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Abgrenzung des : Wein und mit ur die JedürfniS- beftünmt, daß bei laubnis zum 2us» tänlt, \tM\W L m l>n "Regel zu meinen, wenn sich rgibt. dah ein De- Lei Anträgen aus Ausschankgei' z Dedürfnis nach n zu prüfen. Dir Gesuchstellers sind Vas Bedürfnis muh r Erlaubnis gegen« Mbergchei^em. Schmer; und Freude F»n Herzstrv ln. diese i »inen t«* *”1*? Oofc Weg 14g sÄSsff n die Lebensstrave. -»ifläg
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Dee Prüfung ist insbesondere zu richten auf Art und Lage des Betriebes, Zahl, örtliche Lage und Entfernung der schon vorhandenen Gast- und SchanVvirtschaften, soziale Schichtung, Lebensund Dichtigkeit der Bevölkerung, Erfordernisse des Ortsverkehrs und des Fremdenverkehr-. Sine Bestimmung des Bedürfnisses nur nach der Maßgabe des Verhältnisses der Zahl der vorhandenen Betriebe zur Einwohnerzahl ist ausgeschlossen.
Bei Anträgen auf Erteilung der Erlaubnis zum Ausschank in Unternehmen, die in erster Linie die Darbietung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorführungen zum Gegenstände haben, insbesondere Theater-, Konzert- und Kino- vorführungen, Vorträge, ist das Bedürfnis nur anzuerkennen, soweit es durch die regelmäßige Dauer der Veranstaltungen und die Zahl der Besucher, welche die Bäume zu fassen vermögen, gerechtfertigt wird. Bei Anträgen auf Konzession zum Betrieb einer Schankwirtfchaft mit ausschließlichem oder vorwiegendem Branntwein« auSschank, z. B. Bars, Likörstuben, darf das Bedürfnis nur in Ausnahmefällen anerkannt werden.
Bei Anträgen auf Wirtschaftserlaubnis von neu zu errichtenden oder räumlich zu erweiternden Gast- oder Schankwirtschaften ist ein strengerer Maßstab anzulegen alS bei Anträgen zur Erlaubnis^ schon vorhandener Gaststätten. Bei Betrieben mit einem häufigen Besihwechsel darf da- Bedürfnis nicht allein schon aus dem bisherigen Vorhandensein deS Betriebes gefolgert werben, auch hier sind alle maßgebenden Umstände zu prüfen. Bei Anträgen auf Erlaubniserteilung zum Betrieb einer Gastwirtschaft ist grundsätzlich die Prüfung sowohl auf das Bedürfnis für die Fremdenbeherbergung wie auf das Bedürfnis für den Ausschank der einzelnen Getränkearten zu richten.
AlS Kleinhandel mit Branntwein
gilt jede gewerbsmäßige und in den Fällen ve« § 23 Ws. l des Gaststattengeseyes auch die nicht- gewerbsmäßige Abgabe einer Menge von nicht mehr als 3 Liter Branntwein an Verbraucher, d. h. wer den Branntwein zum persönlichen Genuß oder zur Verwendung im eigenen HauShalt bezieht. Bei Anträgen auf Erteilung der Erlaubnis zum Kleinhandel mit Branntwein ist die Zahl der bereits vorhandenen Kleinhandelsbetriebe, einschließlich der Filialbetriebe, in Betracht zu ziehen. Bei Anträgen auf Erteilung der Erlaubnis zum Kleinhandel mit Branntwein in fest verschlossenen, mit der Firma des Her- stellers oder Händlers versehenen Flaschen, ist das Bedürfnis ohne Rücksicht auf die Zahl der vorhandenen Kleinhandelsbetriebe anzucrkennen, wenn der Kleinhandel mit Branntwein einen der herrschenden Hebung entsprechenden und notwendigen Bestandteil der Art des in Betracht kommenden Handelsbetriebes darstellt. Wo dies nicht der Fall ist, ist das Bedürfnis in der Regel zu verneinen, es sei denn, daß die Zahl dev bereits vorhandenen Dranntwein-Kleinhandlun- gen nicht ausreicht.
Als Kleinhandel mit Bier oder Wein gilt jede gewerbsmäßige und in den Fällen des § 23 Abs. 1 des Gaststättengesehes auch die nichtgewerbsmähige Mgabe von Bier oder Wein unmittelbar an Verbraucher. Die neue Ausführungsverordnung ist in Hebereinstimmung mit dem neuen Gaststättengeseh am 1.3uli 1930 in Kraft getreten.
