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Land bat Werte kultureller und wirtschaftlicher Art genug, die auch unserem württemberglschrn Aachbar begehrenswert erschrrnen können. Schließlich labt sich auch das Verhältnis zur Seit schiedlich und friedlich nach dem Grund,atz eines einheitlichen Wirtschaftsgebiets regeln.
Kleine politische Nachrichten.
Der Aeichsernährungsminister wird die Bereitstellung von 20 Millionen ansordern zur Magazinierung von Roggen. Vorausgesetzt, dah dieser Antrag die Zustimmung des Kabinetts findet Ware mit einer Entlastung des Marktes um mehr als 100 000 Tonnen zu rechnen. Der zu magazinierende Roggen wird von den dazu berufenen Stellen gekauft und bleibt beim Verkäufer liegen, so daß er bis zu einem geeigneteren Zeitpunkt vom Markte ferngehalten bleibt.
Der Herr Reichspräsident hat dem Präsidenten von Mexiko anläßlich des Mißlingens des auf ihn verübtm Attentates telegraphisch seine Glückwünsche ausgesprochen und der Hoffnung auf feine und seiner Familie baldige Genesung Ausdruck gegeben.
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Der Herr Reichspräsident hat sich im Hinblick auf die ungünstige wirtschaftlich- Lage entscholfsen, die üvlichen parlamentarischen Abende in diesem Jahre a u s f a l l e n zu lassen und den hierdurch ersparten Betrag der Hindenburgspende zur Linderung berRot unter den Kriegerhinterbliebenen und Kriegsbeschädigten zu überweisen. Auch die Reichsregierung hat einen entsprechenden Beschluß gefaßt.
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Am Freitagnachmittag besuchte Reichspräsident von Hindenburg das Reit- und Fahrturnier am Kaiserdamm, wo er mit dem Präsentiermarsch und nicht endenwollenden Hochrufen des überfüllten Hauses begrüßt wurde.
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3m Preußischen Landtag haben die Deutsch- nationalen einen Mih t ra u en s an tr a g gcgm den Ministerpräsidenten eingebracht, der damit begründet wird, dah entgegen dem Landtagsbesch luh die Vertreter des preußischen Staatsministeriums im Reichsrat für das Abkommen mit Polen gestimmt haben.
Mit Zustimmung des Staatsministeriums hat der Polizeipräsident von Berlin die König- gräher Straße in Stresemann- Straße umbenannt. Damit entfällt der Beschluß der Siadtvervrdneten, die Tiergarten» und Lenne-Straße umzubenennen.
Von der preußischen Regierung ist für das Oberpräsidium in Pommern der bisherige Regierungspräsident von Stettin von Halfern in Aussicht genommen, der der Deutschen Volkspartei nahesteht. Sein Rachfolger soll der bisherige Vizepräsident der Stettiner Regierung T e r w i l werden, der der Sozialdemokratischen Partei angehört.
Der Papst empfing den Sekretär der Faschistischen Partei, Turati in 1''.stündiger Sonderaudienz. 3m Anschluß daran stattete Turati, der die große Uniform der Miliz- mit Ordensauszeichnungen trug und dem die Schweizergarde die Ehren erwies, dem Kardinalstaatssekretär einen Besuch ab.
Aus aller Welt.
Der Bau der Zugspißbahn Hal den höchsten Punkt erreicht.
In der Nacht zum Samstag erfolgte auf einer Höhe von 2650 Meter am Ende des 4,4 Kilometer langen Tunnels der Zahnradbahn auf die Zugspitze de r D u r ch st o ß zum Platt. Dieser Durchschlag bedeutet die Vollendung eines wichtigen Bauabschnittes. Mit diesem Stollen ist der höchste Punkt der Zahnradbahn erreicht worden, an dem die Bergstation und das große Hotel am Platt entstehen werden.
Der Fall Meußdörser.
Zum Fall Meußdörser wird noch bekannt, daß die Schwester Schuberths ihren Bruder im Gefängnis besucht hat. Als sie ihm mitteilte, daß seine Frau keinen Pfennig bekommen habe, brach er in Tränen aus. Auf weiteres Zureden sagte Schuberth, er wolle die Wahrheit sagen. „Alles, was ich sagte, war e r - logen. Ich war nicht in der Villa, ich war an jenem Abend überhaupt nicht aus dem Haufe." Popp hat ohne Kenntnis von Schuberths Widerru fein Geständnis, daß er in der Nacht vom 4. zum 5. Dezember mit Schuberth in der Villa Meußdör- fers eingedrungen fei, ebenfalls widerrufen.
