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Schwester Constance geboren, und dort gingen wir auch gemeinsam zur Schule.

Am Dachmittag meines vierzehnten Geburts­tages- plagte mich die Neugierde, nach einem in einem Rcuyorker Dorort gelegenen Filmatelier zu gehen und den Aufnahmen zu'-usehen. Diesen Tag kann man füglich als den Beginn meiner Filmkarriere bezeichnen.

Ich wurde nämlich auf meine flehentlichen Bitten schon an demselben Tageengagiert, und zwar für eine ganz winzige Rolle in einem ebenso winzigen Einakter: viel größere Filme machte man ja damals überhaupt nicht. Don meinem Gesicht war. frei ich in diesem, meinem Filmdebut, überhaupt nichts zu sehen, da meine Rolle in dieser Grotesk-Komödie von mir ver­langte, daß ich andauernd mit einem Sack über dem Kopf herumlicf.

Mein Anfang-Honorar betrug 25 Dollar Pro Woche, und ich war sehr stolz darauf.

Jetzt kamen auch bald größere Aufnahmen, und in dem Maße, in dem die Filmindustrie in rapiden Schritten sich zur Blüte entwickelte, wuchsen auch meine künst erischcn Möglichkeiten.

Im Iahre 1916 wurde Ioe Schenk mein Ehemann und gleichzeitig derManager" der Familie Talmadge, der leitende Kopf aller meiner Produktionen, von dem ersten Versuch einesGroß'ilms" bis zu unserem letzten und bisher größten Werk, dem First-Rational-Film Die Kameliendam e".

Ich habe übrigens vor kurzem auchin Fleisch und Blut eine Reise durch ganz Europa ge­macht, wo man bisher nur mein .Schattenbild kannte. Cs hat mir so gut gefallen, daß ich die Reise wiederholen möchte, sobald mich die Ar­beit in unserem kalifornischen Atelier wieder ein paar Monate freilätzt.

Oderheffen.

Bürgermeister Ehrung in Nidda

A Ridda, 6. März. Die außerordentlich große Anzahl von Stimmen, die Beigeordne­ter Rullmann bei der hiesigen Bürger­in e i st e r st i ch w a h l aus sich vereinigte, war schon ein glänzender Beweis der Verehrung und des Vertrauens, das dem neugewählten Bür­germeister seitens der Einwohner unserer Stadt entaegengebracht wird. Diese Gesinnung fand noch einen weiteren Ausdruck in zwei ö f f e n t - liehen Kundgebungen zu Ehren des Gewählten. Rach Bekanntgabe des Wahl­ergebnisses brachte die Feuerwehrkapelle bei Fackelschein dem neuen Bürgermei­ster ein Ständchen und Oberbahnmeister Struck beglückwünschte ihn au seinem Ehren­amte mit herzlicher Ansprache, ebenso Bank­vorstand Seu m im Damen einer größeren Zahl von Stadtvorstandsmitgliedern. Am folgenden Tage wurde ein hoher Fichtenbaum, mit einem großen bunten Kranz geschmückt, vor dem Hause des neuen Bürgermeisters aufgestellt, abends versammelte sich daselbst der Gesangver­einS ä n g e r k r a n z" und trug einige vor­züglich eingeübte Lieder unter Leitung von Leh­rer Dietrich aus Rodheim vor. Der Präsi» dent des Vereins, Bankbeamter Philipp Bech­told, sprach dann dem neuen Stadtoberhaupte die herzlichsten Glückwünsche des Gesang ereins und des größten Teils der Bevölkerung aus, die sich in großer Zahl zu der Feierlichkeit ein­gefunden hatte. Der Gefeierte dankte mit herz­lichen Worten für alle ihm erwiesenen Ehren und das so reichlich bekundete Vertrauen der großen Zahl seiner Wähler und Wählerinnen und gab die Versicherung, daß er das ihm übertragene Bürgermeisteramt in der gegenwär­tig wirtschaftlich schweren Zeit mit dem festen Vorsatz übernehme, es allzeit in stren­ger Gerechtigkeit zum Wohle der Stadt und ihrer gesamten Einwoh­nerschaft zu verwalten. Dabei hoffe er auf tatkräftige Unterstützung des Stadtvorstandes und aller Bürger. Auch von auswärts erhielt Bei­geordneter R u l l m a n n eine außergewöhnlich große Zahl von Glückwünschen. Er erfreut sich als lang'ähriger Besitzer eines der ersten Gast- Häuser Diddas auch in der näheren und wei­teren Umgebung eines sehr großen Freundes­und Bekanntenkreises. Dun steht hier bald die Wahl eines Beigeordneten in "Aussicht, der den seither von Herrn Rullmann versehenen Posten in der Stadtverwaltung übernimmt.