Briefkasten der Redaktion.
lRechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
in G. Wir empfehlen Ihnen, sich in dieser Angelegenheit an Herrn Professor Helmke, Direktor des Oberhessischen Museums, Brandplatz 2, zu wenden.
Wirtschaft.
Geldmarkt ruhig und leicht.
Die Ermäßigung deS Diskontsatzes der Reichsbank auf. 4 Proz. hat ihr die Fühlung mit dem Geldmarkt, wie aus dem Status zum Halbjahresschluh hervorgeht, nicht wiedei^egeben. Die Beanspruchung der Reichsbank zum Halbjahrsultimo ist nur gering gewesen und nur sehr kurzfristig vorgenommen worden. Die Laufzeit der eingereichten Wechsel gegenüber den Vormonaten hat sich weiter verkürzt und die Wechselbestände sind zum Halbjahrsultimo um 100 Mill. Mark unter dem Mai- Hltimo und um fast 800 Mill. Mark unter dem Iuni-Hltimo der vorangegangenen Jahre geblieben. Der Halbjahrstermin war aber in diesem Jahre besonders dadurch gekennzeichnet, daß die ZahlungSmittclansprüche an die Reichsbank sowohl hinter dem Mai-Hltimo als auch hinter dem Juni-Hltimo deS Vorjahres zurückgeblieben sind. Die Tendenz de« Rückganges des Zahlungsmittelumlaufs hat sich verstärkt, es ergibt sich im ersten Halbjahr 1930 ein Rückgang von insgesamt 340 Mill. Mark. Daraus geht hervor, daß sich der Geldumlauf allmählich der allgemeinen Wirtschaftskonjunktur, die nun schon seit Monaten im Zustande der Depression trotz der hier und da aufgetretenen saisonmäßigen Belebung befindet, anpaht. Diese Entwicklung entspricht auch der am Geldmarkt selbst und am Kapitalmarkt, der, was oft übersehen wird, durch die Zurückhaltung in der Kapitalnachfrage, eine Folge der Wirtschaftsdepression, beherrscht wird.
Die kurzfristige Finanzierung deS H l t i m o S hat natürlich zu einem Anziehen der TageSgeldfähc am offenen Geldmarkt geführt, jedoch trat Nur eine vorübergehende Versteifung ein, die sich gegenwärtig bereits wieder bei der sehr flüssigen Grundtendenz in der Rückbildung befindet. Die Entlastung des Reichsbankstatus hat sehr schnelle Fortschritte gemacht, was bei der günstigen Geldmarktlage vorauSzusehen war. Am Markte für P r i v a t d i s k o n t e n ist die Lage unverändert; das Angebot kann bei weitem nicht die vorhandene Rachfrage befriedigen. Die Sätze für Monatsgeld sind unverändert geblieben. Hm- sähe werden kaum getätigt. Auch Warenwechsel mit Bankgiro notierten unverändert.
Am Devisenmarkt, an dem nur die anhaltende Schwäche deS englischen PfundkurseS bemerkenswert ist, sind irgendwelche nennenswerte Bewegungen nicht zu verzeichnen. Die Frage einer weiteren Diskontermähigung bleibt besonders angesichts des Wechselschwundes der Reichs
bank nach wie vor akut, da das gesamte erstklassige Wechselmaterial an die Privatbanken geht. Bon den internationalen Geldmärkten ist nichts Reues zu berichten. Die Bank von Frankreich, bei der der Schlüssel zu einem neuen Diskontoabbau liegt, hat diesen Schritt noch nicht getan, obgleich er bei den starken Goldzuflüssen aus England am Platze wäre.
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* Großhandelsindex. Die auf b?n Stichtag des 2. Juli berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes ist mit 124 gegenüber der Vorwoche (124,2) um 0,2 v. H. zurückgegangen. Don den Hauptgruppen hat die Indexziffer für Agrarstoffe um 0,3 o. H. auf 110,1 (110,4) nach- gegeben. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbrvaren ist auf 120,6 (120,9) um 0,2 o. H. und diejenige für industrielle Fertigwaren auf 150,9 (151,1) gesunken. Im Monatsdurchschnitt Juni ist die Gesamtindexziffer mit 124,5 gegen den Vormonat (125,7) um 1 v. H. zurückgegangen. Die Indexziffern für die Hauptgruppen stellten sich für Agrarstoffe auf 109,7 (110,7), für Kolonialwaren auf 115 (117,2), für industrielle Rohstoffe und Halbwaren auf 122 (123,8) und für industrielle Fertigwaren auf 151,2 (151,5).
