Nr. 131 Drittes Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Zreltag, 6. Juni 1950
Wirtschaft.
• Dividendenvorschläge im Interessengebiet In der 3.-®.-5 a r b e n - 3 n - dustrie. Dprengstoffwerke Dr. R. Rahnfen & Co AD., Köln 4.4 (3,5) Proz. — Carbonit AD. Köln 5,95 (5.1) Prozent. — AG. Siegener Dynamit-Fabrik Köln 4.8 (4.8) Prozent und 0.8 Prozent Bonus. — Rheinisch-Westfälische Sprengstoff AD. Köln 4,8 (4,8) Prozent und 0.8 Prozent Bonus. — Dynamit AD. vorm. Alfred Robel & Co. Hamburg 6 (6) Prozent und 1 Prozent Bonus. — Diese Vorschläge ergeben sich au- den vertraglichen Abrechnungen mit der Dynamit AG. vorm. Alfred Robel L Co. bzw. mit der 3.-G.-Farbcnindustrie AG.
• Reue Arbeiter-Entlassungen bei Daimler-Benz. Dlättermeldungen zufolge beabsichtigen die Daimler-Denz-Werke die Entlassung von 450 Arbeitern. Die neuen Entlassungen sollen die Stillegung der mechanischen Abteilung bezwecken, die noch im Laufe des 3uni erfolgen soll. Der gegenwärtige Delegschastsstand beträgt noch etwa 2000 Mann. Zur Zeit wird die Entlassung von 150 Arbeitern durchgesührt.
• Deutsche Continental-Gas-Gesellschaft, Dessau. Die Gesellschaft wird eine Dividende von wieder 9 Proz. Vorschlägen. Der Reingewinn beträgt 7,40 (7,38) Mill. Mark. Das Ergebnis des laufenden 3ahreS ist bisher normal.
* Hermann Wronker AG. Frankfurt a. M. Der Aufsichtsrat beschloß, der G.-D. am 14. 3uli die Verteilung einer ermäßigten Dividende von 6 (t. 03. 8) Proz. vorzuschlagen. Die Verminderung des Reingewinns trotz etwa gleich- bleibendem Llmsatz ist im wesentlichen auf Erhöhung der Abschreibungen, sowie auf Steuern und Unkosten zurückzuführen. Die Gesellschaft hat inzwischen organisatorische Maßnahmen getroffen, die eine erhebliche Spesencrsparnis bringen, so daß das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres bisher besser ist. als das des vorigen 3ahres. Der Umsatz ist aber infolge der ungünstigen wirtschaftlichen Lage und der dadurch verminderten Kaufkraft des Publikums gegenüber dem Vorjahr etwas gesunken.
frankfurter Börse.
Frankfurt a. M.. 6. 3uni. Tendenz: freundlich. — Rachdem die Stimmung an der gestrigen Abendbörse freundlicher war, machte sich zu Beginn des heutigen Marktes eine weitere Erholung bemerkbar. Das Geschäft war aber immer noch nicht größer geworden, dcr der Auftragseingang bis jetzt nur in geringem Umfange zugenommen zu haben schien. Die Börse bekun- vete aber in Anbetracht der wieder besseren innerpolitischen Lage weitere Deckungsneigung, fo daß wenigstens in Spezialwerten eine etwas regere Geschäftstätigkeit zur Entfaltung kam. Die gestern zum Schluß flaue Reuyorker Börse blieb ganz ohne Einfluß. Die beschlossenen Rotgesetze der Reichsregierung tarnen nicht mehr überraschend und konnten ebenfalls die Börse nicht ungünstig beeinflussen. Gegenüber der gestrigen Abendbörse ergaben sich zumeist leichte Kurserholungen. Rur Farbenaktien eröffneten nach Berücksichtigung des Dividendenabschlags etwas gedrückt. Dagegen machte sich für Scheideanstalt mit plus 1 Prozent etwas mehr 3nteresse bemerkbar. Am Elektromarkt ergaben sich nur geringfügige Kucsver- änderungen, aber zumeist nach oben. Die Umsätze waren anfangs ziemlich bescheiden. Am Montanmarkt konnten Phönix mit plus 2 Proz. etwas in den Vordergrund treten. Mannesmann eröffneten 1,5 Proz. fester. Auch Kaliwerte lagen erneut bis zu 2 Proz. gebessert. Danken konnten zumeist kleine Kurseinbutzen nicht vermeiden. Kunstseideakticn lagen bis zu 2,5 Proz. höher. Auch Dauunternchmungen waren bei einiger Rachfrage bis 1,5 Proz. fester. Renten ruhig. Deutsche Anleihen waren leicht anziehend. 