Lebenslängliche Gefängnisstrafe wegen Diebstahls.
3n R e u y o r k wurde eine 28jährige Frau wegen eines Ladendieostahls zu lebenslänglichem Gefängnis verurteilt. Sie hatte sich dieses Vergehens zum vierten Male schuldig gemacht, und nach dem vor kurzer Zeit angenommenen, nur für den Staat Reuyork gültigen sog. Baumer- geseh steht auf das vierte Eigentumsdelikt einer Person Gesängnis für Lebenszeit. Dies ist der erste Fall, wo das Gesetz gegenüber einer Frau zur Anwendung ge'angt. Die ge- stohlenen Waren bestanden aus einer Flasche Parfüm und Schlafanzügen im Gesamtwerte von noch nicht 100 Dollar.
Pilsudskls Autopark.
In der polnischen Oppositionsvreste werden Angriffe gegen die höchsten Behörden laut wegen verschwenderischer Ausstattung mit L u x u s a u t o s. So wird festgestellt, daß die Auto
kolonne des Präsidenten der Republik und seiner Kanzlei aus 22 Personenwagen besteht, während das Heeresgeneral i n f p et- tora t sogar über 50 Personenwagen verfüge. Demgegenüber wird heroorgehoben, daß der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika nur 5 und der König von Belgien sogar nur einen Kraftwagen besitzt.
Aus der provinzialhauptstadi
Gießen, den 8. Februar 1930.
Freundlichkeit.
Es wird so viel geredet und geschrieben, wie die Menschheit sich das Mit- und Rebeneinanderleben erleichtern und angenehmer machen könne, und wenn man all die guten Ratschläge auf ihren Kern untersucht, so indet man bei ihnen etwas Gemeinsames, das ich kurz ausdrücken läßt mit den Worten: „Seid Freunde untereinander! Seid freundlich!"
Wenn man sich das einmal recht überlegt, findet man, dah es doch eigentlich gar nicht schwer ist, zu seinen Mitmenschen freundlich zu sein. Aber wie ost trifft man Leute, bei denen von Freundlichkeit keine Spur zu finden ist. 3a, es ist beinahe so, daß sie unter den Menschen beim täglichen Verkehr und Zusammensein fast eine auffallende Erscheinung geworden ist. Wer hat nicht schon erlebt, daß in der Eisenbahn, in der Elektrischen, oder im Verkehrsauto alle Plätze beseht waren, womöglich noch von jugendlichen Fahrgästen, aber selten einmal jemand sich erhob, um einem einste'genden alten Manne oder einer Mutter mit ihrem Kinde auf dem Arme den Platz anzubieten. Wenn es dann einmal so ein kleiner Bursche doch noch wagte und seinen Sitzplatz dem müden Erwachsenen anbot, wie angenehm fiel das auf. 3ch glaube, man erzieht die 3ugend zu wenig zur Freundlichkeit, an den Erwachsenen kann sie es heute leider auch nicht von selbst abgucken.
Wer besucht nicht gern einen Laden, wo man zuvorkommend begrüßt und mit freundlichen Worten nach feinen Wünschen gefragt wird? Die steife und etwas kühle Redensart: „Womit kann ich dienen?" entpuppt sich leider manchmal als nicht ganz ehrlich gemeint. Manchem Verkäufer, mancher Verkäuferin ist es mit dem „5/ienen“ nicht so ernst gewesen. Unb doch kann man gerade von der Mehrzahl der Geschäftsleute auch heute noch „Freundlichkeit" lernen. Ganz besonders angenehm berührt es wohl jeden Kunden, toerm man sich in einem Geschäft beim zweiten oder dritten Besuch auch wiedrrerkannt fühlt. Mir geht es wenigstens so. 3ch bekomme da so ein wohltuendes persönliches Verhältnis zu dem Laden, der nur meine Stiefel, meine Anzüge, meine Hüte usw. verkauft und suche ihn dann immer wieder gern auf.
