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gtrieinbcn so stark gefährdet, wie nie seit der Der er?,eit. Vier Miisionsstationen im östlichen Teil i,:ses Gebietes mutzten geräumt werden, und vier Misionare gerieten in die Gefangenschaft kommunistischer Räuber, in der sie noch schmachten.
Rufs Ganze gesehen sind das sehr trübe Zeichn der Zeit für die Mission. Um so mehr aber gilt cs, dah die heimatliche Missionsgemeinde eine gkschl offene Front bildet und mit Gebet mdOpse hinter den tapferen Kämpfem steht, die 6o draußen auf Vorposten Bannerträger Christi stsd. Zu diesem Millen, der nur aus unerschütter- Qccm Glauben und warmer Liebe kommen kann, st fe die hessischen Missionsfreunde das Landes- m^sionsfest im Sinne des Wortes des ersten glotzen Heidenmissionars: Uns ist bange, aber Br verzagen nicht! —
Oberhessen.
Kreis Friedberg.
Friedberg, 10. Ian. Rach der ersten Atzung des neuen Stadtrats darf man von ton neuen Stadtparlament eine ersprießliche Tä- ri|t<it im Interesse der Stadt erwarten. Bür- flnmcifter Dr. Seyd entwarf zunächst ein an- kauliches Bild von der Tätigkeit des seitheri- dn Stadtrats. Er unterstrich dabei, datz die gabt, trotzdem sie für den Ausbau des Dürger- Aspitals (280 000 Mark), für den Straften» und Jbral&au und für die Durchführung eines groft- gi iigen Wohnungsbauprogramms erheblicke Aus- lini)e gemacht habe, durchaus geordnete •?i k a n 8 e n habe. Den rund 2 800 000 Mark •cimlöen stünden beachtliche Werte als Aktiv- >t en gegenüber. Bei Lösung dringender Zu- biflsaufgaben erwarte man Ersprießliches von int beschlossenen kommunalpolitischen Zusammen- fliben mit der Rachbarstadt Dad-Rauheim. ‘lie in der Badestadt, betrachte man auch in der fcc isst ad t die Errichtung eines gemeinsamen -ch l a ch t h o s c s als dringendste Rotwendigkeit br Vemeinschastsarbeit. Richt so brennend sei für Z:edberg die Frage der Gasfernversor- ou u g. Das modern ausgebaute hiesige Gaswerk fti gröfteren Anforderungen gewachsen, und es iiftdje jederzeit die Möglichkeit, es zu einem Ge- miischastswerk mit Dad-Rauheim auszugestal- fcn. Die Stadtverwaltung werde auch in Zukunft Ke® tun, um den Ruf Friedbergs als Stadt der tbuten zu wahren. Richt tragbar sei jedoch, sclls sich eine diesbezügliche Andeutung in einem hksiischen Lehrerfachblatte bewahrheiten sollte, die llrdcrnahme von persönlichen Schullasten vom Ciaot auf die Kommune. Falls das eintreten Mite, was der Artikel in dem Fachblatt an- . ‘«utete, würden Friedberg etwa 40 000 Mk. Perfitt iche Lasten für die Volks- und Fortbildungsschule auferlegt; Die Stadt Weitz aber nicht, wo sii diese Summe hernehmen solle. Cs sei unbe- Äagl notwendig, dah Die grotzen Parteien im Sm Mag mehr Vertreter mit kommunalpolitischer 4isahrung hätten. Die Arbeit der nächsten Iahre Mssr geleitet sein von Dem Gedanken große- Ttr Sparsamkeit, es dürfe keine weitere Erhöhung Der ß a ft e n eintreten. — Äeibungslos vollzog sich nach Den mit lebhaften Beifall gufgenommenen Ausführungen des Bürgermeisters Die Besetzung Der Ausschüsse inb Deputationen. Die 24 Stadträte verteilen sich, wenn man von dem abseits stehen- itii kommunistischen Vertreter absieht, auf Drei Lioßere, arbeitsfähige Gruppen. Rechts steht die
Arbeitsgemeinschaft „Bürgerliche Fraktionen", die aus zwei Deutschnationalen und je einem Vertreter Der Evang. Volksgemeinschaft und einer unpolitischen Liste besteht. Es folgt die lOköpfige Arbeitsgemeinschaft der Mitte, Die unter Dem Vorsitz von Berufsschullehrer Dickler (Volkspartei) Demokraten, Deutsche Volkspartei, Zentrum unD Den Vertreter einer weiteren unpolitischen Liste zu gemeinsamer, „vom Geiste Der Persönlichkeit und Der Verantwortung" getragener Arbeit vereint. Es schlietzt sich Dann Die 9 köpfige fozialdemo- k r a t i s ch e Fraktion an. In gemeinsamer Vorberatung haben sich diese drei Gruppen über die Verteilung Der Sitze in Den Ausschüssen geeinigt. Ihr Vorschlag. Der Die Stärke Der einzelnen Fraktionen in gerechtester Weise berücksichtigt, fanD Denn auch fast einstimmige Annahme; nut Der Kommunist war Dagegen, und Der Bürgermeister übte Stimmenthaltung.
