Ausgabe 
12.9.1930
 
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Banknoten.

A.s.l

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K L-°n b, «n °er ältes ten >atöMi(b ISQuft

Kurszettel -er Berliner und frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbonkdiskont 4 v. H.. Lombardzinsfuh 5 d. Sy

Jranffurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. 2)1.

Berlin

Schluß-s für« 1

l«Uhr« Kurs

Schluß« für«

Anfang- Kurs

Schluß« kurs

l.Uhr« Kur«

Gchluö- furd

Anfang- Kur«

Schluß-1 1-ichr« turS Kurs

Schluß«! kurS 1

Anfang« KurS

Dalum

11. 9.

12. 9.

11. 9.

12. 9.

Dalum

11 9.

12 9.

11. 9

12 9

Datum

11 9

12 9

11 9

12 9

6% Seutidie weidjaaiuettjt von 1927 .........

7% Deutsche ReichSanleihe

von 1929 ..........

Deutsche Anl.-Ablös^Schuld mit Autlos.-Rechten.......

DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte . . . 8% ße|f. Bolfiftaat von 1929 trückzahlb. 102%)......

Oberhessen Provinz - Anleihe mit Auilos.-Rechten.......

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1.......

8% Franks. Hyp.-Bank ©olbpfe.

XIII unkündbar bi« 1934 . . .

7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse unkündbar bi« 1932 .....

4%% Rheinische Hyp.-Bank

Clou. Goldpse.........

8% Pr. LandeSpsandbriefanstalt, Psandbriese R. 17......

8% Pr. Landespfandbriefanstalt, ftommvßbl. W. SO......

7% Pr. LandeSpsandbriefanstalt, Psandbriese R. 10......

A.E.G. abg. Borkriegt-Obligatio' nen. rückzahlbar 1933 .....

4% Oesterretchlsche Goldrente . . 4,20% Oesterretchische Silberrente 4% Oesterreichtsche SinheMiche

Rente...........

<% Ungarische Goldrente .... 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 <y,% be*flL von 1913.....

4% Ungarische Kronenrente . . . 4% türkische Zollanleihe von 1911 4% Dürttsche BagdadbahnMnl.

Serie I...........

4% deSgl. Serie 11 . . . . . . . 5% Rumänische vereinh. Rente von 1903 ..........

414% Rumänische vereinh. Rente wm 1913..........

S% Ku-nwtsche v-redch. tRaUe .

88

101,5

62,25

7,8

95

59,25

61,5

101

96,5

90

101

98

97

92,75

28

3,4

2,1

25,2

20

2,1

5,3

5,25

5,25

9,15

15,75

M

1 1 ccco 1 1 1 i 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

88

101,5

62,4

7,75

61,5

101

98

f !

