Turnen, Sport und Spiel.
AusdemMielrhelnlreisderD.r.
Kreisturntaft
= Wie bereits bekannt, hält der M i t t e l r h e i n - kreis der D T. seinen diesjährigen Kreis- turn tag im Gebiete des Turngaues Hessen am 3. und 4. Mai in Bad-Nauheim ab. Das große Turnerparlament, das alle zwei Jahre tagt, zählt rund 400 Abgeordnete aus 26 Gauen, darunter 24 Vertreter unseres Heimatgoues Hessen. Am Samstag, 3. Mai, trifft der .Kreisausschuß, der aus etwa 70 Mitgliedern besteht, in einer Sitzung die letzten Vorbereitungen für den eigentlichen Turntag, der am Sonntag, 4. Mai, eine Fülle von Arbeit zu erledigen hat. U. a. ist der Festort für das 35. Kreisturnfest 1932 zu bestimmen, ferner sind entscheidende Neuwahlen zum Kreisvorstand und zum Vorstand des Kreisturnausschusses zu tätigen. Nicht weniger als zehn Anträge, zumeist von Gauturntagen einge> bracht, stehen zur Beratung, u. a. auch ein Antrag des Gaues Hessen, der in Aufhebung von Beschlüssen des Kreisvorstandes und des Kreisausschusses die Rückführung der nach Auflösung des Feldberggaus erst dem Gau Hessen, dann aber dem Main-Taunus-Gau zugeteilten Vereine von Usingen, Brandoberndorf Anspach, Wernborn, Hausen-Eschbach und Ober-Rosbach in den Gau Hessen fordert.
Kreis-Waldlauf in Wiesbaden.
Der Mittclrheinkreis der Deutschen Turner- fchaft bringt am kommenden Sonntag in Wiesbaden seine diesjährige Waldlauf-Meisterschaft zur Durchführung. Insgesamt haben über 200 Turner aus 50 Vereinen zu dieser Veranstaltung, die als Vorprobe für die am 27. April ebenfalls in Wiesbaden stattfindenden deutschen Waldlausmeisterschaften der DT. gilt, ihre Meldungen abgegeben. Die Kreismeisterschaften werden auch in diesem Jahr wieder in drei Klassen ausgetragen.
Gauvorturnerstunde im Gau Hessen (O.T.).
Am vorigen Sonntag versammelten sich in der Turnhalle des Tv. 1846 in Gießen etwa 100 Turnwarte und Vorturner, um unter der Leitung von Gauoberturnwart Will noch einmal den gesamten Arbeitsstosf des Jahres durchzuturnen. Mit frohem Turnerliede begann die Arbeit. Ein frischer Aufmarsch, dann begannen die allgemeinen Freiübungen. Sie weckten, vor allem als die vom Standpunkt der Körperbewegung und vom Standpunkt musikalischer Gestaltungskraft sehr gute Musik dazu kam, Helle Begeisterung. Die Turnfeste dieses Jahres werden in den Freiübungen Glanzpunkte turnerischer Arbeit und Treue sein. Im Mittelpunkt des zweiten Teiles der Arbeit standen die Pflicht- übungen an den Geräten und der Kugelst oh. Gauoberturnwart Will zeigte darm „Keulenübungen neuzeitlicher Art". Bewegung vom Schwerpunkt aus und Mitarbeit des ganzer, Körpers sind die Grundzüge. Heber das ganze Gesicht lachten dann alle Turner, als der Männerturnwart Textor Spiele „mit gebundenen Füßen" und „auf allen Vieren" zeigte. Turnertum ist halt auch eine frohe Angelegenheit. . Am Vachmittag wurde Gauvorturner- -tag gehalten. Das Gauturnfest in Kirchhain (5. bis 1. Juli) wurde in den Grundzügen noch einmal aufgezeigt. Unklarheiten und Zweifel über die Gestaltung der Hebungen beseitigt. Für das Kreisturnfest wurde mitgeteilt, daß nähere Mitteilungen über verschiedene Punkte noch erfolgen würden. Allseitig wurde gewünscht, daß die Hebungen vom Kreis zeitiger vorgelegt werden möchten. Die Gauvorturner st unden wird der Gauoberturnwart auf allgemeinen Wunsch immer um 10 Uhr beginnen lassen. Der Gauwanderwart regte an, daß die diesjährigen Wanderungen in drei Bezirksgruppen gehalten werden sollten. Arn 18. Mai wird in Gießen eine Vorturner stunde für Kinder- und Iugendwarte gehalten werden. Die Grundthemen sind: „Laufen, Springen, Raufen" und „Spiel-, Gruppen- und Volkstanz". Turner W i e g a n d t aus Gießen hielt dann einen packenden Vortrag über die „Dorturnerausbildung in den Vereinen".
