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** Besoldungsschiedsgericht. Auf Grund des Gemeindebeamtengesetzes wurde Regierungsrat
Aus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 10. November 1930.
Oie Martinsgans.
Don Kranz Dohen
„Bruder Martin, gib uns Wein, So trinken wir und schenken ein. Die Gans, die will begossen fein; Sie will noch schwimmen und baden, So wird uns wohl geraten: Haec anserum memoria.“
So sangen einst unsere Doreltern beim Mar- tinSschmaus am 11. November, dem Todes- und Gedenktag des heiligen Martin, der nach einem wilden Heidenleben als Einsiedler wundertätig wirkte und darum im Jahre 375 trotz seiner 3u- gend zum Bischof von Tours gewählt wurde. Da verkroch er sich aus Bescheidenheit unter eine Herde Gänse, die aber als fromme und kluge Tiere durch ihr Geschrei und Geschnatter sein Derstec! verrieten, so daß er hervorgezogen und zur Annahme der neuen Würde bewogen werden konnte. Zum Gedächtnis dieses Ereignisses hielt man seit- dem aller Orten am Martinstag einen großen Schmaus, als dessen Hauptgericht eine gebratene Gans aufgetragen wurde; so erhielt die Gans den Namen „Martinsvogel", den sie bis heüte behalten hat.
Bei unseren Altvorderen ging es am Martins» tag als dem Beginn des winterlichen Jahres hoch her, und die Gepflogenheiten der Festgenossen machten dem Beinamen des Tages als .Speckmärten" alle Ehre. Am 12. November 1557 brannte aus der Zeil in Frankfurt a. M. ein Haus bis auf die Grundmauern nieder: solches hat
ten die Knappen, da sie schwermeten und Mar- tinsnacht hielten, verwahrloset." 3n Frauenzell in Schwaben sand am Martinstag ein ausgiebiger Umtrunk mit obligatem Gänsees.en statt, zu dem der Nat den Wern und die Gänse lieferte .in Anhoffnung hinfüro füeher Ruh und Einigkeit". Da man aber bei der Martinsfeier des Jahres
oinzialdirektion Oberhessen ernannt.
•• Ehrenmitglied deS Vogelsberger Höhen-Clubs. Prof. Georg Bender in Frankfurt a. TL, der gestern — wie bereits berichtet — feinen 70. Geburtstag be- ?ehen konnte, wurde aus diesem Anlab im Hinlick auf feine großen Verdienste um den DHL. und fein Streben zum Ehrenmitglied des Vogelsberger Höhen-Clubs ernannt.
** Don der Kras tpostlinie Lllrich- stein —Schotten. Die seither am Samstag ausgeführte zweite Fahrt ab Ulrichstein 20.45 Uhr, Rückfahrt ab Schotten Bahnhof 21,45 Llhr, wird infolge ungenügender Beteiligung eingestellt.
"Schlägerei. In der Plocksttah« fand in der vergangenen Nacht gegen 2 Uhr eine Schlägerei statt, bei der zwei Leute von hier so schwer» verletzt wurden, daß sie in die Klinik eingeliefert werden muhten. Lieber den Grund der tätlichen Auseinandersetzung ist noch nichts bekannt.
•• Feuer in einer Schreine rei. Am Samstag kurz nach 23 Uhr wurde die Feuerwache nach der im Nebenhaufe Wilhelmstraß« 2 untergebrachten Schreinerei des SchreinermrifterS Hermann gerufen, wo in der Werkstatt eine Anzahl Bretter, die auf einem Ofen zum Trocknen aulgestellt waren, brannten. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte der Brand bereits auf, ein Hängegerüst an der Decke der, Werkstatt übergegriffen. Mit drei Handfeuerlöfchern und einer Schlauchleitung gelang es der Feuerwehr, die Flammen bald zu löschen und durch die anschließende Sicherungsarbeit jede weitere Gefahr zu beseitigen. Um 0.22 Uhr kehrte die Feuerwehr nach dem Depot zurück.
"Mit demAuto auf einFuhrwerk aufgefahren. Am Samstag gegen 17 Uhr wollte der Führer eines Personenautos in der Frankfurter Straße kurz hi^er der Einmündung der Schubertstraße einem entgegenkommenden Lastkraftwagen ausweichen. Dabei bemerkte der Chauffeur ein an der Straße haltendes Pferdefuhrwerk des Müllers Christ von Griedel nicht rechtzeitig, so daß er mit seinem Kraftwagen auf das Fuhrwerk auffuhr. Bei dem Zusammenprall wurde das Auto an seinem Vorderteil so erheblich beschädigt, daß es abgeschleppt werden muhte. Das Fuhrwerk und die Pferde kamen ohne nennenswerten Schaden davon.
