Ausgabe 
6.8.1930
 
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2 Ratschläge für die Schönheitspflege auf der Reise

1. Zur natürlichen Bräunung der Haut fette man vor und nach der Besonnung die Haut, insbesondere Gesicht und Hände, mit Creme Leodor gründlich ein; man erzielt dann ohne schmerzhafte Rötung eine gesunde, sonnen­gebräunte Hautfärbung. Creme Leodor, Tube 60 Pf. und 1 Mk, Leodor-Edel-Seife 50 Pf. In allen Chlorodont - Verkaufsstellen zu haben.

uSd^n!;r welßer Zähne putze man früh und

5-, Jihne hen-lidt,erfrischenden Zahnpaste Chlorodont, die auch an

den Seitenflächen mit Hilfe der Chlorodont-Zahnbürste einen elfenbeinartigen Glanz 7^US|;-7e,Ch.0L?d0?,;?ahn?aS,e Tube 60 Pt und I Mk, Chlorodont. Zahnbürste 1 Mk, Chlorodont-Mundwasser 1 Mark

sammen stürzten. wobei Vorderfront und Dach den ganzen Gehweg und zum Teil den Fahr­damm bedeckten Aus den Trüminern schossen hau-hohe Stichflammen.

Fuldaer Bischosskonferenz.

Die diesjährige Fuldaer Bischosskonferen; ist mit einer feierlichen Andacht in der Bonisatiusgrust er- Öffnet worden An der Konferenz nahmen teil: fiardinalfurstbischof Dr. Bertram von Breslau, fiardinalerzbischof Dr. Schulte von Köln. fiardi- naler-bischof Dr. F a u l h o b e r von München. Erz. bischos Dr. Carl Fritz von Freiburg. Bischof Dr. Poggenburg von Münster. Bischof Dr. Klein von Paderborn, Bischof Dr. B e r n i n g von Dena, brück, Bischof Dr. Schreiber von Meißen. Bi- fchof Dr. Bornewasser von Trier. Bischof Dr. Hugo von Mainz, Bischof Dr. S prall von Roltenburg, Bischof Dr. Bares von Hildes- Heim. Kapilular-Vikor Dr. Spannenkrebs von Crmland. Titularbischof Dr. Hilfrich, Coadjutor des Dischofs von Limburg, Prälat Kaller von Schneidemühl, Generaloikor Di t tert von Mittel- walde (preußischer Anteil der Er-.diözese Prag), Oe» nerolvikor Kathan von Brar.itz (preußischer An­teil der Erzdiözese Olmütz). Die Beratungen finden im Priesterseminar statt.

8. IDcUtaqung

des Jugendbunde« für entschiedenes Christentum.

5000 Vertreter des Zugerrbbundes für ent­schiedenes Christentum aus aller Welt versam­melten sich in Berlin in der Autohalle am Kaiser­damm zum ErösfnungSabend der 8. Welttagung. Allein 800 Amerikaner unter Führung des Präsi­denten des Weltbundes drS Iugendbundes Dr. A. Polin g (Reuyork) vertreten über 57 000 Ortsgruppenverbände mit 3,5 Millionen Mit­glieder. 100 Engländer, 15 Afrikaner, 18 Chinesen, Unber, Japaner, Koreaner und fast alle euro­päischen Länder, im ganzen 31 Stationen, sind in Abordnungen vertreten.

Ein Reichsverband Deutscher Rundfunkhörer.

Dieser Tage wurde in Berlin der ..Reichs* verband Deutscher Rundfunkhörer e. D." (für Kul­tur, Beruf und Volkstum) gegründet. Zweck des ReichSverbandeS ist: 1. Zusammenschluß aller deutschen Rundfunkhörer auf überparteilicher Grundlage zur Wahrnehmung der Interessen von Kultur, 'Beuif und Volkstum gegen die Vorherrschaft der marxistischen und kommunisti­schen Hörerorganisationen: 2. Aushebung der Un­mündigkeit der Rundfunkhörer durch Erweiterung von Mitbestimmungsrechten im Programmrat und in der technischen Leitung der deutschen Dender: 3. Fortbildung der technisch interessierten Rund- funkhörer in eigenen SchulungSwochen und Bostler- kursen.

