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JNoiorrad-stennen ,Hunb um Schotten".

Zu dem 6. Motorrad-Rennen .Rund um Schotten", der größten sportlichen Beran- staltung Oberhessens, sind bereits zahlreiche Ren- nunaen erfolgt. Es findet in diesem Jahr am 27. 5ult auf der bekannten Rennstrecke Schotten Rudingshain Poppcnstruth LudwigSbrun- nen Götzen Schotten statt. 3m Laus um die deutsche Meisterschaft für Motor­räder werden 12 Runden ä 17,6 Kilometer gleich 211,2 Kilometer, im DogelSberglauf zwei Runden gleich 35,2 Kilometer gefahren. Der Wander­preis der Stadt Schotten wird in diesem 3ahr zum drittenmal ausgctragen. Er ist mit einer Geldprämie von 100 Mart verbunden und geht in den endgültigen Besitz über bei zwei aufein­anderfolgenden oder drei außer der Reihe er­rungenen Siegen (beste Rundenzeit). Verteidiger dcS Preises sind Müller, Wiesbaden, und ® all, München. Dem eigentlichen Rennen geht eine Strahlenfahrt für Krafträder und «wagen voraus. Die umfangreichen Vorbereitun­gen zu dem Renntag sind bereits im Gange und werden von dem Vogelsberger Automobil- und Motorvadklub (1. Dors. Dr. Dambmann, Schotten), durchgeführt.

Tagung des Verbandes Hessischer Zusiizbürobeamten

Mainz, 9. Juni. Hier fand eine Tagung des Verbandes der Hessischen Justiz- bürobeamten statt. Rach dem vom Vorsitzen­den Schäfer-Darmstadt erstatteten Geschäfts­bericht hat sich der Verband im abgelaufenen Jahre günstig entwickelt. Der Rechcnschastsve- richt ergibt eine Einnahme von 2 703,63 QRarf und eine Ausgabe von 2 132.41 Mark. Das Ver­mögen deS Verbandes beträgt 4 326,80 Mark. 3m weiteren Verlaufe der Verhandlungen referierte der 1. Vorsitzende des Hessischen Veamtenbundes Dr. E I a h-Darmstadt über die Stellungnahme zu den Sparmaßnahmen der Hessischen Regierung, über Gutachten des Reichssparkommissars, bte Anträge im Landtag auf Gehaltskürzung, Be­seitigung der Kinderzuschläge vorn 16. bis 21. Zähre, sowie Angestelltenverhältnisse, während Schafe r-Darmstadt über Satzungsänderungen sprach. Die Dorstandswahl ergab die Wiederwahl der ausscheidenden Dorstandsmitglieder: neu in den Dorstand wurde Z a h n-Darmstadt gewählt. Als nächster Tagungsort wurde Offenbach be­stimmt. Rach Beratung verschiedener Anträge wurde nachstehende Entschließung gesaht: Die Generalversammlung des Verbandes Hes­sischer 3ustizbureaubeamten erklärt sich mit den Ausführungen des Hessischen Deamtenbundes ein­verstanden. 3nsbesondere sind wir dazu bereit, das Rotopfer »u leisten, aber nur dann, wenn alle anderen Kreise, die dazu in der Lage sind, entsprechend mit herangezogen werden."

Hervorragende Erfolge der Vogelsberger T erzucht.

Die Wanderausstellung der DLG. in Köln war von der o b e r h e s s i s ch e n Herd­buch g e s e l l f ch a f t für Vogelsberger (Landwirlschastskainmer-Ausfchuß für Obcrhesfen), mit 7 Tieren beschickt. Zur Deckung der Unkosten stellte die Landwirtschaftskammer in Darmstadt den Ausstellern einen Betrag von 120 Mark für jedes ausgestellte Tier zur Verfügung. In der aus 1& Tieren bestehenden Sammlung des mitteldeutschen Rotviehzüchterverbandes, ausgesucht aus 43 Tieren der verschiedensten Rotviehzuchten, waren 5 Vogels­berger aus Oberhessen vertreten. Die Sammlung des Verbandes wurde mit einem ersten Preis-und dem Ehrenpreis des Reichsernährungsministeriums ausgezeichnet. Ebenso wurde der oberhessischen Sammlung einen Is.Preis, ferner der Ehrenpreis des Verbandes mitteldeutscher Rot­viehzüchter zugesprochen. Sie wurden außerdem in dem Bericht, den Prof. Dr. Kronacher (Berlin) über das ausgestellte Rotvieh in der Tierzucht­abteilung der DLG. erstattete, besonders lobend hervorgehoben. Zum ersten Male seit Beschickung der Ausstellungen der DLG. mit Rotvieh wurde eine größere Familie vorgestellt. Diese bestand aus sechs in Oberhessen gezüchteten Nachkommen des bekannten Bullen Attila, der mehrere Jahre in Rudingshain zur Zucht verwandt wurde. Drei von diesen Tieren waren von Altbürgermeister Deubel (Rudingshain) gezüchtet. Die aus­geglichene Familie erhielt einen wohlverdienten ersten Preis. Einen la-Preis und Ehrenpreis im Betrage von 300 Mark, gestiftet von dem Kreis Euskirchen, fiel der vorzüglichen, selbftgezüchtetcn

