Ausgabe 
10.4.1930
 
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Eeebienste ge« Vernehmung Pren,« den öaii'enlieferunge- T französisch abgesahl will angeblich über« !nnrngsha^ei^ei ergesellschaft in bet ings nicht wesentlich, it der Königin m ,ine LiebeSszene, _unb resen sogleich spuren meint. Äev.ch>Oen angedeutct) verM' die nachdrückliche AI nnntt«

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gekannt haben. Seine Aufgabe fei vieLadung mit deutsche rFlagge '.»Jen, daß ein ungehinderter Transport ge« ( war Dafür wurden ihm 1,5 Millionen Dol- i «laesichert. von denen er 500 000 nach (Eintreffen ' «rfun Ladung erhalten sollte. Kapitän Zis) P - .«et bekundet, er habe zwar gewußt, daß er einen niattentransport führe, will stch jedoch n ich t s n7ati dabei gedacht Haden. Die Bedenken Mannschaft, die sie in Gdingen zum Ausdruck kraMe wurden durch Geldoersprechungen zerstreut, ins einzelne gehende Fragen des Vorsitzenden iorach der Angeklagte Prenzlau unversehens von «lanquilla als Bestimmungsort des Schiffes, obwohl er vorher stets behauptet hatte, weder er nodj der Kapitän hätten diesen gekannt. Er gab Jnn auch zu, der Kapitän habe von den reoolu» -ionären Umtrieben gewußt und behauptete, ;uch die Mannschaft sei im Bilde gewesen. it bestritt jedoch, irgendwie List oder Gewalt ange- Benbet zu haben, um die Mannschaft zu einer Re- oollüionstruppe für del Gado zu machen.

ter Nogens-Zarubowsli.Prozcß.

Neustrelitz, 9. April. (WTD.) Am Mitt- wochmorgeii begannen die P l äd oy er« bei Jer teid iger im Nogen--3akubowski-Prozeh mit den Ausführungen deS Nebenkläger- Rechts- anvalt Dr. Branbt, der in seiner Rede u. a. zarlegte, schon diese- Gericht müsse zu der Frage Stellung nehmen, ob Jakubowski schul­dig war oder nicht. SS bedürfe sorgsamer Prüfung, ob die jetzigen Angeklagten Glauben Serbien en, soweit sie Jakubowski belasten. ES genüge nicht, festzustellen, daß Jakubowski in raenbctncr Form beteiligt war, sondern es müsse eine konkrete Feststellung getroffen wer­den in welcher Form dies geschah. Wohl nie- mand dürste sich entschließen, allein auf Grund her Angaben der drei jetzigen Angeklagten 3alu- dowski wegen Mordes zum Tode zu verurtellen. Schwer belastet als Anstifter erscheine dagegen Paul Kreuhselbt. Am Schluß seiner Aus- lühnmgen richtete der Rechtsanwalt einen Avpell an die Richter, Jakubowski wegen erwiesener Unschuld freizusprechen.

Aus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 10. April 1930.

Kamps mit dem Frühling.

Olein, dieser Kitsch in der Raturi Da bin ich nun um 5 Ufer morgens aufgestanden, um jemand zur Dahn zu bringen, und gehe jetzt auf dem ukückwcg durch die Anlagen der Stadt. Ohne Ab­sicht eigentlich Der Weg ist näher. Aus dem grü­nen Rasen, der noch ein bißchen glatzhaarig auS- s'.ebt, gibt eS blaue, weihe und gelbe Kroküsse. <Mnzig, schmal, in Büscheln. Die Bögel fingen sehr fwißig: es ist Frühling. Wie ihn die Dich­ter immer besungen haben. Heute dichtet kein Mensch mehr. Dichten heißt Zeit haben. Man .schreibt" daher höchstens. Auch die Dichter haben feine Feit. Sie müssen reisen, Artikel schreiben oder Vorträgen. Außerdem: was ist das schon: Frühling! Der Olatur selbst ist er vollkommen gleichgültig. Ihretwegen könnte es zu gleicher 3cil regnen, frieren und sacksiedeheih sein, könn­ten Birnen auf Grashalmen wachsen und Blumen auf Bäumen. Sie hält nur der Bequemlichkeit halber eine gewisse Ordnung ein. 3d> bin aber auch ein Stück Olatur. Warum also sollte mich her Frühling mehr angehen! Gin Blicks in die Leitung ist mir lieber. Da blühen die Frühlings- onnoncen auf, und die Leser gucken mit Recht verzückt hin, denn es gibt sehr viel Neues ju laufen. Die Olatur dagegen behält alles für sich. Eie annonciert Frühlingsgefühle, aber man kann die Erfüllung nicht mit laufen. Die Sonne strahlt plump vertraulich, es sei Seit, nach dem Süden zu reifen. Aber statt bezahlte Fahrkarten ins Gras zu scheinen, polkt sie gelbe Kroküsse aus der Erde und wenn man sie abpflücken will, kommt ein Gärtner und schlägt unS über die Finger.

