Ausgabe 
8.4.1930
 
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Xft einzelnen Mannschaften entsprechen- waren einige Spiele sehr knapp im Ausgang. während gei anderen die LLeberlegenheit der alten er­fahrenen zu stark war. 2ün spannendsten war bas ghicl Lützellinden ® l e 6 c n IL, daS mit unentschieden (30:30) endete. Gießen I konnte «rüye l linden mit 56:29 und die eigene 1 Mannschaft mit 40:31 schlagen. Auch Hochel­heim hielt sich tapfer in den Spielen, bei Ällendorf aber tarn noch zu sehr der Heu­ling zum Vorschein, der aber hoffentlich dabei gelernt hat. Die Leitung im Faustball des Tv 1346 wird noch öfter derartige Spiele durch­führen zur weiteren Förderung des Faustball- fpiels.

Handball im T. D. Heuchelheim.

Heuchelheim Jugend Mio. Gießen Jugend 2:5.

Heuchelheim I Ti Metzlar II 5:0.

Die Heuchelheimer Jugend hatte die gleiche vom Mio Gießen zu Gast. Die Gießener waren den deinen von Heuchelheim technisch und körperlich überlegen, was auch in obigem Resultat zum Aus­druck kommt.

Danach spielle die erste Mannschaft gegen die zweite vom To. Wetzlar. Im Feldspiel war Wetzlar den heuchecheimern gleichwertig, nur fehlte es an der nötigen Schußfreudigkeit, während Heuchelheims Sturm immer wieder geschlossen vorging und in regelmäßigen Abständen fünf Tore erzielen konnte.

Handball im Lahn-Oünsberg-Gau.

Beuern I Wieseck I 2:6 (0:2).

Diese beiden Mannschaften trafen sich zum fälligen Derbandsspiel in Beuern. In der ersten Halbzeit war das Spiel offen. Wieseck konnte zwei Erfolge erzielen, während Beuern die sichersten Torgelegen­heiten verpaßte. Rach Halbzeit erzielte Beuern kurz hintereinander zwei Tore und damit den Ausgleich. Dann fiel Beuern stark ab, und Wieseck konnte noch viermal erfolgreich sein.

Tv. Launsbach Jugend Io. Aldach Jugend 1:4 (0:1).

i Io. Launsbach I Io. Albach I 5:6 (3:3).

»lbachs Jugend siegte erwartungsgemäß. Launs- bad)5 Jugend war körperlich stark unterlegen und konnte Albach kaum gefährlich werden, verhinderte aber doch eine allzu hohe Niederlage.

Das Spiel der ersten Mannschaften war äußerst spannend und fair. Eine Neuumstelluna Launsbachs hat sich nicht bewahrt. Kurz nach Anpfiff führte Launsbach mit zwei Toren, hierauf sandte Albach ein, woraus Launsbach mit 3:1 führte, vor Halbzeit war es aber Albach noch möglich, auszualeichen. Nach der Pause sand sich Albach besser zusammen und konnte noch viermal erfolgreich fein, Launsbach nur zweimal.

Arbeiter-Turn- und Sporibund.

Gießen I Wetzlar l 7:0.

Anläßlich eines Städtewettkamofes fand am ver­gangenen Sonntag im Wetzlarer Stadion ein Städte- wetkfpiel zwischen genannten Mannschaften statt. Während 'die Einheimischen mit ihrer kompletten Mannschaft antraten, hatten die Gäste ihre Mann- schüft durch einige Spieler von .Heuchelheim ver­stärkt. Gießen war von Spielbeginn ab den Ein­heimischen überlegen und führte durch fein technisch und taktisch schönes Spiel bereits bei Halbzeit mit 6:0 Toren. Nach Seitenwechsel war Wetzlar auf der Hut. Ganz besonders der kleine Torhüter zeigte jetzt gute Leistungen. Das Spiel wurde nun ausgegliche­ner. Gießen gelang cs nur noch ein Tor zu erzielen, während den Einheimischen jeder Erfolg versagt blieb. So fand das schöne und gut geleitete Spiel mit einem etwas hohen Resultat sein Ende.

