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Ärfimpfc, Diphtherie, Keuchhusten und Mosern. Auch die Grippe hat in manchen Gebietsteilen auf die Sterbezistern eine verheerende Wirkung gehabt. Während 1928 nur 3524 Personen an der Grippe starben, waren es im letzten Jahre in dem van der Zählung erfaßten Gebiet 12 594. Auch die Todesfälle an Lungenentzündung weisen eine nicht un- erhebliche Steigerung von 22 000 auf über 27 000 aut Lediglich die Zahl der Todesfälle durch Tuber« kulose ist die gleiche geblieben. Nur ein ganz minimaler Rückgang der Todesfälle um etwa 200 ist zu verzeichnen.
Drei Zahnärzte auf einer Autofahrt verunglückt.
Sin schwere« Autounglück, dem drei Berliner Zahnärzte zum Opfer fielen, ereignete sich auf bet Berliner Ehaussee bei TJittenberg. Der Privatwagen des Zahnarztes Dr. Albert Dchragen- heim aus Moabit geriet beim ileberfjolcn eine« anderen in« Schleudern und stürzte eine zwei Meter tiefe Böschung hinunter. Das Auto blieb mit den Bädern nach oben v ö l l l g zertrümmert liegen. Die am Steuer sitzende Zahnärztin Dr. Erna Dchragenheim war s o - fort tot. Albert Schragenheirn und die beiden anderen Autoinsassen, der Zahnarzt Dr. Silberstein auB Moabit mit seiner Frau erlitten Dchä- delbrüche.
Sech« Todesopfer $ines Tribuneneinsturzes.
Bei der Eröffnung des neuen Flugplatzes von Guadalajara (Mexiko), der etwa 40 000 Per« fernen beiwohnten, rammte ein Automobil einen Irägcr der Z u f ch a u e r t r l b ü n e, auf der sich über 2000 Personen befanden. Infolge des Stoßes stürzte die Tribüne ein. Hierbei wurden sechs Personen getötet, 36 Personen mußten mit mehr oder weniger schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
verbot flugakrobatischer Vorführungen.
Die preußische Regierung beabsichtigt nach erneuter Prüfung der Sachlage in den nächsten Tagen ein Verbot von flugakrobatischen Vorführungen zu erlassen. Der Erlaß der entsprechenden Verordnung wird zur Zeit von dem für diese Veranstaltungen zuständigen Handelsministerium vorbereitet.
Großer IDalbbranb im Norden von Berlin.
3n den ausgedehnten Waldungen bei Cehde - n i ck brach Feuer.aus, -bas in kurzer Zeit eine so große Ausdehnung erlangte, daß die gesamte Bevölkerung der umliegenden Ortschaften sich an den Löschardeiten beteiligen mußte. Das Feuer wurde in eine Schonung getragen und In wenigen Augenblicken standen Tausende von Bäumen in Flammen, lieber 20 freiwillige Feuerwehren aus der Umgegend eilten nach der Brandstelle. Mehrmals mußten die Feuerwehrleute sich zurück- ziehen, da schon die Baumkronen über ihren Köpfen brannten. Erst nachdem noch mehrere hundert Helfer aus den kleinen Ortschaften in der Gegend von Eehdenick, die auf Fahrrädern nach der Brandstelle geeilt waren, mit eingriffen, konnte durch Fällen von Bäumen und Aufwersen von Gräben eine weiten- Ausdehnung des Brandes vermieden werden. Zahlreiches Wild ist in den Flammen umgekommen. Die Ursache des Feuers wird auf fahrlässige Brandstiftung zurückgeführt. Iugendwanderer hatten am Waldesrand ihr Mittagessen abgekocht und dadurch das Feuer verursacht. Die Landjägerei hat eine Untersuchung eingeleitet.
Da, der Montblanc einbringt.
