Ausgabe 
7.1.1930
 
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Zusammenschlüsse im Gießener Siadtrai

drei

logen.

Die Weiierlaae.

Der Ausfall der Kommunalwahlen vom 17. No­vember v. S. hat bekanntlich im (Siebener Stadtrat der Deutschnationalen Volkspartei und der Demokratischen Partei die bisher inne­gehabte Fraktionsstärke von mindestens fünf Ver­tretern genommen. Das Zentrum ist mit zwei Vertretern wiedergekehrt, während auf der rechten Seite ein nationalsozialistisches Stadtratsrmtglred seinen Einzug hält. 3n ausreichender Stärke zur Frattionsb ldung sind lediglich die Deutsche Bock^- partei (8 Vertreter), die Mittelstandsveremigung (ebenfalls 8 Vertreter) und die Sozialdemokra- tische Partei (14 Vertreter) auch im neuen Stadt- rat wieder erschienen. Es lag nahe, daß angesichts dieses Wahlausfalles bei den kleinen politischen Gruppen der Gedanke des Anschlusses an eine Fraktion lebendig werden würde.

»eichen, ohne den erinflrumenl zu begnr

.Deutschen Ta- .einer sehr schars gc> jetzt noch keines scheidenden Probleme Vorbesprechungen oder : und daß tatsächlich illig in die De> . Das seien aber auch (en Sun^imkeben, in )er Öen grünen Klee lionen fafi wie von »sprachen tauM So ern die Tiüäe lligtn Jndisse- MMschenSanttions' rstächen. Ebensoirenig :nsten Ausrollung der enger Derquickung mit -Planer im Sinne der zu rechnen. Das den , so trete auch hier toie« t Fehler der deutschen Die deutsche Lristunz ; gemacht, und drnn

Entgegenkommen der

wr Preffe

Hypothek von 3 v.H. bis auf 1 v. H. hinfort nur noch zulässig sein soll, wenn sich aus der Geiamt- belastung des Neubaues eine Miete ergibt, öic 150 u. S). der Friedensmiete für entsprechende Altwoh­nungen überschreitet.

Taten für Mittwoch. 8 Aanuar.

1642; der Physiker und Astronom Galileo Galilei in Arcetri bei Florenz gestorben (ge­boren 1554); 1822; der Naturforscher Alfred Nussel Wallace in Uhs geboren (gestorben 1913);

- 1830: der Musiker Hans von Vülow in Dres­den geboren (gestorben 1894); 1919: der

Schriftsteller Peter Altenberg in Wien gestorben (geboren 1859).

Gießener Wochenmarktpreise.

Gs kosteteii auf dem heutigen Wvchenmarkt; Käse 10 Stück 60 bis 1,40; Vutter Pfund 1,30 bis 1,70; Matte 30 bis 35; Wirsing 15 bis 20; Weihkraut 10 bis 15; Notkraut 15 bis 20; gelbe (Rüben 12 bis 15; rote Nüben 12 bis 15; Spinat 25 bis 35; Unter-Kohlrabi 8 bis 10; Grünkohl 20 bis 25; Rosenkohl 40 bis 45; Feldsalat 1,00 bis' 1 20; Tomaten 60 bis 90; Zwiebeln 10 bis 15; Meerrettich 50 bis 80; Schwarzwurzeln 40 bis 60; Kartoffeln 4Vr bis 5; Aepfel 10 bis 15; Timen 10 bis 15; Dörrobst 30 bis 35; Honig 40 bis 50; junge Hähne 1,20 bis 1,30; Suppen­hühner 1,00 bis 1,20; Gänse 1,10 bis 1,40; Nüsse 50 bis 80; Tauben Stück 70 bis P)- Kisteneier 16 bis 17; frische Landeier 18 bis 19; Blumen- kohl 50 bis 80; Salat 35 bis 40; Endivien 15 bis 40; Ober-Kohlrabi 10 bis 15; Lauch 5 bis 15; Nettich 10 bis 20; Sellerie 10 bis 40; Kar­toffeln Zentner 3,80 bis 4,00; Wirsing 10,00 bis 12 00; Weih kraut 7.00 bis 8,00; Notkraut 10,00 bis 12,00; Aepfel 10,00 bis 12,00; Virnen 8,00 bis 10,00.

und im Kreise Gießen.