Kreis Alsfeld.
fr* Alsfeld, 8.Jan. Der Umbau des alten Postgebäudes, welches dieBezirks - sparkasse Alsfeld erworben hat, ist im Rohbau fertiggcstellt; zur Zeit wird die Zentralheizung eingebaut. Der Umbau wird in möglichst einfacher
Form durchgeführt, es wird hauptsächlich Gewicht gelegt auf die Schaffung gesunder und lustiger Arbeitsräume für das Personal, sowie auf die Anlage ausreichender Schalterräume, die in dem jetzigen Gebäude völlig unzureichend sind, was auch der Hauptgrund für den Ankauf des alten Post- gebäudes war. Die Umbauarbeiten sollen so gefordert werden, daß die neuen Räume bis zum Juni dieses Jahres bezogen werden können. Der Bauentwurf wird ausgeführt nach den Plänen des Architekten Brand in Berlin. — Die Alsfelder Jugendherberge hat sich in den letzten Jahren günstig entwickelt. Sie ist in dem Dachgeschoß des Gebäudes der ehemaligen höheren Mädchenschule im Schnepfenhain in sehr schönen, Hellen und großen Räumen untergebracht. Sie war im Jahre 1929 von insgesamt 250 Gästen besucht. Die Zahl der Uebernachtungen betrug 256. Die meisten Besucher kommen aus dem Freistaat Hessen. Unter den herbergenden Schulen waren vertreten die Römerstadt-Lolksschule, die Eleonorenschule Worms (Studienanstalt), ferner Die Aufbauschule Laasphe, Die Krupp-Oberrealscbule in Essen, eine Deutsche Oberschule, ein Deutsches Landeserziehungsheim und andere. Das Verhalten der Jugendherbergsgäste war gut.
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 12. Januar.
7: Don Hamburg: Hafenkonzert auf dem Motorschiff „(3t. Luis" Der Hamburg—Amerika-Linie. 9 bis 10: Katholische Morgenfeier. 11: Von Kassel: Stunde Der IugenDbewegung: „Der Schicksalstag Der Deutschen IugenDbewegung", Vortrag von Dr. Erich Stange, Reichsrat Der Evangel. Iungmännerbünde Deutschlands. 11.30: Erziehung und Bildung: Eltemstunde: „Rur nicht mit Gewalt!", Vortrag von Rektor K. Wehrhan. 12 bis 12.45: Von Davos: Endspiel der Eishockey-Weltmeisterschaft für Studenten. 13.10: Klavierkonzert. 13.45: Von Stuttgart: Schneewittchen, Volksmärchen in 4 Aufzügen, Dichtung und Musik von E. A. Herrmann. 15: Stunde des Landes. 16 bis 18: Konzert des Rundfunkorchesters und Tanzmusik. 18: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung: „Goethe als Erzieher", Vortrag von Lehrer A. Möller, Frankfurt a. M. 19: Sportnachrichten. 19.30: Don Stuttgart: Dolksliederstunde. 20.30: Don Stuttgart: „ Lieber- fahrt", von Sutton Dane. 21.30: Don Stuttgart: Holländischer Komponisten abend. 23.45 bis 0.30: Unterhaltungsmusik.
Montag, 13. Januar.
12.15: Schallplattenkonzert: Symphoniekonzert. 15.15 bis 15.45: Stunde Der Iugend: Aus Dem deutschen Märchenborn. 16: Haussrauennachmit- tag. 17 bis 17.45: Don Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.05: „Der Berufs-Sport- gedanke", Dortrag von Georg Drost vorn Gewerkschaftsbund der Angestellten. 18.35: „Rußland", Vortrag von Dr. A. Kantorowicz. 19.05: Englischer Sprachunterricht. 19.30: Von Stuttgart: Kleine Klavierstücke, gespielt von Artur Haagen. 20: Aus dem Festsaal Der Liederhalle Stuttgart: Winterfest des Singchors der Württ. Landestheater. 23: Rachrichtendienst. 23.15: Aus Dem Festsaal der Liederhalle, Stuttgart: Tanzmusik.
Dienstag, 14. Januar.
13.30 bis 14.30: Schallplattenkonzert: Enrico Caruso. 14 bis 14.45: Von St. Moritz: Erstes
Kilomcter-Lancee-Rennen für Skiläufer. 15.15 bis 15.45: Stunde der Iugend: Tierleben der Heimat: „Im entlegenen Winterwald", 1. Vortrag von Lehrer Karl Stricker. 16 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters und Tanzmusik. 18.05: Wo uns der Schuh drückt: Artisten. 18.35: Von Stuttgart: „Aus Dem Leben Der Deutschen in SowjetrußlanD", Vortrag von Pastor I. Schleu- fting. 19.05: Von Stuttgart: „Pfarrer Dlumhardt- Doll", Vortrag von M. d. D. Keil. 19.30: Vom hessischen LanDeskhrater Darmstadt: Othello, Oper in vier Akten von Arrigo Boito, Musik von Giuseppe Verdi. 22.45: Rachrichten. 23.05 bis 23.35: Schach stunde.
