LxzÜ i'45 es 1 S”üikT£ jürjrf Miß oT utner a»; p"o ihs KL ^Ä?unL «L?**
i-r-t
A9 ^^/auL ZM ä!?y?*
KL
ien.
m.
lQd) Epiphamas. '5Pttbtger Lauck $ !ur die Mat. «ud; 5; Psarr. r^e.9-%: darret für die Lukas-
- o: Pfarrer Lenz: Lukas, und 3o. iug im Johannes« de» »Ifen Zrird- erkirche- Pfarrer k 9.45: Marrer wkusgtmtinbe: en. 11: fiinicr. >st. - wiefeck. ujcck. 10, 6. - Mr. — t)aulro. m\tn. — Dahen- äU (Opfer für die irdje. - Eid), lö: ; 12.45: Kinder, t
den.
uw. chte.
I noch Epiphanie. Neffe-, Kommunion Men: 8: Kommu- 1: Neffe mit Pre- ilion; 17.30: Chri- rg. 9.45: Neffe mit it mit Predigt. -
- Collar. 845: W: fiodjamt mit
nm 9.2. % Peiikanavoldeke.
w._______2
redattisn.
17 Uhr. Samstag
lediglich on die
den Kopf- betrachtete er un* ornchmer Eleganz ,ar Mrahmte em . §jn ernster, fm* it rneichen Men. Wc. die ÄR* M Sie 0 « j, mjj einem, tet* gütigen Aia.
Mr mvchk ste lernen, regte 1'4 tiefes Dünf-Hew' r fonfi M! f->gle<^ Wen. -MM" ihn W* M
, GnädigfteT' riete s>° f“®61 myji
'9"kinafchnilte"^ ifSM »
fn am
rä"*1** [p öS". "Iiils>ic prcch-nd - menj; • * Fenster- öflr
ffdüf'
tflam -u-
Wirtschaft.
Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.
Die bereits zum Schluß der vergangenen Woche eingetretene weitere Abschwächung nahm auch zu Beginn der neuen Woche ihren Fortgang. "Namentlich der vom Roggenmarkt ausgehende Druck brcvüte weitere Unsicherheit und hemmte die Unternehmungslust stark. Auch die uneinheitliche Preisgestaltung an den Üeberseemärktcn bot teure Anregung, verstimmte noch eher. Der Konsum war weiter sehr zurückhaltend, so daß bei der fehlenden Kauflust die Preise erneut nachgaben.
Weizen setzte zunächst auf höhere Liverpooler Meldungen höher ein. ohne daß jedoch bedeutende Umsätze zustande kamen. 3m Verlause gingen die anfänglichen Gewinne und noch mehr wieoer verloren. Witbestimmend war auch der schlechte Absatz am Wehlmarkte. Auslandweizen ohne Interesse. Roggen verzeichnete in dieser Woche wieder vermehrtes Angebot, da auch andere Provinzen (Bayern und Thüringen) mit Ware an den Markt kamen, mit der Hoffnung, hier einen höheren Preis zu erzielen, als an den anderen Plätzen. Die wenigen Umsätze, die zustande kamen, wurden lediglich wieder von Stützungsfirmcn getätigt. Trotz Ermäßigung der Mehl preise seitens der Meblhändler war auch hier das Geschäft gleich Rull- Selbst einige größere niederrheinische Mühlen, die bisher immer noch Reflektanten waren, waren kaum im Markt. Ziemlich schwach liegt neuerdings auch Gerste. Da die Brauereien voll eingedeckt sind und nur in kleinen Mengen beste Qualitäten kaufen, kommt viel Ware an den Markt, die nur als Futtergerste (in kleinen Mengen auch als Industriegerste) Verwendung findet, hier aber auf die Konkurrenz der Importware stößt und nur zu nachgebenden Preisen abgeseht werden konnte. Hafer und Mais lagen weiter schwach, was mit der allgemeinen Lage und mit dem ^Imstande, daß wir infolge der ausländischen Konkurrenz keinen Hafer und Mais exportieren können, in Zusammenhang zu bringen ist. Kleie lag ebenfalls nach wie vor matt. Während Roggenkleie bisher im Einklang mit der Stützung am Roggenmarkt relativ weniger gedrückt war, setzte jedoch in dieser Woche auch hier ein größerer Rückschlag ein. Don sonstigen Futtermitteln, wie Oelkuchen, Sojaschrot und ReiSmehl, ist sogar ein Untcrfdjreiten der Dor- kriegSpreise festzustellen. Hülsenfrüchte und Rauhfuttermittel ebenfalls weiter schwächer. Kartoffeln behauptet.
