Ausgabe 
13.5.1930
 
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Es ist interessant das Urteil neuer Raucher der MAKEDON-Zigaretten zu hören. Alle, die unsere hochwertigen Marken kennen gelernt haben, er­klären begeistert, so zufrieden damit zu sein, daß es Ihnen unmöglich erscheint, jemals auf eine andere Marke zurückzukommen. Diese spontane Feststellung der neuen Raucher unserer Zigaretten ist die beste Empfehlung für unsere Marken:

M A K E D O N CIGARETTENFABRIK G.M.B.H., MAINZ A. RH.

in Großen-Vnsetk

*- Handwerkerlagung

| ausschusses des Stadtrats nach mehrwöchigen ein­gehenden Verhandlungen, vorbehaltlich der Zu- itimmunn des Stadtrates, verabschiedet worden Die ' . . n : ___fftrtinh hör

Am Sonntagnachmittag sand in Drohen- Buseck eine Tagung deS Bezirksverbands Dießen im Hessischen Handwerks- und Gewerbeverband mit nachfolgender Hano-

überspcmnten Sozialpolitik. Das Handwerk wolle keinen Abbau, nur mühten die Soziallasten für

Stadtverwaltung wird nunmehr auf Grund der Entscheidungen des Finanzausschusses die erfordere lichen Beschlüsse des Stadtrats vorbereiten Der Stadtrat soll sich mit dem Voranschlag in einer offent. lichen Sitzung am Dienstag nächster Woche be­

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schäftigen

* Das Maienblasen beginnt morgen Mitt­woch. um 19 Uhr vom Turme der Iohanneskirche mit folgenden Vortragsstücken. ChoralWie groh ist des Allmächtigen Güte"; Chor ausNachtlager von Granada" von Kreutzer; VolksliedDie Linden- wirtin" von Schubert.

»* Die Reichs - Jugendwettkämpfe 1930 in fieHen. Der hessische Minister für Kul­tus und Bildungswesen weist die hessischen schulen darauf hin, daß auch in diesem Jahre Wettkampfe der Schuljugend in den nächsten Sommermonaten veranstaltet werden. Diese Reichs-Iugendwettkampfe sollen der ganzen Schuljugend Gelegenheit geben, ihre Kräfte im friedlichen Wettbewerb zu messen, und Knaben und Mädchen anregen, auch nach Be­endigung der Schulzeit sich den namentlich von den Vereinen für Leibesübungen gepflegten Bestrebun-

Am andern Tisch.

Die Umstände erforderten eS, dah ich mich letzthin einmal für eine halbe Stunde am Ar­beitstisch meines Kollegen niederlieh. Ein Schrei­ner baute an meinem Tisch. Mein Kollege war »um Mittagessen gegangen. Ich wollte meine Zeit ausnützen und arbeitete nun am anderen

die Wirtschaft tragbar sein.

Der Redner behandelte dann in längeren Aus­führungen die Wichtigkeit des Zusammen» schlusses de «Handwerks, außerdem auch die Bedeutung der Mitarbeit in öffentlichen Kör­perschaften. Der einzelne könne nichts erreichen. I Auch in der Organisation bedürfe es der Mit­arbeit jedes einzelnen. 3n der anschliehenden Aussprache wurde von verschiedenen Rednern die Rotwendigkeit der Schaffung eines Hand- werkervcreins im Buseckertal zum Ausdruck ge­bracht Maurermeister Harbach (Großen-Bu- | seck) streifte kurz die Ursachen der Auflösung des früheren Ortsgewerbevereins und wies dar- auf hin, dah großes Interesse für tau Zu- sammenschluh der Gewerbetreibenden in Groyen- Duseck und Umgebung bestehe, allerdings sei bei einzelnen Orten der Umgebung der Ge­danke erwogen worden, in diesen Orten eigene Handwerkervereine ins Leben zu rufen. Dem­gegenüber schlug Syndikus Röhr vor für Gro- Hen-Buseck und Umgebung einen Verein zu bilden, und zwar für die Orte Grohen-Duseck, Beuern, Alten-Duseck, Trohe, Rödgen und evtl, noch Oppenrod und Burkhardsfelden. Für den neu zu gründenden Verein zeichneten sich sofort 38 Gewerbetreibende ein. Die Erledigung der weiteren Obliegenheiten und die Klärung der Frage der Zugehörigkeit der einzelnen Orte zu dem neuen Verein soll einer späteren Versamm­lung Vorbehalten bleiben. 3m weiteren OJcrlauj der Verhandlungen sprach Syndikus Rohr noch über die Versorgung des Handwerks im Alter und bei KrankhÄt, sowie über die Möglichk^- ten der Kreditgewährung durch Fürsorgeeinrich- tungen des Handwerks. Er wies in diesem Zu­sammenhang auf die Bedeutung der Kapital- wirtschaft innerhalb des Handwerks hin. Die übrigen Verhandlungen bezogen sich auf allge­meine Handwerkerfragen und -wünsche.

