Ausgabe 
13.3.1930
 
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Aus der Provinzialliauptstadi.

Gießen, den 14. März 1930.

Zahn und Munderkranlungen

undihreBeziehungenzum Gesamtorganismus

Zahn- und Munderkranlungen sind heute im Zeitalter der Gesundheitspflege viel mehr ver­breitet als man im allgemeinen annimmt. Sie schädigen den Patienten nicht nur an seinem eigenen Körper, sondern gefährden sehr häufig die Gesundheit seiner Mitmenschen.

Die Mundhöhle an und für sich ist im ge­sunden Zustand eine allerlei nützlichen und edlen Lelbsterhaltungszwecken dienende Eröfsnungs- höhle des menschlichen Verdauungsschlauches. Hetzen wir von afi den kosmetischen, lieblichen, charakteristisch-mimischen Zwecken ab, denen der ?Hunt> und seine Zähne dienen, so beherrschen ,wei Faktoren, die Verdauung und die Sprache, üeses lebenswichtige Körpergebict. Zur For- nung der einzelnen Worte, besonders der Konso- tankn und Vokale, sind die Zähne, die Zunge ind der harte und weiche Gaumen dringend wtwendig. Vestehen Defekte des harten oder reichen Gaumens, die teils angeboren, teils urch traumatische Schädigungen erworben wer­den können, so ist die Lautbildung der Vokale a. e. i, d, u) und damit die Sprache erheblich gestört. Es fehlt der Resonanzboden, der zur Bildung dieser Sprachform notwendig ist. Diese Schäden niüssen durch chirurgisch-zahnärztliche Maßnahmen in Form von Schleimhautplastiken und orthodontischen Kontraktionen der Knochen- vartien beseitigt werden. Vei angeborener Spalt- vildung werden diese Defekte in noch jugend­lichem Alter, solange das Knochengewcbc noch weich und elastisch ist, beseitigt. Vei schwer zu schließender Spaltbildung des Gaumens im vor­geschrittenen Alter wird man diese Defekte durch prothetische Maßnahmen abdecken. Die Lautbil­dung der Konsonanten liegt zum Teil im Bereich der Zunge und der Zähne. Hier können wir oft erleben, wie durch größere Zahnlücken die Aus­sprache des einzelnen überaus verstümmelt wird. Man denke sich einen Menschen, der das S und T durch Lücken der Vorderzähne nicht sprechen kann, soweit die übrigen Zähne noch vorhanden sind, oder dessen schlechtsihendes Er« sahstück es ihm nur ermöglicht, zu sprechen, wenn seine künstlichen Zähne außerhalb des 'Mundes sich im Bereich seiner Tasche befinden, oder das unaufhörliche Klappern seiner schlecht- sitzenden Ersatzstückc die Begleitmusik zu seiner Sprache abgibt! Man sieht, daß die Sprache von einer gesunden Mund- und Zahnbildung wesent­lich abhängig ist.

Doch viel wichtiger für den Gesamtorganismus und die normale Funktion seiner einzelnen Ver-- dauungsorgane ist die einwandfreie Derdauungs- funktion der Mundhöhle. Was Hot die Mund­höhle mit der Verdauungsfunktion zu tun? Diese Funktion teilt sich in zwei Begriffe: Dos volt- konnneno Zerkleinern der Speisen, das Zerschnei­den und Zermahlen der einzelnes Rahrungs- bissen zu einem vollkommenen Speisbrei, wobei natürlich der Speichel eine wesentliche Rolle spielt. Dieses Zerkleinern der Speisen geht nicht ganz so einfach vor sich, wie der einzelne sich das vorstellt und empfindet. Dor allem das Äieferngelenk mit seinen einzelnen Phasen der

