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Wirtschaft

3*t>;

Roggenlleie

Zeitschriften

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Die hinter den Papieren

Devisenmarkt Berlin

o.2R.

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Mainkraftwerre Höchst a.M.. . 8

Miag .........io

Gebr. Roeder ....... io

Voigt & Haeffner ...... S

Süddeutsche fiudet . . . 10

27,25, 28,50; Weizenkleie 9,25, 9,35 10,25, 10,50. Tendenz: ruhig.

Kunst und Wissenschaft.

Ausstellung Alathildenhöhe 1930.

Dach Äeberwindung ungewöhnlicher Schwierig­keiten ist es gelungen, den schon lange beabsich­tigten Ausstellungsplan für den Sommer 1930 in Angriff zu nehmen. Er geht von der Freien Vereinigung Darmstädter Künstler

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Oie Arbeiiömarktlage im Bereich des LandesarbeLtsamts Hessen.

äleber die Arbeitsmarktlage in Hes­sen und Hessen-Nassau berichtet das Landes- arbeitsamt Frankfurt a.M.: Die Lage hat sich in der Derichtszeit merklich gebessert. Den Anstoß dazu gab der Wiederbeginn der Arbeiten in der Landwirtschaft, in der Industrie der Steine und Erden, im Baugewerbe und in der Lohnarbeit wechselnder Art. Auf diese Berufs- gruppen allein entfallen von den insgesamt rund 20 300 Abgängen 15 600. Die Metallindustrie und das Holzgewerbe, die zum Teil von der Deschäftigungslage im Baugewerbe abhängig sind, verzeichneten 1270 bzw. 930 Abgänge. Eine leichte Saisonbewegung wies auch das Beklei­dungsgewerbe (950 Abgänge) und das Verkehrs­gewerbe (580) auf. In den anderen Berufs­gruppen war die aufwärts gerichtete Entwick­lung nur unbedeutend. Der Bergbau, das Nah- rungs- und Genußmittelgewerbe und die An­gestelltenberufe hatten sogar noch geringe Zu- Zänge, zu verzeichnen. Insgesamt wurden am 31. Marz gezählt 206 207 Arbeitsuchende, dar­unter 30 078 weibliche, gegenüber 226 500 (31 272 weibliche) am 15. März. In Unterstützung be­fanden sich zur gleichen Zeit 145 296 Personen !?M^Ä^ützungsempfänger), davon erhielten

Krisenunterstützung, gegenüber 160 254

637 in Krlsenunterstühung) am 15. März. Die ü^nterstutztenzahl in der Arbeitslosenversicherung ist also um 15 007 gefallen, in der Krisen­unterstützung um 49 gestiegen.

Schweinemarkt in Gießen.

Der heutige Schweinemarkt war ins­gesamt mit 274 Stück Ferkeln, Läufern und Ein­legern beschickt. Sehr zahlreich war der Auftrieb von fetten der Landwirtschaft. Der Handel war ziemlich flott, so daß fast kein äleberstand ver­blieb. Bezahlt wurden für Ferkel, sechs bis acht Wochen alt, 38 bis 47 Mk., acht bis dreizehn Wochen alt, 45 bis 55 Mk., Läufer 50 bis 70 Mk., je nach Stärke, Einleger wurden von 90 bis 105 Mk. das Stück gehandelt. Der nächste Markt findet am 7. Mai statt.

* Stand der Wintersaaten imDeut- schen Reich. Der ungewöhnlich milde Wit­terungsverlauf des vergangenen Winters ist den kungen Saaten im allgemeinen gut zustatten « 0/umen- Trotz Fehlens der Schneedecke sind die Herbstsaaten über die kritische Zeit ziemlich schad­los hinweggekommen. Ämpflügungen infolge Aus- wmterungsschäden dürften daher nur in beschränk- tem Umfange notwendig sein. Nach dem gegen- toärhgen Stand zeigen die Wintersaaten zu­meist em gesundes und kräftiges Aussehen. Für euie günstige Weiterentwicklung sind, da der

an Niederschlägen gewesen ist, nun- Mr allerdings ausgiebige Regenfälle erforder- c!??8? d-rs offenen Wetters konnte schon recht frühzeitig mit der Frühjahrsbestellung be­gonnen werden Sie ist fast überall in vollem ©angc. Die Aussaat an Sommergetreide ist bevorzugten Gegenden schon ab- geschlossen. Auch Frühkartoffeln sind bereits viel-

294

246,75

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190

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352

Buderus......

