Ausgabe 
9.10.1930
 
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bungSmittel zu und von der 10 Kilometer ent­fernten Lahnlinie genommen.

I Gedern, 6. Oft. Der Turnverein faßte in einer Generalversammlung den Beschluß, das seit über vier Jahrzehnte foftenlod von der fürstlichen StandeSherrschaft als Turn­halle zur Verfügung gestellte Gebäude, sowie ein etwa 1400 Quadratmeter großes Stück Wiese käuflich um den Betrag von 2500 Mark zu er­werben. Aus dem Dereinsvermögen stehen für diese Erwerbung 1000 Mark zur V-Züguna. Der Rest des Kaufpreises soll durch die Ausgabe von Anteilscheinen flüssig gemacht werden. Welter will man an die Gemeinde herantreten, und man hofft, von dieser Seite in Anbetracht der Bestrebungen des Vereins Unterstützung zu er­halten.

Kreis Al-feld.

-er. Homberg, 8. Ott Die Schützen- gilbe veranstaltete auf ihren eigenen Schieß- ständen das diesjährige Königschleßen. Justizinspektor Schmalz wurde mit 139 Rin­gen Schützenkönig. Erster Ritter wurde Lei­ninger mit 136 Ringen, zweiter Ritter D. Becker mit 134 Ringen. Baron Schenk zu Wäldershausen hatte für dieses Schießen einen wertvollen Koffer gestiftet, der von Bantvor­steher Seipp mit 61 Ringen (zugleich die beste Einzelleistung des Tage-) errungen wurde. In mehreren Sitzungen beschäftigte sich der Gemeinderat mit dem Gesuch von D. Decker, die Steinbrüche in den Distrikten Rothe Kuh und in Bornstrauch als Betriebsleiter wie­der in Betrieb nehmen zu dürfen, falls die Stadt die Beiträge für die Arbeits­losen und die Ausgesteuerten zur Verfügung stellt. Das Gesuch verfiel aus verschiedenen Gründen der Ablehnung.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

> Wißmar, 8. Oft. In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung beschäftigte man sich hauptsächlich mit dem Problem der Arbeitsbeschaffung, da Wißmar in­folge der Betriebseinschränkung der Buderus- schen Eisenwerke in Lollar besonders stark von der Arbeitslosigkeit betroffen ist. Die Er­weiterung des Spielplatzes bei Schulhaus III wurde auf den Vorschlag des Schulvorstandes beschlossen. Die Arbeit soll nach dem Projekt des Kreisliesbauamtes ausgeführt werden, wenn der Gemeinde Mittel aus dem Fonds der Kreisverwaltung zur Beschäftigung von Wohlfahrtserwerbslosen und ein Ergän­zungszuschuß der Regierung zur Verfügung ge­stellt werden. Ein weiteres Projekt, das be­reits ausgearbeitet ist, sieht den Ausbau von fünf neu erschlossenen und bebauten Straßen im Siedclungsgelände vor. Die Rotwendigkeit der Ausführung wurde auch hierfür anerkannt. Man hofft, daß durch Vermittlung des Bür­germeisters ein Teil des Projektes im Wege der produktiven Erwerbslosenfürsorge ausge­führt werden kann. Der Antrag eines Untcr- nehmers betr. Ausbaggerung derLahn an der Pfingstweide wurde genehmigt. Ein Ver­trag auf 5 Jahre soll geschlossen werden, in dem gewisse Bedingungen vorgesehen sind. Zur Verhandlung kam dann ein Antrag mehrerer Reubaubesihcr auf Riederschlagung der Gemeinde - Grundvermögens st euer, dem nicht stattgegeben werden konnte. Dor der Haushaltsberatung hatte man sich mit der Er­hebung von Wegebau» und Kanalabgaben be­faßt und hatte davon Abstand genommen, im Sinblick auf die Rotlage der Rcubaubcsitzer.

edoch beschloß die Gemeindevertretung, wieder bei sechs Reubauten die Bürgschaft für eine Rachtragshypothek bei der Preußischen Landes- pfandbriefanstalt zu übernehmen. Bei dieser Ge­legenheit brachte der Bürgermeister zum Aus­druck, daß die Gemeindevertretung zur Behebung der Wohnungskrise in der Rachkriegszeit Vor­bildliche- geleistet habe, das einzig im Kreise Wetzlar dastehe: durch die Mithilfe der Ge­meinde (Bürgschaftsübcrnahme und Bereitstel­lung von Bauholz u. dgl.) sind nahezu 70 Häuser entstanden, die hier besonders drückende Wohnungsnot ist dadurch behoben wor­den.