Dor-, Seit- und Rückwärtsdetvegung, da4 einzige Gelenk im Bereiche des menschlichen Körpers, das eine so vielartige Bewegung gestattet, über­nimmt hier den Hauptanteil. Dor allen Dingen dürfen wir die dynamische Kraft nicht vergessen, mit der beim Kauen und Zubeißen die beiden Zahnrcihen aufeinander treffen. Diese dynamische Kraft beläuft, sich bei normaler Kaufunktion, d. h. ohne große Anstrengung, aus 60 bis 80 kg, im Bereiche der Backzähne mehr, im Bereiche der Scheidezähne wößiger. Man erkennt, wie notwendig zu dieser Funktion eine vollständige Gebihformation von 28 bis 30 Zähnen ist, da jede Lücke die ungeheure Belastung der fehlenden Zähne beim Kauen auf die die Lücke begrenzen­den Zähne übertrogt, diese dadurch überlastet und sie zugrunde richtet. Cs ist daher dringend notwendig, daß Lücken in der Zahnreihe durch festsihenden, oder herausnehmbaren Ersah ge­schlossen werden.

Der eigentliche Akt der Mundverdauung be­ginnt mit der Absonderung der Speicheldrüsen und mit der Vermischung der zerkleinerten Spei­sen mit Speichel. Der Speichel verwandelt kraft seiner Derdauungsfermente. die er enthält, die Stärke der Rahrungsmittel in Dextrin und Zucker und schließt sie für die Magenverdauung auf. Der Mucingehalt des Speichels vermengt die Speisen zu einem Brei, der den Verdauungs- fermenten des Magens eine bessere Angriffs­fläche bietet. Diese Funktion der Speicheldrüse wird aber nur dann eine vollwertige fein, wenn das Zohnsyftem in gesundem Zustand eine ge­schlossene Reihe bildet und damit ein hoher Kau­wert erzielt wird. Mangelhafte, kariöse Zähne mit entzündeter Mundschleimhaut verursachen auf Grund ihrer säurebildenden, gärenden Mund- bakterien eine Veränderung des leicht^alkalischrn Mundspeichels und damit eine Abschwächung seiner verdauenden Wirkung. Schlecht gepflegte und zahnlose Münder zeigen eine erhebliche Ab­schwächung der Speichelbildung, die ganz zum Stillstand kommen kann. Die Speicheldrüsen, die in engster nervöser Verbindung mit den Magen­drüsen stehen, können natürlich in solchem Zu­stand die Magenverdauung erheblich beeinflussen. Soweit die rein sekretorischen Beziehungen der Mundhöhle zum Verdauungstraktus.

Aber noch andere, oft recht unangenehme Be­ziehungen unterhält dos Zahnsystem mit den Blut- und Lymphwegen unseres Körpers. Die kleinen Lebewesen, Bakterien genannt, die sich als unliebsame Mitbewohner in den kariösen Zahnen und deren Wurzelkanälen aufhalten, ver­ursachen oft Entzündungen und Eiterungen im Bereiche des gesunden Kieferknochens, und sie versorgen dieses mit Blut- und Lyüiphbahnen reich versehene Zellengebiet mit Infektions­erregern (Staphylokokken, Streptokokken) aller Art. Hat eine solche Entzündung auf dem Weg durch den schlechten Zahn stattgefunden, so ver­sucht der gesunde Knochen das Entzündungsgebiet abzugrenzen und schafft nach Abflauen der Ent­zündung im gesunden Knochengewebe ein durch Bindegewebe abgegrenztes Depot von virulenten, aber ruhenden Infektionserregern (Wurzel gra- nulome). Diese Erreger werden häufig auf dem Wege der angrenzenden Blut- und Lymphbahnen dem Gesomtorganismus zugeführt und verur­sachen in anderen Gewebskomplexen, wie "liieren, Leber, Herz, Herben, Gelenken Entzündungen und Zerstörungszustände chronischer Art. So

haben wir bei der Gicht, bei Rierenleiden, bet Herzmuskelentzündungen, bei Rervenentzündun- gen oft die Llrsache im Gebiet der Zähne und des angrenzenden Kieferknochens zu suchen. Hier ist fach- und zahnärztliche Hilfe notwendig, um eine genaue Diagnosestellung mit Hilfe einer gründlichen Röntgenuntersuchung zu ermöglichen, die Infektionsherde festzustellen und diese auf chirurgischem Weg zu beseitigen. Die zum Teil auf exo- und endogenen Ursachen beruhende ZahnbetterkrankunA oder Paradentose möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, doch dürfte ihre Beschreibung einem späteren Aufsatz Vorbehalten bleiben.

