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liigkeitskonzert, 20 Tlhr, Katholisches Vereins- {, -hll-s. — Gesamtverband der Arbeitnehmer der We»tl. Betriebe und des Personen- und Waren- -hrdtehrs: Generalversammlung, 20 llfjr, im Ge- LvrWchaftLhaus. — Lichtspielhaus, Bahnhof str.: „ioJ Mädel von der Operette" und „Ruhiges Mir» mit Küchenbenuhung"; 22.45 Ähr: ©onder-
v'uuen Fachkurse einrichten wolle, zu denen wohl ein Zuschuß der Regierung zu erwarten sei. Die nächste Generalversammlung wird in Mainz stattsinden. Der seitherige provisorische Vorstand wurde endgültig bestätigt und die Gründung des Verbandes genehmigt. Der Vorstand seht sich aus Amtmann Happel, Darmstadt (Vorsitzender), Amtmann Babel, Ossenbach, Amtmann Reeg, Darmstadt, Beigeordneter Ahl, Reu-Isenburg. Bürgermeister Olf. Gr- Rohrh.üm, Bürgermeister Rüclert, Ober-Ram- stadt, Bürgermeister Winter, Rieder-Weisel, Ober-Inipektor Wilhelm. Friedberg. Standes- amtsvorstand Sengheimer, Bingen, Ober- Inspektor Blatz, Dingen, und Bürgermeister He in stabt. Heidcsheim, zusammen.
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Das Hochdruckgebiet wird infolge der weiteren Kräftigung des nordischen Tiefs immer mehr südöstlich verdrängt und allmählich abgebaut. Die Temperaturen sind zwar in Deutschland, weil der Hoch- druckeinfluß immer noch die Vorherrschaft behalten hat, im großen und ganzen wieder etwas zurückgegangen, da jedoch das Barometer allgemein fallende Tendenz zeigt, so wird sich mit der Zeit der hohe Druck nicht mehr voll und ganz durchsetzen können und nach und nach Milderung eintreten. Dabei herrscht vielfach nebeliges und diesiges Wetter-, Niederschläge sind vorerst kaum zu erwarten.
Wettervoraussage für ©am St a g. Vielfach nebelig-wolkiges Wetter, langsame Milderung, jedoch noch leichter Rachtfrost, meist trocken.
Amtliche Mntersportnachrlchten.
Vogelsberg. Hoherodskopf: Heiter, minus 4 Grad, 14 Zentimeter Schnee, teils Pulverschnee, teils verharscht, Sportmöglichkeit für Ski und Rodel gut bis sehr gut. — Härchen- Hainer Höhe: Heiter, minus 4 Grad. 10 bis 15 Zentimeter Schnee, verharscht. Sportmöglichkeit für Ski gut, für Rodel sehr gut.
Taunus. Kleiner Feldberg: Heiter, minus 3 Grad. 10 Zentimeter Schnee, verharscht, Sportmöglichkeit für Ski mäßig, für Rodel gut.
Sauerland. Winterberg: Heiter, minus 3 Grad, 7 cm Schnee, verharscht, Sport» Möglichkeit für Ski und Rodel gut.
Schwarzwald. Feldberg: Heiter, minuS 3 Grad, 98 cm Schnee. Pulverschnee, ©Portmöglichkeit für Ski und Rodel sehr gut.
Alpen. Garmisch » Partenkirchen: Heiler, minus 9 Grad. 7 cm Pulverschnee, ©port- möglichkeit für ©kl und Rodel sehr gut.
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andere ©eite" von Sheriff um 19.30 älhr. (Spielleitung Dr. Prasch.) — Die Fremdenvorstellung zu ermäßigten Preisen am Sonntag. 16. Febr., „®u wirst mich heiraten', Lustspiel von Louis Verneuil, beginnt um 18 Uhr. — Für alle Freunde des Theaters w.rd es von blonderem Interesse sein, daß die Premiere nächster Woche, am Dienstag. 18. Febr., eine Reueinstudierung eines der besten Lustspiele Shakespeares, »Wie es euch gefällt“, das leider feltin auf dem ©piel- plan deutscher Bühnen erscheint, sein wird.