25

21

2,13

5,4

5,4

5,3

15,75

7,35

£1 1 11 isihi Ci 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

Vamvurg-Amertkatiaiet . . . <

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8

Hansa Dampfschiff.....10

Norddeutscher Lloyd.....8

Allgemeine DeutscheCredilanst. 10

Barmer Bankverein .... 10

Berliner Handelsgesellschaft . 12

Commerz- und Privat-Bank . 11

Darmstädter und Nationalbank 12

Deutsche Bank und

DiSconto-Gesellfchaft, ... 10

Dresdner Bank......10

Reichsbank....... . 12

A.E.G............8

Bergmann.........9

Elektr. LteserungSgefellschast. 10

Licht und Kraft......10

Felten & Guilleaume ... 7^

Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen .... 10

Hamburger EleklrizitStS-Werke 10

Rheinische Elektrizität .... 9

Schlesische Elektrizität. ... 10

Schuckerl & (Jo. ..... . 11

Siemen« & Halske ..... 16

Transradio ........ 8

Lahmeyer & do.......10

Buderus....... . . . t>

Deutsche Erdöl.......6

Essener Steinkohle . ..... 8

Gelsenkirchener ....... 8

Harpener.......... 0

Hoesch Men........6V1

Ilse Bergbau ....... 10

Klöcknerwerke ...... 7

Köln-Neuesfen........ 7

ManneSmann-Röhren .... 7

ManSselder Bergbau . .... 7

Obcrschlel. Etsenbedars .... 6

Oberschles. KokSwerke.....7

Phönix Bergbau......6V1

Rhelnljche Braunkohlen . . 10

Rheinstahl ......... 6

Rteheck Montan. 7,2

91,5

91,4

107,5

116

143

128,5

180,5

123,5

123,75

137,25

140,5 105

141

133,5

157

59

109

101

221,5

84,25 55

77

91,75

116

128,75

123,75

246,25

138

130,5

141

197

72,4

83,75

51

85,75

91,25

169

136

91,5 107,75

116 143,25 128,5 180,5

123,5 123,75

247,5

137,65

166

129 139,9

106

141,4 133,65

133,5 138,4

153,13

196

156

73

109,5 101,5

86,9 221,13

81 86,75 84,4 55.25

85,4

77.5 204,75 85,25

91,75

91,5 107,75

116 143,25 128,75

180,5

123,5 123.75

247

138

130 141,25 105,25

141,75

134

138 154,25

197 118,5

58,5 73,5

109,5 101,5

222 81 87 84

85,5

205,75 85

Bcreinigie Stahlwerke.....

Olavi «Dänen......16'/.

Kaliwerke Aschersleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth ... 16

3. ®. krarben-Industrie ... 12

Dynamit Nobel.......6

Scheideanstalt........9

Goldschmidt ........ 6

RütgerSwerke . ....... 6

Metallgelellschast. ...... 8

Philipp Holzmann......7

Zementwerk Heidelberg . . 10

Cementwerk Karlstadt. ... 10

Wayh ä psreytag......8

Schultheis Patzenhofcr ... 16

Ostwerke...... 12

..............18

Zellftoss Waldhof .... 13/,

Zellstoff Aschaffenburg ... 12

Charlottenburger Wasser ... 8

Daimler Motoren......0

Deutsche Linoleum ......

Rat. Automobil . ...... 0

Orenstein & Koppel.....6

Leonhard Dietz ...... 10

Sventka...........

Frankfurter Maschinen . . . . 4

Gritzner...... 6

Heystaenstaedt ....... 0

Iunghan«..........6

Lechwerke..........8

Mainkraftwerke Höchst a. M.. . 8

Mag. .........10

Gcbr. Roeder.......10

Boigt & Haesfner ...... 9

SLtzdeutfche Zucker .... 10

78

199

204,5 325

150,65

141,5

56,5 55

102,5

83,5 103

120,5 61

82,5 88

29,5

172,5

i 312

22

30,5

33

97,5

79,5 85 97

150

143,5

78,4

201

325

151,25

103

61

82

92

29,25

97,75

77,9 36,65 200,5 205,5 325,5

151,25

56,5 55,13

102,65

83,75

61,5

248,5 199

82,5

131,75 93

93,5 134

30 171,5 41,13

12,9 59

136 312,5

22,25

30

32,25

151,75 142

III III Illi ElTlS^I IL^LKZ^ Illi 1 1 1

Berlin, 11. September

®eiF

Ärles "

Amerikanische Noten......

Belgische Noten. .......

Dänische Noten ........

Englische Noten . ....... Französische Noten ....... Holländische Noten ....... Italienische Noten........ Norwegische Noten.......

Deutsch-Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten.......

Schwedische Noten.......

Schweizer Noten ........

Tschechoslowakische Noten.....

Ungarische Noten .......

Oeoistumortt Berlin

4,19 58,38

112,03 20,374

16,455 168,63

22,01 111,93

59,13

2,48 112,40

81,53 45,56

12,42 73,27

- Frankfurt

4,21

58,62

112,47

20,454

16,515 , 169,31

22,09

112,37

59,37

2,50

112,84

81,85

45,74 12,48

73,57

o- M

11. September

12 September

Amtliche Geld

Notierung Briet

Amtliche Geld

Jloherung Briet

Ämit.« Rott.

