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das war Genuß!

Cigaretten mit Mundstück

20 km Stundengeschwindigkeit bei glühender

~l a Koruna

Sport ist heute 100 km Geschwindigkeit und mehr«

das war Sport! Stundenlang kerzen-

Sonne

Vergnügen ist lose Kleidung Ungezwungenheit.

gerade sitzen in absurde Kleidung gezwängt

die Cigarette ohne Mundstück«

Und Genuß

das war Vergnügen! Die neuste Modetorheit

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gen. Teilweise sollen die Steuern rückwirkend 1. April 1930 erhoben werden.

Schwere Zrankfurier Zinanzsragen.

Frankfurt a. TL, 4. Ott. (TU.) Der Frank« furter Magistrat wendet sich in einer amtlichen Er«

Oer Stahlhelm am Rhein.

Ein ernster Appell an die einstigen Kriegsgegner

Wegen dieser Sache stand bei dem Aschaffen- burger Gericht für den 2. Oktober Termin gegen Ä. wegen fahrlässiger Tötung an. K. konnte befürchten, seinen Führerschein zu verlieren und auch zu Schadenersatz verurteilt zu werden.

leit mit der Mitteilung, Stadt nicht

Kunst und Wissenschaft.

Rücktritt Geheimrat DierS?

Berlin, 4. Oft. (TU.) Der bekannte Chirurg Geh. Medizinalrat Professor Dr. August Bier, einer der markantesten Vertreter der Berliner medizinischen Fakultät, legt, wie der ,Lokal- Anzeiger" hört, am 1. April 1931 die Leitung der chirurgischen Universitätsklinik nieder. Geheimrat Bier wird am 24. Rovember 69 Llahre alt.

Berliner Sode.

Berlin, 6. Ott. (WTB. Funkspruch.) Im heu­tigen Frühverkehr war eine Tendenz noch nicht zu erkennen; die Spekulation verhielt sich abwartend, da die politische Situation weiter unübersichtlich ist. Eine gewisse freundliche Stimmung ging von dem Umstand aus, daß der amerikanische Ueberbrückungs- krcdit in Höhe von 125 Millionen so gut wie ge« deckt zu sein scheint. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 123,86, London gegen Mai« land 92,79, London gegen Spanien 46,85, London gegen Kabel 4,86, London gegen Buenos 39,60, London gegen Berlin zirka 20,4190, Kabel gegen Berlin zirka 4,2015

Koblenz. 4.Ott (211.) Trotz des starken Regens herrschte schon am Samstagvormittag in Koblenz reges Leben. Unaufhörlich marschier­ten Stahlhelmkolonnen durch die Straßen. Zahl­reiche Ehrengäste sind angekommen, darunter der frühere Kronprinz, Prinz Eitel-Fried- rich und Prinz Oskar. Am Abend fand eine

Kundgebung am Deutschen Eck

statt. Der Regen hatte nachgelassen, so daß die Höhenfeuer auf den Bergen und die bengalische Beleuchtung des Ehrenbreitstein voll zur Wir­kung kamen. Rach musikalischer Einleitung sprach der zweite Dundesführer des Stahlhelms, Oberst­leutnant D ü st e r b e r g. Er sagte u. a.: Wir for­dern hier das Selbstbestimmungsrecht, daß man allen Völkern verheißen und mit dem man das niederschmetternde Diktat von Versailles begründet hat, auch für das deutsche Volk. Millionen Deutsche leiden unter fremder Herrschaft, wobei Polen sogar deutsches Gebiet zerreißt.

Glauben die Aufallsiegerstaaten wirklich, daß das deutsche Volk Jahrzehnte geduldig ein kncchtelos tragen würde? Der Stahlhelm kennt den Krieg und will deshalb den Frieden. Um des Friedens willen fordern wir die Revision des auf der größten Lüge der Weltgeschichte, der deutschen Kriegsschuldlüge, aufgebauten Diktats von Versailles.

Rur die Rückkehr zu den von Präsident Wilson zugesagten Friedensbedingungen kann eine be­friedigende Lösung bringen. Um des Friedens willen: Hinweg mit den untragbaren Tri­butlasten! Mehr Raum für unser erstickendes Volk! Um des Friedens willen fordern wir die Einstellung der von den Feindstaaten in den Schulen, in der Presse und amtlich betriebenen Kriegsgreuellügen. Wir lebenden Zeu­gen des Weltkrieges wissen, daß die Ehre der kaiserlich-deutschen Wehrmacht rein geblieben ist; um des Friedens willen fordern wir den R ü - stungsausgleich.

