Ausgabe 
6.12.1930
 
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Widersprüche beim Preisabbau.

Kommuualpolrtischc Zeitbetrachtung.

3n steigendem Mähe beschäftigt sich die Oefsent- lichkcit mit den Auswirkungen der P r e i s s e n - kungKaktion der R e i ch s re g i e r un g. Auf zahlreichen Gebieten des Wirtschaftslebens such im Laufe der letzten Wochen schon mancher­lei annehmbare Ergebnisse dieser Regierungs» arbeit zmage getreten. Wichtige Stoffe der Ur­produktion, aber auch Erzeugnisse der weiterver­arbeitenden Industrie und Gegenstände des täg­lichen Lebensbedar'es haben in der Preisgestaltung eine rückläufige Bewegung angetreten. Als Pa­rallelerscheinung dazu sind eine Anzahl Gehalts­und Lohnabkommen durch teilweisen Abbau der Tarife neu geordnet bzw. zu diesem Zwecke zu den nächstnwglichen Terminen von der Arbeit- qebcrseite gekündigt worden. DMeben steht die Gehalts- und Lohnkürzung der Beamten und Angestellten der Reichs-, Staats- und Kommu­nalbehörden. Wir sehen also, daß sowohl von Arbeitgebern wie Arbeitnehmern aller Berufe, wie aud> von weiten Kreisen der Geschäftstvelt dem Bemühen der Reichsregierung zum Abbau der Preise Unterstützung zuteil wird. Dabei wur­den bisher auch Opfer der eigenen Wirtschafts­grundlage nicht gescheut in der richtigen Erkennt­nis, daß nur durch eine allgemeine Sen­kung des Preisniveaus unserem Bolle und jedem einzelnen Volksgenossen zu helfen fein wird.

Leider muh der Chronist unserer Zeit aber fest- stellen, dah die oben ausgezeichnete Front im Kampfe gegen das überhöhte Preisniveau an wichtigen ©'teilen durchbrochen wird. Und zwar sind es die Reichs - und Landesbehör- oen, wie auch die Kommunalverwaltun­gen, die durch ihre neueste Steuerpolitik einem Abbau der Preise entgegenwirken. Während unter dem Eindruck des Vorgehens der Reichsregierung von allen Seiten und täglich immer stärker eine wirksame und dauernde Ent- laftung unserer Wirtschaft und Lebenshaltung durch umfassenden Preisabbau gefordert wird, beschließen zu gleicher Zeit die gesetzgebenden Körperschaften in Reich, Staat und Kommunen neue Steuern und Erhöhung der Werktarife. Es wird niemand bestreiten, dah für die erheblich gestiegenen Wohlfahrts- lasten Deckung bereitgestellt werden muh, um das Gleichgewicht in den öffentlichen Haushalten zu erhalten. Man muh aber doch die ernste Frage aufwerfen, ob der jetzt eingeschlagene Weg der Steuer- und Tariferhöhung wirklichderein- zig mögliche war. In weiten Kreisen der Bevölkerung wird im Hinblick auf die Preis- äbbaubestrebungen mit gutem Grund die Mei­nung vertreten, dah die Deckung der zwangsläufig gediegenen Zürsorgelasten unbedingt aus Ab­strichen an anderen Teilen der Haus­halte hätten genommen werden müssen. Bei Kommunen von der Größe unserer Stadt und auch bei Heineren Gemeinden mag diese Möglich­keit vielleicht nur in geringerem Ausmaß vor­handen fein, da die Haushalte hier vielfach unter dem Zwang der Verhältnisse schon von vornherein auf äußerste Beschränkung zugeschnitten waren und seit der Aufstellung dieser Haushaltspläne die Lage noch wesentlich ungünstiger geworden ist. Viel leichter wäre die Möglichkeit zur Deckung erkwhter Wohlfahrtslasten durch verstärkte Ab­striche am laufenden Haushalt beim Reiche und bei den Ländern vorhanden gewesen, da hier große Haushalte in Betracht kommen, bei denen schon eher Ersparnisse an den verschiedensten Titeln durchzuführen gewesen wären, wenn man an den entscheidenden Stellen die Dinge auch einmal gründlich unter dem Gesichtswinkel des vielgeplagten und steuerlich über alte Gebühr in Anspruch genommenen Bürgers angesehen hätte. Jedenfalls wird man sich in allen Regie- rungsstuben und Parlamenten darüber klar sein müssen, daß die neuen Steuer - und Tarif­erhöhungen nur dazu führen werden, die bisherige rückläufige Tendenz in der Preisgestaltung zu hemmen, oder sie gar was sehr leicht möglich ist völlig wieder aufzuheb en. Denn man kann doch nicht erwarten, oah der Industrielle, der gewerb­liche Kaufmann oder der Handwerksmeister einer­seits auf die Dauer den Preis für seine Produkte senken kann, während man ihm gleichzeitig auf der anderen Seite neue Lasten für die Reichs-, Staats- und Kommunalwirtschaft aufbürdet. So kann man einen vernunftgemäßen Gleich klang zwischen Preisabbau und Steuerpolitik nicht er­zielen, den unser Volk doch so bitter nötig hat und dem auch wir ernstlich den richtigen Weg bereiten helfen mochten.