168,83

169,17

168,78

169,12

Buen-AireS

1,560

58,605

1.545

1,549

Brff-.Antw-

58,485

1,564

58,46

58,58

Gbriftiania -

112,22

112.44

112,18

112,40

Kopenhagen

112,29

112,51

112,22

112,44

Stockholm -

112,69

112,91

112,65

112,87

Helsingiors.

10,553

10.573

10,553

10,573

Italien. . .

21,97

22,01

21,97

22,01

London. . . yieufior! . .

20,394

20,434

20,38

20,42

4,1945

4,2025

4,1940

4,2020

Paris....

16,465

16,505

16.465

16.505

Schweiz . .

81,48

81,54

81,36

81,52

Spanien . .

45,90

46,00

45,30

45,40

Japan . . .

2,075

2,079

2,071

2,075

>«to de Jan.

0,422

0,424

0,421

0,423

Wien in D-- Ceft. adgest

59,24

59,36

59,23

59,35

Prag . . .

Bclirad . .

12,451

12,471

12,448

12,468

7,431

7,445

7,428

7,442

Budapest. .

73 44

73,58

73,44

73,58

Bulgarien .

3,037

3,043

3,035 '

3,041

Lissabon . .

18,81

18,85

18,82

18,86

Danzig. . .

81.50

81.66

81,50

81,66

Konstüntia-

1.784

1,789

1,784

1,789

Athen. . .

5,445

5,455

5,435

5,445

4,2065

Tanada . .

4.1985

4,2065

4,1985

3,477

Uruguay. .

3,377

3,483

3,483

QTflfrQ

00.905

20,945

an aac

nn oaa

Wirffchast.

Wachsende Liquidität der Wirtschaft.

Die Reubeanspruchung von Wechselkredit hält sich seit geraumer Zeit in engen Grenzen, was vor allem auf die Schrumpfung der Geschäfts­tätigkeit in der Produktionswirtschaft zurückzu­führen ist. Die Summe der monatlich neu ge­zogenen Wechsel ist außerordentlich stark ge- funken. 3n den letzten vier Monaten war sie um 23 Proz. geringer als in der gleichen Zeit des Vorjahres. Dementsprechend hat sich auch der Wechselumlauf stark verringert. Ende Juli 1930 stellte er sich auf 9,78 Milliarden Mark gegen 11,43 Milliarden Mark Ende Juli 1929.

In dieser Schrumpfung des Wechselkredits dürfte aber auch, nach einem Bericht des Instituts für Konjunkturforschung, eine Folge der wachsen­den Liquidität der Unternehmungen zu sehen sein, die nunmehr in der Lage sind, einen größe­ren Teil ihrer Umsätze ohne Inanspruchnahme von Wechselkredit zu bewältigen. Aus dem ver- hältnismqtzig hohen Stand der Debitoren bei den Kreditbanken geht hervor, daß wahrscheinlich auch ein Teil der Umsätze, die bisher mit Wechseln getätigt wurden, durch Kontokorrentkredite u. a. m. der Kreditbanken finanziert werden. Die Liqui­dität der Danken, die sich darin offenbart, kommt auch noch dadurch zum Ausdruck, daß die Danken einen wachsenden Anteil des umlaufenden Wechsel­materials an sich ziehen. Die Wechselbestände der Reichsbank sind nämlich wesentlich stärker zurück­gegangen, als es dem Rückgang des Gesamt­volumens des Wechselkredits entsprochen hätte. Hieraus erklärt sich auch, daß die Reichsbank die normale Fühlung mit dem Geldmarkt, der nunmehr schon seit langer Zeit ein sehr flüssiges Aussehen aufzuweisen hat, nicht mehr hat. Gleich­zeitig sind der Reichsbank in wachsendem Um­fange Gold- und Devisen zugeströmt, während der Rotenumlauf um mehr als 100 Mill. Mk. zurückgeganaen ist. Dadurch erhöhte sich die Dek- kung des Rotenumlaufs beträchtlich, im August aut durchschnittlich 68,0 Prozent.

