Gelände kaum
die Iahrespacht
In Apoth.u Drog Do$eu.Tube60Pfo.t20
Ü--
W
Sun licht Seife LUXseifenfiocken
Die große Doppefpockung
Die Normolpockvng
Der große Würfel
SUNUCHT GESELLSCHAFT A.G. MANNHEIM - BERLIN
SP 2-41
Nicht um ein poar Pfennige, sondern bis zu */$ ihres bisherigen Preises sind die Sunlicht Erzeugnisse ermäßigt. Die Ersparnis macht im Monat eine stattliche Summe aus. Dar-
mor an wob den
platz Verwendung finden soll, Zweck völlig ungeeignet ist?
2. Ist es richtig, daß dieses benutzt wird?
3. Ist es ferner richtig, dah
7 ’fg., /etil 50 "9- .-40*Pfg.. jeui 30 Pfg.
Eme rmßcle Snlbß gegen Hautjucken, Wundsein u. RissigeHaul-
Penaten-Creme
„1. Hat die Regierung tatsächlich in Friedberg ein Gelände gepachtet, das als Exerzier- " aber für diesen
am Main, ein Vorkämpfer für die deutsche Turn fache. Don 1930 bis 1933 stand er als Vorsitzender der Sächsisch-Thüringischen Vorturner-Vereinigung vor. 1905 wählte ihn die Frankfurter Turnerschaft zum Gauvertreter. 3n dieser Eigenschaft hat Georg Dender mit größter Tatkraft das 11. Deutsche Turnfest in Frankfurt a. M. 1908 vorbereitet und durchgesührt. Das Wandern, das Singen, überhaupt die Pflege des turnerischen Geisteslebens lag dem hervorragenden Führer vor allem am Herzen. Er wurde im Mittelrheinkreis Kreiswart für das Geistesturnen und für die turnerische Jugendpflege. Die Turnerjugend-Bewegung in Deutschland hat in Prof. Dender einen ihrer bekanntesten Dorkämpfer. 3m 3ahre 1912 schon erhielt der 3ubilar die höchste Auszeichnung der Deutschen Turnerschaft, die Ehrenurkunde.
An seinem Geburtstage gedenken Tausende, vor allem die 3ugend im DHC. und in der DT., dankbar des verdienten Führer- und DolkS- mannes.
Eine Landtags-Anfrage über polrzei-Exerzierplähe.
Der nationalsozialistische Abgeordnete Professor Dr. Werner, Butzbach, hat im Hessischen Landtag folgende Gröhe Anfrage eingebracht:
kirchliche Tiachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Samstag, den 8. November.
Kapelle des Alten Friedhofs. 18.15 Uhr: Abendandacht; Einführung des Studentenpfarrers Lic. Brunner durch Prälat D. Dr. Diehl.
Aus der provinzialdouptstadi
Gießen, den 7. Aovember 1930.
Prof. Georg Bender.
Am 9. Aovember vollendet Professor Georg Dender in Frankfurt a M., in den Kreisen der wandernden und turnenden 3ugend kurz „Tater Dender" genannt, sein 7 0. Lebensjahr.
Georg Bender ist ein Sohn Oberhessens, und er ist seiner Heimat immer treu geblieben als ein begeisterter Künder ihrer herben Schönheiten. Am 9. Aovember 1860 in Hungen geboren und auf dem Gymnasium in Büdingen vorbereitet, studierte Dender in Gießen, Erlangen und Göttingen Mathematik und Physik und legte in Berlin die Turnlehrerprüfung ab. Reben seinen Hauptstudien z'gen ihn allezeit auch die beschreibenden Aaturwissenschaften in ihren Dann; besonders die Geologie und die Botanik der Heimat boten ihm immer wieder Anregung zur Beschäftigung, und in Vorträgen und auf Wanderfahrten gab er sein Wis'en in volkstümlicher Darstellung gern an seine Freunde und Gesinnungsgenossen weiter.
