-flegevereinen das Wort. Die schulentlassene Jugend könne sich nicht selbst überlassen werden. Don besonderer Bedeutung waren die Ausführungen des Redner- über die beabsichtigte Schaffung eines evangelischen Jugend- und Wohl- fabrtsamtes für jeden Kreis. An die beiden Vorträge schloß sich eine lebhafte Aussprache an. in der auch die Frage der Errichtung einer Kleinkinderschule für die Gemeinde Hochelheim in sachlicher Weise erörtert wurde. An der Aussprache beteiligten sich Superintendent Heep, Wetzlar-ViedergirmeS. Pfarrer Koch, Lützel- linden, Johannes Wagner, Ebersgöns, Fried- rich Reih, Hochelheim. Johannes Reih,Hochelheim. Anton Loh, Dutenhofen. Herr Lang. Hochelheim, Pfarrer Bi ermann, Ebersgons.
Pfr. Schneider, Hochelheim, Pfr. Wahl, Lang-Göns und Lic. Ohl. Langcnbcrg. Es wurden dabei die verschiedenen Fragen der Ber- einstätigkcit, Fragen der Kostenaufbringung usw. eingehend berührt. Pfarrer W a h l. Lang-Göns, bemerkte, daß. wer einmal, wie die Gemeinde Lang-Göns, die Segnungen einer Kleinkinder- schule, sowie einer Krankenpflegestation einige Jahre lang erfahren habe, diese Einrichtungen ebensowenig missen wolle, wie eine Wasserleitung. Ein zusammenfassendes Schlußwort sprach Direktor Horning, Reuwied. Mit Dankeswor- ten an die Gemeinde Hochelheim, sowie an alle Mitwirkenden schloß Direktor Röhricht. Darmstadt. den Dorskirchentag, der viele Anregungen gegeben hat.
Wirtschaft.
Geringe Wirkuna des Quarialsultimoö am Geldmarkt.
Der Bierteljahrsultimo pslegt im allgemeinen ein Termin zu sein, der eine besondere Anspannung auszuweisen hat und aus den Geldmarkt riicht ohne Einfluß bleibt. Die Besonderheit des Quartalsultimos März liegt darin, daß von einem Einfluß auf den offenen Geldmarkt fast nichts zu bemerken war, und daß er vollkommen über die Reichsbank finanziert worden ist. Diese hat nach -ihrem soeben veröffentlichten Ausweis auf allen Konten starke Zugänge aufzuweisen, ohne daß aber von einer über das normale Maß hinausgehenden 'Belattung zum Quartalsultimo gesprochen werden kann. Ihre Kapitalanlage hat. verglichen mit der Ausweitung zum Februar-Ultimo, nur eine über diese herausgehende Erhöhung um 100 Millionen Mark ersahren. Die Banken haben es auch zum Quartalsultimo vorgezogen, bei der Reichsbank in Lombard zu gehen. Man hätte angesichts der erheblichen Lombardkredite der Reichsbank damit rechnen können, daß wenigstens die ersten Tage der ersten Woche des neuen Monats eine gewisse Versteifung am Tagesgeld- marft gebracht hätten. Dies ist jedoch nicht der Fall, sondern im Gegenteil, bereits die ersten Apriltage haben einen Rückgang nicht nur der Sähe am Tagesgeldmarkt, sondern auch am Wechselmarkt gebracht, ein Zeichen dafür, daß die Geldverflüsfigung durch den Quartalsultimo keine Unterbrechung erfahren hat. Schon am Zahltag selbst ist am Tagesgeldmarkt eine Erleichterung zu spüren gewesen; übrigens sind die Rotierungen für Tagesgeld über 8 Prozent nicht hinausgegangen, während fie zum Februar-Ultimo bis auf 9,5 Prozent sich erhöht haben.