Wir im Stahlhelm achten die Vaterlandsliebe, die Tapferkeit, Ehre und Opferfreudigkeit unserer einstigen Gegner. Wir können aber nicht früher ihnen die Hand geben, ehe nicht das furchtbare

Aicht Raubmord, sondern Selbstmord?

Bad Orb, 5.0«. (WSN.) Die nach der Auf­findung des Chauffeurs Nikolaus Kuhnmünch in Bad Orb eingesetzten Ermittlungen ergaben zunächst den Verdacht eines Raubmordes Es wurde festgestellt, das K. in der Nacht zum Don­nerstag gegen 3 Uhr seinen Wagen in der Garage in Bad Orb aboestellt hatte, nachdem er sich von Freunden verabschiedete. Unmittelbar ist er aber mit dem Wagen wieder fortgefahren. Aus dieser Fahrt ist er dann zu Tode gekommen. Es konnte aber niemand ermittelt werden, der ihn zu der zweiten Fahrt veranlaßt hatte. Für die Krimi­nalpolizei taucht jetzt der Verdacht auf. daß es sich um einen Selb st mord handelt, den K. unter Rücksichtnahme auf seine Angehörigen in geschickter Weise als einen Raubmord vor- tLufchte. Gestern nachmittag fand durch meh­rere Aerzte unter Hinzuziehung von Schieß- lochverständigen und des Gerichtschemikers Dr. Popp. Frankfurt, die Sektion der Leiche statt. Die Sachverständigen kamen unabhängig von den Ermittlungen der Beamten der Landeskriminal- volizei ebenfalls zu dem Ergebnis, daß die Ver­letzung an der linken Hand oes K. und die tödliche Kopfwunde nur durch einen Schuß ent­standen sind. ES wurde einwandfrei ermittelt, daß K. die Handobersläche der linken Hand auf die rechte Schläfe aufgelegt und dann die Mündung der Pistole auf die Handfläche aufgesetzt hat. Für die Ermitt­lung der Art der Ausführung, wie sie K. machte, gibt eS eine einfache kriminalistische Erklärung, auf die aber hier nicht eingegangen werden kann. Die Verletzungen find jedenfalls kaum von anderen Personen herbeigeführt wor­den. Es ergeben sich auch keine Verdachtsmomente für die Täterschaft anderer Personen. Das Mo­tiv der Tat glaubt man wie folgt zu klären: 3m Juli hatte K. bei Lichtenau einen Zusammenstoß mit einem Motorradfahrer, der dabei zu Tode kam. während der Sozius schwer verletzt wurde.

gehoben, der den braunschweigischen Schulen ihren christlichen Charakter ahm. Der alte Zustand ist dadurch wiederher­gestellt, wonach der Religionsunterricht wieder als o rdentlicheS Lehrfach in Den Schulen eingeführt wird und die Schulen die Klassengebete wieder ab- ha l ten dürfen.

Der Ehristlich-soziaie DolkS-ienst

Unterstützung des Kabinetts Brüning.

Berlin, 4. Oft. (TU.) Der Christlich-soziale IolfSdienft gibt über feine letzten Besprechun­gen folgenden Bericht: Die Reichstagsgruppe kes Christlich - sozialen VolkSdiensteS hat am 3. und 4. Oktober über die politischen Gegen- Dartsaufgaben beraten. Angesichts der ernsten Lage des Reichs und der ungeheuren Schwierig- leiten der deutschen Wirtschaft erklärt sich der Iolksdienst bereit, die jetzige Regie- tu n g s o lange und Insoweit z u unter­stützen, als sie den dringenden toirt- fchaf tllchen Notwendigkeiten der Gegenwart unter Berücksichtigung der Forde­rungen sozialer Gerechtigleit Rechnung trägt. Die Reichstagsgruppe des Volksdienstes ist nicht In der Lage, zu den Einzelheiten des ihr amtlich noch nicht zugegangenen Programms der Regierung schon jetzt Stellung zu nehmen. Sie sieht aber in diesem Programm den ernsten Dillen derRegierungzudurchgrei- senden Maßnahmen. Angesichts der auf Die Dauer untragbaren Belastung des deutschen Iolkes ... ** aber gefordert werden, daß die Regierung die Revis i o n das Voungpla- ne8 mit größtem Rachdruck in Angriff nimmt. Gleichzeitig erklärt der Christlich-soziale Volks- Dienst, daß er in der Bekämpfung der Lüge von der Alleinschuld Deutschlands am Kriege eine der wichtigsten Aufgaben der deutschen Außenpolitik sieht.