Kuh vom SelgenhofMaraa K zu. Einen weiteren ersten Preis erhielt die Kuh des als Vieh­pfleger und Diehfreund in Rotoiehzüchterkreisen all­gemein bekannten Schmiedemeisters M ä r l e (Lich). Mit zweiten Preisen wurden bedacht: Die Bullen der Gemeinde Rudingshain und de» Guts- besitzers Th. Fischer (Hof-Zwiefalten), ferner die Kuh des Hch. L a u b a ch (Ober-Mockstadi». Auch das Rind des Karl Fischer II. (Rudingshain) erhielt einen zweiten Preis, während die Erstlingskuh von Altbürgermeister Deubel (Rudingshain), die als tragendes Rind am Wettbewerb teilnchmen sollte, aber auf der Ausstellung kalbte, nur eine Anerken­

nung erringen konnte. Im ganzen fielen der ober- hessischen Herdbuchgesellschaft für Vogelsberger für 7 ausgestellte Tiere in Köln zu: Ein erster Sammlungspreis, ein erst er Fomi- lien preis, zwei Ehrenpreise, sowie zwei erste Preise, vier zweite Preise und eine Anerkennung bei der Eintel- prämiierung. Die oberhessischen Vogelsberger haben also in Köln einen recht befriedigenden Erfolg erzielt, der hoffentlich dazu beitragen wird, daß Der Absatz von Vogelsberger Vieh, wie seither, weiter flott Donftottcn geht

Wirtschaft.

Oie Dresdner Bant zur Wirtschaftslage.

Der Monatsbericht der Dresdner Bank Über die Lage der Wirtschaft, des Geld- und Kapitalmarktes im Juni führt u. a. folgendes aus:

Im Einklang mit der Weltkonjunkturlage ver­harrt das deutsche Wirtschaftsleben noch immer im Zustande der Depression, und weder die faison- mäßige Frühjahrsbelebung, noch die rückläufige Ten­denz der Geldsatze und Warenpreise haben der wirt­schaftlichen Tätigkeit bisher einen stärkeren Auf­trieb geben können. Insbesondere in den Pro­duktionsmittelindustrien ist eine nen­nenswerte Besserung noch keineswegs zu verzeich­nen zum Teil hat sich die Gefamtlagc sogar weiter verschlechtert, während in den Konsum­güterindustrien die Belebung hier und da weitere Fortschritte gemacht hak. Die Bautätigkeit hat noch immer keine stärkere Belebung erfahren.

Hinsichtlich des Arbeitsmarktes wird gesagt, daß seine ungünstige Verfassung nicht lediglich als konjunkturell bedingte Erscheinung anzusehen ist, vielmehr daß sich darin auch die Nachwir­kungen der im wesentlichen durch die Lohn­politik der Gewerkschaften erzwungenen Rationali­sierung bemerkbar machen. Wenn es heute im Hinblick auf die Lage des Arbeitsmarktes wünschens­wert erscheint, daß sich die Rationalisierung künftig in weniger raschem Tempo vollzieht, so muß aller­dings eine Revidierung der geltenden lohnpolitischm Grundsätze als Voraussetzung hierfür angesehen werden. Bei der Bedeutung, die das Preis­niveau für den Wiederaufstieg der Konjunktur hat, erscheint es unumgänglich, daß die Lohn­politik sich den ökonomifchen Erfordernissen anpaßt und nicht die normale Entwicklung durch, kreuzt, wobei entsprechende Preisreoidierungen seitens der Unternehmerverbände die selbstverständliche Folge bilden.