Angesichts dieser sehr schnellen Ueberwindung des Quartalsultimos ist es kein Wunder, »daß am Privatdiskontmarkt, an dem selbst an dem Quartalszahltag eine Erhöhung des Satzes vorgenommen wurde, so daß er sich jetzt aus 4,63 Prozent stellt. Auch die Votierungen für bankgirierte Warenwechsel gehen ständig zurück. Längerfristiges Geld hatte trotz des Quar- talsultimos keine Aenderung der Sätze aufzuweisen. Damit sind die Aussichten des Geldmarktes für den Monat April als durchaus günstig zu bezeichnen; mit eines ins Gewicht fallenden Steigerung des Geldbedarfs ist wohl nicht zu rechnen, wenn auch die Saisonbewegung sich allmählich endlich bis zu einem gewissen Grade durchzusehen scheint. Der Kapitalmarkt wird sich nun nicht mehr dem Einfluß der Entwicklung auf dem Geldmarkt, deren Beendigung jedenfalls vorläufig nicht abzusehen ist. entziehen können.
Die Belebungszeichen am Kapitalmarkt mehren sich in letzter Zeit, und es erscheint nicht ausgeschlossen, daß bei rationeller Inanspruchnahme des Kapitalmarktes bei Veuemissionen nun auch in der Verzinsung heruntergegangen werden, kann. Die erheblichen Goldzuflüsse der Reichsbank (in den letzten Tagen aus Paris und London 30 Millionen Mark), die anhaltende Verflüssigung des Geldmarktes und die gestärkte Hoffnung einer Auflockerung des Kapitalmarktes lassen natürlich die Frage einer weiteren Diskontsenkung auf 4,5 Prozent akut werden. Es hat sich gezeigt, daß die letzte Diskontsenkung irgendwelche Wirkung auf den Zustrom von Auslandgeldern und auf die Devisenlage nicht gehabt hat. Die Reichsbank könnte durch eine neue Diskontsenkung die ihr nicht genehmen weiteren Gold?uflüsse abstoppen. Dagegen spricht aber die Tatsache, daß die Diskontbaisse auf den
internationalen Geldmärkten sich nicht fortgesetzt hat. Schuld daran ist die Haltung der Veuhorker Bundes-Rcserve-Bank, die vor einer an sich möglichen weiteren Diskontherabsetzung aus Furcht vor einem Wiederaufleben der Börsenspekulation zurückschreckt. Die erwartete Diskontsenkung in Veuyork ist bis jetzt ausgeblieben, und infolgedessen zögern auch Paris und London mit weiteren Ermäßigungen.
* Di« Indexziffer der Großhandelspreise. Die auf den Stichtag des 2. April berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes hat sich mit 126.6 gegenüber der Vorwoche (126,1) um 0,4 vH. erhöht. Von den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 1.8 v. H. auf 111,1 (109,1) gestiegen. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren ist mit 125,6 (125,7) und diejenige für industrielle Fertigwaren mit 152,1 (152,4) leicht zurückgegangen. Im Monatsdurchschnitt März ist die Gesamtindexziffer gegenüber dem Vormonat (129,3) um 2,2 v. H. auf 126,4 gesunken. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten für Agrarstoffe 110 (minus 5,2 v. H ), für industrielle Rohstoffe und Halbwaren 125,5 (minus 0,9 v. H.) und für industrielle Fertigwaren 152,9 (minus l,l v. H.).