Im Vergleich mit den Preisen der vergangenen Woche gaben Weizen, Gerste. Hafer, Mais. Weizen- und Roggenmehl und Roggenkleie je 0,50 Mark, Roggen um 0,60 Mark, und Weizenkleie 0.25 Mark nach. Die Woche schloß zu folgenden Rotierungen: Weizen 26,25 bis 26,40; Roggen 18 bis 17,90; Gerste 19; Hafer 16,25 bis 16,50; Mais 15,75 bis 16; Erbsen 29 bis 42; südd. Heu 10. getrocknete Treber 12,50, südd. Weizenmehl 39,50 bis 40,25; niederrheinisches Weizenmehl 39,50 bis 40,25; Roggenmehl 26 bis 27; Weizen» fiele 8.15; Roggenkleie 8.50; Linsen 50 bis 90; Weizen st roh 5,30 bis 5,50; Roggenstroh 5,30 bis 5,-50.
Wochenbericht
vom Frankfurter Effektenmarkt.
In der Berichtswoche war die Börse von wechselseitigen Schwankungen stark beeinflußt, so daß das Geschäft eine erhebliche Eindämmung erlahrcu mußte. Die Tendenzgestaltung sah wohl nicht hoffnungslos aus, da an die weiter fortschreitende internationale Geldmarktverslüssi- gung hinsichtlich der zukünftigen Geschästsgestal- tung der Börse recht große Hoffnungen geknüpft wurden. Ratürlich förderten die Diskontsenkung in Frankreich und Polen diesen Optimismus. Aber auch die festere Reuyorker Börse, sowie einige günstiger lautende Konjunkturberichte ließen reiche Rahrung für eine zuversichtlichere Stimmung auskommen. Man war aber bald stark enttäuscht, da der mangelnde Auftragseingang den Wut bei der Kulisse ganz erheblich einschränkte. Das Geschäft konnte daher nur selten etwas lebhaftere Formen annehmen Spezialwerte traten unter Führung von Reichsbankanteilen etwas mehr in Erscheinung, zeitweise war in diesem Papiere die Llmsahtätigkeit ziemlich erheblich, da auch das Ausland doch immer noch für einige deutsche Papiere etwas
Interesse bekundete. Die übrigen Markte wurden hiervon ausgehend verschiedentlich mitge- zogen, so daß trotz der Zurückhaltung und Lustlosigkeit in dieser Woche Kursverluste vermieden werden konnten Die Spekulation war. wie in der ganzen Woche zu bemerken war, auf sich selbst angewiesen. Verschiedentlich wurde beobachtet, daß baS Publikum mit Derka isslimiten an den Markt kam. Das herauSkommende Material fand ziemlich leicht Unterkunft, selbstverständlich waren aber immer wieder Abschwächungen die Folge.