Einem großen Teil unserer Leser ist Georg Bender vor allem durch seine Tätigkeit im V H C. bekannt geworden. Seit 1934 als Oberlehrer am Wöhler^Rea'gymnasium in Frankfurt a. M. tätig, gründete er dort den Zweigverein Frankfurt des V H C., dessen Vorsitzender er heute noch ist. Sein besonderes Werk ist die Iugendherberge „Vater - Bender ■ Heim" aus der Her- chenhainer Höhe. Als Obmann des Iung- VHC. nahm sich Georg Bender besonders der 3ugendbcwegung an, deren Bedeutung er früh erkannt hatte. Die Wandersache war dem Jubilar allezeit gleichbedeutend mit der Heimatsache, und es ist zum guten Teil mit sein Verdienst, wenn heute der VHC. zu den deutschen Wander- und Gebirgsvereinen gehört, die das Wandern nicht nur als Sport betreiben, sondern es als eins der vornehmlichsten Mittel zur Weckung und Pflege der Heimatliebe handhaben. Oberhessen mit> der Vogelsberg verdanken Professor Dender aber auch nicht geringe wirtschaftliche Erfolge; ist er es doch mit gewesen, der durch eifrige Werbung das Heimatgebirge dem Touristenverlehr »wschlie- ßen half, vor allem die Aufmerksamkeit der Wanderkreise der Großstadt Frankfurt a. !Ä auf den Vogelsberg hinlenkte.
Seine angeborene Volkstümlichkeit und sein
Proteststreik der Dresdner Gastwirte.
Als Protest gegen die am 1. November in Dresden eingesuhrte Gemeindegetränke st euer hatte der Verband des Gaststättengewerbes von Dresden und Umgebung zu einer einmütigen Schließung sämtlicher Dresdener Gast- st ä t t e n aufgefordert. Infolgedessen halten fast alle Dresdener Gastwirtschaften und Cafös, Wein- und Koststuben sowie die Erfrischungsräume der Warenhäuser ihre Betriebe geschlossen. Hinter dem eintägigen Proteststreik stehen außer dem Verband des Gaststättengewerbes auch die Arbeitnehmerorganisationen. Lediglich die Bahnhofswirtschaften sind im Interesse des Reiseverkehrs geöffnet. In einer Protestoersammlung wurde eine Entschließung angenommen, in der es u a. heißt: Die Gastwirte sind fest entschlossen, alle Maßnah- men zu ergreifen, um dem beschlossenen Steuerprotest noch wirksamere Formen zu geben. Als erste Maßnahme wird beschlossen, sämtlichen Ange st eilten am Freitag zu kündi - gen und noch Ablauf der Kündigungsfrist alle Angestellten zu entlassen, um die Betriebe bis zur Aufhebung der Getränkeste'uer zu schließen. Die Arbeitgeber verpflichten sich, bei Wiedereröffnung das gesamte Personpl restlos wixder einzustellen.
Generalversammlung der viehhandelsorgauisation.
Am 27. und 28. Aovember d. 3. findet in Derlin die Generalversammlung (Bundestag) des Dun- des der Viehhändler Deutschlands e. V. statt, der auf sein 30jähriges Destehen zurückblickt. Er umfaßt heute 180 Vereine mit etwa 17 000 Viehhändlern. Die diesjährige Dundestagung gewinnt insofern besonderes 3nteresse, als Aeichsminister a. D. Dr. Reinhold, M. d. R., ein Referat über „Wirtschastssorgen und -nöte des freien Handels" halten wird. Der Referent der Reichsforschungsstelle für landwirtschaftliches Marktwesen, v. d. W a r t h, wird über das Ergebnis der Schweinezählungen und die sich für den Viehhandel hieraus ergebenden Folgen berichten. Weiter wird der Syndikus des Pommer» schen Viehhändler-Vereins. Rechtsanwalt von K o e n e n, Stolp, einen Vortrag über „Vieh- Handel und Genossenschaften" halten. Ministerialrat Dr. Hübschmann vom Reichsfinanzministerium hat umsahsteuerliche Ausführungen in Aussicht gestellt.
schilderung gehalten werden. Der Vortragende, Herr W. D l a u. wird an Hand zahlreicher farbiger Aaturaufnahmen die Sch.rnhciten des sagenumwobenen Kettengebirges im Osten unseres Vaterlandes schildern. Zunächst wird in Breslau und Hirschberg Einkehr gehalten, dann in Agnetendorf und Hain, Schreiberhau und Krummhübel. Eine Wanderung schließt sich an, vorüber an den herrlichen Tauden wie Elbsallbaude, Prinz Heinrich- Daude und weiter an den vielen giganti ch.rn Fcls- bildern vorüber bis zum höchsten Berg des Riesengebirges. der 1605 Meter hohen Schneekoppe. Man beachte die heutige Anzeige.
— „,Maha', aut den Inseln der 1000 Wunder" betitelt sich der Kulturfilm, der in der Frühvorstellung am nächsten Sonntag im Lichtspielhaus Bahnhofstraße zur Vorführung gelangt. Der Film stellt die Ausbeute eines holländischen Forschers während einer Reise durch Batavia und Bali dar und bringt eine Reihe von Bildern eigenartigsten Gepräges. Näheres im Anzeigenteil.
