Xft einzelnen Mannschaften entsprechen- waren einige Spiele sehr knapp im Ausgang. während gei anderen die LLeberlegenheit der alten erfahrenen zu stark war. 2ün spannendsten war bas ghicl Lützellinden — ® l e 6 c n IL, daS mit unentschieden (30:30) endete. Gießen I konnte «rüye l linden mit 56:29 und die eigene 1 Mannschaft mit 40:31 schlagen. Auch Hochelheim hielt sich tapfer in den Spielen, bei Ällendorf aber tarn noch zu sehr der Heuling zum Vorschein, der aber hoffentlich dabei gelernt hat. Die Leitung im Faustball des Tv 1346 wird noch öfter derartige Spiele durchführen zur weiteren Förderung des Faustball- fpiels.
Handball im T. D. Heuchelheim.
Heuchelheim Jugend — Mio. Gießen Jugend 2:5.
Heuchelheim I — Ti Metzlar II 5:0.
Die Heuchelheimer Jugend hatte die gleiche vom Mio Gießen zu Gast. Die Gießener waren den deinen von Heuchelheim technisch und körperlich überlegen, was auch in obigem Resultat zum Ausdruck kommt.
Danach spielle die erste Mannschaft gegen die zweite vom To. Wetzlar. Im Feldspiel war Wetzlar den heuchecheimern gleichwertig, nur fehlte es an der nötigen Schußfreudigkeit, während Heuchelheims Sturm immer wieder geschlossen vorging und in regelmäßigen Abständen fünf Tore erzielen konnte.
Handball im Lahn-Oünsberg-Gau.
Beuern I — Wieseck I 2:6 (0:2).
Diese beiden Mannschaften trafen sich zum fälligen Derbandsspiel in Beuern. In der ersten Halbzeit war das Spiel offen. Wieseck konnte zwei Erfolge erzielen, während Beuern die sichersten Torgelegenheiten verpaßte. Rach Halbzeit erzielte Beuern kurz hintereinander zwei Tore und damit den Ausgleich. Dann fiel Beuern stark ab, und Wieseck konnte noch viermal erfolgreich sein.
Tv. Launsbach Jugend — Io. Aldach Jugend 1:4 (0:1).
i Io. Launsbach I — Io. Albach I 5:6 (3:3).
»lbachs Jugend siegte erwartungsgemäß. Launs- bad)5 Jugend war körperlich stark unterlegen und konnte Albach kaum gefährlich werden, verhinderte aber doch eine allzu hohe Niederlage.
Das Spiel der ersten Mannschaften war äußerst spannend und fair. Eine Neuumstelluna Launsbachs hat sich nicht bewahrt. Kurz nach Anpfiff führte Launsbach mit zwei Toren, hierauf sandte Albach ein, woraus Launsbach mit 3:1 führte, vor Halbzeit war es aber Albach noch möglich, auszualeichen. Nach der Pause sand sich Albach besser zusammen und konnte noch viermal erfolgreich fein, Launsbach nur zweimal.
Arbeiter-Turn- und Sporibund.
Gießen I — Wetzlar l 7:0.
Anläßlich eines Städtewettkamofes fand am vergangenen Sonntag im Wetzlarer Stadion ein Städte- wetkfpiel zwischen genannten Mannschaften statt. Während 'die Einheimischen mit ihrer kompletten Mannschaft antraten, hatten die Gäste ihre Mann- schüft durch einige Spieler von .Heuchelheim verstärkt. Gießen war von Spielbeginn ab den Einheimischen überlegen und führte durch fein technisch und taktisch schönes Spiel bereits bei Halbzeit mit 6:0 Toren. Nach Seitenwechsel war Wetzlar auf der Hut. Ganz besonders der kleine Torhüter zeigte jetzt gute Leistungen. Das Spiel wurde nun ausgeglichener. Gießen gelang cs nur noch ein Tor zu erzielen, während den Einheimischen jeder Erfolg versagt blieb. So fand das schöne und gut geleitete Spiel mit einem etwas hohen Resultat sein Ende.
Frühjahrswalblaus.
