Einzelbild herunterladen

Samstag, 8. $ebniar 1950

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Nr. 55 Drittes Blatt

LFIC

n

Uddingöhausen

ieEW

II60D

ertverein

en 14 bis

b firn unb für blt

AtauWemlDtgc Wien unseren Herz-

12 Mk. je 2 Raummeter: Knüppelholz: buchen 16 bis 19 Mk., eichen 7 bis 14 Mk.. kiefern 7 bis

Raummeter: eichen 2 bis Raummeter: eichen 8 bis Raummeter.

13 Mk., fichten 4 bis 11 Mk. je 2 Reisholz: buchen 6 bis 12 Mk., 9 Mk., fichten 2 bis 6 Mk. je 5 Stockholz: buchen 10 bis 14 Mk.,

!/56

1013

r straßQ

tn 16. Februar 1930

rte der

slajelle

rekt Heinz Bongart/ ,tte Jacobi, Münch \

derzeitigen Aufgaben der Partei, insbesondere im Lande, sprach.

5 Allendorf a. d. Lumda, 6. Febr. Bei der im hiesigen Stadtwald abgehaltenen zweiten kosteten:

eine einmalige Entschädigung von 0,80 Mark, während sich der Sah für die Legung durch Wiesengelände auf 1,20 Mark erhöht Außerdem verpflichtet sich die Unternehmerin, die Fahr­wege und das Wiesengelände wieder in den ur­sprünglichen Zustand zu versehen. - Der hiesige Obst - und Gartenbauverein einer der stärksten und rührigsten der mittleren Wetterau, hielt im Saale von Angermüller seine diesjährige ordentliche Generalversammlung ob. Der Dereinsobmann, Bürgermeister Müller, er­stattete den Jahresbericht, aus dem u. a. zu ent­nehmen war, daß die erste große Obstausstel­lung mit Obstmarkt im vergangenen Herbst ein großer Erfolg war Wurden doch weit über die Grenzen unsrer engeren Heimat hinaus Absatz­gebiete für unser Qualitätsobst erschlossen. Wie im vorhergehenden Jahre, wurden auch im ab- gelaufcnen Berichtsjahre sämtliche Obstbäume der Gemarkung mit Klebringen zur Bekämpfung des Frostspanners versehen und als eine der ersten Gemeinden des Kreises die Winterspritzung mit Obstbaumkarbolincum planmäßig durchgeführt. Danach hielt Obstbauinspektor E n k l e r vom Landwirtschaststammerau schuß Gießen einen lehrreichen Dortrag über:Rationeller Obstbau durch sachgemäße Baumpflege". Die Ausfüh­rungen des Redners wurden durch etwa 150 Lichtbilder veranschaulicht Reicher 'Beifall lohnte die Darbietungen, an die sich eine bcsruchtende Aussprache anschloh Es wurde dann noch be­schlossen, sofort mit der Karbolineumsprihung zu beginnen und auch in diesem Jahre das Um» pfropfen mit dem Ziele der Sortenbeschränkung fortzusetzen.

Die Skimeisterschaften in Oberstdorf: Am Ziel des 50-lcm-Langlaufs. Links: GuftavMullei (Bayrisch-Zell), Sieger im 50-lcrn-Lauf.

:'teichswehrtag bei den 0 b e t |t 0 o i f e i S k i - M e i ft e r f ch a f t e n: Der Chef der Heeresleitung Generaloberst Heye beglückwünscht die Kemptener Jäger, die Sieger im großen Patrouillenlauf.

Oberheffen.

Oberhessischer Schä'ertag.

Hungen, 6. Febr. Der Oberhessische Schäserverband hielt gestern hier seinen fünften Schäfer tag ab, zu dem sich über 200 Schäser aus Oberhessen und den benachbar­ten preußischen Gebieten eingesunden hatten. Selbst aus Württemberg war eine Abordnung der dortigen Schäserorganisat on erschienen. Leider hatte der Besuch durch die Schashalter wesentlich nachgelassen, was wohl aus die trau­rige wirtschastliche Lage der Landw rlschast zu­rückzuführen ist. Unter Borantritt der Laubacher Feuerwehrkapelle wurden die Festgäste nach dem

if-n «lUsalN "°zga.-

12 Mk., fichten 3 bis 7 Mk. je 2

Das Eichenstammholz sowie das übrige Werk- und Ruhholz erreichte durchschnittlich den Taris- preis. Rach den Standesamtsregi- stern kamen im Kalenderjahr 1929 in unserer Stadt 35 Geburten. 14 Eheschließungen und 21 Sterbesälle vor Gestern abend hielt die hie­sige Ortsgruppe des Evangelischen Bun­des in der sehr gut besuchten Kirche einen Fa­milienabend ab. Rach dem Gelang der zwei

itadtsM'

