Nr. 2U Zweiter Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Tberheflen)
Mittwoch, 10. September 1950
Die Osichineslsche Eisenbahn.
Don G von llngern.Sternberg.
lausende von (Europäern hoben auf ihrer Steile noch China oder Japan in den bequemen Schlafwagen der Oft Chinesischen Eisenbahn die Mandschurei durchkreuzt, sie haben vielleicht nicht daran gedacht, daß die so europaferne Mandschurei einJnteressensetd oerschiedenerGrotz- machte ist, daß Finanzkonzerne ihre Fangarme nach jenen Gegenden aueffrecfen, die berufen sind, in nicht allzu ferner Zukunft der Sammelpunkt grober Ereignisse zu werden. Die Lebensader der Mandschurei aber ist d i e Ost.Chinesische Eisenbahn die, heute noch in gemischter sowjet- russisch chinesischer Verwaltung, bereits nach drei Jahren von Rußland vertragsgemäß geräumt werden müfjte, falls die Ch.nejen in der Lage sind, die von Rußland ausgelegten Riefenfummen zu bezahlen. Dann wurde sich da» politische Bild im Öcrnen Osten olötzlich geändert haben Rußland wäre au» Wladiwostok und von den Ufern des Stillen Ozeans verdrängt, da die Amurbahn allein kaum genügen würde, die Verbindung zwischen Moskau und den riesigen Londstrecken hinter dem Baikal aufrecht zu erhalten. Auch der bolschewistischen Propaganda in, China wäre ein wirksamer Riegel vorgeschoben, do die Stationen und Verwaltungsgebäude der chinesischen Ostbahn gleichzeitig Hoch- buraen bolschewistischer Agenten sind.
Was nun i ft die chinesische Ostbahn? Roch dem japanischen Siege über China im Jahre 1894 95 rief der Vizekönig von Tientsin, der große chinesische Staatsmann Li Hungtschong, die Russen ins Land, damit sie an den Japanern die chinesische Rache ausüben sollten. Die Russen griffen gerne zu, da es die 3elt der Petersburger Expansionspolitik im Fernen Osten war, und da der damals mächtige Graf Witte einen eisfreien Hafen am Gelben Meere erlangen wollte. Der Abschluß der Verhandlungen mit China brachte als Haupterfolg den Weiterbau der großen Sibirischen Eisenbahn durch die Mandschurei. Der Bau begann im Jahre 1897. Das dazu notwendige Kapital wurde unter russischer Staatsgarantie vom Bankhaus Rothschild vorgestreckt. Die Gesamtkosten betrugen rund 700 Millionen (350 Millionen Goldrubel). Die Bahn erhielt die normale russische Spur- weite. Ihr nach dem russisch-japanischen Kriege japanisch gewordener Teil, der sich heute ,ble füd - mandschurische Bahn" enennt, wurde auf die in Europa übliche Spurweite umgeformt. Sieben der politischen Bedeutung gewann die Bahn bald eine große kommerzielle, sie warf jährlich einen Reingewinn von einigen Millionen Goldrubeln ab, und war auch für die Russen eine nicht unbedeutsame Einnahmequelle.
Aber feit der roten russischen Revolution kam die Bahn langsam in eine schiese Lage Sie war anfangs der Stützpunkt des weißrussischen, mit Ententehilse geführten Wider st andes gegen das Vorgehen der Bolsche- wiken, sie finanzierte bis zum Jahre 1924 jeden Widerstand und blieb unter japanischem Schutze mehr oder weniger autonom. Erst der chinesisch- sowjetrussische Vertrag vom Jahre 1924 machte die- sein Zustand ein Ende. Er teilte b i e Gewalt der Chinesen unb Russen über die Bahn etwa zu gleichen Teilen. In den Kommissionen war entweder ein Russe, ober ein Chinese Präsibent. Aber die rus- fische Konzession auf ihrem Gebiete empfanben bie Chinesen, deren Rationalbewußtsein immer mehr unb mehr erstarkte, al» ein Dorn in ihrem Fleische. Sie begannen mit bem Kleinkrieg unb mit Stecknabelstichen gegen bie russischen Positionen vorzu- gehen, unb nahmen schließlich bie wachsenbe tom- m u n i st i s ch e Propaganba zum vorwanbe, um bie Russen gewaltsam aus ber Manbschurei zu Derbrängen. Die Sowjetkonsulate würben von der chinesischen Polizei besetzt, bie russischen Beamten entroeber ausgewiesen ober in Konzentra-
Go wurde 1928 in den Wahlkreisen gewählt.
