Ausgabe 
15.9.1930
 
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Montag, 15. September MO

Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Nr. 2(5 Drittes Blatt

piccards erster Aufstieg mißlungen.

Tic Ursachen noch nicht bekannt

Augsburg, 14. Sept. (211.) Trotz der wenig günstigen Wettervorhersagen wurde am Sams­tagabend plötzlich mitgctcilt, dah Professor P ' c - c a r d beabfichtigc, am Sonntagfruy mit l e i - nem HöhenforfchungSballon a ufju- ftciacn. 3n der 21 acht wurden alle Dorbercr- tungen für den Start getroffen. Dald nach Mitter­nacht begann die Füllung de S Ballons, die nach dreistündiger Arbeit um 4.40 ilfrt bc- enbet war. während die Montage der Gvndel, die auf einem Rollgleis bewegt wurde. biS etwa 5 20 Uhr dauerte. Der Ballon ragte als riesige Äugel etwa 100 Meter doch in die Lust, doch war nur der ober st e Teil des Ballons prall mit Gas gefüllt. Der übrige Teil der Hülle hing schlapp nach unten. Kurz nach 5 Uhr traf Professor Piccard mit seiner GaNin und seinen beiden Kindern auf dem Ausstiegs- gelände ein. Sie nahmen in der Halle ein ein­faches Frühstück ein. Rachdem alle Vorbereitun­gen für den Start getroffen waren, verabschiedete sich Professor Piccard und sein Assistent von ihrem Angehörigen und nahmen ihre Plätze in der Kugelgondel ein.

Inzwischen hatte sich die Kunde von dem be­vorstehenden Aufstieg in der ganzen Stadt ver­breitet und es waren Tausende lzerbeigeeilt, um dem Aufstieg beizuwohncn. Der Himmel war Mit einer leichten Wolkendecke überzogen. Leider mist lang der Ausstieg. Als die Halte- mannschast gegen 9 Uhr die Taue lockerte, rollt« die Gondel zwar auf dem Gleis hin und her, er­hob sich jedoch nicht in die Luft, da der Ballon nicht genügend Auftrieb hatte. Was an dem Versagen schuldig ist, laßt sich vorläufig nicht einwandfrei feststellen. Viel­leicht war das Gas von schlechter Beschaffen­heit, vielleicht war auch die Temperatur zu niedrig Möglicherweise trug auch der starke Wind schuld. Professor Piccard zog selbst die Reistleinc Er erklärte, er brauche 400 Kilogramm freien Auftrieb. Wenn er aber den Ballast aus Bleistaub geopfert hätte, fo würde er die ge­planten Messungen nicht mehr genau haben durchführen können. Piccard toili einen neuen Startversuch erst unternehmen, wenn ein be­ständiges Hochdruckgebiet vorhanden ist. Bis zur Durchführung des Planes können daher noch einige Wochen vergehen. Rach Piccards Ansicht werde es auch nichts schaden, wenn der Versuch erst im Winter unternommen würde.

Die Batton-Fahrt der Andree-Expedition.

S t o ck h o l m 13. Sept. .Dagens Ryheter" ver. öffentlicht eine Schilderung der Ballonfahrt der Andr 6 «-Expedition nach dem Tage­buch Etrindbergs. Es heißt darin, dast er wäh­rend der ersten 24 Stunden der Fahrt fortwäh­rend ein pfeifendes Geräusch bemerkt habe. Es kam aus dem großen Dallonventil. Der Ballon fuhr zuerst in 500 Meter Höhe mit sieben Meter Sekundengefchwindigkeit. Am näch­sten Tage fiel er auf etwa 300 Meter. Das Pfeifen hielt an. Der Ballon steigt dann noch einmal bis auf 600 Meter. Strindberg und Fränkel werfen Sand und eine Schwimmboje ab. Trotzdem fiel der Ballon wieder bis auf 460 Meter. Am Morgen des 13. schwebte man in 600 Meter Höhe. Die Sonne schien, und man gab \ ich schon der Hoffnung auf eine Höhenfahrt hin, als der Anker sich a n einem E i s b l o ck f e st h a k t e. Ein Windstoß machte den Ballon frei, aber er ging auf das E i s nieder. Die Sonnenhöhe ist am 15. August 1897 um 1.59 Uhr mit 85 Grad und 19 Minuten abgegeben. Rach der im Tagebuch befindlichen Kartenskizze befanden sich die For­scher bei der Landung, die man vorher schon auf einer Eisscholle versucht hatte, auf ungefähr 83 Grad und 4 Minuten nörd­licher Breite.

