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JNoiorrad-stennen ,Hunb um Schotten".
Zu dem 6. Motorrad-Rennen .Rund um Schotten", der größten sportlichen Beran- staltung Oberhessens, sind bereits zahlreiche Ren- nunaen erfolgt. Es findet in diesem Jahr am 27. 5ult auf der bekannten Rennstrecke Schotten— Rudingshain — Poppcnstruth — LudwigSbrun- nen — Götzen — Schotten statt. 3m Laus um die deutsche Meisterschaft für Motorräder werden 12 Runden ä 17,6 Kilometer gleich 211,2 Kilometer, im DogelSberglauf zwei Runden gleich 35,2 Kilometer gefahren. Der Wanderpreis der Stadt Schotten wird in diesem 3ahr zum drittenmal ausgctragen. Er ist mit einer Geldprämie von 100 Mart verbunden und geht in den endgültigen Besitz über bei zwei aufeinanderfolgenden oder drei außer der Reihe errungenen Siegen (beste Rundenzeit). Verteidiger dcS Preises sind Müller, Wiesbaden, und ® all, München. Dem eigentlichen Rennen geht eine Strahlenfahrt für Krafträder und «wagen voraus. Die umfangreichen Vorbereitungen zu dem Renntag sind bereits im Gange und werden von dem Vogelsberger Automobil- und Motorvadklub (1. Dors. Dr. Dambmann, Schotten), durchgeführt.
Tagung des Verbandes Hessischer Zusiizbürobeamten
• Mainz, 9. Juni. Hier fand eine Tagung des Verbandes der Hessischen Justiz- bürobeamten statt. Rach dem vom Vorsitzenden Schäfer-Darmstadt erstatteten Geschäftsbericht hat sich der Verband im abgelaufenen Jahre günstig entwickelt. Der Rechcnschastsve- richt ergibt eine Einnahme von 2 703,63 QRarf und eine Ausgabe von 2 132.41 Mark. Das Vermögen deS Verbandes beträgt 4 326,80 Mark. 3m weiteren Verlaufe der Verhandlungen referierte der 1. Vorsitzende des Hessischen Veamtenbundes Dr. E I a h-Darmstadt über die Stellungnahme zu den Sparmaßnahmen der Hessischen Regierung, über Gutachten des Reichssparkommissars, bte Anträge im Landtag auf Gehaltskürzung, Beseitigung der Kinderzuschläge vorn 16. bis 21. Zähre, sowie Angestelltenverhältnisse, während Schafe r-Darmstadt über Satzungsänderungen sprach. Die Dorstandswahl ergab die Wiederwahl der ausscheidenden Dorstandsmitglieder: neu in den Dorstand wurde Z a h n-Darmstadt gewählt. Als nächster Tagungsort wurde Offenbach bestimmt. Rach Beratung verschiedener Anträge wurde nachstehende Entschließung gesaht: „Die Generalversammlung des Verbandes Hessischer 3ustizbureaubeamten erklärt sich mit den Ausführungen des Hessischen Deamtenbundes einverstanden. 3nsbesondere sind wir dazu bereit, das Rotopfer »u leisten, aber nur dann, wenn alle anderen Kreise, die dazu in der Lage sind, entsprechend mit herangezogen werden."
Hervorragende Erfolge der Vogelsberger T erzucht.