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Unsere Ausstellung zeigt bie Verteilung ber Reichstogssitze in ben einzelnen Wahlkreisen unb Wahlkreisoerbänben nach bem Ergebnis ber Reichstagswahl von 1928. Zu ben 416 Abgeorbneten, bie in ben Kreisen und verbänden gewählt wurden, kamen noch 75 weitere Sitze, die auf die Reichswahllisten entfielen unb sich folgenbermafjen verteilten: SPD. 10, Deutschnationale 10, Zentrum unb Bayrische volksportei 7, KPD. 6, Deutsche Bolkspartei 9, Deutsche Demokratische Partei 9, Wirtschaftspartei 9, Nationalsozialisten 6, alle übrigen 9.
tionslagern interniert unb weißrussische Formationen würben gegründet, um bie Bolschewiken zu ersetzen unb zu verfolgen. Es folgte ber bewaffnete Zusammenstoß in ber Manbschurei, in bem b i e Chinesen unterlagen. Die Chinesen mußten sich im Vorverträge von Blagoweschtschensk dazu entschließen, die vertriebenen Bolschewiken wieder in ihre Aemter einzusetzen und ihnen bie MitVerwaltung an ber Ostchinesischen Bahn zu überlassen. Aber beigelegt war ber Konflikt bamit nicht. Die mandschurische Bahn ist für bie Sowjets e i n oeclorener Posten, ben sie früher ober später werben aufgeben müssen.
Gemäß dem Vertrage zwischen dem kaiserlichen Rußland und der chinesischen Regierung hat sich China das Recht reserviert, den Bahnkörper im Jahre 1933 zurückzukaufen. Nach dem Verträge von 1924 beanstanden die Sowjets zwar dies Recht, aber sie werden nicht umhin können, es an- zuerkennen. Nun ist China nicht in ber Lage, bie große Summe aufzubringen, bie ber Rückkauf erforbern würbe, zuerst bie Pekinger, bann bie Sian- finget '.Regierung hat sich beshalb wiederholt an ausländische Finanzkonzerne gewandt, um eine Anleihe für diesen Zweck aufzubringen. Sie hat scheinbar jetzt mit ihren Bemühungen Erfolg gehabt. Zu- erst in Berlin, bann in Hamburg fanben sehr geheime Verhandlungen zwischen einem norbamerikanischen Finanzkonzern, hinter bem Morgan stehen soll, einem Sowjetoertreter und
einem Bevollmächtigten der Russifch-Asiatischen Bank über ben verkauf ber ruffifdjen Anteile an ber Ostchinesischen Bahn statt, vor bem Kriege besah die Russisch-Asiatische Bank einen bedeutenden Teil ber Aktien. Die Bank ist zwar von ber Sowjet- regieung, wie alle Banken enteignet worben. Da bie Bahn nicht auf russischem, (onbern auf man* bschurischem Hoheitsgebiet liegt, auf bas sich bie russischen Hoheitsrechte nicht erstrecken, so verlangen bie Amerikaner, baß bie Interessen ber Bank bei den Verhandlungen wahrgenommen werden. Eine volle Einigung ist bei diesen Verhandlungen nicht erzielt worden. Die Vertreter des amerikanischen Finanzkonzerns sind wieder nach den vereinigten Staaten zurückgekehrt, um neue Instruktionen zu holen, vielleicht auch, um mit ber chinesischen Regierung Fühlung zu nehmen, ber ja allein bas Rückkaufsrecht ber Bahn zusteht. Die Sowjetregierung braucht bringenb Geld.
Tscherwonez sieht im Zeichen ber Inflation, ber Fünfjahrsplan bricht zusammen, Hungersnot bedroht bas einst so reiche Rußland. Die Millionen, bie Moskau für ben Rückkauf ber Ostchinesischen Bahn erhalten würbe könnten bie Katastrophe hinaus- schieben helfen unb die augenblickliche Finanznot lindern. Mit dem Rückzug Rußlands aus der Man- dschurei, der früher oder fpater erfolgen muß, wird eine n e u e E p o ch e in der Entwicklung des Fernen Ostens eingeleitet.
(fin ständiger Flugplatz auf der Herchenhainer Höhe.