Em neues Stadthaus m Lad-Nauheim.

= Dad-Dauheim, 7. März. Dem Stadt- r a t wird demnächst, sicherem Vernehmen nach, eine Vorlage der Stadtverwaltung über die Ver­legung der Dien st räume des Stadt­hauses in die Villa Kurbrunnen (Kur- straße, gegenüber dem Parkhotel) unterbreitet. Die Verhandlungen wegen des Ankaufs der Villa sollen soweit abgeschlossen fein. In dem neuen Stadthaus sollen auch das Hochbauamt und die Stadtkasse untergebracht werden, während das jetzige Stadthaus in der Friedrichstraße für die Polizei frei würde. In der Altstadt, für die die seitherigen Diensträume der Stadtverwal­tung sehr günstig gelegen waren, bringt man dem Projekt anscheinend wenig Sympathie ent­gegen.

Landkreis Gienen.

U Grohen-Linden, 7. März. Die Ge­werkschaft Gießener Braunstein- Bergwerke vormals Fernie hat jetzt etwa 110 Morgen Acker- und Wiesengrundstücke auf sechs Iahre verpachtet. Der erzielte Durchschnitts­preis beträgt pro Quadratmeter rund 1 Pfennig. Das Pachtgelände verteilt sich auf die Gemar­kungen Großen-Linden, Lützellinden und Klein- Linden.

is Steinbach, 6. März. In der gestrigen Gemeinderatssihung wurde die Rech­nung von 1928 geprüft uno anerkannt. Cs lag ein Gesuch des Turn- und Sportver­eins vor betreffend Beschaffung eines neuen Sportplatzes, da der seitherige infolge Feuchtigkeit zeitweise unbrauchbar ist. Der Ge-

Rundsunkprogramm.

Sonntag, 9. März.

7 bis 8.15. Von Hamburg: Ha.enkonzert. 8.45: Aus der Adventskirche, Kassel: Morgenfeier. 11: Erziehung und Bildung:Die neue Schule", Vortrag von Dr. Kade, Dozent an der pädagogi­schen Akademie. 11.33: Erziehung und Bi düng: Elternstunde. Wie kommt ein Schulzeugnis zu­stande ? Ein B ick in die Zrugnisberatung eines Lehrkörpers. 12: Von Drr.nst dl: Führung durch die Deutsche Segelflug Ausstellung. 12.30: Stunde des Chorgesangs. 13.50: Stunde der Jugend: Kasperl stunde: Das tapfere Schneiderlein (für Kinder vom 4. Jahre ab. 14.50: Stunde des Landes. 15.50: Don Darmstadt: Handba l-Bun- pokalspiel SükOeutschland Brandenburg. 16.20: Sckallplattenkcnzrrt: Unter'a'.tungä onze t 17. 5: Joseph Georg Oberkoster, Vorlesung aus eigenen Werken. 18.15 Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Vollsb ldung: .Ist Vcl.sg mein- schaft möglich?" Ein Bericht über die Sieben­bürger Sachsen von Professor Richard Csaki, Leiter des deutschen Kulturamtes in Rumänien. 19.15: Sportnachrichten. 19.33: Don Stuttgart: .Die Flucht zu Gott", zwei Szenen von Stefan Zweig. 20: Aus der Markuslirche, Stuttgart: AbcndmusiL des Stuttgarter Orchestervereins. 21.15: Don Stuttgart: Willy Buschhoff liest aus Diels Lyhne" von Jens Peter Iakobsen. 21.45: Von Stuttgart: Op'rnarien. 23 ri3 0.30: Tanz­musik.

Montag, 10. März.

1233. Schal p a e . on er : S lager-Revue 1929/30. 16 bis 17.45: Aus dem Kurhaus Bad Homburg. Konzert der KurhauslapB e Tu kart. 18.05:Ideen und Ziele des deutschen Werk­bundes, Vortrag von Dr. Riez'er, Direk'or des städtischen Museums Stettin. 18.55: Eduard Reinacher liest aus seinem RomanBohöme in Kustenz. 19.05: Eng ischer Sprachunter'.i' t. 19.00: 10. Montagslo. z rt. 21: I n Zig un^rlager Mikrophon-Reportage. 21.33: Oper au' Schall- platten. In der Besetzung des Te'tro al.a Scala, Mailand. Der Bate-ter v-m S-villa.