Die Wanderausstellung der DLG. in Köln war von der o b e r h e s s i s ch e n Herdbuch g e s e l l f ch a f t für Vogelsberger (Landwirlschastskainmer-Ausfchuß für Obcrhesfen), mit 7 Tieren beschickt. Zur Deckung der Unkosten stellte die Landwirtschaftskammer in Darmstadt den Ausstellern einen Betrag von 120 Mark für jedes ausgestellte Tier zur Verfügung. In der aus 1& Tieren bestehenden Sammlung des mitteldeutschen Rotviehzüchterverbandes, ausgesucht aus 43 Tieren der verschiedensten Rotviehzuchten, waren 5 Vogelsberger aus Oberhessen vertreten. Die Sammlung des Verbandes wurde mit einem ersten Preis-und dem Ehrenpreis des Reichsernährungsministeriums ausgezeichnet. Ebenso wurde der oberhessischen Sammlung einen Is.Preis, ferner der Ehrenpreis des Verbandes mitteldeutscher Rotviehzüchter zugesprochen. Sie wurden außerdem in dem Bericht, den Prof. Dr. Kronacher (Berlin) über das ausgestellte Rotvieh in der Tierzuchtabteilung der DLG. erstattete, besonders lobend hervorgehoben. Zum ersten Male seit Beschickung der Ausstellungen der DLG. mit Rotvieh wurde eine größere Familie vorgestellt. Diese bestand aus sechs in Oberhessen gezüchteten Nachkommen des bekannten Bullen Attila, der mehrere Jahre in Rudingshain zur Zucht verwandt wurde. Drei von diesen Tieren waren von Altbürgermeister Deubel (Rudingshain) gezüchtet. Die ausgeglichene Familie erhielt einen wohlverdienten ersten Preis. Einen la-Preis und Ehrenpreis im Betrage von 300 Mark, gestiftet von dem Kreis Euskirchen, fiel der vorzüglichen, selbftgezüchtetcn
Kuh vom Selgenhof „Maraa K zu. Einen weiteren ersten Preis erhielt die Kuh des als Viehpfleger und Diehfreund in Rotoiehzüchterkreisen allgemein bekannten Schmiedemeisters M ä r l e (Lich). Mit zweiten Preisen wurden bedacht: Die Bullen der Gemeinde Rudingshain und de» Guts- besitzers Th. Fischer (Hof-Zwiefalten), ferner die Kuh des Hch. L a u b a ch (Ober-Mockstadi». Auch das Rind des Karl Fischer II. (Rudingshain) erhielt einen zweiten Preis, während die Erstlingskuh von Altbürgermeister Deubel (Rudingshain), die als tragendes Rind am Wettbewerb teilnchmen sollte, aber auf der Ausstellung kalbte, nur eine Anerken
nung erringen konnte. Im ganzen fielen der ober- hessischen Herdbuchgesellschaft für Vogelsberger für 7 ausgestellte Tiere in Köln zu: Ein erster Sammlungspreis, ein erst er Fomi- lien preis, zwei Ehrenpreise, sowie zwei erste Preise, vier zweite Preise und eine Anerkennung bei der Eintel- prämiierung. Die oberhessischen Vogelsberger haben also in Köln einen recht befriedigenden Erfolg erzielt, der hoffentlich dazu beitragen wird, daß Der Absatz von Vogelsberger Vieh, wie seither, weiter flott Donftottcn geht
Wirtschaft.
Oie Dresdner Bant zur Wirtschaftslage.
Der Monatsbericht der Dresdner Bank Über die Lage der Wirtschaft, des Geld- und Kapitalmarktes im Juni führt u. a. folgendes aus:
Im Einklang mit der Weltkonjunkturlage verharrt das deutsche Wirtschaftsleben noch immer im Zustande der Depression, und weder die faison- mäßige Frühjahrsbelebung, noch die rückläufige Tendenz der Geldsatze und Warenpreise haben der wirtschaftlichen Tätigkeit bisher einen stärkeren Auftrieb geben können. Insbesondere in den Produktionsmittelindustrien ist eine nennenswerte Besserung noch keineswegs zu verzeichnen — zum Teil hat sich die Gefamtlagc sogar weiter verschlechtert, — während in den Konsumgüterindustrien die Belebung hier und da weitere Fortschritte gemacht hak. Die Bautätigkeit hat noch immer keine stärkere Belebung erfahren.