• Duderussche Eisenwerke in Weh - lat. Die G.-D. genehmigte nach einer Meldung des Wolssbureaus den Abschluß mit 6 (i. V. 5) Prozent Dividende auf die Stammaktien. Auf die Frage eines Aktionärs, ob die Selbstfinanzierung der Gesellschaft mit der Rückstellung von 800 000 Mk. für Hochofenerneuerung beendet sei, wurde von der Verwaltung erklärt, daß es unmöglich fei, anzugeben, in welcher Form die Weiterfinanzierung der Hochofenerneuerung vorgenommen werde. Wie Kommerzienrat Dr. Köhler über die Aussichten des laufenden Jahres ausführte, hielten sich die Abrufe im 1. Vierteljahr 1930 nur etwa auf Dorjahreshöhe. also der Zeit strengsten Winters. Dies sei eine Folge der weiter schlechten Wirtschaftslage, der den Kommunen aufgezwungenen Aus- gobenbefchränkung und der Zürckhaltung der Privatwirtschaft hinsichtlich der Inangriffnahme größerer Bauten. Dr. Köhler sprach sich dann für den Wegfall der Wohnungs-Zwangswirtschaft, die baldige Veuordnung der Reichssinan- zen und eine Reform der Arbeitslosenversicherung aus. Die Wiederherstellung der Kapitalkraft des Hausbefihes werde dem Wohnungsbau erhebliche Mittel zuführen und die Erstellung von zusätzlichen Wohnräumen billiger und zweckmäßiger bewirken, als dies die Behörden als Dauaustragsgeberin tun könnten. Hoffnungen auf eine Besserung der Konjunktur könne man an die andauernde Flüssigkeit _ der Geldmärkte in Verbindung mit der Aufwärtsbewegung auf dem Rentenmarkt knüpfen. Einstweilen habe die Gesellschaft ihre Betriebe jedoch auf einen verminderten Gefchäftsumfang einstellen müssen.
* Ha usrat G. m b. H., Frankfurt a. M. Im Vergleichstermin wurde der Derglcichsvor- schlag mit großer Mehrheit der Gläubiger, sowohl nach der Kopfzahl als auch nach der Summe der Forderungen, angenommen. Forderungen unter 300 Mark werden binnen zehn Tagen voll befriedigt. Die übrigen Gläubiger erhalten 60 v. H. ihrer Forderung in bestimmten kurzen Zeitabschnitten. Diese Auszahlungen erfolgen unter selbstschuldnerischer Bürgschaft der Stadtgemeinde und des Kommunalverbandes des Regierungsbezirks Wiesbaden. Die Liquidation der Gesellschaft wird weiter durchgeführt.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M, 7. April. Tendenz abge- fchwächt. — Zu Beginn der neuen Woche machte sich eine Verstimmung bemerkbar, die von der Ungewißheit der Lebensfähigkeit hinsichtlich der Finanzreform und der Lebensfähigkeit des Kabinetts Brüning auSging. Aber auch der Kurseinbruch in Zellstoff- a k t i e n blieb nicht ohne Einfluß auf die Ten» denzgestaltung. Auf der anderen Seite erhielt die Börse jedoch von der günstigen Veranlagung der Geldmärkte eine gewisse Stütze, so daß an den meisten Märkten die Kursverluste klein blieben. Die Kulisse zeigte Zurückhaltung und schritt zu Abgaben, da der verringerte Ordereingang nicht gerade Kauflust auslöste Doch machte sich auf dem ermäßigten Viveau später einige Dek- kungsneigung geltend. Zell st off Waldhof waren weiter stark angeboten und verloren gegenüber dem Echlußkurs vom Samstag auf Gerüchte, die von einer Dividendenreduktion sprachen. 15.5 v. H. Selbstverständlich blieben Zellstoff Aschaffenb urg hiervon nicht unbeeinflußt, doch war der Rückgang hier mit minus 5 Prozent geringer. Am Elektro- markt erhielt sich außer den schon bekannten Gründen für AEG. Interesse, und dies Papier lag mit plus 2 Prozent weiter freundlich. Die übrigen Werte dieses Marktes lagen im Angebot und schwächer. Chadeaktien verloren 3 Mk. Elektrische Lieferungen. Rheinische Elektrizität. Schuäert und Siemens büßten von 1 bis 2,5 Prozent ein. Auch am Chemie markt kam die Bor- sichtigkeit der Kulisse in Anbetracht der etwas ungünstigeren Beurteilung der Lage zum Ausdruck. Farben verloren 3 Prozent, Deutsche Erdöl 2.25 Prozent. Goldschmidt konnten dagegen leicht anziehen. Für Kunstseidenaktien erhielt sich die Vachsrage. A k u gewannen 2 Prozent. Am Montan- markt war das Geschäft still. Die Dividendenerhöhung bei Buderus blieb ohne Einfluß. Die Verluste gingen hier bis zu 2,25 Prozent. Infolge des Rückganges des Kaliabfahes im Monat März lagen Kaliwerte stärker angeboten, und Aschersleben büßten erneut 5 Prozent ein. Bauunternehmungen waren knapp gehalten. Schifsahrtswerte eröffneten gut behauptet. 