Dienstag, 11. Mär;.

13.30 bis 14.30: Scha.lplattenkonzert:Franz Schubert" (musikalische Jugendstunde). 15.15 bis 15.45: Stunde der Jugend: Tierleben der Heimat: Freund Adebar (der Storch)", Vortrag von Lehrer K. Stricker. 16: Hausfrauen-Dachmittag. 17 bis 17.45: Von Stuttgart: Dachmittaaskonzert des Rundfunkorchesters. 18.05:24 deutsche Er­zähler" zwei Dutzend oder eine Zunft? Gespräch zwischen Hermann Kesten und Professor Dr. Mar­tin Sommerfeld. 18.35: Von Stuttgart:Deut­sches Leben in Porto A.egre, Vortrag von Probst Huebbe. 19.05: Von Stuttgart:Reporter zur See", Vortrag von Stanhope. 19.30: Von Mannheim.Pfälzer Humor. 20.10. Klavier­konzert. 20.50: Die k eine Tagesserenade (Rund­funk-Kantate für Soli, Chor und Jazzband von Erhard Schu'he) 21.10: Sinfonisches Jazzkonzert der Jazzk.asse von Dr. Hochs Konservatorium.

Mittwoch, 12. märj.

11.15 bis 11.45. Schulfunk: Musik - Alte Tänze. 13.30 bis 14.30: Schallplattenkonzert: Mauriea Ravel Isaac Albeniz. 15.15 bis 15.45: Stunde der JugendWenn Pulver und B'ei regieren Bilder aus dem Dreihig-

meinderat konnte hierüber vorläufig noch keinen Beschluß fassen, da man sich über feinen Platz einigen konnte. Ein vorgeschlagener Platz soll vorerst besichtigt werden.

Saasen, 6. März. Am letzten Montag ver­schied plötzlich dte Frau unseres ersten Lehrers und Organisten Herber. Die Beerdigung fand am Donnerstag auf dem Deitsberg statt. Die Be­teiligung der Gemeinde zeig le, welche Verbun­denheit zwischen der Verstorbenen und der Ge­meinde bestanden hat: es war ein unübersehbarer Zug, der sie aus ihrem letzten Wege begleitete. A .i Grabe fang zunächst der Chor des Frauen- und Jungfrauenvereins, dessen Leiterin Frau Lehrer Herber seit der Gründung war. Der Pfarrer zeichnete das Charakterbild der Heimgerufenen nach 2. Tim. 4, 7 und 8 als Gat­tin, Mutter und in ihrer Wirksamkeit in der Gemeinde. Der GesangvereinEin^ tracht" sang den Schlußchor. Kranzniederlegun­gen unter Dankesworten und als Abschiedsgruh erfolgten von dem Frauen- und Jungfrauen­verein durch Lehrer Krämer, von der Ge­meinde Saasen durch Bürgermeister Schmitt, von den Schülern der 1. Schulklasse, vom Gesang­verein ..Eintracht", vom Kirchenvorstand und der Gemeinde Michelstadt. 31 Jahre lang hat die Verstorbene in Saasen gelebt, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist.

+ Gründer g, 6. März. Am Mittwoch fand im hiesigen Stadtwalde eine größere D u h - Holzversteigerung statt. An Kiefern kamen zum Ausgebot 54 Stück der Klassen 3a bis 4b, enthaltend insgesamt 41,07 Festmeter. Das Holz, das der Güteklasse A angehörte und bei dem die Landesgrundpreise betragen. 3a 45 Mk.. 'Sb 50 Mk., 4a 55 Mk. und 4b 60 Mk. pro Festmeter, erzielte im Durchschnitt 100 Proz. dieses Preises, teilweise noch etwas mehr. An Fichten kamen zur Versteigerung 147 Stämme mit 227,65 Festmeter der Klassen 2 b bis 5 der Gütck ässe N angehörend. Die Landesgrundprcise sind hier wie folgt festgesetzt: 2a 25 Mk., 2b 28 Mk., 3a 30 Mk., 3b 33 Mk., 4a 35 Mk.. 4b 38 Mk. und 5 40 Mk. Sämtliches Holz der Klassen 2a und 2b, zusammen 32,45 Festmeter, steigerte die hiesige Firma 0'eorg Haas L Co. zum Preise von 85 PrvA. der Lanvesgrundpreise zu­züglich des Schälerlohnes. Die Klassen 3a bis 5 erzielten durchschnittlich 90 Proz. der Landes­grundpreise. An Fichten-Duhscheit 2. Klasse. 3 Meter lang, standen 13,5 Raummeter zum Verkauf. Hier kam der Raummeter durchschnitt­lich auf 15 Mk., was genau dem Landesgrund­preis entspricht. Dicht so günstig war der Der-

