Ausgabe 
15.10.1930
 
Einzelbild herunterladen

llea.

ni TcflUimteren suchte. seinerseits der Polizei gegenüber als Lohse bezeichnet. Er hat unter Berufung auf die Immunität des crngeb- lichen Lohse die Freilassung des Guth zu erwirken gesucht.

Mnchen-Essen im Groß-Flugzeug...

aber ein unprogrammähiger Aufenthalt in Giehen.

scheinNch wurde sie von der starken StrZmun- fortgerissen. Aehnlick wie in Frei-Weinheim. wo vier Koblenzer Zahnärzte seinerzeit einem gleichen Unglück zum Opfer fielen, mundet an der Unfallstelle ein Abschnitt der Straße direkt in den Strom.

Die Wetterlage.

-trabe.

I

Steiriedefi

>ver.

rtünbete bas schnA fty -es Amtsgerichts-

Zu der von uns am Dienstag veröffentlichten Meldung de» wolffschen lelegraphen- bureau» wird uns vom Reichsverband Deutscher Zigarrenhersteller C. V. mit-

Kein kostspieligesSxperim^nt- fonbern seit Jahrzehnten bei Gicht und Rheuma ärztlich erprobt und bewahrt: eine Haustrinkkur mit Salzschlirfer Bo- nifaziuS-Brunnen (30 Flaschen, täglich 1 Fl.). (Erhältlich in allen Apotheken und in den Mineralwaffergroßhanblungen Wilhelm Michel, Walltor. I Zean Weisel, Sonnenstr. 6 straße 21, Telephon 2429. | Telephon 3888. 6679 v

jo.seit es mit f ek\e

u friscner Milch erndhrt wird I

Sine Aufklärung des Ministers.

Zu dieser Mitteilung des Berliner Polizei­präsidenten erklärte der Staatsminister Dr. Franzen, daß er am Montaaabend von der Polizeiwache am Potsdamer Bahnhof angerufen und gebeten wurde, dorthin zu kommen, weil ein Herr, der im Verlauf der Demonstrationen verhaftet worden sei, sich auf ihn berufe. Sr sei auf die Wache gegangen und habe dort einen Parteigenossen namens Guth vorgefunden. Ihm wurde ein Ausv^is des preu­ßischen Landtagsabgeordneten Lohse und ein Paßbild des Guth vorgelegt. Man fragte ihn, ob die auf beiden Bildern dargestellten Per­sonen gleich wären. Er sägte, das muffe man den Bildern selbst entnehmen Die Dar- gestellten seien offensichtlich nicht gleiche Personen gewesen. Er habe kei­nerlei Erklärun g dahin abzugcbcn, daß Guth Lohse sei. Vom Beviervorstcher wurde hier­aus ausdrücklich erklärt, es handle sich nicht um Lohse sondern um Guth. Seinen Parteigenossen Guth'habe er als solchen legitimiert. -Dann sei er mit ihm zum Polizeipräsi­dium gefahren. Dort habe er die auf der Dache abgegebene Erklärung wiederholt. Er sei bemüht gewesen, Guth freizubekommen: denü cr war überzeugt davon, daß Guth mit den Demonstranten in der Leipziger Straße nicht das geringste zu tun hatte. Guth, ein Landwirt aus Schleswig-Holstein, sei nach Berlin gekommen, um Meh zu verkaufen. Gr stelle fest, daß er es war, der Aufklärung darüber schuf, daß man nicht Lohse, sondern Guth vor sich habe. 2luf der Polizeiwache sei dies auch anerkannt worden. Bon einem Strafverfahren gegen ihn wegen Begünstigung sei ihm nichts bekannt.

Tlod) feine Entscheidung des Reichs finanzministers über eine Mehr­belastung des Tabaks.

* I e i ft. A M als st er >

-nten^^er

i'n Vorgarten?" Qfl Unb ^ent

Härkt und bis in bit Polizei habe den (Ein- ^cheorganisieri nitent war unb sicher in bet Menge ange holt versuche gemach die Festaenommene' Major Heinrich, bei -los von bem Gummi

>n Landsriedensbruch egen veraehens fleoei , wegen ©iberjlcnb;:- iins 'Monaten Gejänp her vergehens zu Ich ercr wegen gcsährlchi Monaten Gesängnie, iberflonbes gegen bit fen zwei Wochen, bii ingnisstrase oerurieill i Antrag -er Glaatf

die Staats' w SZS ;SS$S «?»«?