QD6QI. Schotten, 9. ÖcpL Kreisdirektor Dr. 3 a n n beschäftigte sich in einer Sitzung des SegelslugauSschusses mit dem Projekt der Errichtung eines ständigen Flugplatze-aus der Herchenhainer Höhe. Don einer Frankfurter Zliegerabteilung wird bereits ein« geräumige FlughaUe erstellt. Sine Sanitätsstation und sonstige UnterkunftSräume sind ebensall- bereit- errichtet. Am 21. September soll auf der Herchenhainer Höhe ein Segelflugwettbewerb stattfinden.
Oer,Große (5onbx wird verkaust.
WSD. Mainz, 9. Sept. DaS Deichs vermögens amt bietet den »Drohen Sand" zum Kauf an. Die zukünftige Derwendung diese- für Mainz so wichtigen Dorgelände- ist noch nicht bestimmt. Jedenfalls darf man nach Abmachungen zwischen der Stadt Mainz und dem Deich-ver- mögensamt damit rechnen, daß auf diesem Gelände keine schädlichen Unternehmungen Dieder- lasfung finden.
Damenwahl.
Don Georg Hirschfeld.
Wladimir von Szygorski war ein Tollpatsch. Aber das wußte er erst, als er in die Hauptstadt gefom- men war. Was wollte er dort? Nun, Dinge, Me ihm wichtiger erschienen, als die Verwaltung feines Besitzes, eines Herrengutes, das fünfzehntausend Morgen umfaßte^ strotzende Aecker, bunte Weiden, Urwald mit Hirschen und Elchen. Und das Schloß war so zierlich, wie Wladimir plump war.
Doch was verstand er unter wichtigeren Dingen? Run, außer dem Scheiber unb dem Friseur, zu dem die Edelmänner seiner Bekanntschaft gingen, vor allem und an erster Stelle das Tanzen. Er hatte es als Junge auf dem Gut gelernt, aber er wußte, daß es ihm nie in die Glieder gekommen war. Er war zwei Meter groß, zwei Zentner (wenn das reichte) schwer, er war, obwohl ihm die blonde Stattlichkeit der Szygorski» nicht mangelte, erschreckend. Wie ein einsamer Lar hatte er bisher in seinem Wolde gelebt, recht grimmig, recht blutdürstig auch und doch plötzlich wie ein stilles gutes Kind
Wladimir ahnte bie versteckte Bedeutung des Tanzens. Es führte zum Weibe. Es war unumgänglich, wenn man glücklich werden wollte
In der Hauptstadt gab es einen „Tanzzirkel". Sonderbares Wort. Es stach Wladimir wie mit stählernen Spitzen, er fühlte sich angegafft, verachtet, verhöhnt, bevor er dort war — aber er ging hin. Er sah die einzige Gelegenheit zur „Hebung".
Dieser Gesellschaft war er natürlich ebenbürtig, und seiner Erscheinung hatte er gegeben, was Schneider und Friseur vermochten. Aber er wußte nicht, daß Eleganz das Erheiternde seiner Erschei- nung steigerte. Er bewegte sich im Frack und Lack- schuhen, als ob er Jagdjoppe unb Wasserstiefel trüge. „Der arme Wladimir", flüsterten feine Freunde. „Er ist unmöglich."
Aber man wußte sich zu benehmen. Der Erbherr von Szygorski tänzle mit den vornehmsten jungen Damen, er sah die Blicke, er hörte das Kichern nicht. Aber er wirkte verheerend. Die armen Füßchen in den zarten Schuhen! ein jedes hatte etwas abbekommen, und man überlegte mit spöttischer Heiterkeit die Flucht.
Wladimir war nicht dumm. Plötzlich spürte er eine feindliche Stimmung, weil er sich selber feindlich war. Da kam es über über ihn. er zog sich zurück, er tanzte nicht mehr. In einem Winkel des Saales saß er und starrte auf die Glücklichen Seine langen Beine, die ben wildesten Hengst zähmten, streckte er wie hilflose Anhängsel au-, b-.e Füße schienen in den blanken Lackschuhen, di« sonst verkleinerten, noch größer zu werden.