Hinsichtlich des Arbeitsmarktes wird gesagt, daß seine ungünstige Verfassung nicht lediglich als konjunkturell bedingte Erscheinung anzusehen ist, vielmehr daß sich darin auch die Nachwirkungen der im wesentlichen durch die Lohnpolitik der Gewerkschaften erzwungenen Rationalisierung bemerkbar machen. Wenn es heute im Hinblick auf die Lage des Arbeitsmarktes wünschenswert erscheint, daß sich die Rationalisierung künftig in weniger raschem Tempo vollzieht, so muß allerdings eine Revidierung der geltenden lohnpolitischm Grundsätze als Voraussetzung hierfür angesehen werden. Bei der Bedeutung, die das Preisniveau für den Wiederaufstieg der Konjunktur hat, erscheint es unumgänglich, daß die Lohnpolitik sich den ökonomifchen Erfordernissen anpaßt und nicht die normale Entwicklung durch, kreuzt, wobei entsprechende Preisreoidierungen seitens der Unternehmerverbände die selbstverständliche Folge bilden.
Die Wirtschaft wird anderseits mit einer erneuten schweren Belastung infolge der Schwierigkeiten der öffentlichen Finanzwirtschaft rechnen müssen. Es zeigt sich immer wieder jene verhängnisvolle Wechselwirkung zwischen sozialen Lasten und Budgetdefizit, die ihren letzten Grund in der erschöpften Steuerfähigkeit der Wirtschaft hat, und die nur durch eine Lösung von der Ausgabenseite des Etats her beseitigt werden kann.
Auch auf dem Geld- und Kapitalmarkt sind immer wieder die Folgen der verfehlten Wirtschaftsund Finanzpolitik zu spüren. Unter der Voraussetzung, daß das Gleichgewicht der internationalen Geldmarktlage nicht wieder durch Goldbewegungen gestört wird, ist zu hoffen, daß sich die ausländischen Kapitalmärkte nach der Unterbringung der Poung- anleihe auch für deutsche Emissionen wieder in stärkerer? Maße aufnahmefähig erweisen werden.
•
• Ermäßigung des Priva t diskon- t e s. Der Privatdiskont ist für beide Sichten um je 0,13 v. H. auf 3,68 v. H. ermäßigt worden.
* Auflegung von Dchatzanweisun- gen der Reichspost. Wie WTB.-Handelsdienst erfährt, sind von der Reichsbank 50 Millionen Mk. unverzinsliche Schahanweisungen der Deutschen Reichspost, die, wie bereits gemeldet, am 15. 3uni 1931 fällig sind, voll untergebracht worden.
* 300 Millionen Mark Entschädigung für d i e in Amerika beschlagnahmten deutschen Schiffe. 3n Sachen der den deutschen Reedereien zu zahlenden Entschädigung für die während des Krieges in den amerikanischen Hafen beschlagnahmten Schiffe ist soeben der Schiedsspruch gefällt worden. Der Schiedsrichter setzt die für die 94 beschlagnahmten Schiffe zu leistende Entschädigungssumme auf 74 243 000 Dollar- einschließlich der bis zum
31. Dezember 1928 fälligen Zinsen fest. Diese Summe ist um 30 Millionen Dollar höher al- die Summe, die seinerzeit die von dem Präsidenten Wilson eingesetzte Schäyungskommission genannt hatte.
e Franksche Eisenwerke A G. Adolfshütte-Riederscheld (Dili- kreis). Die VeseUschaft erzielte 1929 nach Abzug der Unkosten, Steuern und Zinsen einen Bruttogewinn von 826 899 (766 683) Mk Rach Abschreibungen von 340 832 (335 203) Mk. und 194 145 (145 000) Mk. Rückstellungen verbleibt ein Reingewinn von 291 922 (286 479) Mk., woraus eine verminderte Dividende von 6 (i.D. 7) Prozent auf 4 Mill. Mk. AK. verteilt und 51 922 (6480) Mk. vorgetragen werden sollen. Rach dem Bericht wurden erst im dritten Quartal 1929 die Dersandzissern des Vorjahres erreicht, um von da ab fortschreitend über die Vorjahresziffern hinauszugehen. Die Ausfuhr fei durch die hohen Auslandzollfchranken und den scharfen Wettbewerb ausländischer Staaten, namentlich der USA., außerordentlich erschwert. Die bis jetzt fest erteilten Austräge für die Herbstsaison lassen wieder ein im Durchschnitt ausreichendes Geschäft erwarten. Auch könne von der starken Ermäßigung der Zinssätze eine allmähliche Belebung des Geschäftes erhofft werden. (GV. am 27. 3imi.)