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geschlossenen großen bürgerlichen Front, die um so dringlicher erforderlich ist bei der überall in steigendem Maße zu Tage tretenden Wühlarbeit des Bolschewismus, und streifte dabei die von starken nationalen und idealen Gedanken getragenen Bewegungen, die volksnationale Vereinigung, die volks- konservatioe Vereinigung und die der Dolkcpartei angehörende Reichs Vereinigung junger Dolkspartei- ler, die von tatkräftigem Willen zur Mitarbeit am Staat und im Staat beseelt sind. Ein kurzer lieber- blick über die hessischen Verhältnisse folgte. Mit dein Hinweis auf die dringende Notwendigkeit der Mit- arbeit auch der Frauen am Wiederaufbau Deutschlands schloß die Rednerin ihre klaren und warmherzigen Ausführungen, die lebhaften Beifall sanden und eine längere angeregte Aussprache veranlaßten, die von dem regen und verständnisvollen Interesse der Anwesenden an den aufgeworfenen Fragen zeugte.
Staatsbürgerliche Bildungstagung in Alsfeld.
Alsfelb. 13. Febr. Dieser Lage fand hier im großen ©aale des „Deutschen Hauses" die diesjährige staatsbürgerliche Bildungstagung der Reichszentrale für Heimatdienst, Landesabteilung Hessen statt, die aus Kreis und Stadt Alsfeld gut besucht war.
Rach einleitenden Begrüßungsworten des Dor- sitzenden Ollmert (Frankfurt a. M.), in welcher dieser die Hauptziele der Reichszentrale für Heimatdienst erläuterte, folgte als erster Vortrag „Dom Dawes-Gutachten zum OJoung- P l a n", den Privaldorent Dr. Riffen (Frankfurt a. M.) hielt. Der Redner verstand es, das schwierige Thema recht anschaulich zu erläutern. Seine Ausführungen kamen zu dem Ergebnis, der Reue Plan bringe keine rein wirtschaftlich befriedigende Lösung, er sei durch politische Erwägungen beeinflußt. Es könne nicht bestritten werden, daß er gegenüber dem Dawes-Plan gewisse Vorteile bringe. Es dürfe uns aber zur Beruhigung dienen, daß auch der Voung-Plan keine endgültige Lösung bedeute.
Dr. König (Gießen) sprach alsdann über „Paneuropa und das europäische Rationalitätenproble m". Der Redner vertrat den Grundsatz, bevor eine Großform europäischen Lebens möglich fei, müsse das Ra- tionalitätenproblem gelost sein. Der Mensch habe durch die Geburt von Rcttur aus ein Recht auf sein Dolksium. Die Erlämpfung des Rechts der Dolksminderheiten, im fremden Staat ein Eigenleben zu führen, sei eine allgemeine Rachkriegserscheinung.
Den dritten Dortrag hielt Pfarre* Lic. Schafft (Kassel) über das Thema .Der Kampf um den inneren Friede n“. Der Redner wies darauf hin, es gäbe kaum ein Dolk der Erde, in dem die religiösen und politischen Gegensätze so scharf seien, wie in Deutschland. Alle stünden sich fremd und verständnislos gegenüber, die geistige, kulturelle Cinheitskultur des Mittelalters sei verlorengegangen. Mit Radikalmitteln sei nicht zu Helsen. Ieder müsse versuchen, innerhalb seiner Partei eine andere Stellung anzubahnen, wir müßten wieder die Solidarität eines gemeinsamen Volkstums verspüren als Menschen, die sich in gemeinsamer Verantwortung zusammenfinden.
Der Vorsitzende schloß die anregende Tagung mit Dankesworten an die zahlreichen Zuhörer.
Tagung ter hessischen Standesbeamten.