Oft tanzte ein Paar an ihm vorbei, dem seine Augen folgten, bis er es wiederfah. Der junge Mann interessierte ihn nicht — nur die junge Dame. Sie war die beste Tänzerin des Zirkels — das verstand auch Wladimir, das stellte er mit Ingrimm fest. Hier sah er Aufhebung des Schwergewichts, angeborene Grazie. Nur hübsch war das Mädchen nicht — es hatte rotes Haar und Sommersprossen, die Nase erinnerte an Kasperle im Puppentheater. Deshalb existiert« Malve Strom nicht für Wladimir. Er suchte wütend nur di« Hübschen. Aber sie tanzte gut — das war nicht zu leugnen.
Einmal sah sie ihn mit ihren merkwürdigen Augen an. Da trieb es ihn plötzlich auf. Er stolperte in den Slebenraum zum Bufett. Dort trank er drei Glas Portwein und einen Benediktiner und einen Kognac noch. Eigentlich wußte er nicht, was er trank.
Mit flammendem Kopf kehrte er in den Tanz- (aal zurück. Was war da los? Man lachte, man rief einander zu, die Herren standen sämtlich auf der linken Seite, die Damen sämtlich auf der rechten? Wladimir ging zu den Herren. Dann löste sich das Rätsel. Der hüpfende Maitre ries mit Hahnen- ftimme: „Bitte zu engagieren! Damenwahl!"
Das gab ein lustiges Laufen und Haschen. Im Nu waren die Herren engagiert. Und tatsächlich — es blieb nur ein Einziger „sitzen": Wladimir von Szygorski war das Mauerblümchen. Noch dazu ein recht sichtbares! Kaum bändigt« der angezogene Takt die Heiterkeit. Doch in Wladimir wurde der ganze Kampf seines Herrentrotzes und feiner gekränkten Eitelkeit aufgewühlt. Es sprühte ihm vor den Augen, der Alkohol löste ihm die Zunge, und er tat, was nur ein Szygorski tun konnte. Der Riese tappte bis in die Mitte des Saales, er reckte sich noch höher als sonst und rief: „Wer mich engagiert, den hei- rate ich!"
Man war erstarrt, empört, belustigt. Der Scherz hatte auch seine ernste Seite — das fühlten die heiratslustigen Herren. Dieser Tollpatsch war immerhin der reichste Erbherr im Lande — dafür konnte schon manche das Abenteuer wagen. Dafür ließ sich ein Elflein von Elefantensühen zertrampeln. So arg war <s ja nicht, aber die eifersüchtigen Kava- liere übertrieben gerne. Noch waren ein paar Mädchen übrig, seltsamerweise darunter die beste Tänzerin des Zirkels, aber auch sie war wohlhabend, man brauchte alfo nichts zu befürchten — und über- Haupt: Malve Strom — die heiratete man nichk.
Es vergingen zwei Minuten. Noch immer stand Wladimir Szygorski, wo er gestanden hatte Er blickte nicht aur die, die feinem Rus vielleicht zu folgen wagte. Komisch verzückt stand der Tollpatsch da und sah zur Decke des Saales empor.
Da plötzlich — er bemerkte sie erst, als sie vor ihm stand. Er Höri« eine feste, etwas dunkle Stimme: „Bitte?" Staunend sah er auf sie Herunter.
Malve Strom! Sie wollte mit ihm tanzen! Da gi.ig es mit ihm durch. ,Lch heirate dich!" rief er noch einmal begeistert. Sie nickte. Nun fiel es ihm noch ein, daß sie nicht (eines Geldes wegen getommen fein tonnte.
Da gab es fein Besinnen mehr. Ein Walzer. Wladimir war verwandelt. Es ging. Es ging sogar sehr gut. Er lernte Tanzen in dieser Minute. Staunende, neidische, lachende Blicke umgaben ihn.
Dann führte er feine Tänzerin zum Sofa. Mit großen Augen sah er sie an.
Ein bitteres Lächeln flog auf Malves Züge. — „Sie sind natürlich entsetzt", sagte sie, zu Boden blickend.
„Warum?"
„Sie finden mich noch häßlicher, als ich mich selber finde?"
„Nein. Ich finde dich sehr schön."
„3ft das möglich?"
„Jetzt weiß ich erst, wie schön du bist."
„Hast du dir deine Frau nicht anders vorgestellt?"
„Nur so wie dich — und das wußte ich nicht. Aber du? Ich bin der große Tollpatsch "
„Du bist ein Mensch, der leiden muß. Deshalb wählte ich dich."
Nach wenigen Tagen fuhr Wladimir von Sm- florfti mit feiner Braut in die Heimat. Entzückt sah Malve Skram in den hohen zottigen Wald. Der Schrei eines Hirsches tönte, unb der Mond hing gelb am seidenblauen Firmament. „Wir sind Menschen, die sich helfen" dachten beide.