— Einen heiterenEttlinger-Abend veranstaltet am nächsten Dienstag die hiesige Ortsgruppe des Gewerkschaftsbundes der Angestellten. Sie hat dafür den Schriftstekler Karl Ettling er, der auch unseren Lesern nicht \f.» bekannt ist, verpflichtet. Karl Etllinger hat sich nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Vortragskünstler einen Aamen gemacht. Die Veranstaltung sindet in der Aeuen Aula der ilnt- versität statt. (Siehe heutige Anzeige.)
— Metallbildhauer H. Küchel veranstaltet am 8. und 9. Aovember im Hotel Prinz Earl eine Herbstausstellung seiner Arbeiten. Wir verweisen auf die Anzeige in unserer gestrigen Ausgabe.
*♦ Abendandachten in der Kapelle aufdem Alten F r i e d h o f. In der Kapelle auf dem Alten Friedhof sollen in diesem Winter eine Reihe von Abendandachten stattfinden, die besonders für die Studenten bestimmt sind, die aber auch für evangelische Gemeindeglieder der Stadt offen- stehen. Die erste Abendandacht wird am Samstag, 8 November, um 18.15 Uhr gehalten werden. Der evangelische Studentenpfarrer ipird bei dieser Gelegenheit durch den Prälaten D. Dr. D i e h l in sein Amt eingeführt.
•• „Sektion Rahnstetten" wieder im Stadttheater. Die 3ntendanz des Stadt- theoters teilt uns mit, daß auf Grund der zahlreichen Aachfragen, ob eine Wiederholung von Curt Corrinths „Sektion Rahnstetten" stattfinde, dieses politische Zeitstück einmalig am 30. Aovember nachmittags ausgeführt wird.
•• Sprechstunden für Lungenkranke. Die Sprechstunden der Fürsorgestelle für Lungenkranke in der Medizinischen Poliklinik finden für die Besucher aus den La idgemeinden des Kreises Gießen jeden Montagnachmittagvon 16 bis 17 Uhr statt. Lungenkranke und Krank- he'.tsgefährdete, die in ärztlicher Behandlung sind, bedürfen einer Aeberweisung ihres Arztes an die Lungenfürsorgestelle. Unbemittelte werden unentgeltlich beraten.
** Die Ermäßigung der Beitragssätze zur Ortskrankenkasse Gießen- Stad t wird in einer Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil veröffentlicht.
** Viehzählung am 1. Dezember. Die nächste Viehzählung im Reich findet auf Anordnung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft im Einvernehmen mit dem Statistischen Reichsamt und den statistischen Landesämtern am 1. Dezember 1930 statt.
•• Die Auswahl der Holzfäller. Die Fraktion des Hessischen Landbundes hat im Hessischen Landtag folgenden Antrag eingebracht: „Wir beantragen, die Regierung zu ersuchen, sofort beim Landesarbeitsamt Frankfurt a. M. vorstellig zu werden, damit die Holzhauer für die Fällung des Holzes in Gemeinde- und Staatswaldungen nicht von den Arbeitsämtern oder dexen Nebenstellen vermittelt werden, wie das die Arbeitsämter beabsichtigen, sondern ihre Auswahl den Gemeindebehörden und Oberförstereien überlassen bleibt."
** Jugendherbergstag in Gießen. Der Gau Main-Rhein-Lahn-Fulda im Reichsverband für deutsche Jugendherbergen hält am Sonntag, 9. No- ocmber, in unserer Stadt seine diesjährige Verwaltungsausschußsitzung ab. Von besonderem Interesse wird ein Bericht des ersten Vorsitzenden I a s p e r t über den diesjährigen Reichs-Jugendherbergstag sein. Robert Braun (Frankfurt a. M.) wird über „Wasserwandern und Jugendherbergen". Studienassessor Heß (Gießen) über „Bündische Jugend und Groß-Jugendherbergen" sprechen.
** Eine Tagung des Hessischen Landesverbandes für evangelische Kinderpflege findet am 9. und 10. Aovember in Gießen statt. Am Sonntag leitet ein Festgottes- dienst die Tagung ein, dann findet im Gemeindesaal der Iohanneskirche ein Gemeindeabend statt. Am Montag um 9,30 älbr vereinigt die Hauptversammlung die Teilnehmer. Oberkirchenrat D. Wagner (Gießen) wird vor Eintritt in die Tagesordnung die Andacht halten, Pastor von Wicht (Derlin) hält dann einen Vortrag über „Erziehungsziele her Gegenwart".
für diesen Platz 3000 Mar! beträgt?