Vei der bevorstehenden Wahl des Provin­zialausschusses der Provinz Ober- Hessen gehen gemeinsam vor: Aus der einen Seite der Hessische Landbund (11 Sitz?'. die Nationalsozialistische Arbeiterpartei (1 Sitz) die Mittelstandsvereinigung (Reichspartei des deut­schen Mittelstandes) (1 Sih). Evangelische Volk gemeinschaft (1 Sih), Deutschnationale Volkspartei <1 Sih); aus der a n d e r e n S e i t e die Deutsche Volkspartei (3 Sitze), das Zentrum (2 Nitze), die Demokraten (1 Sih). Als dritter Faktor kommt die Sozialdemokratische Partei mit 13 Sitzen hin­zu. Die Kommunistische Partei nut einem QU3 bleibt abseits stehen. . . . .

Vei der bevorstehenden Kreisausschutz- wähl im Kreise Gießen gehen zusam­men: auf der einen Seite der Hesiifche Land­bund (9 Sitze).. Deulschnalionale Volkspartei (1 Sih). Mit elstandsverein gung (Reich'Partei des deutschen Mittelstandes) (2 Sitze), Evangelische Volksgemeinschaft (i Sitz); auf der anderen Seite die Deutsche Volkspartei (3 Sitze), das Zentrum (2 Sitze). Demokraten (1 Sih). Als drit­ter Faktor kommt noch hinzu die Sozialdemo- kratische Partei mit 12 Sitzen, und schließlich die Kommunistische Partei mit einem Sitz, die auch hier abseits bleiben dürfte.

Aus der provinzialhauptsiadt

Gießen, den 7. Januar 1930.

Kein Dienst am Kunden bei der Gießener Isteichspost.^

HauszinssteuerhypoLheken für Wohnuntz^bauten in Preußen. Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mittelst, haben die zuständigen Minister jetzt die neuen Grundsätze bekanntgegcben für die Vergebung von Hauszins st cuerhypot beten zu o 1): nungsbauten in Preußen, die im ^ahre 1930 errichtet werden sollen. Die (Grundsätze schließen sich in der Hauptsache den vorjährigen Richtlinien an Neu ist vor allem die Bestimmung, daß am 1. April 1930 die Tilgung derjenigen Hauszlns- steuerhypotheken zu beginnen hat, die >m Rechnungs- ahre 1924 bewilligt und bis einschließlich 1. April 1 9 2 5 völlig zur Auszahlung gelangt find Für die nach dem 1. April 1925 ausgezahlten Hauszinssteuerhypotheken ist von einer Tilgung für die ersten fünf Jahre von dem auf die Auszahlung der Schlußratc folgenden 1. April und 1. Oktober eines Jahres ab abzusehen. Weiter bestimmen die neuen Richtlinien, daß eine Herabsetzung des Zinssatzes für die Hauszins steuer-

höheren Äeomiett.

-Iet) W öeni auhci i »er Rcichsbund n am 4. und 5.3anuir stand M als cW er Bund seinen burj

müße sein in der begann**

I -X' "Un tre (üeaner en CnUe^tiTe o_en. ein no|i||n ^nderausschuß l|L ».^erwachuna

hna ° 0 m T H «t) Q f t das zweite hauptaigu- e§ yiminnKr--. , B .

Zu der gestrigen Berösfentlichung unter dieser Ueberschrift geht uns heute vom Postamt Gie­ßen die nachstehende Erwiderung zu:

Die beiden Wertzeichengeber auf Bahnsteig 1 des hiesigen Vahnhoss sind für das mit der Reichsbahn reisende Publitum, nicht für die Gießener Bürgerschaft bestimmt. Da die Geber dieser Art nicht wetterbeständig sind und deshalb dauernde Störungen verursachen, sollen Ire dem­nächst durch wetterbeständige neuester Art aus­gewechselt werden, und zwar werden alsdann deren drei im Vahnhof zur Aufstellung gelangen. Wenn es nach dem Befinden der Reichsbahn an­gängig ist, soll die Aufstellung der drei Geber derart erfolgen, daß sie sowohl vom Bahnsteig 1 als auch in der Empfangshalle des Bahnhofs zugängig sind. Andererseits werden zu gleicher Zeit drei Wertzeichengeber wetterbeständiger Art vor dem Hauptpostamt ausgestellt werden, damit schon hier der Wertzeichenbedarf der Gießener Einwohner gedeckt werden kann.

