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g.jt.-'Sport

Wirtschaft

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10. II

Frankfurt

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Devisenmarkt Berlin

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97

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53,7

6,65

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8,6

14,13

6,8

4,1

4,25

4,25

Handball der Reichswehr.

1. Kompanie 3.-R. 15 (kombiniert) gegen Io. Ullendorf a. d. Lumda 4:1.

Die 1. Kompanie stellte in Ullendorf eine kom­binierte Mannschaft. die sich überraschend schnell zusammengefunden hatte. Schon in der ersten Halbzeit konnten die Soldaten nach mehreren mißlungenen Angriffen das Führungstor durch den Mittelstürmer cinsenden. dem aber die Tur­ner sofort einen Treffer durch Strafstoß entgegen­setzten. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Soldaten stark das Tempo und schossen durch ihren Innensturm drei weitere Tore. Die Turner

1,65

4,05

53,4

6,55

23,5 18,65 19,75

1,65 4.2

53,5

6,6

4% Oesterretchtsche »olDrente . . 4,20% DtfterretöW Stlterrente 4% Cefterreidjiiite Einheitliche Rente

4% Ungarische Soldrente ....

4% Ungarische Staat-reale v. 1910

4Vi% Beigl. von 1913

4% Ungarische Kronenrente

<% rllrkische Zollanlelbe von 1911

4% TürNIche Vagdadbahn-Arü Serie I . . . .

4% brtfll. Serie 11.......

6% RumLniich« vereinh. Rente von 1908 .........

4H% Rnmüntiche vereinh. Reute von 1919 ..........

1% Rumänische vereiuh. Reute .

setzten chren Gästen eine sehr gute Verteidigung entgegen in der der Torhüter besonders an­genehm auf fiel. DaS Spiel war äußerst fair und zeigte spannende Momente. Trotz des glatten VodenS wurde sehr flott gespielt.

Segelflug im Harz.

Auf dem Seeberg bei Vraunschweig-Vornecke vollbrachte Polizeimajor Angerburg (Magdeburg) mit dem ülebungSilugzeua .Willi Faber mit einem Dauerflug von 1:31:35,4 Stunden eine bisher in Mitteldeutschland noch nicht erreichte Leistung.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Spieren angeführten Ziffern geben die höbe der julegt besoffenen Dividenden. - iüeSbantWont 5 o h, 2ombarb3m5fuf, 6 ».$>.

man eher schwächere Kurse hören, die dann aber von besseren ersten Votierungen adgelöst wur­den. Einerseits blieb das Angebot geringfügig, anderseits zeigten die Danken an einigen Märkten Kaufinterefse und , die Spekulation Deckungs­neigung. Die ülmsatztätigkeit war aber im all­gemeinen wieder sehr klein. Eine Einheitlichkeit in der Kursgestaltung war nicht festzustellen. Schisfahrtsaktien lagen, angeblich auf Ausland­abgaben, ziemlich matt und verloren bis zu 1,5 Prozent. Zellstoff Aschaffenburg gingen um 4,60 Prozent zurück, Svenska büßten 3 Mark ein, anderseits konnten Veichsbank und Kali Aschaffenburg je 2 Prozent gewinnen. Die Vach- richt über die Verschlechterung des Geschäfts­gangs der Harpencr Bergbau blieb auf den Montanmarkt ziemlich einflußlos: auch der Har- pencr Kurs erfuhr keine Veränderung, er hatte sich wohl schon vorher diesem Rückgang angepaßt. Das neue Oustric-Opfer, die amerikanische Dank Mounroe & Co. in Paris, wurde besprochen, ebenso die ziemlich unbedeutende Zahlungs­stockung in Mannheim (Lefv Langenbach), ohne daß dies auf die Tendenz nennenswerten Ein­fluß ausübt«. Deutsche Anleihen waren nur knapp gehalten. Ausländer lagen wenig verändert. Der Pfandtriefmarkt war noch unentwickelt. Reichs­schuldbuchforderungen bis zu 1 Prozent schwächer. Am Geldmarkt setzte sich die Erleichterung für Tagesgcld mit 4 bis 6 Prozent fort; die übri­gen Sätze blieben unverändert. Diese G e l d - erleichterung gab der Spekulation auch im Verlaufe Veranlassung zu Deckungen, so daß sich das Kursniveau bis zu 2 Prozent er­holen konnte. Später machte sich die herrschende Orderlosigkeit aber wieder fühlbar, und. beein­flußt durch schwache Kunstseideaktien (auf hol­ländische Meldungen) und den weiteren Rück­gang der Schiffahrtswerte und Svenska-Aktien (im Einklang mit Veuyork), bröckelten die Kurse später wieder etwas ab, teilweise wurde das Anfangsniveau etwas unterschritten.