Frühjahrswalblaus.

In Watzenborn trafen sich am Sonntag eine größere Anzahl Sportler und Sportlerinnen, um jid) an dem diesjährigen Frühjahrswaldlauf zu be­teiligen. Der Lauf selbst mar als Trainingslauf ge­dacht und führte vom Ortsausgang über Feldwege an den höhen des Schiffenbergs entlang wieder zurück zum Ortsausgang. Nad)dem die Teilnehmer geschlossen vom Umkleidelokal zum Startplatz mar­schiert waren, fand zuerst etwas allgemeine Gym­nastik statt. Nachdem der erste Startschuß gefallen war, sah man etwas über hundert Teilnehmer in prachtnollem Lauf den» nahen 'Walde zustreben. Nachdem auch die Sportlerinnen ihren Lauf beendet batten, fand als Abschluß der Veranstaltung ein Fußballpropagandaspiel zwischen

Lollar I und wieseck Ib

stall. Lollar hatte seine Mannschaft vollständig um* gestellt, wahrend Wieseck seine durch einige öpieler verstärkte Id-Mannschaft antreten ließ. Nach Anstoß

bvroegmig Hai einen guten Aufschwung zu verzeich­nen. Auch die finanzielle Seite ist zufriedenstellend. Die technische Entwicklung hat sich vollkommen der Umwälzung auf dem Gebiete der Leibesübungen angcpaßl. Auch die Jugendbewegung macht gute Fortschritte und zeigt eine stetige Entwicklung. Die Diskussion gab wertvolle Anregungen zur Bertie- f.ung der Arbeiter-Sportsache. Das neue Kreisstatut wurde fast bebattclos angenommen. Eine sehr rege Aussprache brachte die Bezirksneueinteilung. Nach langwieriger Debatte wurde bet Dorschlag bes Krei­ses angenommen, ber die Neugründung eines 8. Be­zirkes und die Zuteilung von 12 Vereinen vom 2. zum 6. Bezirk bezweckte Das Referat des Bundes- Vertreters K o p p i s ch (Leipzig) schilderte die zeit­gemäßen Tagesfragen innerhalb des Bundes-, der Redner fand lebhaften Beifall. Nachdem die Dahl der Bundestagsdelegierten getätigt war, wurde dar kommende Kreisfest in Darmstadt noch einmal aus­führlich besprochen. Die überaus arbeitsreiche Ta­gung fand mit ber Wiederwahl bes seitherigen Vor­standes ihren Abschluß.

entwickelte sich ein flottes Spiel. Während Lollar ein wuchtig und forsches Spiel vorlegte, sah man auf der Gegenseite nur wenig Gutes. Lollar gelang es auch nach kurzer Zeit in Führung zu gehen und in kurzer Zeit seine Töricht auf 3:0 zu erhöhen. Nun wachle auch Wieseck auf und lieferte ein tech­nisch schönes Spiel. Das Tor Lollars war öfters gefährdet, doch wollte es dem guten Sturme Wiefecks nicht gelingen, dem Leder durch die oft reichliche Abwehr hindurch den Weg ins Netz zu zeigen. So blieb ihnen der verdiente Erfolg ver- tagt, und das sehr schöne Spiel fand mit obigem Resultat sein Ende.

Ter Kreistag

des 9. Kreises vom Arbeiter Turn- und Sportdund fand am vergangenen Sonntag in Frankfurt a. M. statt. Etwa 100 Delegierte aus dem ganzen Kreis- gebiet, darunter 11 Frauen, hatten sich eingefunben, um über bie Geschicke ber Entwickelung bes Kreises zu beraten. Die Geschäftsberichte lagen gebrückt vor und zeigten eine gute Entwicklung in der verflossenen Geschäftsperiode. Ganz besonders die Mitglieder-

Wirischast.

Vom Erzmarki.

Bei den Siegerländer Gruben und denen des Lahn-Dillgebietes und Oberhessens blieb der Absatz weiterhin hinter der Förderung zurück. Die Gruben stürzten einen Teil der Forderung auf Lager.