_ loe. Haas, Tag

MzdtrWl! WintnuHM

>ÜTZ otclare 20. Mio

"einig von rern VvrUrt bereit» tg nphilm. vie Sorgt uw Obttnimmi Fpmoul.

cn u Abfahrten durch Wersweg 58

fahrt (Krieger-, Kaiser- und Friechrichstrahe) entstehenden Kosten wurden gemäß den Bor­schriften des hessischen Straßenge.ehes von der Stadt getragen. Zur Anschaffung eines neuen Tanzbodens wurde der Ausschußgesellschaft ein Betrag von 150 Mark bewilligt. Da in den letzten Wochen auch von vielen Richtbedürftigen Lesholz in den städtischen Wal­dungen gesammelt worden ist, hat sich der Gemeinderat genötigt gesehen, Lesholzkarten ein­zuführen, die nur an Bedürftige abgegeben wer­den sollen. Ein Schmiedemeister beabsichtigt, ein Stück Gemeindegelände, welches an seine Hofreite angrenzt, zwecks Errichtung einer Autoreparaturwerkstatt v r äujig auf einige Jahre zu pachten. Es wurde Inaugen­scheinnahme beschlossen und die Abstimmung zur nächsten Sitzung zurückgestellt

Ein Kamps gegen die Feldbereinigung.

< Stumpertenrod, 5. Febr. Die geplante Bereinigung unserer Gemarkung hält vor wie nach die Gemüter unserer Einwohner­schaft in erregter Spannung. Am Samstagabend fand wiederum eine sehr stark besuchte Ber- sammlung in dieser Angelegenheit statt.

Bürgermeister Hahn brachte die Antwort des Wirtschaftsministeriums zur Verlesung, die ihm auf seine im Auftrag der Besitzer an die Regie­rung gerichtete Eingabe zwecks C i n st e l l u n g und Aufhebung des Verfahrens zuteil wurde Dankbar anerkannt wurde nach den Dar-

Eintreffen der Vormittagszüge am Bahnhof ab- geholt und in das FestlokalZum Darmstädter Hof "geleitet. Rach 'Begrüßung durch den Der- bandsvc.rsitze.nden. Schäfer Philipp Wirth von Welterscld. ergriff Bürgermeister Fendt dahier das Wort und hieß namens der Stadtverwal­tung Fest- und Ehrengäste aufs Herzlichste will­kommen. Für den Landwirtschastslammerausschuß für die Provinz Oberhessen sprach Oekonomierat Dr. Wagner, Gießen. Die Festrede hielt Dr. Körner, der Schriftleiter derSüddeutschen Schäserzeitung", Stuttgart. In der sich anschlie­ßenden Jahreshauptversammlung des Oberhessischen Schäserverbandes wurden nach Er­ledigung der geschäftlichen Angelegenheiten (Jah­resbericht, Rechnungsablage) noch die Frage des W o l l a b s a tz e s. der Einführung von F l e i s ch- s ch a f e n und der Prämiierung von Schäferhun­den besprochen. Mittags um 1 Uhr ging der F e st z u g durch die Straßen der Stadt, wobei die Schäser in ihrer malerischen Tracht (Schafpelz­mühe. Schäserschippe, Behang) ein schönes Bild boten. Bei dem Schäferlauf in der .Pfanne" erhielt Schäser Wentzel, Ulfa, den erst.nPreis in Gestalt eines Hammels. Erste Siegerin im Wettlaus der Schäfermädchen blieb Elisabeth Hoffmann von Steinheim .die damit ein wert­volles Schaf gewann. Die höchste Punktzahl hatte in diescni Wettlauf Fräulein P f a n n k u ch von Ridda. die aber nach zweimaligem Siegen in den letzten Jahren außer Konkurrenz lies. Bei Gesang, Konzert und Ansprachen verliefen die Rachmit­tagsstunden im Festsaale schnell, bis die Abend­züge die Gäste wieder in die Heimat brachten.