Deutsche Erdöl . . . Essener Steinkohle . . Gelsenkirchener . . . Harvener...... Hoesch Eisen. .... Ilse Bergbau .... Klöcknerwerke .... Köln-Neuesten.... Mannesmann-Röhreu Mansfelder Bergbau . Oberschles. Eilenbedarf Oberschles. Kokswerte. Phönix Bembau . . . Rheinische Braun kohle» Rhetnftahl.....

RtebeckMoats» ...

71

71

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I. ®. ssarben-Industrte Dynamit Nobel . . . Scheldeanstalt.... Goldschmidt .... RütgerSwerke .... Metallgesellschaft. . .

Philipp Holzmann . . Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt.

Wayß & Freytag . .

WM. Mar fanden hier me Glifabetfjl t5 ftch um pr sthungsarb chtung bis ßeb Sarkophags der 1 tag am 19. SJloce: Sud) die Glocke die Gemüter Die auigeiolli werdei mblSOOQO deren Qnmbfteh W.Mole jährt, i üon über 20 000! flei* Serben fyii für frmbt l

6 o. H.

Banknoten.

Frankfurter Getreidebörse.

Fr anffu rt a. M, 9. April. Am Frankfurter Produktenmarkt war die Tendenz nicht unfreund­lich, obwohl die Auslandnotierungen niedriger | lauteten. Die Einigung im Kabinett über die' Agrarfrage bot eine Anregung. Das Angebot von Inlandware war ebenfalls gering. Später leöixt) fam Ware in Weizen und Roggen heraus, so daß hier wieder ein Rückgang zu verzeichnen war Die übrigen Getreidesorten blieben jedoch gut behauptet und das Geschäft wurde ruhiger Es wurden notiert: Weizen (Hessen und Provinz Hessen-Nassau) HektolitergSwicht von 78 Kilo- gramm, gesund und trocken, 285 (Geld), 287,50 (Brief); Roggen, Hektolitergewicht von 72 Kilo­gramm, gesund und trocken, 190; Sommergerste für Brauzwecke 200, 205; Hafer (inl.) 185, 190: Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 41,75, 42,75; Roggenmehl 27,25, 28,50; Weizenkleie 9.25 , 9.35:

aus und hat als Programm, zum Gedächtnis ihres 30jährigen Bestehens und zur Feier des 600jährigen Stadtjubiläums, eine Rückschau auf die Darmstädter Künstler von etwa 1830 bis heute zu geben. Im Anschluß hieran bereitet der Kunstverein für Hessen selbständig einen bis 1730 zurückgreifenden Lieberblick vor, so daß im ganzen zwei Iahrhunderte Hessen-Darm­städter Kunst gezeigt werden. Auf der Mathil- denhöhe werden mit auserlesenen Werken zu sehen sein: die Künstler des Impressionismus, die Gründer der Freien Vereinigung, ihre ver­storbenen und heutigen Mitglieder, sowie alle zur Zeit in Hessen lebenden Künstler. Die Aus­stellung wird voraussichtlich Mitte Iuni eröffnet werden.

Völlige Schließung des Heidelberger Sladlihealers.

WSR. Heidelberg, 6. April. In einer Pressebesprechung wurde von Bürgermeister Wieland mitgeteilt, daß die Schließung des Heidelberger Stadttheaters eine völlige sein müsse, da eine Bespielung durch benachbarte Bühnen wegen der damit verbundenen finan­ziellen Lasten nicht in Frage käme.

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Gosdorf, kn seit einigen Pfarrer Cßau' Gleiberg.Ainzr Koblenz vom Diebel von führst Pfarre die Pfarrgesck Gleiberg und bie Gemeinde anftattete die Seuertoebr