Die Lage auf dem Markt für ausländische Erze war nach wie vor ohne jede Bewegung. Selbst Angebote auf notleidende Ladungen, die zweifellos vorhanden sind, wurden kaum gemacht. Die Erz- lager sind durchweg nicht mehr aufnahmefähig, weshalb die Werke versuchen, ihren Erzbezug noch stärker als bisher zu drosseln.

Die Erzverschiffungen von Narvik nach Deutsch­land betrugen im Februar 388 956 Tonnen. Von der rheinisch-westfälischen Hochofenindustrie wurden an Erzen und Schlacken eingeführt: über Rotter dam 910 923 Tonnen, über Emden 123 557 Tonnen, lieber Hannover-Hildesheim wurden im gleichen Zeitraum 2886 Tonnen Erz und Schlacken noch Dortmund verfrachtet.

Auf dem Manganerzmarkt ist mit einer Belebung in absehbarer Zeit nicht zu rechnen.

Hinhermorff in Gießen. 1

Der Auftrieb zum heutigen Rindviehmarkt betrug 1170 Stück Groß- und Jungvieh und 197 Kälber. Der handel mit guten Milchkühen war nachgebend. Sehr gesucht waren Mastvieh und Fahrtiere. Ausgesuchte Tiere brachten Preise über Notiz. Der Markt wurde geräumt. Es wurden bezahlt für Kühe 1. Qualität 600 bis 650 Mark das Stück, 2. Qualität 450 bis 550, 3. Qualität 250 bis 350; Schlachtkühe 150 bis 450 Mark; trächtige Rinder 350 bis 600; Rinder, Xjährig, 120 bis 220: Rinder, Nl^jährig, 200 bis 350; Kälber, das Pfund Lebendgewicht 60 bis 70 Pf.

*Vrozeß Südwestdeutsche Bank G e b r. Gutbrod G in. b. H. 3n dem Prozeß der Südwestdeutfchen Dank 21.-® , Frankfurt a.M. (Favagkonzern) gegen die Gebrüder Gutbrod G. m. b. H., Frankfurt a. M. fand am Wontag wieder Termin vor der Kammer für Handels­sachen des Landgerichts Frankfurt a. M. statt. Bekanntlich bestreitet die Firma Gutbrod das Weiterbestehen der von der Südwestbank geltend gemachten Bürgschaft, die von der Heyl-2e- ringcr Farbenfabriken A.-G. Berlin, zugunsten der Firma Gutbrod geleistet worden war, und hat ihrerseits Schadenersatzklage g?gen die Sud­westbank angestrengt. Entgegen den Erwartungen tarn das Gericht noch nicht zur Entscheidung. Berkündigungstermin wurde auf den 26. April anberaumt.

* Frankfurter Lank, Frankfurt a.M. Der Aussichtsrat beschloß in seiner Sitzung, der auf den 6. Mai einzuberufenden Generalversammlung eine Dividende von wieder 7 v. H. für 1929 vorzu­schlagen.

* Erneuerung des Stick st offshndi- k a t s. Die Verträge zur Erneuerung des Stickstoff­syndikats sind am Montag in Berlin unterzeichnet worden. Das neue Syndikat, das am l.Juli d. I. beginnt, ist für die Dauer von 7 Jahren in Aus- sich genommen; es kann jedoch am Ende des fünf­ten Vertragsjahres gekündigt werden. In dem neuen Syndikat werden 98 o. H. der gesamten deut­schen Stickstofferzeugung vereinigt sein. Der Verkauf aller stickstoffhaltigen Düngemittel im In- und Aus-

lande ist grundsätzlich dem Syndikat vorbehalten, das gilt auch hinsichtlich der Stickstofferzeugnisse für technische Verwendungszwecke.

Neue Darlehensausschüttung der Bau- und Siedlungsgemeinschaft. Die Deutsche Bau- und Diedlungsgemeinschaft in Darmstadt hat soeben wieder 145 zinslose Bau­darlehen im Gesamtbeträge von über 2 Mil­lionen Reichsmark verteilt. Insgesamt sind nun­mehr 1717 Darlehen mit einer Gesamtdarlehens­summe von 25 Millionen Mark vergeben. Durch die starke Steigerung an neuen Mitgliedern be­tragt die monatliche Einzahlung annähernd eine Million Mark.

