Ausgabe 
8.11.1930
 
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Elisabeth Schäfer, ihren Dienst nieder. Eine ganze Frauengeneration hat Fran Schäfer zu Füßen gesessen und ist von ihr in die Kunst der Handarbeit eingeführt worden. Die Gemeinde ließ ihr in Anerkennung ihrer langjährigen, treuen Dienste einen Sessel überreichen. Nach den Herbst» ferien hat die technische Anwärterin Frl. Weber von Grünberg den Handarbeitsunterricht an der hiesigen Schule übernommen.

Hattenrod, 7. Nov. Am Sonntag veranstal­tete der Geflügelzuchtverein Hattenrod im Gaschos Dörr seine I. Allgemeine Ge­flügelausstellung, die sehr gut beschickt war. Aus der ganzen Umgebung waren zahlreiche Inter­essenten erschienen. Gegen 11 Uhr eröffnete der Dereinsoorsitzende die Ausstellung, begrüßte die Gäste und dankte den Stiftern, die durch die Bereit­stellung von Preisen einen Anreiz zur Beschickung der Ausstellung geschossen haben. Zum Schluß seiner kurzen Ausführungen richtete er an die Züchter die Mahnung, bestrebt zu sein, dem Heimatdorse Hat­tenrod auch auf dem Gebiete der Geflügelzucht zu dem guten Namen zu verhelfen, den cs hinsichtlich der Ziegenzucht bereits besitzt. Ein. Rundgang durch die Ausstellung ließ jedermann die Ueberzeugung gewinnen, daß bereits Achtbares geleistet wurde, daß aber noch mehr erreicht werden muß. Folgende Züchter erhielten Preise: E-Ehrenpreis: sg 1 - sehr gut 1 - l. Klassenpreis: Für Hühner: H. Schiefer­stein, Rieder-Bessingen (fg 1); K. Eise, Lich (E); H. Mengel jr., Hattenrod (sg 1): K. Rau III., Hatten­rod (E); K. Stoll, Lang Göns (E): E. Walter, Hattenrod (E und sg l): H. Rau IV., Hattenrod (E): O. May, Lang Göns (E); W. Frei, Lang-Göns (E): W. Münster, Hattenrod (E): R. Radetzki, Lich (E), G. Steul II., Bettenhausen (sgl): H. Dünselder, Reiskirchen (E): E Dietrich, Hattenrod (E): G. Radetzki, Lich (sg 1); H. Mengel jr, Hattenrod (E); Lehrer Drout, Hattenrod (E): W Biedenkopf, Mün- ster^(E): W. Seip. Hattenrod (E): F Koch, Lich (E und sgl): H Mandler, Wißmar (E und sgl): F. Talacker, Lich (E): K. Weiß, Watzenborn (sgl): H. Pseisfer, Steinberg (sg 1); K Burger, Steinberg (E und sgl): W. Frey, Lang-Göns (E). Für Ab­teilung Zucht stamme: Ludwig Zimmer, Lich

(E). Für Abteilung Groß, und Waffergeflü. ael: R. Schmidt, Kolbenmühle (E): W. Keil II., Ettingshausen (E). Für Abteilung Tauben: W. Lamm, Rieder-Bessingen (E): H. Lamm, Nieder- Bessingen (sg 1); K. Sieg, Münster (E): W. Sieben- köpf. Münster (E); Bäckermeister Metzger, Wetter­feld (sgl): K. Sieg, Münster (sgl): (9g. Sprankel, Bersrod (E).

Kreis Schotten.

X. Schotten, 7. Nov. Heute feierte das Che- t>aar Adam Hau das Fest der goldenen Hochzeit. Hau steht im 80. Lebensjahr: in vielen Vereinen war er jahrzehntelang Vereins­diener, bei der Post war er lange Jahre als Landb rief träger beschäftigt, auch in der Kriegszeit hat er täglich dieses schwierige Amt versehen. Von allen Seiten wurden dem Paar Ehrungen zuteil, auch die Hessische Staatsregierung lieh gratulieren und einen Geldbetrag überweisen . Die älteste Einwohnerin unserer Stadt, Frau Witwe Haas, feierte gestern in völliger körperlicher und geistiger Frische ihren 95.Ge­st u r t s t a g.

Laubach, 8. Nov. ilnferem Etadtrechner Wilhelm Schmidt III. ist für feine ein­wandfreie Kasse- und Buchführung von dem Hessischen Kreisamt Schotten gelegent­lich der kürzlich vorgenommenen Visitation vollste Anerkennung ausgesprochen worden.

Kreis -llsfclv.

er. Homberg, 7. Nov. Mit Rücksicht auf die schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse haben sich die Vorstände aller hiesigen Ver­eine entschlossen, im Laufe des Winters, bis einschließlich Ostern, von der Abhaltung jeglicher Wintervergnügungen abzusehen.

Preußen.

.Vrcit, Marburg.