Schwere Bluttat Jugendlicher.

3n dem kleinen badischen Dorschen Ulm (bei Lichtenau) war ein 12 Jahre alter Knabe Der- schwunden. Er wurde als Leiche in einem Sack in einem kleinen Bach gefunden. Die Leiche wies einen Revolverschuß auf. Die Untersuchung ergab, daß der Knabe mit zwei 17jährigen Burschen zusammcngewcscn war. Diese wurden fest genommen und haben erklärt, daß der eine von ihnen den Zwölfjährigen im Scherz durch einen Revolvcrschuß getötet habe und daß sie dann aus Angst die Leiche in einen Sack gesteckt und im Bach versenkt haben.

Drei Hochtouristen tödlich verunglückt.

Drei niederösterreichische Touristen stürzten beim Abstieg vom Groß-Glockner, als sie den gleichfalls auf dem Abstieg befindlichen Hochalpinen Kurs des Landesgendarmeriekom- mandos für Kärnten überholen wollten, wo­bei sie die nötige Sicherung unterließen, über einen 600 Meter hohen Dteilhang in der Süd­wand des Klein-Glockners ab. Die vollkommen entstellten Leichen wurden nach KalS gebracht.

Blutiger Rassenkampf in einem amerikanischen Gefängnis.

3n dem Stadtgefänanis Welsare Ösland, das sich aus einer 5nsel inmitten des Flusses befindet, der den Reuyorker Stadtteil Manhattan von Brooklyn trennt, kam es zu einem erbitterten Kamps zwischen mehr als 400 Weihen und Regern, bei dem 7 Sträflinge schwer verletzt und über 20 leicht verletzt wurden. Tausende von Passanten sahen von den benach­barten Drücken der stundenlangen Schlägerei zu. bic sich in dem Gefängnishof abspielte und bei bet es sich weder um eine Meuterei, noch einen Fluchtversuch, sondern lediglich um die Aus­tragung von Rassengegensätzen handelte.

Wllbe 3agb hinter einem Autobleb.

Eine wilde 3agb hinter einem Autodieb spielte sich vor bet Drunewaldstrahe in Berlin quer durch Schöneberg bis zum Magdeburger Platz «b. Ein junger Mann hatte in der Froben- Strahe einen Wagen gestohlen. Passanten hatten ihn beobachtet und zwei Polizeibeamte auf den Dieb aufmerksam gemacht. Kurz entschlossen schwang sich ein Polizeibeamter auf das Trittbrett und versuchte, den Wagen anzu- halten. ES gelang aber dem Dieb, ihn vom Wagen zu stürzen. Er erlitt einen lebens­gefährlichen Echädelbruch. Der zweite Beamte folgte dem Dieb in einer Droschke. 3n rasender 3agb ging es bis zum Magdeburger Platz. Hier wurde der gestohlene Wagen zum Stehen ge­bracht, und zwar dadurch, daß der Beamte in den Reisen schoß. Rach kurzem Kamvf konnte der Dieb, der Äjährige wohnungslose Chauffeur Kurt Frey verhaftet werden. Rur mühsam gelang es den Polizeibeamten, den Dieb vor der Lynchjustiz der Passanten zu schützen.

Betonen beförberung

durch Kleinlustschiff vom Dampfer aus.

Das zweimotorige Kleinluftschiff ..Wayflower" landete aus dem Achterdeck des an der Quaran­tänestation von Reyyork l egenten Lloyddampsers /Bremen, nahm den Präsidenten der Good-Vcar- Feppelingesellschast Litchfield an Bord und Ian- ®etc "Nt ihm wenige Minuten später auf dem Flugfeld von Long Island. Dies ist der erste derartige Versuch mit einem Kleinlustschiss.

Aus öer Prvvinzialdaupistodt -

Gießen, den 6. August 1930.