* Große Kasseler Straßenbahn AG. Kassel. Die G.-B., in der 2 940 000 Mk. Stamm- aktien und 2 152 600 Mk. Vorzugsaktien vertreten waren, genehmigte einstimmig den Abschluß und erteilte Vorstand und A.-A. Entlastung. Aus einem Reingewinn von 362 835 Mk. gelangt wieder eine Dividende von 4 Proz. auf die Stammaktien und von 7 Proz. auf die Vor­zugsaktien 31fr Verteilung. Die auS dem A.-A. ausscheidenden Mitglieder wurden einstimmig wiedergewählt.

frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 8. April. Tendenz be­hauptet. Aachdem sich an der gestrigen Abend­börse eine stärkere Zurückhaltung bemerkbar ge­macht hatte, war im heutigen Dormittagsver­kehr auf die Verlängerung der Abmachungen des Stickstosfshndikates eine wesentlich freund­lichere Stimmung zu erkennen, die sich je­doch bei Beginn des offiziellen Marktes nicht erhalten konnte, da auf der anderen Seite die Zurückhaltung des Publikums und des Aus­landes, was durch den verringerten Ordercin- gang gekennzeichnet wurde, allgemein verstimmte. Die schwankende gestrige Aeuyorker Börse war ebenfalls nicht dazu angetan, zu einer Belebung des Geschäftes beizutragen, doch gaben die gün­stigen internationalen Geldmarktverhältnisse der Börse eine eher freundliche Grundstimmung. Hin­sichtlich der innerpolitischen Lage war man ge­neigt, die Situation wieder etwas vorteilhafter zu beurteilen. Die Kulisse zeigte nur geringe Äeigung, Engagements vorzunehmen; man will vielmehr warten, bis die innerpolitische Situa­tion eine vollständige Klärung erfahren hat. Einige Spezialaktien fanden jedoch auf etwas lebhaftere Nachfrage wieder die Möglichkeit zu einer festen Haltung. Gegenüber der gestrigen Abendbörse war die Kursgestaltung nicht ein­heitlich. Mehr Interesse bestand weiter für Conti Gummi, die ein Prozent anziehen konnten. Am Elektromarkt kamen stärkere Abschlüsse kaum zustande. Siemens lagen gut behauptet. Am Ehemiemarkt traten Farben mit plus 1 Proz. etwas hervor. Holzverkohlung lagen dagegen an- geboten und 1,75 Proz. schwächer. Am Montan­markt war die Tlmsahtätigkeit sehr bescheiden. Die Mehrzahl der Papiere dieses Marktes lag etwas schwächer. Lediglich Stahlverein traten mit einem geringfügigen Gewinn etwas hervor. Phönix eröffneten gut behauptet, Buderus lagen etwas gebessert, doch mutz hier der Dividenden­abschlag berücksichtigt werden. Dauuntemehmun- gen lagen gedrückt. Schiffahrtswerte knapp gehal­ten. Mit plus 2 Proz. traten A.-G. für Ver­

kehrswesen tn den Vorder gründ. Am Dankm- marft war Äeichsbank etwas fester. Am Kunst­seidenmarkt lagen Aku vernachlässigt. Zellstoff- werte auf dem niedrigeren Viveau gehalten. Am Aentenmarkt war daS Geschäft lebhafter. Don deutschen Anleihen waren Veubesitz fester, Schutz­gebiete etwas abgeschwächt. Don Ausländern traten Türken etwas hervor. Im Derlaufe tra­ten überwiegend Abschläge bis zu 1,5 Proz. ein» Gut behauptet lagen bei einiger Nachfrage von eiten der Arbitrage Stahlverein. Zellstoff '20015* »of waren gegen Anfang etwa 4 Proz schwächer, doch war das Angebot nicht sonderlich groß. Auch an den Aentenmärkten ergaben sich Kursabschwä­chungen. Am Geldmarkt war TageSgeld mit 4 Proz. leichter Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1896, gegen Pfund 20.382, gegen Paris 124.22, London gegen Kabel 4.8645. gegen Mailand 92.79, gegen Madrid 38.80, gegen Holland 12.1090, gegen Schweiz 25.1075.

