Ausgabe 
12.12.1930
 
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schloß sich eine ausgedehnte Aussprache an. Wei­ter wurde beschlossen, künftig die Tagungen der Arbeitsgemeinschaft Lich-Hungen mit denen des DezirkslehrervereinS zusammenfallen zu lassen.

Kreis Büvingcn.

A Aus der Wetterau, 9. Dez. Obgleich im letzten Jahre die Aepfelernte eine völlige Mißernte ergab, sind seit Kriegsende in keinem Herbste so viel junge Ob st bäume wieder gepflanzt worden wie diesmal. Das Deich hat zu dieser Erneuerung der Obstanlagen größere Mittel bewilligt und den Obst- und ©arten- bauvcrcinen zur Verfügung gestellt. Lieber 8000 Ob st bäume sind auf diese Weise den Mitglie­dern des Kreisobstbauvercins Vüdingen zu mäßi­gen Preisen geliefert worden. Dazu kommen noch viele Einkäufe von Vaumzüchtern. Viele Ge­meinden haben größere Dcuanlagen von Obst­bäumen machen lassen. Dabei wurden auch viele Kirschbäume gepflanzt. Außer den Hochstamm­anlagen sollen auch Vusch-undDeerenobstanlagen unter Verwendung von Deichszuschüssen g.schaffen werden, sofern die einzelnen Reuanlagen min­destens einen halben Morgen umfassen.

Kreis Schotten.

§ Feldkrücken. 11. Dez. Große Mengen von Chri st bäumen wurden in den letzten Wochen in unseren Waldungen geschlagen und nach Schotten gefahren, um von dort mit der Bahn weiterbefördert zu werden. Die Bäumchen werden fast sämtlich in Frankfurt auf den Markt gebracht.

Kreis Alssclv.

fr* Alsfeld. 10. Dez. Am Sonntag gastierte das Gießener Stadttheater mit dem SchauspielDeidhardt von Gneisenau" in Als­feld. das trotz der großen bühnentechnischen Schwierigkeiten, w eiche die Aufführung des Stückes auf einer kleineren Bühne bereitet, ein

voller Erfolg wurde. Die Aufführung unter der Spielleitung von Walter Bäuerle fand reich­lichen und wohlverdienten Beifall, hätte jedoch noch einen besseren Besuch verdient gehabt. Einen interessanten tulturgeschichtlichen Vortrag hielt Im Dahmen einer auf sechs Abende vorgesehenen Vortragsreihe Dr. Är De­bet aus Weimar im Physiksaal der Ober-Real­schule überDer Renaissancemensch und fein Werk". An Hand sehr guter Licht­bilder zeigte der Vortragende In anschaulicher Weise den Gegensatz zwischen Gotik und Re­naissance. nachdem er diesen in gemeinverständ­licher Weise erläutert hatte. Die Werke der Bau­kunst gaben Stoff zu reichlichen Betrachtungen. Der im Januar stattsindende dritte Vortrag be­handelt das ThemaDer Sinn der Kunst aus dem Bewußtsein des barocken Menschen". Die Volkshochschule begann in Alsfeld ihre diesjährige Wintertätigkeit. Sie wurde eröffnet durch eine Ansprache von Kreisschulrat Rausch, Alsfeld, der darauf hinwies, daß die Volkshoch­schule nicht Sache einer Partei fein, sondern den­kende Menschen für alle Parteien heranbilden wolle. Dann sprach Dr. Reumann, der in diesem Winter vier Vortrage halten wird über das ThemaLiebe und Charakter" in sehr wissen­schaftlicher. aber doch fesselnder Weise. Außer­dem sind noch Vorträge im kommenden Winter über Rechtsfragen des täglichen Lebens und über Kunstfragen vorgesehen.

Aus vem Amtsverkündigungsblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 90 vom 9. Dezember enthält: Straßensperre- Aufhebung. Ladenschluß am 24. Dezember. Aufstellung von Wandergewerbescheinen. Ge- werbelegitimat'onskarten. Ausführung des Reichsviehseuchengesetzes. Dienstnachrichten.

Wirtschaft.

Kapitalbildung als Rettung aus der Wirtschaftskrise.