Äeeh in össentliches Ko W in beste- ev'zelnen Dari pellten Progr Mten nicht mi ff" Qegehen .7 Abends Tot iMvoche in t JA der Frei vamarüerNvr zugute ftrojboti ^Demei. ?le'6erg tour beabsichtigte ; ?ung 5er J M bie Qiufn, M 10 Prozent kn@an3e und '°ll in Kürze dtWu toc tzL dvc der et |»n " veuen §

ganz beträchtliche Verringerung der Röntgen­strahlung auf etwa ein Tausendstel des bis­herigen Betrages zu, wodurch nicht nur kleinere Röhren verwendet werden können, sondern auch ?ie Gefährlichkeit der Strahlen bedeutend her­abgesetzt wird. Man hofft sogar, die Röntgen­röhren später ganz entbehren und statt ihrer mit kleinen Radiummengen arbeiten zu können. Andererseits wird die einwandfreie Durchleuch­tung selbst äußerst dichter Körper ermöglicht, was für bie Werkstoffprüfung, z. D. die Unter­suchung von Gußstücken auf Lunker usw., sehr große Bedeutung hat.

Die Erfindung gibt wieder einmal1 ein Bei­spiel dafür, wie sich die verschiedensten Gebiete der Technik gegenseitig befruchten können.

fach gepflanzt. Allgemein wird über starkes Auf­treten von Feldmäusen, die sich bei der milden Winterwitterung sehr vermehrt haben, geklagt.

* Odenwälder Hartstein-Industrie A. - G., Darmstadt. Der Aussichtsrat beschloß, der auf den 6. Mai einzuberufenden General­versammlung aus einem Reingewinn von 163 451 (133 244) Mark eine erhöhte Dividende von 8 (7) Prozent auf die Stammaktien und wieder 6 Proz. auf die Vorzugsaktien vorzuschlagen. Die Ab- schretbungen betragen 200 474 (170 126) Mk.

* Dr. Paul Meyer AG., Berlin. Die Gesellschaft beantragt die Ausschüttung einer Di­vidende von wieder 8 Proz.

* Guano-Werke AG. (vorm. Ohlendorff- sche und Mercksche Werke), Hamburg. Der Auf- srchtsrat schlägt der auf den 7. Mai einzube- rufenden G.-D. eine Dividende von 5 (i. 03. 4) Prozent vor. Aus dem gegen das Vorjahr ver­größerten Reingewinn konnten höhere Abschrei­bungen und notwendige Rückstellungen vorge­nommen werden.

Hessen-Nassauische Gas-A. - G Lrankfurt a.M.-Höch st. Die Gesellschaft schlagt die Ausschüttung einer Dividende von wie­der 7 Prozent vor.

*Miag", Mühlenbau und Indu­st r ie - A. - G., Frankfurt a.M. Die Gesell­schaft erzielte 1929 einen erhöhten Bruttogewinn von 13,72 (i. V. 12,97) Mill. Mk., wovon Hand­lungsunkosten 8,45 (8,62) Mill. Mk., Anle hezinsen a S Z°£3) .®teuern 0,99 (1,08); soziale Lasten O.°7 (l V. nicht ausgewiesen) und Abschreibungen ^8 r (088) Mill. Mk. erforderten. Aus dem einschl. 110,250 (153 236) Mk. Vortrag sich er­gebenden Reingewinn von 1 869 560 (1 814 250)

follen wieder 10 Prozent Dividende auf 14,8 Mill. Mk. Stammaktien und 7 Proz. auf 200 000 Vorzugsaktien verteilt, 38 000 () der -Reserve überwiesen und wieder 150 000 Mk für Wohlfahrtszwecke zurückgestellt werden. Nach Ausschüttung von wieder 60 000 Mk. Aufsichts­ratstantieme verbleiben 127 557 (110 250) Mark 8um Vortrag. Nach dem Geschäftsbericht konnte der Umsatz 1929 gegen das Vorjahr nicht un­wesentlich erhöht werden, nachdem der Export auf ^ne breitere Basis gestellt worden war. Die Ge­sellschaft hat ihre Auslandvrganisation ausgebaut und in einer Reihe von außereuropäischen und alebersee-Ländern neu Fuß gefaßt.