Mittwoch, 15. Januar.
11.15 bis 11.45: Schulfunk: Englisch. 13.30 bis 14.30: Schallplattenkonzert: Volkstümliches aus Tirol und der Schweiz. 15.15 bis 15.45: Stunde der Iugend: „Der Mummelsee und andere Wassermannsagen", vorgetragen von Rektor K. Wehrhan (für Kinder vom 10. Iahre ab). 16 bis 17.45: Konzert. 18.05: „Deutsche Studenten in Prag", Vortrag von Dr. Oskar Schürer. 18 35: Von Stuttgart: Esperantokurs. 19.05: Von Stuttgart: „Aus den weisen Richtersprüchen des Herrn Ookas, des japanischen Richters", Vortrag von Hans Lamberts. 19.30: Von Stuttgart: Heitere Lieder zur Laute, Hans Ebbecke. 20: Von Stuttgart: Parergon zur Sinfonia Domestica, von Richard Strauß. 20.30: Der Iazz-Singer, Komödie in 3 Akten von Samson Raphaelsohn.
Donnerstag, 16. Januar.
12.15: Schallplattenkonzert: Dallettmusiken und -tänze. 15.15 bis 15.45: Stunde Der Iugend: „Christoph von Schmid und seine Geschichten", vorgetragen von Hans Gäfgen. 16 bis 17.45: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.05: Stefan Großmann liest aus eigenen Schriften. 18.35: Volkstänze und Singspiele auf der Schallplatte, Vortrag mit Erläuterung von Ludwig Koch. 19.05: Französischer Unterricht. 19.30: Von Stuttgart: Querschnitt durch die europäische
Der König der Belgier besuchte anläßlich seiner Anwesenheit im Brüsseler Automobil-Salon auch den Ausstellungsstand der Daimler-Benz A.-G., Gaggenau, und ließ sich besonders über den ausgestellten Fahrzeug-Rohölmotor eingehend Bericht erstatten. Don diesem Rohölmotor, der gegenüber Benzinmotoren eine Betriebsstoffkostenersparnis von 80 v. H. ermöglicht erwartet man eine völlige Umwälzung auf dem Gebiete des gesamten Beförderungswesens.
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Freitag, 17. Januar.
12.15: Schallplattenkonzert: „Kammermusik" (Mozart — Beethoven). 14.30 bis 15: Von Breslau: Eisschnelläufen am kleinen Teich. 15.15 bi- 15.45: Von Kassel: Stunde der Iugend: „Die Berufe der technischen Assistentin und der Bibliothekarin", Vortrag von Berufsberaterin Heilbrun vom Arbeitsamt Kassel (für Kinder vom 12.Iahre ab). 16 bis 17.45: Don Stuttgart: Konzert deS Rundfunkorchesters. 18.05: Buch und Film: Dü- cherbesprechung: „Reue Reclam-Bücher". 18.35: Von Stuttgart: „Der Lebenslauf eines Sterns", Vortrag von Prof. Beutel. 19.05: Don Stuttgart: Volkswirtschaftliche Reihe: „Die Bedeutung Der Rcichspost für die Wirtschaft", Vortrag von Dir. H. Oetinger. 19.30: Konzert des Collegium musicum der staatlichen pädagogischen Akademie, mit einleitendem Vortrag von Direkwr Prof. Dr. Weiner. 20.15: Aus dem Kurhaus Bad Homburg: Liederabend von Ria Ginster. 21.45: Familienszenen. 22.35: Unterhaltungskonzert.
Samstag, 18. Januar.
11.15 bis 11.45: Schulfunk — Deutsch — Frankfurter Mundart. 13.30 bis 14.30: Schallplatten- Konzert: Franz Lehar als Interpret seiner Werke. 15.15 bis 15.45: Stunde der Iugend: Aus Dem deutschen Liederkranze, Liedervorträge Frankfurter Schulen. 16 bis 17.45: Konzert. 18.15: Briefkasten. 18.35: Stunde des Arbeiters: „Mensch und Maschine", 2. Vortrag von Dr. De Man. 19.05: Spanischer Unterricht. 19.30: Klavierkonzert Darius Milhaud. 20: Ich tanze um Die Welt mit dir, Die Hauptfchlager aus Der Posse des Hessischen LanDestheaters Darmstadt, Text von Marcellus Schiffer, Musik von Friedrich Hollaender. I 20.30: Don Kassel: Satans Maske, eine Groteske | von Paul Czinner. 21 bis 22.30: Bunter Abend. 22.50 bis 0.30: Tanzmusik.
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