Gegen Ende der Woche blieb die Stimmung unsicher, die Kurse gaben von ihren zwischendurch erzielten Gewinnen den größten Teil wieder her. Dor allem waren Reichsbankanteile an- geboten, da man sich über die Statutenänderung nicht ganz einig war; auch war man mit dem Gratisbezugsrecht nicht zufrieden. Wan glaubt, daß der hohe Kurs der Reichsbankanteile jetzt keine Gewinnchance mehr bietet, und die interessierten Kreise schritten zu Gewinnmitnahmen, so daß ein "Verlust von etwa 12 v. H. eintrat. Das Finanzprogramm Modenhauers trug zur "Verschlechterung der Lage nicht unwesentlich bei, da hiernach mit einer Steuersenkung kaum zu rechnen ist. Das Geschäft war sehr klein, und da die Spekulation zu Abgaben schritt, traten erneute Kursrückgänge ein. Besonders Bernberg waren stärker angeboten. Aber auch Siemens lagen unter Druck. Als wider Erwarten eine Diskontsenkung der Dank von England um ein halb Prozent gemeldet wurde, nahm die Tendenz später im Grundton wieder ein etwas freunb- licheres Ans ehen an. Einige Rückleckungen hatten eine geringfügige Besserung des Kursniveaus zur Folge. Im Vergleich mit den Kursen der vergangenen Woche zogen Danken von 2 bis 4 p. H. an. Barmer Bank. Bahr. Hyp.-Dank und Berliner Handelsgesellschaft konnten etwas mehr Interesse auf sich lenken. Schiffahrtswerte waren bis zu 2,5 v. H. höher. Am Kunstseidemarkt waren Aku angeboten und 6 v. H. schwächer. Rachfrage bestand dagegen für Bemderg. die etwa 20 v. H. höher lagen, aber aus eine Meldung hin, wonach bei diesem Betrieb eine Arbeitseinschränkung geplant ist, mußte dieses Papier wieder 5 v. H. ihres Gewinnes hergeben. Kaliwerte verloren bis zu 3 v. H., nachdem in der vergangenen Woche hier eine kräftige Erholung eingetreten war. Es drehte sich aber in der Hauptsache um Gewinnmitnahmen, da nachteilige Momente für diese Aktie nicht in Frage kommen. Rheinstahl und Rheinische Braunkohlen lagen je 5 v. H. abgeschwächt. Don Elekiroaktien konnten Schuckert und Siemens einen Gewinn von je 3 v. H. verbuchen. Svenska plus 5 Mark. Zellstoff Waldhof besserten sich um 7 v. H., angeblich soll der Kreuger-Konzern einen größeren Posten Aktien gekauft haben. Am Anleihemarkt waren deutsche Anleihen kräftig anziehend. Türken waren vernachlässigt. Devisen waren wenig verändert. Am Geldmarkt war der Sah für Tagesgeld im Zusammenhang mit dem Ultimo mit 7 v. H. etwas höher, jedoch bei reichlichem Angebot.
Wochenbericht
vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Die Geschäftstätigkeit am Frankfurter Schlachtviehmarkt hielt sich in der letzten Woche weiter in engen Grenzen, trotzdem der Austrieb noch geringer als in den Dorwochen war. Die Export- beteilignng war in dieser Woche nicht so stark, doch konnte man allgemein eine größere Kauflust der Frankfurter Metzger beobachten. Die Preise konnten sich überwiegend etwas bessern, nur bei Schweinen trat ein Derlust von etwa 3 Mark ein, was man damit begründete, daß die Futtermittelpreise ebenfalls sehr stark ermäßigt feien. Wenn auch die Konkurrenz durch die Einfuhr von polnischen und litauischen Schweinen noch nicht so groß ist, so verstimmt diese Einfuhr doch allgemein. Dies waren die beiden Hauptmotive für das schleppende Geschäft und den Rückgang der Preise am Schweinemarkt. Der Rinder markt hatte weiter etwas geringeren Austrieb, genügte jedoch der Rachfrage vollauf. Rach ruhigem Handel und etwas anziehenden Preisen wurde der Markt geräumt. Kälber und Schafe haben nach wie vor ziemlich ruhiges Geschäft, bei leicht gebesserten Preisen wurde ausverkaust. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1383 Rindern, darunter befanden sich 292 Ochsen. 70 Bullen. 503 Kühe und 327 Färsen, ferner aus 1323 Kälbern. 310 Schafen und 5377 Schweinen. Verglichen mit dem Austrieb der vergangenen Woche standen 37 Rinder,
217 Kälber, 199 Schafe und 5 Schweine weniger zum Derkaus.
Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in "Mark: Ochsen, al) 57 bis 59, a2) 53 bis 56, bl) 48 bis 52. Bullen: a) 54 bis 56, b) 46 bis 53. Kühe: a) 45 bi» 47, b) 40 bis 44. c) 34 bis 39. d) 28 biS 33. Färsen: a) 56 biS 59. b) 52 bis 55. c) 48 bis 51. Kälber: b) 70 dis 74. c) 64 bis 69. d) 55 bis 63. Schafe: a) 50 bis 52. b) 42 bis 48. Schweine: a) 76 bis 78, b) 76 bis 79, c) 78 bis 80, d) 77 bis 80. c) 75 bis 78. Im Vergleich mit den Preisen der vergangenen Woche zogen Ochsen und Kälber bis 2 Mark, Bullen, Kühe und Färsen bis 1 Mark an, während Schweine bi« 3 Mark nachgeben mußten. Schafe blieben gut behauptet.