3a, Freundlichkeit wirbt! Das gilt übrigens nicht nur für Geschäftsleute, sondern auch allgemein unter den Menschen. Komme ich jemandem freundlich entgegen, wird man sich mir gegenüber nur in allerseltensten Fällen mürrisch, kalt oder abweisend verhalten. Mein D:ruf bringt es mit sich, dah ich mit Leuten der verschiedensten Schichten zu reden und zu unterhandeln habe. Alle sind sie für Freundlichkeit empfänglich und erleichtern mir dafür meine Berufsarbeit nicht unerheblich.
Wie freut sich gar eine Mutter, wenn man zu ihrem Kinde ein freundliches Wort spricht! Llnd die Kinder selbst! Wer ihnen freundlich entgegenkommt, gewinnt ihr Herz im Fluge, und in feinen Händen werden bann alle gefügig und lenkbar. Alle, die viel mit Kindern umzugehen haben, sollten dieses leichte Hilfsmittel stets im Auge behalten.
Richt immer ist es ganz leicht, zu unserem Rächsten freundlich zu fein. Man läßt sich doch leider so sehr von Aeuherlichkeiten beeinflussen. Wie viele unter unseren Mitmenschen scheinen, ihrem Aeuheren nach zu urteilen, alles andere mehr als liebenswert zu fein. Dafür find sie selbst natürlich nicht schuldig zu sprechen. 3a, die meisten leiden mehr davunter, als wir zu glauben wagen. 11 nb wie bankbar ist gerade so ein etwas stiefmütterlich von ber Ratur Behandelter für ein freundliches Wort, einen freundlichen Gruß ober ein kleines, liebenswür- biges Gespräch! Er fühlt sich gehoben unb gestärkt, bie Minberwertigkeitsgefühle, die ihm oft das Leben unter den Menschen schwer machen, werden ausgelöscht durch ein bißchen Freundlichkeit, das man ihm erwiesen hat. Mängel unb Fehler haben wir boch schließlich alle unb leiden mehr ober weniger barunter; warum sollten wir uns zum Ueberfluh bas Leben auch noch durch Unfreundlichkeit verbittern? „3a, aber wenn mir der Mensch boch gar nicht zusagt I" Dann soll man erst recht freundlich zu ihm fein. Mit gutem Willen geht es, unb man wirb es nicht zu bereuen haben.
3ch las einmal ein seines Wort von Moltke: „Laß dir's gesagt sein, baß Freunblichkeit gegen jebermann bie erste Lebensregel ist, bie uns manchen Kummer sparen kann, und daß bu selbst gegen bie, welche bir nicht gefallen, verbinblich sein kannst, ohne falsch unb unwahr zu werben. Die wahre Höflichkeit unb ber feinste Weltton ist bie angeborene Freunblichkeit eines wohl» wollenben Herzens." Beherzigen wir alle biese Worte! 3.
Bornotizen.
— Tageskalen ber für Samstag. G.D.A.: Monatsversammlung, 20.30 Uhr, Eisenbahnhotel, Hopfeld. — Kavallerieverein: Iahres- versammlung. 20.30 Uhr. — I. Reichskurzschrift- gesellschaft „Gabelsberger" unb Damenabteilung e. 03.: Maskenball, 20.01 Uhr, in ber „Stadt Lich". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Bruder Bernhard" (Der Eremit) und „Sein Herzens
junge". — Astoria-Lichtspiele: „Gefangene deS Meeres" und „Das Haus ohne Männer".
— Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: „Drei alte Schachteln", 18 bis 21 Uhr. — Baseler Mission: Missionsfilmvorführung, 20 Uhr, in ber Stadtkirche. — Stadtmis- fion, Löbcrstraße: vormittags 9 Uhr; nachmit- tags 15 Uhr: Soldaten- unb Schutzpolizei.Missionskonferenz"; 20 Uhr: Evangeliums- unb Wis- sionsversammlung. — Verein „Oberhessisches Damenheim": Wohltätigkeits-Aufführung „Die Eis- königen", 17 Uhr, auf ber Lieb gshöhe. — Co he- Bund: „Alte Haus- und Kammermusik", 20 Uhr. Reue Aula. — Lukasgemeinde: Vortrag mit Lichtbildern „Menschen und Städte in 3talien", 20 Uhr, im Lukassaale. — Oeffentliche Vorträge über Physiologie: 3. Vortrag „Die Funktionen des Rervensystems" (Vortragender: Prof. Dr. Türker), 11.30 Uhr, im Physiologischen 3nstitut. — Ehem. 23. Dragoner: Iahreshauptversamm- lung, Andres. Sonnenstraße. — Lich'.spiechaus. Bahnhofstraße: „Bruder Vernarb" (Der Eremit) und „Sein Herzensjunge"; vormittags 11.15 Uhr: Kulturfilm-Frühvorstellung: „Blaue Adria". — Astoria-Lichtspiele: „Gefangene des Meeres" und „Das Haus ohne Männer".