jährigen Kriege, vorgetragen von Rektor Wehr- han. 16 bis 17.45: Von Stuttgart: Dachmittags- konzert des Rundfunkorchesters. 18.05:Kommu­nale Finanzpolitik und die Wirtschaft", Vortrag von Dr. Köbner der Industrie- und Handels­kammer Frankfurt a. M. 18.35: Don Stuttgart: Efpcranto-Llnterricht. 19.05: Don Stuttgart:Ha- waiki, das Paradies des Paztfi, Dortrag von Professor Dr. Schaffer, W'.en. 19.3) Don Stutt­gart Russische Melodien, gesp-ett vom Bala- laika-Orch.sterWolga". 20.15 Dach Stuttgart: Literarische Veranstaltung. 20.45: Don Stutt­gart: Kammermusik. 22 Schachunterricht..

Donnerstag, 13. Mär;.

12.30: Schallpla.tenk. zert:Siegfried. 15.15 bis 15.45: Stunde der Jugend:Ein rheinischer Weberjunge erzählt", Improvisation von Paul Lawen. 16 bis 17.45: Aus dem Kurhaus Bad Homburg: Konzert der Kurhauskapelle Burkart. 17.55: Dr. Dielen spricht mit Studenten über Hochschule und Hochschulreform 18.35: Wie geht es Ihnen? Dolksschullehrer. 19.05: Französischer Sprachunterricht. 19 30: Unle Haltungs-Konzert des Rundfur.karchesters 20.30: Der Glückskandi- dat, Komödie in drei Aufzügen von Hans Mül­ler-Schlösser. 22.50 bis 24: Tanzmusik.

Freitag, 14. Mär;.

12 30: Schallplattenkvnze. t: Frankfurter Sänger und Sängerinnen. 15.15 bis 15.45: Stunde der Jugend:Das Lehrmädchen in der Hauswirt­schaft und sein beruflicher Aufstieg", Dortrag von Berufsberaterin Klü sendorf vom Arbeitsamt Frankfurt a M. 16 bis 17.45: Konzert des Rund­funkorchesters. 18.05: Buch und Film. 18.35: Von Stuttgart:Katholisches zur ökumenischen Bewegung", Vortrag von M. Pribilla, S. I. 19.05: Don Stuttgart:Volksgemeinschaft und Vrlkswirtschaft", Vortrag von Hermann Hagen. 19 30: Zeitberichte, eine stürmische Parlaments- sihung in Budapest über die unna-ische Außen­politik 20.10: Übertragung aus dem Festsaal der L.cderhal'e, Stuttiart: Symvh)..i.konzert des Philharmonischen Orchesters. Stuttgart. 21.45: Von Stuttgart: Zwei Sketschs 22.15: Von Lon­don: Dritte Sinfonie von Arnold Bax.

Samstag, 15. Mär;.

11.15 bis 11.45: Don Kassel: Schulfunk: Aus­land sdeutschtum 13: Schallplatte konzert:Ber­lin, dir liebe ick!" 14 bis 14.45: Stunde der Ju­gend Schülerkonzert. 16: Don Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 17: Tanztee. 18.05: Fünfzehn Minuten Deutsche Reichspost:Selbst- anschluhvcrk.hr und Fernsorechteiln-Hner", Vor­trag von Oöertelegraphe Inspektor T^vnet. 18 20: Briefkasten. 18.35:Mensch und Maschine", Vor­trag von Dx. de Man. 19.05: Spanischer Unter­richt. 19.30: Von Stuttgart: Zwiegespräch zwi­schen Paul Wanner, dem Verfasser des Kriegs­gefangenenstückesP. ©., und Karl Walter über Erlebnisse in der Kriegsgefangenschaft". 20: Von Stuttgart: ilebertragung aus dem Großen Haus der Württ. Landestheater: Falstaff, Lyrische Komödie in drei Akten von Arrigo Doito. Deutsch von Max Kalbeck, Musik von Giuseppe Verdi. 22.40: Don Stuttgart: Das Liebes- und Tanzlied im Leben der Völker, gesungen und konferiert von Laura von Wolzogen. 23.30 bis 0.30: Tanzmusik.