• Sie Entscheidung des ReichSaus- sichtSamts in der Favag-Angele- g e n b c i t Das Reichsaufsichtsamt hat tn der Angelegenheit der Frankfurter Allgemeinen Der- sicherungs AG. folgende Entscheidung getroffen: „Das Zahlungsverbot wird bis auf weiteres ausrechterhalten." Die Entscheidung hat die Bedeutung. daß der Senat sich vorbehält, jederzeit, insbesondere auch noch vor der Gläubigerversammlung, die Mitte März stattfinden soll, die Frage zu prüfen, ob das Zahlungsperbot noch weiter aufrechtzuerhalten, oder der Konkurs zu beantragen ist. Das Zahlungsverbot kann nur zeitlich erfolgen und nur solange gerechtfertigt werden, als das ReichsaussichtSamt bzw. der Senat die äleberzeugung besitzt, daß eine außergerichtliche gütliche Einigung der Beteiligten zu- standekommt.
• Zinsermäßigung der Deutschen Rentenbank-Kreditanstalt. Die Deutsche Rentenbanl-Kreditanstack tLandwirtschaft.ich« Zentralbank) hat aus Anlaß der Herabsetzung des Reichsbankdiskontsahes den Zinssatz für die von ihr ausgegebenen kurzfristigen Perfonalkre- dite mit Wirkung vorn 5. Februar 1930 ab gleichfalls um 1 'e Prozent herabgesetzt.
• Zur Zahlungseinstellung der Go - Id Schuhfabrik A.--G., Frankfurt a. W. Wie die "Verwaltung mitteilt, find in den letzten Tagen vor der Zahlungseinstellung Verhandlungen mit ernsthaften Reflektanten bezüglich einer Interefsierung an dem Unternehmen gepflogen worden, die aber wegen der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit nicht zu Ende geführt werden konnten. Stele Verhandlungen gehen nunmehr weiter. Wenn der Gesellschaft Zett zur ruhigen Abwicklung gelassen wird, oder das Objekt im ganzen verkauft werden kann, so kann mit einer Quote gerechnet werden, die wesentlich über der in einer Zeitungsnotiz genannten von 20 Prozent liegen dürfte.
* Frankfurter Gewerbekafse e. G. m. k>. H., Frankfurt a. W. Im Jahre 1929 konnte die Bank ihren Umsatz von 259,3 auf 269.5 Millionen Mark steigern. Aus Zinsen wurden 793 630 (671 531) Mark und aus Provisionen 304 628 (273 876) Mark vereinnahmt. Anderseits erforderten Zinsausgaben 550 429 (454 926) Mark. Unkosten 333 421 (304 773) Mark und Mschrei- bung des Kursverlustes auf eigene Effekten 33 215 (im Dorjahre 4615 Mari Kursgewinn). Aus 202 363 (198 803) Mark Reingewinn werden wieder 10 v. H. Dividende auf 1,50 (1,37) Mill. Mk. Gefchäftsguthaben verteilt.
" 12-Millionen-Anleihe für das Baden-Werk. Wie WTB.-Handelsdienst hort, hat daü Badenwerk durch "Vermittlung der Schweizerischen Kreditanstalt in Zürich eine "Anleihe von 12 Millionen Schweizer Franken zu 6 Prozent verzinslich ausgenommen. Bier Millionen seien bereits plaziert, die restlichen acht Millionen würden demnächst in der Schweiz aus- gegeben werden.