* Die Wirtschaftslage in der Pir- masenser Schuhindustrie. Die verhält­nismäßig gute Beschäftigung in der Pirmasenser ©cpupinöuftrie hat auch in der vergangenen -^vche angehalten. In einigen kleineren Be- trteben. Die noch verkürzt arbeiteten, konnte die volle Arbeitswoche eingeführt werden. Die Ar- beitslosenziffer blieb unverändert. Der Weiter­entwicklung des Geschäftes sieht man jedoch in Fachkreisen sehr skeptisch entgegen, da sich die Detailkundschaft wieder ganz auf dasEilauf- tragsshstern" eingestellt hat. Die Klagen über flechten Geldeingang halten unvermindert an. Sie Lage in der Schuhmaschinenindustrie ist t^lterhin als sehr gut zu bezeichnen. Gut be- schaftigt ist auch die Kartonagen- und Leisten- industrie. In der Lederindustrie macht die Besse­rung langsam Fortschritte. Der Beschäftigungs­

grad Im Bezirk Pirmasens ist ebenfalls zufrieden­stellend.

* <5erb. Rückforth Nachfolger AG.

2n der G.-V. war ein Kapital von >'0?8 Mlll Mark vertreten. Bei der Beratung des Abschlusses kam es zu einer erregten und ausgedehnten Debatte. Rechtsanwalt Dr. Eisner, der etwa 90 Kleinaktionäre vertrat bemängelte, daß auch in diesem Iahre keine Dividende verteilt werden soll, und teilte mit daß er die Anfechtungsklage durchführen werde' Er Beantragte die Vertagung der G.-V. Der Antrag wurde mit 651 680 Stimmen der Oppo­sition angenommen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a.M., 9. April. Tendenz: wei- ter abgeschwächt. Auch zu Beginn der heutigen Börse hielt die Verstimmung, ausgehend von einigen ungünstigen Nachrichten, an. Die Aus­sichten auf eine innerpolitische Klärung waren etwas besser, doch konnte keine freundlichere Stimmung aufkommen, da das Angebot in R ü t - gerswerke, Waldhof und Deutsche Petroleumsaktien weiter auf die Tendenz drückte. Die Kulisse schritt, hiervon beeinflußt, auf fast allen Märkten eher zu Abgaben, und es ergaben sich gegenüber der gestrigen Abend- borse infolge der geringen Aufnahmelust zumeist Heinere Abschwächungen. Auszüge waren von Inland- und von Auslendseite kaum eingetroffen. Das Geschäft bewegte sich bei schwächerer Tendenz in bescheidenem Rahmen. Am Chemiemarkt eröffneten I.-G. - Farben knapp gehalten. D e u t s ch e Erdöl waren im Zusammenhang mit der rückläufigen Bewegung der Rutgers- aktie starker angeboten u* 2 Prozent schwächer. ? " t 9 erswerke selbst waren auf ihrem Tief­stand behauptet. Am Clektromarkt lagen L rlU n ö Ä r a f1 Angebot und 3,5 Prozent abgeschwacht, Chadeaktien büßten 2,50 Mk., AEG. 1,25 Prozent, und Lahme her 1 Pro-

Elektrische Lieferungsge-

1 a i t eröffneten gut behauptet. .*7Her t und Siemens lagen gerinafüaia niedriger. Am Montanmarkt war die Llm- satztätigkeit ebenfalls sehr bescheiden, bei zu- meist niedrigeren Kursen. Rur für Rhein- stahl bestand einiges Interesse. Von Kali- aktien gaben Westeregeln 2Prozent nach. Der Bauunternehmungsmarkt war un­einheitlich. Zellstoff Waldhof waren auf dem niedrigeren Kursniveau behauptet.S ch if f- f ahr tspa Piere bis 0,5 Prozent niedriger. -Uon Bankaktien verloren Commerzbank 1 Prozent, Aeichsbankanteile 3,5 Proz. Barmer Bank konnten dagegen etwas an» Siehen. Auf Hoffnungen hinsichtlich einer inter­nationalen Konzentration waren Kunstsei. d e n a k t i e n etwas lebhafter gehandelt und bis 1 Prozent fester. Renten still und leicht nach­gebend. Im Verlaufe wurde die Stimmung et­was freundlicher, angeregt durch den günstigen Reichsbankausweis, wodurch erneut Hoff­nungen auf eine baldige Diskontsenkung laut wurden. Das Geschäft wurde etwas lebhafter, da die Kulisse in Spezialaktien Rückdeckungen vornahm. Im Vordergründe standen Aku, die gegen Anfang 4 Prozent gewannen. Siemens gewannen 2 Prozent. Im übrigen gingen die Gewinne bis zu 1 Prozent. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3,5 Prozent sehr leicht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dol- r'1?9»5, Segen Pfund 20,381, London gegen Kabel 4,8635, gegen Paris 124,22, gegen Mai­land 92,78, gegen Madrid 38,85, gegen Schweiz 25,10, gegen Holland 12,1075.