* Ka 1 iabsatz im Juni. Die Abladungen der zum Deutschen Kalisyndikat gehörenden Kaliwerke im Juni 1930 betrugen 959 676 dz Reinkali gegen 977 678 dz im gleichen Monat des Vorjahres. Die Abladungen in den ersten zwei Monaten (Mai, Juni) des laufenden Düngejahres betragen 1 731 451 dz Reinkali gegen 1750 610 dz in den ersten zwei Monaten des Düngejahres 1929/30. In den ersten 6 Monaten des laufenden Kalenderjahres wurden von den Kaliwerken insgesamt 8 292 509 dz Rein- kali gegen 8 299 061 dz in der gleichen Zeit des Vorjahres versandt. In diesen Zahlen sind die Abladungen der Kaliwerke für die Exportläger des Syndikats mitenthalten.
* Der e r ft e Ausweis der BIZ. Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich veröffentlicht einen Ausweis, wonach die angelegten Gelder am 30. Juni d. I. 494 068 232 Franks betrugen, die Anlagen 584 919 695 Franks, die sonstigen Aktiven 1 612 446 Franks. Das Kapital und die Passiven betragen zusammen 1085 720 801 Franks.
• Superphosphatsyndikat erneuert. Der Verband der Deutschen Superphosphat-Jndu- strie ist am 4. Juli wieder unter den bisherigen Mit- gliedern unter der Bedingung geschlossen word-n, daß andere, noch schwebende Verhandlungen zu einem Ergebnis fuhren.
Ludwig Ganz AG., Mainz. Die GV. genehmigte die bereits überholte Bilanz für 1929, die einen Verlust von rund 600 000 Mk ausweist, und nahm die Mitteilung gemäß § 240 HGD. entgegen. Wie von der Verwaltung ausgeführt wurde, mußte die Gesellschaft infolge der katastrophalen Verschlechterung der Lage ihre Zahlungen einftellcn. Nach dem Status vom 5. Juli beträgt das Aktiv- vermögen der Gesellschaft noch rund 100 000 Mark. Als Hauptgrund für den Zusammenbruch wurde der Mangel an eigenem Kapital angeführt, der die Asellschaft gezwungen habe, in ausgedehntem Maße Kredite in Anspruch zu nehmen, so daß im letzten Geschäftsjahre allein rund 400 000 Mark für Zinsen aufgewendet werden mußten. Außerdem wurden auf Auhenbeftände 100 000 Mark ab- geschrieben. Die eingekiteten Verhandlungen mit den Hauptgläubigern seien vor allem darauf gerichtet, durch Stundung der Zinszahlungen und evtl. Abfindung der nicht bevorrechtigten Gläubiger mit Aktien die Fortführung des Betriebes zu ermöglichen, da bei einer Liquidation sich die IBeriufte stark erhöhen würden.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 7. Juli. Tendenz: schwächer — Zu Beginn der neuen Woche fehlte der Börse jede Anregung. Aufträge waren auch wieder kaum eingetroffen, so dah auch heute das Geschäft nur kleinsten Umfang annahm. Die Reuyorker Börse war am Samstag geschlossen. Verstimmend wurde der ,weitere Rückgang der Mi ag- Aktie aus den bekannten Gründen, die gegenüber dem Kurse der Abendbörse vom Freitag erneut 7,5 Proz. einbüßten, empfunden. Material kam sonst in größerem Umfange nicht an den Markt, doch ergaben sich bei der herrschenden Ausnahmeunlust und der schwächeren Tendenz aeittoeife Kursrückgänge bis zu 2 Proz. Von Chemieaktien waren I.-G. - Farben 1 Proz. schwächer, Holzverkohlung waren dagegen behauptet. Am Elektromarkt hatten S lernend stärker unter Kursdruck zu leiben. Bei größerem Angebot verlor dieses Paipier 3Prozent. AEG. lagen gehalten. Schuckert waren nur geringfügig niedriger. Am Kunst- seidemarkt konnten sich Aku erneut um 1,5 Prozent erholen. Es sollen hier wieder Käufe von holländischer Seite vorgenommen worden sein. Der Dauunternehmungsmarkt lag unentwickelt. Hoch- und Tiefbau gewannen 1 Proz., während Wahh & Freytag 1 Proz. nachgaben. Schiffahrtswerte waren erneut gedrückt und bis je 2 Proz. abgeschwächt. Auch der Montanmarkt hatte kaum Umsätze zu verzeichnen Die Verluste betrugen bis zu 1,5 Prozent. Phönix eröffneten gut behauptet. Am Kalimarkt konnten Aschersleben leicht anziehen Banken ebenfalls abgeschwächt. Am Rentenmarkt waren deutsche Anleihen nachgebend. Im Verlaufe kam weiter Material in größerem Umfange an den Markt, und es ergaben sich bei kleinstem Geschäft nochmals Abschläge um bis zu 1 Prozent. Am Geld- mark-t war Tagesgeld mit 3 Proz. weiter leichter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1930; gegen Pfund 20,40; gegen Paris 123,7150; London gegen Kabel 4,8650; gegen Mailand 92,88; gegen Madrid 12 0925 9<?9en 25-0628, gegen Holland
Berliner Börse.