Frankfurter Börse,
Frankfurt a. M., 8. Febr. Tendenz: geschästs- los. — Zum Wochenschluß mar die Börse eher niedriger und zu den ersten Kursen waren Umsätze kaum zu verzeichnen. Die günstige Gestaltung des Geldmarktes durch die Diskontsenkungen in den letzten Tagen blieb ganz ohne Einfluß. Aufträge waren auch heute wieder kaum eingetrosfen, so daß die Spekulation sich sehr reserviert verhielt und verschiedentlich zu Abgaben schritt. Es traten Abschläge in kleinerem Umfange ein. Die schwachen Ausland- börsen wurden allgemein gefchästshemmend empfunden. Zu den ersten amtlichen Notierungen kamen nur wenig amtliche Notierungen zustande. Am Elektromarkt eröffneten Siemens mit minus 3 v. .f). etwas stärker gedrückt. AEG. verloren 1 v.H. Einiges Interesse machte sich dagegen für Licht & Kraft bemerkbar, die 1,13 v. H. fester eröffneten. Bon Chemiewerten waren Farben stark
vernachlässigt, und ein Erstkurs mit minus 2 v. kam erst spät zustande. Rütgerswerke büßten 1,75 d. H. ein. Auch Montanwerte neigten zur Schwäche, doch gingen die Rückschläge nicht über 1 v. Sj. hinaus. Gut behauptet lagen am Bauuntcrnehmungsmarkt Zement Heidelberg und Wayß & Freykag. Bankwerte verloren bis zu 1 v. H. Reichsbank wurden etwa 2 o. H. schwächer taxiert. Don Renten waren Alt- und Neubesitz etwas niedriger. Von Auslandrenten fetzten österreichische und ungarische Renten ihre Aufwänsbewegung fort, dagegen lagen Türken weiter schwächer. Nach den ersten Kursen hielt die Verstimmung an; die Kurse gaben erneut um 1 bis 1,5 v. H. nach. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 v. j). weiter leichter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1854, gegen Pfund 20,3613, London gegen Kabel 4,8650, gegen Paris 124,05, gegen Mailand 92,94, gegen Madrid 37,55, gegen Schweiz 23,25, gegen Holland 12,12.
'berliner Börse.
Berlin, 8. Febr. Während sich sonst im allste, meinen die Kursfestsetzung bei allzu großem Geschäft zu verzögern pflegt, litt sie heute unter einer erschreckend geringen llmsatztätigkeit. Es fehlte der heutigen Samstagbörse jede Anregung, und die Kursentwicklung war, da auch die Spekulation sich kaum am Geschäft beteiligte, auf den meisten Märkten eine ziemlich willkürliche Reichsbankanteile gewannen 3,25 v. H, wobei angeblich das Ausland etwas Interesse zeigte. Auch nahm die Spekulation anscheinend Staufoperationen vor gegen andere Werte, auf Grund der höhergesprochenen Golddiskont Reichsbank.Anteile (per Erscheinen 107 v. H. Geld). Sonst lasten nur noch Felten auf den Schwedenauftrag etwas fester. Auch Polyphon zogen um 2,5 v. H. und die Kaliwerke bis 1,75 v. H. an. Recht schwach lagen dagegen wieder Siemens mit minus 4,25 v. f). und Bernberg mit minus 4 v. $). Auch die Spritwerte verloren auf die drohende Biersteiler- crhöhung 2,5 v. H. Farben wurden mit einem Verlust von 2 v. H. uemlich lebhaft umgesetzt. Aus die herab- gestimmten Freigabeerwartungen erschienen Kanada- Zertifikate wieder mit Minus-minus-Zeichen und er- . öffneten mit 29 v. H., d. h. 3,5 o. H. unter gestern.
Deutsche Anleihen neigten heute zur Schwache. Von Ausländern gaben Türken eher weiter nach, während österreichische und ungarische Renten 1 bis 1,5 v. f). gewannen. Der Pfandbriefmarkt war noch wenig entwickelt, aber auch hier schien das Kausinteresse etwas nachzulassen, und die Kurse wurden eher etwas schwächer taxiert. Der Geldmarkt war weiter erleichtert. Tagesgeld 2,25 bis 7,25 v. H., vereinzelt 5 v. H.; Monatsgeld stellte sich auf 7 v. f). bis 8 v. H, und darunter, Warenwechsel hatten einen Satz von zirka 6 v. S). Nach den ersten Kursen drückte die Drberlofigtcit weiter auf die Stimmung, und auf den meisten Märkten ergaben sich erneut 1-v. H. Verluste. Salzdetfurth und Polyphon gingen um 2 v- S). zurück, dagegen konnten sich Bernberg um 1 o. H. erholen.
Aus aller Wett.
Präsident Hoovers deutsche Abstammung.