Die unfruchtbaren Eisfelder de« Montblanc, auf denen weder Baum noch Strauch wächst, haben trotzdem eine recht große wirtschaftliche Bedeutung. Der Reingewinn, den der Montblanc bringt, läßt sich höchstens mit dem Geschäftsergebnis eines ganz großen industriellen ^Unternehmens vergleichen. In einem der letzten Iahre ist der Montblanc von insgesamt 4 00 00 0 Touristen besucht worden, davon etwa 220 000 auf der französischen, 115 000 auf der italienischen und 65 000 Besuchern auf der schweizerischen Seite. Bei Zugrundelegung einer mittleren Ausgabe von 50 Goldfranken für jeden einzelnen Besucher bedeutet das einen Ertrag von 20 Mill. Goldfranken für die Hotelindustrie des Montblanc-Gebiets. Vor dem Kriege war der Montblanc noch stärker besucht. So zählte er im Jahre 1913 auf der französischen Seite rund 400 000 Besucher, auf der italienischen 225 000 und auf der Schweizer Veite 350 000.
Schwerer Wirbelsturm in Japan.
Man befürchtet, daß der Wirbelwind, von dem der südliche Teil der Insel Sachalin und die Insel Hokkaido heimgesucht wurden, den Tod zahlreicher Fischer verursacht hat. Hunderte von Perso- nen werden vermißt. 94 Leichen wurden ans Ufer getrieben. Der Sachschaden wird auf 5 Millionen Dem geschätzt. Der Sturm brach gerade in dem Augenblick aus, als Tausende von Fischern, durch das Erscheinen eines riesigen Heringschwarms gelockt, sich in See befanden.
Aus der provmzialhauptfiadt.
Gießen, den 6. Mai 1930.
Oes Waldes grüne Hochzeit.
Droben am Hügel stehen die hohen Birnbäume in voller Blüte. Tausende von Bienchen um* summen die duftenden Zweige. Hinter dem leuchtenden Weiß der Obstbäume dehnt sich der Wald, Tannen und Kiefern mit ihrem dunklen Grün, dazwischen Buchen und Birken im Schmuck der bellen Blättchen. Besonders die schlanken Birken mit den hängenden Zweigen sind, bezaubernd. Stolzer sind allerdings die Obstbäume mit ihrer schneeigen Pracht.
Aber auch der Wald hat geblüht, ohne daß er vier Aufheben« davon machte, nicht mit weihroten Blüten blättern, sondern unscheinbar und verborgen, von den meisten Menschen fast unbemerkt. Die Waldbäume sind ‘2DinbbIüt[«r,_ sie brauchen keine Bienen anzulocken. Unauffällig erscheinen einige Kätzchen und Staubfäden, und der Wind überträgt den Blütenstaub Schon im Herbst bildeten viele Bäume des Waldes ihre Blüten aus. Kahle, harte Kätzchen tarnen bei den Birken, Haselsträuchem und Erlen zwischen dem sommerlichen Laub hervor. Und nun beim Ausschlagen des jungen Laubes kommt auch die Buche mit ihren Blüten kugeln. Die stolze Siche blüht fast unsichtbar. Die Kiefer freilich verschwendet oft die Fülle ihres Blütenstaubes, bedeckt den Waldboden mit weithin leuchtendem Gelb. „Ss hat Schwefel geregnet,“ sagt der Bolksmund.
So begeht der Wald sein Hochzeitsfest. Bom Frühling wachgeküßt, entfalten sich die jungen Blätter. Die Anemonen leuchten schon seit Wochen, und die ersten Maiblumen wollen ihre Glöckchen läuten lassen. Schwellend« Moospolster laden den Wanderer zur Rast ein. Auch der Hochzeitlader, der Kuckuck, ist seit den Osterfeier- tagen wieder zu uns zurückgekehrt. Die Spechte hämmern vor Freude an den hohen Bäumen, in den Zweigen gurren die Tauben.
Dor dem hellen, maigrünen, wie Seide glänzenden Laub der Buchen stehen trotzig die Tannen und Kiefern mit ihrem dunklen Kleid. Aber auch in ihren Spitzen treibt neues Leben hervor. Wie Kerzen haben sie frische Zweiglein auf- geftedt. Die Lärchen, die einzigen Radelbäume, die ihre Radeln im Winter abwerfen, waren die ersten Im zarten Grün, dann folgten die Dirken, die schönsten der Frühlingsbäume. Wie aufblühende Jungfrauen stehen sie in ihrem weihen Kleide, umflattert von ihrem beweglichen Laub und den braunen Kätzchen. Rur die Eichen und Eschen strecken noch die kahlen Zweige in die Luft. Aber auch ihre Stunde ist bald gekommen. Schon schwellen die Knospen.
