Ausgabe 
10.4.1930
 
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22 Fortsetzung.

getragen hat. wirb Sie die gefieberte Schlanm zurücksenden, ohne bah Ihnen itgenoein Cctö geschieht." ,

Er wartete aus ihre Antwort. Wieder versuchte sie zu sprechen, und jetzt gelang es ihr.

.Ich werde nicht« sagen... wirklich, ich der» spreche es feierlich", sagte sie atemlos.

Es war jetzt nicht der Augenblick, sich zu be­klagen und Borwürse zu machen.

Versprechen Sie also, daß Sie niemand von dieser Rächt etwas erzählen werden?"

Vein... ich... ich verspreche eSl"

Der Mann verlieh die Zelle sofort, schloh die Tür hinter sich und blieb kurze Zeit fort. Ak­er zurückkehrte, trug er ein Tablett mit einer dampfenden Tasse Bouillon, einem kleinen Bröt­chen und einer Flasche Wein. Sie schüttelte den Kops, als sie die Erfrischungen sah.

aicin, ich danke Ihnen, ich möchte nur etwa» Wasser haben."

Es wäre aber besser, wenn Sie die Bouillon nehmen würden." Er ging hinaus, lieh die Tür offen, und kam bald darauf mit einem Glas Wasser zurück, das er ihr höflich reicht«. Sie leerte es gierig in einem Zuge.

Als er ihr noch einmal zuredete, nippte sie doch an der Brühe und fand sie sehr erfrischend. Nachdem sie halb ausgetrunken hatte, schob sie die Tasse beiseite.

.Sind Sie fertig?" fragte er.

3a, antwortete sie. Aber ihre Stimme klang ihr selbst vollständig fremd.

Sie folgte ihm durch den langen Gang. Lee Wogen wartete vor der Tür. Zu ihrer gropten Beruhigung machte der Mann keinen Versuch, sie zu begleiten, sondern warnte sie nur noch einmal.

Wenn Sie klug sind, dann verhalten Sie sich ruhig und probieren es nicht, die Aufmerksam­keit der Leute auf sich zu lenken. Die Poliz^ würde Ihre Geschichte und Ihren Bericht doch nicht glauben."

Daphne fuhr nicht denselben Weg zurück, 6en sie gekommen war. Der Chauffeur fuhr ander«, und sie kamen auf einer Strahe nach London zurück, die sie nicht kannte. Vach und nach tauchten die bekannten Gebäude der Stadt aus. und sie wurde von Herzen froh. Die Turmuhr schlug zwei, als der Wagen vor der Tur ihre« Hauses hielt. Ringsum war alles in tiefem Schlaf. Sie stieg schnell aus, schlug die Tur hinter sich zu, und das Auto setzte sich sofort wieder in Bewegung.

(Fortsetzung folgt.)

der Wagen langsamer fuhr .... ~

bog. Er folgte einem ebenen, aber engen Weg. der in vielen Biegungen verlief. Sie glaubte, dah dieser sie endlich zu einer Hauptstrahe brin-

irgenbelnem unerklärlichen Grund kreisten ihre richelosen Gedanken immer um Peter Dewin, als ob er ihre einzige Zuflucht sei. Sie wußte aller­dings nicht, was er zu ihrer Hilfe tun konnte, und aus welchem Grund sie ihm vertraute. Was würde mit ihr geschehen? Was beabsichtigte man mit dieser. Freiheitsberaubung?

Während der ganzen Fahrt hatte sie das ent­setzliche Gefühl, dah Leicester Crewe für diese Tat verantwortlich war. Sie wagte aber nicht, diese Möglichkeit zu Ende zu denken. War das die Erklärung? Hatte man sie gebeten, zum Theater zu kommen, um ihm die Gelegenheit zu verschaffen, die er sich wünschte?

Aber er war nicht der Mann, der solche Ge­fahren auf sich nahm. Sie kannte ja seinen Cha­rakter gut genug. Er war fähig, Schurkereien zu verüben, aber es waren, nur gewöhnliche und kleinliche Schurkereien diese Entführung da« gegen schien grohzügig geplant zu fein!

Sie sah auf ihre Uhr: es war viertel eins. Dann hörte sie, dah der Schlüssel umgedreht wurde und die Tür sich langsam öffnete. In dem Korridor stand eine Gestalt, über die sie heftig erschrak. Von Kopf bis zu Fuh trug der Mann ein enganliegendes, dunkles Gewand. ®r hatte einen schwarzen Sock über den Kopf ge­zogen: in Augenhöhe war ein Stuck schwarzen Tülls eingesetzt, so dah der Unbekannte alles sehen konnte, ohne selbst gesehen zu werden.

Der Unheimliche stand sekundenlang drohend an der Tür und starrte sie an, dann ging er plötzlich zurück. Die Tür schloß sich, und der Schlüssel wurde wieder umgedreht. Dann war es still. Zehn Minuten vergingen dann tat sich die Tür von neuem auf. Daphne faßte Mut, der schrecklichen Gestalt entgegenzutreten aber diesmal stand ein anderer, größerer und stär­kerer Mann vor ihr. An dem bunten Taschentuch, das sein Gesicht halb verbarg, erkannte sie ihren Entführer.

Wissen Sie, weshalb Sie hierhergebracht wur­den, mein Fräulein?" Seine Stimme wurde durch da« Tuch zu einem Murmeln gedämpft.

Sie wollte sprechen, brachte aber keinen Ton hervor, und konnte nur den Kopf schütteln.

Weil Sie mit Leuten verkehren, die der gefie­derten Schlange feindlich sind."

