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Turnen, Sport und Spiet.

Verband Mitteldeutscher Ski-Vereine.

Am vorigen Sonntag hielt bcr Verband Mitteldeutscher Ski-Dereine in Bad- Rauheirn seine die-rährige Dertreterver- s a m m l u n g ab Zahlreich waren die Vertreter der Vereine aus den Gauen TaunuS, 'Xhnn. Togeltbera, Fulda-Werra (Äafftl) und aus dem sonstigen Derband-gebiet erschienen. Von der Tagesordnung ist insbesondere zu berichtens Die Gauaebietc wurden gegeneinander sestgelegt. Der Ski-Gau DogelSberg umfaht die Provinz Oberhessen und Gelnhausen. Vach Weylar zu bleibt er ossen. Zu verschiede­nen Anträgen, die am 21. September in der Der- treterversammlung des Deutschen Ski-Verbandes in München zur Beratung stehen, wurde Stel­lung genommen. 3m kommenden Winter sind folgende "Rennen im DerbandSaebiet vorge­sehene 17. und 18. Januare Derbandswettlaus (Langlauf, Abfahrt-- und Sprunglaus) in- der Rhone 2b. Januar Staffellouf; 1. Februar 30- Kilometer-Lauf im TaunuS Aus Antrag deS Ski-Gaus Vogelsberg sindet der Iugendlauf am 4. Januar im Vogelsberg statt. Beschlossen ist ferner ein Traintngskurs in Resselwang lAllgäu) vom 26. Dezember biS 2. Januar, so­wie eine Ski-Lchrer-Prülung durch den Der- bandslehrwart. An den Wettläufen d«S DSV. am 8. Februar soll eine Stössel des Verbandes teilnehmen. Die Derbandsrennen sollen abwech­selnd in den einzelnen Gauen stattsinden.

Auch der gesellige Teil kam zu seinem Recht, besonder- am Samstagabend im Sprudelhotel, wo der Sk'-Elub Wetterau unter seinem Dor- fitzenden Forstassessor Walker alle- auf- beste vorbereitet hatte.

3m nächsten 3ahr findet die Tagung in Alsfeld statt.

Reit' und $abrfurnicr in Echzell.

3n Gchzell fand das stark befuchte dies­jährige Reit- und Fahrturnier des Ländlichen Reit- und Fahrvereins Horlvfftal, verbunden mit dem 3. Reiter­tag des Landjugendbunde- Oberhessen, flati Da- Fest wurde am Dorabend durch einen wohl- gelungenen Fcstkommer- im GasthausZur Traube" eingeleitet. Konzertstücke, Ansprachen und Prologe wechselten in bunter Reihenfolge. Der Turniertag begann mit einem Geländeritt, der an Reiter und Pferde hohe Anforderungen stellte Mittags bewegte sich ein statilicher Reiter­zug durch die rcichgefchmückten Dorsstrasten zum Festplatz, wo die Wettkämpfe stattfanden, an denen sich vor etwa 2000 Zuschauern etwa 90 Reiter beteiligten. Rachstehend die Ergeb­nisse:

"Vielseitigkeitsprüfung (Geländeriti und Reiterprüfung): A. Anfänger: 1. PreiS: Gustav Scheuermann, Echzell, 2. Aug. Mann, Ridda, 3 Ad. Lupp, Ridda. B. Vorgeschrittene: 1. Karl Mest, Butzbach, 2. Karl Volp, Rieder- Weisel, 3 Reinh Siser. Muschenheim, 4. Hrch. 3ägcr, Ober-Hörgern. 5. Erich Hofmann, Rod- hcim a. d. Horloff, 6. L Drcut, Griedel, Ernst Drückmann, Hof Birklar. 7. Heinr. Hesse. Hun­gen. 8. Hermann Lotz. Rieder-Bessingen. 9. Alb. Tröster. Griedel. 10. Reinh. Müller, Griedel.