Die praktische und theoretische Arbeit vom Sonntag hat gezeigt, daß unter der Leitung von Gauoberturnwart Will Tüchtiges im Gau geschafft wird und dem Führer eine Schar treuer Turnwarte und Vorturner zur Seite steht. W.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
„Viktoria" Aschaffenburg (Ost-rNainSreismeisler) bei der Spielvereinigung 1900 Gießen.
ö. 1900 hat für die Ligamannschaft abermals eine süddeutsche Mannschaft verpflichtet, die durch hervorragende Resultate in den letzten Wochen aufmerken ließ. „Viktoria" Aschaffenburg gab schon mehreremals Gastspiele in Gießen und wußte dabei stets außerordentlich zu gefallen. In welcher Ausstellung der Gastgeber 1900 den Aschaffenburgern ent gegentreten wird, steht zur Stunde noch nicht fest, da die Mitwirkung des im Jugendopfertagspiel verletzten Spielers Katz noch in Frage steht. Man neigt nicht zu der Annahme, daß die Einheimischen als Sieger aus diesem Spiel hervorgehen, wenn sie auch aus Ehrgeiz dem Gegner heftigsten Widerstand leisten werden. 1
Einen schweren Gang hat die L t g a re s e r oe - £.rt£nf Q-Qft D0,rl ?ie in Heuchelheim der dortigen Llgamannschaft In einem Freundschaftsspiel entgegentreten muß Die Leistungen der Gießener sind in letzter Zeit so schwach, daß man von vornherein alle Siegeschancen aufgeben kann, es sei denn, daß man sich diesmal zu besonderen Taten aufraf en wurde, wozu die 1900er eigentlich in der se,n sollten und auch die Mannschastsaufstel- • lung Gewahr bietet. "
. . ®ic dr^te Mannschaft folgt einer Ein- ladung der zweiten Ehringshausens im Krei. Wetzlar. Man schätzt die Gegner so ziemlich vorrniszusagen^^^lsprechend ist der Ausgang nicht
d-r v!-rt-n Els stand b-l lieber, schrift dieser Zeilen noch nicht endgültig fest
r?pi€e! ber Negen Aschaffenburg fpielt die erste Jugend gegen die erste Jugend vom R a se n f p o r t o e r e i n „Germania^ 08 marbu rg und vorher die beiden zweiten Jugend- Mannschaften. Zwei Begegnungen, die bei den aner« guten Leistungen beiderseits erst mit dem Schlußpfiff des Unparteiischen entschieden sein
Ueber voraussichtliche Spiele der dritten Jugend, sowie der Schülermannschaften schweben zur Zeit noch Verhandlungen, über deren Ergebnis man noch nicht informiert ist.
s. f. B.
Die Ligamannschaft ist am kommenden Sonntag spielfrei. Dagegen sind alle anderen aktiven Mannschaften, die Alte-Herren-Elf, sowie die Jugend- und Schülerabteilung auf dem Plan.
Die ßigareferoe fährt nach Weilburg, um der Ersten des dortigen Fußballoereins ein Gesellschaftsspiel zu liefern. Die V. f. B.-Elf steht vor einer nicht gerade leichten Aufgabe, zumal Weilburg auch noch den nicht zu unterschätzenden Vorteil des eigenen Platzes hat. Sie hat zwar am Sonntag in Nidda durch ihren 2:1°Sieg über dessen erste gezeigt, daß sie wieder recht gut in Form ist, wird aber im F. V. Weilburg einen bedeutend schwereren Gegner finden und kaum mit einem Siege rechnen können. Im besten Fall sollte sie ein Unentschieden erzwingen können, wobei Voraussetzung ist, daß sie in stärkster Aufstellung fährt.
