Mockstadt), der nach Hungen übergesiedelt ist, Pfarrer Laut (Aidba) übernommen.
Kreis Schotten.
□ Laubach, 13.3uIL Das vor einigen Wochen eingeroeihte städtische S ch w i m m b ad erfreute sich während der heißen Tage eines sehr guten Besuches. Insbesondere ist es die Jugend, die sich diesem schönen und gesunden Sporte widmet. Der hiesige Turnverein hat nun auch infolge des großen Interesses eine Schwimm- abteilung gegründet. Studienrat Schweisgut und Reallehrer Haas wurden zu Schwimm- warten gewählt. Die Schwimmriege zählt fast 40 Schwimmerinnen und Schwimmer.
I Ober-Lais, 12. Juli. Der Frankfurter Dausparverein E. D. veranstaltete gestern abend hier einen Werbevort-rag. Der
Vortragende beleuchtete die Möglichkeiten, die sich den Mitgliedern des Vereins bei Erstellung von Eigenheimen, bei Ablösung teurer Hypotheken usw. darbieten. Man gewann den Eindruck, daß der Frankfurter Dausparverein Wohl geeignet sei, Baulustige in der Finanzierung ihres Bauvorhabens durch gemeinsames -Zwecksparen zu fördern. Insbesondere fielen die kurzen Wartezeiten auf. — Empfindlichen Schaden richtet in den hiesigen Waldern ein kleiner Borkenkäfer an. Die befallenen Fichten sind an den plötzlich dürr werdenden Wipfeln zu erkennen. Aach wenigen Tagen ist der Daum bereits völlig tot. Eine Bekämpfung des Schädlings ist nur durch Fällung der betroffenen Bäume und sorgfältiges Verbrennen der Rinde und des Astwerkes möglich.
Wirtschaft.
Unverändert flüssige Geldmarktlage.
Der Geldmarkt hat in der abgelaufenen Woche sein leichtes Aussehen behalten; irgendwelche wesentlichen Veränderungen sind nicht ein- getreten. Die Sätze für Tagesgeld sind nach der leichten Versteifung zum -Ultimo wieder auf chren niedrigen Stand zurückgegangen. Am Markte für Privatdiskonten mußte eine Herabsetzung des Satzes auf 33/8 Prozent vorgenommen werden, die aber an der bestehenden Situation, gekennzeichnet durch wenig Angebot und große Aachsrage, nichts geändert hat. Die Sätze für Monatsgeld bewegen sich unverändert zwischen 4,25 und 5,5 Prozent. Am Kapitalmarkt scheint sich die sehr erwünschte Auflockerung, die dazu beitragen soll, die Diskrepanz zwischen Geld- und Kapitalmarkt zu beseitigen, anzubahnen. Die gute Unterbringung der 7,5prozentigcn und 7prozentigen neuen Pfaird- briefe ist zweifellos ein wesentliches Kennzeichen für diese Entwicklung, und wie aus den im Reichswirtschaftsministerium gepflogenen Verhandlungen der Spihenverbände der Kreditinstitute hervorgeht, ist man entschlossen, diesen Ersolg voll auszunuhen und den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Selbstverständlich bedeutet die Auflegung der niedriger verzinslichen Pfandbriefe mit 7 bzw. 7,5 Prozent nur einen bescheidenen Anfang, da Hypothekengelder zunächst nur die geringe Verbilligung von effektiv 0,75 Prozent erfahren.
Charakteristisch für den Kapitalmarkt und auch für den Geldmarkt ist die geringe Beanspruchung des Kredites der Aotenbanken und der Banken. Die Kredite der Deutschen Reichsbank an die Wirtschaft betrugen am 30. Juni 1969 Millionen Mark, das finb 1224 Millionen Mark gleich 38,4 Prozent weniger als am genannten Sage des Vorjahres. Die Ansprüche der Wirtschaft an die Danken sind auch beträchtlich zurückgegangen. Vor allem ist die Inanspruchnahme des Wech- s e l k r e d i t s der Banken geringer geworden; die Wechselkredite der Banken haben sich seit Aovember vorigen Jahres um nicht weniger als 350 Millionen Mark vermindert. Gerade die Zurückhaltung am Kapitalmarkt, die sich trotz der flüssigen Geldmarktlage erhält, ist charakteristisch für den Depressionszustand der allgemeinen Wirtschaft. Ob durch eine n e u e D i s - kontermäßigung der Reichsbank die Auflockerungsbestrebungen des Kapitalmarktes wesentlich gefördert werden können, ist fraglich.