3m Verlaufe blieb die Stimmung ausgesprochen freundlich. Auf weitere Deckungen vor der Unterbrechung durch die Pfingstfeiertage konnten sich allgemein nochmals Gewinne bis zu 1'/, Proz. durchsetzen. Am Geldinarkt war Tagesgeld mit 2,5 Prozent unverändert leicht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1913, gegen Pfund 20,3540. London gegen Kabel 4,8590, gegen Paris 123,90, gegen Mailand 92.75, gegen Madrid 40,06, gegen Holland 12,0825, gegen Schweiz 25,0975.
Berliner Börse.
Berlin, 6.3unt. Die Stimmung zu Beginn der heutigen Börse war, wie schon gestern abend und im heutigen Vormittagsvcrkehr, nicht unfreundlich. Das Geschäft war aber zu klein, als daß sich im allgemeinen gröbere Bewegungen ergeben konnten. Don einzelnen Gesellschaften lagen Abschlüsse vor. So verstimmte der Verlust bei norddeutsche Wolle: die unveränderte Dividende bei Dessauer Gas enttäuschte, und auch ziemlich schwache Auslandmeldungen mahnten zur Zurückhaltung. Anderseits befriedigte aber auch der Beschlutz dcr Regierung hinsichtlich der Rot- gesche (Arbeitslosenbeitragserhöhung von 3,5 auf 4,5 Prozent). Auf die ungünstigen Veröffentlichungen der gestrigen Aufsichtsratssitzung bei Goldschmidt verlor vieles Papier 2,75 Prozent. Auch Akkumulatoren gaben in Reaktion auf die letzttägigen Erhöhungen 2 Prozent nach. Warenhauswerte waren ebenfalls um 1,75 bis 2,25 Prozent gedrückt. Dagegen gewannen Thüringer Gas 3 Prozent, 3lse 'Bergbau 3,25 Prozent, Svenska 2 Mark und Hirsch Kupfer 5 Prozent. Letztere gewannen im Verlaufe noch weitere 3 Prozent. Farben-Aktien notierten heute exklusive Dividende 12,6 Prozent und eröffneten etwa behauptet. Kunstseideakticn konnten sich leicht erholen. Deutsche Anleihen etwas freundlicher. Ausländer ruhig. Pfandbriefe unentwickelt. Der Geldmarkt war unverändert leicht. Tagesgeld 3,25 bis zu 5,5 Prozent, Monatsgeld 5 bis 6 Prozent und darunter, Warenwechsel etwa 4,5 Prozent. Auch im Verlaufe war das Geschäft minimal, die Tendenz ruhig, die Kursentwicklung nicht ganz einheitlich. AG. für Verkehrswesen gaben chren 1,5prozentigen Anfangs- Scwinn wieder her: man erwartet mit Spannung ie Ergebnisse der heutigen Finanzsihung. Schiss- fahrtswerte zeigten eine geringe Aufwärts- bewegung und zogen etwa 1 Prozent an. Auch Salzdetfurth, Schultheis, Waldhof und Siemens 'gingen etwa 1 Prozent über Anfang um. Man nahm mit Befriedigung zur Kenntnis, datz die Kommission für die Voung-Anleihe in Paris zu einer Einigung gekommen ist, so daß man damit rechnen kann, das; die Texte in der Vollkonserenz von Dienstag unterzeichnet werden. Später kamen Deutsche Telephon und Kabel 4,5 Prozent höher zur Rotiz, Akkumulatoren hatten ihren Anfangsverlust wieder eingeholt.
