Rundfunkprogramm
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Partner ist Hans Heinz --------------
Bühnentenor. Der Film bringt außer Käthe Dorsch noch das Tonfilmdebüt dreier prominenter Bühnen-
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Vaterland. 3ene jungen Menschen von Lange- marck und DiMuiden mit der ungeheuren Opferfähigkeit, dem geradezu klassischen Heldentum, der Hingabe ohnegleichen, die durch Rot und Tod über die Schlachtfelder Flanderns stürmten, mahnen den Stahlhelmstudenten zu treuer Pflichterfüllung Schulter an Schulter mit den alten Frontsoldaten, die sich aus allen Schichten des Volkes zu treuer Kameradschaft im Stahlhelm vereinigt haben.
** Oefsentliche Bücherhalle. 2m Oktober wurden 1383 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 943, Zeitschriften 89, Iugendschristen 43, Gedichte und Dramen 14, Literaturgeschichte 5, Länder- und Völkerkunde 82, Kulturgeschichte 3, Geschichte und Biographien 112, Kunstgeschichte 9, Naturwissenschaft und Technologie 31, Heer- und Seewesen 2, Haus, und Landwirtschaft 6, Gesundheitslehre 12, Religion und Philosophie 14, Staatswissenschoft 22, Fremdsprachliches 6 Bände. Nach auswärts kamen 4 Bände. Auswahl aus dem Zugang neu aufgenommener (z. T. gestifteter) Werke. Roman: Bengt Berg: Die Mutterlosen: Th. Birt: Roxane: A.E. Brachvogel: Des großen Friedrich Adjutant: L. Cohen: Die Pard- ways; P. Dörfler: Als Mutter noch lebte: K. Hofer: Rückzug von Moskau: M. Ielufien: Caesar: F. Lienhard: Das Landhaus bei Eisenach: M. Ossorgin: Der Wolf kreist: P. Schreckenbach: Der deutsche Herzog: K. Waggerl: Brot: E. Zahn: Brettspiel des Lebens. Länderkunde und Reisen: C. Bronner: Münzenberg: Die rote Erde, Heimatbuch für Westfalen: A. Kaufmann: Ewiges Stromland (Land unb Mensch in Aegypten): H. Köhl: Unser Ozeanslug: Fritjof Nansen: Durch den Kaukasus: C. Roh: Der unvollendete Kontinent (Australien): C. W. Schmidt: Das schöne Deutschland. Lebensbeschreibung: Bill Arnold Drews, Staots- minister a. D.: Freiherr vom Stein: Rosa Kaulitz. Niedcck: Die Mara (Das Leben einer berühmten Sängerin): Helen Keller: Mitten im Lebensstrom: C. H. Unthan: Das Pediscript (Aufzeichnungen aus dem Leben eines Armlosen): 2oh. Werner: Fran- ziska von Altenhausen. Geschichte, Staatswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft: E. Bethcke: Politische Generale: K. Th. v. Eheberg: Grundriß der Finanzwissenschaft: Karl Marr: Das Kapital: W. Nicolai: Geheime Mächte: 2-W. Reichert: Boung-Plan, Finanzen und Wirtschaft: Alfred Wien: Stadt in den Wolken. Naturwissenschaft: R. Barink: Einführung in die anorganische Chemie: H. Günther: 2m Reiche Röntgens: L. Klein: Unsere Wiesenpflanzen: Zustus von Liebig: Reden und Abhandlungen. Bildende K u n st : Kunst und Künstler (2llustrierte Monatsschrift), Zahrgang 1928 29.