21.-®. für Verkehrswesen leicht gedrückt. Von Bankaktien gewannen Reichsbankanteile auf regere Vachsrage 3 Prozent. Die übrigen Werte dieses Marktes lagen überwiegend etwas schwächer. Lebhaster war schon zu Beginn der Börse das Geschäft am Renten markt. Besonders hervortreten konnten Alt- u n d V e u b e s i tz , die je 1,20 Proz. gewannen. Von Ausländern konnten Türken mehr hervortreten. Im ‘Verläufe ergaben sich unter dem Druck des stilleren Geschäftes und weiterer kleiner Abgaben gegen Anfang erneut Rückgänge bis zu 1,5 Prozent. Eine Ausnahme machten Conti Gummi, die lebhaft gefragt waren und insgesamt 5 Proz. gewannen. Am Geldmarkt war der Satz für Tagesgeld auf 4,5 Proz. festgesetzt. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1898, gegen Pfund 20.382, London gegen Kabel 4.8657, gegen Paris 124,27, gegen Mailand 92.78, gegen Madrid 39.10, gegen Holland 12.1150, gegen Schweiz 25.1025.
Berliner Börse.
Berlin, 7. April. Vach einem undurchsichtigen Dormittagsverkehr schien es vorbörslich, angeregt durch die Festigkeit einiger Spezialgebiete (Dpritaktien, Veubesitzanleihe usw.), eher freundlicher werden zu wollen. Es lagen außerdem verschiedene retardierende Momente vor, die auf die Stimmung drückten. So diskutierte man über die Vote Tardieus und die Aussichten einer baldigen Rheinlandräumung, verwies auf das F i n a n z p r o g r a m m Moldenhauers, der die Regierung wegen der Finanzverhandlungen drängt, bedauerte den plötzlichen Tod des Berliner Bankiers Martin Sch es f, der sich besonders am Polyphon- Markt auswirkte, und war überrascht von der gemeldeten Höhe der Hakdenbestände von 4,2 Millionen Tonnen; auch der Bergmann- Abschluß enttäuschte trotz des gesteigerten Exportes. Diesen Momenten gegenüber machte der leichte Geldmarkt und der durchaus befriedigende Saaten st andsbericht Preußens für Anfang April wenig Eindruck. Die ersten Votierungen Wielen überwiegend Derluste von 1—2 Prozent auf; darüber hinaus verloren Rheinische Braunkohlen, Kaliwerke, I.-G.-Farben, Goldschmidt,
Bergmann. Siemen-, Zellstoffwerte usw. bi- zu 5 Prozent. Ha Pag wurden heute erklusive Dividende notiert. Ausgesprochen seste Tendenz zeigten S p r i t a 11 i c n und Conti- Gummi. Auch deutsche Anleihen waren freundlich. Veubesitzanleihe etwa 0,5 Prozent fester. Don Ausländern büßten Bosnier 0,5 Prozent ein, während Mexikaner und Anatolier dis 0,5 Prozent gewannen. Am Pfandbriesmarkt war das Geschäst ruhig, eS bestand für Anlagen weiter etwa- Vachfrage. Der Geldmarkt war leicht. TageS- geld notierte 3,75 bis 5,75 Prozent, Monats-> gelb 6 bis 7 Prozent. Vach den ersten Kursen setzten sich vorübergehend leichte Erholungen durch; Spritaktien und Conti-Gummi waren weiter bevorzugt. Später wurde es aber allgemein schwächer Die Kurse gaben bis zu 1 Prozent unter Ansang nach. Waldhos verloren aus die erneut 12proz. Bruttodividende weitere 4 Prozent. Polvphon, Reichs- b an l und AEG.. sowie Siemens, "Bereinigte Stahlwerke usw. waren stärker angeboten und bis zu 2 Prozent niedriger. Oesterreichische Siemens-Schuckert notierten mit 119,13 Prozent nach 115 Prozent ausfallend höher.