Schöffengericht Gießen.
• Giehen, 4. 3uni. Eine im Herbst 1928 vorgenommene Detriebsrevision eines damals in Gießen Zigarren herstellenden Kaufmanns von außerhalb ergab verschiedene Verfehlungen gegen die Bestimmungen des Tabaksteuergesetzes. 3nsbesondere waren Zigarren in großer Menge unversteuert in den Verkehr gebracht worden. Gegen den Geschäftsinhaber ergingen Steuerbescheide von über 1100 Mk. Rach deren Rechtskraft wurde gegen ihn ein Strafbescheid über rund 4600 Mk. wegen Tabaksteuerhinterziehung und gegen seinen Betriebsleiter ein solcher über 1200 Mk. wegen Beihilfe hierzu erlassen. Beide beantragten gerichtliche Entscheidung. Rach umfangreicher Beweisaufnahme verurteilte das Schöffengericht den Geschäftsinhaber zu der auch schon im Strafbescheid erkannten Strafe von über 4600 Mk. Es hielt für nochgcwiesen, daß dieser Angeklagte rund 34 000 Zigarren unversteuert in den Verkehr gebracht habe, und zwar mit dem Vorsatz der Steuerhinterziehung. Gesetzlicher Bestimmung gemäß war die Strafe das Vierfache der hinterzogenen Steuer. Der Betriebsleiter wurde mangels ausreichenden Beweises f r e i gesprochen. Hier erachtete das Gericht nicht für einwandfrei erwiesen, daß er wissentlich die Steuerhinterziehungen des Geschäftsinhabers unterstützt habe.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag, 7.3uni. Vorabend 7.45 ll&r; morgens 8.30 Uhr: abends 850 und 9.30 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 7.3uni. Freitag abend 7.45; Samstag vormittag 8.00 Uhr: nachmittags 4.00 Uhr: Sabbatausgang 9.30 Uhr. — Wochengottesdienst: morgens 6.30 Uhr: abends 7.15 Uhr.
Schach-Ecke.
Bearbeitet von W. Orb ach.
Alle für die Redaktton bestimmten Mitteilungen. Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion des »Gießener Anzeiger-".
Problem Nr. 266.
Don D. Dalle.
Weiß.
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5
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1891.
Schwarz, d e
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1. Preis „Piccolo Ecachista'
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Weiß zieht und setzt in zwei Zügen matt.
Weiß: 8 Steine. Kc8; Dg2; Th4; Lbl, c3; Sd4, c4; Ba4.
Schwarz: 4 Steine. Kd5; Sg7; Bb3, c6.
Eine sehr schöne, durch originelle Springermatts sich auszeichnende Aufgabe.
Partie Nr. 192.
Gespielt in der ersten Runde des Offenbacher 3ubiläumsturniers.
Aljechin-Derteidigung.
Weiß: Treer, Mainz.
Schwarz: Dr. Riemann, Offenbach.
1. e2-e4
2. e4-e5
3. d2-d4
4 c2-c4
5. f2-f4
6. f4xe5
7. Lcl-e3
8. Sbl — c3
9. Sgl — f3
10. Tal -cl
11. a2-a3
12. Sf3xd4
13. Sd4xd6
14. Ddl-f3
15. Lfl-e2
16. Df3-g3
17. Le3-f4
18. 0-0
1. Sg8-f6
2. Sf6-d5
3. d7-d6
4. Sd5-b6
5. d6xe5
6. Sb8 — cö
7. Lc8-f5
8. e7-e6
9. Sc6-b4
10. c7 —c5
11. c5xd4
12. Sb4-c6
13. b7Xc6
14. Dd8-c7
15. Lf8 - e7
16. Sb6-d7 17. 0-0
Weih hat sich eine mächttge Angriffsstellung aufgebaut, die beim korrekten Wciterspiel unbedingt zum Siege führen sollte.