Gewiß ist es berechtigt, angesichts der unverändert sehr flüssigen Geldmarktlage die Frage nach einer neuen Diskontermäßigung zu stellen, wie dies jetzt auch wiederum geschieht. Die Reichsbank scheint jedoch vorläufig diesen Schritt nicht tun zu wollen, es sei denn, daß an den internationalen Geldmärkten sich ein neuer Diskontabbau vollziehen sollte. Die Rückzahlungen kurzfristiger Auslandgelder haben in der letzten Zeit stärker zugenommen, während auf der anderen Seite kurzfristige Auslandgelder nicht mehr hereinkommen. Ein Ersah der kurzfristigen durch langfristige Gelder bzw. Anleihen erfolgt aber bei der geringen Aeigung des Auslandes, Kapital langfristig nach Deutschland zu geben, nicht. Unter diesen Umständen ist die Devisenmarktlage nicht so klar, wie es im allgemeinen angenommen wird, und überstürzte Rückkehr von kurzfristigen Auslandgeldern könnte zu einer erheblichen Beanspruchung von Devisen führen, die von der Reichsbank her- gegeben werden müßten. Angesichts der großen Devisenbestände der Reichsbank wäre es natür
lich verfehlt, wenn man in der so erfreulichen Rückzahlung kurzfristiger Auslandgelder mit entsprechender Zinsentlastung etwa eine größere Gefahr sehen wollte. Unter diesen Umständen ist die Zurückhaltung der Deichsbank in der Frage einer neuen Diskontermäßigung verständlich.
* Großhandelsindex. Die auf den Stichtag des 8. Juli berechnete Grobhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes hat sich mit 124.8 gegenüber der Vorwoche (124.0) um 0,6 Prozent erhöht. Von den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 2,7 Prozent auf 113,1 (110,1) gestiegen, während die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren um 0,5 Prozent auf 120,0 (120,6) zurückgegangen ist. Die Indexziffer für industrielle Fertigwaren war mit 150,9 unverändert.
• Internationaler Giroverkehr der Reichsbank. Die Reichsbank hat mit der Banca d’Italia, Rom, ein Abkommen getroffen, durch das der Auslandgiroverkehr auf Italien ausgedehnt wird. Die Girokunden der Reichsbank können infolgedessen durch Einreichung von Auslandgiroschecks Ueberweisungen oder Zahlungen an jede Person oder Firma in Italien ausführen lassen. Der Verkehr ist am 13. Juli ausgenommen worden.
* Hess en - Aassauische Lebensversicherungsan st alt, öffentliche Versicherungsanstalt für den Volksstaat Hessen und die preußische Provinz Hessen-Aassau. Aach dem kürzlich vom Verwaltungsrat genehmigten Jahresabschluß ist die Entwicklung der Anstalt auch im verflossenen Berichtsjahre 1929 weiter günstig fortgeschritten. Der Versicherungsbestand an felbstabaeschlossenen Versicherungen stieg von 45 532 Stück mit 63 615 615 Mark Versicherungssumme auf 49 169 Stück mit 74 151 636 Mark Versicherungssumme. Entsprechend erhöhte sich die Deitragseinnahme auf 3 335 296 Mark. Für ein- getretene Sterbefälle und für Rentenleistungen zahlte die Anstalt 442 448 Mark aus. Es ergibt sich ein Ueberschuh von 490 514 Mark, der restlos der Ueberschußrücklage der Versicherten zu- ijefübrt wird. Hinsichtlich der Geldanlage Oer- olgte die Anstalt auch im Jahre 1929 den Grund- atz, die ihr zur Verfügung stehenden Mittel vor allem denjenigen Bevöllerungskreisen wieder zur Verfügung zu stellen, die zur Ansammlung der Anstaltsgelder beigetragen haben. Bis Ende 1929 wurden von der Anstalt über vier Millionen Mark zur einheimischen Hypothekenanlage zur Verfügung gestellt. Soweit man es übersehen kann, wird auch im Jahre 1930 die stetige Entwicklung fortgesetzt werden können, wenn sich auch die herrschende Geldnot und die überaus große Unsicherheit der Wirtschaftsverhältnisse stark bemerkbar machen.