tauf des Cichennuhholzes. Es waren insgesamt 74 Stück, enthaltend 15 92 Festmeter Schnittholz (Güteklasse A) der Klassen 4 bis 6 und 67,40 Fest­meter Bauholz (Güteklasse N) der Klassen 2 bis 5. Hier wurden die Landesgrundpreise nur teilweise erreicht, eine kleine Menge Er.'ieb ileb r- stand. - Am Donnerstag veranstaltete die Hessische Lichtbildstelle (Leiter: Schul­rat Lorentz, Lauterbach) auf Veranlassung des Kreisschulan.ts Gießen in der hi.s gen Turnhalle eine Filmvorführung für die hiesigen Schulen und diejenigen der näheren Um­gebung. Gezeigt wurde der Jagd- und Expedi- nßfüm auf AfrikaSimba, der König der Tiere, der ein anschauliches Bild von dem' Tierleben in der afrikanischen Wildnis bietet. Weiter kamen noch zur Vorführung die beiden von Krcisschu'rat Lorentz selbst angenomme­nen Filme:Vogelsbcrgsilm" und dasMotor­radrennen: Rund um Schotten" Am vorher­gehenden Abend waren diese b:n Filme in einer Vorstellung für Erwachsene gezeigt worden.

F Obbornhofen, 6. März. Die Arbeiten an der Zubringerwasserleitung vom P r o v i n z i a l w a s s e r w e r k Inheiden nach hier schreiten gut vorwärts. Innerhalb zehn Tagen wurden die Erdmas.en für fast zwei Kilo­meter Leitung aufgehoben, obwohl an einzelnen Stellen die Gräben bis zu drei Meter Tieie er­reichten. In dem feuchten Wiesengrunde mit ver­hältnismäßig hohem Grundwasserstand machen die auftretenden Wassern engen einige Schwierig­keiten, wodurch die Rohrlegung ^arbeiten sich ver­zögerten. Aus diesem Grunde muhten die Erd­arbeiter die zwei ersten Tage dieser Woche feiern. Im ganzen sind hier 65 Arbeitskräfte beschäftigt, ausschließlich Erwerbslose. Davon stammen von hier 38, vom benachbarten Bellersheim 15 und von Inheiden 9, so dah in diesen Dörfern Ar- beitslose zur Zeit nicht mehr vorhanden sind. Auch die nötigen Fuhrleistungen wurden vertrag­lich von den P erdebesihern der drei Ortschaften ausgeführt. Die Waßerleitungsarbeiten werden von der Tiefbaufirma Pfeiffer & Schäfer in Kaffe! ausgeführt.

Kreis Büdingen.

# Echzell, 3. März. Der hiesige Turnver­ein (D. T.) veranstaltete dieser Tage einen wohl- gelungenen Turnabend im Saale zumDeut­schen Haus", der einen zahlreichen Besuch auf­zuweisen hatte. Unter Leitung des langjährigen ersten Turnwarts Hermann Reitz wurden von der Turner- und Sumerinnenriege, sowie von Schüler- und Schülerinnenabteilungen Hebungen

am Reck und Barren vorgeführt, die allgemein« Bewunderung fanden. Besonders gefielen die Reigen, Volkstänze und Gesänge der Schüler und Schülerinnen, die von Lehrer Schuch in selbstlose. Weife eingeübt und vorgeführt wurden. In feiner Ansprache wies Lehrer Schuch auf die hohe Bedeutung des Turnens für Körper und Geist hin. Dem Vorsitzenden des Vereins, Heinrich Dinding IV., wurde in Anbetracht feiner Verdienste als Förderer der Tumsache eine Ehrentafel überreicht, ebenso den Turne­rinnen Erna Reitz und Herta Stoffel.