WSN. Marburg, 7. Nov. In der vorletzten Nacht wurde in das Berbindungshaus der Hafso-Borusfen am Abhang der Augustcnruhe sowie in dasjenige der Arminen am Wehrdaer Weg eingebrochen In dem einen Falle wurden 80 in dem andern 800 Mark gestohlen.

SJi.-tfpott

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Am Sonntag, 9. November, beendet die erste Vezirksklasse, Gruppe Lohn, die Vorrunde der Verbandsspiele 1930/31. Die Spielvereinigung 1900 Gießen empfängt auf eigenem Platze an der Liebigshöhe den Fußballverein Wiesenbach (Kr. Biedenkopf), der als vorjähriger Meister der 2. Bezirksklasse erstmals an den Spielen der 1. Bezirksklasse teilnahm. Die Mannschaft hat zur Zeit den 3. Tabellenplatz inne, 1900 da­gegen den 4., der Unterschied beträgt jedoch nur einen Punkt, so dah das Spiel am Sonntag dar­über entscheidet, wer künftig den 3. Tabellenplatz - besehen wird. Den Gästen aus dem Hinterland wird nachgesagt, daß sie ein schnelles Spiel pflegen und dah vor einer soliden Verteidigung und einem vorzüglichen Mittelläufer eine tat­kräftige Stürmerreihe steht. 1900 wird dem Gegner in der Aufstellung vorn letzten Sonntag gegen­übertreten, da man auf Adelberger und Henrich höchstwahrscheinlich immer noch verzichten muß. Lediglich auf den Posten des Linksaußen hat man einen anderen Spieler gestellt, der der Reserve- Elf entnommen ist. Ten Stürmern möchte man ans Herz legen, nicht zuviel Einzelspiel zu trei­ben, damit die sich bietenden Torgelegenheiten mehr wie seither ausgenuht werden. Auf Grund der bisherigen Leistungen der Spielvereinigung 1900 und der Unbekanntheit des Gegners ist der Ausgang nicht vorauszusagen. Der Platzvorteil müßte den Blau-Weißen einige Siegeschancen verschaffen. Das Spiel steht unter der Leitung des Schiedsrichters Henkel, Wetzlar.

Die verbandsspielfreie Liga-Reservemannschaft ist zu einem Gesellschaftsspiel nach Grohen-Buseck verpflichtet. Ebenfalls auswärts weilt die dritte Mannschaft der Spielvereinigung. Ihr Verbands- spielgegner ist die 2. Elf vom Sportverein Gar- benteich.

Ein schwerer Gang steht der 4. Mannschaft bevor. Sie steht im Verbandsspiel wohl dem spielstarksten Gegner ihrer Gruppe gegenüber. Die Spielvereinigung 1926 ßeibgeftem (erste Mannschaft) ist zu Hause ungeschlagen und hat bis jetzt überhaupt erst eine Niederlage erlitten. Sie dürfte auch über 1900s vierte sicherer Sieger bleiben, wenn auch mit dem Widerstand der Gießener gerechnet werden muh.

Vor dem Ligafpiel spielt die 1. Jugendelf gegen die 1. Jugend Ahlars. Das Spiel dürfte 1900 als knappen Sieger sehen.

DsB. Gießen.

Nachdem die Ligamannschaft erst am vergange­nen Sonntag in Kassel war, muh sie am kommen­den Sonntag die weiteste Reise der Saison, und zwar nach Hersfeld antreten, um mit der dortigen SportgemeindeHessen" um die Punkte zu kämpfen. Die beiden Gegner stehen in der Ta­belle punktgleich: allerdings hat Hersfeld ein Spiel mehr ausgetragen. Bon sieben Spielen hat die Mannschaft nur eines gewinnen können, zwei verloren und merkwürdigerweise nicht weniger als vier unentschieden beendet und dabei ein Torverhältnis von 8:9 erzielt. Die VfB.-Els hat von sechs Spielen drei- gewonnen und drei verloren: ihr Gesamttorverhältnis lautet 9:10. VfB. hat im Spick' gegen Sport Kassel eine sehr gute Partie geliefert. Wenn die Mannschaft am kommenden (Sonntag dieselben Leistungen wieder­holt, steht zu hoffen, dah wenigstens ein Unent­schieden erzwungen toird, um so mehr deshalb, I als sie aller Voraussicht nach wieder in stärkster Aufstellung die Reise antreten wird. In der Spielstärke dürften sich die beiden Mannschaften gleich fein. Die Hiesigen müssen versuchen, den Nachteil des fremden Platzes, der nebenbei als heißes Pflaster bekannt ist, durch vermehrten Eifer und Kampfgeist auszugleichen. Der Aus- gang des Treffens ist sowohl fürHessen" als auch für VfB. recht bedeutungsvoll. Es wird einen harten Kampf geben; wer ihn gewinnt, ver­bessert seine Stellung wesentlich.

