über die schlechten Geldmarktverhältnisse und die Kapitalnot in aller Welt gesprochen und als ausschließlich geschästshemmend empfunden wurde, konnte, nachdem die Geldmarktverhältnisse seht so günstig wie noch nie lagen, hiervon keine Anregung ausgehen. Teilweise war dies auch erklärlich, da man einsehen muh, daß durch den politischen Wirrwarr andere Verhältnisse geschaffen wurden. Die Kulisse war aber zu ängstlich so daß sie sich nicht getraute, oder nicht den geringsten Mut aufbringen konnte, bei dem niedrigen Kursniveau und den leichten Geldmarktverhältnissen sich irgendwelche Chancen zu eigen zu machen. Vach der Annahme des Q3 ou n g - planes durch den Reichstag war man enttäuscht, da das erhoffte Geschäft fast vollkommen ausblieb. Die zweite Hand und das langersehnte Ausland waren immer noch nicht am deutschen Markt erschienen. Die Kulisse und Dörseninter- essenten waren deprimiert, so daß der Börse, obwohl sonst keine nachteiligen Momente durch die innerpolitische Entsvannung mehr Vorlagen, eigentlich jede Stühe fehlte.
Wenn man einen Querschnitt durch die Kurs- entwickelung und die Tendenzgestaltung der ver- Sangenen Woche zieht, so ergibt sich, daß das Gesamtbild trotz einer gewissen Unsicherheit und sehr großen Lustlosigkeit nicht gerade ungünstig war. Einzelne Werte lagen doch noch über dem Stand der vergangenen Woche, aber hier dürften Sonderanregungen eine gewisse Rolle gespielt haben. Bei freundlicherer Tendenz waren Spezial- w^rte mit größeren Erhöhungen führend: kam aber ein Umschwung, so waren diese Papiere wieder am stärksten betroffen.
Zum Wochenschluß war die Tendenz ausgesprochen schwach: Abgaben und das Fehlen von Aufträgen drückten. Siemens und Schubert waren stärker angeboten, und die Gewinne wurden auf je 2,5 v. H. reduziert. (Bei Siemens betrug der Verlust des letzten Tages 6 v. H.) Schiffahrtswerte lagen auf Jnteressen- gemeinschaftsgerüchte zwischen HaHag und Rordd. Lloyd lebhafter gehandelt und bis zu 3,5 v. H. fester. Banken waren in der ganzen Woche zumeist freundlich veranlagt, wenn auch die Gewinne sehr bescheiden blieben. Erst gegen Ende >der Woche drückte ein Gerücht, wonach eine D-Bank eine Dividendenreduktion plane, stärker auf diesen Markt, und bei zunehmendem Angebot traten hier Verluste bis zu 4,5 v. H. ein. Von Elektroaktien waren AEG. 1,5 v. H. fester: Chadeaktien konnten trotz der zwischendurch erneut schwächeren spanischen QJauita 5 Mark an- ziehen. Am Kunstseidemarkt waren Aku weiter in sehr schlechter Verfassung und verloren 8,5 v. H. Ehemiewerte lagen eher etwas hoher. Dem Montanmarkt schcint jede Anziehungskraft zu fehlen. Das Geschäft war in diesen Werten sehr gering, bei Abschwächungen bis zu 2 v. H., Rheinische Braunkohlen verloren sogar 10 v. H. Die Rückgänge des Kohlenabsatzes und die Zunahme, oder vielmehr die großen Feierschichten im Ruhrbergbau und teilweise auch Dividendeenttäuschungen blieben nicht ohne. Einfluß. Eine Ausnahme machten Kaliaktien: wenn auch in diesen Papieren das Geschäft zu wünschen übrig läßt, so waren doch Besserungen bis zu 6 v. H. auf den gesteigerten Kaliabsah hin zu verzeichnen. Die Rebenmärkte waren ohne Bedeutung. Renten lagen stiller, aber zumeist gehalten. Am Devisenmarkt ist die Kursgestaltung der Mark schon bekannt: dos Pfund und der Dollar lagen gut gehalten. Trotz der augenblicklich trostlosen Lage hofft man nach Erledigung aller Reibungsobjekte auf eine Besserung für die Zukunft. Tagesgeld war mit 5 v. H. sehr leicht.