Aus diesen Ausführungen kann man ersehen, daß die Mund- und Za^ipflege nicht nur per­sönlicher Art ist, sondern durch den Zahnarzt therapeutisch erfolgen muß. Sie ist kein Kosme­tikum, sondern eine ärztliche Dorbeugungs- und Erhaltungsmaßnahme, die dem ganzen Organis­mus zugutekommt. Soweit der eigene Körper.

Wieviel Krankheitserreger ungepflegten Mund­höhlen ihre Entstehung verdanken und durch Lachen, Sprechen, Husten zum Leidwesen unserer Mitmenschen verbreitet werden, davon wissen zur Zeit von Epidemien (Grippe, der Grippe­erreger hält sich mit Vorliebe in der Mund-, Rasen- und Rachenhöhle auf), Patient und Arzt etwas zu erzählen. Dr. H.

Krastpostlinie

Gießen - Launsbach Wißmar.

Die Kraftpostlinie von Wißmar über Launsbach nach Gießen soll ab 1. April in Betrieb genommen werden. Der Fahrpreis beträgt ab Wißmar 50 Pf., ab Launsbach 40 Pf. je Person. Zunächst sind täglich drei Hin- und Rückfahrten nach folgendem Fahrplan vorgesehen: ab Wißmar 7.00, an Gießen 7.30; ab Gießen 12.30, an Wißmar 13.00; ab Wißmar 13.10, an Gießen 13.40; ab Gießen 18.40, an Wißmar 19.10. Es ist erfreulich, daß nunmehr auch für die Einwohner von Wißmar und Launs­bach günstige Fahrgelegenheit nach Gießen ein­gerichtet wird.

Gictzcner WocheumarLLPrcise.

Aus dem heutigen Wochenmarkt kosteten das Pfund Butter 150 bis 170 Pfennig, Matte 30 bis 35, Wirsing 25 bis 35, Weißkraut 10 bis 15, Rotkraut 15 bis 20, Gelbe Rüben 10 bis 15, Rote Rüben 10 bis 15, Spinat 35 bis 40, ilnter- Kohlrabi 8 bis 10, Grünkohl 15 bis 20, Rosen­kohl 35 bis 40, Feldsalat 180 bis 200, Tomaten 70 bis 80, Zwiebeln 10 bis 15, Meerrettich 50 bis 70, Schwarzwurzeln 40 bis 60, Kartoffeln 4*, bis 5. Aepfel 10 bis 15, Birnen 10 bis 15, Dörrobst 30 bis 35, Honig 40 bis 50, junge Hähne 120 bis 130, Suppenhühner 100 bis 120, Rüsse 50 bis 80 P'ennig das Pfund; Käse (zehn Stück) 60 bis 140 Pfennig, Tauben 70 bis 80, Eier 10, Blumenkohl 50 bis 100, Salat 30 bis 40, Endivien 40 bis 60, Lauch 5 bis 15, Rettich 10 bis 20, Sellerie 10 bis 40 Pfennig das Stück; Radieschen 20 bis 25 Pfennig das Bündel: Kartoffel 3,80 bis 4 Mark der Zentner.

Borrrotizeu.

Tageskalender für Donners- t ag. Gießener Konzertverein: 3. Symphonie- Konzert, 19.30 Ufjr, im Stadltheater. Aka­demische Kurse für Kaufleute und Gewerbetrei­

bende: BetriebswIrischafklicher KursnV.