AbteilungSreiten: A. Anfänger:

1 Ländl cher Reit- und Fahrverein Reichel-» heim (Wetterau), 2. Ländlicher Reit- und Fahr­verein Echzell. B. Vorgeschrittene: 1. Ländlicher Reit- und Fahrverein Lich, 2. Ländlicher Reit- und Fahrvercin Ridda, 3. Ländlicher Reit- und Fahrverein Oberhörgern. 4. Ländlicher Reit- und Fahrverein Hungen. 5. Ländlicher Reit- und Fahrverein Butzbach. 6. Ländlicher Reit- und Fahrverein Dambach

Trab reit en: A. Wogenfchlag: 1. Georg Dteffan. Echz?ll, 2. Walter Koburgcr. Reichels­heim. 3 A. Bernhard. Ridda. 4. Otto Schäser. Reichel-Heim. 5 W. Guillaume. Ridda. B. Ar- beit-fchlag: 1 Gustav Scheuermann, Echzell. 2 Walter Seibert. Hungen. 3. Ernst Heller. Echzell, 4. Heinrich Thrist, Echzell

Schausahren im Kutschwagen: A. Ein­spänner: Richard Schepp. Oberhörgcrn. 2. Hrch. Hofmann. Bergmühle. 3. L Drcut. Griedel. B. Zweispänner 3n Siegerklasse: 1. Reinh. Eifer. Muschenheim. 2. Ihring-Melchior, Lich. Zweispänner. 1. R Koch, Trais-Münzenbcrg. 2. Rich Schepp, Obcrhörgern, 3. Ad. Weller, Melbach. 4. Heinr. Jäger, Obcrhörgern. 5. Wilh. Scip. Trals-Münzcnberg C Mehrfpänner: 1. Reinh. Siser, Muschenheim, 2. H Filsingcr, Reinhäuserhof.

Arbeitsgespannc und Oekonomie- wagen: 1. Friedrich Groh, Reichelsheim und Hugo Stoll, Gettenau, 2. Td Pflüger. Echzell, 3. Heinrich Präfried. Echzell, 4 Otto Heller. Echzell.

Jagdspringen: A. Anfänger: 1. Paul Butz, Gambach, 2. W Sislc, Bingenheimer Mühle, 3. Gustav Scheuermann, Echzell, 4. Willi Ostheim, Echzell, 5. Adolf Lupp. Ridda. 6. Aug. Mann, Ridda. B. Vorgeschrittene: 1. Heinrich Mörle, Lich 2. Karl Metz, Butzbach, 3. Ernst Brückmann. Hof Birllar, 4. Erich Hofmann. Rodhcim a. d. Horloff. 5. E Volp. Rieder- weisel, 6. Herbert Schneider. Utphe, 7. Fricdr. Tröster, Griedel. 8 Reinhard Schneider. BorS- dorf. 9. Reinhard Siser. Muschenheim. 10. Rcinh. Müller, Griedel. C. Sieger: 1. W Mann. Ridda, 2. Hermann Dissel, Griedel, 3. Erich Hofmann. Rodheim a. d. H, 4. L. Drcut. Griedel

Daloppreiten: A. Dagenschlag: 1. Ad. Lupp, Ridda und Gustav Schultheiß. Echzell, 2. A. Bernhard, Lihbcrg und Allred Rietz, Heuchelheim (Wctterau), 3. Hans Löscher, Ridda. B. Arbeitsschlag: 1. Walter Seibert. Hungen. 2. Ernst Heller, Echzell. 3. Karl Weck. Hungen.

Handball der Sp.-Dg. 1900.

1900 I VfL. Biedenkopf und Spo. Mallau komb. 10:7.

1900 II Io. Tret» I 2:3.

ö. Den 1900ern trat am Sonntag bei ihrem Wcrbcspiel in Biedenkopf eine Vertretung deS Playvereins. verstärkt durch drei Wallauer Spie­ler. gegenüber. Das Treffen nahm einen für die Diestener vcrheihungsvollen Anfang. Innerhalb einer "Viertelstunde konnten sie fünf Tore erzie­len. Dann fanden sich die Gastgeber besser zu­sammen und zwangen den 1900er Schlußmann dreimal zur Kapitulation. Bis zur Pause stell­ten jedoch die Spielvereinigungsleute durch plan­mäßig vorgetragene Angriffe die Tordifferenz

von fünf wieder her Rach dem Wechsel hatten die Einheimischen den Wind zum Bundes- genossen und vermochten dadurch das Spiel ossen zu gestalten. Ihr au-gezeichneler Mittelstürmer war noch viermal erfolgreich. 1900s Stürmer warfen dagegen reichlich ungenau und brachten nur noch zweimal den Ball ins Rey. Mit 10:7 Toren endete das in jeher Hinsicht (einen Pro- pagandazweck erfüllende. abwechllung-rciche Spiel. Tie Diehener Mannschaft hinterlieh den besten Eindruck