Berliner Börse.

Berlin, 8. April. Auch die heutige Bdrs« eröffnete in sehr ruhiger Haltung. Das Inter­esse des Auslandes und der Provinz hatte zwar im Vergleich zu gestern eher etwas zugenommen, die bei den Danken eingetroffenen Kausorders waren aber immer noch sehr klein und erstreckten sich nur auf einige Spezialgebiete. Die Speku­lation schritt aber heute eher zu Rückkäufen, zu­mal sich die Auffassung über die innerpolitifche Situation nach der grundsätzlichen Einigung in der Agrarfrage in der gestrigen Kabinetts­sitzung gebessert hat. Schon vormittags war eine freundlichere Grund ft immung zu er­kennen, und die ersten Dotierungen lagen im allgemeinen gut behauptet. Don wenigen Werten abgesehen, war die Umsahtätigkeit sehr gering. Etwa» lebhafteres Geschäft hatten weiterhin Berger (plus 3 Prozent), wobei die Meldung von einer zu erwartenden Opposition in bet Generalversammlung, und die eventuelle For­derung von dieser Seite auf eine höhere Divi­dende, anreg le. Ostwerke gewannen aus den bekannten Gründen weitere 3 Prozent; Ho sel­be trieb lagen 2,5 Prozent höher; Farben plu« 1,25 Prozent, da die Einigung in ber Stick* ftosfindustrie für dieses Unternehmen günstig kommentiert wurde. Auch für Reichsbank­anteile erhielt sich kleines Auslandinteressa. Schantungbahn setzten ihre Aufwärtsbewe­gung auf 72,60 Prozent fort, und E 0 nti Gummi notierten 185,25 Prozent. Zur Schwäche neigte dagegen der Elektromarkt. Schiff» fahrtswerte profitierten von den bereits gestern erwähnten Freigabehoffnungen und hatten relativ lebhaftes Geschäft. Deutsche Anleihen waren freundlich. Deubesihan» leihe zirka 30 Pfennig höher. Ausländer waren dagegen ruhiger. Aber Oesterreiche» waren etwas gebessert. Der Pfandbrief­markt war geschäftslos. Der Geldmarkt war unverändert leicht. Tagesgeld 3,5 bis 5,5 Prozent, teilweise darunter, für erste Ausgaben angeblich 2,75 Prozent Brief; Monatsgeld 6 biS 7 Prozent; Warenwechsel zirka 4,90 Proz. Dach den ersten Kursen war cs zunächst^ sehr ruhig und kaum verändert. Die Kurse bröckelten spä­ter auf Grund bet Geschäftsstille allgemein et­was ab. Die Hauptspekulationspapiere verloren bis zu 2 Prozent. Salzdetfurth und B e m b e t g gingen um 2,5 Prozent zurück. Auch Polyphon lagen zirka 2,75 Prozent nied­riger. Wa 1 dh 0 s verloren nach einer wider­standsfähigen Eröffnung 3,25 Prozent. Herab­gestimmte Dividendenhoffnungen drückten den Kurs von Rütgerswerke auf 76 Prozent, nach 79 gestern Schluß.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

warum stels Briefltägerroedjfel?

Nach einer Gepflogenheit der Postverwaltung wechseln in Gießen die Briefträger ihre Reviere in so kurzen Zeitabständen, daß es ihnen unmöglich ist, den Bedürfnissen der Anwohner Rechnung zu tra­gen. Die gar nicht zu vermeidende Folge dieses Systems ist: häufiges Verwechseln bei ähnlich lau­tenden Namen, ja selbst irrtümliche Zustellung, wenn kein solcher Grund vorliegt. Ebenso unausbleiblich ist die Verzögerung der Zustellung, da ber Bote im fremden Bezirk naturgemäß längere Zeit zur Orien­tierung braucht. Welche Gründe bestehen bei der Reichspost für die Durchführung des Wechselsystems, und sind sie so stichhaltig, daß eine Aenderung un­möglich märe?