In Zeiten wie den gegenwärtigen, in denen über Arbeitslosigkeit und Absatzmangel geklagt wird, klingt es plausibel, wenn man von der Be­lebung des Binnenmarktes, also von der Ver­wendung eines möglichst großen Teils des Ein­kommens zum Kauf von Waren, alles Heil er­wartet. Ein Industrieller hat diesen Gedanken so ausgedrückt:Das in Deutschland zu knappe Kapital kann nur bei schnellem Umlauf nutz­bringend arbeiten, der Weg über die Sparkassen aber verlangsamt den Umlauf. Der erste Satz ist richtig, der zweite dagegen falsch. Denn das bei den Sparkassen eingelegte Geld bleibt nicht einen Augenblick ungenutzt liegen (schon deswegen nicht, weil ja die Kasse es verzinsen muß), sondern fließt sofort als Kredit in die Wirtschaft. Insoweit be­steht also keineswegs ein Unterschied zwischen der Spareinlage und dem Warenkauf. Sparen und Kaufen bedeuten, volkswirtschaftlich gesehen, gleich notwendige und wichtige Funktionen.

Kaufen heißt Fertigwaren und -Produkte der letzten Etappe unseres Wirtschaftsprozesscs, näm­lich dem Verbrauch, zuführen: Sparen wiederum ermöglicht durch Kapitalbereitstellung die Her- sbellung der späteren Verkaufsgüter, dient also der Zwischenetappe des Wirtschaftsprozesses. So ergänzen sich, richtig verstanden, beide Tätigkeiten. Was würde geschehen, wenn nichts gespart und «lles Geld zum Kaufen verwandt würde? Eine Zeitlang würde der Umsatz im Handel sich über- ckiahig stark heben, vor allem würden diejenigen Gewerbezweige, die Massenverkaufsartikel ber» stellen ob sie immer volkswirtschaftlich nützlich sind, ist eine andere Frage, eine zeitweise Hochkonjunktur erleben. Sehr bald aber müßte ein Rückschlag eintreten, aus zweierlei Gründen: einmal, weil infolge mangelnder Betriebskredite die Fabriken keine neuen Waren auf Vorrat Her­stellen könnten und alle nicht unmittelbar für den Verbrauch arbeitenden Wirtschaftszweige unbe­schäftigt blieben; zum anderen, weil über kurz oder lang die bisherigen Käufer Geld für immer ein­tretende unvorhergesehene Bedarfs- und Rotfälle benötigten, das sie früher vom Sparkonto ab- hoben, nunmehr aber vom laufenden Einkommen nehmen müssen. Es ist ja gegenwärtig tatsächlich so, daß viele Sparer von ihren Guthaben Ab­hebungen vornehmen und damit die notwendigen Einkäufe tätigen.

Damit ist erwiesen, daß eine planmäßige Spar­tätigkeit auch dem Verbrauch zugute kommt; denn die Spareinlagen sind die Reserven zum Waren­kauf in Krisenzeiten. Es ist darum kurzsichtig, Sparen als Gegensatz zum Kaufen hinzustellen. Rur ein Teil des Einkommens kann und wird ge­spart. Daß dies regelmäßig geschieht, ist nicht nur erwünscht, sondern unbedingt notwendig, weil andernfalls eine Stockung in der Wirtfchaftsent- wicklung einträte. Die Ursachen der gegenwärtigen Wirtschaftskrise liegen auch nicht in einer zu star­ken Spartätigkeit, vielmehr müssen wir angesichts der Kapitalknappheit so viel Sparkapital wie möglich bilden, um damit Mittel zur Ankurbelung der Wirtschaft zu gewinnen.

'Süddeutsche Zucker-A. -G., Mann­heim. D. s am 31. Arg st abcelaufenc Geschästs- jatjr hat einen noch zufriedenstellenden Verlauf genommen. In der im Laufe dieses Monats stattfindenden Dilanzsitzung dürfte jedoch mit Rücksicht auf die unsichere Wirtschaftslage im neuen Geschäftsjahr eine geringe Ermäßigung des Dividendensatzes (i. 03. 12 Prozent) in Vorschlag gebracht werden.

Frankfurter Börse.