Geh. Schulrat Dr. Hensett t-

Gestern früh ist hier der frühere Gießener Ghmnasialdirektor Geh. Schulrat Dr. Wilhelm H e n s e l l verstorben. Der Entschlafene konnte am 1. August d. 3. noch feinen 76. Geburtstag begehen. Er war im Jahre 1854 in Rinteln geboren, studierte in Marburg Deutsch, Ge­schichte und klassische Philologie und wirkte vom Jahre 1890 ab am Reuen Gymnasium in Darm­stadt. 3m Fahre 1897 wurde er zum Direktor deS Gymnasiums in Laubach ernannt, im 3ahre 1899 übernahm er die Leitung des Gymnasiums und der Realschule in Offenbach. Von dort kam er im 3ahre 1906 als Direktor an das hiesige Gymnasium und Pädagogische Seminar, wo er, wie auch in seinen früheren Wirkungsorten, eine segensreiche pädagogische Tätigkeit entfaltete. Seit 1921 lebte der von Schülern und Lehrern ver­ehrte und in weiten Kreisen der Bürgerschaft hochgeachtete Schulmann hier im wohlverdienten Ruhestand. Das Andenken an diesen ausgezeich­neten Pädagogen und vorbildlichen Menschen wird bei seinen früheren Mitarbeitern und Schü- lern und darüber hinaus bei allen, die ihm nähertraten, noch lange in Ehren fortleben.

Vorsicht beim Genuß von Morcheln.

Vergiftungen durch den Genuß von Mor­cheln, insbesondere von selbst gesammelten, wer­den alljährlich beobachtet. Don berufener Seite wird mit Recht immer wieder daraus hingewlesen, daß man nur solche Pilze essen soll, die man als sicher ungiftig kennt. Dar­über hinaus sind in diesem 3ahre Erkrankungen nach dem Genuß von Morcheln oder Epetse- morcheln aufgetreten. Cs ist einem großen Teil der Bevölkerung unbekannt, daß die Morchel in frischem Zu st and Giststofse enthält, die sogar tödliche Wirkungen Hervorrufen können, wenn nicht die nötige Vorsicht dabei geübt wird. Diese besteht darin, die Morchel nicht nur ab­zuwaschen, oder mit heißem Wasser einmal ab­zubrühen, sondern man muh sie regelrecht mit reichlichemWasser kochen und, nach­dem die Pilze im Wasser mindestens zwei Mi­nuten lang im Kochen erhalten worden sind, das Kochwasser weggießen. Die Gist- stosse der Morchel, insbesondere die Helvella- fäure, sind in heißem Wasser löslich, werden aber durch das Kochen nicht unwirksam gemacht. Der Pilz leidet durch diese Vorbehandlung des regelrechten Abkochens in keiner Weise an seinem Wohlgeschmack. Auf keinen Fall darf das Kochwasser der Morchel zur Herstellung von Pilzsuppe oder Dratentunken ver­wendet werden. Die getrocknete Morchel, wie sie im Handel erhältlich ist, hat ihre Giftigkeit verloren und bedarf keiner besonderen Vor­behandlung. 3n allen Fällen, in denen nach dem Genuß der Morchel oder Speifemorchel Krankheitserscheinungen, wie Hebelfeit, Er­brechen. Durchfälle. Gelbsucht ufw. auftreten, ist unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. WSR.

Vorriotizcn

Tageskalender für Mittwoch. Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Wenn du einmal dein Herz verschenkst" unbDie Laby von ber Straße".

Kirchenkonzert. Am Freitag, 8. Aug., um 20 Uhr, wird der Verein für christliche Musik in der 3ohanneskirche ein Kirchenkonzert veranstalten, dessen Reinertrag den Hinterblie­benen der in Schlesien verunglückten Bergleute zugute kommen soll. Außer dem Verein für christ­liche Musik werden Lehrer Habicht (Orgel) und Fräulein Milly von der Heydt (So­pran) mitwirken. Um möglichst vielen den Besuch au ermöglichen, ist der Eintrittspreis auf 50 Ps. festgesetzt worden. Die Eintrittskarten find an den Eingängen der Kirche zu erhalten. (Siehe heu­tige Anzeige.)

** Evangelisch-kirchliche Persona­lien. Durch die evang. Kirchenretzierung wurde dem Psarrer Heinrich (9 ö 11 e r t zu Altenschlirf die evan­gelische Pfarrstelle zu Hutzborf, Dekanat Lauterbach, und bem Pfarrer Fritz Bohne zu Hohenstabt- Ernsttal i. S. bie evangelische Psarrstelle zu Nieber- Erlenbach, Dekanat Robheim, übertragen.