Die Wirtschaft wird anderseits mit einer erneuten schweren Belastung infolge der Schwierigkeiten der öffentlichen Finanzwirtschaft rechnen müssen. Es zeigt sich immer wieder jene verhängnis­volle Wechselwirkung zwischen sozialen Lasten und Budgetdefizit, die ihren letzten Grund in der erschöpften Steuerfähigkeit der Wirtschaft hat, und die nur durch eine Lösung von der Ausgabenseite des Etats her beseitigt werden kann.

Auch auf dem Geld- und Kapitalmarkt sind im­mer wieder die Folgen der verfehlten Wirtschafts­und Finanzpolitik zu spüren. Unter der Voraus­setzung, daß das Gleichgewicht der internationalen Geldmarktlage nicht wieder durch Goldbewegungen gestört wird, ist zu hoffen, daß sich die ausländischen Kapitalmärkte nach der Unterbringung der Poung- anleihe auch für deutsche Emissionen wieder in stärkerer? Maße aufnahmefähig erweisen werden.

Ermäßigung des Priva t diskon- t e s. Der Privatdiskont ist für beide Sichten um je 0,13 v. H. auf 3,68 v. H. ermäßigt worden.

* Auflegung von Dchatzanweisun- gen der Reichspost. Wie WTB.-Handels­dienst erfährt, sind von der Reichsbank 50 Mil­lionen Mk. unverzinsliche Schahanweisungen der Deutschen Reichspost, die, wie bereits gemeldet, am 15. 3uni 1931 fällig sind, voll untergebracht worden.

* 300 Millionen Mark Entschädi­gung für d i e in Amerika beschlag­nahmten deutschen Schiffe. 3n Sachen der den deutschen Reedereien zu zahlenden Ent­schädigung für die während des Krieges in den amerikanischen Hafen beschlagnahmten Schiffe ist soeben der Schiedsspruch gefällt worden. Der Schiedsrichter setzt die für die 94 beschlagnahm­ten Schiffe zu leistende Entschädigungssumme auf 74 243 000 Dollar- einschließlich der bis zum

31. Dezember 1928 fälligen Zinsen fest. Diese Summe ist um 30 Millionen Dollar höher al- die Summe, die seinerzeit die von dem Präsiden­ten Wilson eingesetzte Schäyungskommission ge­nannt hatte.

e Franksche Eisenwerke A G. Adolfshütte-Riederscheld (Dili- kreis). Die VeseUschaft erzielte 1929 nach Ab­zug der Unkosten, Steuern und Zinsen einen Bruttogewinn von 826 899 (766 683) Mk Rach Abschreibungen von 340 832 (335 203) Mk. und 194 145 (145 000) Mk. Rückstellungen verbleibt ein Reingewinn von 291 922 (286 479) Mk., wor­aus eine verminderte Dividende von 6 (i.D. 7) Prozent auf 4 Mill. Mk. AK. verteilt und 51 922 (6480) Mk. vorgetragen werden sollen. Rach dem Bericht wurden erst im dritten Quar­tal 1929 die Dersandzissern des Vorjahres er­reicht, um von da ab fortschreitend über die Vorjahresziffern hinauszugehen. Die Ausfuhr fei durch die hohen Auslandzollfchranken und den scharfen Wettbewerb ausländischer Staaten, namentlich der USA., außerordentlich erschwert. Die bis jetzt fest erteilten Austräge für die Herbstsaison lassen wieder ein im Durchschnitt ausreichendes Geschäft erwarten. Auch könne von der starken Ermäßigung der Zinssätze eine all­mähliche Belebung des Geschäftes erhofft werden. (GV. am 27. 3imi.)

Maschinenfabrik Hartmann 2l®% Of send ach a. M. Die Gesellschaft erzielte 1929 einen Bruttogewinn von 821 830 (634 210) Mk. Rach Abzug von 683 259 (518 613) Mk. Un- kosten und 76 750 (58 179) Mk. Abschreibungen verbleibt einschl. 19 057 Mk. Vortrag ein Rein­gewinn von 80 877 (83 502) Mk., woraus wieder 6 Prozent Dividende ajif 1 Mill. Mk. AK. ver­teilt werden sollen. Zum Vortrag verbleiben 15 095 Mk. Rach dem Bericht konnte der Umsatz weiter gesteigert werden. Ramentlich das Aus­landgeschäft wurde erweitert: es fei gelungen, die Beziehungen im Ausland zu befestigen und neue Absatzgebiete zu gewinnen. 3n das neue 3ahr sei die Gesellschaft mit einem größeren Auftragsbestand als anfangs 1929 eingetreten, die ersten Monate hätten jedoch in Auswirkung der Wirtschaftskrise einen Rückgang der Auf­träge gebracht. Da zahlreiche Anfragen vor­lägen, könne bei Besserung der Wirtschaftslage mit guter Beschäftigung gerechnet werden. (GV. am 19. 3uni.)

