spat ansteigenden, und früh hinter Dergkämnnn herabsinkenden Sonne einen besonderen Rerz be- kommti tixiS schnell vergeht, empfängt doppelte Liebe.
Wenn einer Landschaft, dann sind der rheinischen die Städte und Menschen zugeordnet. Jede zweite Flußkrümme hat in dem Durchbruchsge- biet ihr Dorf, jeder große Abschnitt der einzelnen Gebiete ist durch eine Stadt betont. Hnb es handelt sich um Dörfer und Städte, deren Antlitz durch Denkmäler der Baukunst und durch moderne Bauten scharf profiliert ist. Aeben diesen unbeweglichen Dingen, die von der Arbeit des Menschen an dieser Landschaft zeugen, spielen die beweglichen keine geringe Bolle. Aus dem alten Leinpfad sind die Eisenbahnlinien nicht wegzudenken, die auch kein romantisches Gefühl mehr als Fremdkörper empfindet, aber sie sind jung im Bilde dieser Landschaft. Alt sind die Schiffe, auch sie haben sich verändert. Ihre Fahrt aber zu Berg und zu Tal. ein stetes Begegnen, Ausweichen und Grüßen ist zu einem Bestandteil dieser Landschaft geworden — wie denn ein Oesterreicher, der die Donau hinauf-
imb den Rhein hinabgefahren kam. wohl den Frieden der Wachau gegen den Lärm im Rhein- tal hätte auSspielen können, aber in Wirklichkeit glücklich war über soviel Leben der Schiffe und Menschen.
Diese etwa — die Idyllik der Masse! ihre Form durch ein, ja zwei Jahrtausende menschlicher Arbeit: der rhythmische Aufbau, die gedämpften Konturen: die Fülle der Siedlungen und die ewige Fahrt der Schiffe — diese etwa sind die Hauptzüge der rheinischen Landschaft — außer dem einen, der zu erläutern bleibt. Eine historische Landschaft tote die rheinische, ist nicht diesseitig nur, auch jenseitig ins Vergangene hinein. Sie hat zwei bestimmende Maße, das gegenwärtige und gewesene. Gins ist im andern verschlungen. Ebenso ist eine Landschaft mit soviel atmosphärischem Wechsel nicht nur diesseitig, sondern auch jenseitig von der Realität ins Irreale hinein. Die Rheinlandschaft ist beides: diesseitig und jenseitig, und das ist eben eine höhere, letzte Stufe, für die noch das Wort fehlt, solange Expression und Magie abgebrauchte Begriffe sind.
Jrühlingssahrt ins Unter-Jrankenland.
Das Dreieck Darmstadt-Heidelberg-Miltenberg.
Frankenland! Wer denkt beim Klang dieses Wortes nicht unwillkürlich an den Dichter-Wan- »derer Josef Victor von Scheffel, der das Land der Franken in unzähligen Liedern besungen hat, der es durchstreifte von Rord nach Süd, von Ost nach West, um immer wieder neue Eigenarten der Landschaft, der Städte und des Volkes zu entdecken! „Wir woll'n zur schönen Sommerzeit inS Land der Franken fahren!" heißt es in einem seiner schönsten Lieder. Doch es muß ja nicht der Sommer sein: auch im Frühling ist Franken ein schönes, lohnendes Reiseziel. Hm diese Zeit ist es namentlich der westliche Teil um den Odenwald, das untere Frankenland, das dem Wanderer wundervolle Landschaftsbilder und Städtebllder bietet. Die hessisch-badische .Bergstraße" lenkt das Interesse zwar am meisten auf sich aber sie ist nur eine, die westliche Seite t 5 verheißungsvollen Dreiecks Darmstadt—Hei- i. ^tberg—Miltenberg. Dies Dreieck umschließt den geschichtlich wie kulturell bedeutsamen Teil des großen Rhein—Main—Reckar-Kulturkreises, den .Wundergarten Gottes", wie der Maler T r ü b - ner ihn genannt hat. Heberall stößt man hier auf Zeugen früherer Zeiten, in denen dieses Gebiet in der deutschen Geschichte des Mittelalters eine gewichtige Rolle spielte.