Frankfurter Eiermarkt.
Tendenz: Etwas fester. (Auslandeier unverzollt ab Grenzstation, Inlandeier ab Station.) Preise in Pfennig per Stück: Italiener 8,5 bis 9, bulgarische 6,75 bis 7, jugoslawische 6,75 bis 7, rumänische 6,5 bis 6,75. russische 6.5 bis 7. polnische 6 bis 6,25. chinesisch) 5 bis 6. holländische 8 25 bis 10,5, dänische 8,25 bis 10,5, belgisch- slandrische 8.5 bis 8.75. schlesische 7 bis 7.5, bayrische 7,5 bis 7,75, norddeutsche 8 biS 8,5.
Fra.:" rter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 7. April. Tendenz: Fest. Am Produktenmarkt konnte sich heute infolge der höheren Auslandnotierungen lebhafteres Geschäft entwickeln. Die Händler schritten zu 'Deckungen, unter Bevorzugung von. Roggen, der bis zu 1 Mark anzog. Auch Sommergerste für Drau- zwecke war lebhafter gefragt und bis zu etwa 15 Mark hoher. Inländischer Hafer konnte in gleichem Ausmaße anziehen. Im Zusammenhang mit der festen "Veranlagung der Getreidemärkte waren auch Mehle lebhafter. Die Mehlpreise zogen unter Bevorzugung von Roggenmehl bis zu 1,25 Mk. an. Don Futtermitteln trat be- fanders Roggenkleie hervor, die bis zu 1 Mark gewann. Das Geschäft war lebhaft, bte Tendenz fest und zuversichtlich. Es wurden notiert: Weizen (Hessen und Provinz Hessen-Vassau. Hektolitergewicht von 78 Kilo) gut, gesund und trocken 287.50 bis 290; Roggen (Hessen, Provinz Hessen- Vassau und Unterfranken. Durchschnittsqualität, Hektolitergewicht 70 Kilo) gut, gesund, trocken 195; Sommergerste für Drauzwecke 200 bis 205; Hafer, inländischer, 185 bis 190; Weizenmehl, süddeutsches, Spez. 0 41,75 bis 42.75; Roggenmehl 27,75 bis 28.75; Weizenkleie 9.15 bis 9.35; Rog- genfleie 10.25 bis 10.50; Erbsen 22 bis 33; Linsen 35 bis 80; Heu, süddeutsches. 8.75; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt 5 bis 5.25; Treber, getrocknet 13.25 biS 13.75 Mark.
Frankfurter Lchlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 7. April. Auftrieb: Rinder 1572 Stück; Darunter Ochsen 398, Bullen 90, Kühe 596, Färsen 424, Kälber 559, Schafe 69; Schweine 5157. Rinder. Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwert: jüngere 55 bis 59, ältere 50 54, sonstige vollfleischige: jüngere 46—49. Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 53- 56, sonstige vollsleischige oder ausgemästete 48—52. Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 46—50, sonstige vollsleischige oder ausgemästete 42 - 45, fleischige 35-41, gering genährte 28- 34. Färsen (Kalbinnen, Iungrinder-: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 57—60. vollsleischige 54 bis 60, fleischige 50—53. Kälber: Doppellender bester Mast 80—83, beste Mast- und Saugkäl- ber 75—79, mittlere Mast- und Saugkälber 68 bis 74. Schweine. Fettschweine über 300 Pfd. Lebendgewicht 69- 70, vollsleischige Schweine von zirka 240 -300 Pfd. Lebendgewicht 69—70, desgleichen von zirka 200—240 Pfd. Lebendgewicht 70-71, desgl. von zirka 160-200 Pfd. Lebendgewicht 70-71, fleischige Schweine von zirka 120 bis 160 Psd. Lebendgewicht 67-69. Marktverlauf: Rinder mäßig rege, nahezu ausverkauft. Schweine mittelmäßig, ausverkauft. Kälber und Schafe lebhaft geräumt.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt deschlofsenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 v. H-, Lombardzinsfuß 6 o. $).
ftranffurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. M
Berlin
«Schluß«! iure 1
l'Uhr« flure
Schluß« fun< ।
Anfang« Nur«
Sch-uß«, kur« I
i«Uvr« fl r«
Schluß«, kur« |
Anfang« flure
Datum
5. 4
7. 4
7. 4
Datum
54 |
7. 4
5.4
7. 4
6% Seutldie Ncid>4aniclbe
Vamdurg-Amerika-Paket . .
7
114,5
——
114
107,6
opn 192?
87.13
—
87,1
—
Hamburg-Südam. DampffchiN
8
—
—
168
—
7% SkutW Reick-anleibe
Hanla Tamvllckifl
10
—
—
160
—
von 1929 - •
99,3
—
99,8
—
Rorddeutlcker Lloyd ....
8
108.25
——
107.75
107,6
tcuridie Änl..AdIö>..L<duId mit
Allgemeine Teutldiettiebitanft.
10
117,75
—
118
118
Auslol.-Rechten
55,5
55,8
55,5
55,9
Barmer Bankverein .
10
135,5
—•
134,4
134
Desgl. ohne Aueioi.-Rechte
11,2
11,5
10,8
11,6
Berliner €>anbcl<SgefelII<ha|t
12
177.5
—
177
177,6
8% He». «olfMtaai von 1929
(Sommer), und Privat-Bank
11
163
162,5
162
162
(rüdiablb. 102%)
—’
—
92,4
—
Tarmftäbter und Rationalbank
12
242.5
—
241,5
241
Oberteilen Provinz - Anleihe mit
Tentfcke Bank und
riuslof.-Rechten
51
—
—
—
TiSconto Gelelllchaft, . .
10
152,25
—
151
150,5
Teutfdie komm. Gammelabl
Dresdner Bank......
10
155,5
155
>55,4
155.4
Anleide Gerte 1
—
—
53,5
—
Reicktbank . ......
12
295,5
295,75
294.13
295,13
8% krankt dvV.-Bant Koldpse
XIII unkündbar bi» 1931
—-
—
—
—
AEG...........
. 8
176
175,5
175,75
175.4
7% Frankl dYV -Bank ÖPlbpfe
Bergmann........
. 9
—
—»
207
202,25
unkündbar bi« 1932
89,6
—
—
-
Eie kn. LieferungLgelelllckaft.
10
174,5
173,25
174.25
173,75
4*i% R dein ticke Hnv.-Banl
Lickt und kralt
10
180
—
178,75
179.5
Viqu. (Boltpfe.
85,15
—
,"reiten & Guilleaume
7 Yt
133
—
133
133,25
6% Pr. eanbe*ptanbbrtefanftalt.
Selelllckalt für Elektrilcke
'Bfanöbtiefe R 17
97
97
—
Unternehmungen
10
135,25
—
186.25
184,5
S% Pr Can&Mpfanöbnefar.flalt,
Hamburger ElektriritülS-Werke
10
—
—
140.25
140
Äomm^Cbl. R. 16
94.5
94,5
Rdewilcke öletrrtutät . . .
9
150,5
150
150
150
7% Pr ßanbeeplanbbrtefanftaU,
Schlesische Elektrizität. . . .
10
•
194
150
174,6
Planvbrtele R 10
89
—
89
—
Lckuckert & (So. .....
11
197.5
—
196.5
194
A.E.Ä abg. yertriege-Cbllgatto»
Siemen« & Halske . • • • •
16
267
262,5
266.5
263,13
nen. rückzahlbar 1932
92.5
-
-
Transradio ....••••
. 8
—
—
—
Vabmeaer & (So...... .