Der Wagen hielt vor dem zierlichen Schloß der Szygorski. Wladimir (prang herunter, als ob er (ein graziöser Vater wäre Malve erhob sich, wie schön- heitssichere Frauen tun. Die Dienerschaft stand mit Blumen da.
Frankfurter Schauspielhaus.
..SalvermoserS (eltfame Seelenwanderung" heißt daS erste Theaterstück von Doland D e t (ch . einem jungen Autor, der bisher, wie er fctbft lagt, „nur neun Domäne und einige Dutzend Novellen" geschrieben hat. Dieser erste Derfuch, sich auf die Dühne zu wagen, zeigt, daß Detlch eS wenigsten- versteht, auf da- breitere Publikum durch da- zu wirken, waS er sich an Theaterwirksamkeit an anderen Lustspielen abgeguckt haben mag. Während bie beiden ersten Akte allzu flach und für ein allzu anspruchÄoles Publikum geschrieben waren, bildete eine De- richtsverhandlung im brüten Akt mit ihrem forschen Dialog und durch lehr gute Darstellung den Höhepunkt de- Stückes, der auch anspruchs- vollerest Zuschauern öfters ein Lachen entlocken konnte. Die Aufführung war flott. Besonderen Beifall konnte sich Toni Impekoven alS Leichenkutscher holen, aber auch Doberl Taub«
in der Titelrolle, Luise Glau, Ulrich Arie, Franz Schneider und Alexander Engel- füllten ihre Dollen zufriedenstellend aus.
Von der Deise zurück ...
Don Eharlie Roellinghoff.
.... dann müssen Sie dem Kinde eben die Schippe wegnchrnen, hebe Frau! Hält sie quer vor die Tür und kein Mensch kcrnn 'raus! Sowa-!!!"
.... da hab ich rundweg erklärt: .Ich denke nicht dran, 6 Mark 50 pro Dase und Tag zu zahlen: wie komme ich denn dazu? Mir fließt ja mein Geld auch nicht au- der Wasserleitung in die Hosentasche, ich bitte Sie — 6 Mark 50 für eine Mausefalle mit drei Mahlzeiten und Kaffee eftra!!!*“ ...
.Mutti, Mutti!! Warum find Lokomotiven auS Eisen? Mutti? Warum? AuS Eisen???"
.... und Onkel Karl immer neben mir her. Da. kurz und krumm: hinter der dritten Sandbank kriegt er keine Puste mehr, schluckt die halbe Ostsee weg und sackt ab!... WaS heißt hier .an den Haaren packen"? Der Mann hat 'nen Kopp wie 'ne Billardkugel und zahlt Ihnen 100 Emm, wenn Sie ein Haar bei ihm finden!... Da — ich getaucht..."
.... sage ich hochdeutsch zu der dummen Pute: .Wenn Sie jetzt Ihre 120 Kilo Fett nicht umgehend auS unserem Strandkorb weg- wälzen, gibt 6 ein Gewitter!!!..
.... und abend- — Lottchen. war - letzten SamStag oder halt ste da- Delbschorfchett an? — na, egal, auf jeden Fall: die Kurkapelle legt den Lohengrin hin und beim letzten Ton sagt er: .darf ich um die Hände einer Ihrer Fräulein Tochter ersuchen?^ Da, Lottchen war gerade in der Dähe...“
.Mutti, Mutti! Warum hat denn der Heizer 'nen Schnurrbart? Mutti? Der Heizer? ’nen Schnurrbart? Mutti? ??“...
.... Quatsch: .Abhaltung!' Wenn ich telegraphiere: Din um zehn Uftr da, dann kann er auch an der Dahn fein! Aber ich weiß schon! Wenn ich da- Frauenzimmer einmal erwische!!!"...
.... nein, wissen Sie, mit mir kann einer reden wie mit 'nem Wahnsinnigen, aber waS zuviel ist. ist zuviel — das geht einem über die Hutschnur. Wie komme ich denn dazu, in einem ganz kleinen Dest 6 TRart 50 für Pension zu zahlen!? Dee, sage ich, Abfahrt sage ich!..."
.... Mutti! Mutti!!! Warum ist hier 6nb- station? Warum? Mutti? Warum? ®nb- ftatwn ??.».'