T Fauerbach bei Didda, 4. März. Dank der rührigen Arbeit unserer Lehrers Baust- mann waren unserer Gemeinde am vorigen Samstag und Sonntag zwei in jeder Hinsicht wohlgelungene Volksunterhaltungs- a b e n d e vergönnt. An beiden Abenden fand in dem schön geschmückten Saal des Gastwirts Döckel bei sehr gutem Besuch (auch aus den benachbarten Gemeinden waren viele Gäste gekommen) eine Ausführung des MärchensDornröschen" durch die Schulkinder statt. Sämtliche Kinder spielten ihre Rollen ganz vortrefflich. Alle spielten in prächtigen Kostümen, die Frau Lehrer Baust- mann in wochenlanger Arbeit kunstvoll her- gestellt hatte. Sehr schöne Bühnenbilder daS Werk des Metzgermeisters Gustav Hartmann trugen dazu bei, daß die Aufführungen jeden Besucher durchaus befriedigten. Die Aufführun­gen waren umrahmt von ernsten und heiteren Vorträgen und Liedern der Kinder, am Samstag­abend brachte auch der Männeraesang ver- e i n einige Lieder zu Gehör und half so mit zur Verschönerung des Abends. Ebenso hatte sich der Turnverein in den Dienst der Veranstatüin- gen gestellt; er stellte an beiden Abenden am Schluß der Aufführungen schöne Pyramiden. Die beiden Abende brachten in der winterlichen Dorf­stille eine allen Gemeindegliedrrn sehr willkom­mene Abwechselung, Familie B a u st m a n n darf des aufrichtigen Dankes der Gemeinde für dies« schönen Abende sicher sein. Der Zweck der Ver­anstaltung, ein gut Stück Volksbildungsa rbeit zu leisten, ist ohne Zweifel erreicht word-en. Am Montagnachmittag folgte eine letzte Aufführung für die Schulen der näheren Umgebung.

Taten für Tonntag, 9. März.

1918: der Dramatiker Frank Wedekind in München gestorben.

Taren für Montag 10 März

1788: der Dichter I. von Eicheiidorff in Lubo- wih geboren; 1873: der Romanschriftsteller I. Wassermann in Fürth geboren.

Eewlnnauszug

5. Klasse 34. Picüstijcl-Süddeu sche (2lik Picust.) Ktessen-Lollcrie- Ohne Gewähr Nachdruck verboten

24. Ziebungstag 7 Marz 1930

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----- 78888 79032 79747 83863 85006 8'017 96113 99474 100006 102217 109'78 11'8'8 ------ ------ 131940 13 37

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52356 70495 84533 109306 '26°48 13383- 182211 16476t 185076 189720 190936 202326 229502

236667 25349t 276981 285>26 293343 2943'6

30744t, 312626 318278 33'>62 343610 3663'8

377384 39'20- 395078 395494

204 Wem ,'« «n 300 1» 694 7.352 76/6 22/tiL 26387 33474 36647 37047 42702 44002 15970 8116t 31534 65680 74 380 78--9F 83 HO

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In Verbindung mit der berühmten

sind die Herde aller Fäulniserreger. Man hat durch mikroskopischen Befund festgestellt, daß mehr als 10 verschiedene Bazillen, Kokken, Spirochäten, Schimmel- und Hefepilze in dem Belag der Zahn-Zwischenräume enthalten sind, wenn die Zahnpflege vernachlässigt wird oder unvollkommen ist Als Folgen sind zu erwähnen- übler Mundgeruch, häßlicher Zahnbelag und Zahnkrankheiten, insbesondere Zahnfäule (Karies) und Paradentose. Eine glatte Borstenfläche der Zahnbürste dringt erklärlicherweise schwer in die Tiefe der Zahn-Zwischenräume ein. Aus dieser Erwägung heraus ist die Chlorodont-Zahnbürste mit gezahntem Borstenschnitt konstruiert j. j c u- « . Chlorodont-Zahnpaste ist eine gründliche Reinigung auch in den Zahn-Zwischenräumen möglich und der Effekt ist schon äußerlich bemerkbar: fclfenbeinartlqer Glanz n a angenehmer erfrischender Atem. Kaufen Sie bei Bedarf nur eine Chlorodont- Qualitäts- Zahnbürste, sie befindet sich in geschlossener hygienischer Verpackung, ist" also von

Menschenhand noch nicht befühlt, wie dies beim Kauf leider oft geschieht, und kostet nicht mehr als eine andere gute Zahnbürste. Einheitspreis 1 Mk., in zwei Härlegraden. Kinderzahnbürste 60 PL Verlangen Sie nur edit Chlorodont in blau - grün weißer Originalpackung und weisen Sie jeden Ersatz dafür zurück.