grühung und einem Hinweis auf die Verhand­lungen der vorausgegangenen Dezirksausschuy- fitzung Kenntnis von dem Zweck der Versamm­lung, worauf Syndikus Röhr in einem kurzen Referat auf die Bedeutung deS Zusammen­schlusses des Handwerks hinwies. Er schilderte die ungünstige Lage der Wirtschaft und deren Ursach<m. kam auf die Auswirkungen der In­flation zu sprechen, um sich dann mit der Frage zu beschäftigen' .Wie können wir Llenderungen schaffen, die zu einer Erleichterung des Existenz­kampfs im Handwerk führen." Gr kam in diesem Zusammenhang auf die ausgedehnte Steuer- belastung im Handwerk zu sprechen, die auf die Dauer untragbar sei. Er forderte für die Gewerbetreibenden die gleichen steuerlichen Vergünstigungen wie für andere Berufszweige. Der Redner kam dann auf die ReichSfinanzre- form zu sprechen und zeigte, in welch weitgehen­der Weise die Spitzenorganisationen des Hand­werks hier Verbesserungsvorschläge gemacht hat-

* Wohltätigkeitskonzert zum Be- stenderKriegsblinden. Am Donnerstag­abend fand aus der Liebigshöhe zum Besten der Kriegsblinden ein Wohltätigkeitskonzert statt, das erfreulicherweise gut besucht toer. Reben zahlreichen Vertretern der verschiedensten Behör­den sowie der Reichswehr war eine Studenten­verbindung vollzählig erschienen. Auch die Gie­ßener Bürgerschaft bekundete durch rege Beteili­gung ihr Interesse an dem Geschick der Kriegs­blinden. Dies gab dem Vorsitzenden des Bunde« erblindeter Krieger, Untergruppe Gießen, Blin­denlehrer Kranz, Friedberg, Veranlassung, zum Ausdruck zu bringen, daß die Gießener Bürger­schaft durch ihre rege Teilnahme an der Ver­anstaltung beweise, daß sie Verständnis für das schwere Geschick der Kriegsblinden habe^ DaS Schicksal habe den Kriegsblinden einen schweren Kamps aufgezwungen, den sie zeitlebens fuhren müßten, sie hofften aber das Schicksal zu meistern mit Hilfe der Mitmenschen, die in fürsorgender Weise zu ihrer Seite stünden. Viele dieser Helfer seien sich des edlen Dienstes, den sie den Kriegs­blinden erweisen, kaum bewußt. Woge das gute Verhältnis, welches zwischen der Gießener Bür­gerschaft und den Kriegsblinden seit Jahren be­stehe, auch für die Zukunft erhalten bleiben. Zur Durchführung des Konzertes hatte sich die Ka­pelle des 1. (Hess.) -Ball 15. Inf.-RegU zur Ver­fügung gestellt, die unter Leitung von ObermuNk- meister Löber Werke von Wagner, Mascagni, Strauß, Morena und Seite zum Vortrag brachte. Obermusikmeister Löber verstand es auch Dies­mal wieder, die Zuhörer bis zum Schluß zu fesseln. Der Beifall war teilweise stürmisch, so daß die Kapelle sich wiederholt zu Zugaben ent­schließen mußte. Auch der Gesangverein E^rter- keit der sich unter Leitung von Musiklehrer i Schättler ebenfalls in den Dienst der Sache gestellt hatte, gab anerkennenswerte Proben sei­nes Könnens. Der Chor brachte Lieder von Hanemann, Reumann, Andre und Kämpf. Auch hier wurden Zugaben verlangt und geboten. An Stelle des erkrankten Kriegsblinden Keller, Marburg, fang Frl. Elfe Färber, Friedberg, die über eine sympathische Stimme verfugt, eine Arie aus .Der Waffenschmied" (Lortzing) so­wie drei Lieder von Brahms und als Zugabe

Warnung" (Mozart). Sie wurde von Blinden- lehrer Friedrich Funk, Friedberg, feinsinnig

begleitet.