* S.Hirsch Gerste AG., Frankfurt a. M. Wie dem WTD.-Handelsdienst auf Anfrage mitgeteilt wird, ist die Aachricht, daß Verhandlungen wegen Ueberleitung der Gesellschaft auf die Getreide-Industrie und Kommis- sions AG., Berlin geführt würden, nicht zutreffend. Vor einigen Monaten habe man lediglich wegen des gemeinsamen Betriebs eines Saatengeschäftes verhandelt.
* Südwest deutsche Bank AG. in Liquidation, Frankfurt a. M In der G.-V. wurde der Abschluß per 31. Dezember 1929 vorgelegt, der mit dem bereits bekannten Status übereinstimmt und einen Verlust von 16,7 Mill. Mark ausweist. Der Aufsichtsrat hat sein Amt niedergelegt. Die Warentreuhand AG. ist mit der Prüfung des Abschlusses beauftragt worden. Eine
Gruppe, bestehend aus den Vertretern der Karlsruher Lebensversicherungs AG., der Allianz und Stuttgarter Leben und der Vereinigte Berlinisch- Preußischen, die insgesamt 550 000 Mark Aktien vertraten, bemängelte,. daß der Abschluß den Aktionären nicht vor der G.-Vi zugänglich gemacht worden fei. Von der Verwaltung wurde erklärt, daß dies nicht als Beanstandung des Abschlusses ausgefaßt werden könne. Der von dem Vertreter der Karlsruher Leben verlangte Einblick in die Bücher, besonders hinsichtlich der Schulden in laufender Rechnung und der Forderung an Konzerngesellschaften oer Favag, wurde von der Verwaltung unter Hinweis auf das Bankgeheimnis abgelehnt. Aach einer Unterbrechung der Sitzung stimmte die Opposition schließlich dem Abschluß zu.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. Ui., 14. Juli. Tendenz: uneinheitlich. — Aach der zweitägigen Unterbrechung des Börsengeschäfts war die Umfatz- tätigfeit anfänglich sehr gering. Die wieder aufgetretenen innerpolitischen Reibungen machten keinen Eindruck mehr, da man annimmt, daß die Deckungsvorlage unter dem Zwang des Artikels 48 angenommen werden wird. Die Grundtendenz war nicht unfreundlich, die festen Aeuyorker Kurse vom Samstag gaben der Börse eine gewisse Anregung. Das Geschäft bewegte sich auch weiterhin in engen Grenzen, da der Ordermangel weiter anhielt. Die Kulisse bekundete in den Spitzenwerten einiges Interesse und schritt zu Deckungen, so daß in diesen Werten vereinzelt Kurserhöhungen eintreten konnten. Im allgemeinen war die Kursgestaltung gegenüber der Freitagabendbörse nicht einheitlich, da das an den Markt kommende Material nicht gerade freudig ausgenommen wurde. Das an den Markt kommende Material nahm jedoch keinen großen Umfang an. Am Chemiemarkt eröffneten I. -G. - Färb en 1 Prozent fester, während die übrigen Werte dieses Marktes unverändert lagen. Am Elektromarkt machte sich für Schuckert etwas mehr Interesse geltend, bei einem Gewinn von 3,5 Prozent. Siemens lagen nur um Bruchteile eines Prozents höher, AEG. waren dagegen vernachlässigt und etwas niedriger. Aachsrage bestand sonst noch für Deutsche Linoleum, die 3,5 Prozent gewannen. Am Montanmarkt kamen Erstnotierungen kaum zustande, die Kurse lagen zumeist bis 1 Prozent niedriger. Aur Ilse Bergbau waren gut behauptet. Bauunternehmungen teilweise leicht gebessert, Schiff- fahrtswerte und Banken fast ohne Geschäft. Von den Kunstseidewerten lagen A k u unverändert. Bemberg konnten einige Aachsrage auf sich lenken und gewannen 2 Prozent. Miag waren eheö wieder etwas angeboten und 1 Prozent schwächer. Deutsche Anleihen lagen wenig verändert. Von Ausländern waren Türken und Bosnier weiter etwas fester. Auch im Verlaufe war die Stimmung nicht unfreundlich. Die Kulisse schritt in einigen Spezialwerten weiter zu Deckungen, so daß das Geschäft etwas lebhafter wurde. Gegenüber dem Anfang ergaben sich vereinzelt erneut geringfügige Kurssteigerungen. Am Geldmarkt machte sich der Medio durch eine leichte Anspannung bemerkbar. Tagesgeld 3,5 Prozent. Am Devisenmarkt war das Pfund schwächer, die Mark und die Schweizer Valuta etwas fester. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1900, gegen Pfund 20,3340, gegen Paris 123,62, London gegen Kabel 4,8350, gegen Madrid 41,75, gegen Mailand 92,86, gegen Schweiz 25,03, gegen Amsterdam 12,0930.