' Allgemeiner Deutscher Frauenverein. Ortsgruppe Gießen. Man schreibt uns: 3m Gasthaus „Hindenburg" fand vor kurzem die Generalversammlung des Allgemeinen Deutschen FrauenvereinS. Ortsgruppe Gießen, statt. Aach einigen begreifenden Worten ber ersten Vorsitzenden, Frau Seid, wurden der Kassenbericht und der 3ahresbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr verlesen. Sodann sprach Frau Seib über die Arbeitspläne der Ortsgruppe für das kommende Jahr, das in der Hauptsache wiederum der staatsbürgerlichen Schulung der Mitglieder gewidmet sein soll. Cs sind neben verschiedenen Besichtigungen von städtischen Betrieben, von Siedlungen unb Fabriken. Vorträge geplant über das Bankwesen, über städtische Finanzen, über die Schädigung der Frauen durch den Beruf, das Mädchenschulwesen in Amerika u. a. Die Rednerin sprach die Hoff-
Betrieb betroffen hat.
df. Langsdorf, 14.Rov. Linier Frauen- verein hat wieder mit jcmcn Zusammenkünften begonnen. Die in diesem Winter anzufertigendcn Arbeiten sollen der Zuflucht in Gießen zuslicßen. Von nun ab soll wöchentlich einmal Fraucnabcnd sein, damit die Arbeit ersprießlicher und eingehender wird. Da die feit- '»erige erste Vorsitzende, Frau M. Glück, den Vorsitz niederlegte, schritt man zur Reuwahl. Mit großer Mehrheit wurde Frau Pfarrer H e y- m a n n gewählt. Die beiden anderen Vorstandsmitglieder bleiben im Amt. — Wie verlautet, sollen von nun an auch in unserem Rachbar- und Filialdorf Frauenabende stattfinden, deren Leitung und Gestaltung wie hier in den Händen des Ortsgeistlichen liegt.
Kreis Schotten.
§ II l r i ch st e i n. 14. Rov. Am Mittwoch wurde hier der alljährlich wiederkehrende „Kalte Markt" abgehalten, zu dem sich bei dem günstigen. trockenen Herbstwetter die Besucher von hier und aus der Rachbarschaft zahlreich einfanden. An den Ständen entwickelte sich in den frühen Rachmittagsstunden reges Treiben, die Verläufer dürften rttit dem Geschäftsgang meist leidlich zu- rieden gewesen sein. — Eine erfreuliche Verbesserung hat der Fußweg von hier nach Fel-dkrücken erfahren. Auf der Strecke von der Kimpelsmühle bis zum Wald — den og. „Rädern" — sind auf beiden Seiten breite Entwässerungsrinnen ausgehoben worden. Die Strecke, die immer außerordentlich unter der Rässe litt und stellenweise kaum passierbar war, ist nun weit trockener geworden, eine große Annehmlichkeit für die vielen, besonders die Einwohnerschaft Feldkrückens, die auf die Benutzung des Fußwegs in jeder 3ahreszeit angewiesen sind.
)-( R u p p e r t S b u r g, 14. Rov. Dieser Tage konnte die hiesige Krankenscywester Christine Schad ihr 25. Di en st j u & i la u m begehen. 22 3ahre lang war sie im Dekanat Schotten tätig, seit 3 3ahren wirkt sie in unserer Gemeinde. Durch ihre aufopfernde stete Hilfsbereitschaft hat sie sich große Wertschätzung erworben. 3n Anbetracht ihrer Verdienste fand eine 3ubiläumSfeier statt, zu der nicht nur die Mitglieder der Gemeinde, sondern auch viele Gratulanten aus Schotten, Laubach usw. erschienen Darbietungen des Posaunenchors, des Männergesangverrins, Gedicht- vorträge junger Mädchen verschönten die Feier. Pfarrer D. Fritsch begrüßte die Anwesenden, Pfarrer Römer (Schotten), der Leiter dcs Dekanatsmissionsvereins, sprach über die Entwicklung der Diakonie, ihre segensreiche Arbeit im Dienste christlicher Rächstenliebe, würdigte besonders die Verdienste der 3ubilarin und überreichte ihr zum Zeichen der Anerkcmnung für ihre Arbeit das schlichte silberne Diakonissenkreuz. Der Seelsorger des Oberhessischen Schwe» sternkreises, Pfarrer Kornmann (Laubach), überbrachte die Glückwünsche des Verbandes und schilderte in ernster Weise die Größe und den Wert seelsorgerischer Betätigung. Er übergab der 3ubilarin einige Bücher als Geschenk. 3m Ramen der Gemeinde Ruppertsburg wurde der Schicester von Bürgermeister HoyY ein Sessel als Zeichen der Anerkennung zuteil. Dr. Philipp (Laubach) zollte der Schwester für sich und im Ramen seiner Kollegen Dr. Reucn- Hagen und Dr. M a s s i n g, die ebenfalls an der Feier teilnahmen, Anerkennung und Dank. Als letzter Gratulant überreichte Pfarrer v. F r i t s ch im Ramen der Kirche die Plastik „Segnender Christus" von Thorwaldsen. Die würdige Feier fand mit einem gemeinsamen Gesang ihr Ende.