Die zweite Mannschaft muhte auf eigenem Platz eine knappe 3:2-Riederlagc durch die erste des T.-D. Treis (ADT.) ginnebmen, nach­dem fie lange Zeit in Führung gelegen hatte. Wegen Regens mutzte das Spiel kurz vor Schluß abgebrochen werden

Handball im Turnverein 1860 Lich.

Io Cid) I Io. rtllcndors (Cahn) I 5:0.

Am vorigen Sonntag hatte die Erste vom Tv. 1860 Lich die gleiche vom Tv. Allendorf (Lahn) zu Gast Die beiden Mannschaften lieferten sich ein ruhiges Spiel, in dem die Licher stetS im Dorteil waren. Wohlverdient konnten sie einen schönen 5:0-Sieg erringen, obwohl fie durch Er­satz wesentlich ge'chwächt waren Die Allendorfer spielten fehr eifrig, standen aber in Spieltechnik und Fanglicherheit weit hinter der Licher Mann­schaft zurück.

Handball im T. D. Grohen-Äuseck.

vfC. Wetzlar I Gr.vuseck I 7.-6 (5:5).

VfC Wetzlar I Grotzen-Vuseck I 7.-6 (5:5).

Da» Spiel der ersten Aannschasten war ein von Anfang dis zu Ende bart durchgeführter Kamps, den der DsL in der letzten Minute durch einen ®lürf»treffer für sich entscheiden konnte

Die zweite Mannschaft, in deren Reihen einige Jugendliche als Ersatz mitspielten, hielt sich gegen die körperlich stark überlegenen Wetzlarer sehr tapfer.

Handball im Lobn Oünsberg Sau

Io. Condorf Io. Staufenberg 7:1 (2:0).

Am vergangenen Sonntag hatte Londorfs erste Staufenberg zu Gast. BiS Halbzeit konnte Lon­dorf 2:0 führen Rach Halbzeit fpielte Londorf weiter überlegen Durch 13 Meter konnte Stau­fenberg das Ehrentor werfen.

Condorf Iugend Collar Jugend 11:1 (5:1).

Londorf konnte sein erstes DerbandSlpiel ge­winnen. SS war Lollar jederzeit überlegen.

Io. Jlorberf Jugend Io. Staufenberg 6:2 (3:1).

Rordeck hatte Staufenberg- Jugend zu Gast Rordeck spielte gut, doch hielt Staufenberg da» Spiel offen. .Rach Seitenwechsel war Rordeck weiter überlegen.

Abschluß -er Frauen-Welifpiele.

Deutschland überlegener Sieger.

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Link»: Inge Braumüller (Deutschland) siegte im Hochsprung mit der neuen deutschen Rekordleistung von 1,57 Meter. Rechts: Heublein (Deutschland), Siegerin im Kugelstoßen. Mitte unten: Konopacka (Polen), Siegerin im Diskuswerfen.

Die 3. Frauen-Weltspiele in Prag wurden gestern abgeschlossen. In den letzten Entscheidun­gen gab cs weitere deutsche Siege, und zwar ge­wannen die deutsch^ Vertreterinnen da-Speer- werfen mit Weltrekordleistungen von Fräulein Schumann (Essen) und Frl. H a r g u S (Lübeck), den D r e i k a m p f durch Frl. Draumüller und die 4 1 0 0 "3H e t e r - 6 t a f f e l mit der Mannschaft des SD. 1860 München. 3m Gesamt­ergebnis bet Rationen siegte Deutschland mit 57 Punkten vor Polen (26), England (19). Iapan (13), Schweden (10), Holland (9), Italien und Oesterreich (je 2), Frankreich und Lettland (je 1 Punkt). Zu den Schluhkämpsen bat ter. sich 10 000 Zuschauer eingefunden. Die Ergebnisse des letzten Tages:

80Mcler Hürden: 1. Iacobson (Schweden) 12,4; 2. Pitch (Deutschland) 12,7; 3. Birkholz (Deutschland) 12,7; 4. Freiwald (Polen) 12,8; 5. Rakashima (Iapan); 6. Eornell (England).