<Ää

geteilt, daß das Reichsfinanzministerium auf (Er- I kondigung dem Reichsoerband erklärt hat, die Mel­dung stelle offenbar eine Kombination aus den in der presse herumschwirrenden Gerüchten dar. Die Situation sei bisher völlig unverändert, der Minister Hobe noch in keinerlei weise eine Lntschei- düng darüber getroffen, ob überhaupt eine Mehrbelastung in Frage komme und in welcher Form eine solche etwaige labakmehrbelastung durchgesührt werden soll. Der Minister habe den Reichsverband ausdrücklich ermächtigt, die Meldung btt wolfffchen Telegraphenbureaus dahin richtigzu

0wolkenlos Oneuer, anal» Gedeckt ®wolkig, ®BedecktRegen, Sehnet o. Graupeln .Nebel KGewil'er.(§)Windstllle. X* leichte- Osi Ö -nassige» Südsüdwest q stürmische» nordwest 6ie Pfeue fliegen mit dem Winde Die Beiden Stationen stenenden Zalk len geben die Temperatur an. Pie Linien verbinden Orte mit-gleichcn nut-Meeresniveau umgerechneten Luftdruck

il<(« . ISt.

Der infolge starker nächtlicher Ausstrahlung über Zentraleuropa gebildete Kaltluftkessel hat den hohen Druck bis jetzt noch standhaft gehalten, allerdings drängt vom Atlantischen Ozean warme Luft vor. lieber den britischen Inseln lagen die Temperaturen schon heute morgen zum Teil über 16 Grad Celsius. Daß die Warmluftwelle sich auch auf dem Kontinent bereits über die meist am Boden lagernde Kaltlust schichtet, bemerkte man an dem starken Temperatur­anstieg der Bergstationen, der seit gestern zirka 5 Grad beträgt. Der Luftdruck beginnt bereits zu fallen, so daß das Hochdruckgebiet nach Osten ab- gedrängt wird und die ozeanische Warmluft nach und nach zur Geltung kommen kann. Bei ihrem Ausbreiten auf die noch vorgelagerte kalte Bodenluft wird sich Bewölkung emstellen, wobei auch zeitweise Niederschläge zu erwarten sind.

Aussichten für Donnerstag: 3111- mähliche Bewölkungszunahme, Tempera turauS- gleich zwischen Tag und Rächt, im ganzen et­was wärmer, vereinzelt auch Aiederschläge.

Lufttemperaturen am 14. Oktober: mittags 14,3 Oro^ Celsius, abends 7 Grad Celsius: am 15. Okto­ber: morgens 1,8 Grad. Maximum 14,7 Grad, Minimum 1 Grad Celsius. Crdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 14. Oktober: abends 12 Grad: am 15. Oktober: morgens 7,2 Grad. Sonnenschein­dauer 7 Stunden.

stellen. -

Aus Oer Provinzialbauptstodi

Gießen, den 15. Oktober 1930.

(Sausängertag in Gießen.

Der Gau Gießen-Stadt und -Land im Hessischen Sängerbund hielt am Sonntag­nachmittag im Saale des Katholischen Bereinshauses einen Sangertag ab. Bon 32 ongeschlossenen Vereinen waren 18 vertreten.

Die Tagung wurde eingeleitet durch einen Chor des hiesigen 'Bauerschen Gesangvereins. In einer Begrüßungsansprache wies der Gauvorsitzende C. Koch-Gießen auf die Bedeutung der Pflege des deutschen Liedes hin. Gleichzeitig übermittelte er un Namen des Gauvorstandes dem anwesenden Sangesbruder Gg. Todt, der seit 55 Jahren aktiv I dem hiesigen Bauerschen Gesangverein angehort, I herzliche Glückwünsche zum 77. Geburtstag.