Trotz der Hindernisse, die der Preisabbau durch die verkehrten (teuer- und tarispolitischen Maßnahmen der Regierenden erfährt, darf die Bewegung zur allgemeinen Preisverbllligung nicht zum Stillstand kommen. Dieses Ziel kann man aber nicht dadurch erreichen, daß man Prü­

fungskommissionen oder dergleichen untaugliche Dinge aus der Zeit der Zwangswirtschaft jetzt wieder aufleben laßt, wie es in Gießen von ge­wisser Seite vorgeschlagen wird. DaS allgemein er­strebte Ziel wird vielmehr nur zu erreichen sein, wenn man sich grundsätzlich vor jedem Ein­griff in die wirtschaftliche Freiheit hütet, dagegen aber alles fördert, was geeignet ist. die Lösung dieses schwierigen Problems in ruhiger und sachlicher Arbeit zustandezubringen, Mißstimmung und gegenseitige Verärgerung aber hintanzuhalten. In der Kommune wird es vor allem unerläßlich sein, die jüngsten Erhöhungen der Steuern und Tarife spätestens mi t Ab­lauf dieses Haushaltsjahres wieder zu beseitigen. Darüber hinaus wird man dar­auf bedacht sein müssen, bei allerstrengster Sparsamkeit im nächsten Haushaltsjahr un­ter keinenLlm ständen die steuerliche Inan­spruchnahme der Bürger, wie sie zu Beginn des gegenwärtigen Rechnungsjahres festgesetzt wurde, zu überschreiten, sondern sie zu mindern, da das Steuerausmaß zu Beginn des Rechnungsjahres 1930 bereits überaus hoch war. Freilich wird den Gemeinden bei einer derart umgestalteten Steuer- und Werktarifpolitik die verständnisvolle Unter» stühung des Landes und des Reiches zur Seite stehen müssen. Auch im Lande müssen die Ge­setze der strengsten Sparsamkeit weit mehr als bisher befolgt werden. Es gibt in der hessischen Staatsverwal.ung unzweifelhaft noch eine Menge Dinge, die man beim Abbau der Ausgaben ernstlicher als bisher anfassen kann, ohne dabei lebenswichtige Interessen gefährden zu müssen. Freilich wird man mit mancherlei Din­