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. QU., 11. 3uni. Tendenz: ge­bessert. Rach der gestrigen starken Abwärts­bewegung der Kurse machte sich heute eine all­gemeine Besserung geltend. Die Spekula­tion schritt in Spezialwerten, zumal vereinzelt noch Sonderanregungen vorhanden waren, in stärkerem Ausmaße zu Rückdeckun- g e n. Die Reuyorker Börse war gestern gegen Schluß wieder etwas freundlicher. Auch die Lage am Markte der AG. für Verkehrswesen konnte sich wieder bessern, so daß zumal mit der end­gültigen Entscheidung über die Höhe der ameri­kanischen Entschädigungen, wovon in erster Linie Hapag und Rorddeutscher Lloyd profitierten, die Sorge und der Mißmut über das Rotopfer in den Hintergrund traten. Die Tendenz war freundlich, und zum Teil ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendbörse ganz erhebliche Kursavancen. 3m Vordergründe des Interesses standen Schifsahrtswerte. aber nur in Rorddeutscher Lloyd kam bei lebhafter Rachfrage vorläufig eine Erstnotiz zustande, mit Plus 4,5 Prozent. Sonst war im allgemeinen dos Geschäft verhältnismäßig klein, da der Ordermangel anhielt und jeder auskommenden GeschäftSbe'ebung hemmend im Wege stand. AG. für Verkehrswesen besserten sich um 5.5 Proz. Arn Montanmarkt war die Umsah-

tätigfeÜ sehr gering to baß ansang- keine Ro- tierungen zustande kamen. Am Ehemiemarkt er­öffneten 3.-G -Farben 1.5 Proz. und Deutsche Erdöl Jcicbt befestigt. Von Elektroaktien zogen AEG. 1,5 und Selten 1 Proz. an. Auch Karstadt konnten fich nach der gestrigen Abschwächung um 1.5 Prozent erholen. Zellstoff Aschaffenburg lagen weiter 1 Prozent fester. Renten hatten ebenfalls kaum Geschäft. Altbefiyanleihe waren weiter et­wa- nachgebend. 3m Verlaufe blieb das Ge­schäft klein. Auf ®ctpinnmitnübmen traten gegen Anfang kleine Kursrückgänge ein. Schisfahrts- werte verloren bi- zu 1 Proz. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 2,5 Proz. unverändert leicht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1910, gegen Pfund 20.37, London gegen Kabel 4.8575, gegen Paris 123,73, gegen Mailand 92.77, gegen Madrid 40.50, gegen Schweiz 25,0650, gegen Amsterdam 12,0840.

Berliner Börse.