Gemeinderat in Laubach.

Laubach, 6. Febr Zu der gestrigen Ge- meinderatssihung die unter dem Vor­sitz des Bürgermeisters H ö g y stattsand, waren die Mitglieder vollzählig erschienen. Als erster Punkt der Tagesordnung wurde das am zweiten Sonntag im Juni alljährlich stattfindende A u s - schuh fest besprochen. In diesem Jahre tritt seit längerer Zeit wieder einmal der Fall' ein, daß das Laubacher Rationalfest mit Pfingsten zusammenfällt. Da ohnedies am Pfingstdienstag von jeher Schweinemarkt abgehaltenwird.

legungen des Redn.rs die verständnisvcl^e Unter» stützung unserer Sache durch Kreisdirektor Dr. I a n n, welcher in einem der Eingabe beige­fügten Begleitschreiben außerordentlich warm­herzig die Belange unserer Gemeinde vertritt. Wenn er als Fachmann im Bertzinigungswesen und genauer Kenner der Verhältnisse seiner Kreisgemeinde die berufenste Persönlichkeit ist, ein streng sachliches, unparteiisches Urteil zu fällen und darin der Befürchtung Ausdruck gibt, daßdie Durchführung unter den derzeitigen Verhältnissen die Gemeinde sowohl, als auch die Privatbesitzer wirtschaftlich zugrunde richten würde," so zeigt das doch, wie sehr wir. mit unserer Meinung über die Unmöglichkeit der Durchführung aus finanziellen Gründen auf dem richtigen Wege sind und nicht allein stehen.

Die Regierungsantwort weist ledig» ich daraus hin, daß für 1930 nach dem Arbeits-» plan keine Arbeiten für die Gemarkung vor­gesehen seien und mithin keine neuen Kosten entstehen. Zu dem Antrag selbst will man Ende des laufenden Jahres erneut Stellung nehmen, wenn sich die wirtschaftlichen Verhältnisse für das neue Jahr beurteilen ließen. Es war die einmütige Auffassung aller Versammlungsteil- .iehmer, daß diese Antwort in keiner Weise befriedigen könne. Ueber die Ablehnung jeglicher Mittel seitens des Staates, der entgegen seit­herigem Brauch doch die halben Dermessungs- kosten trug, herrscht bittere Enttäuschung, denn teilweise Ucbernahme dec Kosten und Bereit­stellung langfristiger Kredite zu erträglichem Zinssatz waren die Voraussetzungen, unter denen seinerzeit das Verfahren überhaupt schon gegen stärksten Widerstand der Mehrzahl beschlossen wurde Da infolge der Finanznot des Staates daran heute gar nicht zu denken ist und sehr wahrscheinlich der Geldmarkt noch schlechter toiro, betrachtet sich die Gemeinde auch ihrerseits nicht mehr an ihren Beschluß gebunden. Es besteht völlige Einmütigkeit darüber, daß hier alles versucht werden muß, um die Au s f ü h - cung der Bereinigung ohne Staats­hilfe zu verhindern. Besonders hart und bitter empfindet man die Tatsache, daß der S^at schon vor und nach dem Kriege mit erheblichen Mitteln auch von den Steuern der Vogelsberg­dörfer eine ganze Anzahl Gemeinden in den wirtschaftlich besten Gegenden" bereinigt hat. und heute in der denkbar schlechtesten Zeit mutet man einer armen Gemeinde im Vogelsberg zu, aus eigner Kraft ohne Staatshilfe dieses Ver­fahren durchzuführen. Wenn trotzdem jene Ge-

^nteiflfleue

S**

meinden mit weit günstiger Preisgestaltung für ihre Produkte infolge der besseren Verkehrs- läge, mit besseren Böden, höheren Ertragswerten und günstigeren klimatischen und betriebswirt­schaftlichen Verhältnissen heute über Geldnot, Schuldenwirtschast und Unrentabilität klagen, dann vergleiche man daran unsere Leistungs- sähigkeit. Wo bleibt da die nötige Rücksicht und das Verständnis für das vom Herrn Arbeits­minister ausdrücklich anerkannte Rotgebiet des Vogelsberges? Man kann sich die Erregung des Dorses wohl leicht denken. Es ist deshalb ganz unverständlich, aus welchen Gründen sich die Regierung dem Ersuchen der geschlossenen Ge­meinde verschließt. Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig. Ist der Staat infolge seiner trüben Finanzlage, wie es in der Presse­besprechung von allen Ministern dargelegt wurde, nicht in der Lage, seine gegebene Zu­sage zu halten, so ist die von der Ge­meinde geforderte Entbindung von ihrem Beschluß ein durchaus billi­ges Verlangen.