Bei dieser Gelegeicheit bemerken wir daß das Einlegen von Briefen in den Bahnhofsbriefkasten nur in den Fällen Zweck hat. in denen die Briese erst kurz vor Abgang des in Frage kom­menden Postzuges aufgeliesert werden. Sn allen übrigen Fällen werden die Sendungen zur Be­arbeitung nach dem Hauptpostamt verbracht. Die besonderen Bähnhofsgänge können daher in vie­len Fällen unterbleiben.

Zu dem Dienst am Kunden bei der Gießener Reichspost war auch in der Wertze.chengeber,rag2 längst Vorsorge getroffen. Es muß aber aoge- toartet werden, bis die neuen Wertzeicyengeber geliefert sind, von denen allein für Gießen 18 Stück vorgesehen sind."

Anmerkung der Redaktion: Daß die Postautomaten auf Bahnsteig I für das reitende Publikum, ober nicht für die Gießener Bür­gerschaft bestimmt sind, dürfte unsere Mitbürger sicherlich in Erstaunen setzen, da man bisher hier doch wohl der Meinung war, daß die Gießener Post auch im Bereiche des Bahnhofes die Interessen der Gießener Bürger nicht als Ne­bensächlichkeit anzusehen habe. Aber auch dem rei­senden Publikum ist mit Automaten nicht gedient, die gesperrt sind. Sm übrigen glauben wir. daß die Benutzung dieser Automaten durch Rei­sende nicht allzu stark sein wird. jeöenfaLd weit geringer, als durch Gießener Bürger. Mit Be­friedigung entnehmen wir der Mitteilung der Post, daß die Aussicht besteht, demnächst auch m der Empfangshalle des Bahichofes Triefmarken­automaten aufzustellen und einige dieser Appa­rate auch vor dem Hauvtpostamt dem Publikum verfügbar zu halten. Es ist uns nur nicht recht verständlich, daß die Beschaffung dieser Apparate, für die schon ..längst Vorsorge getroffen' sein soll, eine so lange Zeitspanne erfordert, wie der beanstandete Mangel nun schon besteht, nämlich seit über einem Sahre. Wenn die Tereitstellung dieser Apparate in Kürze vor sich geht, wird der Zweck der gestrigen Zeilen er­reicht sein.

Nach eingehenden Berhandlungen zwischen den Vertretern der Parteien ist nunmehr dieser A n > schluß der kleinen Stadtratsgruppen an die benachbarten Fraktionen erfolgt. Zwischen der Deutschen Vvlkspartei, der Demokrati­schen Partei, der Volksrechtpartei und dem Zentrum ist eine Fraktionsbildung vereinbart worden, die un­ter dem NamenA rbeitsgemcinschaft der Mitte" auftreten wird. Zu dieser Fraktion gehören 8 Volksparteiler, die 3 Demokraten, der Vertreter der Volksrechtpartei und die 2 Zentrumsvertreter, so daß hier eine G e s a m t f r a 11 i_o n s st ar Fe von 14 Köpfen vorhanden ist. ^raktlonsvor- sitzender ist das Stadtratsmltglied Kaufmann Wilh. Horn stellv. Fraktionsvorsitzender «tadtratsmit- glied Schulrat F i s ch e r. Als zweiter Zusammen­schluß ist die Bildung einer gemeinsamen Fraktion -wischen den 8 Vertretern der Mittelstandsvereinl- gung und den 3 Angehörigen der Deutschnationalen Volkspartei unter der BezeichnungW i r t s ch a f t = liche Vereinigung" zu berichten. Die Starke dieser Fraktion beläuft sich mithin aus 11 Kopse. Vorsitzender dieser Fraktion ist das Stadtratsmst- qlied Architekt Nicolaus, stellv. Vorsitzender ist Stadtratsmitglied Oberingenieur 5? u r z. Als Grund­lage der kommunalpolitischcn Arbeit dieser Fraktion gilt das von der Mittelstandsvereinigung (Wirt- schaftspartei) aufgestellte Gießener Kommunalpro-

Unbcrechtigter Optimismus bco rieuhandersfürdicIndustricobligatlonen.