Maschinenfabrik Hartmann 2l®% Of send ach a. M. Die Gesellschaft erzielte 1929 einen Bruttogewinn von 821 830 (634 210) Mk. Rach Abzug von 683 259 (518 613) Mk. Un- kosten und 76 750 (58 179) Mk. Abschreibungen verbleibt einschl. 19 057 Mk. Vortrag ein Reingewinn von 80 877 (83 502) Mk., woraus wieder 6 Prozent Dividende ajif 1 Mill. Mk. AK. verteilt werden sollen. Zum Vortrag verbleiben 15 095 Mk. Rach dem Bericht konnte der Umsatz weiter gesteigert werden. Ramentlich das Auslandgeschäft wurde erweitert: es fei gelungen, die Beziehungen im Ausland zu befestigen und neue Absatzgebiete zu gewinnen. 3n das neue 3ahr sei die Gesellschaft mit einem größeren Auftragsbestand als anfangs 1929 eingetreten, die ersten Monate hätten jedoch in Auswirkung der Wirtschaftskrise einen Rückgang der Aufträge gebracht. Da zahlreiche Anfragen vorlägen, könne bei Besserung der Wirtschaftslage mit guter Beschäftigung gerechnet werden. (GV. am 19. 3uni.)
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. QU., 11. 3uni. Tendenz: gebessert. — Rach der gestrigen starken Abwärtsbewegung der Kurse machte sich heute eine allgemeine Besserung geltend. Die Spekulation schritt in Spezialwerten, zumal vereinzelt noch Sonderanregungen vorhanden waren, in stärkerem Ausmaße zu Rückdeckun- g e n. Die Reuyorker Börse war gestern gegen Schluß wieder etwas freundlicher. Auch die Lage am Markte der AG. für Verkehrswesen konnte sich wieder bessern, so daß zumal mit der endgültigen Entscheidung über die Höhe der amerikanischen Entschädigungen, wovon in erster Linie Hapag und Rorddeutscher Lloyd profitierten, die Sorge und der Mißmut über das Rotopfer in den Hintergrund traten. Die Tendenz war freundlich, und zum Teil ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendbörse ganz erhebliche Kursavancen. 3m Vordergründe des Interesses standen Schifsahrtswerte. aber nur in Rorddeutscher Lloyd kam bei lebhafter Rachfrage vorläufig eine Erstnotiz zustande, mit Plus 4,5 Prozent. Sonst war im allgemeinen dos Geschäft verhältnismäßig klein, da der Ordermangel anhielt und jeder auskommenden GeschäftSbe'ebung hemmend im Wege stand. AG. für Verkehrswesen besserten sich um 5.5 Proz. Arn Montanmarkt war die Umsah-
tätigfeÜ sehr gering to baß ansang- keine Ro- tierungen zustande kamen. Am Ehemiemarkt eröffneten 3.-G -Farben 1.5 Proz. und Deutsche Erdöl Jcicbt befestigt. Von Elektroaktien zogen AEG. 1,5 und Selten 1 Proz. an. Auch Karstadt konnten fich nach der gestrigen Abschwächung um 1.5 Prozent erholen. Zellstoff Aschaffenburg lagen weiter 1 Prozent fester. Renten hatten ebenfalls kaum Geschäft. Altbefiyanleihe waren weiter etwa- nachgebend. 3m Verlaufe blieb das Geschäft klein. Auf ®ctpinnmitnübmen traten gegen Anfang kleine Kursrückgänge ein. Schisfahrts- werte verloren bi- zu 1 Proz. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 2,5 Proz. unverändert leicht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1910, gegen Pfund 20.37, London gegen Kabel 4.8575, gegen Paris 123,73, gegen Mailand 92.77, gegen Madrid 40.50, gegen Schweiz 25,0650, gegen Amsterdam 12,0840.