gen zum Beispiel mit der ungewöhnlich hohen Subvention für das sog. Hessische Landes- Theater, in Wirklichkeit aber Darmstädter Stadttheater, ebenso mit dem riesig aufgeblähten Apparat der Zentralverwaltung in Darmstadt etwas unsanft umgehen müssen. Da­neben dürfte es auch wohl nicht zum Schaden des Landes sein, wenn man die Zahl der Landtags­abgeordneten nun endlich auf etwa die Hälfte ihres bisherigen Umfanges herabsehen und auch einmal nachdrücklich vonobenher mit der Re­form der Verwaltung beginnen würde. Dabei dür­fen auch Stellenbesetzungen in den Ministerien, die unter politischen Gesichtspunkten erfolgten, beim Abbau kein Hindernis sein, auch dann nicht, wenn diese Posten jetzt auf den Inhaber gesetzt sind! diese Einschränkung wird sicherlich kein Un- glück für das Land sein, jedenfalls sich nicht so schlimm auswirken, als wenn man den Mittelstand und die Wirtschaft in ständig steigendem Maße in Grund und Boden hinein besteuert und damit die Henne schlachtet, von der man immer noch die Eier erwartet. Was hier vom Lande gesagt ist, gilt in gleichem Ausmaß, ja vielleicht in noch dringlicherer Weise für das Reich. Vor allem müssen die maßgebenden Stellen des Reiches end­lich in geeigneter Weise die Gemeinden von der steigenden Last der Betreuung der ausge­steuerten Erwerbslosen befreien. Gerade durch diese immer mehr angewachsene Belastung ist die Finanznot der Gemeinden in besonderem Maße entstanden. Diese Fürsorge, deren Ursachen doch in keiner Weise lokaler Art sind, sondern in der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung ge­sucht werden müssen, muß künftig als Deichs­

angelegenheit oder als Ausgabe der Är- beitslosenversicherung angesehen werden. Wenn die Gemeinden von dieser Belastung künftig ver­schont bleiben, wird ihre finanzielle Lage schon weit günstiger fein, als bisher. Daneben ist cs aber auch erforderlich, daß man der Gesetz­gebungsmaschine im Reich und im Staate künftig mehr Feierschichten als bisher auf­erlegt und bei der Gesetzgebungsarbeit sich be­fleißigt, die finanzielleAuswirkung der Gesetze für die Folgezeit denen aufzubürden, die sachlich dafür zuständig sind, nicht aber alles ohne weiteres vom Deich oder vom Lande auf die Kom­munen allein abzuwälzcn.

Die maßgebenden Stellen iin Reich, Staat und Kommune müssen sich unter allen Umständen dar­über klar werden, daß in den Rahmen der Preislenkungsaktion auch die Steuer- und Sozialpolitik wegen ihrer Auswir­kungen auf die Gestehungskosten der Wirtschaft hineingehören. Wenn der Preisabbau von den Regierenden ehrlich erstrebt wird, müssen sich Steuer- und Sozialpoliti.k diesem großenZielunterordnen, und dabei darf man auch vor der größten SparsaEert- die man sonst immer anderen Leuten empfiehlt im eigenen Revier nicht zurückschrecken. Die Be­völkerung muß mit allem Rachdruck fordern, daß ihrem Verlangen auf Ges undung unserer Wirtschaft und dadurch bessere Ge­staltung der Lebensverhältnisse auch gegen die Lauheit und Schwerfälligkeit der Re­gierenden Geltung verschafft wird.

Der Preisabbau im Gewerbe und Handwerk.

Texiilwaren-Vorbild des Preisabbaues!

Aus Kreisen der Textilwarenbranche wird uns geschrieben:

Es ist wirklich nicht verwunderlich, daß die Bewegung des Preisabbaues wie kaum eine andere Frage alle Gemüter aufgerührt hat und sie auch noch lange nicht zur Ruhe kommen lassen wird, denn es geht um die Möglichkeit, das verringerte und sich noch vielfach verrin­gernde Einkommen mit den einfachsten Bedürf­nissen des täglichen Lebens in Einklang zu brin­gen. Es ist ein langer, schmerzensvoller Weg, bis sich in den einzelnen Warengruppen die unterste Preisgrenze herausgebildet hat. Der Weg ist deshalb so lang, well bei der engen interna­tionalen Verflechtung der Wirtschaft die Preis­entwicklungen gegenseitig stark voneinander ab­hängig sind und sich erst allmählich durchsetzen können. Wenn das Endprodukt billiger werden soll, dann muß die Maschine billiger werden und billiger arbeiten, die Maschine fordert billigeres Eisen, das Eisen fordert die Kohle auf, die Kohle sagt, sie sei von den Frachten abhängig, und so geht der Kreistanz in allen einzelnen Gruppen weiter, und wir stehen zwischen echten und unechten Gründen mitten im Wirbel der Dinge.