Die Abstammung des derzeitigen Präsidenten der "Vereinigten Staaten, Herbert Hoover, wird auf einen um die Mitte deS 18. Jahrhunderts aus ßllerftaöt (Pfalz) nach Amerika auSgewanderten Andreas Huber zu- rückgeführt. Auf Wunsch von Eolonel Emserson, eines Freundes des Präsidenten, hat der als Psalzsorscher bekannte Professor Dr. Häberle im Interesse des Deutschtums in den Vereinigten Staaten, das großen Wert auf die Feststellung legt, daß Hoover der 1. Präsident deutscher Abstammung ist, in Ellerstadt Nachforschungen angestellt. In der früheren, jetzt umgebauten Protestant. Kirche ist der am 29. Ian. 1723 geborene Andreas Huber am 7. Februar 1723 durch den damaligen lutherischen Pfarrer Johann Georg Kall getauft worden. Dieser Tage ist nun Professor Dr. Häberle aus dem Weißen Haus ein eiger händiges Schreiben des Präsidenten Hoover zugegangen, in dem er für die für seine Familiengeschichte wertvollen Mitteilungen feinen Dank ausspricht.
Gefängnis für einen fahrlässigen Autofahrer.
Das Schöffengericht Berlin.Mitte verurteilte den 24jährigen Kraftwagenführer Pohl wegen fahr lässiger Tötung und Körperver lctzung zu 14 Fahren Gefängnis. Pohl hat am Treptower Park mit seinem Automobil einen Mann totgefahren, an der nächsten Straßenecke einen Radfahrer z u Boden ge« schleudert und schwer verletzt und mar bann, ohne sich um die Opfer zu kümmern, mit unoer minderten Geschwindigkeit weitergefahren.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 v. H., Lombardzinssuy 7 v. H.
Zrankiirri a T?
Verllr
-chiug. fture
utr ÄHt
Lchiub Ihm
läniany fiur»
Taluw
7-2.
8. 2.
7.-2
8.2
8"a leuiaje duiaiamet»: ron iri*7 .......
87,5
—
87.5
7% Drilliche Nelchkanleih« eon 1929 .........
96,3
97,3
—-
2'1. einJ^tiblöl.-Sdjulo mit ShU Irl -Rechten........
_
53.15
53
53.2
IceM rßnj fluilo«. Rechte
—
9.05
9.3
9.1
8% Hell. 5olt8|toal von 1929 (rüdjiiNb. 102%) . .
87.5
88
—
Obtrhcllcn Provinz - Anleihe mli
Aurloj.-Rechlcn.....
50
—
-
Teutjffie fttnitm. Eawweiabl.
Anleihe Gerte 1 . .
8% Sranff. hvp.-yMll SoldNie XIII untüiisbai bi» 1934 .
50,65
50.8
—
96.5
_
_
7% Franks. Hvp.-Lank Aoldvle unküiivbnr bis 19:32.....
85.75
_
——
<>.;% Rheinische tzhv.-Bank eich«, öolhvie........
8% Pr. Lnndcepsündbrtekanllall Psniivbriele 9i. >7.....
8% Pu L-»'ecspsandbrtelaiiNaU
flonim.-Lbl. 9i. 16.....
83.8
_
—
—
97
_
97
—
94,5
_
94
_
7% Pr. LnnecsvIanbbrtelaolt-iU, $|üiibbric,e 9i. 10
88.5
—
89
a.e til. eba- S-Vikrreat-Libltgruüm tutkablbta: 1932
93
—
-
-
4% Ctltenel<frild>e »olvne..
27,4
—
27.5
28
< 20% Crftcn. --Ubcrri'
4.5
•—
4.75
4% V-Nerretchilche Einheitliche
SieiUe..........
2.7
—
2.95
4% Unsiariich« Goldrie.. . •
'4.75
——
24.9
22.75
25,75
4% Nnaorllche Slaatür. v. 1910
-*•
—
23.5
4^% tce#l. oon 1913 . . •
—
*-
24
4% lingarnche flrtnentte.. .
2.75
—
2.1
2.85
4% Türk. Hollanleihe o. 1911 -
1% Türkische Bagvabbaha-Lw Serie I. .
7.2
7.25
7.5
7.4
7,4
_
7,55
4% vee«, L-r«e ||
7.4
—
7.45
7,5
6% Rumänisch, vereind Rente »on 1903
11.5
——
11.75
<y»°o »*> mäntlche vereint, Ren re
von 1913 .......
17,5
-
17,9
-
Riunaatzch» vereind. "J.en< .
8,9
—
S
-
•tranl hi rt a W
-ch>uv» •ur-
„Ubi »»t.
Schluß.