Berliner Produktenmarkt.

Berlin, 10. Vov. Vach den Preissteigerungen der Vorwoche machte sich an der Produktenbörse zu Beginn des neuen Berichtsabschlusses eine Reaktion geltend. Bereits am Wochenfchluß hatte sich an der Küste stärkeres Angebot von Weizen und Roggen gezeigt, das sich heute eher noch vergrößert hatte. Die Forderungen waren aller­dings zunächst noch wenig nachgiebig, Gebote roaren jedoch nur auf in 4 bis 5 Mark er» mäßigem Viveau erhältlich. Die Ülmsahtätigkeit blieb infolgedessen eng begrenzt. Am Lieferungs­markt lagen die Anfangsnotierungen für beide Brotgetrcidearten 3,50 Mark unter Samstag­schluß. Die heute zum erstenmal in dieser Saison notierten Maisichten wurden mit einem nor­malen Aufgeld von 7,50 Mark gegenüber März­lieferung gehandelt.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Berantwortung.)

Nächtliche Ruhestörer.

I In der Rächt vom Samstag aus Sonntag verur­sachte ein Kraftfahrer mit seinem Wagen im Hofe des Cafe Amend ruhestörenden Lärm dadurch, daß er seinen nicht einige Male, sondern zehn- bis zwölfmal anlaufen ließ, so daß sämtliche Be­wohner des Viertels-aus dem Schlafe geschreckt wurden. Die Ülhr zeigte 2.15 nachts. Da dies öfters vorkommt, ist es doch Sache der Polizei, ein Augenmerk auf solche Ruhestörer zu richten. Ich hoffe, daß in Zukunft die Polizei sich Deti Cache annimmt und somit die Bewohner des Vier­tels keinen Grund zur Selbsthilfe haben.

Heinze.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

1S00 Gießen Wiesenbach 3:1.

Vach drei Viederlagen der dritte Sieg und zu­dem über den Tabellendritten läßt erhoffen, daß die Blau-Weißen am Schluß der Saison doch wieder in der Spitzengruppe zu finden smo. Der Sportverein Wiesenbach zeigte bis letzt die schwächste spielerische Leistung. Vur großer Eifer zeichnete die Mannschaft aus und verhinderte eine höhere Viederlage. Die Gießener, die erst­mals, bis auf den rechten Läufer omplett an- traten führten bis zum Seitenwechsel ein aus­gezeichnetes Spiel vor. In Ballbehand.ung und Kopfbalttechnik waren sie ihren Gasten be» wei- tem überlegen. Der Ball lief in schöner Korn- bination von Mann zu Mann, ohne daß sich einer der Gegner in den Besitz desselben setzen konnte. Vach dem Seitenwechsel kamen auch die Gäste mit Rückenwind, hin und wieder ganz gut auf. Das Spiel war jederzeit fair durchgefuhrt und hatte in Schiedsrichter Henkel (Wetzlar) einen einwandfTien Spielleiter dem allerdings beide Parteien sein Amt sehr leichtmachen.

Zum Spielverlauf: Die Spielvereinigung fand sich sehr schnell und brachte durch plan­mäßigen Spielaufbau das Tor des Gegners fort­gesetzt in Gefahr. Schon in der achten Minute schloß der Halbrechte einen Alleingang mit dem Führungstreffer ab. Mitte der ersten Halbzeit konnte der Rechtsaußen auf 2:0 erhöhen. Un­zählige Chancen wurden bis zur Pause aus­gelassen. ,