100 Meter. 1. Walasiewicz (Polen) 12.5. 2. Schurmann (Holland) 12,6. 3. Gelius (Deutsch­land) Brustbreite zurück, 4. Hifcock (England) 12,9; 5 Ridgley (England): 6. Terhorst (Holland).

800 Meter. 1. 2irm England) 2:21,9; 2. Dollinger (Deutschland) 1 22: 3. Loven (Schwe­

den) 2:24,8; 4. Kilos (Polen): 5. EhristmaS (Eng­land).

2 00 Meter: 1. Walasiewicz (Polen) 25,7; 2. Schurmann (Holland) 25,8; 3. Halskead (Eng­land) 26,0; 4. Lorenz (Deutschland).

4 100 Meter: 1. Deutschland 49,9; 2. Eng­land 50.5. 3. Polen 50,8; 4. Iapan 52. Ferner Frankreich und Oesterreich.

Weitsprung 1. Hitomi (Iapan) 5,90Met.; 2. Eornell (England) 5,76 Meter; 3. Grieme (Deutschland) 5,71 Meter, 4. Iakobson (Schweden) 5,65 Meter; 5. Schlarp (Deutschland) 5,52 Meter; 6 Teitelbaum (Estland« 5.38 Meter.

Speerwerfen: 1. Schumann (Deutschland) 42.32 Meter (Weltrekord), 2 Ha raus (Deutsch­land) 40,99 Meter; 3. Hitomi (Iapan) 37,01 Meter. 4. Darnier (Frankreich) 34,73 Meter; 5 Svedberg (Schweden) 34.18Meter; 6. Rombout (Holland) 32,78 Meter.

Dreikampf: 1. Draumüller (Deutschland) 200 Punkte (100 Meter in 14 Sek.; 1,40 Meter Hochsprung und 38,52 Meter Speerwurf); 2. Hitomi (Iapan) 194; 3. Svedberg (Schweden) 175; 4. Grieme (Deutschland) 167; 5 Bornesi (Italien) 147; 6. Teitelbaum (Estland) 146.

Allgemeiner DeulscherTurnerbund (ADT.)

BundeSmeisterschastSkampse 1930.

xy. Die diesjährigen Bundesmeifter- schaftSkämpse des Allgemeinen Deuts che n Turnerbunde - (ADT.) fanden, wie schon kurz berichtet, in Remscheid statt. Es war eine machtvolle Kundgebung für die hohen Ziele des BundeS. Sieben Turnvereine von Rem­scheid gehören dem ADT. an. Diese sieben Der- eine (Ortsverbgnd des ADT. zu Remscheid) hatten das Fest mustergültig zugerüstet. Die Wettkämpfe fanden im schönen Stadion am Ehrenhain statt Trotz der zeitweise ungewohnt großen Hitze wurden recht beachtliche Leistungen geboten. Sie bilden ein schönes Zeugnis von der rührigen und sicheren Arbeit im ADT Schon am Freitag trafen Hunderte von Wettkämpfern aus dem weiten Bundesgebiete in der geschmück­ten Feststadt ein.

Oer Auftakt.

Am Srcitagbcnb sand das Fest einen würdigen Auftakt. Tauseirde von Zuschauern sammelten sich auf dem geräumigen Rathausplatz. Das Rathau» erstrahlte im Glanze mehrerer hundert Lichter. Punkt 9 Ahr verlöschten alle Lampen und im Scheine von Fackeln marschierten über 100 Turne­rinnen und Turner Remscheids auf und führten ein eindrucksvolles Fackelschw-.ngen aus. Im □tarnen des Oberbürgermeisters und der Stadt­verwaltung von Remscheid begrüßte Stadt-Turn-

rot Dr. Bergmann die Gäste. Der Vorsitzende vom OrtSverband des ADT. übergab daS Fest an den Bund. Bundesvorsitzender Schüder (Stutt­gart-Fauerbach) dankte und übernahm die Lei­tung deS Festes. Die übliche Rachfeier erfolgte im Ratskeller.

Oer zweite Tag.

