rachmittag nicht so umfangreich war, wie am Kupfernen Sonntag, so kann man diese Er­scheinung wohl nur damit erklären, dah die Gie­ßener Einwohnerschaft in Anbetracht des schlech­ten Wetters gestern nachmittag darauf verzich­tete. so rege wie am Dorsonntag auszugehen und sich an dem Weihnachtsbetrieb zu beteiligen. In erfreulichem Gegensatz zum Kupfernen Sonntag konnte man gestern auch feststellen, dah in zahl- reichen Geschäften ein lebhafterer Kaufbetrieb als am Dorsonntaa herrschte, der auch in den zahlreichen, mit Paketen zum Dahnhof pilgernden Personen sichtbar in Erscheinung trat. 3m gan­zen gewertet, muh man freilich sagen, dah bis bis jetzt das Weihnachtsgeschäft hinter dem Er­gebnis des Vorjahres immer noch ansehnlich zurückgeblieben ist.

* Warnung vor Störung des Rund- f u n k s. Vom Polizeiamt wird mitgeteill: Rund- funkempfangsanlagen werden in steigendem Maße durch Störungen beeinträchtigt, die von anderen elektrischen Geräten, z. B. Föhnen, Haarschneide­maschinen, Heizkissen usw. und ganz besonders von Hochfrequenzbestrahlungsapparaten (Hochfrequenz- Heilgeräten) ausgehen. Sämtliche Besitzer derartiger Geräte werden ersucht, diese mit Störschutz zu ver­sehen, oder sie nur außerhalb der festgesetzten Haupt- rundfunksLndezeitLN zu benutzen. Hochfrequenzbe- strahlungsapparate dürfen nur dann betrieben wer­den, wenn sie das VOL.-Zeichen zum Nachweis der

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