Ein mehrfach Betroffener.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben bie Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 0. Sy, Lombardzinsfuß 6 v. H.

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Datum

74

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Datum

7.4.

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8. 4-

6% $euti»e «etdi-Himcüie

Oamdurg-itlmerika Pal« ... 7

Hamburg-Südam. Dampfschiss. 8

109,25

109

108.9

109.5

von 1927 ...

87

87,1

169

7% tcutfdic 'Jkkiianltifc

Hansa Tompssckisi.....10

Norddeutscher Lloyd.....8

161

von ISLS ...

99,8

100

109,4

109

109

109,4

tcuHta anl..>Lj|.-£d)un> wir

Allgemeine TeulschcCrrditanü. 10

117,75

-

117.75

117,75

Ausiol.-Reckicn -

55.4

55,5

55,6

Barmer Bankverein 10

134.5

134.5

133,75

£r-56L ohne Äuik'l.-Kedite . . -

11,25

11,35

11.13

11,4

Berliner Handelsgesellschaft . 12

177

177,25

177

6% Oefi. Solkistaa« von 1929 «rütfiahlb. 102%) - .

Commerz, und Privai-Bank . 11

162

162

162

162

Darmstädter und SRartonalbcnl 12

240,75

240.75

241,5

Cbert>eh"cn Provinz. Anleide mb

Deukicke Bank und

151

151,25

Sluelol.-Reckicri

51

Tirconto-ÄescUschast, ... 10

151

Seutfdv Komm. SammclahL

Dresdner Bank ...... 10

155.25

154.75

155.25

155,5

An leche Serie 1

8% grany. Hvp.-Bant Soldvle.

54

53,5

Reick-: dank........ü

294

174,5

294,25

293,5

174,25

294,75

174,75

XIII unkündbar bis 1934 7% Franks Hoo.-Bant Soldvie

fl Q ®...... .... 8

Bergmann.........6

202,5

unkündbar bis 1932

90

Eielrr. Liesenm grgelellschast. 10

173,25

172

V,2% Rbeinijche Hyv.-Bauk Simi. (Loldvfe.

Lichk und ffrat .....10

179

178.25

178,25

84,5

Helle» S Guilleaume

Gesellschaft für Eleknilcke

132,5

132

185,75

131,6

184,5

6% Pr. L'anbrtDfcnbbricfanRalt, Psgndbriese 31. 17

97,5

97,5

Unlernehmungea .... 10

Hamburger EleklrtzilLiL-Werke 10

186

Pr Lanvewlanddriesanüall,

139,5

rromm.-Ldl.R- 16

95

95

Sihemische ©eftTMttät .... 9

150

148.5

150

143,25

7% Pr. 2an6e»pfan)6ricfar1flflU,

Ccklesiscke Elektrizitäl. ... 10

193.25

175

194

Psandbrieie St. 10

89,5

89,5

Sckuckeri & (So. ..... . 11

194

263.5

194

Sl.ir.G abg. PorkriesS-LbUsatt»

Siemen- & Halsko ..... IC

763,5

263,75

263,25

ncn. riutiablbai 1932 ...

93

Tranrradio . . ....... k

Labmever S To...... . IC

173

173

4% Cefterret»n»e »oldrentr . . 4,20% CcfteneWIdx Eilberrmu,

28,13

28,25

28.75

Buderus..... 6

81.5

77,5

81.75

76,4

4 4

4,3

Deutsche ErdLI . . 6

105,4

106

Cefteneichtldif Etudestltcke

Essener Sieintahle ...... 6

Äentr

2,7

2,7

Sel!enkircher.er . ..... L

-43,5

143

143,5

143,75

4% Uugarstcke Soldrente ....