18.. .. 18. Dc7-b64-
19. Kgl-hl 19. Db6xb2
20. Le2-f3 20. Db2-b6
21. Lf3-e4 21. Lf5xe4?
Besser Lg6 22. Sc3Xe4 23. e5xf6 e. p. 24. Lf4-h6!
22. f7-f5
23. Le7xf6
Vortrefflich, nur trifft Weih im Eifer des Gefechts nicht die Gewinnfortsetzung.
24. ...
24. Lf6-e5?!
Eine Finte in glatter Derluststellung, die auch Erfolg hat, 24..... Kh8 scheitert an 25. Sxf6,
gxh6 26. Sxd7 und gewinnt.
25. Dg3-g4??
Unglaublich, 25. Sf6 +1 gewann einfach: jetzt bekommt Schwarz Oberwasser.
25... . 25. Tf8xfl +
26. Tclxfl 26. Ta8-f8
27. Dg4xe6-P
28. Tflxf8+??
27. Kg8-h8
28. Sd7xf8
Und Weih gab auf, wegen Matt oder Damenverlust.
Partie Nr. 193.
3n der siebten Runde zu Offenbach a.M. gespielt.
Damenindisch.
Weih: Seeh, Darmstadt.
Schwarz: Pros. Deihgerder, Giehen.
1. d2-d4
2. Sgl-ß
3. Lei -g5
4. c2-e3
1. Sg8-f6
2. b7-b6
3. Lc8-b7
4 Sf6-e4
5. Sbl —d2
6. Sf3xg5
7. Sg5Xl7
5. Se4Xg5
6. c7-e5
Ein, wenn auch nicht völlig korrekte-, so doch jedenfalls sehr chancenrcicheS Opfer.
7. ... 7. Ke8xf7
8. Ddl-h5+
9. Dh5xe5
10. De5-f44-
11. Sd2-e4
12. Lfl—c4-|-
13. Df4xe4
14. Lc4-b3
15. De4-f3
8. ?7 —g6
9. Lf8-g7
10. I q7-J6
11. Lb7xe4
12 d7-d5
13. c7-c6
14. Kf7-g7
15. Th8-f8
16. Df3-dl
17. c2-c3
18. Ddl-d3
19. h2-h4
16. Sb8-a6
17. Sa6-c7
18. Dd8-e7
19 De7-e4
20. Dd3xe4
21. H4-h5
22. Kel-e2
23. Thl-h3
24. Tal-hl
25. Lb3-c2
26. g2-g4
27. f2-f3
28. Th3xf3
29. Thl-fl
30. e3-c4
31. Ke2-d2
32. e4-e5
33. Kd2-e3
34. c3xd4
35. Lc2-b3
36. Ke3-e4
37. Tfl-f2
20. d5xe4
21. Lf6-g5
22. Sc7-d5
23. Ta8 —c8
24. Tf8-h8
25. Lg5-h6
26. g6-g5
27. e4xf3 +
28. Tc8-c7
29. Th8-e8
30. Sd5-f4-p
31. Kg7-h8
32. cö —c5
33. c5xd44-
34. Tc8-d8
35. Lh6-g7
36. h7 - hö
Remis gegeben, eine von beiden Teilen recht interessant behandelte Partte.
Lösung deS Problem- Rr. 263. Don R. L'hermet.
1. Da2—a7! usw.
Zur Berichtigung des Problems Rr. 227 ist zu bemerken, daß der eine weihe Springer natürlich nicht, wie irrtümlich angegeben, auf g5, sondern auf g 4 steht.
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktionStisch.
Der Strauß.