Berliner Börse.
Berlin, 11.3uni. Ebenso wie die gestrig« Reuyorker Börse, die nach den starken Ao- schwächungen der letzten Zeit gegen Schluß des Verkehr- eine ansehnliche Befestigung aufweisen konnte, besserte sich schon beute vormittag auch am Berliner Platz die St immung für Effekten zusehends, nachdem man gestern abend in Frankfurt noch relativ schwache Kurse Horen konnte. Die Aktien der AG. für Verkehrswesen hatten zudem gestern abend einen neuen Tiefstand mit 84,5 Prozent erreicht 3n erster Linie war dieser Stimmungsumschwung auf eine Meldung zurückzuführen, welche die endgültige Entscheidung über die Höhe der deutschen Schisssentschädigungen in Amerika zum Gegenstände hatte und nach der die enbgültige Entscheidung heute gefallen ist. Die Schifffahrtswerte lagen, vornehmlich auf Hamburger Käufe, schon vormittags sprunghaft höher und konnten diesen Gewinn auch zu Qkginn der Börse ziemlich behaupten. Spritaktien gewannen biS zu 3 Prozent, Qkrger 4,5 Prozent. Bemberg, auf Hoffnungen, daß doch noch mit einer Dividende zu rechnen sei. ebenfalls 4,5 Prozent hoher. Kaliwerte bis 3,5 Prozent und die Mehrzahl der sonstigen Papiere bis zu 2 Prozent höher. Bemerkenswert war die Festigkeit der BORD, (plu- 2,5 Prozent), für die sich die Dividende- tajren zwischen 6 und 7 Prozent bewegten. Am Markte der AG. für Verkehrswesen war die Stimmung heute wesentlich beruhigter. DieS Papier erschien zwar zunächst mit MinuS- MinuS-Zeichen, wurde dann aber mit 92 Proz., also 7,5 Proz. über dem gestrigen Frankfurter AbendbörfenkurS zur Rotlz gebracht. Durch Schwäche fielen Bank für Elektrowerte minuS 3, Eifenbahnverkehr minus 1,75, Sarotti minuS 2,5 und Reichsbank minus 3,5 Proz. auf. Bei letzteren sprach man von Abgaben der Amsterdamer Arbitrage. Deutsche Anleihen waren kaum verändert. Ausländer freundlich. Bosnier 0,5 fester. Der Pfandbriefmarkt war sehr ruhig. Der Geldmarkt war weiter leicht. TageSgeld 3 bis 5, MonatSgeld 4,75 bis 6, Warenwechsel etwa 4,25 Prozent. Rach den ersten Kursen war die Umsatztätigkeit weiter klein, auch am SchissahrtS- markt ließ das Geschäst nach, überhaupt erfuhren die Rotierungen eine Senkung in kleinem MuSmaße. Später verstärkte sich, anscheinend aus Auslandabgaben, das Angebot etwas. Einzelne Werte, wie Spritwerte, Ql®® . Bemberg, AG. für Verkehrswesen verloren 1,5 biS 2 Pro;. Die Meldung üxr die Auslegung der Voung-Anleihe, die höhere Provision der Faktoren der amerikanischen Banken und der wahrscheinlich nicht 90 Pro^ überschreitende EmissionSkurS schien zu verstimmen.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 11.3uni. Heute konnte am Produktenmarkt keine Belebung beS Geschäftes eintreten, da erstens die AuSlandnotie- rungen schwächer lagen und zweitens das Angebot in Roggen ziemlich groß war. Doch waren gegenüber den letzten Quotierungen die Preise allgemein behauptet. Am Mehlmarkt war da- Geschäft schleppend, doch trat später etwas 3nter- esse für Weizenmehl hervor, so daß hier eine Besserung deS Preises um 0,25 Mark eintrat Roggenmehl hatte dagegen weiter schleppende- Geschäft, bei bis zu 0,25 Mark niedrigerem Kurse. Es wurden notiert: Weizen, Hektolitergewicht 78 Kilo, 325 bis 327,50; Roggen, Hektolitergewicht 72 Kilo 171 bis 172,50, Sommergerste für Brau zwecke 200; Hafer, inländischer, 165 bis 167,50; Weizenmehl, südd., Spez. 0, 45,50 biS 46,20; Roggenmehl 25 bis 26; Weizenkleie 6,90 biS 7; Roggenkleie 7 biS 7,25 Mark. Tendenz: ruhig.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4,5 o. H., Lombardzinsfuß 5,5 o. H.