I Ober-Lais, 14. Rov. Reben der hiesigen Gcmeindeschäferci, die noch etwa 200 Tiere umfaßt, hat ein hiesiger Schäfer eine Privätsch ä f er e i, zunächst allerdings in engem Rahmen. eingerichtet. — Die Bautätigkeit war in diesem 3ahre hier, im Gegensatz zu früheren 3ahren, ganz unbedeutend. Reubauten wurden ü^rhaupt nicht errichtet. Rur ganz wenige der hier sehr zahlreichen Maurer fanden bet Errichtung einiger auswärtiger Bauten vorübergehend Olt beit, während die hiesigen Zimmerleute gar nicht in Tätigkeit treten konnten. So werden diese Leute, die früher in jedem Winter, in der Holzhauerei der benachbarten Staats- und Gemeinbewaldungen Beschäftigung fanden, von den Einschränkungen, die auf Veranlassung der Arbeitsämter bei der Holzhauerei sowohl durch Verkleinerung der Rotten, als auch durch Verengung des Kreises der Zugelassenen geplant sind, ganz besonders hart betroffen. <
Y Glashütten, 14. Rov. Dieser Tage feierte unser Polizeidiener Heinrich Ott in bester körperlicher urrd geistiger Frische feinen 8 3. Geburt s t a g. Der Jubilar ist der einzige hier noch lebende Veteran von 1870, ZI und zugleich ältester Einwohner unseres Dorfes. 3m nächsten Jahre kann der betagte Mann fein 50. Jubiläum als Polizeidiener feiern.
Kreis Alsfeld.
mr. Schwarz, 14. Noo. Der Lehrer der hiesigen 2. Schulklasse, Schuloerwalter K. Söhnaen, wurde nach Allendorf versetzt. Er hat an unserer Schule mehr als zwei 2ahre gewirkt unb sich als gewissenhafter, fleißiger Lehrer erwiesen. Man sah ihn ungern scheiden. An seine Stelle ist Schulverwalter Georg Peter aus Darmstadt getreten.
nung aus, daß die Arbeit der Ortsgruppe einen immer größeren Mitgliederkreis werben möge: schließlich erstattete sie den Bericht über die 36. Generalversammlung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins, bte im Oktober in Frankfurt stattgefunden hat. Die Rednerin legte dar, daß diese Zusammenkunft mehr als eine Tagung gewesen sei, denn durch das hohe Riveau des Dargebotenen bedeutete sie eine tatsächliche Schulung für die Teilnehmerinnen. Wie groß der Gewinn dieser Tage war, ging deutlich aus den Mitteilungen der Vortragenden hervor, die den Zuhörerinnen ein gedrängtes und doch außerordentlich lebhaftes und gehaltvolles Bild jener Tage zu geben verstand. So haben auch diejenigen, die an der Frankfurter Tagung nicht teilnehmen konnten, doch den Geist dieser bedeutsamen und anregenden Stunden mit ihren vielerlei Vorträgen. Aussprachen und Besichtigungen in sich aufnehmen dürfen.