Das Selbstkostenproblem, Vortragender Prof. Dr. Auler, 20.15 Llhr, Gr. Hörfaal. Lichtspielhaus Bahnhofstraße:Die Spionin." Astoria-Licht- spiele:Masken" undLuftpiraten."

Aus dem Stadttheaterbureau wird unS geschrieben: Das Stadttheater Gießen bringt zwei Lustspiele hintereinander. Morgen ist die Premiere vonDie Dache, die sich Liebe nennt", Komödie von Edwin Burke; am Mitt­woch, 19. März,Der letzte Lord", von Ugo Falena. In der morgigen Erstaufführung wirken mit die Damen Heß, Iahn, Koch, Mewes und die Herren Dommisch, Hais, Linkmann, Tannert, Wesener. Spielleitung Karl Dolck. Das Stück, das in Hamburg uraufgeführt wurde, hat bereits seinen Siegeszug in die Provinz angetreten.

*

Verlängerung von Steuer­gesehen. Das hessische Gesamtministerium hat durch zwei Verordnungen, die in der gestrigen Darmstädter Zeitung" bekanntgegeben werden, das bisherige Sondergebäudesteuergesetz und das bisherige Gewerbesteuergeseh in ihrer Gültigkeit auch auf das Rechnungsiahr 1930 ausgedehnt

Schulpersonalien. In den Ruhestand verseht wurden die Lehrerin an der Volksschule zu Gießen Lina S e i p und der Lehrer an der Volksschule zu Bellersheim, Kreis Gießen. Hein­rich Sprengel, beide auf ihr Rachsuchen mit Wirkung vorn 1. April 1930 an

Evangelische Pfarr Personals e. Durch die Kirchenregierung wurde dem Pfarrer August Herber zu Michelstadt die evangelische Pfarrstelle zu Wölfersheim, Dekanat Hungen, übertragen.

* Fremdenvorstellung im Gieße­ner Stadttheater. Man schreibt uns: Am Sonntag, 16. März, wird zum 11. Male Sherriffs SchauspielDie andere Seite" aufgefübtt, eine Rekordziffer, die bei einem Stück so ernsten Inhalts eine Seltenheit bedeutet und beweist, welchen außerordentlichen Erfolg Sherriffs Kriegsstück beim großen Publikum gehabt hat. Die Kartennachfrage ist bereits so rege, daß man annehmen muß, daß auch diese letzte öffentliche Aufführung des Stückes wieder vor einem voll­besetzten Hause stattfinden wird. Der Welterfolg des Stückes ging inzwischen weiter, die Zeitungen melden, daß in Moskau vor einigen Tagen die 170. Aufführung stattgesunden hat. SherriffsDie andere Seite" wird in der ganzen Welt gespielt. Zur Zeit wird das Stück als Tonfilm in allen europäischen Sprachen gedreht. Fremdenvorstel- htng. Ermäßigte Preise. Beginn 18.30 Ahr

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 15. März. Vor- abend: 6.15 Uhr; morgens: 9 Uhr; Gedächtnisfeier zu Ehren der Gefallenen; abends: 6.35 und 7.15 Uhr.

Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 15. März. Freitag abend 6 Uhr, Samstag vor­mittag 8.30; Gedenkfeier für die Gefallenen im Weltkriege; nachmittags 3.30; Sabbatausgang 7.15. Wochengottesdienst. morgens 6.45, abends 6 Uhr.

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und des Gesichts, Aufspringen der Haut, unschöne Hautfarbe und Teintfehler verwendet man am besten die schneeig-weiße, fettfreie, glyzerinhaltige Creme Leodor, welche den Händen und dem Gesicht jene matte Weiße verleiht, die der vornehmen Dame so sehr erwünscht , _ , . . ist. Ein besonderer Vorteil liegt auch darin, daß diese unsichtbare

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Gegen Röte der Hände

eDerktwfs- kimst!