Die Tragödie der Franklin-Expedition.

Tif Auffindung her Reite auf King Williams Land

Fort Mac Murray. 13. Sept. (WTD.) lieber die Auffindung der feit 85 Jahren ver­schollenen Franklin-Expedition durch den kanadischen Forscher Major B u r w a s h und seinem Piloten Gilbert werden jetzt nähere Einzelheiten bekannt. Beide Flieger sind die ersten, die auf der King-Williams-Insel gelandet sind. Ihren Berichten zufolge sind mehrere Teil­nehmer der Franklin-Expedition an Skorbut gestorben. Man fand mehrere Sarge, die symmetrifch nebeneinander aufgestellt waren, so dah angenommen werden kann, dast die Expedi­tionsteilnehmer der Reihe nach gestorben und von ihren Kameraden bestattet worden sind. Die letzten lleberlebenben sind vor Hunger und Schwäche umgekommen. Die Skelette wurden zwischen ileberreften von Steindenkmälern ausgesunden, die anscheinend von Eingeborenen oder durch Stürme zerstört wurden. Unter den Trümmern fand man gut erhaltenen Kleidungsstücke aus Bärenfellen. Bei ihrem Fluge entdeckten die Piloten auch die Ucbcrreftc des von der Expedition verlassenen Schiffes.

Ulaffentlaflen gegen den tschechischen Schuhkönig data. Berlin, 13. Sept. (ERD.) Dor dem Arbeits­gericht ftanb heute ein Termin gegen die Romeo- Schuh A G. an, deren gesamtes Aktienpaket sich im Besitz des tschechischen Schuh­königs Bata befindet. Im vorigen Iahre übernahm Bata die Romeo-Schuh AG. und er­richtete bald darauf in den früheren Böhler- Werken in Ranbor die Deutsche Schuh AG. Data. In Ratibor wurden bald darauf sämt­liche deutsche Angestellte entlassen und an ihre Stelle tschechische Staatsange­hörige eingestellt.

Den Angestellten der Romeo-Gesellschaft in Berlin droht nun dasselbe Schi cksal.

Gefährliche Verräierarbeii in Gens

Grobe Verdächtigungen der deutschen Außenpolitik durch einen pazifistischen Schriftsteller.

Berlin, 13. Sept. (ERB.) Der aus zahlreichen ähnlichen Affären bekannte Schriftsteller Karl Mertens, der feinen Wohnsitz im Auslande Hal und sich zur Zeit als Pressevertreter in Gens aufhält, Hal an sämtliche Pressevertreter in Genf und an sämtliche 54 Abordnungen der völkerbundsoersammtung eine umfangreiche Denk­schrift in deutscher und französischer Sprache gesandt, in der er öle grob ft en Derb ächti- gungen gegen die gesamte deutsche Außenpolitik ausspricht und insbesondere Deutschland riesiger Rüfl ungen beschul­digt, die die deutsche Armee stärker als die pol­nische mache. Die Berliner Presse aller politischen Richtungen wendet sich heute einmütig gegen diese neueHeldentat" des Mertens.