Berliner Börse.

Abgabeneigung der Spekulation, zu 1- bis 3proz. Äurgrudgängen führte. Polyphon waren um 5,75 Proz. gedrückt, und Svenska eröffneten auf Die gemeldeten Detriebseinschränkungen 5 Mark schwacher. Aütgerswerke, bei denen nach Zei- Hingsmeldungen über die vermutliche Höhe der Dividende noch nichts Zuverlässiges zu erfahren sei, gingen auf 71 Prozent zurück, was auf die Aktien der Deutschen Erdöl nicht ohne Einfluß blieb. Deutsche Anleihen abbröckelnd. Ausländer uneinheitlich. Der Pfandbriefmarkt war bei stillem Geschäft wenig verändert. Der Geldmarkt war weiter leicht. Tagesgeld 3 bis 5 Proz. und dar­unter; Monatsgeld 6 bis 7 Proz.; Warenwechsel 4,90 Proz. Nach den ersten Kursen bekundete die Spekulation auf der ermäßigten Basis Deckungsneigung, zumal der bekanntwerdende Reichsbankausweis für die erste April-Woche eine befriedigende und zumindest normale Ent­lastung brachte, und hierdurch wieder Hoffnungen I auf eine baldige Diskontsenkung der.^Reichsbank J zweckt wurden. Die Entlastung betrug insgesamt! 168 Millionen; Wechsel nahmen um etwa 25 Mil- \ an«^a&, Lombards nahmen auf 145 Millionen / ab- Der Rotenumlauf verringerte sich um 238 Millionen. Die Deckung besserte sich auf 55,7

63,4 Proz. Irn allgemeinen betrugen die i Erhöhungen gegen den Anfang bis zu 1 Proz., , vuv gingen bei den Hauptspekulationswerten; (Schultheis, Siemens, Salzdetfurth usw.) darüber ^naus. Der Schiffahrtsmarkt profitierte von den Kaufen zweier Großbanken und hatte, etwa I ^roz. hoher liegend, lebhaftere ^Imsatztätigkeit aufzuweisen.

Schultheis Patzenhoser ... Cflroede...... . .

Aku...........

$8 em berg ......... Zellstoff Waldhof . . . . 1 Zellstoss Aschaffenburg . . . Charlottenburger Wasser . . Dessauer Kaö...... .

Daimler Motoren ..... Deutsche Linoleum .... Maschinenbau A.-G. .... Nal. Automobil . . .... Orenstein & Koppel Leonhard Tietz . . . Svenska ........

Frankfurter Maschinen . . Gritzner.........

Heyligenstaedt ...... ZunghanS....... .

Lechwerke.........

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v.H., S

Berlin, 9. April. Die Kurserholung und die Beruhigung, die im heutigen Dormittagsverkehr von dem beabsichtigten Eingreifen des Reichs­präsidenten v. Hindenburg in die Verhand- lungen der Parteien ausgegangen waren, konnten sich bis zu Beginn der heutigen Börse nicht er­halten. Die Ablehnung der Bi er st euer in der heutigen Ausschußsihung des Reichstages lieh neue politische Befürchtungen aufkommen, und die Dorfe suchte nach ungünstigen Mo- menten, um für ihre Abgabeneigung eine Be-

SU haben. So verwies man auf die schwächeren und teilweise matten Auslandborsen, beurteilte den Stahlvereinsbericht ungünstig, be­sonders da der Export stärker verringert sei, und stand mit ziemlichem Mißtrauen der beabsich­tigten Fusion der Gothaer Grundkredit-Preuß. Pfandbriefbank gegenüber, da man sich über die Grunde dieses Zusammengehens nicht im klaren ist, und an eine notwendige Stützung der ersteren glaubt. Zu den ersten Kursen war auch aus der Provinz eher Ware da, die, verbunden mit der

Aus dem Inhalt des uns vorliegenden 4. Heftes der bei Elwert in Marburg erscheinen- den ZeitschriftH essenland" heben wir fol­gende Beiträge hervor: eine Würdigung Wilhelm Holzamers zum 60. Geburtstage, einen Aufsatz SöiII Schellers über den Landgrafen Carl von Hessen, einen Bericht von Dr. Gustav Struck überGemälde-Erneuerungen in der Kasseler Ga- lene , einen AufsatzCarl Ochsenius" von Dr. Mme^Kettler, die NovelleDer Napoleon" von Alfred Bock. Außerdem: Vereinsnachrichten, Aus der Heimat", Personalien, Mitteilungen des Vereins für Hessische Geschichte und Landes­kunde.