Es wurde darum einmütig der Beschluß gefaßt, eine nochmalige Eingabe an den Minister für Arbeit und Wirtschaft, von sämt­lichen Besitzern unterschrieben, mit der Bitte um Aufhebung zu richten, bis die Voraus chungen für eine Durchführung seitens des Staates und der Gemeinde gegeben sind.

Die Feldbereinigung bedeutet zweifellos den bedeutendsten Fortschritt für die Intensivierung der Landwirtschaft, das ist klare Erkenntnis aller. Daß wir hier aber durch die bisher schon mit Hochdruck betriebene Intensivierung auch in eine Schulden wirtschaft hineingeraten sind, die manchem Betrieb schon schwer zu schassen macht, ist leider traurige Tatsache Darüber, daß die enormen Kosten einer planmäßigen Be­reinigung bei der heutigen Geldnot und den da­durch bedingten hohen Zinssätzen ohne tat­kräftige staatliche Hilfe den Ruin für viele Existenzen bedeuteten auch für die auf die Landwirte angewiesene Geschäfts­welt ist kein Wort mehr zu verlieren. Hoffent­lich verschließt sich die Regierung diesmal nicht wiederum den zwingenden Gründen der Gemeinde und des Kreisdirektors und gibt dem Ersuchen statt im Interesse des Dorfes und seiner Be­wohner sowie des Staates selbst.

Landkreis Gieften.

Qj Lollar, 6. Febr. Bei gut besuchtem Hause veranstaltete hier gestern am Spätnachmit­tag für Kinder, am Abend für Erwachsene der vaterländische Film- und Vortragsdienst der Deutschen Volksrartei Film orsüh - tungen im SaaleZum Schwanen'. Im Mit­telpunkt eines reichha.i.gen Programms (Rhein­reise, Bilder von Heer und Flotte u. a.) stand der Film von der Weltfahrt des Luftschiffes Graf Zeppelin". Die Vorführungen wurden mit großem Interesse ausgenommen. 2m An­schluß an die Abendaufführung vereinigten sich die Mitglieder der hiesigen Ortsgruppe der Deutschen Volkspartei noch zu einem kurzen ge­mütlichen Beisammensein, wobei Provinzialge- fd)äft8fübrcr 'S'r Weißer G'eßen über die

en Stadtsälen: iaydn, SM ,oe. FagottundOr .-Moll, op-981 Stehplatz M' * LhhandW niv.-vuen" .

beschloß der Gemeinderat, den in den letzten drei Jahren am dritten Ausschußtage abge­haltenen Prämiierungsmarlt aussal- l e n zu laden Es soll auch der Ausfchuhgelell- schäft gegenüber der Wunsch ausgesprochen wer­den. das Fest nicht zu verlegen, da der Markt in allen Kalendern auf Dienstag. 10. Juni, fest­gesetzt sei. Seit 1924 beziehen die bei den Brenn- Holzversteigerungen mitwirkenden st ä d t i s ch e n Beamten bis zu 15 Raummeter Holz zu 4/s des Tarispreises. Cs wurde beschlossen, daß nunmehr an diese für das Jahr 1930 Brenn­holz nur zum Durchschnittspreis aus der Hand abgegeben wird, der sich aus den diesjährigen Holzversteigerungen der Stadt ergibt. Die durch die Ausmessung der neuenOrtsdurch-