4. 3st es schließlich richtig, daß der betreffende Pachtvertrag bis 1 9 4 3 läuft, so daß der Staat noch 42 000 Mk. zu zghlen hätte?
5. Wie hoch ist die Summe der Gesamt- p a ch t, gerechnet von Anfang bis Ende des Vertrages?
6. Welche Gesamtsumme hat der hessische Staat seit Destehen der Schutzpolizei an Pacht für reichseigene Gebäude (Kasernen) in Friedberg aufgewendet?
7. Wit welcher Begründung hat sich der hessische Staat den Luxus zweier nahe beieinander liegender Standorte (Friedberg und Duhbach) gestattet, obgleich in letzterer Stadt ausreichende landeseigene Kasernen zur Verfügung stehen und standen?"
Vo,-nötigen.
— T.a geskalender für Freitag. Stadt- theater: „Aeidhardt v. Gneisenau". 19.30 bis 22.30 Uhr — Anterhaltungsstunde für jedermann: Lieder und Rezitationen, 16 Uhr, Singsaal des Realgymnasiums. — Wissenschaftlicher Experimentalvortrag des Psychologie-Praktikers Wedikato, 20.30 Uhr, im Cafe Leib. — Lichtspielhaus, Dahnhofstraße: „Unter den Dächern von Paris". — Astoria-Lichtspiele: „Robert und Bertram" (mit Harry Liedtke).
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute 19.30 älhr erstmalige Wiederholung des Schauspiels: „Aeidhardt von Gneisenau" unter der Spielleitung von Walter Bäuerle Die Desehung ist dieselbe wie bei der Erstaufsührung. Die Erstausführung hat sich durch zwei Pausen, die aus technischen Gründen eingelegt werden mußten, ziemlich in die Länge gezogen Durch weitere technische Vervollkommnung wird bei der heutigen Aufführung nur eine Pause von 15 Minuten eingelegt zu werden brauchen. Ende der Aufführung programmähig. — Am Montag, 10. Aovember, findet im Mittwoch- Abonnement das Gastspiel Konrad Drehers mit seinem Ensemble statt. Zur Aufführung gelangt das Dolksstück: „Der wundertätige Antonius". Die Gießener werden dies Gastspiel sreudig begrüßen und mit Dreher samt seinen Künstlern ein paar Stunden ungetrübten Genusses verbringen.
- Konzert der „Aeapolita". Man schreibt uns: Das am Sonntag, 9. Aovember, 16.30 Uhr, in der üniversi ätsaula stattfindende Man- dolinen-Orchester-Konzerl des Ma dolinen- und Gitarrenvereins „Aeapolita" unter der Leitung des Herrn Hans Sonntag gewinnt dadurch eine besondere Rote, daß zu diesem Konzert die Gitarre-Solistin Frl. Luise Walker aus Wien gewonnen wurde. (Siehe heutige Anzeige.)
— Fam i lienabend der Lukasge- m e i n d e. Kommenden Sonntag wird die Lukas- gemeinde in ihrem Gemeindesaal wieder einen Familienabend veranstalten. Kirchenvorsteher, Reichsbahnamtmann Dörr, wird einen Vortrag halten über das Thema: „Das Reisen in der guten alten Zeit". Frau Herta Meyer gedenkt mit Mitgliedern ihrer Gesangschule Lieder von Gluck, Mozart, Hugo Wolf und Schubert zu Gehör zu bringen. Man beachte die heutige Anzeige.
— Der Kaufmännische Verein und Ortsgewerbeverein veranstaltet am Montag, 10. Aovember, in der Aula einen Lichtbilder- Vortragsadend, der in das schrne Riesengebirge führen wird. Der Vortrag wird — so schreibt man uns — in Gestalt einer lebendigen Reise
•• Deutsche Volkspartei. Man berichtet unS: Am Montag fand die erste Winterversammlung des Frauenausschusses der DDP. statt. Herr Oberreallehrer Appel berichtete eingehend über die Sitzung des Landesausschusses der DDP. am 12. Oktober in Darmstadt. 3m Mittelpunkt der Tagung stand die Rede des Reichstagsabgeordneten D i n g e l d e y. Anknüpfend an den Bericht über den Landesausschuß sprach Frau Abgeordnete Birnbaum über die Tagung der Eüdwestdeutschen Arbeitsgemeinschaft der DDP. am 19. Oktober in Bensheim, auf der Abgeordneter D i n g e l d e y nach klarer Darlegung der letzten Vorgänge im Reichstag für die Unterstützung der Regierung Brüning cingctreten war bei scharfer Ablehnung aller sozialistischen Versuche, das Finanzprogramm zu verwässern. Aach- dem die Rednerin noch die wichtigsten polittschen Geschehnisse der letzten Zeit berührt hatte, betonte sie zum Schluß, daß das deutsche Volk um so mehr auf die auch im Ausland für nötig erachtete Revision des Versailler Diktats und des Voungplans hoffen dürfe, je einiger und geschloffener es feine berechttgten Forderungen vertrete I An die interessanten Ausführungen der beiden Redner schloß sich eine sehr angeregte Aussprache an, die von dem lebhaften Interesse der Zuhörer zeugte.