Zugegeben, daß die Zahl der Touristen, die besonders vom Reckar, von Heidelberg her, diesen Teil Hnter-Frankens besuchen, von Jahr zu Jahr größer wird. Aber sie ist noch llein, viel zu klein angesichts der Genüsse, die den Besucher hier auf Schritt und Tritt erwarten. Den meisten ist Hnter-Franken noch ein ziemlich unbekannte- Land.
Nordwestliches, verkehrstechnisch günstig gelegenes Einfallstor inS Hnter-Fränkische ist Darmstadt. Schon hier, in der Hauptstadt Hessen- Darmstadts, bietet sich manches Sehenswerte. Wuseen und Bibliotheken bergen reiche Schätze. Dom 14. bis 15. Juni wird Darmstadt sein 600jähriges Bestehen feiern. Dom 1.—10. August werdär die Internationalen Meisterschaften der Studenten in dem schönen, neuen Hochschulstadion ausgetragen.
Von Darmstadt auS geht es durch den Odenwald nach Reinheim mit Ruinen aus dem jährigen Kriege, der auch in den blühenden Fluren. Wäldern und Städtchen dieser anmutigen Berglandschaft arg gewütet hat. Dann folgt Höchst, eine Stadt, deren Siedlung bis auf Römerzeiten zurückgeht, mit Hügelgräbern und Resten römischer Heizungsanlagen. In der Rähe erheben sich zwei prächtige Aussichtsberge, Otzberg und Breuberg. Weithin schweift der Blick von hier über die bewaldeten Kuppen des Oden- waldes. Durchs Tal der Mümling führt der Weg über das Stahlbad König mit einem malerisch gelegenen Schloß der Grafen von Erbach nach M i ch e l st a d t. dem .Michlinstat" EinhartS, des Geschichtsschreibers Karls des Großen, der hier ein Kloster gründete. Don der elfhundertjährigen Kirche, der sogenannten Ehchart-Basilika, sind nod) das Mittelschiff mit der Apsis. Teile des Querschiffs und die Krypta erhalten. Die alte Bibliothek in der spätgotischen Kirche enthält seltene Druckwerke der Frühzeit. Lustig wirkt das merkwürdige Rathaus, ein Fachwerkbau, der auf Stelzen zu stehen scheint, denn das Erdgeschoß ist offen. Man kann also unter dem Rathaus hindurchgehen. Merkwürdig auch vor dem Rathaus die Statue des zu einer Justitia umgemodelten Erzengels Michael.
Don diesem Hauptort des Odenwaldes wendet man sich gen Erbach mit dem Jagdschloß E u l b a ch, dessen Besitzer im Schloßpark inter
essante Reste zweier Römerkastelle wiederausgebaut hoben. Hinter Eulbach geht der bisher vorherrschende helle Buchen- und Mischwald in feierlichen, dunklen Tannenwald über. Dieser Gegensatz im Rebeneinander von Hell und Dunkel ist der große Reiz des Odenwaldes. Würziger Harzduft umweht die stillen Wanderwege durch das zerklüftete Gebirge, das sich zum Tal des Mudbach hinabsenkt. Wie ein Riesenspielzeug liegt ins Tal gebettet die Residenzstadt der Leininger Fürsten, A m o r b a ch. Die ehemalige Denediktinerabtei dient jetzt der fürstlichen Verwaltung als Bureauhaus. Sie besitzt einen schönen Dibliotheksaal, einen stimmungsvollen Kreuzgang und eine Kirche mit prächtiger Innenausstattung im Rokokostil. Die Günther- schen Deckengemälde haben in den fast zwei Jahrhunderten ihres Daseins an Farbenschönheit nichts verloren. Hnerschöpflich ist um Amorbach herum der Reichtum an idyllischen Plätzchen inmitten meilenweiter Wald- und Bergeinsamkeit. Hm wenigstens einiges davon kennenzulernen, muß man sich Zeit lassen. Da ist z. D. vom 305 Meter hohen St. Gottbardsbcrg die einzigartige Fernsicht in sieben verschiedene Täler hinein, da ist im Otterbachtal der St. Amorsbrunnen mit zierlicher Kapelle von 1521, und weiter das Schloß Waldleiningen mit seinem großen Wildpark. In anderthalbstündiger Wanderung ist von hier auch eine der schönsten und größten romanischen Ruinen des Odenwaldes zu erreichen, die um 1200 entstandene Wilde n b u r g.