Berlin, 7. Juli. Rach der zweitägigen Unterbrechung des Börsenverkehrs zum Wochenende konnte sich im heutigen Vormittagsverkehr noch kein Geschäft entwickeln An der Vorbörse nannte man nur knapp behauptete Freitagsschlußkurse, da Anregungen auf keinem Gebiete vorlagen. Der Beginn des offiziellen Verkehrs brachte dann fast durchweg kleine Kursrückgänge. Etwas verstimmend wirkte der schwächere Verlauf der Reuyorker Börse, die geringere Äaliabla- b u n g im Juni, die rückläufigen W a ren- umfätje im Mai, die wenig günstige Lage bei der Reichsbahn und die unbefriedigende Situation in Oberschlesien. Auch im Hinblick auf die heute beginnende Beratung der Deckung«Vorlage im Reichstag bekundete man stärkere Zurückhaltung. Die wenigen günstigen Momente wie die unveränderte Max- Hütte, die voraussichtliche Dis kontsenkung in der Schweiz, ein günstiger Artikel über J.-G.- Farben in einer Berliner Zeitung vermochten nur wenig Einfluß auf die Tendenz auszuüben. Die Verluste betrugen in der Regel bis zu 2 Proz. AG. für Verkehrswesen, Reichsbank, Oberbedarf, Rheinische Braunkohlen. Salzdetfurth. Konti- g u m m i Deutsche Linoleum, Siemens, Feldmühle, Spritwerte, Hotelbe
trieb und 6 ar ot ti verloren darüber hinaus bis zu 3,5 Proz. Etwas fester eröffneten Akkumulatoren Walddof. Dynamit - Ro - bei, Kalmon-Asbest, die 1 bis 1,5 Proz. anzogen. Chadeaktien lagen aus den bekannten Gründen 3,90 Mark höher. Im Zusam- nienhang mit, den bekannten Vorgängen bei Miag lag dieses Papier stark angeboten und der Kurs mußte trotz Interventionen einer D- Vank niedriger festgesetzt werden. Auch Schiff- fahrtswerte lagen wieder schwacher. Von deutschen Anleihen Reubesitz schwächer, Ausländer schwächer, österreichische ©ilbcrrente etwas sester, Pfandbriefe unentwickelt. Der Geldmarkt war weiter erleichtert. Tagesgeld 4 bis 6 Prvz^ Monatsgeld 4.5 bis 5,75 Prvz.. Warenwechsel »irla 3,9 Proz. Rach den ersten Kursen hielt die schwächere Stimmung an, die Spekulation neigte weiterhin zu Abgaben und es traten neue Verluste ein, die im allgemeinen zirka 1 Proz. betrugen. PolhPhon, Mi a g. Dana tbank. Salzdetfurth usw. ermäßigten sich bis zu 4 Proz. Kanada wurden später mit minu« 1,5 Proz. zur Rotiz gebracht.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. DH., 7. Juli. Am Produktenmarkt war das Geschäft in Getreide sehr ruhig. Das Angebot von Auslandweizen blieb gering, doch ging hiervon keine Anregung aus. Weizen gab bis zu 2 Mark nach Roggen war dagegen etwas reichlicher angeboten doch machte sich hierfür etwas mehr Rachfrage geltend, so daß der Preis gut behauptet blieb. Das Mehlgeschäft war schleppend. Für Futtermittel hielt verstärktes Interesse weiter an. Weizen- und Roggenkleis gewannen bis zu 0,75 Mark. Es wurden notiert: Weizen, Hektolitergewicht von 78 kg, 305; Roggen, Hektolitergewicht von 72 kg, 165 bis 166; inl. Hafer 167,50 bis 170; Weizenmehl, südd. Spezial 0, 43,75 bis 44,50; Roggenmehl 25 bis 25,50; Weizenkleie 8,25 bis 8,50; Roggenkleie 8,25 bis 8,50; Erbsen 26 bis 35; Linsen 38 dis 80; Heu, neues. 5 bis 5,50; Weizen- und Roggenstroh. draytgepreßt, 4; Treber, getrocknet, 10,25 bis 11,25 Mk. Tendenz. Getreide und Mehl ruhig; Futtermittel fest.
