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Wirtschaft

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Datum

14 10 | 15 10

a. 2TL

Devisenmarkt Berlin Frankfurt

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Berlin, 15.Oft. (OB. Funkfpruch.) Vie Be­legschaften der am Berliner Metallkartcll beteiligten Betriebe sind der gestern ausgcgebencn Streikparole des Metallkartells nahezu einheitlich gefolgt, wie mir erfahren, find bis zur Mittagsstunde rund 126 000 Metallarbeiter in den Ausstand getreten. 3m Einverständnis mit den beteiligten Gewerkschas- ten sind lediglich die über 60 Jahre alten Arbeiter und die Kriegsbeschädigten in den Fabriken ge­blieben. Der Beginn des Streiks hat sich ohne Rei-

CBorfc ohne besondere Die Grundstimmung vor allem die Kurs- Reuyorker Börse bei­grobem Geschäft noch

15

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berg-Sau. :3 (0:0).

Netnfounb.

taO auf einer intourf entfaltete Jjafer bis zur Ären Erfolg lrchbruch buchten sich. Die Turner Dal überioun- ig, das Ehrentor schärfer, die und stellten

Briefkasten der Redaktion.

lt-iechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

len wird heule nachmittag zusammentreten, um zur Lage Stellung zu nehmen. In unterrichteten Kreisen wird erwartet, daß der verband seinen Mitgliedern die Annahme des von den Arbeitnehmern ab- gelehnten Schiedsspruches empfehlen wird.

Strafanträge im Bombenlegerprozeß.

Altona, 15. Oft. (Sil. Drahtmeldung.) Ober­staatsanwalt Gollnick stellte im Dombenlegerpro- zest Miltwochmittag folgende Strafantrage. Es sollen erhalten der Angeklagte Heim 10 3abrc Zuchthaus, Dolck 6'/, 2ahr Zuchthaus, Aickel 7 Jahre Zuchthaus, Schmidt 6 Jahre Zucht­haus, Weschke 5 Jahre 1 Monat Zuchthaus, Hampkens 3 Monate Gefängnis, Salomon Freispruch /zwei Angeklagte Ge ängnis, die übri­gen Angeklagten Zuchthausstrafen von zw«l bis

:1 (1:1).

-amschasten sehr in Führung zu ch Ahbach besser inten Lieg sicher«

19:2 (3:2).

Tige Mannschaften gegenüber. Meseck J kämpfen, konnte re Lpieleisahrung sieg und Punkte

Letzte Nachrichten.

Streikbeginn in der Berliner Metallindustrie.

Bereinigte Stahlwerke .

Ctaöi Minen 1 Kaliwerke Aickersleben . . . Kaliwerke Westeregeln . . . Kaliwerke Salzdetfurth . . .

®. Farben-Jndustrie . . . Donamit Nobel.....

Eckeideanstalt fflolbfdimibi ...... RiligerSwerke ....... Meiallaelelllckakt

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jelben 0:0 abgebt. , mußte bereits vor -gebrochen werden. orf 11:5 (0:3). ilen Bezirks ergab rieten Sieg ßon en sich ein ebenk : ersten Wie roar nschost, zumal bi regelmäßig zu spät den sich die Mcr. ad Unsicherheit hr itor zu. Die letzten Wen.

>nd - Id. Londor, ient 5:3.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M . 15. Okt. Tendenz: freund­lich. Der Ausbruch des Metallarbeiterstreifes

75

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135,75

50

llv.r.) 2:2.

ft 2nter.

Kros. in V N'cht am ' iet9i iolgmbt L unentsch. Pttr,

ch neben ihm ins mes. Veit ausge« Auisiack hatte sie en nicht mehr m ^sHe^ander Mchlagader. ünD brem Profil. sein-DaMrd- onbetn mmersort ch begeistert.

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Stirn, sagte dmm mit der Mx i ich nnch tv'eoer

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Vuseck über Weilburg triumphieren. Der Sieger zeigte eine ansprechende Form und gewann ver­dient. Weilburg stellte eine sehr fampsfreudige Elf, deren linfer Verteidigungsspieler besonders hervortrat. Vorher spielten die beiden Referve- mannschaften/ Großen-Duseck verlor mit 7:2.

