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Dereinrwettlamps Seuchr>heim-Großen'!inden-Krosdors.

Die Turnvereine Heuchelheim, Großen-Lindcn und Krofdorf haben zur Hebung und Förderung des ®crdteturnen8 einen Vereinswett- kampf eingeführt, der als Schauturnen erstmalig kommenden Sonntag in der Turnhalle zu Heuchel­heim stattfindet. Jeder Verein tritt hierzu mit einer Zehner-Mannschaft an. und zwar zwei Al­tersturner, vier aktive Turner, zwei Zugendtur­ner und zwei Turnerinnen. Geturnt wird an Reck, Darren und Pferd je eine Kürübung und eine Freiübung. Da« Kunstturnen wird geleitet von dem Gauoberturnwarl Will, Gießen.

Sport der Universität Gießen.

Waldlauf.

Am Mittwoch führte die .Universität ihren jährlichen Waldlauf durch. An Korporationen nahmen teil: Burschenschaft Frankonia, Akad. Turnvcrbindung Rhcinfranken und Verein Deut­scher Studenten. Die Beteiligung der Freistuden- ten ließ sehr zu wünschen übrig. Aus der Schar der Läufer schütte sich bald eine Spitzengruppe heraus, die sich aber gegen das Ziel hin aus­einanderzog. 3m Einzellauf für Gruppe A war cs ein ziemlich überlegener Sieg von Th. V a u - b e [ und W. Hartmann, beide ATV. Rhein­franken. Sie gingen in totem Rennen durchs Ziel. Als zweiter folgte Muth, DDSt., der damit erster Sieger der Gruppe B wurde. Der 2. Sieg der Gruppe A fiel wiederum zwei Rhein­franken zu, Fritz Frey und W. R h e i n h a r d , die ebenfalls zu gleicher Zeit einliefen. Als 3. Sieger der Gruppe A folgte sodann Pflie - ger, Frankonia.

Rach der Reihenfolge des Einzellaufs wurde der Mannschaftssieg berechnet. 3n der Gruppe A fiel der 1. Sieg der ATV. Rheinfranken zu, und in der Gruppe B der Mannschaft der Bur­schenschaft Frankonia. Rachfolgend die

Siegerlisle.

Gruppe A, E i n z e l l a u f : 1. Theo Vaubel, gemeinsam mit Wilh. Hartmann, beide ATV. Rheinfranlen: 2. Fritz Frey gemeinsam mit Wil­helm Reinhard, beide ATV. Rheinfranken: 3. Pflieger, Burschenschaft Frankonia: 4. K. Enßlin, ATV. Rheinfranlen: 5. Erb, Freistudent.

Mannschaftslauf: 1. ATV. Rheinfran­ken: 2. Burschenschaft Frankonia.

Gruppe B, Einzellauf: 1. Muth, DDSt.: 2. Schäfer, Burschenschaft Frankonia: 3. Ploch, Burschenschaft Frankonia: 4. Dingeldey, Burschen­schaft Frankonia: 5. Eberhard, VDSt.

Mannschaftslauf: 1. Burschenschaft Fran­konia: 2. Verein Deutscher Studenten.

Nationales Tanzturnier in Gießen.

Für dos nationale Tanz-Turnier am Sonntag im Saale des Gescllschaftsvercins hat das Tur­nieramt des Rcichsvcroandes zur Pflege des Gesellschaftstanzes, so schreibt man uns, die Tur­nierleitung Herrn A. P. Hartmann-Emersen, dem Gauleiter des Maingaues, übertragen, und die Herren Giulini, Bad Homburg. Dr. E. Schir-

Slls abjchließendec. und größtes sportliches Er­eignis wird imJahr des Pferdes" am 6. De­zember 1930 eine Reichs-Reiterstafette geritten, an der sich alle Neitervercinigungen Deutschlands be­teiliget. Es sind s-'chs große Stasettenarme mit verschiedenen Zubringerstafettcn gebildet (siehe Skizze), und zwar senden hierbei Botschaften:

1. Der badische Verband und die Stadt Lörrach

wer und Th. Bäullc. Gießen, für das Oberste Schiedsgericht bestimmt. Die Beteiligung an die­sem Tanz-Turnier hoben zugesagt: der Schwarz- Gold-Klub Kassel, der Schwor,-Weiß-Klub Ber­lin, der Boston-Klub Düsseldorf, der Rot-Weiß- Klub Dad-Rauhcnn. der Blau-Weiß-Klub Bad Homburg und auch der junge Rot-Weiß Gie­ßen werden ihre besten Paare entsenden. Die derzeitigen Inhaber der Westdeutschen Meister­schaft haben ihren Start zugesagt. Zugclassene Startklassen lind: Sondcr-A-Klasse. B-Klafse, C» KlaNe und Gästeklasse. In der Gästeklasse können Paar: starten, die nicht einem Derbandsklub angehören.

an die Stadt Flensburg.

2. Die Stadt Saarbrücken und die Psalz an die Städte Lyck und Tilsit.

3. Die Stadt Gleiwitz an die Stadt Flensburg. Der Reiterverband Oberschlesien an den Rei­terbund Nordmark.

Unterwegs werden von Organisationen und Städten noch Botschaften an die Stafettenstäbc ein­

Die große Deutsche Reichs-Reiterstasette.

Von Or. Kranz, Gießen.

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gefügt. Es wird Tag und Nacht geritten. Die ge­samte Reichs-Rciterstofctte dauert sechs Tage und endigt mit ihrem weitesten Reiter am 12. Dezem­ber, nachts 2.30 Uhr, in Ostpreußen

Der Landesverband der Reit- und §ahr- Vereinigungen des Volksstaates Hessen ist in fol­gender'Weise beteiligt:

Der Slafettenarnl I Va beginnt am 6. Dezember in Saarbrücken und Zweibrücken (Pfalz). Die Sta fette ivird an diesem Tage 17.30 Uhr von dem westlichsten hessischen Reiterverein in Alzey über­nommen und über die große Rheinbrücke bei Worms durch das sog. Ried nach Darmstadt gebracht. Von Darmstadt geht cs weiter nach OffenbachVilbel- Friedberg.ßlein-LindenWetzlar. Dort wird die Stafette am 7. Dezember, vormittags 9.30 Uhr ein- treffen und am Ostausgang von Wetzlar dem ersten Reiter des hessen-nasfauifchen Verbandes übergeben.

Ein Sondergruß der Provinz Ober- Hessen an die Stadt Tilsit wird von Schlitz über Alsfeld, Großen-Bnseck nach Klein-Linden gebracht und dort der Hauptstafette Via übergeben. Hieran be teiligen sich die Reitervereine Schlitz, Alsfeld, Grun- berq, Rabenau und Gießen.

Der

Reit- und Fahrklub Gießen

wird sich in den Rahmen des groaaufgezogenen Unternehmens folgendermaßen einreihen: Zunächst wird die von Schlitz kommende Seitenstafette am Sonntag. 7. Dezember. 8.25 Ahr. an der Perfiluhr (Kreuzung MoltkestraßeKaiserollee) übernom­men und noch Klein-Linden gebracht. An der Straßengabelung Klein-Linden-Wetzlar über- nehmen die Gießener Reiter 8.40 Ahr die große Hauptstasette IVa (Saarbrücken Tilsit) und über­geben sie 9.30 Ahr am Ostausgang von Wetzlar den ersten hessen-nassauischen Reitern.

Die Zeit vom 6. bis 12. Dezember, in der Tag und Rocht insgesamt etwa 50 000 deutsche Reiter auf deutschen Pferden im Sattel sitzen werden, ist für Pferd. Pferdezucht und Reiten im3a5r teS Pferdes" von ganz besonderer Bedeutung Der Zweck des AnternehmenS wird erfüllt, wenn es gelingt, auch in der breitesten Oeffentlichkeit Interesse und Liebe zum Pferd und zum edlen und ritterlichen Reitsport zu wecken. Aeber den weiteren Verlauf der Reichsstafette wird in den kommenden Tagen berichtet.

Taten für ramotag, «. Dezember.

Sonnenaufgang 7.48 Uhr, Sonnenuntergang 15.53 Uhr. Mondaufgang 15.43 Uhr, Monduntergang 8.45 Uhr.

1834: Freiherr von Lützow, der Führer der Frc, schar 1812/13, gestorben, 1869: der Romanschrift­steller Rudolf Hertzog in Barmen geboren.

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