Frankfurter Lchlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M.. 7. Juli. Auftrieb: 1311 Rinder, darunter 314 Ochsen, 117 Bullen. 494 Kühe, 312 Färsen; 519 Kälber, 37 Schafe. 3974 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Ochs en: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlochtwerts (jüngere) 58 bis 61 Mk., (ältere) 54 bis 57, sonstige vollfleischige (jüngere) 48 bis 53; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 52 bis 56, sonstige vollfleisd)ige oder ausgemästete 48 bis 51; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 46 bis 49, sonstige vollfleischige ober ausgemästete 42 bis 45, fleischige 36 bis 41. gering genährte 30 bis 35; Färsen (Kalbinnen, Jungrinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 59 bis 62, vollfleischige 54 bis 58. fleischige 50 bis 53. — .Kälber: beste Mast- und Saugkälber 70 bis 74, mittlere Mast- und Saugkälber 65 bis 69, geringe Kälber 55 bis 64 — Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund LebenH gewicht 60 bis 64, von etwa 160 bis 240 Pfund 66 bis 68. fleischige Schweine von etwa 120 bi« 160 Pfund 62 bis 65 Mk. — Marktverlauf: Rinder ruhig, Heberstand. Kälber und Schafe ruhig, ausverkauft. Schweine anfangs lebhaft, später stark abflauend, ausverkauft/ Fettschweine schwer verkäuflich.
Frankfurter Eicrmarkt.
Frankfurt a. M.. 5. Juli. Marktlage: In Reaktion auf die lehttägigen Steigerungen und des ziemlich lebhaften Geschäftes, machte sich zum Schluß der Woche ein gewisser Stillstand bemerkbar. Die allgemeine Tendenz ist stetig. Preisveränderungen nach unten sind bis jetzt noch nicht eingetreten, doch wird in Fachkreisen in absehbarer Zeit damit gerechnet. ES notierten in Pfennig per Stück: Bulgaren 7,50 bis 7,75; Jugoslawen 7,50 bis 7,75; Rumänen 7,25 bis 7,50; Russen 7,50 bis 7,75; Polen 6 bis 6,75; Holländer 8 bis 10,75; Dänen 8,50 bis 10,75; Belgier 9,25 bis 9,75; Schlesier 8,50 bis 9; Bayern 7,50 bis 8; Norddeutsche 8,50 bis 9. Auslandeier unverzollt ab Grenzstation, Jnlandeier ab Station.
Sprechstunden vcr Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen
Unze i genausträge sind lediglich an die Geschäftsstelle ju richten.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
__Die hinter den Papieren ungeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
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Frankfurt a. M.
Berlin
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Banknoten.
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Datum
4. 7.
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4. 7.
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4. 7.
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4- 7.
7. 7.
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7. 7.
Belgische Noten. .......
Dänische Noten ........
Englische Noten........
Fränkische Noten ....... Holländische Noten ....... Italienische Noten........
Norwegische Noten.......
Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten..... .
Schwedische Noten ....... Schwerer Noten...... .
Spanische Noten........
Tschechoslowakische Noten.....
Ungarische Noten........