cP Krofdorf, 8. Oft. Unsere Schule kann in diesem Jahre auf das 75jähr. Bestehen des Handarbeitsunterrichts zurück­blicken. Aus einfachen Verhältnissen heraus hat sich die Einrichtung zu einem vielseitigen Unter­richtsfach entwickelt. Der Unterricht steht heute unter der Leitung von Frau Kuhl auf beacht­licher Höhe.

Wirtschaft.

Erhöhung des Reichsbankdiskonts um 1 Prozent.

Berlin, 9. Oft. (IDIB. Junffprudj.) Die Reichsbank hat mit Wirkung vorn 9. Oktober den Wechseldiskont um 1 v. h. von 4 auf 5 o. h. und den Lombardzinssuh von 5 auf 6 ö. £). erhöht.

Europäische Goldkonferenz in Basel.

Reu York, 8. Oft. (TU.) EinerExchange"- Meldung aus Paris zufolge sind die Leiter der Großbanken Deutschlands, Englands, Frankreichs, Italiens und Belgiens plötzlich au einer Sitzung in der D. 3. Z. nach Basel berufen worden. Der Grund sollen die Erhöhung der Goldtrans­porte nach Frankreich, sowie in Zusam­menhang damit die Vorgänge auf dem deutschen Kapitalmarkt sein. Die finan­zielle Lage soll untersucht und möglicherweise auf das Versammlungsprogramm der B. 3. Z. am 30. Oktober gesetzt werden. Die Dankdirektoren würden der Möglichkeit einer schnellen Ueber- Weisung von Kapital von einem Lande zum andern ihre besondere Aufmerksamkeit widmen, um eine bessere Goldvertei­lung innerhalb der europäischen Länder sicherzu­stellen.

Jtiinb 3 Millionen Arbeitsuchende im Reich.

Rach dem Bericht der Reichsanstalt für die Zeit vom 16. bis 30. September hat sich der Rückgang in der Belastung der Ar­beitslosenversicherung, der auch in der ersten Hälfte des September zu beobachten war, in der zweiten Monatshälfte noch etwas verstärkt, während im September des Vorjahres ein ständiges Ansteigen stattfand. Da einer Ab­nahme der Zahl der Haupt unter- stützungsempfänger in der Versicherung um über 10C00 eine Zunahme der Zahl der Krisenunter stützten um knapp 14 000 gc- aenübersteht, ist die Belastung beider llnter- sNihungseinrichtungen mit einer Gesamtzahl von rund 1 966 000 Ende September nur um we­nig höher als Mitte des Monats. Hiervon entfallen annähernd 1 494 000 auf die Arbeits­losenversicherung, über 472 000 auf die Krisen- unterstützung.

An verfügbaren Arbeitsuchenden waren bei den Arbeitsämtern am 30. September rund 3 0 8 8 000 gemeldet. Die Zunahme, die in der ersten Hälfte des Monats stattfand, hat sich also nicht in gleichem Maße fortgesetzt. Die Zahl der Arbeitslosen, die nach Abzug der noch in Stellung oder in Rotstandsarbeit befindlichen Arbeitsuchenden auf rund 3 030 000 einzusehen ist. hat gegenüber dem letzten Bericht um rund 47 000 zugenommen: wie immer sind in der Zahl sowohl die normale Fluktuation des Marktes, wie ein gewisser Bestandteil an Erwcrbsbe- schränkten eingeschlossen.

Vermehrte Arbeitslosigkeit in Hessen und Hessen-Nassau.