Wiesbaden

schlägt Mainz im Schwimmen.

In Wiesbaden tarn ein Schwimm-Städtefamps zwischen Wiesbaden und Mainz zum Austrag, den die Wiesbadener Qkrtretung mit 25:17 Punkten für sich entschied. Das Programm um- faßte fünf Staffeln, von denen Wiesbaden vier gewann, und zwei Wasserballspiele, wobei Wiesbadens K-Mannschaft 4:2 siegte, während sich die ^-Mannschaften unentschieden 5:5 trennten.

in Berlin wurde von der Besorgnis ausgenommen, war freundlich, wozu erholungen der gestrigen trugen. Wenn auch von nicht die Rede fein konnte, trug die etwas optimistischere Beurteilung der poli­tischen Lage doch wesentlich zur Besserung bei. Auch interessierte sich namentlich die Schweiz für vereinzelte deutsche Spezialwerte. Das Ge­schäft nahm aber nur teilweise etwas lebhaftere Formen an. Gegenüber der gestrigen Abend- börse traten im-allgemeinen Kursbesse­rungen bis zu 2 Prozent ein. Etwas mehr in den Bordergrund treten konnten von Chemiewerten Farben, die 1,5 Prozent fester er­öffneten; Metallgesellschaft büßten etwas ein. Am Elektromarkt zogen AEG.. Licht und Kraft, Felten bis 1,75 Prozent an; Siemens lagen un­verändert. Auch Kunstseideaktien waren bis zu 1 Prozent gebessert. Am Montanmarkt bestand auch heute wieder etwas lebhafteres Interesse, bei einem Gewinn von 1,75 Prozent. Kaliaktien

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Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

ingesührten Zittern 6eben die W der zul-tz. b°!chl°!!°nen Dwidende °n. - R-ichobnnkdi-tnn, 5 °.H, L°mb°rdzm-,utz 6 °.tz

besserten sich erneut um bis zu 3 Prozent. Lebhafter gefragt waren noch von Bankwerten Rcichsbankanteile, die >4,5 Prozent fester eröff­neten. Bon Bauunternehmungen lagen Wayh & Freytag 1.5 Prozent befestigt. Auch der Renten­markt hatte eine etwas freundlichere Haltung. Schutzgebiete waren leicht gedrückt. 3m Verlaufe machte die Befestigung weitere Fort­schritte. Die Kulisse schritt weiterhin zu Deckungen, da sich bei etwas lebhafterer Rach^ frage nach Spezialpapieren im Verlause erneut Kursbesserungen von 1 bis 2,5 Prozent ergaben. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3,75 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2070, gegen Pfund 20,4375, London gegen Kabel 4,8580, gegen Paris 123,94, gegen Mailand 92,79, gegen Ma­drid 50,50 (weiter schwach), gegen Schweiz 25,99, gegen Amsterdam 12,0575.

Berliner Börse.

Berlin, 15. Oft. Trotz kleiner Kursrück- gänge an der gestrigen Frankfurter Abend­börse und einer hinsichtlich der Politik und dev Auswirkungen des Metallarbeiterstreiks un­sicheren Tendenz im heutigen Vormittagsverkehr war die Haltung zu Beginn der Börse w i b er« standssähig. Die Ansichten über den Aus­gang der heutigen Reichstagspräsidentenwahl waren immer noch sehr geteilt; auch die neuen Goldabgaben der Reichsbank hätten eher zur Zurückhaltung stimmen müssen. Die Erholung in Reuyork gestern, und besonders das Inter­esse für deutsche Werte, rief dann aber doch, verbunden mit der Hoffnung auf eine Schlich­tungsverhandlung zur Beseitigung des Metall­arbeiterkonfliktes, eine sreundlicheGrund- ftimmung hervor. Hinzu kamen die über Erwarten günstigen Außenhandel s- bi l a nzzi f f ern für den Monat September. Der Ausfuhrüberschuß ist auf 264 Millionen gegen 175 Millionen im Vormonat gestiegen, wobei die Ausfuhr eine Zunahme um 30 Mil­lionen die Einfuhr um 59 Millionen erfahren hat. Allerdings war die Llmsatztätigkeit zu Be­ginn der Börse sehr gering; während Angebot kaum an den Markt kam, zeigte die Provinz wieder eher Kausinteresse. Das Rheinland be-