DieGermania" schreibt u. a.: Ls erhebt sich die Jrage, wer dieses Mertensche Unternehmen finanziert hat. Ls muh daraus hingezviesen werden, dckh Reichsauhenminisler Dr. S I r e f e - m a n n auf einem (Empfang der Weltpresse in Genf seinerzeit die gefährliche Wühlarbeit und Gesin­nungslosigkeit des Mertens erwähnt und aufs allerschärf sie gebranbmartt hat Die beutsche Aborbnung nimmt selbstoersfänblich von biesem nichtswürdigen Vorgehen bes Mertens in keiner weise Kenntnis. DieDeutsche Tages­zeitung" unb bieKreuzpeilung" schreiben nur.wir brauchen biefer Schandtat eines schmutzi­gen unb lügnerischen Verräters nichts hinzuzu­fügen." DerBerliner Lokalanzeiger" weift barauf hin, bah Mertens unb seine Jreunbe hätten zugeben müssen, bah sie regelmäßig Gelber aus Frankreich, b e r Tschecho­slowakei unb Polen erhalten. 3n ähn­

licher weise kommentieren auch bie übrigen Blätter bie Tat bes Mertens unb machen barauf aufmerk­sam, bah bie beutschen Pressevertreter in Genf keinerlei Umgang mit Herrn Mertens pflegen.

DerReichswehrministergegenlandes- verräterischepreffeilisormationen.

Berlin. 14. Sept. (TH.) Zu der von einem Berliner Blatt in seiner gestrigen Morgenaus­gabe an die Reichswehr gerichteten Frage er­klärt das Reichswehrmini st erium fol­gendes: Das Reichswehrministerium hat mehr­fach betont, dah russischen Offizieren kein anderer Einblick in die Heeres- einrichtungen gegeben wird, wie Offizieren anderer Länder. Dafür, dah sich dies nicht schäd­lich für die deutsche Landesverteidigung auswirkt, wird das Reichswehrministerium sorgen. Leider hat das Reichswchrministerium nicht gleiche Möglichkeiten, um zu verhindern, dah ge­wisse deutsche Blätter dah Ausland dauernd und in landesverrät e r i- scher Weise mit falschen und tenden­ziösen Rachrichten versehen und da­durch dem Deutschen Reich schweren Scha­den antun. Für versuchten Landesverrat ist der Oberreichsanwalt zuständig.

Die Erklärung des Reichswehrministeriums be­zieht sich auf Ausführungen desTempo" des Ultsteinverlags, das mehrere Fragen an das Reichswehrministerium stellte, die darauf Bezug nehmen, dah russischen Offizieren der Roten Armee angeblich eine übergrohe Einsichtnahme in innere deutsche Wehrangelegenheiten gewährt worden sei.

pilsudskls Kamps gegen das Parlament.

Maffenverhastungen in Polen. Blutige Demonstrationen gegen die Diktatur.

Warschau, 13. Sept. (Tel.-Un.) Marschall P i l s u b j f i erklärte zu ben Verhaftungen von Abgeordneten u. a., bie früheren Abgeordneten Höllen eine 3mmunität erstrebt, die weder mit der Verfassung, noch mit dem Rechtszuftand oder der Ethik vereinbar sei. Das habe dazu geführt, daß die Verstöße der Abgeordneten gegen die Gesetze ein ungeheures Ausmaß angenommen hätten, das nicht mehr länger zu ertragen gewesen sei. Er habe sich daher entschlossen, sofort nach Aus­lösung des Sejms den Abgeordneten gegenüber b i e Gerechtigkeit zu Worte kommen zu lassen. Die Zahl der Verhafteten mache kaum den vier­ten Teil der in krimineller und sonstiger Hinsicht belasteten früheren Abgeordneten aus. Nur mit Rücksicht auf die Ueberlastung der Polizei und andere wichtige Dinge habe er derstrafenden Hand der Gerechtigkeit" Einhalt gebieten müssen, damit die Zahl der Verhafteten nicht ins Unermeß­liche steige. Das Recht der Freiheit sei für die früheren Abgeordneten lediglich ein Recht zu Be­trügereien und anderen Missetaten gewesen. Die Gefängnisdisziplin in Brest Litwosk sei zwar hart, hoffentlich würden aber die früheren Abgeordneten dadurch die Disziplin lernen und von ihrer Gedankenverwirrung abkommen, die unbe­dingt zum Wahnsinn führen müsie.