Wochenbericht vom frankfurter Produktenmarkt.
Die bisher ungeklärte innerpolitische Lage ließ die erneut zur Beratung stehenden Votmah- nahmen für die Landwirtschaft sehr zweifelhaft erscheinen, was im Zusammenhang mit den weiter schwachen Auslandmärkten auf die Stimmung drückte, so daß auch die neue Woche wieder recht unsicher eröffnete und daZ Geschäft naturgemäß wesentlich beeinträchtigte. Die Händler übten stärkste Zurückhaltung und nahmen nur für den notwendigsten Bedarf Ware aus dem Markt.
Zn Weizen war das Jnlandangebot weiter etwas knapper, und bei einiger Vachfroge von feiten niederrheinischer Mühlen, konnte sich das Preisniveau leicht bessern. Das Angebot in Roggen war gleichfalls etwas geringer, aber angesichts des schwachen Roggenmehlgekchäfts und der vollkommen fehlenden Cxportnach^rage war die Kauflust sehr klein. Da auch die Stüt
zungskäufe für prompte Ware aufgehört haben, gaben die Preise weiter etwas nach. 3m Lieferungsgeschäft waren für die Maisicht zwar einige Stühungökäufe zu beobachten, trotzdem ergaben sich aber auch hier Rückgänge. Weizen- und Roggenmehle verz:ichneten weiterhin sehr stilles Geschäft, wobei die Preise für beide Mehlsorten etwas nachgaben. Gerste, Hafer und Mais bei ziemlichem Angebot weiter ruhig. Lediglich für Hafer in besten Qualitäten konnte sich etwas Geschäft entwickeln. Das Geschäft am Kleiemarkt hat wieder nachgelassen, und die Preise konnten sich nicht voll behaupten. Hülsenfrüchte, Rauhfuttermittel und Kartoffeln unverändert. Zum Wrchenschluß war das Geschäft weiter sehr klein. Einiges Interesse bestand weiterhin nur für Weizen, der sich nochmals leicht bessern konnte. Wehle immer noch fast ohne Geschäft, bei weiter nachgebenden Preisen.
3m Vergleich mit den Preisen der vergangenen Woche lagen Weizen 0,50 Mark uno Hafer 0,25 Mark höher, dagegen gaben Roggen, Gerste, Mais und Roggenmehl je 0,25 Mk. und Weizenmehle bis zu 0,50 Mark nach. Weizen- und Roggenkleie knapp behauptet. Die Woche schloß zu folgenden Votierungen: Weizen 26 bis 26,25; Roggen 16,50 bis 16.75; Gerste 17 bis 17,25; Hafer 15,75 bis 16; Mais 15; Weizenmehl, süddeutsches 37,75 bis 38.50; Weizenmehl, nieder- rheinisches 37,75 bis 38,25; Roggenmehl 24,25 bis 25,75; Weizenkleie 8,25; Roggenkleie 8,25; Erbsen je nach Qualität 22 bis 33; Linsen, je nach Qualität 35 bis 80; Heu, süddeutsches, 8,75; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepretzt 4,80; Weizen- und Roggenstroh, gebünoelt 5; Treber getrocknet 11,50 bis 11,75; Kartoffeln per Zentner hiesiger Gegend: 2,75 Mark.
Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Die Lage am Frankfurter Schlachtviehmarkt war gegen die Vorwoche vollkommen unverändert. Das Geschäft war nach wie vor sehr klein, und nur der Export schritt zu verstärkten Käufen. Die Preise blieben bei sämtlichen Viehgattungen unverändert. Am Rinde r m a r k t war oer Auftrieb stärker, als in der Vorwoche. Das angetriebene Vieh war von mittlerer Qualität. Vach ruhigem Handel und unveränderten Preisen verblieb etwas Heber* stand. Etwa 50 Proz. des Auftriebs nahm der Export aus dem Markt, und zwar hauptsächlich nach folgenden Gebieten: Hessen-Vassau, Rheinprovinz, Hessen (insbesondere Provinz Starkenburg) und Bayern. Auf dem Schweine- markt war die Beschickung geringer. Das Geschäft konnte sich aber trotzdem nicht beleben, und nach sehr ruhigem Geschäft und gleich- bleibenden Preisen verblieb ziemlich Lieberstand. Kälber und Schafe verzeichneten reges Geschäft. trotzdem der Auftrieb in Kälbern stärker war. Die Preise blieben aber auch hier vollkommen unverändert. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1531 Rindern, darunter befanden sich 412 Ochsen, 80 Bullen, 510 Kühe und 370 Färsen, ferner aus 1597 Kälbern, 272 Schafen und 5575 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 140 Rinder und 135 Kälber mehr angetrieben, während 88 Schafe und 350 Schweine weniger zum Verkauf standen.