unbefriedigend ist, sondern daß die Entwicklung eine Heraufsetzung ber Steuern und G e - b ü h r e n erfordert, die Frankfurt in dieser Be­ziehung an die Spitze der deutschen Städte bringt. Während z. B in Berlin die Gesamtsteuern pro Kopf der Bevölkerung 71,4 Mark betragen, würde nach Einführung der neuen Belastungen für Frank­furt ein Satz von 85,4 Mark herauskommen. Der voraussichtliche Fehlbetrag im laufenden Hous- Haltsjahr beträgt 15 Millionen Mark. Die vom Magistrat vorgesehenen neuen Steuern, darunter erhebliche Erhöhungen der Realsteuern, sollen insgesamt 8,5 Millionen Mark erbrirv

Unrecht an unserem Volk wieder gutgemacht ist. Bleibt der jetzige Unterdrückungs- und Entrechtungszustand bestehen, so muh die Welt wissen, daß der Tag kommen wird, an dem das zur Verzweiflung getriebene deutsche Volk mit seinen 60 Millionen sich erheben wird. Dann wird Deutschland nicht allein stehen. Unrecht verjährt nie. Das prophetische Mahn- wort SchenckendorssS: ^Rlemals wird daS Reich zerstöret, wenn ihr einig seid und treu! brennt in unseren Herzen.

Rach der Rede Düsterbergs begrüßte Ober­bürgermeister Rüssel denStahlhelm". An dem Empfang der Ehrengäste nahmen auch Ver­treter der norwegischen Frontkämpfervereiniguna und einer faschistischen Vereinigung Italiens teil.

Aufmarsch und Kundgebung.

Als Abschluß der Kundgebung sand vor dem Schloß ein Zapfenstreich statt. Auf dem Karthause wurde am Sonntagvormittag zum Appell an­getreten. Der Aufmarsch von über 120 000 Stahl- Helmern dauerte bis zum Mittag. Rach einem kurzen Feldgottesdienst gab der erste DundeS- führer S e l d t e die vom Bundesvorstand ge­faßte Entschließung bekannt, in der es u. a. heißt:

»Der nationale Erfolg des 14. September war euer Erfolg. Der Verantwortung gegen unser Volk bewußt, werden wir den Kampf um die deutsche Freiheit in restloser Hingabe soriführen. Für den Stahlhelm gibt es nur Kampf und wieder Kampf, um endlich die Revision der Schandverträge durchgeschi zu sehen. Hinweg mit der unfruchtbaren marxistischen Dik­tatur in Preußen! Fort mit denen, die Deutsch­land ins Unglück geführt haben. Mit allen gesetz­lichen Mitteln, auch mit der Waffe des Volks­begehrens werden wir den Kampf um die Macht in Preußen fortsetzen. Der Preußen- Haß haßt Deutschland! Der Reichspräsident als Reichsverweser soll in Zukunft auch das Amt bei preußischen Staatspräsidenten innehaben."

Dundesführer S e l d t e richtete zum Schluß an die Stahlhelmer die Aufforderung, in den kom­menden Jahren ihren Mann zu stellen und schloß mit einem dreifachen Hurra auf da- deutsche Vaterland.

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Unter erheblicher Vertiefung ist der Jslandwirbel ziemlich rasch ostwärts gewandert und hat in Deutsch, hnb zum Teil recht ergiebige Niederschläge verur­sacht. Sein Kerngebiet liegt heute morgen mit Baro­meterständen von unter 735 mm über Südschweden. Somit wird nunmehr unser Wetter von seiner Rück­seite bestimmt, die sich bereits durch einsetzende Ab­kühlung bemerkbar macht. Durch das teilweise leb- laste Zufließen der ozeanischen Luftmassen aus höheren Breiten gestaltet sich die Witterung unbe­ständig, wobei Regenschauer auftreten. Die Abküh­lung schreitet vorerst noch weiter fort. Aussichten auf besseres Wetter sind zur Zeit noch nicht zu erkennen.

Aussichten für Dienstag: Unbeständig, wechselnd wolkig, dabei vorübergehend Aufklaren, noch Regenschauer, etwas kühler.

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selbstverständlich ohne Mundstück

tlärung an die Oeffentlich!

daß die finanzielle Lage der Stadt nicht nur wie die aller deutschen Städte außerordentlich

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