Oberheffen.
Landkreis Gießen.
* Allendorf (Lahn), 15. Nov. Der Christlichnationale Reichsverband ländlicher Arbeitnehmer hält am Sonntag, 16. November, 14.30 Uhr, hier im Gasthaus „Zum Bahnhof" eine F o rftarbeiter- Versammlung ab, in der über die von der Hessischen StaatsforstverwaUung herausgegebenen Richtlinien über Neueinstellung der Holzhauer, über die Akkordverhandlungen und die wichtigsten Bestim. mungen des Arbeitslo cnversicherungsgefetzes Aufschluß gegeben werden soll. (Siehe heutige Anzeige.)
z Rödgen, 14. Rov. Die Bautätigkeit war in diesem 3ahre in unserem Dorfe nicht sonderlich belebt. Es wurden nur zwei Reubauten errichtet: ein zweistöckiges Haus von dem Reichsbankbeamten Becker unb ein ebenfalls zweistöckiges Haus an der Dusecker Straße von dem Arbeiter Balser. Beide Häuser sollen im Lause des Winters noch bezogen werden. — Zur Zeit wird unser Kirchturm durch den Dach- deckermeister Kröck (Ci:ß:n) repariert. 3m Rachsommer hatte der Blitz dort eingeschlogen, wodurch die Arbeiten dringend nötig geworden waren. — Die Bonitierungsarbeiten bei der Fel dbereinigung gehen ihrem Ende zu. Sie waren recht schwierig unb zeitraubend,
• Bersrod, 14. Rov. Am Samstag hielt der hiesige Kleinkaliber-Schützenverein seine diesjährige Herbst-Hauptversammlung im Vereinslokal ab. Der 1. Vorsitzende Georg Roll leitet die Verhandlungen. Die Versammlung beschloß, das dem Verein für das 3ahr 1931 übertragene 2. Kreisschieben vom „Schießkreis Gießen-Rord" in Anbetracht der geplanten Erweiterungsbauten am Schiehstand um ein 3ahr zurückzustellen. Die Erweiterungs- arbeiten sollen indessen mit Energie in Angrif genommen werden. Eine rege LlliSsprache entspann sich über die Ausübung des Schießsports im Winter. Es wurde angeregt, das Dreieckzielen zu pflegen, um damit eine allgemeine Verbesserung der Schießleistungen herbeizuführen.
t Treis a. d. Lda.. 14. Rov. Der Kriegerverein „Germania" hielt feine Vierteljahrsversammlung bei Kam. Kehr dahier ab. Kam. Wilhelm Euler berichtete ausführlich über den Ausgang des VerbandssHiehens der Krieger- kameradschaft „Hassia", bei dem zwei Dereins- mitglieher, Schuch unb Euler, ersterer einen, letzterer drei Preise erhalten haben, darunter die goldene Ehrennadel unb eine Bronzebüste Bismarcks. Letztere stiftete er dem Verein. Die
Schiehabteilung beS Vereins wird sich auch km nächsten 3ahre am Verbandsschicßen beteiligen. Rach Erledigung weiterer geschäftlicher Mitteilungen wurde die zahlreich besuchte Versammlung vom Vorsitzenden, Förster Ding, geschlossen. — Die Maul- und Klauenseuche ist in unserer Gemarlung. in der sie feit Anfang 3uli herrschte, endlich erloschen.
• Grünberg, 14. Rov. Der Reichsbahnsekretär 3 oft Pfeffer vom hiesigen Bahnhof konnte am 8. Rovember auf eine 2 5jährige Dienstzeit bei der Reichsbahn zurückblicken.
• Hungen, 14. Rov. Zu dem am Dienstag berichteten Unfall eines Hu ngencr Mietautos in der Gegend von Grünberg teilt uns die Auto Vermietung Albert Enaeler in Hungen mit, daß der Unglücksfall nicht ihren
heutigen Anzeige ersichtlich.