In Watzenborn trafen sich am Sonntag eine größere Anzahl Sportler und Sportlerinnen, um jid) an dem diesjährigen Frühjahrswaldlauf zu beteiligen. Der Lauf selbst mar als Trainingslauf gedacht und führte vom Ortsausgang über Feldwege an den höhen des Schiffenbergs entlang wieder zurück zum Ortsausgang. Nad)dem die Teilnehmer geschlossen vom Umkleidelokal zum Startplatz marschiert waren, fand zuerst etwas allgemeine Gymnastik statt. Nachdem der erste Startschuß gefallen war, sah man etwas über hundert Teilnehmer in prachtnollem Lauf den» nahen 'Walde zustreben. Nachdem auch die Sportlerinnen ihren Lauf beendet batten, fand als Abschluß der Veranstaltung ein Fußballpropagandaspiel zwischen
Lollar I und wieseck Ib
stall. Lollar hatte seine Mannschaft vollständig um* gestellt, wahrend Wieseck seine durch einige öpieler verstärkte Id-Mannschaft antreten ließ. Nach Anstoß
bvroegmig Hai einen guten Aufschwung zu verzeichnen. Auch die finanzielle Seite ist zufriedenstellend. Die technische Entwicklung hat sich vollkommen der Umwälzung auf dem Gebiete der Leibesübungen angcpaßl. Auch die Jugendbewegung macht gute Fortschritte und zeigt eine stetige Entwicklung. Die Diskussion gab wertvolle Anregungen zur Bertie- f.ung der Arbeiter-Sportsache. Das neue Kreisstatut wurde fast bebattclos angenommen. Eine sehr rege Aussprache brachte die Bezirksneueinteilung. Nach langwieriger Debatte wurde bet Dorschlag bes Kreises angenommen, ber die Neugründung eines 8. Bezirkes und die Zuteilung von 12 Vereinen vom 2. zum 6. Bezirk bezweckte Das Referat des Bundes- Vertreters K o p p i s ch (Leipzig) schilderte die zeitgemäßen Tagesfragen innerhalb des Bundes-, der Redner fand lebhaften Beifall. Nachdem die Dahl der Bundestagsdelegierten getätigt war, wurde dar kommende Kreisfest in Darmstadt noch einmal ausführlich besprochen. Die überaus arbeitsreiche Tagung fand mit ber Wiederwahl bes seitherigen Vorstandes ihren Abschluß.
entwickelte sich ein flottes Spiel. Während Lollar ein wuchtig und forsches Spiel vorlegte, sah man auf der Gegenseite nur wenig Gutes. Lollar gelang es auch nach kurzer Zeit in Führung zu gehen und in kurzer Zeit seine Töricht auf 3:0 zu erhöhen. Nun wachle auch Wieseck auf und lieferte ein technisch schönes Spiel. Das Tor Lollars war öfters gefährdet, doch wollte es dem guten Sturme Wiefecks nicht gelingen, dem Leder durch die oft reichliche Abwehr hindurch den Weg ins Netz zu zeigen. So blieb ihnen der verdiente Erfolg ver- tagt, und das sehr schöne Spiel fand mit obigem Resultat sein Ende.
Ter Kreistag
des 9. Kreises vom Arbeiter Turn- und Sportdund fand am vergangenen Sonntag in Frankfurt a. M. statt. Etwa 100 Delegierte aus dem ganzen Kreis- gebiet, darunter 11 Frauen, hatten sich eingefunben, um über bie Geschicke ber Entwickelung bes Kreises zu beraten. Die Geschäftsberichte lagen gebrückt vor und zeigten eine gute Entwicklung in der verflossenen Geschäftsperiode. Ganz besonders die Mitglieder-
Wirischast.
Vom Erzmarki.
Bei den Siegerländer Gruben und denen des Lahn-Dillgebietes und Oberhessens blieb der Absatz weiterhin hinter der Förderung zurück. Die Gruben stürzten einen Teil der Forderung auf Lager.
Die Lage auf dem Markt für ausländische Erze war nach wie vor ohne jede Bewegung. Selbst Angebote auf notleidende Ladungen, die zweifellos vorhanden sind, wurden kaum gemacht. Die Erz- lager sind durchweg nicht mehr aufnahmefähig, weshalb die Werke versuchen, ihren Erzbezug noch stärker als bisher zu drosseln.