Das Institut für Konjunkturforschung rechnet für die kommenden Monate aus saisonmähigen Gründen mit einer Steigerung des Rotenumlaufs, allerdings um höchstens 5 Prozent, eine Ziffer, die bei dem stark verringerten Tätigkeitsgrad der Wirtschaft vielleicht noch zu hoch gegriffen ist. Da der Bestand an Gold und Devisen der Reichsbank recht hoch ist und eine Ausweitung der umlaufenden Roten um etwa 60 Prozent zu­lassen würde, so wird zweifellos auch in den Wintermonaten die Liquidität der Reichsbank unverändert bestehen bleiben.

Die wachsende Liquidität der Wirtschaft ist natürlich an sich ein erfreuliches Zeichen, wenn man aber die Gründe, die zu ihr geführt haben, hercmzieht, so ergibt sich, daß sie nur der Aus» flutz der allgemeinen Wirtschaftskrise ist.

* Erhöhter Reichsbahnauftrag an den Stahlwerksverband. Wie das Reichsverkehrsministerium mitteilt, hat die Haupt­verwaltung der Deutschen Reichsbahngesellschaft das Reichsbahnzentralamt beauftragt, dem Stahl­werksverband, mit September beginnend, monat­lich 50 000 Tonnen Oberbaustoffe (statt bisher nur 20 000 Tonnen) zur Lieferung in Auftrag zu geben.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 12. Sept. Tendenz: ge­schäftslos. Auch heute stand die Börse im Zeichen der bevorstehenden Wahlen, so daß sich das Geschäft wiederum in kleinstem Rahmen abwickelte, zumal der Auftragsein­gang keine Vermehrung erfahren hatte. Die Grundstimmung war aber auch heute eher freund­lich, und es ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendbörse überwiegend kleine Kursbesse­rungen. Die matte gestrige Reuyorker Börse konnte sich nicht nachteilig auswrrken, da auf der anderen Seite neue Aufträge im Rahmen des Arbeitsbeschaffungsprogramms stimulierend wirk­ten. Etwas in den Vordergrund traten auf ver­einzelte Deckungen Kalipapiere, von denen Aschersleben 2 Prozent fester eröffneten und Salzdetfurth gut behauptet waren. Am Chemie­markt lagen I.-G.-Farben leicht befestigt; Deutsche Erdöl gaben etwas nach. Etwas mehr Interesse bestand am Elektromarkt für Elektrische Lieferun­gen, die sich um 1,5 Prozent besserten. Siemens waren auf die Beteiligung an dem Ausbau des italienischen Fernsprechnetzes hin ebenfalls be­vorzugt und 1 Proz. höher. AEG. konnten sich ebenfalls bessern, dagegen waren Gesfürel und-

Lechwerke kaum verändert. Kunstseideaktien waren angeboten und etwas nachgebend. Von Montan­werten waren Rheinstahl und Stahlverein 0,5 Prozent höher, während Mannesmann etwas niedriger lagen. Am Bankenmarkt kam in Reichs­bankanteilen etwas mehr Material heraus. Die übrigen Werte dieses Marktes erfuhren kaum eine Veränderung. Am Rentenmarkt waren von deutschen Anleihen Altbesitz führend. Auch Reu­besitz waren etwas gebessert. Schutzgebiete gäben wieder etwas nach. Ausländer fast ohne Ge­schäft. Im Verlaufe blieben die Sätze gering, die Kursentwicklung gegen den Anfang gut be­hauptet. Am Geldmarkt war Tagesgeld im Zu­sammenhang mit den Mediovorbereitungen mit 3 Proz. etwas gesuchter. Am Devisenmarkt war Madrid auf die Inkraftsetzung der neuen De­visenverordnung wieder schwächer, der Dollar gegen Pfund fester. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1988, gegen Pfund 20,41, London gegen Kabel 4,8602, gegen Paris 123,7850, gegen Mai­land 92,81, gegen Madrid 44,80, gegen Schweiz 25,0540, gegen Amsterdam 12,0750.

Berliner Börse.