Berlin, 6. San. (WB.) Der Gewicht des Treuhänders für die deutschen ^dustrie-ObU- gationen, R o g a r a. ist nunmehr brrOesfentlich- kit übergeben worden. Er erwähnt, daß die Sachverständigen empfohlen haben, die -ö e - I a ft u n g, die her deutschen Sndustne auferlegt to-orben ist, in Wegfall kommen zu lassen. 3 m Schlußwort heißt es: Der vorang^angene Acricht für 1927 und 1928 hatte daraus hinge- tDicfen, daß die industrielle Produktion (roh gewisser Depressionsmerkmale einen hohen Stand erreicht habe. Der gegen- Diärlige Bericht für den Zeitraum 1928 29 weist daraus hin. daß die Lebensfähigkeit gewisser Produktionszweige (insbesondere die Grund- iiidustrien) imstande gewesen ift,_ die seit August 1928 hervorgetretenen S ch w achee lemen t e , u überwinden. Die Förderungsindustrien ^Steinkohle, Braunkohle und Kali) heben ihren Produktionsstand aufrechterhalten unb die Eisen- und Stahlindustrie hat : hie ilntätiqfeit, die durch die Arbeitsstillegung im November 1928 und durch den außerordent­lich strengen Winter hervorgerufen worden war mit Hilfe intensiverer Produktion seit April 1929 erfolgreich bekämpft. Nur die weiterverar­beitenden S n b u ft r i e n, unter ihnen die Textilindustrie, haben eine ungünstige Periode durchgemacht mit dem Ergebnis, daß her allgemeine Sndex, als ganzes genommen, ein Herab sinken in den Zweigen der in Betracht kommenden Produktion zeigt. Dies be­rührt indessen nicht die Gesamtlage der deutschen Industrie. Ihre Merkmale sind lediglich die einer Periode der Beschwerlichkeit, die durch gewisse Faktoren, zugleich wirtschaftlicher und allgemeiner Art, verursacht ist, aber wahrscheinlich n u r v o r- ibergeljenben Charakter trägt.

WirWastskonserenzen in Grnf.

Kohlen. Zölle Landwirtschaft

Genf, 6. San. (WB.) Sm Internationalen Arbeitsamt ist heute die von der letzten Dolker- bundsversammlung auf englische Anre^mg vor­geschlagene vorbereitende technische Kohlenkonferenz zusammengetreten. Die Konferenz hat darüber zu beraten, ob die Fragen einer internationalen Regelungder Arbeitszeit, der Löhne und derJon» Aigen Arbeitsbedingungen im Koylen- fcergbau von der nächsten Arbeitskonferenz im Suni dieses Sahres behandelt werden sollen. »Deutschland ist vertreten für die Reichsregierung 2.urd> Ministerialdirektor Dr. Sihler, für die -Unternehmer durch Dr.Süngst (vom Bergbau- Verein in Essen) und für die Bergarbeiter durch 7>en zweiten Vorsitzenden des Deutschen Berg­arbeiterverbandes Schmidt (Bochums.

Sn der allgemeinen Aussprache wurde der Vertragsentwurf des Sntcrnationalen Arbeits­amtes von der Mehrzahl der Regierungsvertre- ier sowie von einem Arbeitervertreter als Grundlage für die Verhandlungen angenommen. Der holländische Regierungsver- freter unterstützte kräftig die deutsche Forderung nach gleichzeitiger Ratifizierung der Konvention als Voraussetzung für ihr Inkrafttreten. Sn sehr vorsichtiger Weise äußerte sich der englische Regie- cungsvertreter Sir Sidney Chapman zur Frage der internationalen Regelung der Löhne und sonstigen Arbeitsbedingungen, er könne im Augenblick noch keine Erklärung abgeben.