Vach Wiederbeginn zeigte sich 1930 trotz Gegen­wind immer noch tonangebend. Vs reichte aber zunächst nicht zu weiteren Erfolgen, da im älebereifer alles versiebt wurde. Erst nach 20 Minuten schoß der Mittelstürmer nach gutem Zusammenspiel mit dem Halblinken ein unhalt­bares drittes Tor. Damit gaben sich die Gieße­ner anscheinend zufrieden und liehen die Gäste etwas mehr aufkommen. Diese nutzten auch eine Gelegenheit 15 Minuten vor Spielschluh zum Ehrentor aus. Ein verunglückter Schuß eines Gästestürmers landete unverhofft hoch im Gie­ßener Tor, während 1900s Torwart in Erwar­tung eines scharfen Schusses zu Boden gegangen war. Wiesenbach machte noch einige Anstren­gungen zur Verbesserung des Ergebnisses, hatte damit aber keinen Erfolg, den Einheimischen blieb ebenfalls weitere Deute versagt. Mit diesem Spiel wurde die Vorrunde beendet. 1900 hat sich den dritten Tabellenplatz erkämpft. Die Aussichten für die zweite Runde sind deshalb für 1900 nicht ungünstig.

Die Ligareserve konnte den Vorspielsieg gegen Großen-Buseck nicht wiederholen, sondern mußte sich geschlagen bekennen. Die Viederlage ist aber mit 6:3 etwas reichlich hoch ausgefallen. Die dritte Mannschaft siegte in Garbenteich 4:1 verhältnis­mäßig leicht. Der Schiri batte mit dem Gegner und dem Publikum seine liebe Vot, ein kleines Vach­spiel dürfte nicht ausbleiben. Die vierte Elf konnte gegen Leihgesterns erste Mannschaft nicht bestehen da der Gastgeber über gutes Können ver­fügte und zudem den Vorteil des eigenen Platzes hatte. Die junge blauweiße Elf unterlag 6:7.

DfB. Gießen.

Die Ligamannschast verlor nun auch das Ver­bandsspiel gegenHessen" Hersfeld und zwar mit der recht hohen Tordifferenz von 0:4. Vach einem guten Start in dieser Serie nun eine Reihe von Mißerfolgen, deren Ursache wohl In erster Linie in der von Spiel zu Spiel wechseln­den Ausstellung zu suchen ist. Wenn man die letzte Leistung mit der im Treffen gegen den Tabellenersten und voraussichtlichen Meister DfD. Kurhessen" Marburg gezeigten vergleicht, muh man feststellen, daß die Mannschaft um eine Klasse schlechter geworden ist. Reben den aller­dings unvermeidbaren Umstellungen ist es aber Der von Riederlage zu Riederlage stärker in Erscheinung tretende Mangel an Selbstvertrauen und Kampfgeist. Wenn man aus den letzten Spielen bezüglich der Ausstellung die richtige Lehre zieht und die Mannschaft den geschlosse­nen Willen zum Sieg aufbringt, sollte sie be­stimmt in der Lage sein, noch manchem Gegner die Punkte abzunehmen. VfB. war zum ersten­mal Gegner der HersfelderHessen" und lernte in ihnen eine typische Kampfmannschaft kennen. Was jeder einzelne an Start und Laufvermögen, Wendigkeit usw. zeigte, konnte allen VsD.ern als Vorbild dienen. Auch in der Ballbehandlung sah man bei den Einheimischen solides Können.

Was ihnen im Zuspiel sehlte, ersetzten sie durch ihren unermüdlichen Eifer. Gießen lieferte die schlechteste Partie der Saison.

Der Spielverlauf: Rach einer Viertel- , stund« offenen Feldspiels und beiderseitiger An­griffe gebt »Hessen" in Führung. Rachdem VfB. zwei Chancen zum Ausgleich ausgelassen hat, er­höht die Platzmannschaft in der 20. Minute auf 2:0. Pausenstand. Kurz nach Wiederbeginn bucht Hersfeld seinen dritten und wenig spater seinen vierten Treffer. Ieht erst bemühten sich die VsD.er und versuchten, Dem Spiel eine Wen­dung zu geben. Aber es war äu spät, es blieb beim 4:0 für Hersfeld. Während die Liga- refen« dem Terminkalender nach spielfrei war, hatte die dritte Mannschaft gegen die zweite Dutenhofens auf deren Platz zum Verbands- fpiel anzutreten. Dutenhofen sagte aber ab und vergab Die Punkte kampflos. Die AH.-Mannschaft hatte in Der Fußballelf Des Ruderklubs .Hassia" einen ebenbürtigen Gegner, den sie nach hartem Kamps nur knapp mit 4:3 zu schlagen ver­mochte.