Während die Ligareserve spielfrei ist, steht die dritte Mannschaft im Derbandsspiel der zweiten Dutenhofens auf doriigem Platz gegen­über. VfB. konnte vor einiger Zeit ein Eefell- schafts treff en gegen ihren nunmehrigen Punkt- spielgegner glatt mit 5:0 gewinnen. Es sollte ihr diesmal kaum gelingen, ein ähnliches Resultat hcrauszuholen.

Nach langer Zeit tritt auch die A.-H.-Mann- ßhaft wieder einmal auf den Plan. Sie hat sich

zum Freundschaftsspiel die Fußballmannschaft des Gießener RuderklubsHassia" einge-Iaben und will Gelegenheit nehmen, die zu Anfang dieses Jahres erlittene 1:9-Riederlage wieder wett­zumachen

$. Gl Teutonia Steinberg.

Morgen empfängt die erste Mannschaft des FußballklubsTeutonia" (Steinberg) die erste Mannschaft des Fußballsportvereins 1926 Stein­bach zu einem Ge ellsastsrückspiel. Die Einheimi- fchen treten mit drei Mann Ersah an und müssen sich deshalb doppelt anftr engen, um nicht dem Tabellenletzten zu unterliegen. Die Gäste werden wohl alles daransetzen, um ein Unentschieden, oder einen knappen Sieg zu erkämpfen.

Sandball der Sp.-Vg. 1900

Kommenden Sonntag nehmen die Derbands- spiele ihren Fortgang. Diesmal sind die 1900er Platzverein Zunächst empfängt die zweite Mann­schaft die erste Elf des VfL. Wetzlar. Anschließend steht Wetzlars zweite Garnitur der 1900er Ersten gegenüber. Wer zu der Annahme neigt, daß auf Grund dieser Paarungen die jeweils ersten Ver­tretungen leichtes Spiel haben werden, dürste durch Die Spiele selbst eines anderen belehrt wer­den, denn sowohl beim VfL. Wetzlar als auch bei der Spielvereinigung 1900 rekrutieren sich die Re­serven aus jungen, talentierten Spielern, die ein gutes Zusammenspiel pflegen und sich erst nach Kampf geschlagen bekennen werden.

Handball im Gau Hessen (D.T )

To. 1846 Gießen Xu. Spo. 1860 Marburg.

Zum fälligen Derbandsspiel empfängt die 1. Mannschaft die 1. Elf des T.- u. Spv. 1830 Marburg. Die wechselnde Spielstärke der Gäste läßt einen sicheren Schluß auf den Ausgang des Treffens nicht zu. 1846 benötigt die beiden Punkte sehr, wenn es noch im Kampf um die Meisterschaft in Betracht kommen will.

Vorher trägt die I ugendmannschaft ein Freundschaftsspiel gegen Marburg aus.

Geräteturnen um den Turnklubschild.

Am Donnerstag traten unter Leitung von Ober» tumwart Erb die besten Geräteturner des Turn­vereins 1846 Gießen zusammen, um, wie alljähr­lich, den vom Tumklub Gießen gestifteten Schild auszukämpfen. Der Sinn dieser Stiftung war, dem Geräteturnen neue Freunde zuzuführen. Zur Zeit der Einrichtung dieses Kampfes mag der Grund nahe gelegen haben, heute weiß man, daß sich das Turnen am Gerät bis zum Kunstturnen entwickelt hat und eine werbende Kraft in sich birgt, wie kaum ein anderer Zweig des deutschen Turnens. 3m Kampfe um denTurnklubschild" sind im Laufe von zehn Jahren u. a. Sieger gewesen: Carl Reuter, Heinrich Drechsler, Karl Storck, Karl Strack, Wilhelm Gartenschläger, Alois Durckart.

Erfreulicherweise war auch in diesem Jahre die Beteiligung sehr groß. Reu eingeführt wurde die Bewertung durch drei Turner an jedem Gerät. Zur Beurteilung standen je zwei Hebungen an Reck, Barren und Pferd, ein Längssprung am Pferd sowie eine Freiübung. Somit konnte ein Turner im Bestfalle 240 Punkte erzielen. Das Kampfgericht erledigte feine Aufgabe in durchaus einwandfreier Weife und kam zu folgendem

Ergebnis:

1. Karl Schick 210 Punkte: 2. Alois Burckart 209 ; 3. Emst Köhne 202; 4. Otto Kem 178; 5. Wil­helm Straub 177; 6. Ludwig Herbert 153; 7. Karl Schöndorf 152: 8. Heinrich Herbert 144; 9. Ludwig Loh 137 Punkte.

Die Veranstaltung war von einem recht großen Kreis sehr interefiierter Zuschauer besucht.

Sport in den Gießener Schulen.

Gymnasium I Realgymnasium I 1:4 (0:2).

Die Gymnasiasten hielten sich im Handball­spiel gegen den körperlich überlegenen Gegner recht wacker. Mittelläufer und Torwart boten eine gute Leistung. Entschieden wurde das Spiel durch den durchschlagskräftigen Sturm desReal» ghmnafiums.

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