Bezahlt wurden pto Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen a 1) 54 bis 57, 3 2) 50 bis 53, b 1) 46 bis 49. Bullen a) 54 bis 56, b) 49 bis 53. Kühe a) 45 bis 48, b) 41 bis 44, c) 34 bis 40, d) 28 bis 33. Färsen a) 55 bis 59, b) 52 bis 54,
c) 48 bis 51. Kälber b) 75 bis 78, c) 68 bis 74,
d) 62 bis 67. Schafe a 1) 48 bis 52, b) 40 bis 47,
Schweine a) 73 bis 76, b) 74 bis 77, c) 74 bis
77, d) 74 bis 77, e) 72 bis 75.
*
• Abschlüsse in der Gemeinschaftsgruppe deutscher Hypothekenbank en. Die Preußische Boden Credit-Ak i nbank. Ber.in und die Norddeutsche Grund-Credit-Bank, Weimar, beantragen je wieder 10 Proz. Dividende. Insgesamt haben die Banken der Gemeinschaftsgruppe 1929 einen Lieberschuh von 10,37 gegen 10,10 Mill. Mark im Vorjahre erzielt. Der gesamte Darlehensbestand ist von 1378 auf 1453 Mill. Mark, der Umlauf von 1324 auf 1382 Mill. Mark gestiegen. Die offenen Reserven werden nach den diesjährigen Abschlüssen auf 31 Mill. Mark, d. h. auf 55 Proz. des divi« benbcn6erett:g1 2 * * * 6 *en Aki-nla^ias steigen.
* Die Deutsche Hypothekenbank in Meiningen gibt im heut gen Anzeigenteil bekannt, daß sie ihre 8prozentigen Gold-Pfandbriefe,
Emission XXII, die sie in letzter Zeit nur gegen bar zum jeweiligen Börsenkurs absetzte, in Fortsetzung ihres früheren Umschuldunasangebots auch wieder gegen Hereinnahme ihrer 4rprozentigen Liquidations-Gold-Pfandbriefe bis zum Gesamtbeträge von 3 000 000 Goldmark abgibt, nachdem sie sich einen entsprechenden Betrag Umschuldungshypotheken gesichert hat. Der Anrechnungskurs der 41 prozentigen Liquidations-Gold-Pfandbriefe, der bisher 85 o. H. betragen hat, ist auf 86 o. H. festgesetzt.
Frankfurter Börse.
Fr a n t f u r t a. M., 15. März. Tendenz: geschäfts- los. Auch zum Wachenfchluß waren wieder keine Aufträge eingetroffen so daß das Ge- scbäft nur schleppend in Gang kommen konnte. Die schwankende gestrige Neuyorker Börse machte einen ungünstigen Eindruck. Aber vor allem wurde die Börse durch die sich hartnäckig erhaltenden Gerüchte, die von einem Dividendenausfall bei Aku wissen wollen, nachteilig beeinflußt. Das Angebot hielt an, doch war der Kurs gegenüber der gestrigen Abend- börfe nur wenig schwächer. Anregungen fehlten. Aber auch auf der anderen Seite waren verstimmende Momente nicht vorhanden, die Börse reagierte aber nicht darauf Die Kulisse zeigte keine Auf- n a h m e l u st. Da aber das Angebot mit Ausnahme von Siemens, die 3 v. Sy schwächer gegenüber der gestrigen Abendbörfe eröffneten, und den schon erwähnten Akuaktien, nicht nennenswert groß war, wiesen die übrigen Märkte keine wesentlichen Kursveränderungen auf. AEG. eröffneten 1 v. H. niedriger. Schlickert wurden 1 v. H. schwächer taxiert. Sonst tarnen hier (Erftnotierungen nicht zustande. Am Chemiemarkt war bis X Stunden nach Eröffnung der Börse in J.-G.-Farben keine Notiz zu- ftanbegetommen. Rütgerswerke und Verein für Chemische Industrie waren knapp gehalten. Bankwerte eröffneten gut behauptet. Am Montanmarkt war die Umsatztätigkeit sehr bescheiden. Nur Gelsenkirchen waren leicht erhöht. Am variablen Markt lagen Iunghans angeboten und 2 v. H. schwächer. Renten ohne Umsatz. Im Verlaufe war die Tendenz unverändert lustlos, und die Kurse gaben eher noch etwas nach. Umsätze waren infolge der Orderlosigkeit kaum zu verzeichnen. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5,5 v. H. etwas leichter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1933, gegen Pfund 20,3660, London gegen Kabel 4,8620, gegen Paris 124,27, gegen Mailand 92,80, gegen Madrid 39,25, gegen Schweiz 25,12, gegen Holland 12,1250.