Mit 3:0 gewann die Al»3ugcnD im Gesell­schaftsspiel gegen die IugenDmannschaft des Turnvereins Wieseck. Die Gäste zeigten recht gute Einzelleistungen, kamen aber gegen Die besser eingespielten DfD.er nicht auf.

Handball der Sp.-Vg. 1900.

1900 I VfL. Wetzlar II 5:0.

1900 II VfL. Wetzlar I 1:6.

Die beiden ersten Mannschaften von VfL. Wetz­lar und Gießen 1900, Die übrigens Die beiden ein­zigen Lahnkreisvereine sinD, Die zu den DSB.- Meisterschaftsspielen gemeldet haben, tarnen am vergangenen Sonntag gegen die zweiten Garni­turen zu den erwarteten Punkten. Der Sieg fiel aber in beiden Fällen nicht so leicht, wie die Er­gebnisse vermuten lassen. Die Reserven leisteten tapferen Widerstand, und es ist in erster Linie Dem besseren Stehvermögen der ersten Vertretungen zuzuschreiben, wenn sie in der zweiten Spielhälfte diesen Widerstand zu brechen vermochten. Denn zu Halbzeit stand es für 1900s Erste, in der sich die beiden Ersatzstürmer recht gut anliehen, erst 2:0, und die VfL -Leute muhten sogar mit einem mageren 1:0 Die Seiten wechseln. Bis dahin hatte Die Hintermannschaft von 1900s zweiter Elf Die mit Elan vorgetragenen Angriffe Der Wetzlarer zum Scheitern gebracht, ganz besonders tat sich Der Torwart hervor, durch dessen prächtige Pa­raden die bestgemeintesten Würfe nichts ein­einbrachten.

Handball im Gan Hessen (O.T.)

To. Münchholzhausen I Mto. Giehen II 6:5.

Am Sonntag fuhr Die zweite Mannschaft des Männerturnvereins nach Münchholzhausen, um gegen die erste Des Dortigen Turnvereins Das festgesetzte Pflichtspiel auszutragen. Der Platz befanD sich in einer so schlechten Verfassung, Dab Der Schiedsrichter den Sportplatz für spielunfähig erklärte. Auf Bitte Der Gastgeber entschloß man sich zu einem Freundschaftsspiel. Da die Mtv.-Rkannschast nur mit acht Mann antrat, muhte sie sich mit 6:5 schlagen lassen.

Io. Heuchelheim 1. Jugend Mto. Giehen 1. Jugend 3:2.

Die erste Iugendmannschast trug in Heuchel­heim das fällige Verbandsspiel aus. Die Mtv.- Jugend, Die das Spiel mit nur neun Mann be­streiten muhte, hielt sich gut und konnte bis zum Ablauf der regulären Spielzeit das Resultat von 2:2 halten. Da der Schiedsrichter vier Minuten nachspielen lieh, gelangten die Heuchelheimer in dieser Zeit durch einen Straf Wurf zu den zwei Punkten.

Io. 1846 I I. u. Spv. Marburg I 4:6 (1:1).

Mit dieser Viederlage ist die erste Mannschaft wohl endgültig ins Hintertreffen geraten. Das Halbzeitergebnis 1:1 konnten die Giehener kurz nach der Pause auf 3:1 zu ihren Gunsten stellen. Dann aber drehte Marburg auf. Die 1846er muhten sich den Ausgleich gefallen lassen. In Den letzten Minuten stellten die Gäste durch zwei Tore Den Sieg sicher.

Io. 1846 Jugend Marburg Jugend 14:2 (6:1).

Sehr gut gefiel die Iugend des Platzvereins, die Den Marburgern eine ganze Klasse über­legen war und sie mit einer 14:2-Rlederlage nach Hause schickte.

^inhtrmorff in Gießen.