Verein für Luftfahrt in Gießen. In der Hauptversammlung wurde der langjährige Werks vier Vervefferunasvoricyiage gemuuyi yui- und verdienstvolle Vorsitzende, Geheimrat Professor Ek te Me^Sßfe Erfassung Dr. König, der infolge schwerer Erkrankung sein

r^r'Schwarzarbeit von großer Bedeutung. Ferner Amt als Vorsitzender niederlegte, zum Ehrenoor- behan^lt der Redner die Auswirkung einer sitzenden gewählt »einer nie ^mudenden Tätigte t. oeyanoeil uer. ~ --.n- ' feiner Begeisterung für die Luftfahrt hat der Verein

und das Flugwesen viel zu danken. Seme Hilfe und Unterstützung haben es ermöglicht, daß in den letz­ten Jahren der Gedanke der Luftfahrt tiefere Wur­zeln in unserer Gegend gefaßt hat und daß eine Jugendgruppe zustande kam, die auf zwei selbster« bauten Segelflugzeugen schon ausgezeichnete Ergeb­nisse erzielen konnte Diese Jugendgruppe weiter auszubauen und ihr auch ein Motorflugzeug zu beschossen, soll die weitere Aufgabe des Vereins sein. Es ist zu hosfen, daß die Bürgerschaft diesen Gedanken hilfreich unterstützen wird Durch unseren Flughafen und die neuerbaute Halle sind die Grund­lagen für den Ausbau dieses Planes geschassen Es besteht ferner die Hoffnung, daß sich recht viele be­geisterte Jünglinge aus allen Schichten der Bevölke­rung finden, die sich dem bestehenden Verein an- schließen. Die Leitung der Jugendgruppe hat Stu- bienrat Roeder übernommen.

Sein welterschüttemdes Ereignis Gewiß nicht- Und doch machte ich einige Beobachtungen, die mich eine ganze Weile beschö.ftiyten. Es war ge- | radezu eine andere Welt, in die ich blickte Da waren Stöße von Papier, zurechtgeschnitten für den Schreibgebrauch Es war anderes Papier, und es hatte andere Form als das meine Da stand ein Tintenfaß, das eine dicke Kruste hatte, während auf meinem Tisch überhaupt kern Tinten­faß zu finden ist. Ich schätze diese veralteten Dinger nicht, die dazu da sind, sich mit einem dicken schwarzen Brei zu füllen. Eine Aschen- schale fcknd ich vor, deren schlichte Form schon genannt werden konnte, die mich aber fremd an- mutete Zeitungen und Bogen lagen ausgefchich- tet alle fremd und, wie mir schien, mir feindlich gegenübergestellt Es war mir als wenn sie hätten sagen wollen: .Was willst du hier? Du hast hier nichts zu suchen Gin Eindringling bist du Schau, daß du wieder fortkommst"

Aber das alles war es noch nicht, was mir nachging Ich muß daran denken, daß ich diesen Tisch täglich vor mir sah. jahrelang schon, und nie habe ich mir Gedanken über seine Beschaffen­heit gemacht, und noch weniger Gedanken über die Arbeitsweise des Kollegen. So wie es war, war es eben, und damit gut. Und es war doch anders. Denn alles aus dem Tisch trug zu einem Teil auch den Stempel des Kollegen. Dem Ar­beitsgerät war es, das ihm half, sem Brot zu verdienen, das Arbeitsgerät aber war zugleich auch Ausdruck für seine Persönlichkeit. Richt im nachteiligen Sinne, beileibe nicht Es war alles viel ordentlicher gestellt als auf meinem Tisch

Vornotizcu.