3mmerhin. da steht eine Bank in her Sonne, unb ich werde mich ein bißchen Hinsehen. Richt etwa um deS Frühlings willen. 3ch sehe über ben Rasen und die Blumen hinweg zu einem Hohen Eisengitterzaun. Hinter ihm stehen Bäume, bann kommen Gärten und dann Häuser. Aus den Fenstern gucken Betten unb sonnen sich. Der Himmel ist ganz zartblau. Auf der Straße üappern ein paar Pferdehufe. Ein warmer Hauch ist in der Lust. Olein, nein! Richt an Matthias Claudius denken! Dazu ist hier keine Zeit. Es gehört sich auch nicht, was er in seinem schönen Gedicht sagt:3ch möcht' mich auf der Erde walzen und vor Freude schrei'n." Das geht nicht. Es kommen auch zu viele Menschen vorbei. Ihre Schritte künden sich von' weither an. Sie Hingen auf dem feftgetretenen Sand wie Kasta­gnetten, die langsam geschlagen werden. Sie gucken alle nach der Dank, auf der ich sitze. Sie machen sich also auch nichts aus dem Früh-

fing. Sie find mir neidisch, daß ich da hocke und die Beine übereinandergeschlagen habe, wäh­rend sie zur Arbeit gehen müssen. Sie haben keine Ahnung, die Armen, welche Mühe ich damit habe, den Frühling in seine Schranken zurückzu- weisen, damit er mich nicht überfällt.

Wit einem Wale indeS ganz unerklärlich, wie es gekommen ist weiß ich, daß ich mir heute ntxfc einen Frühjahrsanzug bestellen, ein Paar gelbe Halbschuhe, sowie einen blauen Schlips mit goldenen Punkten kaufen werde. Lind fo wälze ich mich, vor Freude schreiend, ins Bureau! Mastrng.

Gießener Wochcnmarktprrise.

ES kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 140-170, Matte 30-35 Pf. daS Psd.; Eier 10 Pf. daS Stück: Käse 10 Stück 60-140 Pfennig: Wirsing 2030, Weißkraut 810, Rot­kraut 1520, Gelbe Rüben 10-12, Rote Rü­ben 1012, Spinat 1520, Llnter-Kohlrabi 8 bis 10, Grünkohl 1520, Rosenkohl 2025, Feld­salat 100120, Tomaten 7080, Zwiebeln 8 bis 12, Meerrettich 5070, Schwarzwurzeln 40 biS 60, Kartoffeln 4,55, Aepfel 1015, Dörrobst 30 35, Honig 4050, Nüsse 5070, 3unge Hähne 120130, Suppenhühner 100120 Pf. daS Pfund: Tauben 7080, Blumenkohl 50100, Sa­lat 2030, Endivien 2040, Lauch 510, Ret­tich 1020, Sellerie 1040, Salatgurken 75 bis 80 Pf. das Stück: Radieschen 1520 Pf. das Bund: Kartoffeln 3.804.00 Mk. per Zentner.

Bornotizen.

Tageskalender für Donnerstag. Städtisches Elektrizit^tswerk-Städtisches Gaswerk: Vortrag überZeitgemäßes Backen" unb Unterbai- tungsabenb, 20 Uhr, im CafS Leib. Lichtspielbaus. Babnbofftrahe: TonfilmDich bad ich geliebt".