WSR. Darmstadt, 12. Febr. Zu der in Frankfurt a. M. abgehaltenen Tagung des Landesverbandes hessischer Standesbeamten waren gus den drei Provinzen zahlreiche Mitglieder erschienen, als Vertreter der hessischen Regierung Iustizrat Dr- Menges , Regierungs-Assessor Dr. Knoh für die Hessen- Rassauischr Regierung, sowie der Vorsitzende des Reichsbundes der deutschen Standesbeamten, ferner Vertreter der benachbarten Derufsverbände. Iustizrat Dr. Menges überbrachte die Grüße und Wünsche der hessischen Regierung, nachdem der Derbandsvorsihende S.'andesamtsvorsteher Happel die Anwesenden begrüßt hatte. Im Mittelpunkt der Tagung stand ein Dortrag des Landgerichtsrates Dr. W 0 daege , Gießen, „Aus derPraxis des hessischen Standesbeamte n", an den sich eine lebhafte Aussprache anschloß. Der Derbandsvorsihende teilte u. a. mit, daß der Verband in den drei Pro-
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* Fernsprech - Selbstanschlußamt im Gießener Bahnhof. Das Fernsprechwesen im Gießener Bahnhof und bei den übrigen Dahndienststellen in Gießen wird im Lause der nächsten Monate eine starke Vereinfachung durch die Schaffung eines Selbstanschlußamle' für den Reichsbahnfernsprechdienst erfahren. Sämtliche Dienststellen der Bahn werden dann ihre Fernsprechverbindungen selbsttätig Herstellen können, jedoch wird für den Verkehr mit den außerhalb des Bahndicnstes befindlichen Fernsprechteilnehmern eine Fernsprechzentrale beibehalten. Die neue Fernsprechaniage soll zum Teil Im jetzigen Telegraphenbureau des Bahnhofes und in anderen früheren Bureauräumcn uniergebracht Werdern Im Telegraphenzimmer der Reichsbahn werden durch Verminderung der Morseapparate von jetzt 15 Stück auf etwa vier Stück, die an einen großen Klappenschrank angeschlrssen werden, Ersparnisse erzielt. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage wird im Laufe des Sommers erfolgen.
** Eine Achtzigjährige. Am morgigen Samstag, 15. Februar, begeht Frau Pauline Wtgandt, geb. Zwesch, Löberstraße 5, in geistiger und körperlicher Frische ihren 80. G.buristag.
** Der Hubertus, Verein weidgerech- t e r Jäger, S i tz Gießen, hielt am Mittwoch im „Hessischen Hof" seine Monatsversammlung ab. Zunächst erfolgten einige Mitteilungen aus dem Jahresbericht der Gesellschaft für Jagdkunde, sowie der Hinweis auf neue von dieser herausgebrachte Salzlecken. Alsdann berichtete Oekonoinierat Hoffmann über die mit der diesjährigen „Grünen Woche" verbundene Ausstellung „Der deutsche Jäger im Ausland". Als weiteres Referat folgte eine Behandlung der Frage: „Die Bedeutung und Anlage von Dauerremisen und fliegenden Remisen zur Erhaltung und Hebung der Niederjagd" durch Studien rat Hölzel. Der Vortragende ging von den Veränderungen der Landschaft durch Feldbereinigung und landwirtschaftliche Maßnahmen anderer Art aus, wodurch das Wild in der Brut- und Setzzeit dauernd beunruhigt, oder seiner Deckung beraubt wird. Als wichtigste Gegenmaßnahme muß versucht werden, ihm die ungestörte Ruhe und das Gefühl der Sicherheit wiederzugeben. Dazu können in hervorragendem Maße Remisen als Schutzinseln beitragen, die als Dauerremisen mit Holzpflanzen angelegt werden können, die sich aber auch auf Pachtäckern mit gutem Erfolg unter Verwendung geeigneter Pflanzen, wie Helianthi. Topinambur u. ä. schaffen lassen. Dabei sind die Kosten im Verhältnis zu dem Erfolg gering. Der Vortrag wurde in sehr angeregter Diskussion noch ergänzt und schließlich beschlossen, die Ergebnisse in kurzer Form allen Mitgliedern mitzuteilen, um dadurch anregend und für die Steigerung der Jagderträgnisse zu wirken.