Im Sonderheft derSüddeutschen Mo- n a t s h es t e , München,Anbekanntes von Arthur Schopenhauer", teilt Dr. Arthur Hüb­scher unbekannte Gespräche Schopenhauers aus seinen letzten Lebenstagen mit. Ein langes Ge­spräch mit dem französischen Philosophen Morin im Februar oder März 1858 ist vor allem des­halb bedeutungsvoll, weil hier Schopenhauer das einzige Mal ausführlich über Hegel spricht, über die Größe seiner Abneigung gegen'ihn und über seine Auffassung der Entstehung des Hegelschen Ruhmes. Es folgt eine große Abhandlung von Professor Houben,Der Fall Gutzkow-Schopen­hauer", mit reichen Aufschlüssen. Dr. Gutzkow, der Herausgeber derUnterhaltungen am häus­lichen Herd", hatte einen großen Artikel,Ar- ! thur Schopenhauers Testament", erscheinen las­sen der die Anhänger Schopenhauers so heraus­forderte, daß es darüber fast zu einem Prozeß gefommen wäre. Auch diejenigen, die kein Ver­ständnis zur Schopenhauerschen Philosophie ha­ben, werden diese Einblicke in das Leben eines der größten deutschen Denker mit Anteil auf­nehmen.

Frankfutt a. Hl.

Cchlu߫i lurs Kurs

Äerlin

Schluß-i Anfang» kurs

Datum

8. 4.

9. 4-

8. 4-

9. 4.

6% Deutsche Reichsanleihe von 1927 .........

87,1

100

55,13

11,13

91,9

51

53

97,5

90

85

98

95

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94

29

4,25

2,65

25,9

2,6

7,9

7,9

10

16,4

8,35

I | | 2 | | | I | j | | | | || | CO | | | CO | CO | ||

86,9

100,1

55,2

11,2

53,2

98

94

89,5

29,9

4,5

2,6

25.9

22

22,9

2,6

7,9

7,95

7,95

10

16,4

8,3

1 I I 1 1 1 1 1 1 1 1 51 ।8।1S* 22 11

7% Deutsche Reichsanleihe von 1929 .....

Deutsche Ans.-Ablö«..Schuld mit Auslos.-Rechten .....

DeSgl. ohne Auslos^Rechte . . .

8% Hess. Vollsslaal von 1929 srückzahlb. 102%)......

Oberhessen Provinz Anleihe mit

Auslos.-Rechten .....

Deutsche Komm. SammelabL

Anleihe Serie 1 ...

8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse.

XIII unkündbar bis 1934 . . . 7% Franks. Hyp^Bank Soldpse. unkündbar vis 1932 . .

4%% Rheinische Hyp^Bank

Liqu. Goldpse. ....

8% Dr. LondeSpsandbriesanstali, Pfandbriefe R. 17 ...

8% Pr. Lau despsandbriefanstalt, Komm^Obl. R. 16

7% Pr. LandespsandbrtesanstaU, Pfandbriefe 91. 10 .....

A.E.S. abg. VorkriegS-Obllgatio- nen. rüiUablbar 1932 . . .

4% OesterretchNche Goldrente . . 4,20% Oesterreichifche Sllberrente 4% Oesterreichifche Einheitliche Rente .

4% Ungarische Goldrente ....

<% Ungarische Staatsrente v. 1910 <¥i% beSgl. von 1913

4% Ungarische Kronenrente . . . <% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn. Aal.

Serie 1

4% desgl. Serie N . .

5% Rumänische vereinh. Rente von 1903 ...

<%% Rumänisch« vereinh. Rente von 1913 ..........

4% Rumänische vereinh. Rente .

Frankfurt a. 271.

Dcrlin

Schluß-

1-Uhr- Kurs

Gchluß- kurS

Anfang«

Datum

8. 4.

9. 4.

8. 4

9- 4.