Stabttheater Gießen. Man schreibt unS: Morgen, Freitag, 11. April, zum letzten Male:Die heilige Flamme" (®aftft>iel Auguste Prafch-Grevenberg). Sonntag, 13. April:Der Tor und der Tod" (Hofmannsthcll-Gedenkseier), Spielleitung unb Gedenkworte: Dr. Karl Ritter. Abenbs (zum 12.Male):Die andere Seite". Der 13. April ist hessischer Buß- unb Bettag, deshalb sind beide Vorstellungen ernsten 3nhalts. Am Montag, 14. April, einmaliges Gastspiel Max Adalbert inDas Parfüm meiner Frau". Diese Vorstellung findet irn Dienstag-Abonne­ment statt.

Evangelisch-kirchliche Persona­lien. Durch die Kirchenregierung wurde dem Pfarrer Karl 3rle zu Mörfelden die zweite evangelische Pfarrstelle an der Petrusgemeinde zu Darmstadt-Dessungen, Dekanat Darmstadt: dem Pfarrer Ludwig Klingelhöffer zu Reichels­heim i. O. die evangelische Pfarrstelle zu Hering, Dekanat Groh-älmstabt; dem Pfarrverwalter Fritz C r e t e r zu Offenbach a. W. die evangelische Pfarrstelle zu Dreieichenhain, Dekanat Offenbach, unb dem Pfarrassist enten Hans Seriba zu Mümling-Crumbach die zweite evangelische Pfarr­stelle zu Babenhausen, Dekanat Groh-älmstadt, übertragen. Pfarrer Fritz Schuster zu Nier­stein wurde von der älebernahme der evangeli­schen Pfarrstelle zu Beienheim, Dekanat Fried­berg, entbunden.

** Reichsbahnpersonalien. Ernannt: Stationsaspirant Heinrich Henneberg in Burg­und Niedcr-Gemünden zum Reichsbabnassistenten, Hilfsreseroelokomotivführer Wilbelm Lotz unb Aug. Lenz in Gießen zum Reservelokomotivfübrer. In den Ruhestand versetzt: Leitungsmeister Louis Heun und Oberzugschaffner Ludwig Weiß II. in Gießen.

"Das Backverbot amÄarfreitag. Der hessische Minister für Arbeit und Wirtschaft bat an- geordnet, daß zur Heiligbaltung des Karfreitags Kuchen erst von 6 Ubr abends ab gebacken werden bürftn.

' Gewerbe- und Maschinenbau­schule Gießen. Das Winterhalbjahr mit einer Gesamtschülerzahl von 430 schloß am 3. April mit den Abgangsprüfungen in ben Abteilungen Maschinenbauschule. Abteilung für Baugewerbe, Dchreinerfachschule, Malerfachschule unb Schuh­macherfachschule. An ben Abgangsprüfungen nah­men insgesamt 88 Kandidaten teil. Das neue Semester beginnt am 1. Mai. Es empfiehlt sich, Anmeldungen möglichst frühzeitig einzureichen.

" Tagung des Hessischen Gustav- Adolf-Vereins in Oberhessen. Der Hessi­sche Hauptoerein der Gustao-Adolf-Stiftung, der nun schon fast hundert Lahre lang sein segens­volles Werk der Betreuung neuentstehender evange- licher Gemeinden im In- und Ausland betreibt, beabsichtigt, seine diesjährige Hauptversammlung vom 6. bis 8. Juli in Lauterbach abzuhalten.

** Bekämpfung der Sch n a k e n plag e. Das Hessische Polizeiamt teilt mit: Die Grundstücks- eigentümer werden nochmals auf die Bekannt­machung des Kreisamts Gießen im Amtsverkündi- gungsblatt Nr. 22 vom 25. März 1930 hingewiesen, wonach jeder Grundstückseigentümer verpflichtet ist,

Im April eines feben Jahres die auf seinem Grund­stück befindlichen, den Schnaken zur Brut dienenden Gewässer (Wasiertümpek), Regenfäsier, Bassins, Wasierlachen, Jauchegruben, Abortgruben usw. mit einem zur Vertilgung der Brut geeigneten Mittel (Saprol, Petroleum usw.) flu_ Übergießen. Nicht- befolgung hat Bestrafung gemäß § 3 der. Polizei- Verordnung, betr. die Bekämpfung der Schnaken­plage, vom 28. November 1911 zur Folge.