Evangelische Pfarrer und Tier- schuharbeit. Das Evangelische Landeskirchen- amt in Darmstadt hat wegen Mitarbeit der Geistlichen der Evangelischen Landeskirche im Tierschutzverein für Hessen eine Verfügung an die evangelischen Dekanate erlassen, in der es u. a. wie folgt heißt: .Wir möchten nicht unterlassen, daraus hinzuweisen, daß für den Geistlichen, zu­mal auf dem Lande, die Tierschuhsache ein Gebiet der Seelsorge darstellt, das im Zugendunterricht bei. der Behandlung des 1. Artikels und dem­entsprechend auch in der Predigt ohne große Zeitopfer mit innerem Gewinn bearbeitet wer­den Fann. Keine Ehrfurcht und Liede gegenüber dem Schöpfer ohne Achtung, ja Liebe zu seinen Geschöpfen! Daß es infolgedessen auch eine Auf­gabe für Geistliche ist, hierfür geeignetes An­schauungsmaterial durch die Zeitschrift zu sammeln und anderen darzubieten. liegt auf der Hand. Es handelt sich bei der Tierschutzsache ohne Zweifel um ein beachtliches Stück wertvoller .Torfkirchenarbeit". O. vr. D i e h L

Preisgekrönte Gießener Steno­graphen. Auf bem Deutschen Stenographentag in Berlin, über den wir in unserer gestrigen Aus­gabe berichteten, wurden u. a. auch folgende Gie­ßener Stenographen beim Wettschreiben mit Preisen ausgezeichnet. Die Gießener Preisträger sind folgende Damen und Herren. (Es bedeuten G. = 1. Reichskurzschriftgesellschaft(Babelsberger" und Damenabteilung e. V. Gießen: 23. 61 = Steno­graphenverein von 1861 Gießen.) Abteilung 2 20 Silben: 1. und Ehrenpreise bzw. Ehren­gabe: Kurt Moosdorf, G.: Ottilie Irefer, G: Georg Wahl, G. Abteilung 200 Silben 1. Preis Lehrer Dehmer, 23. 61. Abteilung

Die Wetterlage.

Berliner Börte.

Berlin, 6. Aug. (WTB. Funkspruch) Wie nicht anders zu erwarten war, lag auch der heutige Frühoerkehr zurückhaltend und ohne Geschäft. Eine Tendenz war noch nicht zu erkennen, da Kurse noch nicht genannt wurden. Am Devisenmarkt hörte man London gegen Paris 123,8250, London gegen Mai­land 92,99, London gegen Spanien 43,70 zu 43,75, London gegen Buenos 40,45, London gegen Kabel 4,8725, London gegen Berlin 20,38 zu 20,3825, Kobel gegen Berlin 4,1828 zu 4,1830.

Hann wird die nun nvch übler zugerichtete (B) Straße ihrem Zustand überlassen. Zwei Beispiele:

Gelegentlich der seit Monaten gesperrten D- Straße Grvßen-LindenLang-GönS-Frankiurl a. M.. wurde die (B) Straße Leihgestern Lang-Göns zur Umleitung des Verkehrs be­nutzt. Das sämtliche Kleber gründungsmaterial wurde durch die AutoS von der Chaussierung fongestäubt. Der hervorstebende spitze Kleinschlag macht es dem Landwirt unmöglich, mit feinem Rindvieh auf dieser Chaussierung zu fahren «Tierschutzgefetz!). Es ist bedauerlich, wenn man fleht, wie sich der Landwirt mit feinem beladenen Fruchtwagen auf Feldwegen in den Ort schlän­geln muß. Warum wird nicht dafür gesorgt, daß wieder llcbergrünbunggmatcrial auf diese Chaus- fierung gebracht wird?