Die Erzverschiffungen von Narvik nach Deutschland betrugen im Februar 388 956 Tonnen. Von der rheinisch-westfälischen Hochofenindustrie wurden an Erzen und Schlacken eingeführt: über Rotter dam 910 923 Tonnen, über Emden 123 557 Tonnen, lieber Hannover-Hildesheim wurden im gleichen Zeitraum 2886 Tonnen Erz und Schlacken noch Dortmund verfrachtet.
Auf dem Manganerzmarkt ist mit einer Belebung in absehbarer Zeit nicht zu rechnen.
Hinhermorff in Gießen. 1
Der Auftrieb zum heutigen Rindviehmarkt betrug 1170 Stück Groß- und Jungvieh und 197 Kälber. Der handel mit guten Milchkühen war nachgebend. Sehr gesucht waren Mastvieh und Fahrtiere. Ausgesuchte Tiere brachten Preise über Notiz. Der Markt wurde geräumt. Es wurden bezahlt für Kühe 1. Qualität 600 bis 650 Mark das Stück, 2. Qualität 450 bis 550, 3. Qualität 250 bis 350; Schlachtkühe 150 bis 450 Mark; trächtige Rinder 350 bis 600; Rinder, Xjährig, 120 bis 220: Rinder, N—l^jährig, 200 bis 350; Kälber, das Pfund Lebendgewicht 60 bis 70 Pf.
*Vrozeß Südwestdeutsche Bank — G e b r. Gutbrod G in. b. H. 3n dem Prozeß der Südwestdeutfchen Dank 21.-® , Frankfurt a.M. (Favagkonzern) gegen die Gebrüder Gutbrod G. m. b. H., Frankfurt a. M. fand am Wontag wieder Termin vor der Kammer für Handelssachen des Landgerichts Frankfurt a. M. statt. Bekanntlich bestreitet die Firma Gutbrod das Weiterbestehen der von der Südwestbank geltend gemachten Bürgschaft, die von der Heyl-2e- ringcr Farbenfabriken A.-G. Berlin, zugunsten der Firma Gutbrod geleistet worden war, und hat ihrerseits Schadenersatzklage g?gen die Sudwestbank angestrengt. Entgegen den Erwartungen tarn das Gericht noch nicht zur Entscheidung. Berkündigungstermin wurde auf den 26. April anberaumt.
* Frankfurter Lank, Frankfurt a.M. Der Aussichtsrat beschloß in seiner Sitzung, der auf den 6. Mai einzuberufenden Generalversammlung eine Dividende von wieder 7 v. H. für 1929 vorzuschlagen.
* Erneuerung des Stick st offshndi- k a t s. Die Verträge zur Erneuerung des Stickstoffsyndikats sind am Montag in Berlin unterzeichnet worden. Das neue Syndikat, das am l.Juli d. I. beginnt, ist für die Dauer von 7 Jahren in Aus- sich genommen; es kann jedoch am Ende des fünften Vertragsjahres gekündigt werden. In dem neuen Syndikat werden 98 o. H. der gesamten deutschen Stickstofferzeugung vereinigt sein. Der Verkauf aller stickstoffhaltigen Düngemittel im In- und Aus-
lande ist grundsätzlich dem Syndikat vorbehalten, das gilt auch hinsichtlich der Stickstofferzeugnisse für technische Verwendungszwecke.
• Neue Darlehensausschüttung der Bau- und Siedlungsgemeinschaft. Die Deutsche Bau- und Diedlungsgemeinschaft in Darmstadt hat soeben wieder 145 zinslose Baudarlehen im Gesamtbeträge von über 2 Millionen Reichsmark verteilt. Insgesamt sind nunmehr 1717 Darlehen mit einer Gesamtdarlehenssumme von 25 Millionen Mark vergeben. Durch die starke Steigerung an neuen Mitgliedern betragt die monatliche Einzahlung annähernd eine Million Mark.