Berliner Börse.
Berlin, 15. März. Das ohnehin minimale Geschäft erfährt am Samstag durch den früheren Beginn eine weitere Einschränkung, wodurch die Stimmung heute in Mitleidenschaft gezogen wird. So eröffnete die heutige Börse in etwas s ch w ä ch e rer Haltung. Mitbestimmend für die Tendenz waren wieder namentlich Aku-Aktien>, die infolge der nicht verstummenden Gerüchte über einen Dividendenausfall fchon gestern abend recht schwache Veranlagung zeigten. Die Verluste betrugen im allgemeinen selten mehr als 2 v. H. Am stärksten gedrückt eröffneten die Kunstseidewerte Aku und Bemberg mit minus 4,75 bzw. 4,25 v. H. Am Elektromarkt lagen Siemens 3,5 v. H. schwächer. Von Maschinenfabriken verloren Schubert & Salzer 2,5 v. H. Am Zellstoffmarkt lagen Waldhof 2,13 v. H. niedriger. Recht widerstandsfähig eröffneten Banken, in denen anscheinend interveniert wurde. Sonderbewegungen hatten Akkumulatoren plus 2,25 v. Sy, Hamburger Elektrizität plus 1,5 v. H., Körting plus 1,5 v. Sy und Svenska plus 2 Mark. RWE.-Aktien konnten von der gemeldeten Beteiligung an einer schweizerischen Elek- trogrünbung profitieren und eröffneten 0,5 v. H. gebessert. Deutsche Anleihen unverändert. Ausländer ruhig, aber etwa behauptet. Pfandbriefmarkt noch unentwickelt, anscheinend gut behauptet. Der Geldmarkt war zum Medio leicht versteift. Tagesgeld 5 bis 7 v. H., sonst waren die Sätze unverändert. Im Verlaufe hielt die Gefchäftsstagnation an, und die Stimmung konnte sich trotz einer erwarteten günstigen Außenhandelsbilanz für den Monat Februar nicht bessern; es kam eher zu weiteren Abbröckelungen. Die Börse zeigte naturgemäß wenig Unternehmungslust, da selbst wichtige Gebiete, wie der Montanmarkt, heute völlig vernachlässigt sind. Aku gaben weiter um 1 v. Sy nach. Das herauskommende Material wurde nur zögernd von interessierter Bankseite ausgenommen. Später wurde es an einigen Hauptmärkten etwas freundlicher. Aku konnten nach mehrfachen Schwankungen bis 1 v. H. anziehen. Im übrigen behauptete sich das Anfangsniveau.
Berliner Produktenmarkt.
