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wessen Feierlichkeit gespeist und gekurvten wurde, als wäre diese Tätigkeit etwas überaus Ernstes und Wichtiges.
Irgendwoher ertönten die gedämpften Klänge eines versteckten Orchesters. Bekannte Opernmelodien zumeist. Dazwischen einmal ein Violin- solo von Ponchielli.
Emmerstorff lieh zwei raffinierte Gedecke servieren mit acht Gängen. Das etwas grelle Licht der Lampe über ihrem Tisch warf seine Strahlen auf Julias rotes Haar. Run blendete ihn diese Farbe. — Eine tückische Farbe, eine überaus gierige Farbe war dieses Rot.
Julia Koromitzky plauderte, wie sie zu plaudern gewohnt war.
Es bereitete Lothar ein gewisses Vergnügen, sie so mit Appetit essen zu sehen. Aber sie trank wenig. Sie nippte nur zuweilen von dem ölgelben Weine. Das sah aus, als sauge ein Schmetterling zart und vorsichtig Rektor aus dem Kelche einer Blüte.
Sie gab ihm bereitwilligst freundliche Antworten auf seinö Fragen. Ihre Augen lachten und überhaupt schien alles in diesem zarten und durch die etwas reichlich auf getragenen Toilettenmittel noch durchsichtiger wirkenden Gesicht zu lachen.
Lothar begriff nicht, was ihn an dem Aeuhe- ren dieses Mädchens so fesselte. — War es der pikante Reiz, der von jeder kleinsten Bewegung dieser Rotblonden ausging?
„Sie hat ihren Körper wunderbar in der Gewalt", mußte er denken. „Sie beherrscht jede Muskel, deren Spiel ein anmutig-ästhetischer Anblick ist. — Welch wundervolle Figur muß diese Frau im Sattel zeigen!"
Run kamen sie auf das frühere Gesprächsthema zurück.
„Wie gelangten Sie eigentlich zum Film?" fragte Emmerstorff, indem er eine Krebsschere zerriß.
„Das ist ein kleiner Schundroman. — Ich bin in Erfurt geboren und erzogen worden. Mein Vater war dort ein ganz kleiner Beamter. Ich war'eigentlich schon immer mehr ein Junge, als ein Mädchen. — Kurz und gut, als ich so vierzehn Jahre alt geworden, fiel es meiner Mutter plötzlich ein, daß es wohl nun bald nicht mehr anginge, mit den Knaben der Rachbarschaft weiter herumzutollen und die dümmsten Streiche anzustiften. Ich verstand das nicht, nein wirklich. Ich hatte vielleicht gedacht, das könnte mein ganzes Leben lang so weitergehen. Ra schon, ich kam auf eine Handelsschule, lernte Stenographie, Buchführung, Maschinenschreiben und so schöne Dinge Da lernte ich meine erste Liebe kennen. Eine dumme Dackfischliebe, wissen Sie? Es war ein Primaner vom Gymnasium, der meinetwegen nachher das consilium abeundi bekam. Der arme Junge tat mir leid, aber ich konnte doch eigentlich
gar nichts dafür. Seine Eltern zogen dann in eine andere Stadt und, wie ich von einer Freundin hörte, ist er jetzt wohlbestellter Doktor der Philosophie und lebt in Bremen." Die machte eine Pause und Lothar goß rotes Blut in ihr Dordeauxglas.
Jetzt trank sie und ihm war es, als sähe er den schwarzroten Wein durch die Haut ihrer zarten Kehle schimmern. Er betrachtete sie schweigend mit großen, hellen Augen.
„Ach, meine törichten Erzählungen langweilen Sie", sagte sie, indem sie das Glas niedersetzte.
Er wandte den Blick nicht von ihr ab und bat: „Bitte, sprechen Sie weiter. Alles was Sie angeht, interessiert mich."
„Direkt von der Handelsschule fort wurde ich in einem größeren Bureau als Kontoristin an* gestellt. Ich hatte damals ein schönes Geben, konnte zu Hause wohnen, bekam etn leidliches Gehalt und hatte viel Freunde. — „Das Leben ist schön", dachte ich in dieser Zeit und wußte nicht, daß es auch noch etwas anderes auf der Welt gab als Vergnügen. — Damals traute ich noch allen Männern, so, wie ich heute an allen zweifle."
„Sie sind ungerecht", sagte Emmerstorff und er fühlte, wie ihm der Wein ins Blut getreten war.