— „2 t a I i e n", seine Schönheiten von Rom bis Sizilien, werben am morgigen Sonntagoormittag im Licytspielhaus, Bahnhofstraße, in einer Kulturfilm- Vorstellung gezeigt. Das Filmwerk bürste sicher viele Freunde finben.
— Vom Lichtspielhaus, Bahnhof- straße, wirb uns geschrieben: Der Groß-Tonsilm „Die Linbenwirtin" geht ab heute über bie Leinwanb. Käthe Dorsch, bie nun auch für den Tonfilm ge- rourbe, ist bie Trägerin der Titelrolle. 2hr ist Hans Heinz Bollmann, ber bekannte
Sonnlag, 16. Rovember.
7 ilfir (Bon Hamburg): Hasenkonzert. 8.15: Katholisch: Mo g nfeier. 9 3D: Orgel.v zert. Werke französische: Meister. 10 15: .Die Künstler Rede", Dortrag von Dr. Karl Wvllf, DocSXn. 10 45: Stunde des Thorgesangs deS Mänrerguartetts Langen. 11.30: „Die Kunst des Sprechchors'. Dortrag von Dr. WUHelm Leyhausen, Berlin. 12: Konzert. 13: Zehnminutendienst der Landwirt- scha^ slammer Wiesbaden. 13.30 (von Köln): Konzert dcS Orchesters deS Westdeutschen Rundfunks. 14 (aus Freiburg): Stunde der 3ugenb. 15: Stunde des Landes. 16: Konzert te3 Rundfunk- orch-sters. 18: Stunde des Rhein-Mainischcn Verbandes für Volksb'.l.ung: „Tolstois Flucht", Vortrag von Herbert 6ch:ffler, Frankfurt a. M. 18.25: Friedrich WUHelm von Stcuben", Vortrag von Dr. Hermann Wendel. 19.30 (auS Mannheim): Klaviermusik. 20: Das Extemporale. Lustspiel in drei Akten von H. Sturm unb M. Färber. 21.30: Vo'ls üml.chrs Richard-Wagner-Konzert des Rundfunkorchesters.
Montag, 17. Rovember.
7.30 biS 8.30 Ähr: Frühkonzert. 12.20: Schall- plattenko. z:rt: Brahms-Lieder unb Klav.crlom- positionen. 15: .Beim Weltrekordmann auf dem Dau", Reportage von Ernst Rebhut. 15.20: „Ein rheinischer Webeijunge erzählt". Improvisation von Paul Laven. 16.30 (von Berlin): Untcrhal- tunc’,6mullf. 18.05: „Das System Irigoyen und sein Fall ', Dortrag von Professor AlsonS Goldschmidt. 18.35: Aus der Urgeschichte des Menschen: „Die Lebensweise des Menschen der Urzeit", Dortrag von Professor Dr. Fritz Drevermann. 19.05: Englischer Sprachunterricht. 19.30: Stunde der Kammermusik. 20.15: Do-tragsstunde. Dr. Wilhelm Leyhausen. 20.45 (aus Prag): Ernfonickonzert. 22.20: Tanzunterricht. 22.50: Tanzmusik.
Dienstag, 18. Rovember.
7.30 bis 8.30 Mr: Frühkonzert des Rundfunk- quintet:». 12.20: Schallplattenkonzert: Leichte Unterhaltungsmusik. 15: Haussraucn-Rachmi tag. 16: Rachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 13.05: .Moderne Seelenforschung", Vortrag von Dr. Hermann v. Müller. 18.35: „Dom allen Danzig II.“, Dortrag von Dr. Erich Wunderlich. 19.05 «aus Mannheims: „Die Arbeitsweise des Graphologen", Dortrag von Dr. Else Kronheimer. 19.30 (aus dem Großen Saal deS Gustav-Siegle-Hauses Stuttgart): Dolksmusikabend. 20.30: Scizzenbuch der Zeit. 21.30 (aus Freiburg): Max-Reger- Stunde.
Mittwoch, 19. November.