Hamburg-Amerika Pater ... 7

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8

109

108,5

109,75

108,6

Hansa Tampfschtss.....10

__

_

1R1

Norddeutscher Llvhd.....8

109

108,5

11 n

108,6

117,6

134,5

Allgemeine DeutscheCreditanst. 10

117

117,75

Barmer Bankverein .... 10

Berliner Handelsgesellschaft . 12

133,75

134

133.75

175

175,5

Commerz, und Prtvat-Bank . 11

Darmstädter und Nationalbank 12 Deutsche Bank und

161

160

161

160

238

241

240,75

Disconto-Gesellschaft,... 10

Dresdner Bank ...... 10

150,5

154,75

293

150,75

154,75

292,5

150

154

289,5

Reichsbank ........ 18

289,5

A.E.G............8

172

170,751

172,13

170,75

195,5

Bergmann.........9

Elektr. LieferungSgesellfchast. 10

Licht und Krast......io

176 131

171,5 172

171,5

175,75

130,5

174

129,75

Felten & Guilleaume ... 7% Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen .... 10

183

_

183,5

181,75

138,75

Hamburger ElektrizitätS-Werk« 10

139,5

Rheinische Elektrizität .... 9

148

_

148,25

174

192

261

131,5

172

Schlesische Elektrizität. ... 10 Schuckert & Go. ..... . n

191

259,5

190,25

259

173,25

190

259

Siemens & Halske . . . .

Transradio . ........ e

Labmever LEo.......io

172

171

170

Frankfurt a. 271.1

Berlin

Schluß­kurs

l-Uhr- 1 Kurs

Schluß. I Anfang« kuis | Kurs

Datum

8. 4.

9 4.

8. 4. 9. 4.

Bereinigte Stahlwerke.....

Otavt Minen....../,

100,25

100 98,5

Kaliwerke Aschersleben . . .

215,5

_

216 913

Kaliwerke Westeregeln ... 10

218

216,25

218,75 216

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

367

370 36L5

Berlin, 8. April

Geld

Brief

Amerikannche Noten.....

Belgische Noten .......

4,172 58,34

111,78 20,325 16,385 167,76

22,07 111,78

58,84

2,47 112,23

81,03 52,84 12,37 72,88

4,192

58,58

112,22 20,405

16,445

168,44

22,15

112,22

59,08

2,49

112,67

81,35 53,06 12,43

73,18

Französische Noten ...... Holländische Noten...... Italienische Noten ...... Norwegische Noten......

Deutsch-Oesterr.Lioo Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten ......

Schweizer Noten .......

Svantsche Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten.......

8. April

9. April

Amtliche Geld

Notierung

Bries

Amtliche Notierung

Geld | Bries

Amst.-Rott.

168,09

168,43

168,10

168,44

Buen.-Aires

1,641

1,645

1,676

1,680

Brff.'Antw.

58,395

58,515

58,395

58,515

Christiania. Kopenhagen

112,03

112,25

112,05

112,27

112,08

112,30

112,07

112,29

Stockholm . Helsingfors.

112,47

112,69

112,47

112,69

10,525

10,545

10,535

10,555

Italien. . .

21,935

21,975

21,94

21,98

London. ..

20,355

20,395

20,358

20,398

Neuhork . .

4,185

4,193

4,1855

4,1935

Pari«....

16,38

16,42

16,385

16,425

Schweiz . .

81,10

81,26

81,105

81,265

Spanien. .

52,50

52,60

52,45

52.55

Japan . . .

2,068

2,072

2,068

2.072

Rio de Jan.

Wien in D.°

0,491

0,493

0,490

0,492

Oest. abgeft.

58,975

59,095

58,985

59,105

Zrag . . . .

12,394

12,414

12,397

12,417

Belgrad . . Budapest. . Bulaarten. Lissabon . . Danzig. . . Konstantia. Athen. . . Canada . . Uni uat). . Cairo ...

7,401 73,07 3,034 18,70 81,39 1,784

5,425 4,182 3,866 20,88

7,415 73,21

3,040 18,79 81,55 1,788 5,435

4,190 3,874 20,92

7,399 73,09 3,034 18,78

81,39 1,785

5,435 4,183

3 «96 20,87

7,413 73,23 3,040 18,82 81,55 1,789 5,445 4,191

3,904 20,91