Samstagvormittag von 8 bis 10,45 Uhr erfolgte auf Einladung der Stadtverwaltung von Rem­scheid eine Rundfahrt des erweiterten Bun­desvorstandes durchs herrliche Bergische Canb (Talsperre. Strandbad, Müngstertal-Brücke, Schloh Burg und andere Orte). Um 11 Llhr be­grüßte mit trefflichen Worten Oberbürgermeister Dr. Hartmann die Führer des Bundes und der Verbände im Rathaussaale.

Der Rachmittag brachte die ersten Kämpfe im schönen Stadion am Ehrenhain. Die Abwicklung ging glatt von statten, die Ergebnisse konnten durchweg befriedigen SamStag fanden auch zwei Handballspiele statt. Bei dem einen blieb Turn­verein Solingen-Mangenberg, bei dem anderen Trebur (Hessen) Sieger.

Der Samstagabend versarnmelte die Festteil­nehmer im großen Saale des Hotels Weinberg zum Degrühungsabend. Auch dieser Fest­akt nahm einen glanzenden Verlauf.

Oer Haupttag.

Am Sonntag fanden schon ab 6 Uhr harte Kämpfe in allen Ctumlpartcn statt Gute Or- gantsaiion und turnerische Disziplin machte sich überall angenehm bemerkbar, und den Zuschauern wurden beachilrche Leistungen an den Geräten in volkstümlichen Hebungen sowie in Faustdall- unb Schlagballspiel gezeigt

Um 14 30 Uhr erfolgte der Einmarsch der Tur­ner mit ihren Fahnen in die Kampfbahn und dann zum Ehrenya.n. wo ein Kranz mebergetegt worden war Unter dem Klange deS LiedeS: .Ich hott' einen Kameraden", gespielt von der Ka­pelle deS Berg.schen Orchcstervcreins. schritten die Turner schweigend an dem von einem Fah­nenwald umgebenen Gedenkstein für die Ge­fallenen vorbei, zurück zum Stadion.

Dann fielen unter gros t.r Spannung und unter Aufbietung deS ganzen Können- die letzten Ent- fcheidungen rasch hintereinander. Um 18 Uhr war daS turnerische Programm erledigt. ES folgte noch ein überaus spannendes Handballspiel zwischen Solingen-Mangenberg und Trebur (Hes­sen) um die BundeSmei st erschaff. Solin­gen blieb mit 62 Sieger Meister im Faustball blieb Tv. Münster am Reckor (35:27). im Lchlag- ball Tv Erone-Witten.

Den Abschluh der würdig und in allen Teilen gut verlaufenen Veranstaltung bildete die - ehrung mit den üblichen Nachfeiern.

Auszug aus der Siegerliste.

Aus der sehr umfangreichen S i e g e r l i st e geben wir folgenden AuSzug:

In den Einzelkämpfen (besonder- bei den Läu­fen) wurden die Hessen stark zuruckgeworsen. Bei den Meisterschasten placierten sich Rheinländer und Schwaben vielsach an erster Stelle. In S t a b h o ch wurde Ludwig Hardt auS Kelster­bach (Main) mit 3,40 Meter erster und W. Stahl, Langen, mit 3,30 Meter zweiter. Im Weit- sprung stand Reinhard Schiefer st ein, LaunSboch, mit 6,15 Meter an zweiter Stelle. Auch an zweiter Stelle kam Theo K o ch. Rieder- Florstadt, im Kugel st ost en mit 11,27 Meter. Einen weiteren zweiten Platz erlangte Adam Steuerwald, Rüsselsheim, mit 48,23 Meter Speerwerfen.

Die Meisterschaften der Turnerinnen hatten für Hessen etwa- besseren Erfolg. So wurde Maria Wagner, Rieder-Florstadt, im Hvch- sprung mit 1,45 Meter, im Äugelftofjan mit 8.91 Meter und im Weitsprung mit 4,43 Meter Bun» deSmeisterin.

Im Geräte-Sech-kampf für Turnerin­nen kam Käte Göbel, Kelsterbach, mit 106 Punkten an zweiter Stelle.

Turner-Mehrkämpfe:

Geräte-Zehnkampf; 8. Heinrich Rö­mer, Wieseck, 151 P; 9. Wilhelm Hoff­mann, Lollar. 149 P.; 17. Otto Bender. Rodheim a. d. Bieber, 139 P.