8.30 Uhr (von Kassel): Morgenfeier, veranstaltet von der Evangelischen Landeskirche Hessen- Kassel. 10: Stunde des Chorgesangs. 11: Dichtung und Dichter des Herbstes. Dorgetragen von Prof. Friedrich Karl Rordemeyer. 12: Konzert deS Rundfunkorchesters. 14: Stunde der 3ugenb. 15 (aus dem Terliner Sportpalast): Allerfeelenkund- gebung der katholischen 'Aktion Berlin. 16: Rach- mittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.35:
schritt auch aus diesem DerufSgebiet Neuerungen geschaffen, die bie Arbeit erleichterten, doch, müsse trotzdem jeder, der den Berus des Schlossers ergreifen will, erst reiflich überlegen, ob er dazu geeignet ist.
Obermeister Wagner wieS in seinem Referat besonders daraus hin, daß gutes Auffassungsvermögen, abgeschlossene Schulbildung unb besonders guter Geschmack Dorbedingung für bie Erlernung des Berufes „Maler und Weißbin^ der" seien. Mode und Geschmack wandelten sich stets mit der Zeit; der gute Maler und Weißbinder dürfe nicht auf dem in der Lehre erlernten Stil stehenbleiben, müsse auch zur Um- ftellung fähig sein.
Die Ausführungen der Referenten wurden verschiedentlich durch gute Lichtbilder ergänzt.
Bornotizen.
— Tageskalender für Samstag. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Die Lindenwirtin" (mit Käthe Dorsch). - Astoria-Lichtspiele: „Der tolle Reiter" und „Deutsche Herzen am deutschen Rhein". — Paddlergilde Gießen e. 03.: Stiftungsfest. — Mtv.: Winterfest, 20 Uhr, auf der „Liebigshöhe". — Reichövcrband der Zivildienst - bcrcdjligtcn: Monatsverfarnrnlung, 20.30 Mr, in der „Stadt Lich". — Geflügel- und Dogelzucht- verein Gießen u. Hing.: Monatsverfarnrnlung, 20.30 Mr, bei Henkel, Walltorstrahe.
— Tageskalender für Sonntag. Stadttheater (Goethe-Bund): „Der Brückengeist", von 11.30 bis 12.45 Mr: „Reidhardt v. Gneise- nau", 18 bis 20.30 Uhr. — Lukasaemeinde: Kirchenkonzert, 20 Mr, in der Iohanncskirchc. Gießener Konzertverein: Rosö-Quartett, 17 Uhr, in der Univerfitätsaula. — Daulunst-Aus- flellung: Architekt D. W. B. Höger (Hamburg), im „Einhorn" am Kirchenplatz. — Deutschnationaler Handlungsgehilfen-Derband: Derusswett- kämpfe, 9.45 Uhr, in der kaufmännischen Berufsschule. Liebigstrahe. — Ausstellung von Schüler- zeichnungen: 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr, in der Pestalozzischule, Rordanlage. — Dolksnationale Reichsvereinigung: Oefsentliche Kundgebung (Redner: Artur Mahraun), 15.30 Ubr. in der Turnhalle am Oswaldsgarten. — Kreiskartell Giehen-Land: Dersammlung, 13.30 Uhr, im „Aquarium", Walltorstrahe. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: 11.15 Uhr: Kulturfilm „Italien": abends: „Die Lindenwirtin" (mit Käthe Dorsch). — Astoria-Lichtspiele: „Der tolle Reiter" und „Deutsche Herzen am deutschen Rhein".