Der Berliner Domprediger Gerhard Diedrich Strauß — so wird in den „Schlesischen Monatsheften" erzählt — war einmal zur Hoftafel geladen, und die Hofdame, die neben ihm sitzen sollte, war vorher belehrt worden, daß ihr Nachbar ein „großes Tier" sei. Sie begann das Gespräch, indem sie ihrer Freude darüber Ausdruck gab, neben dem berühmten Verfasser des .^Lebens Jesu" (David Friedrich Strauß) zu sitzen. „Nein, der bin ich nicht", sagte der Angeredete, der in seinen theologischen Anschauungen im strengsten Gegensatz zu seinem freisinnigen Namensvetter stand. „Also dann verdanken wir Ihnen die schönen Walzer!" rief die Dame mit be- greiflicherweise noch größerem Entzücken. Doch auch diese Vermutung begegnete einer heftigen Ableh- nung. „Nein, der bin ich auch nicht," erwiderte Strauß mit höflicher Entschiedenheit, „ich bin auch nicht der Strauß, der durch die Wüste rennt und die großen Eier legt: ich bin der Hofprediger Strauß."
Das Pedal.
Unsere Dorfschule hat einen alten Flügel geschenkt bekommen — so erzählt ein Lehrer in „Neclams Universum". Er wird von den Siebenjährigen gebührend bewundert, und es fällt ihnen auf, daß ich beim Spiel das Pedal trete. Sie zerbrechen sich den Kopf darüber, warum das geschieht, und schließlich meldet sich ein findiger Kopf: „Ach, ich wees — damit die Füß nich einschlafen."
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4,5 d. Lombardzinsfuß 5,5 v. H.
Arankfurl a. DI.
Berlin
Schluß-, kurS |
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Datum
5. 6.
6. 6.
5. 6
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6% XX-unUK iKetaj»anifU}<: von 1937 .........
7% Deutsche Reichianleihe
88
88,25
—
pon 1923 ..........
104.5
—
105
—
leuritie Slnl.-Ablöl.-Schuld mit
58.3
Ülu#lof.-9ied)len.......
57,9
10,35
57.8
58.4
leiflL ohne autios.-Rechte . . 8% Hell. Bolkdktaat von 1929
10.3
10.4
10,5
(rittfsablb. 102%)......
Cberth-Hcn Provinz. Anleihe ml:
96.75
—
95.75
—
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tcutlöt komm. Lammclabl.
—
—
58
—
57,6
——
8% Rrantf. Hvv.-Bank Goldpfe
XJIl unkündbar bis 1934 . . .
7% Franks. Hvp.-Bank Soldpfe unkündbar bi! 1032 .....
—
—
—
—
94,5
—
—
•
Rdeinische Hvp.-Bank
Lion, üfolbpfe.........
89.4
_
_
—
8% Pr. LandeSpsandbriesanstal!
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101
101
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8% Pr. Landorvlandbriesanktai!
Somm.-Cbl. Sl. 20......
7% Pr. t'anbrspianbbrtcfanftalt
Pfandbriefe R. 10.....
97
—
97
95,5
_
95,5
«S.S. abg. Borlriegt-Obllgatio
ncn, rUchablbar 1932 .....
96
—
—
—
4% Leiterrrichische itzoldrente . .
26,75
26.7
26,5
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4% c österreichisch« Linheiüiche
—
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23,75
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—
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—
21,9
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2.3
—
2.35
4% Türkische Zollanlcihe von 1911
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5,75
—
5,9
—
Serie 1...........
5,75
5,75
—
5,9
—
5% Rumänische verrinh. Rente
10
-
4%% Rumänische vereinh. Rente
17,13 8,1
17.3 8,1
4% Rumänische vereinh. Rente .
8,8
—
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß» kur-
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5. 6.
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Hamdurg-iNmertko Patel . .
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—
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110
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Homburg-Lüdam. Dampfschiff
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—
—
174
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Hansa Tarnpsschiss.....
10
—
—
—
Norddeutscher 11 lot)6 ....