Lieber die Arbeitsmarltlage in Hes- fen und Hessen-Rassau berichtet das Landesarbeitsamt Frankfurt a. M.: Die Bela­stung der Arbeitsämter hat die Höhe von 2 06 5 7 9 (vor einem 3ahre 102 331) Arbeit­suchenden erreicht und damit in der zweiten Septemberhälfte um 5557, oder um 2.8 Prozent zugenommen. Am stärksten war der Zugang in den Gruppen Lohnarbeit wechselnder Art, Me­tallgewerbe, Steine und Erden, Baugewerbe und Holzgewerbe. Der Mehrzugang trifft die einzel­nen Arbeitsämter sehr ungleich. Zum Teil, na­mentlich im Vergleich zum Vorjahre, beruht er auf der neuerdings vollständigeren Erfassung der Wohlfahrtserwerbslosen. Der Bestand an Haupt- unterstühungsempfängern ist im Berichts-Halb- monat um 945 für die Arbeitslosenversicherung und um 1181 für die Krisenunterstühung gestie­gen. Er beläuft sich Ende September auf 92 312 (Vorjahr 51 550) in der Arbeitslosenunterstüt­zung und auf 29 857 (Vorjahr 11192) in der Krisenunterstützung.

Oie Rückzahlung

der landwirtschaftlichen Beiriebskredite.

Wie WTB.-Handelsdienst erfährt, wurde unter dem Borsitz von Reichsminister Schiele im Reichsernährungsministerium von Vertretern der

Kreditinstitute, des Handels und der Genossenschaf­ten darüber verhandelt, welche Erleichterun- gen für die fälligen landwirtschaftlichen Herb st Verbindlichkeiten angesichts de» stockenden Absatzes von wichtigen landwirtschaftlichen Erzeugnissen gewährt werden können. Uebereinstim- munfl bestand darüber, daß eine g c n e r e II e Pro­longation der Wechsel nicht angängig ist, da hierdurch die Finanzierung der nächstjährigen Düngemittelbeschaffung gefährdet werden würde. Die große Mehrheit Set Vertreter war in Würdigung der gesamten landwirtschaftlichen Lage und der be­stehenden Absatzstockungen für Ernteerzeugnisse be­reit, die Rückforderungen auf die in den nächsten Wochen fälligen Düngemittelwechsel unter individueller Prüfung der Verhält­nisse elastisch zu gestalten, sofern die entfpre- chenden verwertbaren Teile der Ernte beim Er­zeuger noch vorhanden sind. Eine Ueberschneidung der Düngemittelkredite der pergangenen und der bevorstehenden Düngemittelkampagne soll dabei als weder im Interesse der Landwirtschaft, noch ihrer Gläubiger liegend vermieden werden.

Oie ZinSfestsehung

für Aufwertungshypotheken.

Der vom 1. Januar 1932 ab geltende Auf - wertungszinsfatz sollte bei Inkrafttreten deS Gesetzes über die Fälligkeit und die Verzinsung der Auswertungshypotheken (1. Oktober 1930) durch die Rcichsregierung mit Zustimmung des Reichsrates festgesetzt werden. Da die weitere Entwicklung der Verhältnisse am Kapitalmarkt sich zur Zeit noch nicht übersehen läßt, hat die Reichsregierung beschlossen, einen Gesetzentwurf einzubringen, der die Möglichkeit der ZinSfcst- sehung bis zum 15. Dezember 1 9 30 ver­längert. Eine entsprechende Vorlage ist bereits dem ReichSrat zugegangen.

Frankfurter Börse.