Tageskalender für Dienstag Die Christengemeinschast. Bewegung für religiöse Er- Neuerung: Vortrag von Frau Dr. Jngeborg Jerk (Kopenhagen)Götterdämmerung und Auferstehung im nordischen Geistesleben", 20.15 Uhr. Hörsaal 41. Zoo.Zirkus A Fischer: Eröffnungsvorstellung 20 Uhr Oswaldsgarten Lichtspielhaus, Bahnhof­straße: Ton- und SprechfilmMelodie des Herzens

Aus dem titabttbealerbureau wird uns geschrieben Das Winterabonnement, das am 31. Mai abschlieht, bringt noch folgend, Vorstellungen: Freitag, 16. Mai,Clavigo" (m der Premiercnbesetzung), Dienstag, 20 Mai. Meine liebe, dumme Mama", Lustspiel von Rerz (Premiere), Donnerstag, 22. Mai, im Mitt- wochabonnementClavigo", Freitag, 23. Mai, Meine liebe, dumme Mama", Dienstag, 27. Mai.

gen zu widmen. Die Beteiligung sei selbstverständlich freiwillig. Weder auf die Lehrer, noch auf die Schüler dürfe ein Druck ausgeübt werden Das Mi­nisterium gibt dann eingehende Bestimmungen und Richtlinien für die Durchführung der Wettkämpfe,

Preußisch Süddeutsche Klaffen- lotterte. Die Erneuerung der Lose zur 2. Klass« muß planmäßig spätestens bis zum 16. Mai, 18 Uhr, bei Verlust des Anrechts in der zuständigen Lotterie­einnahme erfölgen. Die Beachtung dieser Frist wird dringend empfohlen, da über die nicht rechtzeitig erneuerten Lose anderweit verfügt wird.

" DerZoo-Zirkus A. Fischer wird heute abend in seinem großen Zeltbau am Oswaldsgarten seine Eröffnungsvorstellung geben. Es sei noch ein­mal darauf hingewiesen, daß dem Unternehmen mit leinen außerordentlich großen Raubtierbestanden und den anderen reichhaltigen zirzensischen Dar­bietungen von den Gastspielen in anderen Stadien her ein guter Ruf oorcmsgeht.

im Mittwochabonnemenl.Meine liebe, Mama". Samstag. 31. Mai. zum letzten Wale, Clavigo" außer Abonnement, Schülervorstellung.

Gictzcner HZochenmarktpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt. Butter 140 bis 160. Matte 30 bis 35. Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 35 bis 40, Weiß- traut 8 bis 10, Rotkraut 15 bis 20, gelbe Ruben 10 bis 12, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 10 bis 15. Römischkohl 15, Spargel 45 bis 100 Mlsch- gemüse 10 bis 15, Tomaten 70 bis 80, Zwiebeln 8 bis 12, Meerrettich 50 bis 70, Schwarzwurzeln 40 bis 60, Rhabarber 15 bis 20, Kartoffeln 4V, bis 5 (der Zentner 3,80 bis 4 Bit.), Aepfel 10 bis 15, Dörrobst 30 bis 35, Honig 40 bis 5H junge Hähne 120 bis 130, Suppenhühner 100 bis 120, Rüsse 50 bis 70 Pf. das Pfund, Tauben (Stück- 70 bis 80, Eier 10, Blumenkohl 50 bis 100, Salat 10 bis 20. Salatgurken 75 dis 80, Ober-Kohlrabi 25 bis 30, Lauch 5 bis 10 Rettich 25 bis 30, Sellerie 10 bis 40 Pf. das Stück; Radieschen Bd. 10 bis 15 Pf.

»* Der ftädtifche Voranschlag für 19 3 0 ift gestern abend in einer Sitzung des Finanz-

Werkerversammlung statt.