Tie Kohlenkonferenz soll insgesamt 14 Tage dauern und wird also in ihrer zweiten Hälfte mit der 'Ratstagung zusarnmensallen, beten Haupt­punkt eine weitere für die wirtschaftliche Befrie­dung Europas wichtige Frage ist, nämlich der Abschluß eines zwei- bis dreijäh­rigen Z o 11 w a f f e ii st i l l st a n d e s in der für Mitte Februar vorgesehenen Staatcnkonfe- renz. Das Wirtschaftskomitee will deshalb noch in dieser Woche zu Händen dieser Konferenz einen zusammenfassenden Heb rblid über feine Vor­arbeiten für den Abschluß von Kollektivzollver­trägen aufftellen. Ein weiteres wichtiges Wirt- schaftsproblem, die W e 11 a g r a r f r l f c und ihr Aspekt in den einzelnen Ländern, bildet den Be­ratungsgegenstand einer ebenfalls heute in Genf eröffneten Völkerbundsveranstaltung. 21 Länder, darunter die Hauptgetreideproduzenten aus Europa und äleberfee, haben zu dieser ersten, auf deutsche Qlnrcgung zurückgehenden Be­sprechung ihre Sachverständigen entsandt.

Bornotizen.

- Tageskalender für Dienstag. Stadttheater:Die keusche Susanne". 19.30 bis 22.15 älhr. Oeffentlicher Vortrag: Die Wun­derkuren in Gallspach, 20 älhr, HotelBaye­rischer Hof". Lichtspielhaus Bahnhofstraße: Der Graf von Monte Eristo." - Astoria-Licht- spiele:Nachtbesuch am Geheimtresor" undDa hält die Welt den Atem an!.

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns berichtet: Die heutige Operettenauffüh­rung ..Die keusche Susanne" beginnt 19.30 älhr. Mittwoch. 8. Sanuar, wird zum letzten Male Der Veilchenfresser" von Moser gegeben. Dieses Stück hatte bei fast immer ausverlaustem Haus in der Neuinszenierung des Oberspielleiters Hans T a n n e r t einen sehr großen Erfolg. Am Freitag. 10. Sanuar, gelangt die mysteriöse Ko­mödieDer Geisterzug" von Arnold Ridley zur Aufführung, die überall mit großem Erfolg und vielen Wiederholungen gespielt worden ist. Spiel­leitung: Peter Fasfot.

** Spielplanänderung im Stadt- theater. Man schreibt uns: Erfreulichert^eise ist in diesem Safjr ein solcher Andrang zu chen Märchcnvorstellungen, daß sich die Sntendanz dazu entschlossen hat. am Sonntag, 12. Sanuar. nachmittags 3 älhr, auf vielseitigen Watsch Das tapfere Schneiderlein" noch einmal zu wiederholen. Das Märchen stück wird, an diesem Tag zum letzten Male aufgeführt.

** Vorstandswahl bei der israeliti­schen Religionsgemeinde. Bei der Dor­standswahl der israelitischen Religionsgemeinde wurde Herr Louis Marcus wiedergewählt. Er verwaltet fein Amt schon über fünf Sabre.

Fahrpreisermäßigung auch beim Norddeutschen Lloyd. Wie die Hamburg- Amerika-Linie vor einigen Tagen, gibt auch der Norddeutsche Lloyd in Bremen bekannt, daß mit sofortiger Wirkung für feine sämtlichen Nordame- ritadampfer die Mindestfahrpreise verschiedener Klassen herabgesetzt werden, und zwar die Min­destfahrpreise der Kajütenklasse um 5 bis 10 Dollar und die der zweiten Klasse um 5 Dollar. Außerdem tritt eine erhöhte Rundreiseermäßi­gung. die für Geschäftsleute, Touristen und Be- suchsreisende große Vorteile bietet, ebenfalls mit sofortiger Wirkung für diese Klassen in Kraft. Die vor einigen Sahren eingeführte dritte Ka­jüte für Touristen hat bei den lieberfeereifenben so großen Anklang gesunden, daß man auch in dieser Schisksklasse die Fahrpreise in einer für die Reisenden vorteilhaften Weise neu regu­lieren konnte.