Berlin, 12. Sept. Die heutige Börse eröffnete in überraschend gut behaupteter Haltung. Im Vormittagsverkehr konnte man im Anschluß an den matten Reuyorker Schluß von gestern noch überwiegend niedrigere Kurs­taxen hören, ohne daß aber auf dieser Basis nennenswerte Umsätze zustande gekommen fein dürften. Auch die ersten Kurse wurden dann bei geringstem Geschäft feftgeftellt; die Festigkeit eini­ger Spezialwerte, für die Anregungen Vorlagen, bot aber der Allgemeintendenz eine gute Stühe. So profitierten von den zu erwartenden italie­nischen Fernkabelaufträgen Siemens; die übri­gen Elektrowerte wurden hierdurch und durch eine anhaltende Festigkeit der Schweizer Börse beeinflußt. RAG. waren auf das nunmehr be­kannte Ümtauschangebot gegen AEG.»Aktien auf Parität bis zu 2 Prozent fester. Berger gewannen 2.5 Prozent, Polyphon waren 1,5 Prozent ge­bessert. Hansa und Hamburg-Süd waren etwas angeboten; die ersten Kurse, die später zustande kamen, waren aber überraschend gut behauptet. Mit Ausnahme von Reichsbank und Stöhr, die je ein Prozent verloren, waren größere Minus­differenzen überhaupt nicht eingetreten. Chade- aftien verloren 1,50 Mark. Lebhaft und fest lagen Altbesitz (62,9 nach 62,40). Reubesih und Ausländer hatten dagegen nur geringe Verände­rungen aufzuweisen. Der Pfandbriefmarkt lag sehr still, aber kaum schwächer. Stärkeres In­teresse bestand weiter für RAG.-Obligationen, bte gestern schon gestrichen Geld notiert werden mußten, da nach einer letzten Rotiz von 81 Proz. bei 84 Prozent keine Ware da war. Heute wird der Kurs mindestens auf 86 Prozent taxiert. Der Geldmarkt war bei unveränderten Sätzen weiter sehr leicht. Auch im Verlaufe blieb das Geschäft sehr ruhig die Kursentwicklung wurde etwas uneinheitlich. Sie Abweichungen hielten sich je­doch in bescheidenen Grenzen. Salzdetfurth gin­gen auf ihren Anfangsgewinn 1,1 Prozent zurück. RAG. setzten ihre Aufwärtsbewegung auf 13,5 Prozent fort.

Berliner Produktenmarkt.

Berlin, 11. Sept. Ungeachtet des weiterhin reichlichen Inlandangebotes wurden die Stüt­zungskäufe an der heutigen Produktenbörse zu unveränderten Preisen fortgesetzt, wobei im han­delsrechtlichen Lieferungsgeschäft zu den ersten Rotierungen 3000 Tonnen Weizen und 18 000 Donnen ausgenommen werden mußten. Das Inlandangebot zur prompten Lieferung ist in Roggen stärker als in Weizen und findet bei der Stühungsgesellschaft nur zum Teil Unterkunft. Schlesischer Waggonroggen wird auf gestrigem Riveau von den Reporteuren in größeren Quan­titäten gekauft. Die hiesigen Mühlen versorgen sich aus dem reichlichen Angebot in Kahnmaterial namentlich Mecklenburger Provenienz, zu wesent­lich unter den Stühungspreisen liegenden For­derungen. Das Mehlgeschäft hat keine Belebung erfahren. Hafer ist keineswegs reichlich angeboten, die in den letzten Tagen vernachlässigte Küsten- ware wird zur sofortigen Lieferung vereinzelt besser gefragt. Gerste findet nur in den wenig angebotenen feinen Qualitäten Beachtung. Cs notierten für je 1000 kg: Weizen, märk.. 246 bis 251 (gestützt), Sept. 260, Oft. 262, Dez. 271, März 282,50; Roggen, märk., 187 (gestützt), Sept. 193, Oft. 194, Dez. 204, März 215; Braugerste 204 bis 222 (ruhig). r.

b. Etwas Vers Soujugendmeis,c der Epielverein und werden an auf deren

ja Vereine lgc M am Start. Ä K &blinVnnä<

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EK-echten bckutet für I« Hance. Van dar gespannt fein.

Während die die dritte Ma Hofens zu en verpflichtet. Spielklafse, als. den Sieg vohl. n.