1
Ünfong» friite
Tolurv
7 2-
8. 2
7 2
8 2
Hambuig-ümertia Scrfti
Hamd.-LOda!^ tatnyfidi
1
röT
—
nr
107.25
, •
—
170
-w-
(•ania Dami fltitn.....
1<
—
-
152
—
*Jtt6cutfdici Lloyv . • •
. r
103.5
—
108.75
103.4
tfillfl. Deuijchc itteDilantt . -
l
126.5
—
126.75
126.75
8atm et B anlverei.i
1
130 5
130.25
130 76
Berliner Harivelsgeiellivi. . .
1.
189
—
139 25
130.5
Lomvicr: und Lnoai-Banl .
1.
161.75
160,9
161.75
160.9
taimft. u. Äononalbanl - ■
1
241
240.5
239.25
Deuk'ch»: Barrl ......
1i
152,5
—
152.5
152.5
Trecenis-Aeielllcho/i. 2M. .
11
152.5
—
152.5
152-5
Lrcesner Aam......
1'
153.5
152,75
153.5
152.75
Sierch4bani - •
1
307.5
—
106.5
307
.
Le rp moira .
181.25
130.25
181,25
209
180.4
209
Slelrt. £kfftunfl«artrili(tafl
1
168
169.5
167.5
Lichl und flraft
l'
169.5
170.6
170.5
170
Reiten 4 Guilleaume ....
128.5
—
128.5
129 25
Gel. f. Siek». UntcnL. . . .
10
173,5
—
173.5
172.6
Hamb Wellt -Serir ....
t
—
—
137.5
—
Rhein Eleltr........
—
—
Schlei. Sle'rr ......
IG
—
—
168.5
168.5
Echucken 4 So. .....
11
—
•V
191,65
190.25
Siemens 4 yaiäte.....
16
281
278
281.75
277.5
IranetaDto........
. 8
—
133.5
Lahme oet 4Lo..... .
10
173
—
173
—
®nö€tu- .....
. 5
76,9
77
■
Teuilche 0t».’:......
. 6
104.5
106.4
105.9
wiener Steintohls.....
—-
—
137
136.25
«.'lienkirchener ......
. 8
139
139,75
140
£niTp*net.........
. 0
——
*—
137,5
138
pocich 6rten........
6*
—
—
114.5
114
Ü'U Berqbau.......
1'-
—7-
-
248
248
fllödncrroette ......
112
—
111.75
112.13
flöln SlcufikR . . . .
. 1
—«
—•
112,5
112.6
iRanriesman- .»rülire» . . .
. 1
"i,;
111.13
111.9
111.5
iNane|clt>ei Bergbau ....
112,5
—
112
111,75
Lbench'ei. (Jben.eoaö . . .
—
—
Lberrchlei ttclereede ....
. 7
—
103.75
103,5
Pbouit Bergbau.....
6P
10-5
—-
105.9
105.75
Sihe niiche Äraunlohlen. . .
10
249
'-49.25
247.75
Rhemftal» . , . , . .
. 6
——
119.5
118,9
Liefert Stonlzm ......
7^
—
-
.ttaulhm a »i
Lierlin
äd/iuö-l Aure I
i'Uo. »I'k
SDluB-i 6ur< !
Ulnfong» 8nn
atum
7 2
8 2
7. '1
82
Keterme.re Stafll® . .
104.5
104
104.75
104.6
Claw .
IG’,.
—
—
60.75
60 4 215.75
fta! werke Ä'cherslebea
1
214
—
214
ffa. werke Sette regeln
. . 1c
216,5
217.5
217.75
ych rvee f Salädeliurro
r
362
-
363
363
J ßarv-N'Iuvattir« .
i •
l68,25
166.25
168
166.5
Tor.nmü 9>obd ....
. . . G
—
—
80
79
Tcheiveavttchr.....
151
—
L—
«cldichmldl.....
72.5
-
72.5
72.5
N ärger» u>ecle.....
. . - «r
805
79
79 25
78.9
Äerallgelellicha/t . . .
—
114,5
—
"toatilDD Vo^Btd.tn
- - - *1
37
97
—
Lernen werk bei de'berg .
10
113.25
118.75
—
—
»Lemeinwerk QarlttaBi
. . 10
—
—
—•
—
Goob « ,it o
. . . 8
—
88-5
86.75
—
Lchuirvei» Liqrerurokec .
. . 15
-
-
279
276.6
Ottwetke.......