Llebungsschießen zu seinem persönlichen Schutze etwa aus der Reise mit sich führen, so bedarf er eines Wassenscheines. der nur an zuverlässige Personen bei Nachweis eines Bedürfnisses (für die außerhalb Gießens wohnenden durch das Kreisamt Gießen) verabfolgt werden darf. 2. Rach dem hessischen Gesetz vom 10. Dezember 1929. betr. den Llrkundenstempel. kostet die erste Ausstellung eines Waffenschein- einschließlich des Waffenerwerbsscheins 5 Mk.. die erste Aus­stellung eines dieser beiden Scheine allein 3 Alk. und jede Erneuerung eines dieser Scheine -Alk.

3. h. Der Vater hat der Tochter einean­gemessene" Ausstattung nur soweit zu gewahren, als er bei Berücksichtigung seiner sonstigen Verpflich­tungen ohne Gefährdung feines standesmatzigen Unterhalts zu leisten imstande ist und nicht die Tochter ein zur Beschaffung der Aussteuer eigenes Vermögen" hat. Verheiratet sich die Tochter ohne die erforderliche Einwilligung der Eltern, so kann die Aussteuer verweigert werden. Der Nachweis der Leistungsunfähigkeit ist von dem verpflichteten Eltcrnteil zu führen. Maßgebend ist der Zeitpunkt der Eheschließung. Das eigene Einkommen der Tochter ist im Bürgerlichen Gesetzbuch nicht erwähnt. Lebt die Tochter im Haushalt der Eltern und ist sie noch minderjährig, so steht dem Vater als ihrem gesetzlichen Vertreter ein Kontrollrecht über ihre Einnahmen und Ausgaben zu, also auch darüber, was sieabgibt". Er kann dementsprechend ver- langen, daß sie sich rechtzeitig selbst für eine Aus- ftattung sorgt.

Rund um Gießener Sportstätten

tlmbau des Llniversitäts-Spoptheimes.

Hans Schönraih bleibt Meister.

Die ersten Berufsboxkämpfe in der Westfalen- Halle am Sonntag wurden ein Bombenerfolg für die Veranstalter. Die Halle war nahezu aus­verkauft. Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten, die deutsche Schwergewichtsmeisterschaft zwischen Hans Schönrath und seinem Heraus­forderer Rudi Wagener nahm einen sen­sationellen Verlauf. Fast wäre der Titelvertei­diger k. v. geschlagen worden, zum Schluß zwang er aber Wagener noch zur Aufgabe und blieb so im Besitz seiner Meisterwürde. Auch die umrahmenden Kämpfe wußten zu gefallen, Ban-

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tamgewichtsmeister Pfitzner vermochte gegen den Belgier Petit Fieve- nur ein Anentschieden her­auszuholen, Weltergewichtsmeister Eder siegte ge­gen den recht unsauber boxenden Franzosen Dar- botteux nach Punkten, und Reusel hatte den Dortmunder Schemann in fünf Runden erle­digt. 3m Schlußkamps brachte es der deutsche Mittelgewichtsmeister Tobek noch zu einem kla­ren Punktsiege über den 3taliener Leopardi.

Fußballklub 1926 (Sroßen-Buseck.

Mit einem 4:1-Sieg konnte am vergangenen Sonntag die junge Ligamannschaft von Grvßen-

;Vranffurt a. M. Schluß- 1-Uhr-

3m Sportheim der Universität. das seinerzeit nach den Wünschen Dr. Werners ge­baut und ausgestattet, schließlich aber von der Aniversität käuslich erworben und für eigene Zwecke in Anspruch genommen wurde, herrscht augenblicklich lebhafter Betrieb. Handwerker sind damit beschästigt, grundlegend umzugestalten. Die Arbeiten stehen bereits vor der Vollendung. Das Haus, das zum großen Teil in eine Reihe kleiner, geradezu winziger Zimmer aufgeteilt toar, wird im besonderen dadurch seinem Zweck dienst­barer gemacht, daß man viele trennende Wändeniederbrach und so größere Räume schus. 3m Erdgeschoß sind auf diese Weise zwei schöne Auskleideräume geschaffen worden.