Berlin, 11.3uni. Ebenso wie die gestrig« Reuyorker Börse, die nach den starken Ao- schwächungen der letzten Zeit gegen Schluß des Verkehr- eine ansehnliche Befestigung auf­weisen konnte, besserte sich schon beute vor­mittag auch am Berliner Platz die St immung für Effekten zusehends, nachdem man gestern abend in Frankfurt noch relativ schwache Kurse Horen konnte. Die Aktien der AG. für Ver­kehrswesen hatten zudem gestern abend einen neuen Tiefstand mit 84,5 Prozent erreicht 3n erster Linie war dieser Stimmungsumschwung auf eine Meldung zurückzuführen, welche die endgültige Entscheidung über die Höhe der deutschen Schisssentschädigungen in Amerika zum Gegenstände hatte und nach der die enbgültige Entscheidung heute gefallen ist. Die Schiff­fahrtswerte lagen, vornehmlich auf Ham­burger Käufe, schon vormittags sprung­haft höher und konnten diesen Gewinn auch zu Qkginn der Börse ziemlich behaupten. Sprit­aktien gewannen biS zu 3 Prozent, Qkrger 4,5 Prozent. Bemberg, auf Hoffnungen, daß doch noch mit einer Dividende zu rechnen sei. eben­falls 4,5 Prozent hoher. Kaliwerte bis 3,5 Prozent und die Mehrzahl der sonstigen Pa­piere bis zu 2 Prozent höher. Bemer­kenswert war die Festigkeit der BORD, (plu- 2,5 Prozent), für die sich die Dividende- tajren zwischen 6 und 7 Prozent beweg­ten. Am Markte der AG. für Verkehrswesen war die Stimmung heute wesentlich beruhigter. DieS Papier erschien zwar zunächst mit MinuS- MinuS-Zeichen, wurde dann aber mit 92 Proz., also 7,5 Proz. über dem gestrigen Frankfurter AbendbörfenkurS zur Rotlz gebracht. Durch Schwäche fielen Bank für Elektrowerte minuS 3, Eifenbahnverkehr minus 1,75, Sarotti minuS 2,5 und Reichsbank minus 3,5 Proz. auf. Bei letzteren sprach man von Abgaben der Amster­damer Arbitrage. Deutsche Anleihen waren kaum verändert. Ausländer freundlich. Bosnier 0,5 fester. Der Pfandbriefmarkt war sehr ruhig. Der Geldmarkt war weiter leicht. TageSgeld 3 bis 5, MonatSgeld 4,75 bis 6, Warenwechsel etwa 4,25 Prozent. Rach den ersten Kursen war die Um­satztätigkeit weiter klein, auch am SchissahrtS- markt ließ das Geschäst nach, überhaupt er­fuhren die Rotierungen eine Senkung in kleinem MuSmaße. Später verstärkte sich, anscheinend aus Auslandabgaben, das Angebot etwas. Einzelne Werte, wie Spritwerte, Ql®® . Bemberg, AG. für Verkehrswesen verloren 1,5 biS 2 Pro;. Die Meldung üxr die Auslegung der Voung-Anleihe, die höhere Provision der Faktoren der amerikanischen Banken und der wahrscheinlich nicht 90 Pro^ überschreitende EmissionSkurS schien zu verstimmen.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 11.3uni. Heute konnte am Produktenmarkt keine Belebung beS Ge­schäftes eintreten, da erstens die AuSlandnotie- rungen schwächer lagen und zweitens das An­gebot in Roggen ziemlich groß war. Doch waren gegenüber den letzten Quotierungen die Preise allgemein behauptet. Am Mehlmarkt war da- Geschäft schleppend, doch trat später etwas 3nter- esse für Weizenmehl hervor, so daß hier eine Besserung deS Preises um 0,25 Mark eintrat Roggenmehl hatte dagegen weiter schleppende- Geschäft, bei bis zu 0,25 Mark niedrigerem Kurse. Es wurden notiert: Weizen, Hektoliter­gewicht 78 Kilo, 325 bis 327,50; Roggen, Hekto­litergewicht 72 Kilo 171 bis 172,50, Sommer­gerste für Brau zwecke 200; Hafer, inländischer, 165 bis 167,50; Weizenmehl, südd., Spez. 0, 45,50 biS 46,20; Roggenmehl 25 bis 26; Weizenkleie 6,90 biS 7; Roggenkleie 7 biS 7,25 Mark. Tendenz: ruhig.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. Reichsbankdiskont 4,5 o. H., Lombardzinsfuß 5,5 o. H.

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Banknoten.

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Datum

10- 6.

11. 6.

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Votum

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11. 6

10 6

11 6

Datum

10 6

11. 6

10 6

11. 6

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58,35

111.83

4 103

58.59

112.27 20.39

16.45

168.71 22.09

112.24

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Eng:ischc Roten .... nronjoliscke Roten . . .

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109.5

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Vereuugre Stahl werte .

92.75

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von 1927 .........

88,25

Vamburg-Siibam. Dampfschiff. 8

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D>ollandttche Roten . . .

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Kaliwerke -ilcker-leben . .

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von 1929 ..........

104

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Norddeutscher Liovb.....8

109.25

113,5

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Kaliwerke Westeregeln . .

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220.5

220,5

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teutldbe «nl.-Adlöl.-Cchuld ml:

Allgemeine DeutscheLredltantt. 10

114.75

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115

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Deuttch-cesterreich, 8 100 SckMtna

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58,3

58,1

58.3

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«arm er Bankverein .... 10

125.25

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Rumüinsche Roten . . .