. 8
110.5
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110,5
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115
——
115,25
115,25
Barmer Bankverein ....
10
126
125,75
126
125.75
Berliner HandeUgejellschaft .
12
—
—
174
173,25
Commerz- und Privat,Bank.
11
150.5
150,5
150.5
150.5
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229
-
228
228
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10
U0.5
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10
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—
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10
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161
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—
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117
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10
161,5
162
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—
—
—
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11
179
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—
—
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245.5
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••
—
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—
—
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Rar. automobil ....
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18.5
—
Crmfiein & Koppel . .
. 6
78,25
—
Leonbard Tietz ....
10
15/
-
158
156.25
Sventka..... •
-
-
320
322
frankfurter Maschinen .
. 4
29
_
28
drixcet.......
e
. 6
36,5
—
36
Heoligenllardt . . . .
. 0
—
—
—
äungbcr.5.......
. 6
41,13
—
41,75
LeLwerke.......
. 8
98
98,5
—
—
Mainkrajcwerke Höchü a.
. 8
—
——
—
-
Miag.........
10
118.5
—
117
117
Gebe. Roeder.....
•
•
10
106
—
—
—
Sclßt & Haeffner . . .
. 9
—
160
—
Süd deutsch« Zucker . .
•
e
10
158,75
—
160
•
Vanknoten.
Berlin, 5. Juni
Geld
amerikanische Roten......
4,169
4.189
Belgische Roten. .......
58,32
58,56
Dänische Roten ........
111.83
112.27
Englische Noten ........
20,31
20.39
tzranjolllche Noten.......
16.415
16.475
Holländische Roten.......
168,06
168.74
Italienische Noten........
22,01
22,09
Rorwegische Noten.......
111.78
112,22
Deutsch-Oelkerretch, i 100 Schilling
59,02
59,26
Rumänische Noten.......
2,462
2,482
Schwedische Roten .......
112,13
112.57
Schweizer Noten........
80,95
81,27
Spanische Noten...... .
Tschechoslowakische Noten.....
50 47
12,407
50 67
12,467
Ungarische Noten........
72.94
73.24
veoifcnmarkt Berlin — Frankfurt a. ZU.
5. Juni
6 Juni
Amtliche Notierung
Amtllchr Notierung
Geld
Z5rir
Geld
»riet
flmft.-'Jtott.
168.36
168.70
168,35
168.69
Buen. Aires
1,509
1.594
1.587
1.591
Bell--Antw-
58,415
58.535
58.425
58.545
Christi an in.
112.04
112,26
112 03
112.25
.Yopenhageu
112.01
112.23
112.04
112.26
Stockholm -
112.35
112,57
112.34
112.56
HelnngforS.
10,54
10 56
10.543
10,563
ijtalien . . .
21.93
21 97
21-93
21.97
London. . .
20,342
20,382
20.343
20.383
Neu park . .
4,187
4.195
4.187
4.195
Paris. . . .
16.415
16.455
16.42
16.46
Schwei, . .
81.055
81215
81.04
81 20
Spanien. .
50.68
50,78
50.68
50.78
yapan . . . Äio de <7an-
2.070
2,074
2.070
2.074
0.4905
0.4915
0,4905
0,4925
Dien in 2)-»
Lest- abgeft
59.055
59.175
58 05
58.17
Prag . .. . Belgrad . .
12,424
12.444
12 422
12.442
7,396
7 410
7.336
7 410
Budapest. .
73,16
73.30
73.18
73.32
Blll^-arien .
3.039
3.045
3.035
3.041
Lissabon . .
18.30
18.84
18.80
18.84
T anzig - . . Äonfuntin.
81,35 1'785
81.50
1.789
81.33
1.784
81.49
1.789
Athen. . .
5,42
5,43
5,42
5.43
Canada . .
4,185
4,193
4.183
4,191
Um u ay. .
3,806
3,814
3,806
3,814
Cairo ...
20,865
20,905
20,865
20,905