Die Sonnenstrahlen durchdringen das junge, seidenzarte Laub der Buchen und malen noch helle Kreise auf den Waldweg, ileberalt drängen unter ihrem Zauberkuh junge Buchenpflänzchen aus dem braunen Laub und entfalten ihre kleinen Blättchen. Schützend stehen die großen Kronen der alten Bäume über den Kindern des Waldes.
Wunder über Wunder, wohin das Auge schaut. Und erst die angrenzende Wäldwiese mit ihrem saftigen Grün und den blühenden Blumen! Da tritt gerade ein Reh aus dem schützenden Wald hervor und äugt furchtlos nach uns. Don fernher ruft der Kuckuck, und leise fährt der Früh- lingSwind durch das junge Laub.
O Täler weit, o Höhen, v schöner, grüner Wald! D.
Oie Verfassungsfeier 1930.
Im Saale des Regierungsgebäudes fand gestern mittag unter dem Vorsitz des Prooinzialdirektors G r a e f eine Besprechung der Regierungsbehörden mit zahlreichen Herren der Gießener Vürgerschaft über die Feier des diesjährigen Derfassungs- ta g e s statt. Provinzialdirektor Graef schilderte zunächst die Erfahrungen, die man bei der Organisation der vorjährigen Verfassungsfeier machte, und gab sodann mancherlei Anregungen für die würdevolle und zweckmäßige Gestaltung der Der- fassungsfeier in diesem Jahre. Volle Einmütigkeit kam darin zum Ausdruck, daß die Feier durchaus überparteilich fein soll und mit größter Sorgfalt alles zu vermeiden ist, .was irgendwelchen Anstoß erregen könnte. Die Feier soll wieder in der Volkshalle ftattfinden, dabei wird unsere Gießener Militärkapelle mitwirken. Als Festredner soll Innenminister L e u s ch n e r, Darmstadt, gebeten werden. Bei der Feier hofft man auch Massenchöre der für diesen Tag vereinigten gesamten Gießener Mannergesangvereine hören zu können. Diese Darbietungen sollen den offiziellen Teil der Verfassungsfeier bilden. Es wurde weiter aus der Mitte der Versammlung angeregt, im Anschluß an die offizielle Feier noch einen sog. inoffiziellen Teil mit Konzert und mancherlei sportlichen Darbietungen zu arrangieren, ferner auch die Studentenschaft zu der offiziellen Feier einzuladen. Mit der weiteren vorbereitenden Arbeit wird sich ein Unterausschuß beschäftigen, der
unter dem Dorsch des Oberregferungsrats R s h e l (Stellvertreter Regierungsrat Schmidt) vom Kreisamt tätig fein wird und dem als Mitglieder noch angehören Bürgermeister Dr. Seid, Stabt- schulrat Fischer, Rektor Kröll und Gewerk- schaftsangestellter Ottilie. Der Unterausschuß hat das Recht, sich erforderlichenfalls durch weitere Her- ren zu ergänzen.
Verband Hessischer Erwerbs» und Wirtschastsgenoffenschafien e. V.
Die hessischen Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften e. D. mit dem Sih in Kassel, dem auch die Handels- und Ve» wcrbebank Gießen e. G. m. b. H. angeschlossen ist, halten ihren diesjährigen (67.) DerbandStag in Homberg an der Sfze ab, und zwar am 23. und 24. Mai.