Berliner Börse.
Berlin, 14. Juli. Aach der zweitägigen Unterbrechung des Geschäftsverkehrs lieh sich eine ausgesprochene Tendenz vor der Festsetzung der ersten Kurse noch nicht erkennen, und auch die Eröffnung bot ein ruhiges, aber nicht einheitliches Bild. In Dörsenkreisen übte man stärkste Zurückhaltung im Hinblick auf die inner poli - tische Lage, die allerdings nicht sonderlich pessimistisch beurteilt wird, da man einerseits nicht annimmt, daß das Parlament durch Ablehnung der Deckungsvorlage, die eine Regierungsnotverordnung nach dem Artikel 43 nach sich ziehen würde, gewissermaßen selbst ausschaltet. Trotzdem werden die großen Schwierigkeiten einer Einigung nicht verkannt. 5>ie aus der Wirtschaft vorliegenden Aachrichten günstiger und ungünstiger Art, wie der feste Abschluß der erweiterten Gelsenkirchen AG., die feste Haltung der Aeuyorker Samstagbörse und die Arbeiter en tlassungen bei Klöckner konnten sich nicht auswirken. Lediglich ein günsti
ger Artikel in einem führenden Fachblatte, der die Situation in der Kunstseideindustrie günstiger beurteilt, beeinflußte diesen Markt etwas. Die Kursveränderungen nach beiden Seiten waren zum Börsenbeginn recht gering und gingen nur vereinzelt über 1 bis 2 Prozent hinaus. M on tanwer te, mit Ausnahme von Mansfeld und Rheinischen Braunkohlen, die sich etwas bessern konnten, lagen teilweise 1 bis 1,5 Prozent schwächer. Kali- werte gewannen etwa 2Prozent, Salzdetfurth sogar 4,75 Prozent. Deutsche Linoleum erhöhten sich um 2,5 Prozent, während Chadeaktien 3,75 Prozent einbüßten. Auch Dessauer Gas lagen 1,75 Prozent schwächer, BMW. verloren 2,5 Prozent. Von Danken ermäßigten sich Braubank und Bayerische Vereins bank um je 1 Prozent. Maxirni- lianshütte wurden verspätet -^Prozent höher festgesetzt. Von deutschen Anleilpen waren Ae ubes ih etwas gedrückt. Ausländer ruhig; Bosnier um 1 Prozent erhöht. Der Pfandbriefmarkt war weiter freundlich, der Geldmarkt war zum Medio leicht versteift, Tagesgeld 4 bis 6 Prozent, Monatsgeld 4,5 bis 5,75 Prozent, Warenwechsel etwa 3,90 Prozent. Im Verlaufe wurde es freundlicher, und das Geschäft gestaltete sich etwas lebhafter, so daß sich Defserungen von etwa 1 Prozent durchsetzen konnten. Kali- und Spritwerte, Schuckert und Siemens, Danatbank, Aku, Contigummi usw. gewannen bis zu 2,25 Prozent. Auch I.-G.-Farben zogen um 1 Prozent an.