Berlin, 14. März. Trotz der flauen Auslandmeldungen, namentlich der weiteren Abschwächung Liverpools, bot der hiesige Markt ein wesentlich freundlicheres Bild als an deg Vortagen. Das
Jnlandangebot in beiden Drotgetreidearten ist sehr knapp zu nennen, vor allem ist die festere Stimmung jedoch auf die erneuten Beratungen bezüglich der Hissmahnahmen für die Landwirtschaft zurückzuführen. Weizen und Roggen zur ! prompten Verladung brachte bei allerdings nut geringen Umsätzen etwa 2 Mark höhere Preise, während am Lieferung Zmarkt infolge verstärkter Deckungsnachfrage Preisgewinne von 3 bis 4 Mark zu verzeichnen waren. Für Weizen- und Roggenmehle zeigt sich auf gestriger Preisbasis etwas r.gere Vachfrage, größere Einsätze konnten sich jedoch bis zur Berichtsabfassung nicht entwickeln. Für Hafer zeigen sich die Abaeber etwas zurückhaltender, die Gesamtlage ist jedoch keineswegs gebessert, da der Konsum nur sehr zögernd Material ausnimmt und auch neue Exportabschlüsse angesichts der scharfen Konkurrenz der überseeischen Exportländer, namentlich Argen- tiniens. nur in geringem Ausmaße zustande kommen können. Gerste still. Cs wurden iwtiett (1000 Kilo): Weizen, märkischer 234 bis 231 (fest). Mai 254 bis 255,50, 3uli 231.50 bis 263,50; Roggen, märkischer 141 bis 146 (fest), März 159, Mai 166, 3uli 169 bis 170; Braugerste ICO bis 170 (ruhig), Futter- und Industriegerste 140 bis 150 (ruhig); Hafer, märkischer 118 bis 127 (fest), Mai 134 bi5 135,50, Iuli 140.50 bis 141,50; Mais, loco Berlin 155 (ruhig), Mais, toagganfrei ab Hamburg 141 bis 142. (100 Kilo): Weizenmehl 26,50 bis 34 (stetig); Roggenmehl 20 bis 23,50 (stetig); Weizenkleie 8 bis 8,50 (stetig); Roggen« fteie 7,50 bis 7,75 (stetig); Diltoriaerbsen 20 bis 25; kleine Speiseerbsen 18 bis 20; Futter- erbten 16 bis 17; Peluschken 16,50 bis 19; Ackerbohnen 16 bis 17,50; Wicken 19 bis 23,
Taten für Lonntaq, 16. März.
Sonnenaufgang 6.14 Uhr, Sonnenuntergang 18.65 Uhr. — Mondaufgang 20.33 Uhr, Monduntergano 7.02 Uhr.
1925: der Mediziner A. von Wassermann in Berlin gestorben.
Laten für Montag, 17 Mari.
Sonnenaufgang 6.12 Uhr, Sonnenuntergang 18.07 Uhr. — Mondaufgang 21.56 Uhr, Monduntergang 7.17 Uhr.
1811: der Dichter Karl Gutzkow in Berlin geboren; — 1834: der Techniker G. Daimler in Schondorf geboren.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
6. 3- in L. (Schachecke). Die Lofung des Problems Nr. 254 erscheint in der Ausgabe des „Gießener Anzeigers" vom Freitag, 28. d. M.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen
Gewinnauszug
5. Klasse 34. Hsreußisch-Südbeulsche (260. Preuß.) Klassen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich höbe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
30. Ziehungstag 14. März 1930
3n der heutigen Schluß-Ziehung wurden Gewmne
über 150 M. gezogen
2 ©etnlnne ju 1000 W. und die beiden Prämien von ll
600000 W. auf Dr. 210171
2 Ctteinne »u 25000 M. 375701
2 Gewinn« gu 5000 M. 344834
6 Gewinn« gu 3000 M. 156534 228693 327868
6 »etoinne tu 2000 <01. 136380 218014 375140
32 »ttt-lnne >n 1000 IN. 42491 42971 43188 102821 114222 145340 222724 227758 228634 231233
231407 241911 314742 322352 344822 346558
32 »ttolnne »n 500 OIL 8616 24326 52452 75346 89442 135559 150769 156921 165756 205063
224069 294072 306244 344009 349121 378033
118 6-«toirne -u 300 <ni. 2131 8597 1 3935 1 5821 27093 31372 40945 42525 43896 47321 53702 65519 67637 71000 84757 87870 99934 124341 127810 139649 140710 144657 165297 172342 175440
184725 187263 197300 202049 212773 223919
224049 257002 264*524 274797 275380 286854
295124 311846 313286 313764 315080 318659
323100 325514 327344 332909 335855 346782
349143 351591 358203 364928 364992 365731
368273 372893 377756 398146
In der heutigen Schlußziehung wurden die beiden Prämien von 600000 M. der m>t je eine» Gewinn von 1000 M. gezogenen Lose Nr. 210171 zngeschlagen. Sie fielen in Öbtelfuna 1 nach Königsberg (Pr.), in Abteilung ll nech Lübeck.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlosfenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5,5 v. H., Lombardzinsfuß 6,5 v. H.