* Große Kasseler Straßenbahn AG. Kassel. Die G.-B., in der 2 940 000 Mk. Stamm- aktien und 2 152 600 Mk. Vorzugsaktien vertreten waren, genehmigte einstimmig den Abschluß und erteilte Vorstand und A.-A. Entlastung. Aus einem Reingewinn von 362 835 Mk. gelangt wieder eine Dividende von 4 Proz. auf die Stammaktien und von 7 Proz. auf die Vorzugsaktien 31fr Verteilung. Die auS dem A.-A. ausscheidenden Mitglieder wurden einstimmig wiedergewählt.
frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 8. April. Tendenz behauptet. — Aachdem sich an der gestrigen Abendbörse eine stärkere Zurückhaltung bemerkbar gemacht hatte, war im heutigen Dormittagsverkehr auf die Verlängerung der Abmachungen des Stickstosfshndikates eine wesentlich freundlichere Stimmung zu erkennen, die sich jedoch bei Beginn des offiziellen Marktes nicht erhalten konnte, da auf der anderen Seite die Zurückhaltung des Publikums und des Auslandes, was durch den verringerten Ordercin- gang gekennzeichnet wurde, allgemein verstimmte. Die schwankende gestrige Aeuyorker Börse war ebenfalls nicht dazu angetan, zu einer Belebung des Geschäftes beizutragen, doch gaben die günstigen internationalen Geldmarktverhältnisse der Börse eine eher freundliche Grundstimmung. Hinsichtlich der innerpolitischen Lage war man geneigt, die Situation wieder etwas vorteilhafter zu beurteilen. Die Kulisse zeigte nur geringe Äeigung, Engagements vorzunehmen; man will vielmehr warten, bis die innerpolitische Situation eine vollständige Klärung erfahren hat. Einige Spezialaktien fanden jedoch auf etwas lebhaftere Nachfrage wieder die Möglichkeit zu einer festen Haltung. Gegenüber der gestrigen Abendbörse war die Kursgestaltung nicht einheitlich. Mehr Interesse bestand weiter für Conti Gummi, die ein Prozent anziehen konnten. Am Elektromarkt kamen stärkere Abschlüsse kaum zustande. Siemens lagen gut behauptet. Am Ehemiemarkt traten Farben mit plus 1 Proz. etwas hervor. Holzverkohlung lagen dagegen an- geboten und 1,75 Proz. schwächer. Am Montanmarkt war die Tlmsahtätigkeit sehr bescheiden. Die Mehrzahl der Papiere dieses Marktes lag etwas schwächer. Lediglich Stahlverein traten mit einem geringfügigen Gewinn etwas hervor. Phönix eröffneten gut behauptet, Buderus lagen etwas gebessert, doch mutz hier der Dividendenabschlag berücksichtigt werden. Dauuntemehmun- gen lagen gedrückt. Schiffahrtswerte knapp gehalten. Mit plus 2 Proz. traten A.-G. für Ver
kehrswesen tn den Vorder gründ. Am Dankm- marft war Äeichsbank etwas fester. Am Kunstseidenmarkt lagen Aku vernachlässigt. Zellstoff- werte auf dem niedrigeren Viveau gehalten. Am Aentenmarkt war daS Geschäft lebhafter. Don deutschen Anleihen waren Veubesitz fester, Schutzgebiete etwas abgeschwächt. Don Ausländern traten Türken etwas hervor. Im Derlaufe traten überwiegend Abschläge bis zu 1,5 Proz. ein» Gut behauptet lagen bei einiger Nachfrage von eiten der Arbitrage Stahlverein. Zellstoff '20015* »of waren gegen Anfang etwa 4 Proz schwächer, doch war das Angebot nicht sonderlich groß. Auch an den Aentenmärkten ergaben sich Kursabschwächungen. Am Geldmarkt war TageSgeld mit 4 Proz. leichter Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1896, gegen Pfund 20.382, gegen Paris 124.22, London gegen Kabel 4.8645. gegen Mailand 92.79, gegen Madrid 38.80, gegen Holland 12.1090, gegen Schweiz 25.1075.
Berliner Börse.