Reben einem Zimmer, das für Sitzungen in enge­rem Kreise zur Verfügung stehen wird, hat auch das frühere Gymnastikzimmer eine Umgeftaltung erfahren und wird in Zukunft als Leseraum Verwendung finden. Die niedrigen kleinen Fen­ster werden allerdings nicht beibehalten, son­dern wesentlich vergrößert, so daß der Raum besonders von Süden viel Licht erhält. 3m Kellergeschoß wurden zwei vorbildliche Wasch­anlagen eingerichtet. 3n den Boden eingelas­sene Becken, einige Brausen entsprechen detz tat­sächlichen Bedürfnissen. 3m Dachgeschoß, das durchweg in kleine Zimmerchen aufgeteilt war, sind viele Zwischenmauern gefallen. Dadurch sind zwei Aufenthaltsräume geschaffen wor­den, die während schlechter Witterung sicher gerne aufgesucht werden. Die Räume werden zum großen Teil neu ausgemalt, Farben, weniger kräftig und aufreizend als die bisherigen, wer­den den Zimmern ein ruhiges und anheimelndes Gepräge geben. Den Studenten wird damit ein Sportheim geschaffen, in dem sie sich gerne auf­halten werden.

Den eigentlichen Sportplatz der Universität darf man wohl unbestritten als den größten unserer Stadt, zugleich aber a u d) a l s den ausbaufähigsten bezeichnen. Ein großer Teil des zur Verfügung stehenden Ge­ländes liegt noch brach. Die Wünsche des Amtes für Leibesübungen an der Landesuniversität, das über die Platzanlage zu verfügen hat, gehen naturgemäß darauf hinaus, den Sportplatz aus­zugestalten. So sollte z. D. der etwas höher lie­gende Platz vor dem großen Spielfeld zu einem Uebungsseld hergerichtet werden. Man hat weiter den Gedanken erwogen, zwischen der Aschenbahn und der Zuschauertribüne eine Fläche zu schassen, auf der bei etwaigeü Veranstaltungen leichtathletische Weltkämpfe unmittelbar vor den Augen der Zuschauer aus- getragen werden können. (Der Sport­platz weist in dieser Hinsicht einen großen Mangel auf: die 100-Meter-Laufbahn, auf der der Breite nach sechs Läufer starten können, liegt auf der der Zuschauertribüne gegenüberliegenden Seite.) Schließlich wäre auf dem Sportplatz der Univer­sität noch Raum genug, einige Tennisplätze in vorschriftsmäßiger Gröhe anzulegen. Leider werden auch hier alt die gehegten Wünsche noch einige Zeit Wünsche bleiben müssen, denn die Mittel, die zur Durchführung dieser Pläne not­wendig wären, sind an staatlicher Stelle ebenso schwer flüssig zu machen, wie in einer Kommune oder gar in irgendeiner Vereinigung.

Do sehr auch der Ausbau des Sportplatzes im 3nteresse der Durchführung des Sportbetriebes zu wünschen wäre, so muh doch gesagt sein, daß sich die Studenten im Grunde keine schönere Stätte für körperliche Betätigung wünschen kön­nen, als jenen Platz an einer in landschaftlicher Hinsicht so bevorzugten Stelle. Das neuausgestat- tete Heim, das in nicht allzuferner Zeit der Be­nutzung übergeben werden kann, wird für viele Studenten ein weiterer Anziehungspunkt fein.

....................*

Bergmann 8 dlfttt. Lieierung-gesellschaft. 10

Licht unv Kraft......1°

Fellen & Guilleaume . . . IV* SeseUlckaii für Elektrische

Unternehmungen .... io Hamburger SieltTt)ttät».«ede 10 tfbeintldjt EtektriMt .... 9 Schlesische Elektrizität. ... 10 Schucker« &<So.......11

Siemens & Halste .... 16 Transravio 8

r.abmeyer & Co. ..... 10

............... $ Deutlche Erdöl diener Steinkohle 8 Geilenkirchener ® Harpcner.........