Sodann wurde zunächst die Wahl von drei Kassen­prüfer vorgenoinmen, die in diesem Jahre vom Bauerschen Gesangverein gestellt werden Hieraus erstattete der Gauvorsitzende den Jahresbericht. Qr schilderte zunächst die Gründung und Entwick­lung des Lahngaues, erläuterte die Notwendigkeit Her Aufteilung dieses Gaues und die Gründung des 48aues Gießen-Stadt und -Land. Weiter gab er be^ tannt, daß der GesangvereinHeiterkeit Hießen und der Gesangverein »Lleder- tr a n z" Gießen neu eingetreten seien. Der Gau jählt nun 32 Vereine mit insgesamt 1591 Sängern. Än der Aussp rache kam zum Ausdruck, daß die »rganisatorische Regelung noch nicht völlig bcfrie- biae, immerhin sei man doch ein gutes Stück vor­wärts gekommen. Der Hessische Sängerbund muss« herauf hinwirken, daß die Einteilung der Gaue nach geographischen bzw. wirtschaftlichen Gesichtspunkten »urchgefuhrt werde.

Ein Antrag des Oberhessischen Sängerbundes, in bem er die Befreiung der Erwerbslosen von Gau-

Der Transport deS FlugzeugrumpfcS von Ufin­gen nach Gießen hat mannigfache Schwierigkei­ten bereitet. Beträgt doch der Abstand der bei­den Laufräder, die den Vorderteil des Rumpfes tragen, über 6 Meter, so daß die Landstrahen- breite bei dem Transport oft völlig ausgefüllt war und alle Aufmerksamkeit des Transport­personals darauf verwandt werden muhte, mit dem schweren Rumpfstück nicht in den Straßen­graben zu geraten. Die kleine Verkehrsstörung, die dadurch entstand, wurde von den Kraftfah­rern und Fuhrwerkslenkern unterwegs ohne wei­teres hingenommen: man war allgemein sehr entgegenkommend. Hm so unverständlicher er­scheint es, daß von feiten des Bürgermeisters von Braunfels dem Transport Schwierigkeiten gemacht und weitere Abmontage (eine Unmög­lichkeit in diesem Falle) verlangt wurde. Da man es hier mit einem Rotstand zu tun hatte, fühlten sich Flugzeugführer und Helfer berechtigt, das bürokratische Ansinnen abzulehnen.

*

Interessant ist die Tatsache, daß das Ver­kehrsflugzeug die Strecke München-Frankfurt- Mühlheim -Essen in einem Zeitraum von drei Stunden und 40 Minuten, selbst bei voller Be­setzung mit 9 Passagieren, zurückzulegen ver- mag. Der Flugpreis ,e Person für diese Strecke beträgt 77 Mark. Eine Gegenüberstellung mit der Reichsbahn ergibt eine Zug-Fahrzeit von 14 Stunden und einen Fahrpreis von 51 Mark in der zweiten Klasse, die der Klasse des Flug­zeuges entspricht. Daraus geht hervor, daß der Flugverkehr für den Geschäftsmann, dem an Zeitersparnis liegt, einen großen Vorteil bedeu­tet. Daß bei einer Reise im Flugzeug auch eine Reihe weiterer Annehmlichkeiten in Erscheinung treten (auf der genannten Strecke z. B. nur zwei Haltepunkte), spricht unbedingt für die große Zukunft, die dem Luftverkehr heute kaum mehr abzusprechen ist.

Berliner Börse.

Berlin, 15. Ott. (WTB. Funkspruch) Die Ten­denz des heutigen Frühoerkehrs war wieder sehr ruhig, aber Im Grunde nicht unfreundlich- Es befrie­digte, daß Neugork sich gestern im Verlaufe gut erholen konnte, und daß in den Meldungen von brühen ein zunehmendes Interesse für deutsche Werte besonders hervorgehoben worden ist. Auch die etwa» festeren Markkurse von gestern nachmittag konnten sich ziemlich behaupten.

der. Taubenhalter seien auf die heutige Bekannt- machung hingewiesen. . _

** Die Winter-Schafweide in der Ge­markung Gießen soll neu verpachtet werden. Inter­essenten ersehen Näheres aus der heutigen Bekannt­machung. ...