25-25

25,25

Harpener. . ...... - 0

131.5

-

131,75

126,5

4% Ungraiftfie Gtaatstcnte v. 1910

21,65

-

22,9

115,75

4Vx% veSgl. von 1913

22.5

231,5

231

4% Ungarische Sroneneenre

2,575

2.6

2,6

flödneraerte . ...... 7

107

107,75

4% Türkische ZoUcEche von 1911

7,9

7,95

7,9

Köln-Reueiien . ...... 7

113,25

112,75

4% Jürtüdx B-gdodbabn-Anl.

iBemne»mann«9i3trree 7

111-75

110,9

111,25

111

Lene 1

7,9

7,9

ManSIrlder Bergbau.....7

Lbericklri. Etjenbedarf .... 5

109,5

109.25

108,75

4% deegl. Serie 11

7,9

7,85

7,85

7,9

-

75.5

75

5% fiur.toiictif vereind. Ren«

edericklei. Svk-werke.....'

111

111,25

von 1903

10,1

10

PHSuir Bergbau . . 6%

105

105

105.5

105.5

iy.% Rumänische vereinü- Ren«

Rheinische Braunkohls! . . 10

238

238

238.5

von 1913 -

4% Äumänfl* verewL. Statt« .

16,65

16,5

Rheinsiah! ...... 6

119

120,13

119,9

8,45

i

8,55

Äteted ...............

-

Sranfhirt a. M.

JJtriin

Schluß-i kur« |

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Schluß« fürs

Ansang- flurt

Datum

7-4. |

8 4-

7 4.

8. 4

Äererntare Etablwerle.....

Olavi Minen......16/,

101 ,

101,6

100,75

61

101

60,9

Kaliwerke MckerSiebeu ... 10

218;

218,5

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke GaUdetnrrL ... 15

221

220,75

373

374

373,5

1.0. Karben-Industri« ... 12

176

176,5

1761

177,25

Tvnamst Nobel ....... 6

-

84

84,75

Eckeideanstalt....... .9

155,25

Koldlckmid» ..# 6

73.5

73

Rütgerswerke ...#«

79

78,75

79

78,9

MeiallgeielllckaN.......S

110,5

110

110,5

Pdilwv tzolzmann......7

108

_

108

Zementwerk Heidelberg . . 10

(Sementw er! Karlstadt. ... 10

132,4

132,5

144

Waob & Frevrag......8

93

92,13

92

Gdiultbet» Patzcrchoter ... 15

301

301,75

Cfonede.........Vz

251,5

254.5

2Hu ..........v-

114

113,25

114,25

114,75

Bem berg.........14

152

154

154,5

Zellsiotf Baldhos .... 13V.

135,5

195

196

196,25

ReOTtofl WckasfenLurg ... 12

Lbacianenburger Last« ... 8

152,5

150.25

106

106,25

Dessauer ...........6

-

174,75

175

Daimler Motoren ...... O

42,75

42,65

42,5

Deutsche Linoleum......

254,5

255

255

Maschinenbau 9LA3. . . O

50,5

50,5

91oi. Suromobil .. O

Lrenilein & ftoppd . .... 6

81

81.25

Leon bard lies .. 10

158

158

StieniTo .....

357

357

Rranffurtet Stach«« . . 4

35,5

-

41

40,5

-

39

_

38

1

Leckwertr..........8

107

[

Mamkrawverke HSchst ».W.. . 8

Wag ...... 10

132

132

l 132,25

Sebr. .............10

102

Sorgt 6 Haeffuer ...... s Lüddemsche Lucka . . M

218

161

218 159,75

1

Banknoten.

Berlin, 7. April

Geld

Aries

runerrtarmche Jlotca .....

Belgische Noten. .......

Tanrickc Noten........

Englische Noten ......

Französische Noten ......

Holländische Noten ......

Italienische dtoten......

Norwegische Noten......

Deutsch-l2«sterr.all» Kronen

Rumänische Noten......

Schwedische Noten ......

Schwei^r Note» .......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . Ungarische Noten..... .

Devisenmarkt Berlin

4,173

58,35

111,80

20,316

16,395

167,68

22,06

111,78

58,79

2,47

112,20

80,99

52.59

12,355

72,85

Jrantfur

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52,81

12,415

73,15

a.M. 1

7. April

8«oril

Amtliche Notierung

Geld Äriei

Bauliche Datierung

Selb | Aries

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168,00 1,650

58,395

112,03

112,08

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^.595 112,03 112,08 112,47

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