•• Deutschnationale DolkSpartei. Man schreibt uns: Der erweiterte Landesvorstand des Landesverbandes Hessen-Darmstadt trat zu einer Sitzung zusammen. Die Aussprache über die politische Lage ergab Uebereinstimmung darüber, daß zur Erlangung der deutschen Freiheit die rastlose Fortsetzung schärfsten Kampfes aller nationalen und völkischen Kräfte geboten ist. Die Ver- sammlung billigte einstimmig die von Dr. Hugen- berg vvrgezeichnete Politik und stellte mit Genugtuung fest, dah immer weitere Kreise sich zur Hugenberglinie bekennen. In diesem Zusammenhang wurde auch mit großer Befriedigung davon Kenntnis genommen, dah nach der Wahl eine Anzahl von Parteimitgliedern, die infolge der bedauerlichen Vorgänge in der früheren Reichs» tagssraktion sich der Partei zeitweise entfremdet hatten, wieder zu ihr zurückgekehrt, neue Mitglieder eingetreten sind. Die weitere Aussprache- galt neben Fragen der Organisation vorzugsweise der hessischen Politik. Mit Befremden wurde festgestellt, dah das Sparprogramm, für dessen ununterbrochene Weiterberatung und Derabschie- dung die Lebensdauer des Landtags angeblich verlängert worden ist, noch immer nicht erledigt ist, obgleich über die Notwendigkeit sparsamster Finanzgebarung kein Zweifel meyr bestehen kann. Mit allen Mitteln muh daher Aufklärung in daS Volk gebracht werden, damit die bevorstehenden Landtagswahlen endlich die Vorherrschaft der Sozialdemokratie und des Zentrums beseitigen."
Lprelplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Dienstag, 11., 19.30 bis 22.15 Uhr: Amelia oder Ein Maskenball. Mittwoch, 12., 19.30 bis gegen 21.15 Uhr: 2. Opern» Haus-Konzert. Donnerstag, 13., 19.30 bis nach 22 Uhr. Der Barbier von Sevilla. Freitag, 14., 19.30 bis nach 22 ilfjt: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny. Samsiag. 15., 19.30 bis 22.30 Uhr: Der Bettelstudent. Sonntag, 16., 19.30 bis nach 22 Uhr: Das Land des Lächelns.
Schauspielhaus. Dienstag, Sturm im Wasserglas. Mittwoch, 12., 19.30 bis gegen 23 Uhr: Geschichte Gottsriedens von Derlichingen mit der eisernen Hand. Donnerstag, 13., 20 bis gegen 22.30 Uhr: Wie werde ich reich und glücklich? Freitag, 14., 20 bis nach 22 Uhr: Sturm im Wasserglas. Samstag, 15., 20 bis gegen 23 Uhr: Einmaliges Gastspiel des Japanischen Theaters aus Tokio: Lyrisches Drama, Tänze, sowie Schwert- und Säbelkampf. Sonntag, 16., 11 bis gegen 13 Uhr: 1. Szenenaufführung der Frankfurter Opernschule (Gründung von 5>r. Hochs Konservatorium und den städtischen Bühnen). 15 bis nach 17 Uhr: Katharina Knie. 20 bis nach 22.30 Uhr: Wie werde ich reich und glücklich?
Schnee bevor.
Parteitag der Wirtschastspartei in Hessen.
s. Der Parteitag der Reichspartei des Deutschen Mittelstandes (Wirtschaftspartei) für den 3 3. Wahlkreis Hessen- Darmstadt fand am Samstag in Frankfurt a.M. statt. Der Vortrag von Professor Dr. Horneffer aus Gießen über „Die politische Lage nach den Wahlen und der Hessische Landtag" löste eine lebhafte Aussprache aus. Insbesondere fand das Programm des Kabinetts Brüning und die Stellung der Reichstagsfraktion der Wirtschaftspartei zu diesem Programm eine eingehende kritische Würdigung. Es wurde ein engerer Ausschuß gewählt, der die Vorbereitungen zu den hessischen Landtags wählen treffen und sich mit organisatorischen Fragen beschäftigen soll.
Vornotizen.
— Tageskalender für Montag. _ Stadttheater: „Der wundertätige Antonius", 20 bis 22,30 Uhr. — Kaufmännischer Derein-Orts- gewerbeverein: Dorttag „Eine Wanderung durch das Riefengebirge", 20 Uhr, Neue Aula. — Schützenverein Gießen: Generalversammlung, 20 Uhr, im Schützenhaus. — F. G. F.: Monatsver- fammlung, 20.30 Uhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Komm zu mir zum Rendezvous". — Astvria-Lichtfpiele: „Die Herrin der Lust" und „Das brennende Schiff".
1793 des Guten zuviel getan hatte und die erhoffte „süeße Ruh und Einigkeit" infolgedefsen in die Brüche ging, verbot die Regierung die Ab- Haltung des Dolksseftes für die Zukunft.
Die geschichtlich älteste Erwähnung der Martins- gans findet sich in den Annalen des Klosters Corvey bei Höxter an der Weser; im Jahre 1171 schenkte Othalrikus von Saalenberg den Coroeyer Mönchen, deren Bruderschaft er angehörte, zum Fest des hl. Martin eine silberne Gans. Vom 13. bis zum Ende des 16. Jahrhunderts war es in den Landgemeinden überall fester Brauch dem Pfarrherrn zum 11. November eine fette Gans zu verehren; in Nassau und Thüringen hat sich diese Gepslogenheit bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts erhalten, doch war es hier meist eine sogenannte „Zinsgans", zu deren Abgabe an „Pfaff und Schulmeister" gewisse Höfe leit alter Zeit verpflichtet waren. Die Mönche der fränkischen Klöster leiteten im Mittelalter den Tag, an dem das Festgelage stattfand, mit einem Liede ein, dessen erste Strophe lautet:
„Herbei, herbei zur Martinsgans!