Frankfurter Schluchtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 14.Juli. Auftrieb: Rinder 1630 Stück, darunter 382 Ochsen, 138 Dullen, 521 Kühe, 318 Färsen; Kälber 537; Schafe 69; Schweine 4204. Rinder. Ochsen: doll- fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: jüngere 50 bis 53, ältere 54 bis 57; Dullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 52 bis 56, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 47 bis 51; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 46 bis 49, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 42 bis 45, fleischige 36 bis 41, gering genährte 30 bis 35; Färsen (Kalbinnen, Jung- rinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 59 bis 62, vollfleischige 54 bis 58, fleischige 50 bis 53. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 72 bis 76, mittlere Mast- und Saugkälber 66 bis 71, geringe Kälber 50 bis 65. Schweine. Vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 65 bis 67, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 68 bis 70, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 64 bis 67. Marktverkauf: Rinder mäßig-rege, ausverkauft; Kälber langsam, ausverkauft; Schweine rege, geräumt.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 14. Juli. Am Frankfurter Prvduktenmarkt war das Geschäft ziemlich belebt. Infolge des geringen Umsatzes in Weizen konnte keine (Kotierung festgesetzt werden. Für Roggen dagegen wurde im Verlaufe die Aach- frage etwas rege bei anziehendem Preise. Mehle lagen still und im Preise nachgebend. Für Futtermittel hielt dagegen das Interesse bei steigendem Preise weiter an. Rotiert wurden: Roggen 176,50 bis 169, Hafer, inländischer 170, Weizenmehl, südd. Spezial 0 43,25 bis 44, Reggenmehl 25,25 bis 26,25, Weizenkleie 8,75 bis 9, Roggenkleie 9, Erbsen 26 bis 35, Linsen 38 bis 80, Heu, südd., gut, gesund, trocken 5 bis 5,50, Weizen- und Roggenstroh 4, Treber, getrocknet 10,50 bis 11,25. Tendenz: Weizen ohne Umsatz, Roggen und Futtermittel fest.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 12. Juli. Marktlage. Das Geschäft am hiesigen Eiermarkt war in dieser Woche ziemlich ruhig, da infolge der hohen Arbeitslosenziffern der Konsum immer weniger Anschaffungen vornahm. Das Angebot war immer noch reichlich, doch gaben die Preise nur vereinzelt etwas nach. Etwas mehr verlangt wurden deutsche Qualitätseier, die auch ihre Preise voll behaupten konnten.
Es notierten in Pfennigen per Stück: Italiener 8,30 bis 8,90; Bulgaren 7 bis 7,50; Jugoslawen 7 bis 7,50; Rumänen 7 bis 7,25; Polen 6 bis 6,75; Holländer 8 bis 10,75; Dänen 8,50 bis 10,75; Belgier 8,80 bis 9,50; Schlesier 8,50 bis 9; Bayern 7,50 bis 8,25; norddeutsche 8,50 bis 9. Auslandeier unverzollt ab Grenzstation, Inland- eier ab Station.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt belchlosfenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Franksuri a. . |
Berlin
Schluß-> lurd ,
1-Uhr- Kurs
Schluß- fur<
Anfang« fiurd
Datum
11. 7.
14. 7.
11. 7.
14. 7.
6% itiunuje ü»eichsan>vly» von 1927 .....
7% Deutsche Reichsanleihe
88,25
—
88,5
—
von 1929 ........
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mti
>03,5
—
—
—
Auslos.-Rechten ....
60
60,2
60
60
DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte . 8% Hel!. Dolksstaat von 1929 trückzahlb. 102%).....
8,9
8,7
8,9
8,7
16,75
—
97
—
Lberhcjsen Provinz - Anleihe ml
Austos.-Rechten.....
57
—
—
—
Deutsche Komm. Sammclabl.
Anleihe Serie 1.....
8% Franks. Hyp.-Bank Goldpsc
59
—
58,75
—
XJil unkündbar 618 1934 . .
7% Franks. Hpp.-Bank Goldpse
101,75
—
—
—
unkündbar bis 1932 . .
4/t% Rheinische Hup. Bank
96,25
—
—
—
Slqu. Goldpse........
8% Pr. LandeSpsandbriesanstalt.
JO, 3
—
—
-
101
101,5
8% Pr LandeSpkandbriesanstalt.
Komm^Lbt. ÖL 20.....
7% Pr. LandeSpsandbriefanstalt,
97,5
_
97,5
96,5
96,5
A.E.G. abg. Vortriegr-Obligatio
—
nen. rückzahlbar 1932
94
—
—
—
4% Lesterrelchiiche Goldrente .