* Don einem Motorradler ange­fahren. Heute vormittag gegen 9 Uhr er­eignete sich in der Neuen Baue ein schweres Unglücksfall. Die etwa 70 3ahre alte Frau Dörr, Schottstraße wohnhaft, wurde beim äleberqueren des Fahrbammes von einem Mo­torradfahrer. den aber anscheinend kein Ver­schulden trifft, angefahren. 3nfolge des Zusam­menpralles kam die alte Frau zu Fall und erlitt eine schwere Kopfverletzung mit Gehirnerschütte­rung. so daß sie das Bewußtsein verlor. Die sofort herbeigeeilte Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz verbrachte die Bedauerns--

Roggenbrot sättigt bester als Weizenbrot!

werte nach erster ärztlicher Hilfeleistung nach ihrer Wohnung. Der Motorradler stammt aus einem ®otfe der Nachbarschaft.

** Vogelschutz und Kirchtürme. Vom Tierschuhverein für Hessen in Darmstadt wirb geschrieben: Es mehren sich bie Klagen, baß auf Kirchtürmen bie Schleiereulen immer mehr ver- schwinben, well die Schall- und andere Flug­löcher verschlossen werden, oder well bei neuen Kirchen bauten die Türme so ausgeführt werden, daß die Ansiedlung von Schleiereulen, Turm- fallen, Mauerseglern unb Dohlen ausgeschlossen ist. Die« hat zur Folge, baß namentlich bie nützlichste Eulenart, die Schleiereule, in ihrem Bestand ständig zurückgeht. Die Abnahme dieser schönsten deutschen Eulen ist aber nicht nur vom Standpunkt des Naturschutzes, sondern auch von dem der Landwirtschaft zu bedauern. Dabei kommt es sogar auch noch vor, baß die Schleiereule ge­tötet, statt gehegt wird. Die Schleiereule ist ein glänzender Mäusevertilger, der täglich 10 bis 15 Mäusen den Garaus macht. Es sollte min­destens ein Flugloch auf den Kirchtürmen offen- gelassen werden. Bei Neubauten könnte durch Anbringen von Mauerlöchern für Turmfalken, Dohlen unb Mauersegler, sowie burch Einbau von Verschlügen Nistgelegenheit für Eulen ge­schaffen werben.

Der Verein ehern. Hess. Leib-Dra­goner hielt am letzten Sonntag, wie man unS mitteilt, feine Generalversammlung ab, die sehr gut besucht war. Besondere Einmütigkeit trat bei den zu fassenden Beschlüssen zutage. Alle Kameraden waren nach Anhörung des Kame­raden Albin Klein von der Kriegerkamerad­schaft Hassia der Ansicht, daß es im 3nteresse des Vereins liege, der Hassia beizutreten. Gleich­zeitig zeigte der von dem 1. Vorsitzenden Eid - mann erstattete 3ahresbericht. daß der Verein auch im vorigen 3ahre sehr gute Fortschritte ge­macht hatte. Die durch den Kam. Scheller mitgeteilte Rechnungsablage bestätigte dieses Er­gebnis. Daß auch der Traditionsgedanke bei den ehern. Schneeschippern auf der Höhe ist, ging aus der Anwesenheit einer Abordnung der Tra- ditionse-kadron in Langensalza hervor, deren Führer Rittmeister Buch u. a. versprach, alles daran zu sehen, daß das schöne, zwischen beiden Teilen bestehende freundschaftliche Verhältnis noch weiterhin an Ausdehnung gewinne. Eine beson­dere äleberraschung gab es für bie ESkadron^ als der Verein dieser, zum Zeichen des schönen Einvernehmen-, ein Oelgemälde (berittenen Leib-Dragoner in Friedensuniform darstellend) mit Widmung überreichte, das im Traditions­zimmer Aufnahme finden soll. Einstimmig wurde beschlossen, der Krieyerkameradschaft Hassia bei­zutreten unb im Mai nächsten 3abred das zehn­jährige Stiftungsfest des Vereins in würdiger Weise zu begehen. Nach Erledigung der Tages­ordnung blieb man noch lange in gemütlichster Stimmung zusammen.