Hnd nun bas Mudbachtal abwärts, hin zum Main nach Miltenberg! Behaglich zieht sich das altertümliche Städtchen mit seinen weißbraun leuchtenden Fachwerkhäusern, im Schutze der hoch darüber aufragenden Burg, am Hfer des Mains entlang. Jetzt im Frühling ist's noch recht ruhig in Miltenberg. Hngestört darf man die Schönheit dieses fränkischen Städtebilbes genießen, an den hübschen Zierbrunnen herumstehen und in Muhe das Hotel „Zum Riesen" betrachten, das älteste Gasthaus Deutschlands, das schon 1590 als „Fürstenherberge" genannt wird.
Wanderfahrten.
Dutenhofen — Skopoelberg — Honigmühle — Metzlar.
Wir fahren mit Sonntagskarte Wetzlar nach Dutenhofen. Hinter dem Bahnhof beginnt der schwarze Strich, der uns durch das hochgelegene Dorf und hierauf über freies Feld nach Münchholzhausen fübrt. Bald hinter dem Ort nimmt uns der Wald auf und in langsamem, mäßigem Anstieg gelangen wir auf den 400 Meter hohen Stoppelberg, von dessen neu errichtetem steinernen Turm wir eine herrliche Fernsicht genießen. Der Abstieg erfolgt nunmehr dem Lahnhöhenweg „L" nach, stets durch schöne Waldung zur reizend im Siebenmühlental gelegenen Honigmühle mit guter Bewirtung. Zum Rückmarsch folgen wir roten Strichen, die uns durch Rauborn zu unserem Endziel Wetzlar bringen. Dauer der Wanderung etwa vier Stunden.
Gedern — BUffein — hoherodrkopf — Scholten.
Wir fahren mit Sonntagskarte (Gedern. Schotten zurück) nach dem schön gelegenen Gedern. Hier folgen wir grünen Kreuzen, die uns zunächst durch freies Feld bis zur Schottener Landstraße bringen. Rach Heberschreiten der Straße gelangen wir durch ein Wielentälchen und später ansteigend durch Wald auf die Höhe mit reizvollen Blicken in das Riddertal sowie Fernsicht
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 11. Mai.
7 biS 8.15 Hhr: Von Hamburg: Hafenkonzert. 8.15 bis 9.15: Katholische Morgenfeier. 10.30: Schachuntcrricht. 11: Erziehung und Bildung: 1. „Die Zeitung im Hnterricht", Vortrag von Lehrer Eugen Köhler. 11.30: Erziehung und Bildung: 2. „Kinder auf Zeit", Vortrag von Frau Professor Herta Maria Funck, Düsseldorf-Gerresheim. 12: Von Saarbrücken: Konzert des Saar- Sängerbundes. 13.10: Muttertag. 14.: Stunde der Jugend. 15: Stunde des Landes. 16.15 bis 18: Von Stuttgart: Rachmittagskonzert, des Rundfunkorchesters. 18: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung: „Ländliche Kultur an der Saar", Vortrag von H. Keuth, Direktor des Saarmuseums in Saarbrücken. 19: Sportnachrichten. 19.30: Violoncello-Konzert. 20.30: Hnter» Haltungskonzert des Rundfunkorchesters. 22.50: Tanzmusik.
Montag, 12. Mai.