Die 3. Mannschaft empfängt zum Gesellschaftsspiel die 1. Steinbachs, gegen die sie in der Verbandsspielsaison um die Punkte zu kämpfen hatte. Die letzte Begegnung, die eigentlich ein Verbandsspiel hätte fein sollen, aber als solches nicht gewertet werden konnte, endete mit einem 3:1-Sieg Steinbachs. Die V. f. B.-Elf hat eine ganze Reihe von Sonntagen nicht gespielt und muß daher schon in bestmöglichster Besetzung antreten, wenn sie gewinnen will.
Mit der 1. Mannschaft Steinbachs kommt auch dessen zweite, die der vierten des Platzvereins ein fälliges Gesellschaftsspiel liefern will. Das Vorspiel auf dortigem Platz vor längerer Zeit gewann V. f. B. mit 5:1. Auch das am vergangenen Sonntag ausgetragene letzte Verbands
spiel entschied 23. f. B. mit 2:0 für sich, so daß man auch diesmal wieder mit einem glatten Sieg des Gastgebers rechnen kann.
Die A. - H. - M a n n s ch a f t versucht sich nach langer Pause erstmals wieder in einem Spiel auf eigenem Platz gegen die e r st e Mannschaft Biebers. Obgleich man den Alten Herren zweifellos die größere Spielerfahrung und bessere Technik zusprechen muß, werden sie Mühe haben, sich gegen die größere Schnelligkeit und Ausdauer der Aktiven zu behaupten.
Die erste Iugendmannschaft hat die gleiche des Sportvereins Alsfeld- Hopfgarten zu Gast, über deren Spielstärke nichts bekannt ist, so daß der Ausgang des Treffens nicht vorausgesagt werden kann.
Die zweite Iugendelf hat sich die erste vom D. f.R. Li ch eingeladen, die bisher Pflichtspielgegner der dritten Jugend des V. f. B. war und diese im letzten Treffen mit 1:4 schlagen konnte. Man darf also von der zweiten Jugend erwarten, daß sie ein besseres Resultat herausholt.
Ebenfalls auf eigenem Platz steht die dritte Jugend der gleichen Mannschaft der Spielvereinigung 1 900 gegenüber. Der Ausgang ist offen.
Für die Schülermannschaften stehen die Gegner noch nicht fest. Am vergangenen Sonntag trug eine kombinierte Schülermannschaft gegen die erste des Wetzlarer Sportvereins ein Gesell- schaftsspiel aus, das torlos endete.
Hanoball im Männerturnverein (O.T)
Für den nächsten Sonntag hat sich die erste Mannschaft des M. T. V. die gleiche des Turnvereins Wehlar-Riedergirmes nach hier verpflichtet. Die Riedergirmeser Mannschaft ist kampferprobt und gut eingespielt und hat eine
Schach-Ecke.
Bearbeitet von W. Orbach.
Alle für die Redaktion bestimmten Mitteilungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion des „Gießener Anzeigers".
Problem Nr. 258.
Don A. QL Elkhan.
Weih zieht und setzt in zwei Zügen matt.
2
8
6
5
3
7
4
1
h
3
8
7
6
5
4
2
Weiß.
Schwarz.
d e
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dem
9. Dd8-c7
10. SbS-c6
c3-c4 Ld2-c3 De2xd3 Dd3-e2
1. d2-d4
2. Sgl-f3
3. e2-e3
4. Sbl-d2
5. Lfl-d3
6. c2-c3
7. Ddl-e2
Weiß: Ahues. Schwarz: Dr. Aljechin.
1. Sg8-f6
2. b7-b6
3. Lc8-b7
4. c7-c5
5. e7-e6
6. Lf8-e7
7. Sl6-d5
9. . . .
10. Sfl —g3
11. Lei -d2
12. Sd5-b4
13. Sb4xd3-H
14. Sc6-b4
Gin verfehlter Damenausfall, der von Weltmeister schlagend widerlegt wird.