** Frauengruppe de r Deutschen Volkspartei: Man berichtet uns: Die Monatsversammlung der Frauengruppe der Deutschen Volkspartei war diesmal Betrachtungen auf dem Gebiete der Politik gewidmet. Die Vortragende, Frau Landtagsabgeordnete Maria Birnbaum, knüpfte an ihren letzten, im November gehaltenen Vortrag an und zeichnete noch einmal in großen Umrissen den Weg, der vom Ruhreinbruch bis zur zweiten Haager Konferenz geführt hat, bei dessen verschiedenen Etappen die deutsche Politik immer nur zwischen dem größeren und dem kleineren Uebel zu wählen hatte, um unter Ausnutzung jeder sich bietenden Möglichkeit, trotz der Geschlossenheit der Gegner und der Ohnmacht und Zerrissenheit des eigenen Landes, Deutschland allmählich von den Fesseln des Versailler Diktates zu lösen. In Verbindung mit dem Polenvertrag schilderte sie die große Not des deutschen Ostens, die nach der Bereinigung der Fragen im Westen und der Wiederherstellung der Souveränität Deutschlands im Rheinland und Saargebiet dringendst nach Hilfe verlangt, und zwar nicht nur nach Behebung der landwirtschaftlichen und wirtschaftlichen Not, sondern auch nach einer Grenzregelung, die unserem nationalen Empfinden und den wirtschaftlichen Belangen Rechnung trägt. Im Hinblick auf die großen innerpolitischen Aufgaben, das im Vordergrund des Interesses stehende Sparprogramm und die verschiedenen geplanten Reformen, z. B. auf dem Gebiete der Verwaltung, des Versicherungswesens usw., betonte die Rednerin nachdrücklich die Notwendigkeit der Schaffung einer
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I .Tnimerhin: Das ist wohl sicher, daß man nicht id ntoeit kommt, wenn man den Mund zu sehr »Mlriimmt. Anderseits natürlich gibt es wohl t.i) viele, die ihr Licht unter den Scheffel stellen, hm und brav ihre Arbeit tun, mehr tun, als ytiun mühten und tun sollten, well sie weder l&c ikeiinung noch sonstige Würdigung bekommen, Mrn He, die sehen, wie andere, indem sie für sich ■iiciic6lg R ei käme zu machen verstehen, über- < jijcln, obwohl ihre Leistungen alles andere als sind, was man als „erstklassig" bezeichnet. llrt> trotzdem lernen sie nichts daraus, llnö woll- I: lie lernen, sie hätten wohl kein Geschick dazu,
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t Gießen, den 14. Februar 1930.
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las ich von einem, der Stellung suchte, was mn. Wenn man alfes unkrrtllch Hinnahme, er anbietet, er wäre der Mann, der einzige n, der für einen gut bezahlten aussrchts- >n verantwortungsvol.en Posten in Betracht . Denn er kann — feinen Angaben nach — htbin alles. Er ist Virtuos in allen Fächern, affiger (natürlich nur erstklassiger!) Dispo- vortrefslicher Organisator, beherrscht fünf E ^ichrn fließend, ist weit in der Welt herum- ,e «nmen, so daß es überhaupt wohl kein P-äh- mehr gibt, bai er nicht kennt. Alles kennt in alles versteht er, und mit dem Können ist Hi vlcht anders. Wie alt der Wann ist? Run, toe 26, in Worten: Sechsundzwanzig Iahre. Ir ins erklärt sich seine reiche Erfahrung, feine rtze Kenntnis, seine überragende Fähigkeit. Hie gesagt, wenn ich zu bestimmen hatte, um ticnb einen gut bezahlten, uerantwortungs» i^en Poften zu übertragen, ich tourte nur Han Mann anstellen? Olein, denn er hat nach Itiirem Dafürhalten etwas nicht gc.ernt, das I3"r heute nicht mehr sehr begehrt wird, aber imerhin noch gute Münze ist: Bescheiden- i t und Takt.
Venn alle schreien, muß man — 711(61 mit- fidtaien, und wenn niemand bescheiden ist, so Hirn man es trotzdem sein, ünt) man fährt oft» kW besser damit. Wenigstens dann, wenn man Hi mit Menschen zu tun hat. die auch Bescheiden- ftrt und eine stille, ehrliche und zielsichere Ar- :M zu schätzen wissen. Wer aber ehrliche, zie.- l|;:c-re Arbeit nicht schätzt, nun. der hat schließ- II:: den Blender verdient und den Reinfall mit