Auf dem heutigen Rindvieh-(Vu.^vieh-)Markt in Gießen standen 1420 Stück Großvieh und 156 Kälber zum Verkauf. Es kosteten a) Milchkühe oder hochtragend« Kühe 1. Qualität 550 bis 650 Mark, 2. Qualität 300 bis 500, 3. Qualität 200 bis 350 Mark; b) Schlatztkühe 150 bis 400 Mark; d) Rinder, halb- bis dreivierteljährig. 125 bis 225 Mk., Rinder. Dreiviertel- bis zweijährig. 200 bis 300 Mk., Rinder, tragend. 330 bis 500 Mark; e) Kälber 55 bis 65 Pfennig das Pfund Lebend­gewicht. Ausgesuchte Tiere erbrachten Preis« über Votiz. Marktverlauf: Mittelmäßig, geringer Ueberftanb, Schlachtvieh wenig begehrt.

- Mehlpreiserhöhung. Die Süddeutsche Mühlenvereinigung hat den Preis für Weizen­mehl Spezial 0 um abermals 0.25 Mk. auf 42.50 Mk. für 100 Kilogramm ab Mühlenstation erhöht. .

' Von der Fran Hurter Börse. Vom 1. Dezember ab wird die fortlaufende Votiz der tatsächlichen Umsätze für nachfolgende Wert­papiere an der Frankfurter Börse eingestellt: Aktien der Lokomotivsabrik Krauß L Co , der Ver­einigte Schuhfabriken Berneis-Wessels und der Voigt & Haeffner-AG.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., H.Rov. Tendenz: ge- schöftslos. Im heutigen Vormittagsverkehr war die Stimmung unter Dem Einfluh der über­wiegend schwächeren Auslandbörsen und der wei­tere Kreise ziehenden Qustric-Affäre in Frank­reich eher schwächer, zumal bei den Banken kaum Aufträge Vorgelegen haben sollen. Der offizielle Beginn des Marktes brachte Dann überwiegend fester« Kurse. Die jetzt energisch in Angriff genommene Preissenkungs- altion Der Regierung, wodurch Die Lohnsenkung eher gerechtfertigt sei, machte einen vorteilhaften Eindruck. Gestern stand man Dem neuen Lohn- ab kommen in Der Metallindustrie noch skeptisch gegenüber. Die Kulisse schritt in einzelnen Spe­zialwerten zu Deckungen, so daß in der Mehr­zahl Besserungen bis IProzent ein­traten. Das Geschäft beschränkte sich nur auf ganz vereinzelte Wert«. Mehr in Den Vorder­grund traten Elektroaktien, von denen AEG. und Siemens bis IProzent gewannen. Am Chemie- martt eröffneten Farben und Holzverkohlung nur wenig verändert. Der Montanmarkt zeichnete sich durch große Geschäftslosigkeit aus. Don Kali­aktien lagen Salzdetfurth 1 Prozent fester. Am Markte Der KunstseiDeaktien konnten Aku nach der Abschwächung an Der Abendbörse 1 Prozent zurückgewinnen. Am Bankenmarkt war Die Kurs­entwicklung nicht ganz einheitlich, Doch überwogen fleine Besserungen. Bauuntemehmungen waren knapp gehalten. Am Rentenmarkt waren von deutschen Anleihen Altbesih weiter etwas ge­drückt. Von Ausländem konnten Bosnier weiter IProzent anziehen. Mexikaner lagen dagegen weiter etwas schwächer. Im Verlaufe ging die Umfafctätigfeit noch weiter zurück, so daß sich bei der Orderlosigkeit eher kleine Abschwa- ch u n g c n ergaben. Stärker angeboten waren Montan-, Kunstseide- und Schisfahrtspapiere. Der Satz für Tagesgeld war mit 3,5 Prozent un­verändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1976, gegen Pfund 20,3870, Lon­don gegen Kabel 4,8568, gegen Paris 123,65, gegen Mailand 92,80, gegen Madrid (sehr fest) 4210, gegen Schweiz 25,0325, gegen Holland 12^0660.

Berliner Börse.

Berlin, 11. Vov. Auch heute war Die Cr- öffnungstendenz der Börse trotz überwiegend un­günstiger Momente recht widerstands­fähig. Vormittags und an der Vorbörse konnte

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für* | ki rs ture | flurd

Datum

6% Deutsche Reich«anteite von 1927 .... .....

7% Teutldje Reich-aalelhe von 1929 ..........

SeutW Onl.»efi)löL'd)Ulb mit

Aueloi.-Rechten .....

ohne tIu4lD|.»9?ed)te . .