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Die 1.(lügen Klichispiel die k sehr anstrengcn '

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D. Auf drm IS reserve der S schastsrückspiel Q' 'zutzhMub ® r zeigen in ihrer schritt und erran werte Eraebniss' zirksligaklasse Zwar werden V weiteres schlage auf Grund des sorgfältige Aus: der völligen G nicht vorauszus

19006 A IJ.-3i AI-Jugend im dabei wird sich Lage sind, die Geläppe mettjurn

Malltlub

Die 2. Mannschc der 8'Klasse ange 3m Vorspiel kor doch scheint eine lehr fraglich, zu stärkster Aufstellu An den am vdvgg. 1900 ®ißi lchcn Gau-Zuger wne Jugendliche Has Abschncidcn der Dreikampf dc

Schwarz muß nun, da er die Chance des

Alle für die Redaktion bestimmten Wit-

30. Sfcb-d7

34. föXgS

den

Stotz

11. a2-a3

auf dem Königsflügel

mutz

26. Kh7-h8

27. . ..

27. Sf8-h7?

Hier lag doch aber Td4! auf der Hand, wo­durch Schwarz starkes Gegenspiel erlangt hätte.

30. Kgl-g2

31. Tel-hl

32. Te2-el

33. c4-c5

34. g4-g5!

richten an Anzeigers".

28. Ld2-e3

29. H2-h4

1. Sgl-f3

2. c2-c4

3. b2-b3

4. g2-g3

5. d2-d3

Lb2xc3 Ddl - c2 e2-e4 d3xe4

22. Te8-e7

23. Ta8-d8

24. Kg8-h7

25. Sd7-b6

Tal -el Lg2-f3 Db2-b3

Lf3 e4 g3-g4

28. Te7-d7

29. Td7-f7

11. Lb4xc3

12. Tf8-e8

13. e6-e5

14. d5xe4

15. Lf5h7

16. Dd8-b6

17. Sd7-18

18. Sf6-d7

19. Lh7xf5

20. Db6-c7

21. f7-f6

16. Sf3-h4

17. b3-b4

18. Dc2-b2

19. Sh4-f5

20. e4xf5

21. Tel-e2

Der Durchbruch gelingen.

26. . . .

27. Lc3-d2?

Um noch Sh4 das Rückzugsfeld h7 für Läufer offen zu halten.

zwei Zügen matt. Ddl; Tc4, e4; La6;

6. Lfl-g2

7. 0-0

8. Lei b2

9. Sbl-c3

10. Tfl-el

Soll anscheinend

Erzwingt die Entscheidung, Schwarz hat keine Verteidigung mehr.

1. d7-d5

2, c7-c6

3. Sg8-f6

4. Lc8-f5

5. h7-h6

Weiß.

Weitz zieht und setzt in Weih: 11 Steine. Kh5; Sd8, e5; Bb2, d4, f2, g4.

27. schwarzen Zuges nicht ausgenutzt hat, hilflos zusehen, wie er zerschmettert wird.

6. Sb8-d7

7. e7-e6

8. Lf8-e7

9. 0-0

10. Le7-b4?

e4 verhindern, dieser

läßt sich jedoch auf die Dauer nicht verhindern, deswegen ist der Textzug nebst Tausch auf c3 zu verwerfen, da er dem Gegner nur die Waffe der beiden Läufer überläßt.

Durch diesen schwachen Zug konnte Weiß in große Verlegenheiten geraten. Warum nicht besser 27. h4, Kg2, Thl usw.

31. Kh8-g8

32. Kg8-f8

33. Sd7-b8

Eine richtige Lösung zum Problem Ar. 268 sandte ein: S. Austerlitz, Giehen.

Aus der Schachwelt.

An dem dieser Tage zu Hamburg beendeten Schachländerkampfe beteiligten sich 18 Länder. Sieger wurde Polen mit 4872 Punkten (zugleich Gewinner des Hamilton-Pokals) vor Ungarn + 47; es folgen Deutschland + 44*/2> Oefter­reich + 4372, Tschechoslowakei + 42l/3, Amerika + 417z, Holland + 41, England + 4072, Schwer den -j- 40, Lettland +35, Dänemark + 31, Ru­mänien und Frankreich + 287z, Litauen + 227z. Island + 22, Spanien + 217z, Finnland +18 und Rorwegen +16.