Vücheckisch.

Illustrierter Hessen-Kalender 1930. **

Vom Hessischen Verkehrs Verband ist der Illu» trierte Hessen-Kalender 1930 in vorzüglicher Art herausgebracht worden. Der Kalender zeigt die Schönheiten des Hessenlandes und ist geeignet, die Fremdenvcrkehrswerbung in guter Weise zu unter- tützen. Der Hessen-Kalender eignet sich auch als Geschenk an Verwandte'und Freunde, die außerhalb des Landes wohnden. Er ist zu 1,80 RM. in Buch- und Schreibmaterialienhandlungen oder vom Hesst- chen Verkehrs-Verband in Darmstadt zu beziehen.

Deutscher Reichsbahn-Katendcr 1930.

Jed^r, der die 159 Blätter dieses Kalenders (Her­ausgeber Reichsbahndir. Dr. Baumann, 4. Auft^ KonkordiaVerlag, Leipzig C 1, Goethestr. 6. Preis 4 Mark) durchsieht, die eigentlich viel zu schade zum Abreißen sind, muß zu der Ansicht kommen, daß hier ein Werk geboten wird, das uns der Reichsbahn näher bringt. Dr. Baumann hat es verstanden, Wis­senschaft und Unterhaltung so geschickt zu paaren, daß ihm die Reichsbahn dankbar sein muß. Die Deutsche Reichsbahn wird der Kritik als größtes Wirtsck>afts- und Verkehrsunternehmen immer aus- gesetzt jein. Kommt doch jeder Deutsche und ,eder Besucher Deutschlands mit der Reichsbahn fast täg­lich in Berührung, und hat doch jedes deutsche Wirt- schastsunternehmen trotz Kraftwagen und Flugzeug mit der Reichsbahn zu tun. Dem Kritiker möge der deutsche Reichsbahn-Kalender mit zur Aufklärung dienen. Wird er rechtzeitig zur Hand genommen und genau gelesen, kann er auf manchen Hweifcl Aus­kunft geben.

Deutscher Reichspost-Kalender 1930.

Der Deutsche Reichspost Kalender (herausgegeben mit Unterstützung des Reichspostministeriums Kon­kordia-Verlag, Leipzig C 1, Goethestr. 6. Preis 4 Mt.) ist in zweiter Folge erschienen. Auch diesmal hat er die Ausgabe: die Oefsentlichkeit in knapper und anschau- licher Form über die vielseitigen Einrichtungen der Deutschen Reichspost aufzuklären und die Zweck- mäßigste beguemfte und wohlfeilste Ausnutzung der Verkehrsmittel zu zeigen. Der Kalender ist mit feinem vielseitigen und gediegenen Inhalt eine öueUe reicher Anregung und Belehrung. ('55)

gramm. Beide Fraktionen haben in den letzten Tagen ihre Vertretungen in den Ausschüssen des Stadtrates geregelt, so daß nunmehr nach dieser Richtung hin der Inangriffnahme der kommunalen Arbeit nichts mehr im Wege steht.

Der Gießener Stadt rat wird nunmehr große Gruppen aufweisen: Die Fraktion Arbeitsgemeinschaft der Mitte

* sehnet aOraupein. s mcmi KGewiUer.(§)Win<j5biie.O-. sehf «Khter Ost «tassiqe- Süösoowesl ^sturmsener ncrdwcsl Oie Pfeile (liegen mit dem winde. Oie vei den Stationen dienenden Zaft» len gehen die Temperatur an Pie Linien verbinden Orte mit gleichet^ «ef Meeresniveau umacrezbneten Luftdruck

Wettervoraussage.