In ganz Europa sei der Parlamentaris­mus \ r a n f. In Polen aber fei die Frage des Parlamentarismus besonders schwierig infolge des

unwürdigen und ungebührenden Verhaltens der Abgeordneten. Die Ausschreibung von Neuwah­len sei ein Beweis dafür, daß er den Forderungen der Verfassung Genüge leiste und eine Besserung des kranken Parlamentarismus in Polen herbei­zuführen bestrebt sei.

Blutige Ausschreitungen in Warschau.

Tie Polizei kämpft mit Tr ncngas gegen die Temonstranten.

Warschau, 14. Sept. (TU.) Die regierungs­feindliche Kundgebung des Zentrolew, die am Sonntag in Warschau stattfand, endete mit einem blutigen Zusammenstoß zwischen den Demonstranten und der Polizei, wobei es zwei Tote und zahlreiche Verwundete gab. Zunächst wurde in geschlossenen Räumen eine Protest Versammlung veranstaltet, an der 3000 Personen teilnahmen. Es wurden re­gierungsfeindliche Reden gehalten und entspre­chende Entschließungen angenommen. Dann for­mierte sich ein Demonstrativnszug, der sich zur inneren Stadt bewegte. Starke Polizei­abteilungen gingen gegen die Demonstranten mit blanker Waffe vor. Darauf wurde gegen die Polizei aus den Reihen der Sozialisten eine Bombe geschleudert, die jedoch mitten

Hier ziehen nun die Neugewählten ein.

Das fReidjstagsgcbäube.in Berlin (erbaut von P. Wallot 1884 bis 1894). .

Links: Die Wandelhalle mit dem Eingang zum Plenarsitzungssaal, davor die Statue Kaiser Wilhelms 1. In der Mitte, oben: Die Front des IBaUotbaucs. In der Mitte, unten: Der Herr Abgeordnete betritt den Reichstag. Rechts: Der große Lefesaal des Reichstags.

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da alle deutschen Arbeitnehmer bis auf drei mit der Begründung gekündigt worden sind, daß die Romeo AG. liquidiert werde. Die ge­kündigten 30 Berliner Angestellten erblickten in diesen, Schachzug Batas eine unbillige Härte und klagen gegen ihn auf Wiedereinstellung oder Zahlung einer angemessenen Entschädigung. Die Klage wird damit begründet, daß nach Ansicht der Entlassenen die Liquidation der Romeo AG.

nur ein taktisches Manöver Batas zur Unterbringung tschechischen Per­sonals sei. In der Verhandlung bestritt der Vertreter Batas, daß es sich bei der Romeo AG. um eine Scheinliquidation handele und der Be­trieb auf veränderter Grundlage fort gefügt wer­den soll. Das Gericht setzte die Entscheidung bis auf einen späteren Zeitpunkt aus.

in der Zuschauer menge explodiert«. Gleichzeitig feuerten andere Demonstranten auf die Polizei und in die Menge, der sich ein« furchtbare Panik bemächtigte. Mehrere Schwer- verwundete blieben auf der Straß« liegen. Di« Leichtverletzten flüchteten in die Häuser.

Der Polizei, die schließlich mit Tränengas vor­ging, gelang es bald, die Demonstranten zu zer­streuen. Blutspuren auf dem Straßenpflaster, Schußlöcher in den Häusern und Straßenbahn­wagen sowie zurückgelassene Stöcke, Hüte und Patronenhülsen waren die äußeren Zeichen füt die immer mehr wachsende Spannung zwischen Regierung und Opposition.