„Sprechen wir lieber darüber nicht, Herr Emmerstorff", sagte sie mit einer kurzen Handbewegung, als wolle sie dies alles schnell von sich schieben. „Ich wechselte dann oft meine Stellungen Die Chefs wurden zudringlich und die anderen männlichen Angestellten nicht minder. Ich gebe zu, ich war hübsch und die Männer waren hinter mir her. Aber ich war stolz, Herr Em- merstorff, damals schon, als dumme Göhre von achtzehn Jahren."
Ihr Auge glühte, als sie das sagte, und er wünschte sich mit einer wütenden Heftigkeit, diese Frau zu besitzen.
„Ich ging damals viel aus, trotzdem meine Eltern das nicht gern sahen, ich tanzte oft und ließ mich ausführen: Theater, Lichtspielhäuser. Kabaretts, Tanzdielen und so weiter. Da wollte es der -Zufall, daß ich auf einem Filmball in Erfurt den Regisseur der Union-Gesellschaft kennenlernte. Ich tanzte mit ihm die halbe Rächt durch. Als ich dann allein mit ihm im Auto saß, raunte er mir so törichte Sachen ins Ohr, dcch ich daran glauben muhte, ob ich wollte oder nicht. Sie waren süß und versprachen mir eine glänzende Zukunft. — „Er ist ein Heuchler", schrie es in mir und ich stellte mich taub gegen das, was er mir vorschlug. Aber ich hörte es dennoch. Er wollte mich zum Film bringen. Versprach mir binnen vier Wochen ein glänzendes Engagement.
(Fortsetzung folgt.)
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Sie müssen Ihren Körper nicht nur äußerlich waschen und baden und sich nach außen hin sauber halten, sondern mindestens ebenso wichtig ist die innerliche Reinigung, denn davon hängt das gute und regelmäßige Arbeiten Ihres ganzen inneren Systems, Ihres Verdaniungs-Apparates und die Ausscheidung der Massen ab, die sonst bei längerem Verweilen und bei Stauungen in den Därmen unangenehmste Störungen hervorrufen. Viele Menschen leben sorglos ihren Tag dahin und wundern eich, weshalb eie nicht so frisch und rüstig wie andere Menschen sind. Das hängt natürlich mit der ganzen Lebensweise zusammen, — der eine Mensch überwacht eich und sein Inneres, während der andere Mensch sich um nichts kümmert. Beginnen auch Sie noch heute mit
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Sie werden begeistert sein, denn Ihr System wird zu kräftiger Arbeit angeregt und Sie werden sich mit der Zeit elastischer und frischer fühlen. Sie werden vielleicht bald selbst sagen: loh bin ein ganz anderer Mensch geworden. 1 Original glas Kruschen kostet in Apotheken und Drogerien Mark 3,—, sein Inhalt reicht für 1OO Tage. Aber achten Sie auf die zelb- sohwarze Packung und auf den Namen ,Jieo- Kruschen-Salz“. Die ganze Welt nimmt Kruschen und was sich in der ganzen Weht bewährt bat, wird auch Ihnen gut tun.
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10. Fortsetzung.
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Der Wagen raste mit achtzig Kilometer schwindigkeit dem Westen Berlins zu. —
Dann sahen sie in einem kleinen Weinrestaurant, in dem Lothar bekannt war.
Es war eines jener eleganten Lokale, in denen die Tritte der Gäste in schweren, echten Teppichen versanken, und in denen mit einer ge°
Konstanze.
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Urheber-Rechtsschutz Verlag Oskar Meister, Werdau.
„Bei welcher Gesellschaft sind Sie engagiert?" fragte Lothar mit einem Blick auf die schlanken Linien Julias.
„Bei der „Llrania-Film-Gesellschaft". Wir drehen jetzt das Drama: „Die Frau ohne Rainen". Ich spiele die Rolle der Haustochter." Sie schlug ein helles Lachen an.
„Und ich spiele die Zofe", ergänzte Lilly von dem Hofe.
Lothar schüttelte den Kopf und meinte: „Das ist nichts. Sie müssen versuchen, bei einer großen Filmgesellschaft anzukommen, gnädiges Fräulein."
„Die Protektion fehlt, Herr Emmerstorff", sagte Julia, schob ihre Unterlippe vor und legte ihre gepuderte Stirn in waagerechte Falten.