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Datum
10- 6.
11. 6.
10. 6
11. 6.
Votum
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10 6
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Datum
10 6
11. 6
10 6
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111.83
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Rente...........
«% Ungarische Solbrenle ....
4% Ungarifch« StaatSrrnte v. 1910 4V,% de-gl. von 1913.....
4% Ungarische Sronenrrnte . .
4% Türkische Zollauleihe von 1911
4% Türkische Bagdadbahn-Slnl Serie 1...........
3.95
23.65
1 11
3,65
n,65
4,2
23,75
Deutsche Erdöl.......e
Essener Steinkohle......6
Gelsenkirchener.......'
Parpener......... 0
! 1 1
I 1 IS
96.5
136
125
97
136
125 25
Maschinenbau .
Rat. Automobil.....
Lrenttein & Koppel . . .
Leonhard Dietz .....
. . 0
. . 0
. . 6
. 10
156
Illi
49.75
18 25
74.5
157
50,75
-
Schweiz . . Spanien.
Japan . . . 'Klo de Han Wien in T-. C«ft. abgest Prag .... Belgrad . . Bndaptst. . Bulaarien.
81,085 50,65 2,063 0,490
81.245
50.65
2,072
0,492
81,15
50,15
2,069
0,490
81,31
50.27
2,073 0,492
20,5 21J
Illi 1
21,75 4,35 6.15
6,4
2.4
6.13
Hoeick Visen. .......
5-le Bergbau.......1®
«öln-Rruesse»........‘
Manne! mann-Röbren .... 7
«antfelder Bergbau.....1
100
101
69.5
1 1 1 1 1
101
222
100
99,75
101,13
69,5
102,75
100.4
100.25
101,75
70,13
Soerrrka........
slraokfurter Maschine« . .
Sritzner...... .
Heyligenttaedt .....
Iungban«........
. . 4
. . 6
. . 0
26
26,5
318
36.5
2 III
58.04 12.417
7.404
73,18
3,035
58.16
12.437 7,418
73,32
3,041
59,09
12.425
7.406 73,21
3,035
59,21 12,445
7,420
73.35
3,041
41,13
40,25
■■■
Lissabon . .
18.86
81,33 1.784
18,90
81,49
18,80
81,33
18,84 81.49 1,789 5,435 4,193
3,784
20,905
4% deSgl. Serie U.......
—
6,2
Lbersckles. Sttenbcdarf .... 5
—
—
—
^eckwerke........
. . 8
—
_
6% RumLnische vereinh. Rente
cberickiel «okSwerke.....'
—
—
106.25
106.5
Mainkroftwerke Höchst a. M
. . 8
—-
—
Ronft-ntta.
von 1903 ..........
414% Rumänische vereinh. Rente
10
—
Pböutr Bergbau......6S
Rheinische Braunkohlen . . 10
228
—
93.25
228.75
93,13
Mrag..........
Gebr. Roeder . .....
. 10
. 10
_
117
117
Athen. . .
Canada . .
5.43
5,44
4,191 3.814
20,905
5,425
4,185
3,776
20,365
von 1913 ..........
4% Rumänische vereinh. Rente .
17,25
8,25
17,2
8,2
8,13
Rhein stahl..... 6
Riebeck Montan......1,2
—
117,75
117,25
117,75
Boigr L Haesfner . . . .
Süddeutsche Zucker ...
. . 9
. 10
152
153,5
157
-
Urngnay. .
Cairo . ..
3,806
20,865