Berlin, 8. April. Auch die heutige Bdrs« eröffnete in sehr ruhiger Haltung. Das Interesse des Auslandes und der Provinz hatte zwar im Vergleich zu gestern eher etwas zugenommen, die bei den Danken eingetroffenen Kausorders waren aber immer noch sehr klein und erstreckten sich nur auf einige Spezialgebiete. Die Spekulation schritt aber heute eher zu Rückkäufen, zumal sich die Auffassung über die innerpolitifche Situation nach der grundsätzlichen Einigung in der Agrarfrage in der gestrigen Kabinettssitzung gebessert hat. Schon vormittags war eine freundlichere Grund ft immung zu erkennen, und die ersten Dotierungen lagen im allgemeinen gut behauptet. Don wenigen Werten abgesehen, war die Umsahtätigkeit sehr gering. Etwa» lebhafteres Geschäft hatten weiterhin Berger (plus 3 Prozent), wobei die Meldung von einer zu erwartenden Opposition in bet Generalversammlung, und die eventuelle Forderung von dieser Seite auf eine höhere Dividende, anreg le. Ostwerke gewannen aus den bekannten Gründen weitere 3 Prozent; Ho selbe trieb lagen 2,5 Prozent höher; Farben plu« 1,25 Prozent, da die Einigung in ber Stick* ftosfindustrie für dieses Unternehmen günstig kommentiert wurde. Auch für Reichsbankanteile erhielt sich kleines Auslandinteressa. Schantungbahn setzten ihre Aufwärtsbewegung auf 72,60 Prozent fort, und E 0 nti Gummi notierten 185,25 Prozent. Zur Schwäche neigte dagegen der Elektromarkt. Schiff» fahrtswerte profitierten von den bereits gestern erwähnten Freigabehoffnungen und hatten relativ lebhaftes Geschäft. Deutsche Anleihen waren freundlich. Deubesihan» leihe zirka 30 Pfennig höher. Ausländer waren dagegen ruhiger. Aber Oesterreiche» waren etwas gebessert. Der Pfandbriefmarkt war geschäftslos. Der Geldmarkt war unverändert leicht. Tagesgeld 3,5 bis 5,5 Prozent, teilweise darunter, für erste Ausgaben angeblich 2,75 Prozent Brief; Monatsgeld 6 biS 7 Prozent; Warenwechsel zirka 4,90 Proz. Dach den ersten Kursen war cs zunächst^ sehr ruhig und kaum verändert. Die Kurse bröckelten später auf Grund bet Geschäftsstille allgemein etwas ab. Die Hauptspekulationspapiere verloren bis zu 2 Prozent. Salzdetfurth und B e m b e t g gingen um 2,5 Prozent zurück. Auch Polyphon lagen zirka 2,75 Prozent niedriger. Wa 1 dh 0 s verloren nach einer widerstandsfähigen Eröffnung 3,25 Prozent. Herabgestimmte Dividendenhoffnungen drückten den Kurs von Rütgerswerke auf 76 Prozent, nach 79 gestern Schluß.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
warum stels Briefltägerroedjfel?
Nach einer Gepflogenheit der Postverwaltung wechseln in Gießen die Briefträger ihre Reviere in so kurzen Zeitabständen, daß es ihnen unmöglich ist, den Bedürfnissen der Anwohner Rechnung zu tragen. Die gar nicht zu vermeidende Folge dieses Systems ist: häufiges Verwechseln bei ähnlich lautenden Namen, ja selbst irrtümliche Zustellung, wenn kein solcher Grund vorliegt. Ebenso unausbleiblich ist die Verzögerung der Zustellung, da ber Bote im fremden Bezirk naturgemäß längere Zeit zur Orientierung braucht. Welche Gründe bestehen bei der Reichspost für die Durchführung des Wechselsystems, und sind sie so stichhaltig, daß eine Aenderung unmöglich märe?
Ein mehrfach Betroffener.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben bie Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 0. Sy, Lombardzinsfuß 6 v. H.
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87
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—
—
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——
7% tcutfdic 'Jkkii’anltifc
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55.4
—
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Barmer Bankverein 10
134.5
134.5
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11,25
11,35
11.13
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Berliner Handelsgesellschaft . 12
177
177,25
177
6% Oefi. Solkistaa« von 1929 «rütfiahlb. 102%) - .
Commerz, und Privai-Bank . 11
162
162
162
162
—
—
—
——
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240,75
—
240.75
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151
151,25
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51
—
—
—
Tirconto-ÄescUschast, ... 10
151
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Dresdner Bank ...... 10
155.25
154.75
155.25
155,5
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8% grany. Hvp.-Bant Soldvle.