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Berlin
Traniiuil a. Ul.
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Berlin
Banknoten.
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Amerrlantlche Woten.....
Belgische Vioten ......
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Englische Noten........
Französische Noten......
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Norwegische Noten.....
Deutsch üefterr.i 100 Jtrontn
Numqnische Noten......
Schwedische Noten......
Schwei,er Noten ......
Spanische Noten.......
Tsch-choilowakische Noten . . Ungarische Noten
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Dalum
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2.46
112.18
81,17
51.80
12,36
72.95
ranksur
6% Deunche iHtidisnnidhe von 1027
7% Deutsche Rcichaanleihe von 1029
Deutsche Änl.-Ablöl.-EchlUd mit
Slueloi.-Sedjien
DeSgi. ohne Auelol.-Rechtc
8% Hell. Bolkostaat von 1929 (rürftablb 102%)
Cbcrbeflrn Provinz - Anleihe mit 'iidlof.-IRrditen
' »die Komm. Sommelab!.
• -ulelbe Serie 1
8% ixtanff. Hnv.-Banl Äoldvfe XIII unfünbbar bi» 1931
7% rtranfl tz-yp.-Bank Solvvle unkündbar bis 1938
»%% Rbeinilche Hnv-Ban!
Lion. Koldpfe.
8% Pr. Lanbeevfandbriefanftaii, Pfandbriefe R. 17
B% Pr l'meopfanDbrirfanftalt, Komm^Ldi. N. Ift
1% Pr. Landcopfanbbriefanstall, Planbbriele R. 10
V.E.G. ab,i. Borkriege-Obligatio- ncn. rüctiablbar 1932
4% Celterretdin-te iSoidrenre
4,20% Crftcneidjifdie Silberrente
4% Oefterreichiiche Einheitliche Rente
4% Ungarische Goldrente
4% Ungarische Siaoisrente ». 1910
4^% vcrgi. von 1913
4% Ungariiche Äronenrrnte
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vamburg-VImenta Patei . 7
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Haina Tampffdiiff 10
Norddeutscher Lloyd . . 8
Allgemeine DeutfcheCrrditanst. 10
Barmer Bankverein 10
Berliner Hanbelegeiellschafi 12
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Darmstädter und Nakionalbonl 12
Deutsche Ban! und
Disconio-GrseUschaft, . . 10
Dresdner Bant .....10
Reichsbank 12
AEG.. 8
Bergmann....... 9
Eiektr. LieferungkgeseMchaÜ 10
Licht uno Straft 10
.zellen & ötuilltaume IV*
©rfcUfdiafi für Elektrische
Unternehmungen 10
Hamburger ElektrizitätS-Werke 10 Rheinische Elektrizität . S Schlesische Elektrizität. ... 10 Sdtuderl & ISo. .... 11
Siemens & Halske ..... 16 Tranorablo...... 8
Vabmcner & Co.. ..... 10
Buverue 0
Tentfche Ervöl . ...... 6 diener Steinkohle ...... 8 Geilenkirchener ..... 8
Hoejch dien ...» 6",
I.le Bergbau ...... 10 Kiocknrrwerke ....... 7 Soln-Neueifrn .......7
Mannesmann-Rühren .... 7 Mansfeiver Bergbau .... 7 Lberfchiei. Eifenbeoart . . « . 6 £teddilt|. «oktwerke .... 7 Pbonir Bergbau . . . 6’4
Rheinische Braunkohlen . . 10 Rheinstahl ..... 6
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107,5
120,5
28.5
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131
107
251
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230
113,25
105.5
120.6
128.5
179 25
154
227.25
142,5 146
281.25
161.4
195.5
164.5
170
131,5
162.5
182.25 243,5
99 25 141.75 138 25
130
251
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Bereinigte Stahlwerke Otavi Minen . . 16'/»
Kaliwerke AfcherSleten ... 1»
Kaliwerke Westeregeln ... 10
Kaliwerke Salzdetfurth ... 16
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