— Aus dem Stadttheaterbureau wirb uns geschrieben: Sonntagmorgen 11.30 Uhr erster Tag bes Kammerfpielzyklus in Derbinbung mit bem Goethebunb. Zur Ausführung gelangt von Julius Maria Becker: „Der Brückengeist". Die Spielleitung hat Jntenbant Dr. Prasch. Sonntag, 18 Uhr, als Frembenvarstellung zu ermäßigten Preisen „Neibharbt von Gneisenau">von Wolfgang Goetz, Spielleitung Walter Bäuerle. Durch technische Aen- berungen kann bie Spielbauer von drei Stunben programmäßig eingehalten werben. — Montag, 17. November. 15.45 Uhr, Schüleroorstellung: „Kabale unb Liebe" von Friedrich von Schiller. — Auf vielseitigen Wunsch wirb am Dienstag, 18. November, bas Bereinigte Operettentheater Bochum-Ham- born nochmals mit „Land bes Lächelns" gastieren. Da bei ber letzten Aufführung ein ganz außerorbent- lich starker Zubrang war, hat bie Intendanz, um auch den Theaterbesuchern der Umgebung einen Besuch dieser Operette zu ermöglichen, auf Mittwoch, 19. November, als letzte Aufführung die Operette als Fremdenvorstellung angesetzt. Beginn der Vorstellung 18 Uhr.
— Christliche Versammlungen. Man schreibt uns: Auch in diesem Jahre werden im Saale des Cafe Leib während der Totensonntag- Woche Dorträge gehalten, die der ernsten Zeit entsprechen und für viele, die in christlicher Verbundenheit gerne das Evangelium hören, einen Sammelpunkt bilden werden. Die Zusammenkünfte können bei freiem Eintritt und ohne Erhebung einer Kollekte von jedermann besucht werden. Die Themen der einzelnen Vorträge sind auS der
„Erlebnisse in einem rheinischen Kohlenbergwerk. Vortrag von Gustav Decker. 19.05 (auS Mannheim): „DaS Rätsel der Knotenschnüre im Reiche der Inka", Vortrag von Dr. Karl Menninger. 19.30: LutherS Glaube. Don Riearda Huch. 23.15 (auS dem großen Saal des SaalbauS Frankfurt am Main): DußtagSko zert. 21: Reue Musik der Rationen.
Donnerstag, 20. Rovember.
7.30 bis 8.30 Uhr: Frühkonzert. 12.20: Schall- plattenko zert: Zither-, Sch ammelmusik und andere vollS.ümliche Instrumente. 15: Stunde der Jugend. 16 (aus Wiesbaden): Konzert des Kur- orchrsterS. 18.05: Zeitsragen. 18.30: „Eine Viertelstunde Deutsch". 18.45: ..Der Komponist Igor Strawinsky". Einführungsvortrag in das 4. Vor» und Montagskonzert von Hans Rvsbaud. 19.05: Französischer Sprachunterricht. 19.33 lvon Berlin): Zeitbericht. Die Eröffnung des englischen Parlaments. 20.10: Studiovorführung des neuen eiek.ro- akustischen Instrumentes „Hellertion". 20.55: Funk.eporter erzählen. 21.25: GeanaS-vnzcrt Walter Sehneider anläßlich seines 25. Bühnenjubiläums am 5ranffut.ee Opernhaus. 22.45 bis 24: Tanzmusik.
Freitag, 21. November.
7.30 biS 8.30 Uhr: Frühkonzert des Rundfunk- guin'.etts. 12.20: Schallplattenkonzert: Un erhal- tunasconzert. 15: „Gegenwärtige psychologische Richtungen und ihre Bedeutung für den Unterricht", Dortrag von Lehrer Erich Augenreich 15.25: „Jugend in Rot", Gespräch jugendlicher Erwerbsloser mit Iugendlcitec Willi Obländer und Paul Laven. 16 (Gießen): Miliiärkonzert des Musikkorps des 1. Hess. Grenadier-Bataillons 15. Ins.-Regis. Gießen. 18.05: Buch und Film. 18.35 (aus Mannheim): Aerztevortrag: „Blut undDlut- krankheiten". 19.05: Lieder zur Laute. 19.45: Weihespruch zur Inbetriebnahme deS Großsenders Dürrmenz-Mühlacker. 20 (aus dem Festsaal der Liederhalle Stuttgart': Konzert. AuS deut- scheu Opern. 22.10: Schwäbische Stunde: Sieben Schwaben. 23.15: Aeltere Tänze. 0.03 b.s 1 (aus Karlsruhe): Tanzmusik.