26,75
26,9
4,20% Oesterreichische Silbe rrentc 4% Oesterreichische Einheitliche
2,9
—
2,95
Rente .
i,9
'3.2
—
_
4% Ungarische Goldrente ....
—
23,3
23,4
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
—
—
70,25
4/t% desgl. von 1913
—
—
20,9
—
4% Ungarische fiTOfientente .
.,8
—
1,8
1,85
4% Türkische Zollanlckbe von 1911
4% Türkische Bagdctdbahn-Dnl
5
5,3
-.95
5,15
Serie 1.....
6
—
1,1'6
2,2
4% desgl. Serie II . . . • • • • 5% Rumänische vereint Mente
5
,5
5,45
5,05
5,15
von 1903 ...... - -
4/i% Rumänische vereint- Rente
. /
16,1
16,2
16
—
4% Rumänische Verein Hk- Rente
—
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7.75
Frankfurt 0. M.
Berlin
Schluß-1
Iure (
1-ilhr- Kurs
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Kurs
Datum
11, 7.
14. 7.
11. 7.
14. 7.
vumouig.Ainenka t-atei . .
t
98,25
—
98,75
97,13
Homburg-Südam. Dampfschiss
. 8
—
Hansa Dampfjchifs.....
10
—
—-
—
—
.'lorddeutscher Lloyd ....
. 8
98
—
18,75
97,25
Allgemeine Deutsche Creditanst. 10
111
—
111
111,5
Barmer Bankverein ....
10
120,5
—
120
120
Berliner Handelsgesellschaft .
12
156.5
—
156,5
156,75
(Sommers- und Privat-Bank.
11
139,75
138,75
139,75
138,75
Darmstädter und Nakionalbant
Deutsche Bank uno
12
201.25
202.25
200
DiSconro-Aesellschasi, . . .
10
132
—
131,5
131,5
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Dresdner Bank ......
10
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_
131
Reichsbcmk........
12
257,5
—
257.5
256
A-E.G...........
. 8
151,5
150
151,4
150
Bergmann........
. 9
—
—
180
179
Elektr. LieserungSgesellschaft.
Licht und Kraft......
10
10
140
149,25
140,5
148,5
138,75
146
Felten & Guilleaume . . . Gesellschaft sür Elektrische
7/1
109.5
—
110
107.25
Unternehmungen ....
Hamburger Elektrizitäts-Werke
Rheinische Elektrizität . . .
10
149,5
—
149
146,5
10
—
—
133,75
. 9
133
—
133
132
Schlesische Elektrizität. . . .
10
—
146
145
Schuckert L Co.......
11
1/2,75
173,25
172
170,75
Siemens & Halske .....
16
216
215,5
'14,5
214,6
Transradio .......
. 8
—
—
Ladmeyer & Go.,
10
160,5
—
160,13
—
Buderus . . ......
. b
72,5
72,5
73
Deutsche Erdöl......
. 6
——
85,5
85,5
85
Essener Steinkohle .....
. 8
—
—
127,5
Gelsenkirchener......
. 8
125,25
—
125.65
125,25
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. 0
119
—
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—
—
95
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—-
240
240
—
Klocknerwerke . ......
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94
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65,5
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Oberschles. Eisenbcbars . . .
. 6
—
56,25
Oberschles. Kokswerke....
7
_
—
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235.5
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10
—
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SranHurl a. DL
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—
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Olavi Minen.....
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—
—
42,75
42,25
Kaliwerke Aschersleben .
. . 10
203,5
—
204
203,5
Kaliwerke Westeregeln .
. . 10
207
—
207,5
210,5
Kaliwerke Salzdetfurth .
. . 15
363
—
362,5
365
3. ®. Karben-Industrie .
. . 12
160.25
160,5
160,25
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—
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Sckeideanstalt.....
. . . 9
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—
—
Goldschmidt.....
. . . 5
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Rütgerswerke.....
. . . 6
58,25
—
58.5
57,13
Metallgesellschaft. . . .
. . . 8
113
—
114,25
—
Philipp Holzmann . . .
. . . 7
86
—
—
_
Zementwerk Heidelberg
. . 10
109
—
——
—
Cementwerk Karlstadt. .