1g 0-0 18- u-°-°
Weih: 6 Steine. Ka5; De3; Tb7; Lai; Sc5. g5. Schwarz: 8 Steine. Kf6; Dh8; Tb2, g6; Sg8, h6; Ba3, f5
Partie Nr 183.
Zu der 9. Runde des internationalen Meisterturniers zu San Remo am 27. Januar 1930.
Damenindische Verteidigung.
12.
13.
14
15
liegen bk beiden Drohungen Sc3+ und Lxg2 Durfte es kaum etwas andere« geben.
*9- • • iq f7-f5
h%£h?re2 2(L- h7~h5! die Oeffnung der b-Lime zu erzwingen.
21. Sg3xh5 v
Das Schlagen des Springers wäre völlig ver- fetzlt, da die beiden schwarzen Läufer dann einen noch größeren Wirkungskreis erhielten.
5- --- 15. Th8-g8
b- 22-23 16. Sb4-c6
W s«5?
Die Aufstellung des Weihen wird von Rubinstein empfohlen. An Stelle des 7. Zuges hätte jedoch besser 0—0 geschehen sollen, gefolgt von Tel, damit der Anziehende zu dem geplanten Vorstoß e4 gelangen könnte und der weihe Läufer dann das Rückzugsfeld fl hätte. Nachdem sich Ahues die Hauptchance des e-Dauernvor° stohes selbst genommen hat, verdient die schwarze Stellung den Vorzug.
8. d4xc5 8. b6xc5
9 Sd2 — f 1 ?
Was soll der Spr. hier? Stark und drohend stand er auf c4, mit Bedrohung der Punkte a5 d6 und e5.
11. g7 - g5!
Um dem Gegner für immer die Lust am Vor- ftofi e4 zu nehmen. Gleichzeitig beginnt damit die Einleitung zum späteren Königsangriff. Da Al- lechin im Zentrum vollständig gesichert steht, kann er sich auf dieses scheinbar riskante Unternehmen ruhig einlaffen.
Sonst würde der Vormarsch der Dauernmasse verhängnisvoll werden.
21. . . . 21. Tg8-g6
Um auf h8 den Turm nicht der indirekten Bedrohung des Läufers c3 auszusetzen.
22 f2 -14?
Weiß verspricht sich von der nun entstehenden Springerstellung auf f4 allzuviel.
22 .... 22. g5xf4
23. Sh5xf4 23. Tg6-h6
24. H2-H3 24. Td8-g8
Die scharfen Geschütze treten in Aktion.
25. Lc3xe5 25. Dc7xe5
26.
Sd2-f3
26. De5 —g7
27.
Tal-dl
27. e6-e5!
28.
Sf4-d5
28. Th6xh3
29
De2-d2
29. Lb7xd5
Geschieht im gegebenen Augenblick, da Weiß mit dem Bauern wiedernehmen muh.
3U. c4xd5 30. e5 —e4
31. d5-d6
Auch jeder andere Zug würde den Zusammenbruch der weihen Partie nicht mehr aufhalten können. Z. B. 31. Sh2, Ld6! und gew., oder 31. Sei, Tgh8 mit der vernichtenden Drohung 32.Thl-f-, LH4+ ne st Dg4+.
31..... 31. e4xf3
32. Tflxf3 32. Th3xf3
33. d6xe7 33. Dg7xe7
und Weih gab auf. Ein des Weltmeisters würdiger Sieg.
Lösung des Problems Rr. 256. Don Pimenow und Umnow.
1. Sc6—a5! usw.
»
Richtige Losungen zum Problem Rr. 254 sandten ein: Ew. Riese, Ehr. Römer, L. i. R., Marie Kretschmar, Gießen; L. Pfaff, Launsbach.
Jubiläum der Offenbacher Schachgesellschaft.