Die Gewerbe- und Maschinen- baufchule Gießen weist in der heutigen Anzeige auf den Beginn des Wintersemesters am 1. Rovember in den Qlbteilungen Maschinen» bauschule, Abteilung für Baugewerbe, Schreiner- fachschule, Malerfachschule, Schuhmachersach- schule, keramische Abteilung, Vorbereitung auf die Kunstgewerbeschule hin. Interessenten seien auf die Anzeige besonders aufmerksam gemacht.

Gewerkschaftsbund der Ange­stellten. Am Donnerstagabend hielt im Rah­men des Winterbildungsprcgramms in der Gie­ßener Iugendgruppe des GDA. Postinspektor Sahm einen Vortrag überDie Vorteile im Postverkehr". In humorvoller Weise wußte er die vielen Nachlässigkeiten derPostkunden" zu schildern und den Merkurjüngern aus der Erfah­rung heraus Belehrungen zu geben, wie man es nicht machen soll. Denn jährlich können allein über zwei Millionen Zustellungen nicht gemacht wer­den, weil Absender und Empfänger kaum zu er­mitteln sind. Der Redneb wies auf eine Reihe von postalischen Bestimmungen hin, erwähnte ver­schiedene Kuriositäten und zeigte zum Schluß einige interessante Briefstempel von Zeppelins Weltflug, von der Mittelmeerreise, von der ersten Atlantikfahrt usw. Geschäftsführer Mack dankte dem Vortragenden für seine lehrreichen Ausfüh­rungen.

Mit dem Lastkraftwagen in den Rhein gefahren.

Der Chauffeur ertrunken.

WSR. Mainz, 14.Ott. In der Rächt zum Dienstag ist der Lhaufjeur H e l f r i ch aus Crum­bach i. O., der hei der Firma Bierverlag Konrad Hu st er in Wörrstadt beschäftigt war, mit sei­nem Lastauto tn der Rähe von Budenheim in den Rhein gefahren und wahrscheinlich ertrunken. Helfrich war am Montagmorgen mit einem Lastkraftwagen nach Frankfurt a. M. ge­fahren, wurde aber noch am gleichen Abend zu­rückerwartet. AIS sich das Qhito nicht einstellte und auch keine Rachricht von dem Chauffeur eintraf, machte sich am Dienstagmorgen Huster auf den Weg, um seinen Chauffeur und den Wa­gen zu suchen. In Frankfurt erfuhr Huster, daß der Wagen ordnungsgemäß die Heimfahrt angetreten hatte. Schließlich stieß er in Buden- heim am Rhein auf Spuren und man konnte ermitteln, daß der Wagen im Rhein lag. Heute abend ist es gelungen, den Lastkraft- wagen aus den Fluten zu bergen. Die Leiche des Chauffeurs war nicht zu finde n. Wahr-

Am Samstag ging tote toir bereits am Mon­tag berichteten bei Usingen ein große- Ver­kehrsflugzeug der Deutschen Lufthansa nie­der. Da der Motor nicht zur Zufriedenheit funk- tionierte, nahm der Pilot eine Außenlan­dung vor, die erfreulicherweise ohne Zwischen­fall verlief. Die Landung erfolgte gegen einen kleinen Hügel. Die vier Passagiere wurden mit einem Kraftwagen toeiterbeforbert. Am Montag wurde dann das Flugzeug in großen Zügen ab­montiert und nach dem Gießener Flughafen ge­bracht.

Der Riesenvogel, ein IunkerS-Grohflugzeug, mit dessen Montage man augenblicklich beschäftigt ist, hat eine sehr ansehnliche Größe. Die Gesamt pann­weite von Flügelspitze zu Flügelspihe beträgt 30 Meter, die Länge vom Propeller bis zum Schwanzende 18 Meter. Das Flugzeug verfügt über einen Motor der Bayerischen Motorenwerke (12 Zylinder, 600-PS-ßeiftung) und hat ein Rüst- gewicht von 3520 Kilogramm. Das Flugzeug ver­mag im H.-chstfalle 1080 Kilogramm Ladung auf­zunehmen, so daß also das Gesamtgewicht 4600 Kilogramm betragen könnte.