Deoifcnmarft Berlin
58,58
112,03
20,35
16,457
168,21
22,04
112.03
59,27
2,475
112,35
81,44
48,30
12,45 73,13
- Frankfurt
4,193 58,82
112,47
20.43 16,517 168,89
22,12 112,47
59,51 2,495
112,79 81,76
48,50 12,51
73,43
0. M.
6% »tunax jheiajMtuetQt von 1927 .........
7% Deutsche Reichian leihe Bem 1929 ..........
TraW 8lnL.öl6|.-54un> mit auilol.-Se^ten.......
Trflgl. ohne Auilof.-Rechte . . 8% pes!. volttstaat von 1929 (rüdjablb 102%)......
c»erhellen Provinz - Anleihe mit Auilol-Rechien.......
Deutsche Komm. Sammeladl.
Anleihe Gerte 1......
8% Franks. Hyp.-Bank «oldpfe XIII unkündbar Mi 1934 . .
7% Franks. Hyv -Vank Soldpfe unkündbar Mi 1932 .....
4K% Rheinische Hvp.-Vank Aau. Aoldpfe........
8% Br. Landeipsandbriefanstalt, Blandbrlele «.17......
8% Br. Landeiplan dbriesanstall »omm^Cbl.«. *0......
7% Br. Landeipsandbriefanstalt, $fanbbrtefe R. 10......
«-«.». abfl. vorkriegi. Obligatio, nen. rückzahlbar 1932 .....
4% LeNerretchtsche ®ol6tente . . 4,80% Oesterretchlsche Silberrente 4% Oesterretchlsche Einheitliche
Rente...........
«% Ungarische Eokdrente .... 4% Ungarische Etaatirente v. 1910 4l4% deigl. von 1913.....
4% Ungarische Kronenrente . . . 4% Türkische Zollanlethe von 1911 4% Türkische Sagdadbahn-Anl.
Gerte 1...........
4% deigl. Gerts 11.......
6% Rumänische veretnh. Rente
87,5
103,25
59.65
8,95
96,25
101,5
96
91
101
97,5
96
94
26,75
2,75
2
23.65
1,95
5,13
5,2
1 1 1 1 1
88
103,75
59,4
8,9
96,75
57,9
101
97,5
95,5
1,9
23,5
20,25
1.95
5
3,1
5,05
1 1 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 "SS 1 I 1 188 1 *"
<7> CD * %
vamvurg.Lmerrla Batei .... Hamburg.Lüdam. Dampfschiss. 8 Hansa Dampsschiss.....10
Norddeutscher Lloyd.....8
Allgemeine DeutscheTredllanst. 10 Barmer Bankverein .... 10 Berliner Handelsgesellschaft . 12 Sommer,- und Privat-Bank . 11 Darmstädter und Nationalbank 12 Deutsche Bank und
DUconto-Gesellschaft, ... 10 Dresdner Bank......10
Reichsbank....... . 12
a.6.®............8
Bergmann.........9
Dektr. Lieserungigesellschast. 10 Licht und Srafi......10
Reiten & Bullleaume ... 744 »esellschast füt Dektrische
Unternehmungen .... 10 Hamburger Eletirr;ULt4-Werte 10 Rheinische Elektrizität .... 9 Lchiesische Elektrizität. ... 10 Lchllckert & Co. n
Sternen! & Halike . . . . . 16 Draniradio . . ....... 8 Lahmeyer L So.. ..... io
Buderus....... ... 6
Deutsche Erdöl.......6
Essener Steinkohle ...... 8 Gelsenkirchener ....... 8 Harpener..... 0
Hoclck Glien. ....... 6V, Ilse Bergbau ....... 10 Klöcknerwerke ........ 7 Söln-Neuessen........7
Mannesmann,Röhren .... 7 ManSfelder Bergbau.....7
Lberschles. Eilenbedarf . . . . 5 Lberschlel. Sokswerke.....7
Phönix Bergbau......6Vi
Rheinische Braunkohlen . . 10
Rheinstahl.........6
Rtrbeck Montan......7,?
99,5
99,5 111,75 122,25
141
204,5
132,25
133,5 255
150
144
108
145,5
165,5 212
160
75
126 121
96,5
93,4
97,75
97,5
122
139
149,5
164,25
207,5
124,5
99,75 160,5
132
100 112,5
122
158,5
141 203,65
132,25
133 256,5
150,4
178 139,25
144
108
144,5
142
146 163,25 212,5
160
75 85.5
127 121,5
96 238,5 96,13 93.25
94,4
65,75
61 93,75
98,13
97,75
112,25 122
156,5 139 203
131
255,75
150,25
139 143
105,5
146
—
144,75 164
208,6
160
73
85,25
-
125
120,5
95,25
239
86,13
92,75
93
56,25
57
92,75
Bereinigte Stahlwerke.....