In Warschau sind nach den bisher vorliegenden Meldungen ein Polizeiosfizier und mehrere Poli­zisten verwundet. Don den Demonstranten sind zwei tot und zahlreiche verwundet. Desgleichen trugen auch mehrere Passanten schwere Verlehun- gen davon. Insgesamt wurden über 50 Der­wundete gezählt. Die Polizei nahm über 100 Verhaftungen vor. In der ganzen Stadt herrscht große Aufregung.

In einigen Provinz st ädten kam es gleich­falls zu Zusammenstößen. In Lemberg wurde «'m Sozialistensührer verletzt. In Lublin wurde «ine frühere sozialistische Abgeordnete ver­haftet. In Thorn kam es gleichfalls zwischen Demonstranten und Polizei zu blutigen Zusam­menstößen, wobei einige Personen verwundet wurden, darunter zwei Polizeibeamte.

Schwere Tumulte auch in Katiowitz.

Kattowitz, 15. Sept. (WTB. Funkspruch.) An­läßlich der durch die polnischen Oppositionsparteien nach dem Südpark eingerufenen Protestkund- gebung gegen b i c Verhaftung der 21 b - geordneten, kam es zu schweren Tumulten und Auseinandersetzungen zwischen den Demon­stranten und der Polizei, bei der eine größere Zahl von Personen verletzt wurde. Die Demonstranten wurden durch berittene Polizisten auseinanderge­sprengt. Selbst Korfanty mußte sich in einem Hause in Sicherheit bringen. Die Demonstranten zogen schließlich unter Pfuirufen gegen die Polizei, die mit aufgepflanztem Seitengewehr gegen sie vorging, nach dem liooligarten, wo es ihnen gelang, eine Teiloersammlung abzuhalten, wo Korfanty mit ernsten Worten gegen die Vergewaltigung der Ver­sammlungsfreiheit und das Verhalten der Pylizei proteftiertc. Das Kommando der Woyewodschasts- Polizei halte etwa 800 Mann aufg«boten, di« auch alle deutschen Geschäfte und bas deutsche General­konsulat bewachten, da Ausschreitungen gerade an diesen Stellen befürchtet wurden.

Aus aller Wett.

Zwei Knaben in einer Sägemühle gelötet.

In der Mahl- und Sägemühle Plantlümme bet Lingen sind zwei Knaben im Alter von 12 unk» 13 Iahren auf fürchterliche Weise ums Leben ge­kommen. Sie machten sich in einem unbewachten Augenblick in dem Betrieb der Sägemühle zu schassen. Einer von den Knaben wurde von der Welle erfaßt und herumgeschleu­dert. Er wurde entsetzlich zugerichtet und war auf der Stelle tot. Der andere Knabe, der dem Verunglückten zu Hilfe eilen wollte und ihn von der Welle loszureihen versuchte, wurde ebenfalls erfaßt und so schwer verletzt, daß er im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag.

Die fialenberreform.

Auf der Hauptversammlung der deutschen Ra- turforscher und Aerzte behandelte Dr. Rudolf D 1 o ch m a n n die Kalenderreform. Er trat für eine Einteilung des Jahres in 12 Monate m i t einer stets gleichen Anzahl von Werktagen (26) und gleichbleibendem Kalen­darium ein. Erreicht könne diese Reform dadurch werden, daß der Schalttag stets am Ende des Schaltjahres angefügt werde und dah alle Iahr ein Tag ohne Werktagsname zwischen Samstag, dem 30. Iuni, und Sonntag, dem 1. Juli, also genau in der Mitte des Iahres ein­gefügt werde. Ferner wird die Festlegung desOsterterminsauf Sonntag, den 8. April, in Vorschlag gebracht. Auch der Völkerbund in Genf hat den Dlochmannschen Kalenderreform­vorschlag in den Vordergrund der Erörterungen gestellt. . ,