In diesem Durcheinander, in diesem Tohuwa­bohu, aus dem immer nur der RufPreisabbau Preisabbau" herausschallt, ist es nötig, die Erkenntnis für diejenigen Artikel zu scharfen, bei denen nach ehrlicher Ueberzeugung und unter Berücksichtigung aller Faktoren der Preisabbau sich in großen Zügen bereits durchgesetzt hat. Diese Gruppe ist die Textilindustrie, deren Erzeugnisse zum täglichen Bedarf gehören, denn sie versorgt uns mit Unter- und Oberklei­dung, mit Strümpfen, mit allen Waren aus Wolle und Baumwolle, aus Flachs, Seide und Kunstseide.

In dieser Industrie hat eine Weltkrise schon vor etwa zwei Jahren eingesetzt, als die Preise für die Rohstoffe anfingen zu sinken. Die­ses Abgleiten der Rohstoifpreise hat sich fortge­setzt, so daß man heute nach Ansicht berufener Kenner der Weltmarkt Verhältnisse den Tief­punkt der Rohstoffpreise schon über­schritten hat.

Hand in Hand mit dem Abgleiten der Rohstoff- Preise ging eine Lieber-Erzeugung in der ganzen Welt, hervorgerufen durch die technische Ver­besserung der Maschinen, die mehr erzeugten, als Verbraucher da waren, sowie die allmählich fin­kende Kaufkraft. Es ergab sich also in der Textil­wirtschaft schon vor Jahresfrist die Rotwendig­keit, oie Preise für Webwaren aller Art viel billiger zu gestalten, weil sonst die Absatzmög­lichkeiten fehlten. Besonders in der deutschen In­dustrie, der durch immer neu aufgerichtete Zoll­schranken des Auslandes der Export fast unmög­lich gemacht wurde, hat sich oie Textilkrise in schärfster Form preissenlend ausgewirkt. Infolge der lanaandauernden Absatzstockung sind auf Grund des ehernen Wirtschaftsgesetzes von An­

gebot und Rachfrage bei dem Lieberwiegen des Warenangebots die Preise bereits außerordent­lich gesunken.

Es kommt noch eins hinzu. Rirgends ist der Kon­kurrenzkampf so scharf wie im TextileiNAelhandel. Jedes Geschäft, das die Kundschaft anziehen und erhalten will, steht unter dem Druck der Sorge, sich von den Konkurrenten im Preis nicht unter­bieten zu lassen. Diese völlig freie Kon­kurrenz aber ist die sicherste Gewähr dafür, daß die Versorgung des Publikums mit De- lleidungsgegenständen in der zweckmäßigsten und billigsten Bteise erfolgt, weil jeder Käufer die Möglichkeit hat, sich durch Preisvergleich bei den verschiedenen Geschäften selbst das Urteil dar­über zu bilden, wo er am vorteilhaftesten kauft.

Preisabbau der Schneider.

Die Freie Schneider-Innung des Kreises Gießen bittet uns um Aufnahme folgender Zeilen:

Die allgemein gebilligten Preissenkungsbestre- bungen der Reichsregierung wirken sich für das Handwerk und den Einzelhandel dadurch sehr drückend aus, weil die Verbraucherschaft mit ihren Aufträgen und Käufen stark zurückhält. Haben diese Kreise ohnehin am stärksten unter der Wirtschaftskrise zu leiden, so wird ihre Lage durch die allgemeine Austragszurückhaltung ge­radezu katastrophal. Dies trifft besonders auf das Wahschneiderhandwerk zu. Das Schneider­gewerbe leidet ohnehin unter Der vielen sogenann­ten stillen Zell (Sommer- und Wintermvnate). Es müßte also jetzt mit den Herbst- und Winter­aufträgen voll beschäftigt sein, leider ist dem nicht so. Während die größeren Betriebe ihre Gesellen nicht beschäftigen können, leiden die kleineren Meister und Meisterinnen oft selbst an Arbeits­mangel. Geschäftszusammenbrüche und bittere Rot in den Familien sind die Folgen. Unstreitig steht fest, dah auch die Kreise, die noch in der Lage sind, Bestellungen aufzugeben, nur deshalb zu­rückhalten, weil sie starke Preisrückgänge erwar­ten. Sie werden aber leider in ihren Hoffnungen getäuscht. Soweit das Maßschneidergewerbe die Preisbildung beeinflussen kann, nämlich in der Höhe der Gewinnspanne, ist es schon auf das äußerste Maß zurückgegangen, ja vielfach über das geschäftlich erträgliche Maß hinaus: find doch Llnterbilanzen beinahe an der Tagesord­nung, und die Einkommen kleiner Meisterinnen und Meister liegen vielfach unter dem Gesellcn- lohn. Aus die Materialpreife, Stoffe und Futter, die Löhne und Unkosten hat das Gewerbe kaum Einfluß.

Diese Gestehungspreise stehen aber noch min­destens 100 Prozent höher gegenüber den Vor- kriegspreisen. Das Schneidergewerbe ist sich voll­kommen klar, daß für die geschwächte Kaufkraft dss Publikums die Preise zu hoch liegen und dah nur eine wesentliche Senkung derselben den Llmsatz merkbar steigern könnte.

Das Publikum ist wirklich auf ganz falscher Fährte, wenn es die hohen Preise dem Schneider­gewerbe zur Last legt Die Arbeitsnot und die große Liebersetzung im Schneidergewerbe hat feit

Jahren einen Konkurrenzkampf entfesselt, bei den Preisabbau, soweit er im Bereich des Mögt lichen liegt, schon längst herbeiführte.

Die Verbraucherschaft sollte sich dieser Tat­sache nicht länger verschließen und ungesäumt ihre Aufträge an Winterkleidung erteilen.

Schöffengericht Gießen.

* Gießen, 5. Dez. Ein Spenglergeselle und zwei Knechte aus einem Ort des VrmelsbergS standen unter der Anklage, teilweise allein, teil­weise zusammen Diebstähle ausgeführt zu haben. Die beiden letzteren wurden nach um­fangreicher Beweisaufnahme, dem Antrag der Staatsanwaltschaft entsprechend, freigespro«' ch e n, da ihre Schuld nicht einwandfrei fest- gestelll werden konnte. Der Spenglergeselle er­hielt ein Jahr und eine Woche Gefäng­nis. Er war im wesentlichen geständig.

Unter Ausschluß Der Oeffentlichkeit wurda gegen einen Dienftrnecht aus Der Wetterau toegeti Sittlichkeitsverbrechens verhandelt. Die Begrün­dung des auf acht Monate ®efängni8 lautenden Urteils ergab, dah er sich an einem achtjährigen Mädchen vergangen hatte.

(Schluß des redaktionellen Teils.)

Mittelmeer- und Orientfahrten von Lloyd und hapag.

Don den deutschen Schiffahrtsgesellschaften Ham- burg-Amerika-Linie, Hamburg, und Norddeptfcher Lloyd. Bremen, wird das Programm ihrer für die Monate Januar bis Juni 1931 in Aussicht genomme. nen Mittelmeer- und Orientfahrten bekanntgegeben. Verschiedentlich weisen die Reiseprogramme gegen­über den Vorjahren Steuerungen auf. 1558V

Sparen und genießen find zwei Dinge, die scheinbar schwer unter einen Hut zu bringen sind. Aber trotz Der geldarmen Zeit braucht man sich den Genuß eines guten Tropfens nicht zu versagen, wenn man nach alter erprobter Sitte feine Schnäpse mit Reichel-Essenzen selbst herstellt. Für gutes Gelingen und stets gleichbleibende Güte bürgt der Name Reichel und die altberühmte Lichtherz- marke. Erhältlich in Drogerien und Apotheken. Daselbst auch Dr. Reichels Rezeptbüchlein umsonst, wenn vergriffen, kostenfrei durch Otto Reichel, Berlin SO, Eisenbahnstraße 4. 8022V

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