Das in der Osterwoche aus Anlaß des 50» jährigen Jubiläums der Offenbacher Schachgesellschaft stattfindende Turnier um die hessische Meisterschaft weist eine zahlreiche und außerordentlich starke Besetzung auf. Gemeldet haben: Orth, Darmstadt (mittelrheinischer und hessischer Meister); San.-Rat Dr. O. Wolff (mittelrheinischer Meister), Dleutgen und Treer, Mainz; Dr. Davidsohn und Röhrich, Gießen; Dr. lShweiß» guth, Alsfeld; Seeh, Eberstadt; Anthes, Fischer, Dr. Thomae und Dr. Riemann aus Offenbach. Auch im Hauptturnier find recht gute Rainen vertreten, so daß man auf den Ausgang beider Turniere gespannt sein darf. Wie bereits in einer der vorhergehenden Schachspalten erwähnt, spielt Schachmeister W. Orbach in der Offenbacher Schachgesellschaft am 13. April gegen etwa 30 Spieler simultan.
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktionStisch.
Werbung.
„Ihr Heiratsantrag ist eine einfache Unverschämtheit. Wie können Sie es wagen, elender Kerl, ohne Pfennig, dreimal geschieden, zweimal vorbestraft, Sie frecher Patron. Seh'n Sie augenblicklich zu, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat, oder der Portier von Papa schmeißt Sie die Treppe runter!“
„Soll ich das als einen Korb an» sehn?"
Peinliche Situation.
In der Sekunda benehmen sich die Schüler, das soll Vorkommen, äußerst flegelhaft, so daß der Ordinarius sich zu seinem Verdruß schließlich gezwungen sah, Beschwerde beim Herrn Direktor AU führen und ihn zu bitten, der Probe halber doch einmal morgens mit ihm gemeinsam das Klassenzimmer zu betreten und sich so selbst davon zu überzeugen, daß er nicht zu viel gesagt habe. Dies geschah am nächsten Morgen. Als nun beide Herren, nachdem sie sich von dem ohrenbetäubenden Lärm in der Sekunda überzeugt hatten, das Zimmer betraten, war natür» lidj im Augenblick Ruhe, alles schaute gespannt aus die beiden, als der Herr Direktor auch schon seine Ansprache begann, und zwar meinte er, neben dem Lehrer stehend: „Ich will nur von vornherein gestehen, daß ich mit einem großen Ekel dieses Zimmer betrete ..
(Lust. DL)
ganze Anzahl erstllassiger Kräfte in ihren Reihen. Die M. T. V.-Mannschaft wird in stärkstrnöglich- fter Aufstellung antreten müssen und wird trotzdem noch ihre Last haben, wenn sie ein einigermaßen annehmbares Resultat erzielen wilL
Vor dem Spiel der ersten Mannschaften treffen sich die ersten Iugendmannschasten beider Vereine ebenfalls zu einem Handball- Freundschaftsspiel. Aus diesem Treffen werden aller Voraussicht nach die Einheimischen als Sieger hervorgehen, da sie über eine größere Spielerfahrung als die Gäste verfügen, doch ist hierbei vorausgesetzt, daß die M. T. V.er ein ähnliches Spiel wie an den vergangenen Sonntagen vorführen. „
Deutsche Zugendkrast7
Gießen — Rockenberg 2:1.
Am vorigen Sonntag hatte die Gießener D. I. K. zwei Mannschaften von Rockenberg zur Einweihung ihres neuen Sportplatzes auf dem Trieb zu Gast. Rach dem Anpfiff entwickelte sich ein flottes Spiel, welches Gießen in der ersten Viertelstunde zur Führung brachte. Rockenberg drängte dann vergeblich zum Ausgleich. Kurz darauf konnte Gießen das zweite Tor erzielen. 3 Minuten vor Halbzeit sandte Rockenberg seinen Ehrentreffer ein. In der zweiten Halbzeit flaute Gießen infolge eines Ersatzes aus der Jugend merklich ab, doch konnte Rockenberg zu einem Ausgleich nicht kommen. Beiden Mannschaften fehlt es noch an der nötigen Technik und Ausdauer,
Gießen — Rockenberg (Schülermaunfchaflen) 0:0.
Rachmittags spielte Rockenbergs Schülerelf gegen die gleiche der Gießener, wobei der Kampf mit Unentschieden endete. Beide Mannschaften hatten mit einigen Ausnahmen flinke Spieler, die bei eifrigem Training noch viel versprechen.
Handball im Lahn-Dünsberg-Gau.