Hoeick Eilen

I.le Bergbau 18 .....................' Köln-Ncueiien. . . . ' ManneSmunn-Röbren . Manslcldcr Bergbau . ' Oberichle). Eilen de darf » Oberiditd. KolSwerke'

..................gj

Riebeck ..............

Schultheis Parenhofer . . . Cftroede.........

...........

Bemberg Zellstoff Waldbof ....

Scllfloff Alckof'enburg . . . Charlottenburger Waller . . Defiauer Ga» < Daimler Motoren . . . . . Teullche Linoleum . . . < Malckinenbau A.-G. . . . < Rat. AulomobU ..... Crenfleln & Koppel . . . Leonhard Tietz . . . . Svenska...... »

iZrankfutter Malchine» . .

Griyner......

HehltgenKaedt Junghans Leckwerke Mainlraftwute Höchst a. M. Miag..........

Gebe. Roeder ..... Boial & Haeftner .... Lüdoeutlche Zuck« ...

3tri in

Schluß« ^Ansaeg.

Iutj I Kurs 14. 10. | 15 10

vvrzugte hierbei natürlich Montanpapiere. Auf eine Zufallsorder verloren Rheinische Braun­kohlen 4,25 Prozent, konnten aber einen Teil ihres Verlustes später wieder einholen. Sonst waren noch Hirsch Kupfer, Feldmühle, Hotel­betrieb Deutsche Linoleum etwas stärker gedrückt, während Stollberger Zink, Ehemische Heyden, Fahlberg List, Transradio, Gebrüder Körting, Schultheis und Schlesische Zement ansehnlicher gebessert waren. Bei Evenska, die heute ex- klusive Dividende (5,60 Mk. pro Stück) gehan­delt wurden, ergibt sich eine Besserung um 2,60 Mk. Deutsche Anleihen lagen nur knapp behauptet. Bon Ausländern konnten sich Bos­nier leicht erholen, während Türken bis 0,5 Prozent verloren. Mexikaner wurden durch Be­schluß des Börsenvorstandes gestrichen, nachdem ie 1 bis 1,5 Prozent niedriger taxiert worden waren, da man die Gerüchte über das angeb­lich verlangte fünfjährige Moratorium erst prü­fen müsse. Der Psandbriefmarkt war unein­heitlich, das Angebot schien aber nachzulassen. Rur Stadtanleihen noch mit Minus-Minus-Zei­chen. Der Geldmarkt war unverändert. Tages­geld unverändert, vereinzelt 4,5 Prozent; Mo­natsgeld nannte man mit 6 bis 7 Prozent und i V* ^mischensäUe vollzogen. Die kommu-

ÄS Sn Äin'SX. an.W«

Auf Deckungen der Börse und weitere kleine vorzugreifen. Die Polizei hatte jedoch stärkere Pa- Käufe von Provinzseite zogen die meisten Pa- (rouillen entsandt, die die Eingänge der größeren Piere erneut um 1 bis 2 Prozent an. Reichs- Firmen ju bewachen hatten, die Beamten verhinder- schuldbuchsorderungen waren unverändert. Salz- bie Kommunisten an der Durchführung ihrer detsurth lagen 5 Prozent höher, und die an- fangs mit plus-plus notierten Leopold-Grube cy . -m<>tnUbetr\cb b e i

wurden später mit 42 nach 38 gestern festgesetzt. 3n dem größten Berliner Mekallbetrieb, v e ,Siemens ist die Lage zur Zeit noch nicht

Frankfurter Getrctdcvorse. v ö 11 i g k l a r. Auch hier hat ein Teil der Arbeiter-