öffnete der erste Vorsitzende Ludwig Müller die Versammlung mit einer Begrüßung der zahlreich erschienenen Mitglieder und gedachte dabei eines verstorbenen Mitgliedes, dessen Andenken in übli­cher Weise geehrt wurde. Aus dem Jahresbericht unb der Rechnungsablage des Vorstandes war zu ersehen, daß der Verein in seiner Aufwärtsentwick­lung weiterhin gute Fortschritte gemacht hat. Dem Vorstand wurde für feine Mühewaltung herzlich gedankt, und bei der anschließenden Wahl wurde der gesamte Vorstand einstimmig wiedergewählt. Zur Vorbereitung des 25. Stiftungsfestes, das am 21., 22. und 23 Juni ftattfinden soll, wurden dem Vorstand noch 7 M.tglieder beigegeben, die gemein­sam mit dem Vorstand als Festausschuß die Her­richtung der Feier übernehmen sollen. Mit Rück­sicht auf dos bevorstehende Jubiläumsfest fällt der seitherige alljährliche Familienabend aus. Nachdem man bei einem Rückblick auf die Veranstaltung vom 25. Januar den damals Mitwirkenden nochmals herzlich gedankt hatte, wurde auch dem langjährigen und bewährten Chorleiter C h r. M öbus Dank ausgesprochen, für feine hochgeschätzte Tätigkeit, durch die der Verein auf seine heutige gesangliche Höhe gebracht wurde. Mit einigen Liedervorträgen fand die Versammlung ihren Abschluß.

D L i ch, 6. Febr. Bei der heutigen Ruh- und B r e n n h o l z v e r st e i g c r u n g in den Wal­dungen der Stadt wurden gegenüber den vor­hergehenden Versteigerungen wesentlich niedrigere Preise erzielt. 2e nach Beschaffenheit und 21 b- suhrmöglichkeit des Holzes wurden geboten für Buchenscheiter 25 bis 28 Mk.. Buchentnüppel 18 bis 22 Mk. je 2 Raummeter, Buchendurchsorstungs» wellen 9 bis 13.50 Mk. undDuchenastwellcn 8 bis 10 Mk. je 50 Stück, Duchenstöcke 14 bis 20 Mk., Eichenstöcke 12 bis 14 Mk., Kiefern- und Fichten­stöcke 5 bis 6 Mk. je 4 Raummeter: Ruhscheiter 13 bis 19 Mk.. Ruhknüppel 15 bis 18 Mk. ic 2 Raummeter.

s. Hungen. 4. Febr. Gestern fand im Gräf­lich Traunselsschen WalddistriktTiergarten" eine Brennholzversteigerung statt, bi? gut besucht war. Buchen-Scheitholz tarn auf durchschnittlich 11 Ml. Buchen-Knüp^el auf 6.50 bis 7 Mk. je Meter. Fichtcn-Knüppel. die haupt­sächlich von Bäckern begehrt waren, erzielten 4 Mk. pro Meter. Buchen-Reifer 6 Met r 4 bis 5 Mk. Reiser mit starkem Astholz kamen auf 20 bis 25 Mk. für je 10 Meter. Außerdem ge­langte eine große Anzahl Fichten-Stangen zur Versteigerung, für die je nach der Große des Hausens 10 bis 12 Mk. geboten wurden.

# Bellersheim, 6 Febr Wie vor kurzem berichtet wurde, ist die Erbauung einer Rohr­leitung vom Provinzialwasserwerk Inheiden nach Wölfersheim zum Schwelkraftwerk geplant. Die Leitung geht durch die Jnheider. die hiesige und Obbornhöfer Gemarkung. In diesen Tagen nun sanden die Verhandlungen zwischen dem Kullurbauamt Gie­ßen und den Gemeindeverwaltungen bzw. Grund­stückseigentümern statt über die für die Benutzung der Grundstücke und öffentlichen Wege zu ge­währende Entschädigung. Die Gemeindekasfe da­hier erhält für jeden laufenden Meter Rohr­leitung der in Gewannenweae verlegt wird.

*-........

Frauiein Inge Wiedemann (Berlin) stellte aus Dei 200-Meter-S'trecke mit einet Zeit von 3:17,6 einen neuen deutschen Rekord im Rückenschwimmen auf.

ersten Verse des Lutherliedes ..Eine feste Burg ist unser Gott" und nach einer kurzen Ansprache des Vorsitzenden Dr. Kunz von hier wurde der große Lutherfilm vorgesührt. Der Film, der ungefähr zweieinhalb Stunden lief, führte den Besuchern das Leben und Wirken des großen Reformators Dr. Martin Luther recht lebhaft vor Augen und fand allgemeinen Beifa'l

* Reiskirchen, C Febr Der hiesige G e - fangoereinEinigkeit" hielt dieser Tage bei Gastwirt Fritzel seine ordentliche General­versammlung ab. Rach einem Chorgesang er-

diesjährigen Holzversteigerung Scheitholz: buchen 24 bis 29 Mk., eich

20 Mk., kiefern 11 bis 16 Mk., sichten 6 bis

I