** Der T a n z c 1 u bR o t - W e i ß", G i e ß e n, der, wie die Vereinigung gleichen Namens in Frank- furt und Bad-Nauheim, sich die Pflege des mo­dernen Gesellfchaftstan^es zum Ziele gefetzt hat und in Zukunft an ben offiziellen Turnieren teilnehmen wird, trat, wie man uns mitteilt, am vergangenen Sonntag mit einem 4-Uhr-Tanztee im Hindenburg zum ersten Male an die Oeffentlichkeit. Anwesend waren, außer den Mitgliedern, nur geladene Gäste. Der temperamentvolle Rhythmus der gutbesetzten und fleißigen Musikkapelle schaffte schnell ben Kon­takt unb die zur Geselligkeit notwendige Harmonie. Mit Interesse folgte man ben routinierten Solo- Darbietungen bes Tanzpaares E. Bäulke und

Gattin. Es war eine gutgcfungenc stimmungsvolle Veranstaltung, die leider schon zeitig ihr Ende fand.

Kirchliche Nachricktrn.

Loaagellfche (Bemelnben.

Freitag, den 11. April.

Kapelle de. Alten Friedhof,. 18 Uhr: Pchsion» andacht: Pfarrer Lenz. Llisabeth-Kteinkinderschul«. 20 Uhr: Passionsandacht: Pfarrer I-ic. Waas.

Israelitische Gemeinden.

Israelitische Religionvgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge. (Sübanlagc). Samstag, 12. April. Vor­abend 7 Uhr: morgens 6.30; nachmittag, 4; abends 8 Uhr.

Israelitische Rcligionsgesellschaft. Sabbatfeier den 12. April. Freitag abend 6.50 Uhr: Samstag vor­mittag 6; nachmittags 3.30. Sonntag, ben 13. April, unb Montag, ben 14 April: Passahf eft. 1. Tag: Vorabenb 8.05; vormittags 8; Predigt, nachmittags 2. lag: Vorabend 8.05; vormittags 8; nachmittags 4; Festesausgang 8.05. Wochengattesbienst morgens 6.30; abend» 6.30 Uhr.

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lieber der Biscaya unb Sübfranfrettb hat stär­kerer Luftdruckfall eingesetzt, der nach dem Nord- meerfaügebiet hin eine Rinne tiefen Druckes bar­stellt. Dabei wirkt sich zunächst der Einfluß ver­schiedener Luftmassen durch Wolken- und Dunst- bilbung, sowie in vereinzelten Niederschlägen auf die Wetterlage aus. Die Temperaturen gehen dabei mit dem Zufließen kühler Luftmassen etwas zurück, wobei später gleichzeitig der hohe Druck über Irland Ausbreitung nach dem Festlande gewinnen dürfte. Wahrscheinlich ist bann vielfach aufheiterndes, trocke­nes Wetter zu erwarten.

Wettervorhersage für Fr ei tag: Wolkiges, auch dunstiges Wetter mit vereinzel­ten Niederschlägen, leichte Abkühlung.

W i 11 e r u n g s a u s s i ch t e n für Sami- tag: Mehr aus heiternde-, vorübergehend trocke­ne- Wetter wahrscheinlich.

(Schluß de» redaktionellen Teil,.)

Kein Fleisch und doch Vrotensohe.

Man kann nicht jeden Tag Fleischspeisen machen/- klagt die Hausfrau;aber Kartoffeln, Makkaroni, Nudeln, Klöße usw. schmecken, trocken gereicht, nicht gut." Da bedeutet Knorr-Bratensoße für bie geplaate Hausfrau eine erfreuliche Hilfe. Ein Würfel gibt so viel Soße wie 2 Pfd. Braten. Diese Tunke, In der alles enthalten ist von der Mehlschwide bis zum feinsten Gewürz ist ausgiebig unb nahrhaft unb schmeckt auch ohne Fleisch vorzüglich. 1483

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