Auf der umfangreichen Tagesordnung stehen u. a. die Wahl des zweiten Dorsitzenden, der Bericht des Derbandsrevisors über die vorgenommenen Revisionen, die Beschlußfassung über die Gründung eines Zweckverbandes mit dem Wiesbadener und dem Darmstädter Revisionsverband und über die Satzungen diese« Verbandes, ferner die besonders wichtigen, bereits auf dem letzten Deutschen Genossenschaftstage in Stuttgart verhandelten Fragen über die Errichtung einer Stützungsgemeinschaft der Kreditgenossenschaften des Deutschen Gcnoffenschaft«- verbandes, die Annahme der Satzungen dieser Stützungsgemeinschaft und die Wahl des Ausschusses zur Derwaltung und Verwendung des zu schaffenden Grundstocks. 3n der öffentlichen Sitzung wird Verbandsdirektvr L e t s ch e r t, Kassel, über das Geschäftsjahr 1929 berichten. Vorträge werden gehalten von dem Genossenschaftsanwalt Professor Dr. Stein, Berlin, über „Die Sicherung der Mitglieder und Gläubiger einer Genossenschaft durch Revision des Aufstchtsrates und Verbandes": von Bankdirektor Dr. Bre- denbreuker, Frankfurt a. M., über „Die wichtigsten Bestimmungen des Depotgesetzes" und von Direktor Bünte, Berlin, über „Organisationsfragen unter besonderer Berücksichtigung der Maschinen".
Gietzener Wochcnrnarktpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 140 bis 160, Matte 30 bis 35, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 15 bis 20, gelbe Rüben 10 bis 12, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 10 bis 15, Römischkohl 15, Spargel 50 bis 100, Tomaten 70 bis 80, Zwiebeln 8 bis 12, Meerrettich 50 bis 70, Schwarzwurzeln 40 bis 60, Rhabarber 15 bis 20, Kartoffeln 4,5 bis 5, Aepfel 10 bis 15, Dörrobst 30 bis 35, Rüsse 50 bis 70, Honig 40 bis 50, junge Hähne 120 bis 130, Suppenhühner 100 bis 120 Pf. das P'und: Käse (zehn Stück) 60 bis 140 Pf.: Tauben 70 bis 80, Eier 10, Blumenkohl 50 bis 100, Salat 10 bis 25, Salatgurken 75 bis 80, Ober-Kohlrabi 25 bis 30, Lauch 5 bis 10, Rettich (neue) 25 bis 30, Sellerie 10 bis 40 Pf. das Stück: Radieschen 10 bis 15 Pfennig das Bund; Kartoffeln 3,80 bis 4 Mk.
Bornotizen.
— Tageskalender für Dienstag. Stabt- tfjeater: Gastspiel des Groh-Ruisilchen Nationalorchesters, 20 bis 22 Uhr. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: »Zwei Herzen im | Takt".
— Das Groß-Russische National-Or- ch e ft e r W. H. B. gastiert heute um 20 Uhr im Stadttheater. Die Veranstaltung verspricht einen sehr genußreichen Abend und sei zum Besuche bestens empfohlen.
— Das Englische Seminar der Can» desuniversitöt veranstaltet am Mittwoch, dem 7. Mai, im Hörsaal 33 des Kollegienhauses einen englischen Vortragsabend, der den Problemen des modernen amerikanischen höheren Schulwesens gewidmet ist (Recent Development in American Higher Education). Der Sprecher des Abends ist Professor E. C. Fries von der Universität zu Ann Arbor, der großen Staatsuniversität in Michigan. Näheres siehe heutige Anzeige.
** Verkehrsverein und Verschöne- rungsoerein. Die gestrige Generalversammlung des Gießener Verkehrsvereins, über deren Verlauf wir noch berichten werden, beschäftigte sich u. a. auch mit dem Anträge des Vorstandes und Ausschusses, der Verschmelzung des Verschönerungs- oereinsmitdemVerkehrsvereinaufder Grundlage der Vereinbarungen durch die beiden Dereinsvorstände zuzustimmen. Der Verschmelzungs- antrag wurde von der Gener^versammlung ein- stimmig genehmigt. Nunmehr wird sich die Generalversammlung des Derschönerungsoereins am morgigen Mittwochabend mit der gleichen Angelegenheit zu beschäftigen haben. Falls auch dort ein zu- stimmender Beschluß gefaßt wird, werden die beiden Vereinsvorstände die alsbaldige Ueberleitung des Verschönerungsvereins in den Derkehrsoerein vornehmen und damit das Verschmelzungswerk un- gesäumt zum Abschluß bringen.