„Ich werde Ihnen ein Engagement bei der Ikarus-Film-A.-G. in Berlin-Dahlem verschaffen", sagte er mit bestimmtem Tone, und mit einem kurzen Blick auf Ludwig Warburg fügte er hinzu. „Wollen Sie heute abend, mein Gast sein, gnädiges Fräulein? Dann können wir alles Rähere besprechen."
„Aber gerne", lachte sie schalkhaft, sandte rasch einen forschenden Blick zu Warburg, der ihn mit bösem, huschendem Gesichtsausdruck erwiderte.
„Sie speisen also heute mit mir." Diese Worte hatten wie ein Befehl aus dem Munde dieses großen, eleganten und breitschulterigen Mannes geklungen. Es war, als gebe es gegen diesen Befehl keine Widerrede.
Trotzdem Lilly von dem Hofe sich hier zurück- gesetzt fühlte, wagte auch sie keinen Einwand. Sie hängte sich an den Arm Ludwig Warburgs und schritt mit ihm in gespielter Gleichgültigkeit dem Totalisator zu. Lothar Emmerstorff folgte mit Julia hinterdrein.
Beim zweiten Rennen gewann der Hengst „Herkules" aus dem Stalle des Freiherrn von Altenhofer. Es waren Herrenreiter von Ramen im Sattel gewesen. Von den Tribünen klang wildes Rufen und Schreien.
Lothar Emmerstorff hatte zweihundert Mark gewonnen. Er überließ Ludwig Warburg das Geld.
„Run habe ich Julia verkauft", empfand Warburg und schob das Geld nachlässig in die Tasche.
Paul, der Chauffeur, aber dachte, als Em- merstorff mit Julia in das Auto stieg:
„Diesmal ist sie rot! Welch schöne Frauen der
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Nachmittags 4 Uhr zur Fremden- und Familien Vorstellung mit dem gewaltigen Spielplan.
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Das brachte Ludwig Warburg auf einen anderen Gedanken.
„Ehe ich vergesse", sagte er eindringlich und zwinkerte mit den Augen, „für das nächste Rennen kann ich Ihnen einen guten Tip geben."
Emmerstorff, vielleicht mehr aus dem unbestimmten Bedürfnis heraus, mit Warburg noch in etwas engere Fühlung zu geraten, als aus dem Verlangen, sich am Wetten zu beteiligen, sagte:
„Ich bitte darum."
Der andere nickte befriedigt und setzte eine wichtige Miene auf.
„Bei Gewinn darf ich um zwanzig Prozent Beteiligung bitten." Er dämpfte seine Worte und sprach nur noch im Flüstertöne: „Setzen Sie auf die Farben Rot-Gelb. Es ist „Herkules" aus dem Stalle des Freiherrn von Attenhofer. Jockei: Rittmeister a. D. Dleßheim. Leicht wie eine Feder. Ich kann Ihnen fast Garantie geben../'
„Gut. ich setze", antwortete Lothar ohne Zögern.
„Das erste Rennen hat soeben begonnen", sagte Ludwig Warburg. „Der Einsatz für das zweite erfolgt später. Darf ich Sie mittlerweile meinen Damen vorstellen?"
„Diese Frau muh dir gehören", dachte Lothar Emmcrstorff, indem er Julia Koromitzky ein paar scherzhafte Artigkeiten sagte, und sein markantes Gesicht lächelte. „Sie hat Augen wie ein sprungbereiter Panther und das feste, starke Gebiß eines jungen Wolfes."
Das Rot des Haares glänzte im Scheine der Sonne und spielte in den seltsamsten unbekanntesten Farbtönen.
Lilly von dem Hofe, ihre Kollegin, aber besaß die sanften, dunklen Augen eines Zebras.
Auf Lothars Frage klagte Julia, daß das Leben am Film nicht leicht sei, und dabei machte sie ein Gesicht, als nähme sie das Leben überaus tragisch.
„Aber ich werde hochkommen", rief sie, und em trotziger Zug zeigte sich um ihren mit Lippenpomade gefärbten Mund. „Glauben Sie, daß ich groß werden kann? Eine Berühmtheit?" fragte sie den still lächelnden Emmerstorff.
„Wenn Sie das Streben haben? — Warum nicht?"
„Linser Beruf ist überfüllt und die Intrigen unter Kollegen und Kolleginnen sind ekelhaft", meinte sie, und Lilly von dem Hofe gab ihr hierin recht.
Denn5000Menschen strömen heute abend 8 Uhr zur Eröffnungs -Vorstellung in den
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