F r a n k f u r t a. M., 9. Oft. Tendenz: schwächer. Der Beschluß der Reichsbank, den Diskontsatz von 4 auf 5 Prozent zu erhöhen, verursachte zu Beginn der heutigen Börse einen neuen ver­schärften Rückgang der Tendenz. Auf allen Märkten verstärkte sich das Angebot. So­wohl von der Auslandkundschaft, als auch vom Jnlande sollen Derkaufsorders Vorgelegen haben. Daneben schritt die Spekulation zu Abgaben, so daß die er st en Kurse 2 bis6 Prozent niedriger festgesetzt wurden. Die Abwärts­bewegung wurde unterstützt durch die neue Me­tallbaisse und die schwächere gestrige Reuhorker Börse. Beträchtliche Kursrückgänge erlitten wieder Kaliwerte. Salzdetfurth lagen minus 11 Prozent und Westeregeln minus 5 Prozent. Auch Montan­werte waren in stärkerem Maße angeboten. Gel­senkirchen, Harpener, Mannesmann und Rhein­stahl gaben bis zu 3,75 Prozent nach. Farben ver­loren 4,5 Prozent. Am Elektromarkt betrugen die Kursrückgänge 2 bis 4,5 Prozent. Lediglich Lah- meyer waren gehalten. So bühtenx Ehadeaktien im Zusammenhang mit der Pesetaschwäche 14 Mk. ein und waren stärker offeriert. Gin amtlicher Kurs kam zunächst nicht zustande. Am Danken­markt traten Reichsbankanteile, die 6,40 Prozent einbühteu, stärker hervor. Commerzbank, Danat- bank, DD-Bank und Dresdener Bank lagen 2 bis 2,5 Prozent niedriger. Farben eröffneten 2,75 Prozent schwächer. Schifsahrtswerte. Kunstseide- werte, Zellstoffaktien, Deutsche Linoleum und Metallgesellschaft gaben 2 bis 2,5 Prozent nach. In Zement Heidelberg setzten sich die Ab­gaben fort. Taxe zirka 6 Prozent niedriger. Deutsche Anleihen waren ebenfalls schwächer. Altbesih minus 1 Prozent. Ausländische Ren­ten lagen still. Türken rückgängig. Pfandbriefe waren naturgemäß stärker angeboten. Reichs- schuldbuchforderungen lagen mehrprozentig nied­riger. 2m Verlaufe war die Kursentwicklung nicht einheitlich. Teilweise konnten sich kleine Erholungen durchsetzen. So waren Farben und Westeregeln je 1 Prozent gebessert. Im übrigen überwogen aber die neuen Kursrück­gänge. Die ilmfaötätigfeit ging stark zurück. Später verstärkte sich das Angebot wieder, die meisten Kurse verloren erneut bis zu 2 Prozent. Am Geldmarkt wurde Tagesgeld mit 4 Prozent festgesetzt Arn Devisenmarkt konnte sich infolge der Diskonterhöhung eine Erholung der Mark durchsetzen. Man nannte Mark gegen Dollar 4,20)3, gegen Pfund 20,4175, gegen Paris 123,81, London gegen Kabel 4,8595, gegen Mai­land 92,80, gegen Madrid (unverändert schwach) 48,60, gegen Schweiz 25,6050.

Berliner Börse.

Berlin, 9. Oft Die Eröffnung der heutigen Börse stand vollkommen unter dem Eindruck der überraschend gekommenen Diskont­erhöhung der Reichsbank von 4 auf 5 Proz^, mit sofortiger Wirkung. Ratürlich waren die Meinungen über die Rotwendigkeit diese- Schritte- geteilt. So bedauerlich eS für die Wirt­schaft ist, daß sich da- ZinSniveau erheblich ver­teuert, so ist die Maßnahme der ReichSbank vom devisentechnischen Standpunkt aus durchaus zu begrüßen, denn den anhaltenden Gold­abflüssen der letzten Tage konnte man nicht untätig gegenüberstehen. Ungünstige Momente, wie die neue Daissewetle am Metallmarkt, das schwache Reuhork mit dem neuerlichen Rückgang Der Vounaanleihe, die große Insolvenz in der Berliner Wäschebranche, die weitere Erhöhmrg der Arbeit-losenzisfcr, wenn auch nur in geringem Au-rnaße in der zweiten Septemberhälste trugen dazu bei, um die Stimmung an der heutigen Börse sehr schwach werden zu lassen. Es kam hauptsächlich Jnlandangeoot an den Markt, da- bei einigen Werten ein etwa- größere- Aus­maß annahm. Die Danken zeigten nur in den Hauptwerten Intervention-Neigung, so daß haupt­sächlich Rcbenwerte bei mangelnder Aufnahme­fähigkeit mit Minus-Minus-Zeichen erschienen. Gegen die letzten Dörsennotterungen vorn Diens­tag waren die Verluste sehr erheblich und gingen vereinzelt b i s zu 10 Pro­zent und darüber. Aber auch gegen die schwächeren Kurse der übrigen deutschen Börsen von gestern waren Rückgänge von 1 bis 5 Prozent kaum selten. Als besonders schwach sind Chade- aktien, Salzdetfurth und JuliuS Berger zu nennen. Kleine bestens Rachfrage genügte an­dererseits bei Werten wie Ilse Bergbau. Schle­sische Zement, um die Kurse dieser Papiere um 2 biS 3 Prozent zu bessern. Deutsche Anleihen mit Ablösungsrecht gedrückt: Altbesitz lagen schon zu Beginn 1 Prozent niedriger und gingen im Verlaufe noch weiter zurück. Ausländer über­wiegend schwächer. Mexikaner und BoSnier ver­loren bi- zu 1 Prozent. Pfandbriefe angeboten und schwach. Reichsschuldbuchforderungen waren im Vergleich zu Dienstag bis zu 4 Prozent niedriger. Auch im Verlaufe bröckelten die Kurse weiter ab. Der Reichsbankausweis für die erste Oktoberwoche brachte mit einer Entlastung um 294,5 Millionen nur eine geringe Entlastung des Status. Da der Bedarf an Gold und De­visen in dieser Periode nur um etwa 70 Millionen abgenommen hat, gegenüber einer Verringerung des Rotenumlaufs von 243 Millionen, konnte sich die Deckung gegenüber der Vorwoche noch etwas bessern. Vorübergehend schien die Absatzbewegung zum Sttllstand gekommen zu sein, doch hatten später weitere Abgaben neue Rück­gänge zur Folge. Berger verloren im Verlaufe weitere 9 Prozent, wobei die Enge des Marktes die Hauptschuld an dem starken Kursrückgang haben dürfte. Der Geldmarkt war noch völlig unentwickelt. Lagesgeld wurde mit 5,5 Prozent taxiert.