F r a n f f u r t. a. M., 12. Dez. Tendenz: schwächer. Auch an der heutigen Börse setzte sich die A b bröckelung der K urse fort, da dem heraus­kommenden Material kaum nennenswerte Aufnahme­lust gegenüberstand. Wenn auch die gestrige Neu- yorker Börse am Schluß etwas erholt war, so blieb doch immer noch eine starke Unsicherheit hin- sichtlich der Schwierigkeiten der Bank of United States bestehen. Das Verbot des Remarque-Films wurde zwar insofern günstig kommentiert, da man mit einer Beruhigung der politischen Leidenschaft rechnet. Da der Geschäftsumfang zunächst nur geringes Ausmaß annahm, waren auch die Kursoeränderungen zu­nächst nur von geringer Natur. Später schritt jedoch auch die Kulisse zu einigen Blankoabgaben, so daß die Kurse im Freiverkehr meist 1 v. H. unter der ersten amtlichen Notiz lagen. Die Umsätze hielten sich, wie schon angedeutet, allgemein in engen Grenzen, Süddeutsche Zucker lagen aus den bekann» ten Gründen 2 o.$). niedriger. Auch am Montan- markt waren Gelsenkirchen angeboten. Salzdetfurth und Aschersleben verloren bis 1,5 o. H. Von Bank- werten waren Danatbank und Dresdner Bank bis 1,25 d. H. niedriger. Reichsbank lagen etwa gehalten. Am Montanmarkt herrschte weiterhin Auftrags­mangel, Rheinstahl büßten 1 v. H. ein. Von Bau­

unternehmungen setzten Zcment-Heidelbera ihre Ab­wärtsbewegung erneut um 2 o. H. fort. Bis zu 1 v. H. niedriger lagen noch Aku und Rütgerswerke. Am Chemiemarkte waren Farben gut behauptet. Elektrowerte konnten sich zumeist leicht erholen, nach­dem diese noch an der gestrigen Abendbörse unter Kursdruck gestanden hatten. Auch in den übrigen Werten war das Geschäft sehr gering. Deutsche Renten lagen zumeist um 0,13 v. S). niedriger. Von fremden Werten lagen Türken behauptet, dagegen setzten Mexikaner etwas niedriger ein. Oesterreichische Staatsrente erschienen zunächst mit Plus-Plus- Zeichen. Auch im Verlaufe war das Geschäft still, doch kursMäßig konnte man auf kleine Interessen- käufe auf dem Farbenmarkt eine leichte Er­holung feststellen. Die Stimmung war jedoch weiterhin recht unsicher. Von internationalen Werten lagen Chadeaktien 8 Mark und Svenska zirka 5 Mark abgeschwächt. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5,5 o. H. stärker gesucht, am Devisenmarkt war die Mark etwas schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1930 gegen Pfund 20,3660, London gegen Kabel 4,8573, gegen Paris 123,5950, gegen Mailand 92,76, gegen Madrid 45,40 weiter schwach, gegen Schweiz 25,0325 und gegen Holland 12,0590.

Berliner Börse.

Berlin, 12.Dez. Das Verbot des Remarque- Filmes hat zwar zu einer gewissen Entspannung der innerpolitischen Lage geführt, konnte jeooch nicht verhindern, daß die Tendenz an der gestrigen Abend­börse und heute vormittag eher weiter zur Schwäche neigte. Man verwies nämlich.auf die weitere Ver­schlechterung der finanziellen Lage Berlins, betrach­tete die Vorgänge an der Bank of United States sehr zurückhaltend und wollte von neuen Bank­schwierigkeiten in Paris wissen. Zu den ersten Kursen war dann auch wieder Auslandware an den Markt gekommen, so daß die ersten Notierun­gen bei den meisten Papieren 3 bis 6 v.^niedriger lagen. Chadeaktien lagen ebenfalls 6,50 Mark nied­riger. Auch in Elektrowerten trat, wohl im Zusam­menhang mit den Vorgängen bei der Bayrischen Elektrizitätslieferungs-AG., stärkeres Angebot her­vor, und Siemens erreichten mit 151,75 einen neuen Tiefkurs. Auf die Gerüchte von einer Barabfindung der Golddiskontbankaktie lagen Reichsbankanteile 2,25 v. H. höher und ziemlich lebhaft. Sonst waren im allgemeinen die Umsätze sehr klein, und die Kurse wurden heute auf niedrigem Niveau festgesetzt. Deutsche Anleihen behauptet, Ausländer meist schwächer. 4,5-v. H.-Oesterreichische-Staatsrente von 1914 wurden mit Plus-Plus-Zeichen notiert und konnten sich auf 36 v. H., nach 32,5 gestern erholen. Der Pfandbriefmarkt lag still, Reichsschuldbuchforde- rungen waren vernachlässigt, der Geldmarkt war unverändert. Im Verlaufe war es zunächst, vom Reichsbankmarkt ausgehend, auf Deckungen eher freundlich. Später überwog aber wieder das Angebot, und die Kurse gingen vielfach unter Anfang zurück. Chadeaktien und Svenska verloren weitere 3 Mark, Salzdetfurth gingen um zirka 2 v. H. zurück. An den übrigen Märkten betrugen die Abschwächungen aller- dings im allgemeinen nur 1,5 v. H. Gemeldete schwächere Auslandkurse dürften die Hauptursache hierfür gewesen sein.