Der Motor muhte ausgewechselt wer­den. Bereits am Sonntag traf der Reservemotor auf dem Flugplatz ein, der am gestrigen Rach­mittag eingebaut wurde. Die Monteure fanden bei ihrer Tätigkeit viele Zuschauer, die nicht ver­säumen wollten, das Großflugzeug einmal in Au­genschein zu nehmen. Dec Flugzeugrumpf muhte quer in die Flugzeughalle gestellt werden. Gegen /26 Uhr trafen dann von Usingen auch die Trag- und die Steuerungsflächen auf dem Flugplätze ein, im Lause des heutigen Tages werden auch sie auf- montiert. Das muß allerdings im Freien gesche­hen, da die Halle nicht breit genug ist, das Flug­zeug in seiner ganzen Spannweite zu faffcit Vor­aussichtlich wird die Maschine am Donners- taggegenMittag starten und in Richtung nach Essen den hiesigen Flughasen verlassen.

und Bundesbeiträgen anregte, wurde bis zum Bundessängertag zurückgestellt.

Die Frage der Abhaltung eines Gaulieder- t a g e s 1931 gab Anlaß zu einer regen Aus­sprache. In bezug auf die Abhaltung eines Wertungssingens. unter Zuziehung eines Wertungsrichters gingen die Meinungen auseinan­der. Schließlich wurde der Anregung des Gauvor- standes zugestimmt und mit großer Mehrheit be­schlossen, im Rahmen des nächsten Gauliedertages ein Wertungssingen unter der kritischen Betrachtung eines Sachverständigen zu veranstalten. Als Ort für die Abhaltung des Gauliedertages wurde wieder Gießen bestimmt. Der Gauliedertag 1931 soll Ende Mai oder Anfang Juni stattfinden. Ueber die Ausgestaltung des Gauliedertages wurden dem Gauvorstand eine Reihe von Vorschlägen gemacht.

Nach dem vom Gaurechner Rinn erstatteten Kassenbericht betrugen die Einnahmen des Gaues 321,32 Mark, die Ausgaben 89,08 Mark, so­daß ein Bestand von 232,24 Mark verblieb.

Bei der Besprechung der Tagesordnung für den am 26. Oktober in Offenbach stattfindenden B u n - dessängertag wurde in Anbetracht der un­günstigen wirtschaftlichen Derhältniste vom Bundes­vorstand größte Sparsamkeit gefordert. Ebenso soll die Herabsetzung des Bundcebeitrages in Erwägung gezogen werden.

rnott.it n

Tageskalender für Mittwoch. Süd­westdeutscher Radioklub: Generalversammlung, 20.30 Uhr. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Atlantic". Astoria-Lichtspiele:Achtung! Autodiebe'." (mit Harrn Piel) undDer Kellner-Kavalier".

- Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Am morgigen Donnerstag firtbet im Mittwochabonnernent die Urauffüh­rung von Curt Corrinths jüngstem WerkSektion Rahnste!ten" statt. Da andere Bühnen im Reich sich ebenfalls an der Uraufführung beteiligen, wurde als gemeinsamer Aufführungstag der 16. Oktober festgelegt. Corrinth führt uns in die Zeit politischer Hochspannung. Cs ist dem Gießener Stadttheater hauptsächlich darum zu tun, unter der Rubrik ..Zeittheater" ein aktuelles Stück eines modernen Autors zur Diskujsion zu stellen. Der Regie (Dr. Rolf Prasch, liegt daran, junge Men­schen wie sie heute wirken und leben, in ihrem jugendlichen Fanatismus und politischen Drauf­gängertum zu zeigen. Corrinth hat bereits mit seinenTrojanern in der vorigen Spielzeit einen großen Erfolg gehabt. *

Aufgehobene Straßensperre. Die auf der Provinzialstraßenstrecke Londorfer Straße in Grünberg wegen Erneuerungs­arbeiten kürzlich verfügte Straßensperre ist jetzt wieder aufgehoben worden.

** Die Sperrzeit für Tauben während der Saatzeit dauert vom 15. Oktober bis 15. Novem-

io

'SS.

rtaiflHfl-

6rts'_x'tT '5

* O-, O>/6 Oslo J A O *

w ./