Im Damenturnier um die Weltmeisterschaft ging Frl. Vera Menschik, Prag, (die bisherige Titelinhaberin) wiederum als Siegerin hervor. Zweite wurde Frau Wolff-Kalmar, Wien.

34. ...

35. h4xg5

In Weimar probt man unter Franz Liszts per­sönlicher Leitung seineHeilige Elisabeth." Liszt tobt beinahe nach jedem Takt über das Orchester, schließlich wirft er den Taktflock hin: .Das ist ja die reinste Jahrmarktmustl!" Woraus ein tiefer Baß ertönt: .Von uns is se nich!"

Hunderennen.

Macpherson und Brown haben jeder einen Jagd­hund. Sie verabreden für die zwei Hunde in vier­zehn Tagen ein Wettrennen. Hundert Pfund Ster­ling für den Eigner des siegenden Hundes.

Da hört Macpherson, daß Browns Hund einen Unfall erlitt und etwas hinkt. Er ruft ihn an:Ich verzichte großmütig auf das Rennen gegen eine Entschädigung von zehn Pfund." Gemacht.

Seine Freunde wundern sich.Mensch, du hättest ruhig rennen lassen sollen und die hundert Pfund gewinnen warum hast du abgesagt?"

Macpherson (lächelnd):Weil mein Hund schon acht Tage vorher gestorben war."

Der Hochzeitstag.

Der kleine Fritz kommt aus der Schule nach Hause und bemerkt auf dem Mittagstisch eine Flasche Wein.

Ranu! Was ist denn heute los?" fragt er er­staunt, da es so was sonst nur an Festtagen gibt.

Wir feiern heute unseren Hochzeitstag, Fritz- chenl" sagt die Mutter.

Soso!" meint Fritz.Ich dachte immer, ih« seid schon verheiratet!" ,

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Oie Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom Aedakttonstisch.

Mufiker-Anekboten.

Der große Geiger Joseph Joachim wollte eS war in Hannover Schlittschuhlaufen lernen. Der Pächter der Bahn gab ihm die nötigen technischen Ratschläge:Et is ganz licht, Herr Kunzert-Direktor. Sei fmietet bat eene Been herut un denn fmietet Sei bat ärmere herut un benn lopet Sei hen." Joachim tat getreu nach biefer Vorschrift. Er schmitz bas eine Bein heraus unb schmiß das anbere Bein heraus unb bann lief er zwar nicht, aber er sah mit einem immerhin beträchtlichen Krach auf bem Eis. Kam der biebere Mann angefauft, sah sich bte Bescherung an unb sprach tiefsinnig: .Je jo, Herr Kunzert-Di­rektor, et is ganz licht, aberft fo licht as bat Diggelin- fpälen is et benn doch nich."

Schwarz: 5 Steine. Kd5; Tb5; Bc6, d6, e6.

Partie Nr. 202

In bet fünften Runde des Schachländerkampfes zu Hamburg 1930 gespielt.

Aeti-Zukertort-Eröffnung. Weiß: H. Müller, Oesterreich. Schwarz: A. Doisin, Frankreich.

Schwarz gab auf, benn auf Sxg5 folgt 36. Lxg5, hxg5 37. Th8 + nebst De6 matt. Zieht Tf7, so entscheidet einfach gxh6 und auf andere Züge endlich g6.

Lösung deS Problems Ar. 271.

Don M. Barulin.

1. Le5al! usw. (es droht 2. SgtTmatt; 1. Lc3 scheitert an Td4 ober Ld4 und 1. Lf6 an Tg4).

Schach-Ecke.

Bearbeitet von W. Orbach.

Schwatz ist in eine arge Fesselstellung geraten, aus bet ein Entrinnen auf die Dauer kaum möglich ist.

teilungen, Lösungen usw. sind zu die Schachrebaktion des Gießener

Problem Nr. 274.

Don I. Iespersen.

Schwarz.