Aehnlich ist cs mit der Vernachlässigung der ebenfalls zur Umleitung benutzten (B) Straß« von Leihgestern nach Großen-Linden. Die Gemeinde Leihgestern ließ im vergangenen 3ahrc unter großem Kostenaufwand einen Kanal in diese Straße verlegen, um durch Sinkkasten das auf dieser steilabfallenden Strafte ankom­mende Wasser abAufangen und vom Dors fern- huhalten. 3nfolge Der Umleitung wurde auch hier das UebergründungSmaterial durch die Autos seitwärts in die Rinne geschleudert, die vor­handene Pflasterung stellenweise mit 15 bis 20 Zentimeter hohem Dreck vollständig zugedeckt. (Bereits beginnt stellenweise die Verrasung.) Durch den seither anhaltenden Regen sind sämt­liche Sinkkasten zugefchlemmt, das Wasser fließt (auf der Fahrbahn!, trotz der Kanalisierung in den Ort.

Heber all da, wo daS Eigentum der Provinz in Gefahr steht, beschädigt zu werden, ist sofort der betreffende BezirkSbeamte zur Stelle. Wo ist die Provinzialstrahenbaubebörde in Fällen, wenn daS Eigentum der Privaten, oder Gemeinden durch die Provinz beschädigt wird?

Hat die Provinz Mitleid mit Autosedern und Autoreifen, so sollte sie doch auch die armen Zugtiere nicht vergessen.

Hoffentlich genügen diese Zeilen, daß sich die zuständige Behörde bald einmal diese Zustände ansieht und Äbhilfe schafft.

Mehrere Leihgesterner Bürger.

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* Xhnee a Sraupein «toei X OfWiuer ^)wind>iuie.«^ Mh# leichter On <ni$$iger'Sudsuowen iturweche» «oraweil 6ie Pfeile fliegen mit gern wmde Oie oe> sei Stationen itenenden zih» len geben die Temperatur in. Oie Linien veromdco Ort» mit gicicnc* guf fleeruniveiu umgereeDnelen Lultdrucu

Wettervoraussage.

Das Störungsgebiet im Norden scheint sich jetzt allmählich abzuflachen und mehr nordöstlich zu ver­lagern. An feiner Südseite wehen allerdings immer noch ziemlich lebhasle Westwinde, wodurch unser Wetter den wechselhaften Charakter vorerst beibehält. Wohl wird mit der Zufuhr kühlerer Luft an ber Rückseite von Westen her der Druck etwas anfteigen, io daß vorübergehende Besserung zu erwarten ist, jedoch kommt eine rechte Beständigkeit noch nicht auf, da unter dem Einfluß der ozeanischen Luftmafsen sich nach Aufheiterung Immer wieder Bewölkung bilden wird und vereinzelt auch noch leichte Schauer auftreten können.

Aussichten für Donnerstag: 3mmer noch unsicheres, teils wolkiges, teils aufhcitern- des Wetter mit Reigung zu einzelnen Schauern, mäßig warm.

Verantwortlich für bas Feuilleton i. D-: Dr. Fr. W. Lang e.

Wann gilt

Steuerzahlung

dann geben Sie sie bitte spätestens im Laufe des Mittwochs beziehungsweise Donnerstags in der Geschäftsstelle auf

a 1 s geleistet, wenn Zahlungen über Reichsbankgirokonto erfolgen? In den von Steuersyndikus Hermann Will zu Gießen

Sozialdemokratie und Derfaffungsfeier in Büdingen.

* Büdingen. 5. Aug. Die Veranstalter der amtlichen Verfassungsfeier in unserer Stadt haben wegen der Person des Festredners eine Absage seitens der Sozialdemo­kratischen Partei Büdingens erfahren. Dom Kreisamt, das die amtliche Feier des Der- fassungstages vorbereitete, war der dcutschvolks- parteiliche Landtagsabgeordnete Oberstudien­direktor Dr. Keller (Büdingen) als Festredner für die Feier gebeten worden. Dagegen wurde von der hiesigen Sozialdemokratie unter Hin­weis auf die politische Tätigkeit Dr. Kellers im Landtag Widerspruch erhoben. 3n den letzten Tagen beschäftigte sich nun eine Versammlung der hiesigen Sozialdemokratie mit der Ange­legenheit. Es wurde der einstimmige Beschluß gefaßt, an der vom Kreisamt vorbereiteten a m t- kichen Verfassungsfeier sich nicht zu beteiligest, da man es ablehnt, Dr Keller als Festredner zu Horen. Die hiesige Sozialdemo­kratie will am Ver^assungstage eine eigene Verfassungsseier ihrer Partei ver­anstalten.