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Teifll. ohne Äu#lo|^Sed)te . . 8% Hell. Bolttttaat von 1929

10,3

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Commerz- und Prioat-Bank. 11

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149.5

149.5

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Echwedlsche Roten . . .

Schweizer Roten ....

112,13

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95,75

Darmstädter und Narionalbank 12

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226 5

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...

50 25

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Cbetbefirn Provin; - Anleihe mti

Deutsche Bank und

139,5

140

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65,5 117.25

59 75 66,5 117,6

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...

12.42

12 48

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57

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Dtteonlo tßeseilschast, ... 10

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72.95

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Deutsche 8omm. Lammelabl.

Anleihe Serie 1......

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XI11 unkündbar bU 193* . . .

58,25

58,25

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Dretdner Bank......10

Retchlbank........12

141

140.5

141

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Metattgeselllchast.....

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Deolfcnmarkl Berlin

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Hamburger Eiektrqltät»-Werte 10

Rheinische Etektruttät .... 9

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Sckucken & do.......11

Siemen« & Halils . . . 16

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157

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156.25

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Deutsche Linoleum . . .

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Poris. . . .

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Rente...........

«% Ungarische Solbrenle ....

4% Ungarifch« StaatSrrnte v. 1910 4V,% de-gl. von 1913.....

4% Ungarische Sronenrrnte . .

4% Türkische Zollauleihe von 1911

4% Türkische Bagdadbahn-Slnl Serie 1...........

3.95

23.65

1 11

3,65

n,65

4,2

23,75

Deutsche Erdöl.......e

Essener Steinkohle......6

Gelsenkirchener.......'

Parpener......... 0

! 1 1

I 1 IS

96.5

136

125

97

136

125 25

Maschinenbau .

Rat. Automobil.....

Lrenttein & Koppel . . .

Leonhard Dietz .....

. . 0

. . 0

. . 6

. 10

156

Illi

49.75

18 25

74.5

157

50,75

-

Schweiz . . Spanien.

Japan . . . 'Klo de Han Wien in T-. C«ft. abgest Prag .... Belgrad . . Bndaptst. . Bulaarien.

81,085 50,65 2,063 0,490

81.245

50.65

2,072

0,492

81,15

50,15

2,069

0,490

81,31

50.27

2,073 0,492

20,5 21J

Illi 1

21,75 4,35 6.15

6,4

2.4

6.13

Hoeick Visen. .......

5-le Bergbau.......1®

«öln-Rruesse»........

Manne! mann-Röbren .... 7

«antfelder Bergbau.....1

100

101

69.5

1 1 1 1 1

101

222

100

99,75

101,13

69,5

102,75

100.4

100.25

101,75

70,13

Soerrrka........

slraokfurter Maschine« . .

Sritzner...... .

Heyligenttaedt .....

Iungban«........

. . 4

. . 6

. . 0

26

26,5

318

36.5

2 III

58.04 12.417

7.404

73,18

3,035

58.16

12.437 7,418

73,32

3,041

59,09

12.425

7.406 73,21

3,035

59,21 12,445

7,420

73.35

3,041

41,13

40,25

Lissabon . .

18.86

81,33 1.784

18,90

81,49

18,80

81,33

18,84 81.49 1,789 5,435 4,193

3,784

20,905

4% deSgl. Serie U.......

6,2

Lbersckles. Sttenbcdarf .... 5

^eckwerke........

. . 8

_

6% RumLnische vereinh. Rente

cberickiel «okSwerke.....'

106.25

106.5

Mainkroftwerke Höchst a. M

. . 8

-

Ronft-ntta.

von 1903 ..........

414% Rumänische vereinh. Rente

10

Pböutr Bergbau......6S

Rheinische Braunkohlen . . 10

228

93.25

228.75

93,13

Mrag..........

Gebr. Roeder . .....

. 10

. 10

_

117

117

Athen. . .

Canada . .

5.43

5,44

4,191 3.814

20,905

5,425

4,185

3,776

20,365

von 1913 ..........

4% Rumänische vereinh. Rente .

17,25

8,25

17,2

8,2

8,13

Rhein stahl..... 6

Riebeck Montan......1,2

117,75

117,25

117,75

Boigr L Haesfner . . . .

Süddeutsche Zucker ...

. . 9

. 10

152

153,5

157

-

Urngnay. .

Cairo . ..

3,806

20,865