8 bis 9 Hhr: Von Bad Homburg: Konzert der Kurkapelle Bad Homburg. 12.30: Schallplattenkonzert: Kammermusik. 16 bis 17.45: Aus dem Kurhaus Dad-Rauheim: Konzert des Kurorchesters Bad-Rauheim. 18.05: „Der geistige Standort der neuen Volksbildung", Vortrag von Dr. Ernst Michel. 18.35: Rikolaus Schwarzkopf erzählt, wie sein „Barbar" entstand und liest einige Kapitel aus diesem Werk. 19.05: Englischer Sprachunterricht. 19.30: Zum 700. Todestag Walthers von der Vogelweide. Dorgetragen von Dr. Franz Wallner. 20: Der Obersteiger. Operette in drei Akten von M. West und L. Held. Musik von Earl Zeller. 22.20: Don Kassel: Quousque tandem. Ein heiterer Funk aus dem alten Rom von Otto Diolan.
Dienstag, 13. Mai.
8 bis 9 Hhr: Von Bad Kreuznach: Konzert der Kurkapelle. 13.30 bis 14.30: Schallplattenkonzert: Aus Opern (Festspielbesehung). 16: Hausfrauen-Rachmittag. 16.50: Vortragszyklus des Frauenverbandes Hessen-Rassau undWaldeck: „Interessantes und Wissenswertes vom Geflügel- hof", Vortrag von Geflügelzuchtlehrerin Heusler von der Wirtschaftlichen Frauenschule Bad Weilbach. 17.20 bis 17.45: Von Stuttgart: Rach- mittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.05: „Vom Bergwandern und Bergsteigen", Vortrag für Alpenfreunde von Dr. Walter Bing. 18.35: Von Stuttgart: „Amerika und der Einwanderer", Vortrag von Karl T. Marx, Reuyork. 19.05: Von Stuttgart: „Der Rhythmus im theatralischen Kunstwerk", Vortrag von Hans Brandenburg. 19.30: Von Stuttgart: Dänische Stunde. Don Peer Lhvt. 20: Don Basel: Don Giovanni. Oper in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart. Text von Lorenzo da Ponte. 22.30: Don Stuttgart: Lieder mit Gitarre.
Mittwoch. 14. Mai.
8 bis 9 Hhr: Don Bad Homburg: Konzert der Kurkapelle Bad Homburg. 9.30 bis 10: Schulfunk. Gegenwartsstunde: „Kaisersaal, Dom und Römer", vorgetragen von Rektor F. Hurten und Rektor K. Wehrhan. 12.30: Schallplattenkonzert: Alte und Tonfilm-Schlager. 15 bis 15.50: Don
Stuttgart: Stunde der Jugend: Don der edlen Musika. 16 bis 17.45: Hnterhaltungskonzert des Rundfunkorchesters. 18.05: Don Kassel: „Don Theben bis Tell El Amarne" (Echnaton und Rofretete). Eine kulturgeschichtliche Betrachtung von Emil Herdtmenger, Wien. 18.35: Don Stuttgart: „Aus der Geschichte des Kakao»". Dortrag von Dr. I. Dergner. 19.05: Von Stuttgart: .,Anlage und Hmwelt beim Verbrecher". Vortrag von Dr. Walter Luz. 19.30: Alte Diolenmusik aus vier Jahrhunderten. 20.30: KonkurS" fache Wurmbach. Ein Hörspiel von Auditor. 22: Von Stuttgart: Populäres Orchesterkonzert des Philharmonischen Orchesters Stuttgart.
Donnerstag, 15. Mai. ~ ****
8 bis 9 Hhr: Von Bad Homburg: Konzert der Kurkapelle Bad Homburg. 13.30 bis 14.30: Schallplattenkonzert: Aus Offenbachschen Werken. 15 bis 15.50: Von Ludwigsburg: Stunde der Jugend: Besuch bei einer Kinderfreundin. 16 bis 17.45: Von Stuttgart: Hnterhaltungskonzert de» Rundfunkorchesters. 18.05: Zeitfragen. 18.35: Stunde der Arbeit: „Gandhi und die indische Freiheitsbewegung". Vortrag von H. Furtwängler. 19.05: Französischer Sprachunterricht. 19.30; Don Stuttgart: Lothringer Volksliederabend. 20.15: Aus der Berliner Philharmonie: Orchester-- konzert anläßlich des fünfjährigen Bestehens der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft m. b. H. 22: Don Stuttgart: Indianischer Abend.
Freitag, 16. Mai.