Die BezirkSverbandsauSschuhsitzung war von 34 Vertretern besucht. Gewerbeschulrat Dr. B ü n n i n g i (Gießen) begrüßte die neuen, worauf Feinmechanikermeister Alb. Ruhl (Klein-Linden) über Zusammensetzung und Auf­gaben des Aktionsausschusses sprach. Der Redner gab zunächst ein kurzes Bild über den Verlaut der vor einiger Zeit in Gießen veranstalteten Stcuerkundgebung, wobei die Bildung eine« 21t- tionsausfchusses angeregt worden sei. welcher sich mit den Sorgen des Handwerkers beschäftigen und Mittel und Wege suchen solle, eine durch­greifende Besserung der Verhältnisse herbeizu- führen. Insbesondere müsse erreicht werden, daß die Gewerbetreibenden in steuerlicher Hinsicht nicht schlechter behandelt würden als die übrigen Berufsstände. Es fehle an einer Stelle, die sich intensiv mit dem einzelnen Handwerker und seinen Sorgen beschäftige, anderseits aber auch die Vor- arbeiten für die großen Fragen des Handwerks leiste deren Durchführung Sache der Spitzcnorga- nisationen und der Handwerkskammern sei. Diese Stelle müsse mit Unterstützung des Aktionsaus­schusses Hand in Hand mit der Handwerks­kammernebenstelle arbeiten.

3n der Aussprache nahm zunächst Gewerbe- schulrat Dr. Bünningd zu den Ausführungen des Referenten Stellung und wies darauf hm, I daß in Karlsruhe bereits eine ähnliche Ein­richtung bestehe, die außerordentlich segensreich für das Handwerk wirke. Syndikus Röhr (Gießen- macht eine Reihe praktischer Vorschläge über die Art der geplanten Einrichtung und deren Finanzierung. Kirchner (Gießen) wies darauf hin, daß die Zimmermeister-Zwangs- innung auf diesem Gebiet bereits gute Erfolge zu verzeichnen habe. Don Robert (Grünberg) viel ordentlicher geltem ais aui ««»«-... «w wurde die Angliederung an die bereits be- Doch nicht allein die Ordentlichkeit mutete mich stehenden Einrichtungen irn Handwerk angeregt, sondern alles, was da vor mir lag. während Jäger lQueckborn) ausEinrichtungen war etwas Fremdes für mich, an dem ich mich ähnlicher Art m landwirtschaftlichen Orgamsa Mck. woöuub^n konnte Honen hinwies Schelm (Lollar) forderte mehr

Ich mußte daran denken, wie wir sonst so Opferwilligkett des einzelnen

fAnell bereit sind. Menschen und Dinge zu beur- nur dadurch könne etwas wirklich Segensceiches Xn kaum daß wir sie flüchtig kennengelernt geschaffen werden Die übrigen Redn r bekunde- haben Wir kämen meist zu einem ganz anderen ten ihre Zustimmung zu ben Ausfuhrungen des

Urteil wenn wir trachteten, zu diesen Menschen Referenten, es kam ledoch dabei zum Ausdruck

und Dingen in nählre Beziehung zu treten, daß der ^usga^mreis der zu schaf^nden E^n

Wir würden vielleicht do und dort verurteilen, nchtung genau festgelegt und auch die Finanz

wo wi^r achten und schätzen, und wir würden frage geklärt werden muffe. Mcm 3teed

liebel lernen, wo wir avlehnen. 2lbcr wir geben | tourbe^ ew^Arbeitsauss<Aib ^bildet, bestehend uns gar keine Mühe, näher an die Dinge heran­zukommen, sondern begnügen uns mit der flüch­tigen Bekanntschaft, die schon unser Urteil be­stimmt. Daß wir auf diese Weise nicht zu einem wirklich wohlbegründeten Urteil gelangen, ist

aus den Herren Dr Bünnings (Gießen), Ruhl (Klein-Linden), Schelm (Lollar), Ro­bert (Grünberg), K. Beil (Gießen). Keiner (Allendorf a. d. L.) und F. Röck (Gießen)

Anschließend an die Bezirksvcrbandsausschuh- mu6tc ich mir lagen I

richten wie mein Kollege, ces würde sicher nicht | Verhandlungen leitete, gab na» einer turnen De lange dauern, und ich würde die Dinge, die mich heute fremd anmuten, als etwas Anheimeln­des. Vertrautes schätzen. So rasch gewöhnen wir uns ja an etwas und denken dann, daß alles gut ist. wie es ist. Es ist aber nicht alles gut, was wir aus Gewohnheit als gut ansehen, es ift aber auch nicht alles schlecht, was wir als schlecht ansehen, nur weil wir irgendwann einmal bie Stacheln zu fühlen bekommen, die jedes Dmg und jeder Mensch hat. O. S.