Aus aller Welt.

143 Nationalsozialisten klagen gegen die Berliner Verkehrsgesellschaft.

Vor der Verkehrskammer des Arbeitsge­richts Berlin fand Donnerstag die Verhandlung in der Klage statt, die 14 3 abgebaute Na- tionalsozialisten gegen die Berliner Ver­kehrsgesellschaft, die den ll-Bahn-, Autobus- und Straßenbahtzoerkehr umfaßt, angestrengt haben. Da sich auf der Straße eine ungeheure Menschenmenge angesammelt hat, befindet sich das Kriminalgericht unter verstärktem polizeilichen Schutz. Die Klage selbst stützt sich darauf, daß bei den- Entlastungen bei der BVG. politische Gesichtspunkte maßgebend gewesen seien. Man hätte nur diejenigen Angestellten auf die Straße gesetzt, die nicht den Freien Gewerkschaften an gehört en. Die 143 Kläger fordern daher Wiedereinstellung aller Entlassenen, Beseitigung des Direktors Brolat und zweier sozialdemokratischer Betriebsratsvorsitzender, sowie eine Schadenersatz­summe von 368 400 Mark.

Abenteuerliche Rettung eines verschollenen Goldgräbers.

Der Goldgräber Bob Marten aus Alaska und der deutsche Flugzeugmechaniker Emil Ka- ding, deren Flugzeug am 11. Oktober im Gebiet des Liard-River in Dritisch-Columbien zur Rotlandung gezwungen war und die seither als Verschollen galten, wurden

jetzt in völlig erschöpftem Zu st and von dem Flieger Watson nach einem waghalsigen Fluge aufgesunden und nach White Horse ge­bracht. Flugkapitän Burke, der Führer des Watsonschen Flugzeuges hat die furchtbaren Stra­pazen n ich t überstanden und ist schon am 20. Rovember vor Erschöpfung geftorben. Richt weniger als drei Flieger büßten bei der ver­geblichen Suche nach den Verschollenen ihr Leben ein, fo daß die Regierungen der Vereinigten Staaten und Kanadas weitere Rettungsexpebi- iionen untersagten.

Keuchhustenepidemie auf den Salomonsinfetrt.

Rach Berichten von den Salomonsinseln sollen dort etwa 500 Kinder an einer ernsten Keuchhustenepidemie gestorben sein.

Büchertisch.

In der Sammlung Rordd.eutsche Laienspiele (Verlag Eduard Bloch, Der.in C 2) erschienen: Doktor Faust. Vollsschau- spiel von Erich Scharfs. Zur Aufführung zehn Einzelbücher je 1,60 Mk. Elf oder weniger männ­liche, drei oder weniger weibliche Spieler. Aus dem Regen in die Traufe. Ein lustig Spiel von Georg Casperson. Zur Auffüh­rung sieben Hefte je 1,50 Mk. Vier männliche, drei weibliche Spieler. Hein Oi und ber Böse. Märchenspiel von Har.s Friedrich Dlur.ck. Zur Ausführung acht Cinzelbücher je 0,80 Mk. Sieben männliche, zwei weibliche Spieler und Volk. Peter Regenklook. Ein Rüpel­spiel von Bruno Voltmer. Zur Aufführung zehn Hefte je 1,40 Mk. Zehn männliche, zwei weib­liche Spieler. (515)

Der Kalender der deutschen Ju­gend 19 31/32, Deutscher Pestalozzi-Kalender, bearbeitet von Professor Eismann, mit 12 zum Teil farbigen Tafeln und zirka 110 Abbildungen. (Pestalozzi - Verlags - Anstalt, Berlin-Grunewald. Ganzleinen, Preis 1,80 Mark 472) bringt auf feinen mehr als 320 Seiten wieder eine Fülle des Lehrreichen und Interessanten aus allen Gebieten der Wissenschaft, der Kunst. der Technik, der Natur. Er ist einer unserer besten Schülerkalender, dessen Vorzüge besonders darin bestehen, daß er den neuesten Fortschritt der Menschheit mit edler Pflege des Bleibenden verbindet.