8 bis 9 Hhr: Don Bad Homburg: Konzert des Kurorchesters Bad Homburg. 12.30: Schallplattenkonzert: Aus Mozartschen Opern. 16 bis 17.45: Rach Stuttgart: Französisch-spanisches Hn- terhaltungskmrzert des Rundfunkorchesters. 18.05: Buch und Film. 18.35: Don Mannheim: Aerzte- vortrag: „Der Dölkerbund im Dienste der Hygiene". 19.05: Von Stuttgart: „Das Rebeneinander zweier Kulturen im Elsaß vor der französischen Revolution", Dortrag von Karl Walter. 19.30: Don Stuttgart: Hnterhaltungskonzert des Rundfunkorchesters. 20: Aus dem Festsaal der Liederhalle Stuttgart: Lieder- und Arien-AbenV Heinrich Schlusnus von der Staatsoper Berlin. 22.20: Von Stuttgart. Schallplatten-Kabarett« 23.30: Von Mannheim: Eine Stunde Plessow- Schlager.
Samstag, 17. Mai.
8 bis 9 Hhr: Von Bad Homburg: Konzert des Kurorchesters Bad Homburg. 9.30 biS 10: Schulfunk: Englisch. 12.50 bis 13.50: Schallplattenkonzert: Italienisch — Volkstümlich. 14; Stunde der Jugend. 15 bis 17.45: Von Stuttgart: Rachmittagskonzert des Rundfunkorchester-. 18.05: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung: „Shakespeare veraltet?", Vortrag von Dr. L. Löwenthal. 18.35: Stunde der Arbeit: „DaS moderne deutsche Handwerk', Vortrag von Syndikus Dr. Spitz von der Handwerkskammer Wiesbaden. 19.05: Spanischer Sprachunterricht. 19.30 bis 21: Konzert des Rundfunkorchesters. 21: Zeitberichte. 22: Schauspieler-Anekdoten. 23: Heitere Stunde. 24 bis 0.30: Tanzmusik.
nach dem Taunus. Ein Feldweg führt uns in einer Stunde (von Gedern gerechnet) nach Burkhards, einem echten Vogelsbergd.orf. Bei der Kirche steigen wir, einem Fußweg folgend, wieder hoch und gelangen, abwechselnd durch Feld und Wald zum Bilstein, einer mächtigen Basaltkuppe mit weiter Fernsicht. Heber blumige Wiesen, später durch Wald, am Wasserbehälter vorbei, führt unser Zeichen zum Hoherodskopf, wo wir im Klubhaus des D. H. C. gute Hnter» fünft finden. Zum Abstieg wählen wir grüne Ringe über Breungeshain und Michelbach nach unserem Endziel Schotten. Wanderzeit knapp fünf Stunden.
Reisewinke.
Bad Selters.
Das aufstrebende Bad (Leber- und Gallen- leiden, Rheumatismus, Gicht und Ischias) hatte im vergangenen Jahr eine wesentliche Erhöhung der Frequenz zu verzeichnen. Auch in der kommenden Saison werden wieder, wie in den Vorjahren, die allgemein beliebten Mittelstandskuren zu den bekannt mäßigen Preisen geboten. Außer der Erweiterung der Kuranlage um etwa 8 Morgen wurde ein Licht-, Luft- und Sonnenbad mit Badegelegenheit in fließendem Wasser errichtet. Kenner von Bad Selters schätzen einen Aufenthalt dort ganz besonders im Frühjahr und Vorsommer, wegen der in nächster Rähe des Bades befindlichen, ausgedehnten Wälder mit ihren großen Dirken- und Lärchenbeständen, die in dieser Jahreszeit eine besondere Pracht entfalten.
Gesellschaftsreisen nach Italien.
Im Zusammenhang mit beschleunigt durchgeführten Sonderzügen, Abfahrt am 29. Mai. und Rückkehr am 13. Juni, gelangen drei Reisen nach Italien zur Durchführung, zu den oberitalienischen und schweizerischen Seen mit Besuch der bedeutendsten Städte, nach Venedig, Rom, Reapel und Florenz und nach Italien mit Sizilien. (Räheres in der heutigen Anzeige.)
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