10
174,5
-
174,75
173,13
4% Lesterretcktsche tSolvrenie . .
—
28,5
Buderus ..••••
. 6
83,25
81,5
83
82
4,20% Cefterrctoitoe Silberrente
4.2
4,3
4,5
Deutsche Erdöl . . • • • •
. 6 106.75
105,5
106.75
105,75
4% Cefiencidjtfcbe Einheitliche
Eilener Steinkohle . • • • •
. 8
—
-
145.75
—
Rente
—
—
2,6
—
. 6 114,25
143,5
144,5
144,25
4% Ungarische Goldrente
25.3
—
25,2
2,6
. 0
132
—
132
132.13
4% Ungariidie gtaaurcnie v. 1910
'1.75
—
21,7
jioeld) (Eilen. . .•••••
6Vt
—
116,9
116
4Vi% dekgl. von 1913
—
—
22,75
22,6
10 231
—
231,5
231
l% Ungariidie Äronenrcnte
z,65
—
2.6
iilddnenverfe ......
. 7
110
—
108,75
—
i% Türkilcke ßollanletbe von 1911
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—»
'.75
7,8
ftfiln-Meuellen ......
. 1
—
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114,25
113,25
1% Türkilcke Sagdadbabn-Anl
Mannesmann-Rbbren . • •
. 7
113
>11
>12,9
111,5
Serie I
—
/,75
',75
7,8
iRanefelber Bergbau . • .
. 7
109
—
110
109,5
4% de-gi Serie II
.65
7.75
7.75
7,8
Cberiälei (Kienlebart . . .
. 6 79
-
77,25
•
5% Rumänisch, oeretnb Rente
Qderickles ftotimerfe . . .
. 7
-
111.65
119,25
von 1903
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—
10,2
—
BbönN Bergbau ...
6K 106,75
•*
106,65
105,4
4i'i% Rumünifche vereind Rente
SHeinNche Braunkohle» . .
10
241
—
241
237,5
von 1913 . .
—-
16,5
—
«Leinstahl .......
. 6 122,25
—
121,25
120,5
i% Rumänische vereint). Renr, .
8.55
—
8,5
7,2
—
—*
Frankfurt a. Ist. 1
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Schluß» für«
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Gchluß» 1 Anfang-
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5 4
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Meterntgre Stahlwerke
102,5
102
101,75 ,
101,25
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. 16'/.
61,9
61,25
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61
flalücerfe Aschereieben
. . 10
221,5
218
220,75
218
Kaliwerke Westeregeln
. . 10
224.5
—
223.5 । 220.75
Äaltroerte SaUbctfurtb
. . 15
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—
376,9 I
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Zementwerk Heidelberg
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—
—
(Sementweri Sarlstadt.
. . 10
—
—
—
—
Davh & Rreutag . .
-
. . . 8
94
93
90
—
SLulidet» Payenhofer
. . 15
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H0,5
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Zellstoss Aschaffenburg
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Banknoten.
Berlin, 5. April
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Arles
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Belgische Noten ...... Dänische Noten ........ Ätglische Noten........ ^rancöstsche Noten ...... Holländische Noten......
(italienische Noten......
Norwegische Noten......
Deutsch Ceftcrr ,1100 fironen Numänifcke Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten.......
Svanische Noten..... .
Tschechoslowakische Noten . .
Unaartsche Noten
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58,33
111,78
20,323
16,40
167,71
22,08
111,78
58,83
2,47
112,18
80,98
52.99
12.355
72,85
4,192
58,57 112 22 20,403
16,46 168,39
22,16 112,22
59,07
2,49 11262 81.30 53,21
12.415 73,15
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. TU.
5. April
7. April
Amtliche Notierung
Geld »ries
Amtliche Dotierung
Geld Brief
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58,395 112,03 112,08 112,48 10,525
21,935
20,357
4,185 16,375 81,085
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58,995 12,395
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1,734
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20,865
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1,788
5,44 4,191 3,874
20,905
168,00 1,650
58,395 112,03
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73.22
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