ätm 15. und 16. März findet unter Lei- tunn von Herrn Diplom-Handelslebrer Br. Waigaud, Frankfurt am Mai», tat Kaufmännischen BeretnShause, Nord- anlage 15. obiger Lehrgang stakt. Es wer­den behandelt: 21 md

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LS können auch Nichtmttglieder tctlnehmcn. Teilnehmergebühr: Gehilfen Mk.4.,Lehr- Clnnc Mk. 2., Nichtmiigliedcr zahlen 50% Aufschlag. Beginn: Samstag, 15. Märs, 19.45 Uhr. Anmeldungen:

D. H. V. lSeichäftSstelle, Lounitraße 18.

Bekanntmachung.

Samstag, den 22. b. 2H., abends S Uhr, findet in dem Saale des Karl Dietrich, da liier, die diesjährige ordentliche

Generalversammlung

res Spar- und Vorschußvereins Beuern jlatt, wozu wir alle Mitglieder hiermit einladen. 2125V

Tagesordnung:

1. Borlage der Rechnung pro 1929 und deren Genehmigung.

2. Beschlußfassung über Verwendung des Reingewinns.

3. Ergänzungswahlen.

4. Verschiedenes.

Die Rechnung liegt acht Tage, vom 14. Bis 21. März d. I., im Lokale des Rech, ners zur Einsicht der Mitglieder offen.

Beuern, den 12. März 1930.

Der Aufsichlsrat

des Spar- und Vorschußvereins Beuern e. G. m. b. h.

h i l. S 0 in m e r l a d VI., Vorsitzender.

Bullenversteigerung.

Freitag, den 14. Marz, norm. 11 Uhr, rvird ein abgängiger fetter Bulle öffent­lich meistbietend versteigert. 2131V Zusammenkunft am Bnllenstall, wo­selbst die Bedingungen bekanntgegeben werden.

Dors-Glll, den 13. März 1930.

Hessische Bürgermeisterei. Schmidt.

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Oppen­rod für 1930 liegt vom 13. März bis ein­schließlich 20. Mär; auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsicht offen. Ein­wendungen hiergegen können innerhalb dieser Frist schriftlich oder zu Protokoll bei der unterzeichneten Bürgermeisterei oorgebracht worden. 2113V

Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die. Ausmärker beizutrogen haben.

Oppenrod, 11. März 1930.

Hessische Bürgermeisterei. Kloos.

Freiwill. Versleigemg

Am Dieustaa, dem 18. März 1930, 10 Uhr vormittags. Iaht der Unter- zeichneie im Auftrag der Adoli Luch Wwe. in Freicnlccn, in deren Ho'rette wegen Ausgabe bcrVanbroitifcbaft infolge Sterbe* falls nachstehendes Lieh (Simmentaler Rassel öffentlich freiwillig versteigern:

1. eine frischmelkende Kuh 12. Kalb);

2. eine hochtrachttge Kuh (2. Stoib); 3. ein hochlrächttaeS Rind; 4. eine Schlachtkuh (mütelfdjroet); 5. ein Rind (IVijäbna);

6. ein Rind P/JäUrigi. 101687

Bedingungen werden vor der Versteige- rung bekanmgegeben.

Freiemeen, den 13. Marz 1930. __Manche, OrlSgerichiovorsieher. tMtlg., Womit Hanl

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Belters­hain für Rj. 1930 liegt vom 14. bis ein­schließlich 20. Mär; l. 3., auf unserem Bu­reau zur Einsicht der Interessenten und evtl. Erhebung von Einwendungen offen.

Es ist die Erhebung einer Umlage be­schlossen, zu der auch die Ausmärker bei­zutragen haben. 2138V

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Beltershain, den 12. März 1930.

Hess. Bürgermeisterei Beltershain. Hartmann.

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Samstag, 15. März BereiDsaOeai auf der Hardt

Ausgabe der Dt» tarne vom BeretuG ntettfcfweteen.