54
—
53,5
—
Reick-: dank........ü
294
174,5
294,25
293,5
174,25
294,75
174,75
XIII unkündbar bis 1934 7% Franks Hoo.-Bant Soldvie
—
fl Q ®...... .... 8
■■
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—
202,5
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—
—
——
Eielrr. Liesenm grgelellschast. 10
—
—
173,25
172
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179
—
178.25
178,25
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—
—
—
Helle» S Guilleaume
Gesellschaft für Eleknilcke
132,5
132
185,75
131,6
184,5
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97,5
—
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Hamburger EleklrtzilLiL-Werke 10
186
—
Pr Lanvewlanddriesanüall,
—
—
139,5
—
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95
—
95
—
Sihemische ©eftTMttät .... 9
150
148.5
150
143,25
7% Pr. 2an6e»pfan)6ricfar1flflU,
Ccklesiscke Elektrizitäl. ... 10
—
193.25
175
194
Psandbrieie St. 10
89,5
—
89,5
——
Sckuckeri & (So. ..... . 11
194
263.5
194
Sl.ir.G abg. PorkriesS-LbUsatt»
Siemen- & Halsko ..... IC
763,5
—
263,75
263,25
ncn. riutiablbai 1932 ...
93
—
—
Tranrradio . . ....... k
—
—
Labmever S To...... . IC
173
—
173
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28,13
—
28,25
28.75
Buderus..... • • • • 6
81.5
77,5
81.75
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—
—
4 4
4,3
Deutsche ErdLI . .••••• 6
—
105,4
106
Cefteneichtldif Etudestltcke
Essener Sieintahle ...... 6
—
—
—
—
Ä’entr
2,7
2,7
—
Sel!enkircher.er . ..... L
-43,5
143
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143,75
4% Uugarstcke Soldrente ....
25-25
—
25,25
—
Harpener. • . ...... - 0
131.5
—-
131,75
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—
—-
22,9
—
—
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—
—
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—
—
231,5
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4% Ungarische Sroneneenre
2,575
—
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2,6
flödneraerte . ...... 7
107
—
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7,9
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—
—
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—
—
111
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von 1903
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105
105
105.5
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Rheinische Braunkohls! . . 10
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—
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Kaliwerke MckerSiebeu ... 10
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Kaliwerke Westeregeln ... 10
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Sorgt 6 Haeffuer ...... s Lüddemsche Lucka . . • • M
218
161
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218 159,75
1 “
Banknoten.
Berlin, 7. April
Geld
Aries
runerrtarmche Jlotca .....
Belgische Noten. .......
Tanrickc Noten........
Englische Noten ......
Französische Noten ......
Holländische Noten ......
Italienische dtoten......
Norwegische Noten......
Deutsch-l2«sterr.all» Kronen
Rumänische Noten......
Schwedische Noten ......
Schwei^r Note» .......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . • Ungarische Noten..... .
Devisenmarkt Berlin
4,173
58,35
111,80
20,316
16,395
167,68
22,06
111,78
58,79
2,47
112,20
80,99
52.59
12,355
72,85
— Jrantfur
4,193
58,59
112,24
20,396
16,455
168,36
22,14
112,22
59,03
2,49
112,64
81,31
52,81
12,415
73,15
a.M. 1
7. April
8«oril
Amtliche Notierung
Geld Äriei
Bauliche Datierung
Selb | Aries
«mst-. Nott. Loen-Aire» Brg.-Äntw. LhrMania. Lopendageu Stockholm . HelstnasorS. Italien. . . London... 'Nem)ort .. Paris.... Schwei- •. Spanien . . Japan . . - •Hto de Ian. DtentoD^ CriL abßeft &•:: Bndapeft. . Önin arten . Lissabon . . a* Ltben. . . Canada . . Lim nm). . Tatra . . .
168,00 1,650
58,395
112,03
112,08
112,48 10,525
21,945
20,355
4,185 16,375 81,105
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58,975
12,349 7,400 73,08
3,034 18,78
81,39 1,785
5,43 4,182 3,366 20,84
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58,515
112,25 112,30
112,70
10.345
21,985
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3,040
18,82
81,55
1,789
5,44
4,190 3,874
20,91
168,09 1,641
^.595 112,03 112,08 112,47
10,525 21,935 20,355
4,185 16,38
81,10 52,50 2,068 0,491
58,975 12,394
7,401
73,07
3,034 18,70
81,39 1,784
5,425 4,182 3,866
20,88
168,43 1,645
58,515 112,25 112,30 112,69
10,545
21,975
20.395 4,193 16,42 81,26
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3,040 18,79
81,55 1,788
5,435 4,190 3,874 20,92