Der Mann sprach langsam, als ob er eine auswendig gelernte Botschaft hersagte.

Wenn wir wollten, konnten wir Sie hier für Jahre gefangenhalten, und niemand würde etwas davon erfahren. Aber wenn Sie das feierliche Versprechen geben, niemals einer leben­den Seele zu verraten, was sich heute abend zu»

gen würde, aber sie fuhren immer weiter und weiter, und als sie schließlich in« Freie kamen, befanden sie sich an der Grenze eines kleinen Dorfes. Durch das offene Fenster sah sie hohe Stahlmasten, die sich zum Himmel emporreckten ... e« mußte eine drahtlose Station sein.

Vachdem sie ungefähr noch eine Viertelmeile gefahren waren, befanden sie sich auf einem Feldweg. Es war jetzt so dunkel, daß sie nichts mehr unterscheiden konnte. Plötzlich der Wagen an, der Mann öffnete die Tur, trat hinaus und half ihr beim Aussteigen.

Eie sah ein Eisenbetongebäude, das den Ein­druck eines Landhauses machte. Gleich daraus wurde die Tür von einer Frau geöffnet die Daphne am Arm nahm, und einen kurzen Gang entlangführte, der bald in rechtem Winkel abbog.

Gehen Sie hier hinein und verhalten Sie sich ruhig", sagte die Frau. Sie hatte eine barte, raube Stimme, und wenn sie sprach, duftete es nach Alkohol.

Daphne blieb im Dunkeln. Eine Tür schlug zu, und kurz darauf wurde der Raum, in dem sie sich befand durch ein in die Eisenbetondecke einge­lassenes Licht erhellt. Offensichtlich war der elek­trische Schalter draußen auf dem Gang.

Es war eine kleine Kammer, deren Wände, Decken und Fußboden aus Eisenbeton bestanden. Sie mochte etwas größer sein als das kleine Schlafzimmer in ihrer Wohnung. Sie sah eine eiserne Bettstelle, das Bettzeug war zurecht- aemacht. Außerdem standen nur noch em Stuhl und ein Tisch in dem Raum. Auf einem Wand­brett lagen eine Bürste, ein Kamm und em Vuch. Eine Strohmatte war unter dem Tisch aus- gebreitet. Eine türlose Oessnung führte in eine Badekabine, die klein, aber vollständig einge­richtet war. u

Ganz verwirrt ging sie in ihrOBofji^immer zurück und griff mechanisch nach dem Buch aus dem Wandbrett. Eine Bibel! Alle Dinge, die sie sah, waren vollständig neu und unbenutzt. Sie staunte. Das ganze Gebäude konnte noch nicht lange errichtet fein es roch noch überall nach Zement und frischem Puh. Sie druckte die Klinke herunter, aber die Tür war verschlossen. Ein quadratisches Deobachtungsfenster war dann eingelassen. w

Daphne Olroyd setzte sich auf das Veit. 6te zitterte an allen Gliedern, und es war nicht die Kälte, die ihre Zähne zusammenschlagen ließ, denn es war angenehm warm in dem Raum. I Der Schrecken über diesen plötzlichen ileberfall hatte sie vollständig aus der Fassung gebracht und es erfaßte sie eine qualvolle Angst. Aber aus

Lange Zeit sah Daphne Olrohd starr vor Schrecken und war unfähig sich zu bewegen oder zu sprechen. Sie biß sich auf die Lipsxn, und das Khmerzgesühl verhinderte, daß sie ohn- mächtig wurde. Der Wagen fuhr schnell durch die Straßen von Westend. In den gen mischten sich große Schneeflocken, die die Außenseite der Inster bald mit einem dichten Schwer zogen, so dah es schwer wurde, den Weg -u erkennen, den sie nahmen. Qlber sie wustte daß die Strahe entlang dem Themseuser lief, stekonnte es an dem Widerschein der Laternen im Wasser erkennen, denn die Flut stand hoch. 3ept sah sie die Lichter eines Schleppdampfers, Der langsam den Strom hinunterfuhr, sie hörte den tiefen Ton der Sirene, mit der er em Polizei- boot in seiner Fahrtrichtung warnte.

Sie verliehen den Strom in Dlackfriars und der Wagen eilte durch die belebte City. Einen Augenblick lang tauchten die llmn6hmen bed Tower auf, dann bog das Auto in ©eiten- strahen ein. Plötzlich erhellten die großen Bogen- lampen einer breiten Verkehrsader auch das Innere des Autos em wenig. Gleich Darauf kamen sie an einem großen Gebäude vordtt sie erkannte das Zentralhospital von London.

Warum tun Sie das?" begann sie zu sprechen, Obgleich sie sich bemühte, ruhig zu erscheinen, zitterte ihre Stimme doch.

..Stellen Sie jetzt keine Fragen Sie werden bald alles ersahren."

Hierauf verhielt sie sich ruhig. Die geschloßene Bebauung hörte jetzt auf, und sie erreichten eine Gegend, in der freie Felder mit Sabrden wechselten. Einmal merkte sie an dem häßlichen Geruch, dah sie eine Seifenfabrik passierten. Dann kamen sie in offenes Gelände. Der Weg wurde schmaler, und sie fuhren zwischen zwei hohen Baumrechen hin. Dann beschienen die dunkelbrennenden Lampen des Wagens Gebüsch und Unterholz, das an den Weg grenzte.

E« kam ihr zum Bewußtsein, daß das die Gegend von Epping Forest sein muhte.

Kaum hatte sie diese Entdeckung gemacht, als der Waaen langsamer fuhr und nach rechts ab-

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