. . 12
-»»
—
212,25
211.25
Set. »laiuftcP . .
. . 18
•—
—
•*
-*•
Äemderg.......
. . 14
167
165
161
MlOofi Waldhok . - - ficlifioii Aichchsenhara .
Charlottenburger Omer
. 18%
214.5
—
213.5
212
. . a ... 8
153 75
—
154
103.5
108.75
Miauet «Sa: . . .
—
—
168.5
168.75
Daimler Valoren . . .
.•et
—
40.25
40.4
40 4
Deuklche Linoleum . .
—
254
—-
j8aichi«icnbau >2--S. . .
. . . 0
—V
47.4
47,13
L 1 rro -n • iti g <
. . . 1
—
-
—
—
l'udid l'oeni . . .
. . K
-*
—
—
—
«61. Luwmourl ....
• . . •
—
—
r—
CtMUteui ch Svvvel . .
. . . 6
—V
—-
78.75
—
y-onhAtD lieg ....
. . 10
—
---
—
Lveniko ....
—
352.5
332
ittauR. Siaicomeu . . .
... 4
44
46,5
—
«tiKiiai.......
... 6
54,5
—
54
—
peylraenftLrai . . . .
Jungdmu.......
Lechwetle.
... 6 . 8
45
106
I 1 1
'LI
111
matuttMlwetb- HSchtt a.
Vi- 8
107.25
TV
—
—
{QlOti.
10
132
—
131.5
131
«Lebt. Rvedet . ...
. . 10
119
—
—
öoigi ch HaeivuL . . -
> . . e
220
218.5
LSLS-L-ckei.....
. . v>
158,75
l
157,25
1 -
Banknoten.
Berlin. 7. ,sestüar
<4eTF
Srtes
illmenkanllche Nolen ...
4.16
4,18
Belgische Tkolen ......
58,26
58,50
Däniiche Roten ........
111.63
112,12
Englische Noten .......
20,31
20.39
lrtanzüliiche Noten..... .
16.41
16.47
tzollänvische Noten .......
167.43
168,16
Italienische Noten........
21.93
22.01
Norwegische Noten.......
111.53
111.97
Deutiw»Oesterreich, 4 IOO Tchilliug
53.73
58.97
Numäniiche Noten .....
2.47
2.49
SdtnteDiitbe Roter-.......
111.93
112.42
Schweiler Note» . ......
80.79
81.11
^pantsche Notei .....
54.54
54.76
kichechoilowokische Noten.....
12.32
12.38
llnaatilch, Noten ....
72.92
73.22
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. ZU
7 Heb tu ar
8 Rcbtuai
Norierun,
Ümlliche Not eruno
tirlc
«riel
tttelv
«n l
«rntt.-Roti
167.80
168.14
167.81
168,15
Buen-'Airer
1.563 ;
1,567
1.534
1.588
«i-O.,Ankw
58.27
58.39
58 265
58.335
Ghrifiianta -
111,70 !
111,92
111.68
111.90
topenbagen
111,83
112.09
111,93
112,12
Stockholm
112.18
112.40
112.13
112.40
veliingforS.
10.514
10.534
10.512
10.532
Italien. . .
London. . .
21.88
21.92
21.835
21.925
20.342
20.382
20.341
20.381
OituDorf . .
4.181
4,189
4,1315
4.1895
Tod5....
16.385
16,405
16,385
16,425
Schwel; . .
80.72
80 83
80.725
80.885
Span len .
54,75
54,85
55,13
55.23
Japan . .
2.056
2.060
2.056
2.060
•Hto tx Ian Dien in D--
0.477
0.479
0,474
0.476
Ceß. abaefi
38.875
58,895
53.885
59.00-5
Prag -
12.371
12,391
12.37
12.39
Belirad ■
7.370
7.384
7.370
7.384
Budapest.
73.10
73.?4
73.10
73.24
Bul orten
3,027
3,033
3.027
3.033
yiflabDn
18.78
18.82
18.78
18.82
Tan;ig.
Onnft .ntfat
81,32 1.910
81.48
1.914
81.33
1.913
81.49
1.922
Athen
5.405
5.415
5.415
5.42-9
Lanado
4.141
4.169
4.142
1.150
Um nav
3-646
3.654
3.646
3,654
iatro ..
20,86
20,90
20,86
20,90