8% Ho«. SolUflaat von 1929 (tüdiablb 102%)......

Cbrrbcilcn Provinz Anleihe mit Auslol.-Rechten.....

Deutsche Komm. 6ammelabt

Anleihe Serie I ....

8% ftrankj. Hrw.'Bant «oldvle XIII unlfinbbat die 1934 . .

7% itranfl Pnp.-Bonk Soldpfe unfüuBbat bi< 1932 ...

4%% Rheinische Hop.-Vant Slau. Goidpse.......

8% Br. Landelptandbriesanstalt, Psandbricse R. >9

8% Pr LandesptaaobriekanstaU, fiomm.-Cbl. 8L8O......

7% Pr. Lander»'andbriesanNalt, PsandbrieseR 21......

V.E.Ä. abg. vorMeg»-Obligatio­nen. rüdAoblbai 1932 .....

Banknoten.

Serlin, 10. November

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Arnen'ani'-he Noten.....

4.184

4,204

Sclgildtc Noten .......

58,30

58,54

Täntidie Noten .......

111,86

112,30

20,337

20,417

Fronzuülchc Noten ......

16.445

16.505

Holländische Noten.......

168,34

169,02

Htalirntidif Noten .......

21,87

21,95

Norwegi'che Noten.......

111,83

112,27

Den tim-Oesterreich, i 100 Schilling

58,88

59,12

SiumäniidK Noten.......

2,47

' 2,49

Schwedische Noten.......

112,13

112,57

Schweiler Noten .......

81,28

81.60

Spanische Noten........

47.70

47.90

Dchechoiiowalliche Noten.....

12.39

12,45

Ungarische Noten .....

73,18

73,48

T-ranfhirt a. Dl.

Berlin

Frankfurt a. Ul. |

Berlin

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Norddeuticher Lloyd . . . . - 8 Allgemeine Teutschedreditanst. 10 «armer Bankverein ... 10

Berliner Handelsgesellschaft . 12 Eommen- und Privat-Bank . 11 Darmstädter und Nationalbank 12 Deutsche Bant und

Dirconto-GeleUichatt, ... 10

Dresdner Bank......10

Reickrbant........12

...................*

iSifltt LiesentngrgrlelNckwst. io Licht und grast......10

.gelten ä Guilleaume . . . IVi GeielÜchalt für Elektrische

Unternehmungen .... 10 Hamburger Clf!trt)itati-Öede 10 Chemische Gwlmzität .... 9 Schlesische Elektrizität. ... 10 Schütten S (lo ...... 11 Siemens & Halste ..... 16 IranetaDlo.........*

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Deutsche Grd öl .» Essener Steinkohle .» Geilenkirchener.......*

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Bereinigte Stahlwerke . . . Otavi Minen......16 '

Kaliwerke A|cher«leben ... 10 Kaliwerke Westeregeln . . . io Kaliwerke Salzdetsurth ... 15

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Zementwerk Heidelberg . 10 Eementwrrk Karlstadt. ... 10 öatiB & tzrevtag......6

Echuttdet» Bahenholer ... 16 Ostwerke.........

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Deutsche Linoleum......

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Rat. Automobil . . O Lrenstein & Koppel .... . 6 Leonhard Tietz ... 1° Evenika .......

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Schweiz . .

81,33

81,49

81.335

81.495

Spanien.

47,95

48,05

48,35

48.45

Japan - - .

2,081

2,085

2,081

2,085

«ülo de Jan

0,424

0,426

0,429

0,431

Dien in D--

Celt. abgeft

59,03

59,15

59,065

59,185

Prag . . .

12,432

12,452

12,437

12,457

$3e(jrab .

7,428

7,442

7,428

7,442

DudapcK.

73,440

73,485

73,355

73,495

Dukoarien

3,037

3,043

3.040

3,046

L'ttabon

18,80

18,84

18,80

18,84

Tanzig. .

81,44

81,60

81.42

81,58

Konstantin-

1,784

1,789

1,784

1,789

Alden. .

5,43

5.44

5,43

5,44

Canada

4,1945

4,2025

4,196

4,204

Urn uap.

3,357

3,363

3,357

3,363

Cairo ..

20,885

20,925

20,885

20,925