Verkehr mit Kraftfahrzeugen. Die Kenntnis der Verordnung ootft 15. Juli 1930, die einschneidende Vorschriften über die Führung der Kraftfahrzeuge, das Verhalten der Führer, Anwei­sung über die Prüfung, enthält, ist für jeden Auto­mobilhalter und -Fahrer eine zwingende Notwen­digkeit. In einer preiswerten Ausgabe zu 1,50 Mark ist im Verlag von I. Diemer in Mainz (433) in handlichem Format dieNeue Reichsverordnung über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen vom 15. Juli 1930 einschließlich der Bestimmungen über Klein­krafträder, bearbeitet von Provinzialdirektor a. D. Dr. Fey, erschienen. Das Buch kann allen Inter­essenten bestens empfohlen werden.

Eugen Kühnemann: Deutschtum als Sendung. Rede an die Deutschen ü:er den Eimr deutscher Geschichte. K. F. Koehler. Leipzig 1930. Kartoniert 1 Mk. (647).

Spemanns Literatur-Kalender. 10. Jahrgang. Mit 16 Extra-Kunstbeilagen. Por­träts bedeutender lebender und verstorbener Dich­ter und Schriftsteller, Schauspieler und Kino- größen, Bibliotheken, literarische Seltenheiten. Preis 2,40 Mk. (463)

Spemanns Musik-Kalender. 9. Jahrgang. Mit 16 Cxtra-Kunstbeilagen. Dilber berühmter lebender und verstorbener Musiker, Virtuosen, Komponisten, Geburts- und Wohn­häuser, Kunstpflegestätten. Preis 2,40 Mk. (462)

Spem anns Ratur-Kalenber. 1. Jahrgang. Mit 16 Extra-Kunstbeilagen. Ein Jahrweiser für Raturfreunbe mit Prachtaufnah­men aus Tier-, Pflanzen- und Gesteinswelt. Preis 2,40 Mk. (461)

Spemanns Wanber-Kalenber. 6. Jahrgang. Mit 16 Extra-Kunstbeilagen. Hervor­ragende Landschaftsaufnahmen aus Rorb-, Mit­tel- und Sübbeutschlanb, Flora und Fauna, Raturstimmungen. Preis 2,40 Mk. (460.)

Batterie Glahn. Eine Erzählung aus dem Weltkrieg von Hubert E. Gilbert. 160 Seiten 18° mit 32 Abbildungen und 4 Tafeln. Franckhsche Verlagshanblung, Stuttgart. Ganz­leinen 4,80 Mark. (632)

Karl Kleemann: Muschkoten. Er­lebnisse eines Frontsoldaten. 287 Seiten 8°. Brosch. 4, Ganzleinen 6 Mk. Phönix-Verlag Earl Siwinna, Berlin SW 11. (598.)

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v H., Lombardzinsfuß 6 v H.

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Anleihe Serie 1

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7% Br fianbfev'anDbttelanflalt, Pfandbriefe M 81

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4% Oefterrerchlsche »oldren« . .

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4% Ungarische Staattrente V. 1910 von 1918

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Deutsch'OeOerretch, i 100 Schilling

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59,02

Rumäniiche Roten.......

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2,494

Schwedische Roten .......

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Schweizer Roten ........

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Spanische Roten ........

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Tschechoslowakische Roten.....

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163,66

169,00

168,70

169,04

Buen.-SlireS

1,414

1,418

1,400 58,51

1,404

Brss.'Anlw.

58,495

59,015

58,63

Christiania.

111,98

112,20

112,01

112,23

Kopenhagen

112,00

112,22

112,03

112.25

Stockholm .

112,3,

112,56

112,38

112,60

HclsingforS.

10.535

10,555

10,538

10,553

htalicn. . .

21,92

21,96

21,93

21,97

London. . .

20,339

20,379

20,344

20,484

Reunork . .

4,186

4,194

4,1890

4,1970

Pari«. . . .

Schwei; ..

16,453

16,493

16,458

16,498

81,185

81,345

81,245

81,405

Svantea >

45,35

45,45

44,71

44.79

Fapmr . . . Rio de Jan. Wien in

2,078

2,082

2,067

2,081

0,406

0X08

0,396

0,398

Ceft abgest

68,93

59,05

58,965

59,085

Prag . .

12,422

12,442

12,427

12,447

'Äcl irad . .

7,410

7,424

7,413

4,427

Budavell. .

73,21

73,35

73,26

73,46

Hui arieu

3,036

3,042

3,037

3,043

Lissabon .

18,805

18,845

18,805

18,845

Danzig. . Konst ntin.

81,345

81,505

81.35

81.51

1.784

1,789

1,784

1,789

Athen ,

5,427

5.437

5,427

5.437

Conada

4,183

4,191

4,183

4,191

11 rn uav .

3,177

3,183

3,097

3,103

Cairo - .

20,86

20,90

20,86

20,90