Liavi Minen......16•/»
Kaliwerke Sscherileben . . . io
Kaliwerke Westeregeln ... 10
Kaliwerke Salzdetfurth ... 15
I. ®. Farben-Industri« ... 12
Dynamit Nobel.......6
Scheideanftalt........9
Goldschmidt ........5
Rütgeriwerke . . ...... 6
Metallgelellschafl.......8
DMlWv Holzmann......7
Zementwerk Heidelberg . . 10
Ermentwerk Karlstadt. ... 10
Waob & Freytag......8
Schultheli Patzenhofer ... 15
Cftmede.........12
Bfu...........18
Bemberg.........14
Zellstoss Daldbos .... 13’/.
Zellstoff Aschaffenburg ... 12
Charlottenburger Wasser ... 8
Dessauer Kai........9
Daimler Motoren ...... 0
Deutsche Linoleum ......
Maschinenbau 2L»@. ..... 0
Rat. Automobil.......0
Orenstcin & Koppel.....6
Leonhard Tietz ...... 10 Svenika...........
Frankfurter Maschinen .... 4
Gritzner...... 6
Heyliaenstaedt ....... 0
Funghani..........6
Lechwerke..........g
Mainkraftwerke Höchst a. M.. .8
86,5
203 207 362
159,4
144
58
58
113
89 111 135
75
93 143 108,5
32,5 201
148
24 31
37,5
96
80
• 1811 SIMM Mr M K M M M II M M II II 1
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57,75
113,5
89
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286
233
88
91,5
142,5
106,5
101
148,9
32,75
200
46
68
149
309,5
23,5
31,65
38
84.8
42,75
200,25 204 359
157,75 74,75
58,5 57,75 113,5
283,5
231 95 95
139
103
100,5
147,25 31,25
198,75
66,5 147
309,5
z
—
4. 3uii
7.3uli
Amtliche Jtotierutu
Geld | Arie
Amtliche Geld
Notierung 1 Brief
23,25
Ämft.-RoN. Burn.-AtreS Brss.-Antw- Christtania. Äopeahagen Ciockholm . HelsingsorS. Italien. . . London. .. Ncuvork . . DariS. . . . Schweiz .. Spanien. . Japan . . . «io de Ian. Dien in T-- £eft abgest Prag .... Bclzrad . . Dndapest. . Bulgarien. Lissabon . . Tanstg -- -
168,48 1,517 58,50
112,20 112,19
112,56 10,544
21,95 20,376 4,1885
16,46 81,30
47.50 2,072 0,471
59,15 12,431
7,415 73,29 3,037 18,80
81,50
168,82 1,521 58,62
112,42 112,41
112,78
10,564
21,99 20,416 4,1965
16,50 81,46
47,60 2,076 0,473
59,27 12,451
7,429 73,43 3,043
18,84 81,66
168,46 1,458 58,51
112,18 112,24
112,55 10,547
21,94 20,378
4,189 16,465
81,31 49,20
2,073 0,464
59,18 12,43
7,423 73,31 3,037
18,80 81,47
168.80 1,OT2 58,63
112,40 112,46 112,77 10,567
21,98 20,418
4.197 16,505
81,47 49,30 2,077 0,466
59,30 12,45 7,437 73,45 3,043 18,84 81,63
von 1903 ..........
4H% Rumänische eeretnh. Rente von 1913 ..........
9.65
9,6
16,4
7.7*i
87 219 103
16,13
7,7
86
101
87 219 103
85,4
219,5
101
Miag...........io
Gebt. Roeder ...... io
110
105
96,5
110
—
Ätben. . .
Canada . .
5,43
4,186
5,44
4,194
5,43
4,186
5,44
4,194
<% Rumänische veretnh Rente
'.6-
—
Loigt & Haeffner ...... 9
Süddeutsche Zucker .... 10
156
155,5
150 154,75
—
Urnznay. . Cairo . .
3,521 20,79
3,534 20,93
3,566
20,89
3,574
20,03