Samstag, 22. Rovember.
7.30 bis 8.30 Uhr (von Gießen): Militärkonzert des Mu ikkorps des l.Hess. Grenadier-Bataillons 15. Inf.-Regts. Gießen. 10.20 bis 10.50: „Don deutscher Jugend in Chile", Dort.ag von Dr. Wahrhold Trascher, Stuttgart. 12.20: Schallplattenkonzert. 13.30: Stdrungsschallplat e mit E.- klärung. 14.30: Stund« der Jugend. 16: Rach- mittagskonzert des Rundfunkorchesters. 17: Der Sender. Ein Weihespiel anläßlich der Inbetriebnahme des Rundfunk Großsenders in Mühlacker. 18.05: „Die Bedeutung der Arbeitsgerichtsbarkeit für das Handwerk', Dortrag von der Handwerkskammer Kassel. Hanau. 18.35: „Die Arbeiterfrau und ihre Kinder", Dortrag von Frieda Rudolph. 19 05: Spanischer Sprachunterricht. 19.30: Klavierkonzert. 20.15: Dramat.schr Stunde. 21.45: Konzert des Rundfunkorchesters: Mozart — Weber. 23.30 bis 24: Tanzmusik deS Rundfunkorchesters.
größen.
•* Dic Rechtsmittel in Steuersachen. In den von Bücherrevisor Hermann Will zu Gießen herausgegebenen „Aktuellen Steuerfragen" (Rundschreiben Rr. 21) lesen wir: Für die Einlegung von Rechtsmitteln in Steuerfachen bestehen bestimmte Fristen, in der Regel ein Monat ab Zustellung. Sie sind nur gewahrt, wenn die Rechtsmittel an der richttgen Stelle eingelegt sind. Geschieht die Einlegung an falscher Stelle, so gilt sie nur als rechtzeitig, wenn die falsche Stelle innerhalb ber Frist das Rechtsmittel an die richtige weiterleitet. In einem Falle, in dem das nicht geschehen war. hat der Reichsfinanzhof aber „Wiedereinsetzung in den vorigen Stand" (sog. Rachsichteinräumung nach § 68 RAO.) gewährt, weil er — es handelte sich um das Derschen des Bureauangestellten eines Steuerberaters — annahm, daß es sich um „unverschuldete" Fristversäi mnis handelte. Interessanterweise bemerkt der Reichsfinanzhof, daß cs eine Anstandspflicht der falschen Stelle gewesen fei, das Rechtsmittel an die richtige Stelle weiterzuleiten; er habe auch deshalb die Rachsicht erteilt, weil die falsche Stelle unsachgemäß diese Weitergabe unterlassen habe.
" Langemarck-Gedenkfeier. Man berichtet uns: Die Hochschulgruppe Gießen im Stahlhelm-Studentenring Langemarck versammelte sich am Dienstag in der Ehrenhalle der Universität, um in schlichter Form der Gefallenen von Langemarck durch die Riederlegung eines Kranzes an der Gedenktafel seiner Kameraden zu gedenken. „Westlich von Langemarck drangen junge Regimenter mit dem Gesang: „Deutschland, Deutschland über alles!" gegen die feindliche Stellung vor und nahmen sic", so tautet der Heeresbericht vom 11. Rovember 1914. 3n heißer ßiebe zu Doll und Heimat opferten in jenen schweren Rovembertagen auf Flanderns Schlachtfeldern über 10 000 studentische Kriegssreiwilliae ihr Leben fürs Daterland. Der junge Stahlhelmstudent, der in jenen Frontsoldaten fein Vorbild sieht, eifert, fern von jeder Parteipolitik, jenen Helden nach in der opferfreudigen Hingabe fürs