" Der Bauersche Gesangverein hielt am Samstagabend seine diesjährige Generalver-
fomutfung ab. Aach Begrüßung durch den etilen Vorsitzenden H. Lev erstattet« der 2.Schriftführer K. Seifert den Jahresbericht. Er gab einen Ueberblick Über die Tätigkeit de« Vereins im abgelaufenen Dereinsjahr. Der Rechner H. Lich erstattete Bericht über die Kasse deS Verein«, den BaufvndS und di« Gevrg-Todt- Stiftung, wobei sich zeigte, daß die Kassenver- hältnisse günstig find. Bei den Wahlen wurde an Stell« des zurückgetretenen Vorstandsmitgliedes Rudolf Weber, Fritz Geldmacher gewählt. 3m übrigen erfolgte die Wiederwahl des seitherigen Vorstandes. Die übrige Tagesordnung erstreckte sich auf allgemeine Veretns- fragen.
•• D ie Penfionskafsenverfchmel- zung im Bankgewerbe befehl off en. Die Generalversammlungen der neutralen Pen- sionSkasfen im Dankgewerbe und der Haupt- pensionskass« der früheren Deutschen Bank haben beschlossen, die Fusion der beiden Kaffen durchzuführen. 3n beiden Versammlungen wurden di« für di« Verschmelzung notwendigen Satzungsänderungen und der Fusionsvertrag selbst einstimmig angenommen. Die Kassenverschmelzung beb ar f nun noch der Zuftimrmmg de« ReichS- aufsichtSamte« für Privatversicherung und des ReichSarbeitSminifterium«.
Oie Wetterlage.
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Montag den5.Mai 7h abdl
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Gvontentoi onenn, onaro Befleckt. ® wbtxia • bedeckt, • Rege^ # Schnee »Oraopeia • riebet K«ewit'er.©windstille.O-> set» klebte- Or massige» Südsoawesi q stürmische» lordwesl 6le Ptene fliegen mit dem winde. Pie beiden Stationen dienenden Zatw len geben die Temperatur an. Die Urnen verbinden Orte BUt4jelcb€< let n*ezcsnJVeeu umaereuuiele» LufWruxx
Wettervoraussage.
Eine Rinne tiefen Druckes erstreckt sich heute morgen in westöstlicher Richtung vom Kanal her über Deutschland. In ihr haben sich mehrere Kerne ausgebildet, die, wenn auch bei schwachen Luft- druckgegensähen, eine verschiedenartige Luftbewegung Hervorrufen. Es ist somit das Aufkommen einer ein- heitlichen Wetterlage zunächst nicht möglich. Bewölkung wird mit Aufheiterung abwechseln, vereinzelt kommt es zu Gewitterstörungen, wobei auch Niederschläge auftreten können. Da an der Rückseite der Störungsgebiete allmählich etwas kühlere ozeanische Luft zufließen wird, werden die Temperaturen einen geringen Rückgang erfahren.
Wettervoraussage für Mittwoch- Wolkig, vorübergehend auch aufheiternd, etwas kühler, vereinzelt noch gewitterartige Niederschläge.
Reisewetterbericht.
WesterlandaufSylt. Temperaturen 7 Grad Eelsius, kühle Nacht, Nordostwind, heute morgen wolkig bis ganz bedeckt, Wetteroerlauf seit gestern meist trübe.
Baden-Baden. 10 Grad Celsius, der Jahreszeit angemessene Temperatur, Südostwind, heiter bis halb bedeckt, Witterungsverlauf feit gestern meist trübe.
Garmisch-Partenkirchen. 11 Grad Celsius, Südwestwind, heiter bis halb bedeckt, Verlauf seit gestern heiter bis wolkig.
Lufttemperaturen am 5. Mai: mittaas 18,5 Grad Celsius, abends 13,5 Grad: am 6. Mai: morgens 11,5 Grad. Maximum 19,8 Grad, Minimum 9 Grad.
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