•• Nationalsozialistische Versammlung. In einer sehr gut besuchten öffentlichen Versammlung, die von der Aattonalsozialisttschen Deutschen Arbeiterpartei auf Mittwochabend in den Saal des Cas6 Leib einberufen war, sprach Oberstleutnant a. D. A h l e m a n n In gut zweistündiger Rede über die politischen Ziele deo Aaiionalsozialislen im heutigen Staat und für die deutsche Neugestaltung. Der Redner übte unter Heranziehung zahlreicher unliebsamer Erscheinungen im Verlaufe deS letzten Jahrzehntes eingehende Kritik an dem gegenwärtigen polittschen System. Er betonte dabei u. a„ die Aationalsozia- listen bekämpften nicht die Republik; toenn_ da- deutsche Volksleben sich gesund entwickeln könne, möge die Republik ruhig bestehen bleiben. Der Kampf der Aationalsozialisten gelte den 3er» setzungS- und Korruptionserscheinungen, die sich unter dem gegenwärtigen System auf vielen Gebieten des offenllichen Lebens beincrE.ar machten. In diesem Zusammenhänge beschästtgte sich der Redner scharf kritisierend mit der Besetzung von Deamtenstellen lediglich nach parteipolitischen Ge» sich.spunkten, mit den Fällen Barmat, Kuttsker, Eklarek. Böß usw., mit der vielfach zutage tretenden Vergeudung öfsenllicher Gelder durch völlig unnötigen, oder weit übertriebenen Aufwand, und er kam dabei zu dem Schluß, daß für alle diese Dinge das heutige politische System in vollem Ausmaß mit der Verantwortung belastet werden müsse. Dann polemisierte der Re. ner in längeren Aus übrungen geg n daS Bank- und B rjen.apital, wo ei er den bekannten nationalsozialistischen Standpunkt mit großer Entschiedenheck entwickelte, ferner besprach er die finanziellen, wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen des Dawes- und des Voungplanes, legte den Standpunkt seiner Partei gegenüber der deutschen Außenpolitik und der Gesamtpolittk deS Kabinetts Brüning dar und hob dabei hervor, daß du ch daS Erscheinen der 107 nationalsozialistischen Abgeordneten im Reichstage außenpolitisch die gesamte Lage völlig verändert worden sei. Weiter beschäftigte sich der Redner kurz mit dem Leipziger Reichswehrprozeß, wobei er den verurtellten Offizieren wärmste Sympathie darbrachte und spätere Wiederverwendung im Heere nach Erlangung der Macht durch oieAattonalsoziattsten zusagte. Sodann toanate er sich einer kurzen Betrachtung des Geisteskampfes im Leben der Völker zu, wobei er entschiedenste Willensbildung und stärksten Fanatismus bei der Vertretung der nationalsoziallsti- schen Meinung forderte und diejenigen als Männer der deutschen Freiheit feierte, die sich in der Gefolgschaft Adolf Hitlers befinden. Zum Schlüsse sprach er noch kurz über die nationalsozialistische Auffassung vom Staate und stellte dabei, mit einer Huldigung für Adolf Hitler, den Gedanken des Füyrertums scharf in den Vordergrund. Dem Redner wurde starker Beifall gezollt. Die Versammlung verlief ohne jede Störung.
■ MM ■ das schonende Seifenpulver
U 'A Pfund Paket Pfg., jetzt 4CU
h Pfund Doppelstück . . . « -40*Pfg. , je« 30 Pfg.
.„^.Stunde in; von ins . dre
Xl>eutld)c ®-’,Vgel '«uelol.Ä «X'wi«. «f*
. Streben, sich in der Volksgemeinschaft tätig auS- toeit wirken, ließen ihn von früh an in der Führung ^eutschenTurnerschaft hrvortretei. Von früher Och an Turner — er turnte schon als Schüler Sangen —, war er überall, wohin ihn sein tn Siegen, Gera und Frankfurt
Verlud tarn . . —
um in jedem Hause Sunlicht Seife, ?°^v
Lux Seifenflodeen und Sumo.