Herr Burkard mit den Brezeln — jubilemus!
Herr Urbom mit der Flasche — cantemus Sankt Barthel mit den Würsten — gaudeamusl Sind alle starke Patrone zur Martinsgans!"
Wie eng bie Feier des Martinstages mit der Vans verbunden war, geht aus der Tatsache hervor, daß man ehemals in Bremen, im Herzogtum Derben, in Erfurt und in Franken das feierliche Einläuten deS Festes am Dorabend des MartinStages das „Gänseläuten" nannte^ Das Geläut war für die Gänse das, was für den Delinquenten einst das ArMesünderglöckchen bedeutete. Don der Art und dem Umfang der Martinsfeier einer ganzen Landschaft aber gibt eine Reisebeschreibung des Halberstädter Ratsherrn Erasmus Freyer aus dem Jahre 1672 ein anschauliches Bild. Er befindet sich mit einem Begleiter zu Pferde auf der Reise nach seiner Vaterstadt Frankfurt am Main, als er am Mar- tinsabend in die Nähe von Mühlhausen in Th. gelangt „ ... von Dorf zu Dorf frag ich, was in aller Welt denn der starke Rauch aus allen Kaminen und der Gansbratengeruch bedeute? Erhielt aber zur Antwort nur ein verständnislos Lächeln. Kaum aber erreichten wir das Städtchen, so hörten wir ein allgemeines sausendes Getümmel, als wäre ein groß Unglück geschehen. Aus allen Häusern kam der lleblichst« Geruch von gebratenen Gänsen. Da fiel mir ein, daß Martinstag sei. Macht euch die Rechnung von alten Städten und Dörfern der ganzen Gegend und berechnet danach die Zahl der Gänse, denen dieser Abend das Leben kostete; die Zahl geht in die Tausende." Die Sitte des Hausessens am Martinstag »ber erstreckte sich zu jener Zeit über ganz Deutschland, Oesterreich ganz Skandinavien und England.
Aus dem Brustbein der Martinsgans prophezeit man noch heute in Ostpreußen und Litauen das Wetter für den kommenden Winter: Wenn das Brpstbein der Gans hell und klar ist, so gibt es einen strengen Winter mit zahlreichen hellen Frosttagen, wenn es dunkel ist, steht viel
Srieffüflen der Bebaffion.
lRechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schnstleitung.)
B.2H 1. Es steht Ihnen ein Klagerecht auf Unter» laffung zum mindesten nach 8 550 Vürgcrl. Ge- sehbucys zu, da durch das verttagswidrige Verhalten des Mieters der Fußboden durchge- weicht ist. ____
2. Stellt der Mieter ttotz Verbots seine Möbel so nahe an den Ofen, daß hierdurch Feuersgefahr entsteht, so besteht die Möglichkeit, daß Sie mit der Räumungsklage durchdringen. Das Verhalten des Mieters haben Sie zu beweisen.
3. Wenn Sie den Verdacht haben, daß unter dem Fußboden der Mietwohnung sich Schwamm gebildet hat, so steht Ihnen das Recht auf Feststellung dieses Zustandes unter Zuhilfenahme von Handwerkern zu. Der Mieter muß das dulden.
h. in G. Soweit wir aus Ihren Angaben schließen können, haften nicht Sie persönlich, sondern hat das Dereinsvermögen für die Schulden des Vereins aufzukommen.
w St. in G. 1. In dem Vertrage liegt offenbar die Vereinbarung eines Schiedsgerichts. — 2. Der Verzicht auf den ordentlichen Rechtsweg ist rechtlich zulässig und verstößt nicht gegen die guten Sitten. — 3. Wenn sich der Lieferant ausdrücklich zur Tragung der Kosten des Verfahrens für alle Fälle verpflichtet hat, so verstößt auch diese Bindung gegen kein gesetzliches Verbot.
T Braun (Gießen) zum Vorsitzenden und Reale- rungsrat Nanz (Lauterbach) zum Stellvertreter des Vorsitzenden für das Provinzialschiedsgericht in gemeindlichen Besoldungsangelegenheiten bei der Pro-
KSt
HAUS NEUERBURG-
ZIGARETTEN find STAUBFREI
Ein ganzes System von
Absauge-Vorrichtungen und Staubfiltern hat dem edlen Macedonen-Tabak, den wir
für unsere Zigaretten ver
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Sie können unsere Angaben nachprüfen: Wenn Sie durch eine HAUS NEUERBURG. Zigarette blasen - ehe sie brennt -, so werden Sie keine Spur von Staub bemerken.
arbeiten, jeden Staub entzogen. Deshalb schmecken unsere
OVERSTOLZ
5 PF. RAVENKLAU
6 PF. । niemals bitter.
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