— Dom Konzertverein wird uns geschrieben: Das nächste Konzert findet Donnerstag, 13. Febr, im Stadttheater als II. Sym- phoniekonzcrt statt, für welches das Meininger Landestheaterorchester unb Frau Paula Regner (Klavier) als Solistin gewonnen sind. Frau Hegners große Kirnst hatten wir schon öfter zu betounbern Gelegenheit; sie wird das ^s-Dur-Klavierkonzert von Mozart spielen, um so erfreulicher, als seit vielen 3ahren ein Mozartsches Klavierkonzert hier nicht mehr gehört wurde. Gehören boch biese Konzerte zu Den Perlen unserer klassischen Muftk. Das Meininger Lanbestheaterorchester ist noch von ben Zeiten her hier hochgeschätzt, ba es unter Max Reger spielte. Es hat seinen künstlerischen Ruf nicht eingebüfit, wie bie Besucher ber Kurkonzerte in Bab-Rauheim im 3ahre 1929 (seit welcher Zeit bas Orchester als Kurorchester im Sommer bort tätig ist) bestätigen können. Das Orchester wirb unter Leitung des Herrn Univer- sitäts-Musikdireltors Dr.Temesvarh außer ber Ouvertüre zur 3phigenie von Gluck bie große IV. Symphonie in E-OEoIl von Brahms spielen. Das Konzert verspricht für jeden Musik- freunb einen erlesenen Kunstgenuß. (Räheres in ber Anzeige.)
— Der G oe the-Dund bittet uns, an biefer Stelle nochmals auf ben morgen, «Sonntag, abenb ftattfinbenben Kamrnermus.kabenb bes Harlan-Lu:as-Dui>Trio auf historischen 3nftru- menten hinzuweisen. (Siehe heutige Anzeige.)
— Die Wohltätigkeitsaufführung „Die Eiskönigi n“, die zum Besten des Vereins „Oberhessisches Damenheim" am «Sonntag» unb Montagnachmittag im Saale ber „Liebigs- höhe" stattfindet, sei nochmals ber Beachtung unserer Mitbürger empfohlen. Reger Besuch im Interesse ber guten Sgche wäre sehr wünschens» teert.
— Ein Missionsfilm von ber Baseler Mission „Das Licht scheinet in ber Finsternis" wirb am morgigen «Sonntag, 20 Uhr, in ber S*a')tkirche vorgeführt. Der Film berichtet von ber M ssionsarbeit in 3nbien. Räheres in der heutigen Anzeige.
— KaufmännischerVerein, Ortsge- werbeverein. Montagabend in der Reuen Aula Harlan-Lucas-Duis-Abend, „Alte Kammermusik". (Siehe heutige Anzeige.)
— Die Gießener H o ch s ch u l g e s e lisch a f t fünöigt in unserem heutigen Anzeigenteil für Dienstagabend einen Vortrag von Prof. Dr. Weber, Halle, über „Die Religionen der Römischen Kaiserzeit" an. Der Vortrag findet im großen Hörsaal der Umversität bei freiem Eintritt statt.
— Der Gemerndeverein der LukaS- gemeinde kündigt im heutigen Anzeigenteil an, dah er am 23. Februar in ber 3ohanneskirche eine musikalische Abenbfeier veranstalten wird. Interessenten seien auf diese Voranzeige hinge- teiesen.
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* Straßensperre. Die Goethestraße zwischen dem Seltersteeg unb ber Iohannesstrahe wirb wegen Ausführung der Kanalanschlüsse am Reubau der Gewerbebank vom kommenden Montag ab auf 14 Sage für den Verkehr von Fahrzeugen aller Art gesperrt.