Frankfurt a. M., 15. Okt. Auch heute blieb schäft heute morgen die Werke verlassen, doch dauert am Frankfurter Produktenrnarkt das Geschäft trotz bcr Abmarsch ber Streikenden aus der Fabrikstadt der etwas günstigeren Beurteilung der Lage ziem- Stunde noch an. Erst am Rachmittag wird es lich gering. Das Angebot von Inlandware war übersehen lassen, obdieZahlderArbeits- gering. Die Preise wurden tm allgemeinen, de- {(. bic bcl Siemens erfahrungsgemäß

schwächer Bon Futtermitteln war Werzenkleie et- wenigstens zum Teil auf re ch t r h 3

was niedriger.Es wurden notiert: Weizen (Hessen können. Der A 11 g e m e i n e F r e ie A n g e st e 11 - und Provinz Hessen-Ras)au) Hektolitergewicht von tenbund, in dem die Mehrzahl der in der Bcr- 75 Kilo 250 bis 252; Roggen (Hessen, Provinz (lncr Metallindustrie beschäftigten Angestellten orga- Hessen-Rassau und Unterfranten) 162,50; Hafer, nj,ier( if( seine Solidarität mit den inländischer 155 Vis 160; Weizenmehl, süddeutsches c(rejfenben erklärt, den OrtvkarfeUoorfitzenden

^enven3. reyr Y g. 6anb der Berliner Metallindustriel.

Philtpv Hohmann 7

Zementwert Heidelberg . . 10

(Scmentrocrt Karlstadt. ... 10

Wanh & Frevtag 8|

W. Ech. in Tr.-H. 1. Die 3hnen von dem Sicherheitsbeamten erteilte Auskunft bedarf der Berichtigung. Rach § 21 des Reichsgesetzes über Schußwaffen und Munition vom 12. April 1928 berechtigt der 3agdschein (3agdpah) eines deut­schen Landes im gesamten Reichsgebiet während der Dauer feiner Gültigkeit den 3nhaber zum Führen von 3agdwafsen auf der 3agö, beim 3agdfchuh und beim Llebungsschießen sowie auf den dazu gehörigen Hin- und Rückwegen. 3n dem gleichen Sinne berechtigt ein 3agdfchein auch zum Führen einer Faustseuerwasfe. Will jemand, auch wenn er einen 3agdfchein besitzt, eine Feuer- . wasfe. z.D. Pistole oder Revolver, nicht auf acht 3ayren. der 3agd, nicht beim 3agdfchutz oder beim

68,25

Banknoten.

Äerlw. 14. Cflobcr

Geld

Arie,

Ameri'anlickc Noten ......

Bclgiicke Noten........

Taiiuche Noten ........

Cuglllcke Noten ....... Fran;o>ilcke Noten ....... Hollandllcke Noten ....... Atallenilche Noten........

Norwegi'cke Noten.......

Deutlch-Oesterreich, * 100 Schilling Numänllche Noten.......

Schwedische Noten.......

Schweizer Noten........

Svaniiche Noten...... .

Tlchechollowakilche Noten.....

T245 58,45 112,32 20,435

16,48 169,53

22,03 112,13

59,14

2,48 112,98

81,89

40.37 12,435

73,45

4,265 58,69

112,76

20.515

16,54

170,21

22,11

112,57

59,38

2,50

113,42

82,21

40,53

12,495

73,75

Frankfurt a. 371. |

Berlin

Schmß«!

i-uhr« |

«Schluß«

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Datum

14 10

15 10

14 10

15 10

Hamvurg-SImerita Palei . . - >

Hamdurg-Südam. Dampllckifl - 8

73,5

73,13

73,75

155,25

Hanfa Dampllchill.....10

120

Norddeuklcher Llonv.....8

73,75

73,75

-4,13

Allgemeine TeutlckeCreditanst. 10

Barmer Bankverein .... 10

104

104

100

104

100

103,5

Berliner HandeiSgelelllckost . 12

Commerz- und Privat-Bant . 11

130

I H5.5

115,25

130,25

115,65

130,5

115.25

Darmitädtcr und Nationalbank 13

155

155

155,75

Teutlche Bank unv

DlSconto^Geielllchaft, ... 10

112,5

112,5

112,25 |

111,5

111

111 |

206,5

211

209

210

$ranffuri a. 271.

Lerlin

Schluß« kurs

1-Uhr« Kurs

Schluß«: r kurs |

önfany Fürs

Dalum

14 10.

15 10

14 10. '

15. 10

6% Deutlche ReichsanlUhe von 1927 ..........