Dol kStumlicher Fünfkampf: 4. Theo Koch. Turngemeinde Florstadt. 191 P.

Die Wettbewerbe der Turnerinnen:

Geräte-SechSkompf: 7. Paula Hilde­brand, Wieseck, 93 P, 14 Ottilie Schrei­ber, Wieseck, 83 P.

V. f. B

Vfv. Ciga Germania Mudersbach 2.1.

Die Ligamannschaft mußte auch zu diesem Treffen mit mehrfachem Ersatz antreten. Ihre Leistung ist um so anerkennenswerter, al>s Ver- m a ni a M u d e r S b a ch sich als sehr spielslarler und zäher Gegner entpuppte. Die DfB.-Elf lie­ferte, mit Ausnahme von etwa zwanzig Mi­nuten der ersten Halbzeit, eine in Anbetracht der Umstände überraschend gute Partie. Wenn sich auch noch mancher Mangel, besonders in der Zusammenarbeit der einzelnen MannfchastSteile. offenbarte, so zeigte sich doch bereits deutlich der Erfolg deS intensiven Training- der letzten Zeit. Die eingestellten Ersatzspieler fügten sich wieder gut ein und füllten ihren Posten zur Zufriedenheit auS. Die Gäste stellten eine typische Kampf mannschast, deren Spielweife durchaus nicht unfair, aber austerordentlich hart zu nennen ist Ieder ihrer Spieler zeigte sich in bester physi­scher Verfallung und kämpfte unter Einsatz aller Energie und der ganzen Körperkraft. Die Stutze der Mannschaft war ihr unermüdlicher Mittel­läufer, der mit der beste Spieler auf dem Platz war. Schiedsrichter Petri, Wetzlar, war dem Spiel ein umsichtiger und korrekter Leiter. Der Spielverlauf: Gleich zu Beginn kommt Gie­ßen gut nach vorne und erzielt eine Ecke, die aber nichts einbringt. Auch in der Folgezeit liegt DfB. in der Offensive und bringt das Tor des Gegner- mehrmals in Gefahr; jedoch besteht der Erfolg lediglich in einer weiteren Ecke. Bei wechselseitigen Angriffen ist da- Spiel verteilt, da- Tempo wenig flott. Rach knapp einer halben Stunde Spielzeit können die .Germanen" zum Führungstor einsenden, um nun das Tempo stark zu forcieren, ihre Ballabgabe ist schneller, wie überhaupt ihr ganzes Spiel flotter und wuchtiger ist al- das der Einheimischen. Diese kommen an­dern Konzept und spielen recht zusammenhanglos; der aufopfernden Abwehr der Hintermannschaft ist cs zu danken, dast in dieser Zeit keine weiteren Erfolge für Mudersbach fallen. Kurz vor Halb­zeit kommt Giesten wieder gut nach vorne, kann aber die gebotenen Torchancen nicht verwerten. Rach dem Wiederanstost findet sich VfB. gut zusammen und hat etwa- mehr vom Spiel. Seine Kombination ist genauer und rationeller. Rach zehn Minuten Feldüberlegenheit kann er einen gut vorgetragenen Angriff mit dem AusgleichS- tor abfchliehen. Mudersbach geht nochmal- stark aus sich heraus und versucht daS Resultat un­ter allen llmftänben zu feinen Gunsten zu ge­stalten, erzwingt in verhältnismäßig kurzer 3eit drei Ecken, um bann aber ganz abzufallen. DfB. wird mehr und mehr überlegen und vermag etwa eine Viertelstunde vor Schluß den Sieges­treffer anzubringen. Der Rest der Spiegelt gehört fast ausschliestlich dem Gastgeber.

Die erste neu zufammengestellte Schülerelf ver­lor im Gesellschaftsspiel gegen die besser ein­gespielten Schüler der DfR. Butzbach mit 0:3.

Spielvereinigung 1900 (Stehen.

ö. 5Xe Ligamannschaft führte an Stelle des ausgefallenen Meisterschaftsspiels gegen Her­born ein SesellschaftS rückspiel gegen die Ligaelf vvm DfB. Kurhefsen Warburg durch. Die körperlich lattedegene HuHener ßlf muhte