** Minister Korell spricht in Gießen. Wie bie Deutsche Demokratische Partei im heutigen Anzeigenteil befanntgibt, spricht Minister Korell am kommenden Montagabenb im Cafe Leib über das Thema: „Wie kann bem Gewerbe unb ber Lanbw ir tschaf t geholfen to erben?" In ber Anzeige wird betont, daß freie Aussprache stattfindet und Anregungen erwünscht sind.
** Das Vorlesungsverzeichnis der Landes-Universität für das Sommer- Semester 1930 ist jetzt erschienen.
*• Fremdenvorstetlung im Gießener Stadttheater. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Am kommenden Sonntag, 9. Februar, dürfte ben auswärtigen Theaterbesuchern in ber Frembenvor- stellung ein befonberer Genuß bevorstehen. Die Frankfurter Operetten-Gastspiele (Direkter Baars) gastieren mit ber alten Schlager-Operette „Drei alte Schachteln" von Walter Kollo. Die VorsteUung beginnt um 18 Uhr. Ermäßigte Opcrett.npreise.
** Die Museen sinb am morgigen Sonntag zu gewöhnlichen Preisen geöffnet.
*• D i e Erhebung bes Marktstandgeldes auf ben Vieh- unb Krämer- Märkten betrifft eine Bekanntmachung der Stadtverwaltung in unserem heutigen Anzeigen
teil. Die neue OrtSsatzung ist bereits tn Kraft getreten.
• • Diehmärkte in Gießen. Am nächsten Dienstag findet hier Rindvieh-(Rutzvieh-)Markt statt, bem am Mittwoch Schweinemarkt folgen wird.
• • (Sin öffentlicher Impftermin findet am nächsten Mittwoch in der Turnhalle der Goetheschule. Westanlage, statt. Räheres in der heutigen Bekanntmachung.
** Eine Ausstellung von Mu st er- küchen mit elektrischer Beleuchtung wird von der Elektro-Gemeinschast Gießen in unserem heutigen Anzeigenteil angekündigt. Die Anzeige sei unseren Mitbürgern zur Beachtung emp° ohlen.
* • „Homberg (Oberhefse n).' Das hessi- che Gesamtministerium hat auf Antrag ber Stadt Homberg im Kreise Alsfeld beschlossen, daß die Gemeinde in Zukunft „Homberg (Oberhef- e n)“ zu benennen ist.
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Das Hochdruckgebiet hat weiter an Ausdehnung gewonnen unb sich nach bem Fest lande hin ausgebreitet. «Seine Kaltluft unb bas bereits ein» setzende Aufklaren verursachen weiteres Sinken ber Temperaturen. 3m nörblichen unb östlichen Deutschlanb lagen bie heutigen Morgentemperaturen schon stellenweise unter minus 5 Grad. Der Hochbruckeinfluh bleibt die nächsten Tage bestimmend für unsere Wetterlage. Dabei herrscht meist klares Wetter, und in Gemeinschaft mit der nordöstlichen Luftzufuhr tritt eine Verschärfung des Frostes ein.
Wettervoraussage für Sonntag. Meist heiteres und trockenes Wetter und Verschärfung des Frostes.
Lufttemperaturen am 7. Februar: mittags 0,4 Grad Celsius, abends 0,5 Grad; am 8. Februar: morgens — 2 Grad. Maximum 1,2 Grad, Minimum — 2,3 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 7. Februar: abends 1,2 Grad; am 8. Februar: morgens 0,4 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer eine Viertelstunde.
Amtliche Mntersportnachrichten.
Vogelsberg. Hoherodskopf: Klar, minus 8 Grad, 15 bis 20 Zentimeter Schnee, verharscht, Sportmöglichkeit für Ski unb Rodel sehr gut. — Herchenhainer Höhe: Klar, minus 6 Grab, 20 Zentimeter Schnee, verharscht, Sportmöglichkeit für Ski unb Rodel sehr gut.
Schwarzwald. Feldberg: Bewölkt, minus 8 Grad, 98 Zentimeter Pulverschnee, Sportmöglichkeit für Ski und Rodel sehr gut.
Alpen. Garmisch-Partenkirchen: Schneefall, minus 3 Grad, 15 Zentimeter Pulverschnee, Sportmöglichkeit für Ski unb Rodel güt
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