87

_

87,5

7% Deutlche Reichsanleihe

98,5

98,2

Deutlche Ani..Ablöl.-EchuId mit

Auslol.-Rechten.......

54,13

54,65

54,25

54,25

DeSgl. ohne AuSIol.-Rechte . .

6

6

6,05

6

8% Hell. Btzlkskiaat von 1929 (tiidAablb. 102%)......

85,5

86,5

Oberböllen Provinz Anleihe mit

Au«>ol -Rechten.......

_

Teukiche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1.......

50,25

50,25

8% Frankf. Hhp.-Bank Goldpfe.

XIII unkündbar bis 1934 . . .

99

_

7% Frankf. Hnp.-Bank Goldpfe unkündbar bi» 1932 .....

93,5

-

_

4U% Rbeinilche Hyp.-Bank

Liqu. Goldpfe.........

83,25

_

8% Pr. Landesplandbriefanstalt, Pfandbriefe R. > 9......

100

_

100

_

8% Pr Lande»piandbriefanstalt, Komm.-Lbl. R. 20......

97

_

97

-__

7% Pr. Landesrüandbrieianüail, Pfandbriefe R. 21......

97

_

97

« E.G. abg. BorrriegS-Obligalio.

nett, rückzahlbar 1932 .....

94

4% Ocsterrelchilcke Goldrente . .

26,75

26,8

4.20% Lesterreichllche Silberrentr

3,1

4% Oesterretchilche Einheitliche Rente...........

_

1,9

4% Ungarifche Goldrente . . . .

23,5

23,9

23,9

4% Ungariicke Staalsrente v. 1910

19,2

*Vi% desgl. von 1913.....

20,13

-

4% Ungarifche Kronenrente . .

1,8

1,8

4% Türkllcke Zollanleihe von 1911

4,275

-

4,2

4,3

4% DürNiche Bagdadbahn-rln!

Serie I...........

4,3

4,4

4,4

4% deSgi. Serie 11......

4,2

4,2

4,25

6% Rumünilche verelnh. Rente von 1903 .........

8,13

8,1

4K% Rumäntlche veretnh. Rente von 1913 .........

12,75

12,9

13.1

<% Rumänische vereinh. Rente

6,7

I

f.6

6,7

61.5

61 ,7d

62,25

29.65

29,5

187

189,75

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192

258,5

260

258,5

260

130,75

132,25

131

130,75

-

61,9

40

40.25

47,75

47

47.5

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90,5

90

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68,5

_

_

70,5

84,5

84

14 Oktober

15 Oktober

AmiNckk

Geld |

touerung

Amtliche Notierung

Gelb

Lrtei

nmst-Non-

169,31

169,65

169,29

169,63

Bur n-AireS

1,359

1,361

1,369

1,371

Brss-Antw

58,57

58,69

56,56

58,68

Cfrriftiantc

112,39

112,61

112,38

112,40

112,60

stvpr ii Hagen

112,43

112,65

112,62

Stockholm .

112,84

10,594

112,80

113,05

HellingsorS.

10,574

113,06

10,574

10,594

Italien. . .

21,995

20,461

21.995

22,035

London. . .

20,421

22,035

20,415

20.455

Neunork . .

4,2040

4,2120

4,2025

4,2105

Paris. . . .

16,468

16,508

16,467

16,507

Schwei; ..

81,68

81,84

81,64

81,80

Spanien .

40,58

40,66

40,26

40.34

Japan . . . 'Xto de Jan

2,080

2,084

2,081

2,085

Wien in D-. Ceft- abgett

59,28

59,40

59,275

59,395

Prag . . . . Belzrad .

12,471

12,491

12.467

12,487

7,455

7,469

7,455

7,469

Budapest. Bulaarira

73,58

3,045

73,72

3,051

73,595

3,045

73,735

3,051

Ltstabon .

18.825

18,865

18.825

#865

Tan;ig. .

81,61

81,77

81,57

81 #73

Ronstautm.

1,784

1,789

1,784

1,789

Athen. .

5,44

5,45

5,44

5,45

Eanada .

4,207

4.215

4,204

4,212

Uruguay.

3,147

3.153

3 . 47

' 3.153

Cairo . .

20,93

20,97

20,93

20,97