Bei dem seit gestern ansteigenden Lustdruck hat sich über Zentraleuropa ein Hochdruckgebiet aufge baut, das in seinem Kern Barometerstände bis über 775 mm aufweist. Zn seinem Bereich gingen bk Temperaturen in der Nacht stark zurück, in Mittel- und Süddeutschland dis an den Gefrierpunkt und darunter. 2luch kam vielfach Nebelbildung auf. Zu­nächst wird der hohe Druck noch die Vorherrschaft behalten, jedoch wird sein Einfluß gefährdet durch ein über Island erschienenes neues Tiefdruckgebiet. An seiner Südseite bringt eine Warmstiftwelle vor, die über den britischen Änseln heute morgen schon die Temperaturen bis zu 12 Grad steigen ließ. Bei ihrem Weiterzug wird sie nicht ganz ohne Einfluß auf die Witterung Deutschlands bleiben, und beson­ders im nördlichen Teile Bewölkung hervorntfen und sich auch auf die Temperaturen auswirken.

Wettervoraussage für Mittwoch. Morgens nebelig, tagsüber auffjeiternö, fpäter wieder aufkommende Bewölkung, zunächst m>ch Nachtfrostgefahr.

Witterungsoussichten für Don­nerstag. Wieder mehr wolkiges Welter, jedoch vorübergehend auch aufheiternd, Temperaturen ansteigend.

Lufttemperaturen am 6. Januar: mittags 5,2 Grad Celsius, abends 4,3 Grad; am 7. Januar: morgens 2 Grad; Maximum 5,4 Grad, Minimum 0,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 6. Januar: abends 3,2 Grad; am 7. Januar: morgens 1,6 Grad Celsius. Sonncnscheindauer % Stunde.

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,,»Falle einerAblchnung des AoungPlanes. Berlin, 6. San. (WTD.) Die National- ifcerale Korrespo nbe ö meldet aus dem Mag folgendes: Die »Köln. Zig-, sprüht m imern Haager Artikel davon, daß dre Ableh

g d-° B ° u n g P l ° n s »u einer « « una der B e a m t e n ge h a l ter um 20 i z 2 5 Pr'ozent führen könne. Dlese Neuße- 11-nn des SSaaaer Korrespondenten derKöln, (tj?- erfolg im Zusammenhang mit ,'M. die der Neicyssinanzm'mster Prosestor Dr. ILol den Hauer seinem sranzosckchen Ko.stgen - H z r o n gemacht haben soll, so daß der lmge Eindruck entstehen konnte. Moldcnhauer habe eine I te rartige Maßnahme in seinem Gespräch mt -rerou erwähnt. Das ist in keiner Weise ' r Fall Der Reichsminister hat lediglich mit- Lt. daß er sich auch für den Fall der Ab- -Lnung des Voungplans durch Auf st el- mng eines zweiten H a u s h a l t P l a n s fmaerichtet habe, ohne jedoch irgendwelche Emzel- ,eiten zu erwähnen, die sich hirraus ergeben nühtcn. Eine Herabsetzung der Beamten gehalter ft bei dcn in Vorbereitung befindlichen beiden ^atsplänen des ReichsfinanzmimsterL Molden- iciuer in keiner Weise in Betracht ge

fUk"NII«6le5' Wit Ä»'.M 6,8 I

EN Die Lage der deutschen Wm ET U W b« letzte l)t ^ber von fairer dieses Milieu nb ber Beisuch, K M mit bem Wlemoranbum -u begründen, schlügt mania" sagt:Der denn in diesem einen -Nische Delegation kei­

mst 14* Sitzen,' die Wir t scha ft I icheVereini- gunq mit 11 Sitzen und die sozialdemokra- t i s äse F r a k t i o n mit 14 Sitzen. Daneben werden dann noch die 2 Kommunisten und ein national­sozialistisches Stadtratsmitglied Sitz im Stadtrat yaben.

Der Aufmarsch in der Provinz

I n Zusammenbruch der Reichsdund- ! »s geschädigten Mitgliedern Helsen konnte Nach d gen Beratungen wurde nach e.ner Blattermel- IS beschlossen, durch Erhöhung des Bei- n um 6,25 Mark je Mitglied und Monat auf drei Jahre em Vergleichsver- fllien ermöglichen, durch das den Geschädigten ji möglichster Kürze die Verfügung über eine am rliehe Quote ihrer Forderungen gesichert werden E Leiter soll den geschädigten Mitgliedern du r ch ,e reiwillige Umlage von 10 Mark V Mitglied noch darüber hinaus geholfen

Keine Kürzung der Beamtengehälter.