Frankfurter Schlachtvichrnarkt.

Frankfurt a. M., 9. Okt. Auftrieb: 44 Rinder, 618 Kälber, 480 Schafe, 503 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast, und Saugkälber 80 bis 84 Mk., mittlere Mast° und Saugkälber 75 bis 79, geringe Kälber 70 bis 74; Schase: Mastlämmer und jüngere Masthäminel (Weidemast) 48 bis 52, mittlere Mastlämmer, ältere Masthäminel und gut genährte Schafe 44 bis 47, fleischiges Schafvieh 38 bis 43 Mark: Schweine: nicht notiert. Marktver­lauf: Kälber und Schafe müßig rege, ausoerkauft: Schweine ruhig, geräumt.

Büchertisch.

Das Gaststättenwesen in Hessen. Ministerialrat Hechler hat. unter diesem Titel «ine kommentierte Zusammenstellung aller in Be­tr achi kommenden Gesetze usw., insbesondere das Reich-gaststättengesetz mit den hessischen Aus­führungsbestimmungen im Verlage von 3. Die - m er in Mainz erscheinen lassen (417). Das Buch, besonders für den Gebrauch in der Praxis bearbeitet, enthält neben Erläuterungen zu dem Gaststältengeseh mit den Ausführungsbestimmun­gen des Reiches und des Landes Hessen die Vor­schriften über die Polizeistunde, das Halten weib­licher Angestellten, die Beschäftigung von Ge­hilfen und Lehrlingen, die Bahnhofswirtschaften, die Schankgefäße und einen Auszug aus dem Llrkundenstempelgeseh nebst zugehörigem $arif, mithin die ganze für das Gaststättenwesen ein* schlägliche Materie.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinsfuß 6 o. H.

Berlin

Sranffurl a. M.

Schluß.

1-Ubr.

Schluß«

Anfang»

htr#

Kur-

furd

Kur»

Octum

8. 10

9 10

7. 10

9 10

6% Icutldje Retchsanlelhe

87,5

87,25

7% Deutsche Reichsanleihe

von 1029 ..........

98,5

99,25

Deutsche Anl..?lblös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten.......

55,25

54,3

57

54,9

DeSgl. ohne Auklos.-Rechte . . . 8% Hell. BolkSllaat von 1929

6,55

6,2

6,7

6,3

lrüchahib. 102%)......

Oberhessen Provinz - Anleihe mit

89,5

89,5

_

Deutsche komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1.......

8% Rrantf. Hyv.-Bank Koldpfe

55,5

56,5

Xlll unkündbar Ml 1934 . . . 7% iiranll. Hyp.-Bank Goldple

99,75

unkündbar bi» 1932 .....

94,5

4K% Rbciniiche Hnp.-Vank Ciqu. Goidpse........

85,55

8% Pr. LandeSpsnndbriefansialt,

'Clanbbriefe 91 9 .....

101

101

8% Pr Landespianrbriefanslalt.

Komm.-Obt. R. 20......

7% Pr. £ an Det v a n ttbrief anflali,

98

98

$|ant>brte|e R 21......

B.V.G. abg. Borrneg»-Obllgatto-

97

97

neu. rückzahlbar 1932 .....

94,5

4% Oesterretchtsche Goldrente . .