Rach Beendigung der<Nachrunde 19 30 ergibt sich folgender Tabellen st and:
Verein
Spiele
gern.
verl.
unentsch. Pkte.
Garbenteich
12
10
0
2
22
Londorf
12
9
2
1
19
Wieseck
12
8
2
2
18
Staufenberg
12
4
8
0
8
Beuern
12
4
8
0
8
Kinzenbach
12
3
8
1
7
Dorlar
12
1
11
0
2
Oaumeiftcfc
192k
1/30
ist
somit
Gar-
b e n t e i ch.
Bei den vorstehenden Angaben sind die Spiele gegen die Handballmannschaft des Turnvereins Rodheim a. d. Bieber, die sich nur an der Rachrunde beteiligte und sehr gute Resultate erzielte, nicht berücksichtigt. Kinzenbach schied im Laufe der Rachrunde aus und mußte sich daher mit dem vorletzten Tabellenplatz begnügen.
Arbeiter Turn- und Sportbund.
Im weiteren Verlauf der Frühjahrsrunde finden am kommenden Sonntag folgende Spiele statt:
In Gießen stehen sich Gießen! und Heuchelheim I gegenüber. Beide Mannschaften verfügen zur Zeit über eine beachtliche Spielstärke. Der Platzmannschaft dürfte in diesem Spiel ein kleines Plus zuzusprechen sein, doch wird Heuchelheim alles daransehen, in diesem Spiel gut abzuschneiden.
In Wieseck stehen sich W i e f e d I und Lollar I gegenüber. Hier treffen sich zwei gleichwertige Gegner. Wohl hat Wieseck den Vorteil des eigenen Platzes, ob es ihm aber gelingt, Sieg und Punkte für sich zu behalten, dürfte bei der Spielweise der Gäste in Frage stehen.
Vorher hat Wieseck Ib die erste Mannschaft Wetzlars zum Gegner. Auch in diesem Spiel müssen die Einheimischen alles bergeben, wenn sie die spielstarken Wetzlarer nicht mit einem hohen Siege nach Hause fahren lassen wollen.
Gießen Ib muß den schweren Gang nach Raunheim antreten, um gegen die dortige erste Mannschaft (Bezirksmeister) den Kampf uni die Punkte zu führen. Eine Riederlage wird ihnen sicher sein, wie hoch sie fein wird, hängt von dem Spieleifer der Mannschaft ab.
In Daubringen messen Daubringen und Burkhardsfelden I ihre Kräfte. Hier wird die Platzmannschaft alles daransetzen, um den Sieg für sich zu behalten.
Oppenrod muß nach Großen-Linden und wird trotz aller Anstrengung um eine Riederlage nicht herumkommen.
Birklar wird in Beuern auf einen guten Gegner treffen, der sich nicht ohne weiteres schlagen lassen wird.
G i e ß e n l l hat L o n d o r f I zu Gast. Den Ausgang des Treffens wollen wir dem Spiel überlassen.
Am kommenden Sonntagvormittag findet in Gießen (Stadtknabenschule) die Frühjahrs- Bezirksübungsstunde für das Männerturnen statt. Cs werden die Massen» und Wettkampfübungen für das diesjährige Bezirksfest in Wißmar und das Kreisfest in Darmstadt eingehend durchgeturnt. Rachmittags findet die Uebungsstunde für das Frauenturnen in der -gleichen Halle statt. Qluch dabei werden Frei» und Wettkampfübungen zu den kommenden Festen den Lehrplan ausfüllen. Lleberreichung des Hindenburg-pokals
durch den Reichspräsidenten.
Berlin, 10. April. (WTD.) Der Herr Reichspräsident empfing heute den Gewinner des Hindenburg-Pokals für das Sportflugwesen im Jahre 1929, Diplomingenieur Wolfram Hirth, und überreichte ihm unter herzlichen Glückwünschen für feine hervorragenden fliegerischen Leistungen, insbesondere die bei schwierigster Wetterlage durchgeführte Alpenüberquerung und den Englandflug nach Isle of Man, den Hindenburg- Pokal.
Nur noch den
veredelten
Kaffee „Idee“
von J.J. Darboven, Hamburg 15
überall käuflich 313 V