. . 10
125
——
—
—
Wavb & Frey lag . . .
. . . k
76
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76.5
—
Schultheis Patzenhoser .
. . 15
_
—
288,5
285,5
Lstwerke.......
. . 12
—
—
237
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Aku.........
. . 18
100
105
99,5
104,75
Bembcrg.......
. . 14
100
106
100
106
Zellstoss Waldhos . . .
. 13'/.
144,5
—
145
144,6
Zellstoss Aichafsenburg .
. . 12
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—
108,5
Charlottenburger Wasser
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—
100.75
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Dessauer Gas.....
... 9
—
—
148.4
145,25
Daimler Motoren . . .
. . . 0
12,9
—
32
32
Deutsche Linoleum . .
201
202
199,5
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... Ci
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. . . 0
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—
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Orcnstein & Koppel . .
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Leonhard Tietz ....
. . 10
150
—
150,13
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Svensko . . .
—
—
308
311
frankfurter Maschinen .
... 4
25
25
22,25
—
... 6
—
—
30,5
——
Hepligenstaedt . . . .
. . . 0
—
—
—
—
Iunghmis......
... 6
37
—
<6,25
——
Lechwerkc.......
... 8
93
——
—
—
Mainkrastwerke Höchst a. M.. . 8
80
—
—
—
Miag .......
. . 10
96
93
96
93
Gebr. Roeder.....
. . 10
103
—
—
—
BotgtL Haesfner . . .
... 9
148
r—
147,5
—
Süddeutsche Zucker . .
. . 10
157
—
156,5
—
Banfnofen.
Berlin, 11. Juli
Geld
Bries
Amerikanische Noten ......
4,17
4,19
Belgische Noten ......
58,50
58,74
Dänische Noten .......
111,95
112,39
Englische Noten ......
20,33
20,41
französische Noten .......
16,455
16.515
Holländische Noten .......
168,02
168,70
Italienische Noten........
22,00
22,08
Norwegische Noten.......
111,93
112,37
Deutsch-Oesterreich, 4 100 Schilling
59.20
59,44
Rumänische Sloten.......
2,475
2,495
Schwedische Noten.......
112,23
112,67
Schweizer Noten . .......
81,33
»1,65
Spanische Noten ........
48,97
49,17
T'chechoilowakische Noten.....
12,42
12,48
Ungarische Noten ......
73,10
73,40
Deoifcamartf Berlin — Jcanffurl a M
11. Juli
14.3uh
Amtliche Geld
Notierung
Arle
Amtliche Geld
Notierung Brie.
Vlmi't.« Rott.
168,37
168,71
168,37
168,71
Buen.-AireS Brss.-Antw-
1,505
1,509
1,516
1,520
58,485
58,585
58,45
58,57
Chrtstiania.
112,17
112,31
112,12
112,34
.ttopenhagm
112,19
112,41
112,15
112,37
Stockholm ■
112,51
112,73
112,50
112,72
HclsingiorS.
10,54
10,56
10,532
10,552
Italien. . .
London. . .
21,935
21,975
21,92
21.96
20,37
20,41
20,361
20,401
Network . . Paris. . » .
4,188
4,19b
4,1855
4,1935
16,465
16,505
81,48
16,465
16,505
Schwei» . .
81,32
81.345
81.505
Spanien.
49,25
49.35
48,85
48,95
Japan . . .
2,071
2,075
2,068
2,072
Rio de Ian.
0.454
0.456
0.474
0,476
Wien in D-- CefL abfleft
59,16
59,28
59,12
59,24
Prag . . . .
12,426
12,446
12,470
12,437
Bclirad . .
7,423
7,437
7,425
7,439
Budapest. .
<3,32
73,46
73.30
73,44
Bulgarien .
3,037
3,043 18,82
3,029
3,035
Lissabon .
18,78
18.73
18,77
Danzig. . .
81,42
81,58
81,39
81,55
Konst ntln-
1.784
1,789
1.784
1.739
Athen. . .
5,425
5,435
5,43
5,44
Canada
4,186
4,194
4,185
4,193
Um uav. .
3,576
3,584
4.576
3,584
Cairo ■ ■ ■
20,82
20,89
20,875
20,915