Wenn Ihre

Empfehlungsanzeige

in der Freitags- oder in der Samstags­nummer des GleBener Anzeigers durch sorgfältige, wirksame Satzausstattung

werben soll

14 0 Silben: 1. Preis fiert Kühn, 23. 61; Emms Schüler, ®.; 2 Preis Heinz Theisebach. Abteilung 120 Silben: 1. Preis Max Katz, ©: Käthe Dernuth, G.; Minni Schmitz, G.; Erna Philipp, G 2. Preis Friede. Hof, G: Luise Reinhardt, G.

" ErplosionSunglück. Heute vormittag gegen 10.30 ll&r explodierte in einem großen Wohnhaus-Reubau an der Straße Auf der Weißerde bei 3nstallationSarbeiten ein kleiner Schweißapparat. Der an bem Apparat beschäf­tigte Schlosser Diehl von hier wurde dabet von der abgefbeengten Haube deS Apparats so unglücklich getroffen, daß er mit schweren Kopf­verletzungen in die Ehirurgifche Klinik gebracht werden muhte, lieber das Befinden des be­dauernswerten Mannes war uns bei RedaktionS- schluß noch nichts RLHercS bekannt.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Schlimme Zusfänbe der B-Sfrafoen.

Daß die Provinzialstrahenverwaltung an­scheinend heute ihr ganzes Augenmerk auf die (D) Durchgangsstrahen richtet und die anderen (B) Straßen nur noch als Stiefkind behandelt, wird der an den letztgenannten Straßen wohnen­den Bevölkerung immer deutlicher klar. Einen Strahenwärter sieht man hier nur bann, wenn eine Durchgangsstrahe instand gesetzt und eine solche (B) Rebenstrahe für U m lei tun g szwe cke be­nutzt wird. Bevor das SchildUmleitung" auf- gestellt wird, werden noch einmal alle Schlag- Ivcher verebnet, dem Strahenwärter wird auch dann für sylche (B) Straßen ausnahmsweise ein­mal etwas Deckmaterial zum Ausbessern zur Verfügung gestellt. 3st bte Umleitung vorbei.

herausgegebenenAktuellen Steuerfragen" (Rund- fchreiben 14/15) lesen wir: Rach einer Aenderung und Ergänzung der Amtskaffenordnung der Reichs- abgabenoerwaltung gelten Zahlungen, die über Reichsbankgirokonto zugunsten einer Reichskasse er­folgen, dieser Kasse gegenüber an bem Tage er­folgt, gn dem sie mittels Uebermeifungsauftrages oder Barzahlung an eine Reichsbankanstalt geleistet sind. Als Einzahlungstag gilt der Tag, der sich aus dem auf der Durchschrift des Uebermeifungsauftrages oder Reichsbankzahlfcheines befindlichen Tages­stempelaufdruck der Reichsbankanstalt ergibt.

* Wiedererlangung des amerikani­schen Bürgerrechts. Die Gießener Vertretung der Hambury-Amerika-Linie, das Reifebureau Loeb, teilt uns mit: Nach einem kürzlich in Kraft ge­tretenen amerikanischen Gesetz können Frauen, die ihr amerikanisches Bürgerrecht verloren haben: 1. weil sie einen Ausländer heirateten: 2. weil sie einen Ausländer heirateten und in einem fremden Lande ansässig waren: oder 3. weil der amerikanische Ehe­mann fein Bürgerrecht verloren hat, ihr Bürger- recht in den Vereinigten Staaten ohne Schwierig- feit wieder zurückerhalten. Es bedarf hierzu nur der Erfüllung einiger Formalitäten. Diese Möglichkeit ist von Bedeutung, da Frauen, welche das Bürger­recht wiedererlangt haben, bei der Disaerteilung be­vorzugt werden, und ebenso ihr nicht-amerikanischer Ehemann. Kinder unter 21 Jahren einer solchen Amerikanerin fallen nicht unter die Quote. Eltern und Kinder können somit ihr Visum innerhalb ganz kurzer Zeit erhalten. Die Hamburg-Amerika-öinie und der Norddeutsche Lloyd, sowie die Vertretungen beider Gesellschaften sind über die Ausführungs­bestimmungen dieses Gesetzes unterrichtet.