27,4

27,6

27,4

4,20% Oesterretchiiche Silberrente 4% Ocllerreichilche Einheitliche

Rente...........

_

4% Ungarische Noldrente . . .

_

24,4

19,4

23,9

19 4

4% Ungarische StaatSrenie v. 1910

_

4y,% veegi. von 1913.....

_

70 7

4% Ungarncbe kroncnrenle . . .

1.95

2

1.85

4% Türlische Zollanleihe von 1911

5,05

4,8

->,1

4% Türlische Bagdadbahn-Anl

Serie I...........

i.O5

4,9

4% be#gl. Serie 11.......

5% Rumänische vereinh. Rente

5

4,9

von 1903 ..........

4H% Rumänische vereinh. Reute

9,13

9,4

9

von 1913 ..........

15

14,9

14,25

4% Rumänische vereinh. Rente -

7,10

7.25

6,9

Jranffurt a. M

Äeriln

Schluß» lurS

t-ilhr» Kurs

Schluß»! turS |

Anfang» Kurs _

Dalum

8 10

9 10

7 10

9. 10

Hamburg-Amerika Palet . .

Hamburg-Südam. Dampsschtfs

76,5

74,5

77,65

75

8

--

164

162.5

Hansa Tampssciüss.....

10

124

Norddeutscher Llopd ....

8

77,25

75,25

/8,4

75,5

Allgemeine Deutsche Credltanst.

10

102

101

Barmer Bantvercin ...

10

106

105

107,75

105

Berliner Handelsgesellschaft .

12

131

133,5

128,5

Commerz- und Privat Bank .

11

117,5

115,5

118,9

115,5

Darmstädter und Nationalbank

Deutsche Bank und

12

156,5

154

161,5

117,25

154

DlSconlo-Gesellschast, . . .

10

115,5

114

114

Dresdner Bank......

10

115,5

113

116,5

113,5

Reichsbank........

12

214.4

208

220

209

AEG ........

. b

119

116

121,5

116

Bergmann........

. 9

144

148

Slektt. Lteferungsgesellschaft.

10

115

117,5

112,5

Licht und Kraft......

10

118.5

115,5

123.25

114.25

gelten & Guilleaume . . . Gesellschaft für Elektrische

7y,

95

93

97

92,25

115

Unternehmungen ....

10

115,5

123,5

Hamburger ElektrizitätS-Werke

10

119,75

115,5

Rbciniiche Elektrizität . . .

. 0

Schlvsiiche Elektrizität. . . .

10

121

113

Schuckcrt & Go.......

11

133

129,5

137

128,75

Siemens & Halske.....

16

176,5

173

179,75

172,5

Transrabio........

. 8

124

Lahmeyer L Co.......

10

142

142

145

138

Buderus.........

. 6

52

52

50,13

Deutsche Erdöl......

. 6

62,75

66

60,25

Essener Steinkohle .

. 8

Gelsenkirchener......

. 8

96,5

94,75

98,75

94,5

Harpener.........

. 0

86

83,4

87,5

85

6 V.

78.25

73

Ilse Bergbau .......

Klöcknerwcrkc . ......

10

203

70,25

203,5

70.5

206

68,75

Köln-Ncucllen.......

. 7

80

74

ManneSmann-Rübren .

«

70,5

67,6

72,5

68,5

Monrseldcr Bergbau . .

. -

45

Cbetkhltl. Eijenbedars . . .

. 6

Obcrschlcs. kolewerke....

. 7

74,25

69

Phönir Bergbau......

Rheinische Braunkohlen . .

6 V.

10

67

176,5

63,5

68,5 180,75

65

172,5

Rheinstch,!........

. 6

72

68,25

75,4

68

Riebeck Montan......

7,2

Frankfurt a. M.

Serkin

Schluß» i

i»Uhr»

Schluß» |

Anfang»

kur« I

Kur«

für« 1

Kurs

Datum

8 10

9 10.

7 10

9 10

Bereinigte Stahlwerke .

69,25

70,4

66

Otavi Minen......167.

29,5

28

30,5

29

Kaliwerke Aschersleben . . .

10

193,

191

197.5

190

Kaliwerke Westeregeln . . .

10

195

190

199

190

Kaliwerke Salzdetfurth . . .

15

-1

263

279,5

265,5

I. G. Horben-Industrie . . .

12

134,75

131.5

137,75

131,5

Tnnamit Nobel......

6

-

Echeideanstalk......

ti

Goldschmidt .......

b

41,5

43,5

40,5

RütgerSwerke..... .

. 6

49,5

50,75

48.13

Metallgeiellichaft......

8

97

94,75

98,5

95

Philipp Hol,mann.....

. 1

74,5

72

Zementwerk Heidelberg . .

10

Eemenlwerk Karlstadt. . . .

10

Wayb & Freytag.....

. 8

49,75

46,5

52,5

Schul tbets Patzenhofer . . .

16

189,5

179

Lstwerke.........

12

150.5

..............

18

58

55,25

63

55

Bemberg.........

14

63,5

72,5

62.5

Zellstoff Waldhof .... 18'/.

119

116,5

121.75

116.5

Zellstoff Aschaffenburg . . .

12

85

89,5

84,75

Charlottenburger Wasser . .

. 8

-

84

72

Dessauer GaS.......

. 9

-

117,4

107,5

Daimler Motoren.....

. 0

24,5

24

25,75

24

Deutsche Linoleum ....

e .

152

150

156

149

Maschinenbau 'M.-®. ....

. 0

Rat. Automobil......

. o

12,13

11,4

Lrrnitrin L Koppel . . . .

. 6

48

45

Leonhard Tietz ..

10

118

120

SvenSka.....

296

J00

293,5

frankfurter Maschinen . . .

. 4

19,25

1

20

. 6

30

29

30

29,5

Lechwerke.........

. 8

$92

Mainkraftwerke Höchst a. M..

.

77

Miag...........

10

78

79

-

Gebr. Roeder.......

10

95

Boigt & Haesfner.....

150

-*

150

Süddeutsche Zucker ....

10

131,5

133

*

Banknoten.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. IN.

Äeriin. 7. £?ftobtr

Meld

2&rlef '

Amertkaniiche Roten.....

4.208

4.228

Belgische Noten........

58,33

58,57

Täniicin? Noten ........

112.10

112.54

Englische Noten . .......

20.395

20.475

französische Noten.......

16.442

16,502

Holländische Noten.......

169.28

169,96

Italienische Noten........

21.96

22,04

Norwegische Noten.......

112.08

112,52

Deutsch-cesterreich, * 100 Schilling

59.08

59.32

Rumäniickte Noten.......

2,477

2,497

Schwedische Roten .......

112,65

113,09

Schweizer Noten........

81.64

81,96

Spanische Noten...... .

42,71

42,89

Tschechoslowakische Noren.....

12,41

12,47

Ungarische Roten .......

73,32

73,62

7 Oktober

9 Oktober

Amtliche Kollerung Geld | örte

Amtliche Dotierung

Geld | »Brici

«trift- NoN.

169.27

169,61

169,31

169,65

Buen Aire»

1.480

1,482

1,451

1,453

Brss'.'lntw.

58,545

58,665

58,56

58,68

Ehriftiania.

112,31

112,53

112,33

112,55

.aotMnbogcn

112,34

112,56

112,33

112,55

Stockholm -

112,74

112,96

112,74

112.96

HcllingsorS.

10,561

10.581

10,562

10.582

Italien. . .

21,975

22,015

21,98

22,02

London. . .

20,397

20.437

20,395

20,435

Neunork . .

4,197

4,205

4,1970

4,2050

Paris....

16,465

16,505

16,467

16,507

Schweiz ..

81,48

81,64

81,60

81,76

Spanien.

43,21

43,29

41.81

41.89

Japan . ..

2,076

2,080

2,079

2,083

«Io de Jan

Wien in D.»

Cefl. Qbgeft

59,21

59,33

59,23

59,35

Prag . . . .

12,459

12,479

12,459

12,479

Belgrad .

7,439

7,453

7,446

7,460

Budapest.

73,425

73,565

73,49

73,63

Bulgarien.

3,043

3,049

3,043

3,049

Lissabon .

18,83

18,87

18,825

18,865

Tanzig. .

81,52

81,68

81,54

81,70

.Ronfianttn.

1,784

1,789

1,784

1,789

Athen. .

5,435

5,445

5,44

5,45

Tanada .

4,200

4,208

4,201

4,209

Um uay.

3,357

3,363

3,347

3,353

Cairo ..

20,91

20,95

20,91

20,95